Bring Down the Stars
 - Emma Scott - Hörbuch

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14,00

inkl. MwSt.

LYX
Hörbuch (MP3-CD)
New Adult
570 Minuten
2 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-948223-06-9
Ersterscheinung: 27.11.2019

Bring Down the Stars

Ungekürzt
Gelesen von Gabrielle Pietermann, Max Felder
Übersetzt von Inka Marter

(47)

Die emotionalste Love-Story des Jahres!

College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich zunehmend in Connor verliebt, spürt sie in Westons Nähe eine unerklärliche Anziehung. Die beiden Freunde verstricken sich mehr und mehr in ihrer gut gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht auf einmal mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel ...

Auftaktdes "Beautiful-Hearts"-Duetts

Rezensionen aus der Lesejury (47)

Kaffeewriting Kaffeewriting

Veröffentlicht am 10.12.2019

Ich wollte das Buch gar nicht beenden und als ich es dann tat, war da eine sehr bedrückende Stille in mir

Vielen Dank an den LYX-Verlag für das Rezensionsexemplar, ich habe mich riesig über die Box und die Goodies gefreut, die dabei waren und mit denen ich nie im Leben gerechnet habe! Die Tasse wird jetzt ... …mehr

Vielen Dank an den LYX-Verlag für das Rezensionsexemplar, ich habe mich riesig über die Box und die Goodies gefreut, die dabei waren und mit denen ich nie im Leben gerechnet habe! Die Tasse wird jetzt immer benutzt.

Nachdem mich die Autorin mit dem 2. Band von All In sehr überzeugen konnte, war ich schon sehr gespannt auf das Buch, vor allem weil sich der Klappentext sehr originell angehört hat!

*Schreibstil*
Emma Scotts Schreibstil ist sehr poetisch und emotional angehaucht und extrem packend! Ich konnte vor allem sehr mitfühlen, wenn ich Westons Sichtweise gelesen habe, da bemerkte man immer, wie er alles gibt, um die Beiden glücklich zu machen und sich selbst hinten anstellt..

Vor allem haben mir aber die Gedichte gefallen, sie waren einfach ein Highlight und wundervoll! Also wenn mir jemand sowas schreiben würde, wäre ich förmlich dahin geschmolzen..

Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Autumn und Weston. Beide Sichtweisen waren sehr interessant, aber Westons mochte ich noch etwas mehr, weil seine Gedanken einfach nur goldwert waren!

*Charaktere*
Autumn war anfangs sehr vorsichtig, weil sie vor kurzem noch eine Beziehung hatte - dies fand ich sehr gut, da sie sich nicht sofort auf Connor eingelassen hat, es ihm wirklich sehr schwer gemacht hat, mit ihr etwas anzufangen! Sie ist eine sehr tiefgründige Person, die eine romantische Ader besitzt und Gedichte liebt. Dazu will sie in der Welt etwas bewegen und helfen. Ein sehr liebenswerter Charakter, wenn auch manchmal etwas naiv und es waren Situationen vorhanden, in denen ich dachte, dass sie doch darauf kommen müsste, dass nicht Connor die Gedichte schreibt.

Weston ist eher jemand, der sich zurückzieht und eine Mauer um sich herum gebaut hat. Er schreibt gerne und läuft um sein Leben, aufgrund eines Erlebnisses mit seinem Vater in seiner Kindheit. Andere denken er wäre ein unfreundlicher Mensch, weil er ihnen die kalte Schulter zeigt, aber in seinem Inneren will er einfach nur niemanden an sich heran lassen, um niemanden verlieren zu können. Bei ihm gab es sehr viel zu entdecken und nach und nach habe ich mich richtig in ihn verguckt!

Connor dagegen ist ein wahrer Sonnenschein, der mit Leichtigkeit immer ein Lächeln auf seinen Lippen trägt und wegen eben dieser Leichtigkeit ist er überall sehr beliebt! Aber auch er hat sein Päckchen zu tragen, denn er hat mit viel Druck seitens seiner Familie zu kämpfen, zudem wollen diese nicht seinen Traum unterstützen. Bei Connor war es ein hin und her, manchmal mochte ich ihn, weil er trotz des Reichtums seiner Eltern nicht arrogant oder abgehoben war und dann gab es Momente, in denen ich ihn irgendwie überhaupt nicht ausstehen konnte..

