Zwei in einem Traum
 - Lucy Keating - Hardcover

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14,99

inkl. MwSt.

One
Paperback
Erzählendes Jugendbuch
352 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0022-1
Ersterscheinung: 15.04.2016

Zwei in einem Traum

Übersetzt von Susanne Klein

(6)

Solange Alice denken kann, träumt sie Nacht für Nacht von Max. In echt hat sie ihn noch nie getroffen, doch in ihren Träumen sind sie unsterblich ineinander verliebt. Bis Max eines Tages vor ihr steht. Doch im echten Leben ist er abweisend und hat eine Freundin – nicht gerade die perfekten Voraussetzungen für ein Happy End. Max und Alice beschließen, ihre gemeinsamen Träume zu beenden. Doch wie geht das? Und kann man die große Liebe einfach so in den Wind schlagen?

Pressestimmen

„Das Buch ist toll zu lesen, ich kann es wirklich empfehlen."
„Silber-Fans werden mit diesem Buch ganz sicher ihren Spaß haben, aber auch Leser die locker-leichte Geschichten mit der gewissen Spannung lieben, werden hiermit garantiert nichts falsch machen!" michasbuechertraeume.blogspot.de
„Ich finde das Buch sehr schön. Es beschreibt auf romantische, einfühlsame Art die Gefühle junger Menschen. Es entwickelt sich eine Beziehung, die wirklich sehr spannend geschrieben ist. Die beste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe!!!“

Rezensionen aus der Lesejury (6)

MyBookChaos MyBookChaos

Veröffentlicht am 24.07.2018

Ein bezauberndes Buch

#Meinung#
Was für ein wunderbares Buch! Ich habe es in einem Rutsch gelesen und bin immer noch ganz hin und weg.

Alice ist eine wunderbar lustige und schräge Protagonistin. Ironisch, und ein bisschen ... …mehr

#Meinung#
Was für ein wunderbares Buch! Ich habe es in einem Rutsch gelesen und bin immer noch ganz hin und weg.

Alice ist eine wunderbar lustige und schräge Protagonistin. Ironisch, und ein bisschen zynisch kommt sie daher und bringt ihren Traummann gleich mit. Und dieser ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Traummann, denn Max kennt sie nur aus ihren Träumen. Dort erleben die beiden die haarsträubendsten und surrealistischsten Dinge.
Gerade die Traumsequenzen hat Lucy Keating einfach nur genial beschrieben, denn in den Träumen passieren genau solche seltsamen und total abstrusen Dinge, wie sie in Träumen nun mal geschehen. Da wird dann zum Beispiel aus einem Boot auf einem Fluss auch mal ein Fruit Lopp auf einem Strom aus Milch. Diese Traumsequenzen sind wunderschön beschrieben und fügen sich logisch in die Haupthandlung ein, denn sie zeigen auch immer ein kleines Stück weit, wie sich Alice gerade fühlt und wo sie in ihrer Beziehung mit Max steht. Das wird auch gerade in letzten Teil des Buches deutlich.

Der Traummann ist allerdings ein Mann Fleisch und Blut, wie Alice feststellen muss, als sie an eine neue Schule kommt und er plötzlich vor ihr steht. Max allerdings scheint sie nicht zu erkennen und zeigt ihr erstmal (inklusive Freundin im Arm) die eiskalte Schulter. Doch Alice lässt nicht locker und findet bald heraus, dass Max sie genauso aus seinen Träumen kennt. Doch warum ist das so? Warum träumen die Beiden voneinander? Dieses wollen sie nun zusammen herausfinden.
Die Beziehung der beiden Protagonisten im wirklichen Leben wie auch im Traum hat die Autorin einfach nur wunderschön beschrieben. Gerade die vorsichtige Annäherung im wirklichen Leben ist toll zu lesen. Beide kennen sich ja eigentlich in- und auswendig aus ihren Träumen, aber trotzdem lernen sie sich im wirklichen Leben noch einmal auf einer ganz anderen Ebene kennen. Die Entwicklung der Beiden war nachvollziehbar und auch Alice' Gefühlswelt wurde überzeugend beschrieben.