Connor und Weston. 2 völlig verschiedene Persönlichkeiten. Und beste Freunde. Ich fand die Freundschaft wirklich herzerweichend, auch wenn ich es im Laufe der Geschichte nicht toll fand, dass Connor immer von Weston verlangte ihr zu schreiben und Weston dafür sein Glück hinten angestellt hat. Aber man merkt die starke Verbundenheit zwischen den Beiden.

Man hat sofort bemerkt, dass Weston und Autumn sofort auf einer Wellenlänge sind, wenn sie miteinander reden, ganz im Gegenteil zu Connor und Autumn. Weston und Autumn haben diese Leichtigkeit, wenn sie zusammen sind, was man bei Connor und Autumn nicht verspürt.

Die Protagonisten sind so verschieden und jeder Einzelne hat seine positiven Seiten und Schwächen. Ich finde, alle sind sehr gut ausgearbeitet worden, nur bei Connor hat mir noch etwas gefehlt.

*Zitate*
❝Aber Leute abzustoßen war besser, als sie zu verlieren. Das war meine traurige Wahrheit, und daraus hatte ich einen Panzer um mich gebaut, den ich nicht abnehmen konnte.❞ - s. 157

❝>>Woher hast du gewusst, dass ich geweint habe?<<
>>Ich fange an, mir alles einzuprägen. Nicht nur deine Worte, sondern auch die Art, wie du redest. Das Schweigen zwischen den Worten. Das Geräusch, das du machst, wenn du nachdenkst. Die Stille, wenn du versuchst, dich zu beherrschen, und die kleinen Fluten, wenn du es nicht tust. (..) Ich weiß, dass du weinst, weil ich es hören kann.<<❞ - s.237

*Cover*
Das Cover ist sehr schön und schlicht in blassen Rosa und Lila Farben gehalten.
Auch der Titel hat eine Verbindung zu einer Stelle im Buch und einem Gedicht von Weston!

*Fazit*
Hier konnte man nicht schon von Anfang an sagen, wie das Buch wohl enden wird, was bei vielen Büchern der Fall ist, was ich unglaublich liebe! Man will die ganze Zeit, dass endlich alles aufgedeckt wird, umso nervenaufreibender ist es, dass es nicht geschehen ist. Diese Geschichte konnte mich sogar noch mehr überzeugen als ihre All In Reihe!

Ich habe schon vorher gewusst, dass mich das Buch umhauen wird, aber dass es mich SO umhauen würde, war mir unklar! Ein Jahreshighlight wurde es auf jeden Fall. Weston und Atumn sind mir am meisten ans Herz gewachsen, vor allem Weston. Die Charaktere wurden einfach so interessant ausgearbeitet!

Die Gedichte sind mein persönliches Highlight in diesem Buch, aber die ganze Thematik dieses Buches ist einfach nur großartig und der ganze Plot.. einfach wow! Ich hätte niemals gedacht, dass die Geschichte sich in die Richtung entwickelt, in die sie es schlussendlich tat.

Ich wollte das Buch gar nicht beenden und als ich es dann tat, war da eine sehr bedrückende Stille in mir! Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich so lange auf die Fortsetzung warten kann.. die Geschichte nimmt momentan wirklich einen großen Teil meiner Gedanken ein. Freue mich schon sehr auf Light up the sky.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

sissidack sissidack

Veröffentlicht am 09.12.2019

sehr gut

Preston Jacob Turner ist sieben Jahre alt, als sein Vater die Familie verlässt und nie wieder auftaucht. Der Junge leidet sehr darunter und fühlt sich im Stich gelassen. Er vergleicht sich mit einer alten ... …mehr

Preston Jacob Turner ist sieben Jahre alt, als sein Vater die Familie verlässt und nie wieder auftaucht. Der Junge leidet sehr darunter und fühlt sich im Stich gelassen. Er vergleicht sich mit einer alten Socke. Preston ist ein talentierter Junge. Er kann sehr gut schreiben und gewinnt, fünf Jahre nachdem der Vater gegangen ist, ein Stipendium an einer Schule für Kinder reicher Eltern. Wie nicht anders zu erwarten, ist er ein Außenseiter, der ständig Hänseleien ausgesetzt ist. Hier lernt er, wenigstens ein wenig, seinen Jähzorn unter Kontrolle zu halten. Eines Tages trifft er auf einen der beliebtesten Schüler der gesamten Schule. Wie auch immer, die Beiden sind sich sofort sympathisch, werden beste Freunde für lange Zeit. Jefferson Drake ist ein Sportler. Seine Eltern sind reich, haben die Achtung vor Menschen, die hart arbeiten müssen, nicht verloren. Das hat sich auf Jefferson übertragen. Er und Preston leben zusammen fast wie Brüder. Bis hierhin gefällt mir der Roman mit seiner Problemstellung sehr gut. Ich würde ihn als ausnehmend gut bezeichnen und als TOP Lesestoff empfehlen.

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Karolina_Winzer Karolina_Winzer

Veröffentlicht am 08.12.2019

Der Inbegriff der Romantik

Handlung: Collegestudentin Autumn hat sich vor kurzem von ihren Freund getrennt und scheint nun von Männern abgeneigt, da sie nicht erneut so tief verletzt werden will. Nun lernt sie aber Connor kennen, ... …mehr

Handlung: Collegestudentin Autumn hat sich vor kurzem von ihren Freund getrennt und scheint nun von Männern abgeneigt, da sie nicht erneut so tief verletzt werden will. Nun lernt sie aber Connor kennen, welcher in ihr Gefühle erweckt, da er genau das zu verkörpern scheint nach was sich Autumn sehnt :echte Romantik. Doch was Autumn nicht weiß ist das die romantischen Textnachrichten und Anrufe nicht von Connor selbst stammen, sondern von seinem besten Freund Weston, der sich ebenfalls beginnt in Autumn zu verlieben.

Charakter: Die Charaktere sind sehr schön gestaltet. Zum einem ist da Conner, der von außen der perfekte, reiche Vorzeigejunge zu sein scheint, der aber mit dem Druck von seinen Eltern nicht richtig umgehen kann und sich nach Einfachheit seht. Autumn wurde gerade erst von ihren Freund betrogen und scheinet der Männerwelt abzuschwören. Sie ist eine sehr starke aber auch romantische Person, bei welcher Gerechtigkeit auf erster Stelle steht. Weston ist gefangen in seiner Welt der Schuld. Nachdem Conner sich seit der Kindheit seiner angenommen hat, hat der das starke Bedürfnis ihn etwas zurückgeben zu müssen und stellt Conners Glück über sein eigenes.

Cover/Erzählstil/Gefühl: Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt zu Autumns romantischer Ader. Emma Scott schafft es durch die wechselnden Perspektiven einen sehr guten Einblick in Autums und Weston Gefühlswelt zu geben und durch die romantischen Texte und Dialoge bleibt das prickeln nicht auf der Stecke.

Fazit: Abschließend lässt sich sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat dieses Buch zu lesen und dass ich es am liebsten einem verschlungen hätte.

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Flyingthroughthepages Flyingthroughthepages

Veröffentlicht am 08.12.2019

Gefühlvoll, tiefgründig und poetisch!

Inhalt

Nachdem Autumns letzte langjährige Beziehung alles andere als gut endete, möchte sie sich im nächsten Collegejahr ganz auf sich und ihr Studium konzentrieren.
Doch dann trifft sie den charismatischen ... …mehr

Inhalt

Nachdem Autumns letzte langjährige Beziehung alles andere als gut endete, möchte sie sich im nächsten Collegejahr ganz auf sich und ihr Studium konzentrieren.
Doch dann trifft sie den charismatischen und attraktiven Connor, der ihr wunderschöne Gedichte und Nachrichten schickt. Was sie jedoch nicht ahnt: Diese stammen von seinem besten Freund Weston, zu dem Autumn sich hingezogen fühlt, obwohl sie gerade dabei ist, sich in Connor zu verlieben.
Die beiden Freunde verstricken sich immer mehr in ihr Lügenkonstrukt, das ihre Freundschaft gefährdet. Und als wäre das nicht genug, trifft Connor nach einem Essen bei seinen Eltern eine Entscheidung, bei der noch weit mehr auf dem Spiel steht...

Meine Meinung

Schon als ich „Bring down the stars“ zum ersten Mal in der Programmvorschau des LYX-Verlags entdeckt habe, hat mich der Klappentext neugierig gemacht, denn bisher hatte ich noch kein Buch mit einer ähnlichen Thematik gelesen. Und da auch sehr viele Leser von Emma Scotts Büchern schwärmen, wollte ich unbedingt erfahren, ob sie dem gerecht werden kann.

Schon nach dem Vorwort der Autorin war mir klar, dass es sich bei diesem Buch um mehr als bloß eine gewöhnliche Liebesgeschichte handelt - allerdings habe ich die Wendung, die diese Geschichte genommen hat, wirklich nicht vorausgesehen...

Im Prolog erfahren wir vieles über Westons Vergangenheit, die ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er heute ist. Nachdem sein Vater ihn und seine Familie einfach zurückgelassen hat, fällt es ihm schwer Menschen an sich ranzulassen.

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pia_leinchen pia_leinchen

Veröffentlicht am 08.12.2019

Mitreißende Geschichte mit unglücklichem Ende

Bring down the stars ist ein weiterer Roman von Emma Scott, welcher 2018 ersterschienen ist und 2019 bei Bastei Lübbe in der deutschen Ausgabe herausgegeben wird.

Autumn ist eine ehrgeizige, junge Frau. ... …mehr

Bring down the stars ist ein weiterer Roman von Emma Scott, welcher 2018 ersterschienen ist und 2019 bei Bastei Lübbe in der deutschen Ausgabe herausgegeben wird.

Autumn ist eine ehrgeizige, junge Frau. Während ihres Studiums in einer amerikanischen Kleinstadt, arbeitet sie ziemlich ehrgeizig an der Verwirklichung ihrer Träume. Und in einer Bäckerei.
Als jedoch die beiden besten Freunde Weston und Connor auftauchen, weiß Autumn nicht mehr so richtig, was zu tun ist. Mit jedem Wort wird wortwörtlich alles komplizierter und der ruhige Alltag wird durch ein Hin und Her der Gefühle und Tatsachen abgelöst.

Der optische Eindruck des Buches ist sehr ansprechend. Das Cover ist hübsch gestaltet und die feine, serifenlose Schrift passt mit ihrer Klarheit vor allem zu den Protagonisten am Anfang der Geschichte.

Auch die Spannung ist sehr gut über die gesamte Handlung aufgeteilt. Oft weiß man ja am Anfang schon, wie es am Ende ausgeht. Hier definitiv nicht. Allerdings sind manche Abschnitte zu sehr in die Länge gezogen, sodass die Spannung zwischenzeitlich etwas abnimmt.
Die Geschichte war in erster Linie fesselnd. Durch die Einführung von Weston und Connor zu Beginn in einer „Rückblende“ kann man die beiden schon von Anfang an gut verstehen und ihre Handlungen und Gedanken einordnen.
Die Storyline ist kontinuierlich durchgezogen. Mir sind keine Logikfehler oder ähnliches aufgefallen.
Meiner Meinung nach kam das Ende allerdings zu unerwartet und passte nicht recht zum Rest der sonst großartigen Geschichte. Das hat mich etwas enttäuscht, habe ich mir doch eine ganz andere Lösung vorgestellt und erhofft.
Insgesamt ist aber alles dabei, was eine realistische Geschichte ausmacht. Sie lässt sich sehr gut verfolgen und auch nach einer kurzen Pause ist man schnell wieder in das Geschehen eingetaucht.

Die Figuren an sich sind sehr gut ausgearbeitet und haben auch einen klaren Hintergrund. Man merkt, dass sich Emma Scott dabei viel Mühe gegeben hat und jede Figur ein „komplettes“ Leben hat.
Autumn konnte ich sehr gut nachvollziehen und bin auch der Meinung, dass sie sehr realistisch ist. Ihr Handeln und Denken passt zu den Situationen und wirkt nicht überspitzt. Dass ich ihr gelegentlich gerne in den Allerwertesten getreten hätte, gehört zur Story und macht diese umso besser 😊
Auch Weston war sehr gut ausgearbeitet. Besonders gefallen hat mir das Laufen. Es gibt der ganzen Figur einen Rahmen, in welchem sie sich auslebt und reagieren kann. Auch die Emotionen findet man bei Weston hauptsächlich im Laufen. Er IST Laufen…
Connor dagegen war mir zu klischeehaft. Natürlich gibt es überall reiche Familien. Ich finde allerdings, dass er viel zu sehr auf sein naives „Alles läuft gut, wenn man es bezahlen kann“ reduziert wird. Warum darf er sich nicht ausleben, wie die beiden anderen Protagonisten? Hat er keine Leidenschaft, welcher er in seiner Freizeit nachgeht? Ist er wirklich der unsensible Mädchenschwarm, der die offensichtlichsten Dinge in seinem direkten Umfeld nicht bemerkt? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen.
Leider ist die Figur Ruby gegen Ende des Buches immer unwichtiger geworden. Als Gegenpol zu der ehrgeizigen und fleißigen Autumn, hätte sie der Geschichte sicher gutgetan.

Die Geschichte auf ein Thema festzulegen ist fast nicht möglich. Das offensichtlichste ist sicher die Liebe. Eine Dreiecksbeziehung, die für alle Beteiligten unterschiedlich schwer zu verstehen und zu leben ist.
Ein weiteres, wichtiges Thema ist das Glück. Sowohl das persönliche als auch das Glück anderer. An verschiedenen Zeitpunkten der Geschichte ist das Thema mehr oder weniger präsent, ist allerdings ein wirklich wichtiger Aspekt in der Story. Mir fällt dazu der Spruch „jeder ist seines Glückes Schmied“ ein.

Was die Umsetzung der Geschichte angeht, bin ich zwiegespalten.
Der ganze Roman hat sehr viel Spaß gemacht. Gerade die vielen Perspektivwechsel machen es möglich, die Geschichte als allwissender Beobachter zu erleben. Bei solchen Themen ist das meiner Meinung nach sehr wichtig.
Mir gefällt bei Romanen von Emma Scott auch immer die Playlist. Damit kann man sich wunderbar in die richtige Stimmung versetzen.
Weiter hat mir sehr gut gefallen, dass die Stadt Amherst auch in der Geschichte mit Dichtung und Literatur in Verbindung gebracht wird. Als Heimat von Emily Dickinson hat sie ja auch in der „realen“ Welt viel damit zu tun. Dass dieser Bezug gewahrt wurde, finde ich klasse.
Das Ende hingegen hat mir, wie schon geschrieben, überhaupt nicht gefallen. Es war noch so viel Potential in verschiedensten Beziehungen. Warum kommt das nicht mehr zum Zug?
Ja, es müssen auch Themen angesprochen werden, welche nicht in die Traumvorstellung der Leser passen. Aber kann man da das Ende nicht vielleicht ein bisschen anpassen? So, dass es zum Rest der Geschichte passt? Dann wäre die Umsetzung nämlich wirklich klasse.

Wie immer hat Emma Scott wieder ihren klaren, aber doch emotionalen Schreibstil ausgepackt. So bekommt der Leser schon sehr schnell viele Informationen. Zuerst unbewusst, später dann immer deutlicher.
Auch an Originalität mangelt es der Geschichte sicher nicht. Sowohl die offensichtlichen Themen als auch die kleinen „Nebengeschichten“ werden so erzählt, dass fast nichts voraussehbar ist. Durch das ungünstige Ende (hatte ich schon erwähnt, oder? 😊) wird auch kein anderer Roman so schnell mit einer vergleichbaren Storyline daherkommen.

Insgesamt hatte ich beim Lesen sehr viel Spaß. Der Roman hat mich bei Bahnfahrten unterhalten und abends auch mal zum Nachdenken gebracht. Ein paar kleine Wermutstropfen hier und da, aber der Gesamteindruck ist und bleibt sehr gut.
Ich freue mich auf weitere Bücher von Emma Scott und hoffe, dass sich diese wieder so gut lesen lassen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Zitat aus Bring Down The Stars von Emma Scott

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Autor

Emma Scott

Emma Scott - Autor
© Emma Scott

Emma Scott schreibt am liebsten Liebesgeschichten mit nicht so perfekten Charakteren, über Menschen mit einer Künstlerseele, Menschen, die Bücher lieben und schreiben. Diversität, Toleranz und Offenheit sind ihr ein wichtiges Anliegen. Mit ihren Romanen, die sie als Self-Publisherin herausbrachte, hat sie sich eine treue und begeisterte Fangemeinde erschrieben.

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Sprecherin

Gabrielle Pietermann

Gabrielle Pietermann - Sprecher
© Chris Hirschhäuser

Gabrielle Pietermann, geboren 1987, ist eine deutsche Synchronsprecherin. Man kennt sie als deutsche Stimme von Emma Watson alias Hermine Granger in den Harry Potter-Filmen sowie Emilia Clarke (Game of Thrones) und Selena Gomez. Neben der Synchrontätigkeit liest sie auch Hörbücher und wirkt in Hörspielen und Kurzfilmen mit.

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Sprecher

Max Felder

Max Felder - Sprecher
© Max Felder

Max Felder wurde 1988 in München geboren und ist die deutsche Synchron-Stimme von Taylor Lautner (Twilight) und Rupert Grint (als Ron Weasley in den Harry Potter-Filmen). Sein Filmdebüt gab Max Felder als Anton in der Verfilmung von Erich Kästners Pünktchen und Anton. Zudem ist er ein beliebter Hörbuchsprecher.

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