Doch nicht allein Alice und Max sind tolle Charaktere! Gerade die Nebencharaktere machen dieses Buch auch so besonders. Allesamt sind sie schräg, aber sehr liebenswert. Ob es nun Alice' Vater ist, der gerne mal in seiner eigenen Welt lebt und wissenschaftliche Weisheiten von sich gibt, oder Oliver, ein Freund (oder auch mehr?) von Alice, der unheimlich sympathisch und gleichzeitig witzig ist. Nicht zu vergessen einen bestimmten Herrn (von dem ich nicht sagen werde, wer er ist, um nicht zu spoilern), der nur in Sportklamotten ins Büro kommt. Gerade diese Nebencharaktere haben dafür gesorgt, dass ich die ganze Zeit ein Schmunzeln auf den Lippen hatte.

#Fazit#
Ein wunderbar lustiges und gleichzeitig auch gefühlvolles Buch, dass ich auf jeden Fall empfehlen kann!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Fairylightbooks Fairylightbooks

Veröffentlicht am 15.05.2018

So eine schöne Idee!

*Meine Meinung*
Seitdem sie ein Kind war, träumt Alice von Max, dem perfekten Jungen. Gemeinsam mit ihm erlebt sie verrückte, exotische und wunderschöne Dinge. Obwohl sie weiß, dass er nicht echt ist, ... …mehr

*Meine Meinung*
Seitdem sie ein Kind war, träumt Alice von Max, dem perfekten Jungen. Gemeinsam mit ihm erlebt sie verrückte, exotische und wunderschöne Dinge. Obwohl sie weiß, dass er nicht echt ist, lässt sie nicht von ihm ab und freut sich jedes Mal, ihn "wiederzusehen". Doch nach einem Umzug in eine andere Stadt, steht Max auf einmal in der Schule vor ihr. Ihr Max, ihr Traumjunge, im wahren Leben. Er beachtet sie nicht, auf Alice' Hinweise auf ihre Träume reagiert er nur abweisend und spricht lieber mit seiner festen Freundin, Celeste. Doch in den Träumen ist er noch immer für Alice da, kann das gut gehen?

Alice wurde als sie 10 Jahre alt war, von ihrer Mutter verlassen, woraufhin die Träume mit Max begonnen haben, die wie eine Zuflucht für Alice waren. Seitdem ihre Mutter weggegangen ist, lebt sie mit ihrem Vater zusammen, der Neurowissenschaftler ist. Sie schreibt immer gute Noten und ihre Lehrer denken, in ihr stecke genug Potential, das sie nur nicht nutzt. Auf mich wirkte sie nicht wirklich wie ein Mädchen, das sehr selbstbewusst oder offen ist, weswegen es mich ein wenig gewundert hat, dass sie sich gleich am ersten Schultag mit Oliver angefreundet hat.
Ich habe mich sofort mit Alice anfreunden können, sie ist super lieb und ich kann mir vorstellen, dass sie eine wirklich gute Freundin sein kann. Auch Max mochte ich gleich von Anfang an, natürlich in erster Linie wegen Alice' Träumen, im wahren Leben war er ja nicht sehr nett. Oliver und Sophie, Alice' beste Freundin, waren zwei super süße Nebencharaktere, die ich auch sehr lieb gewonnen habe. Alles in einem kann ich wohl sagen, dass ich wirklich jeden einzelnen Charakter einfach super fand.

Der Roman ist in der Ich-Form aus der Sicht von Alice verfasst worden und konnte mich gleich mit seinem Schreibstil in seinen Bann ziehen. Dieser ist nämlich sehr einfach und leicht zu verstehen, wodurch ich das Buch in einem Rutsch durch lesen konnte.

Kommen wir zur Umsetzung der Idee. Tja, da weiß ich nicht so ganz, wie ich meine Gedanken am Besten formuliere.
Fangen wir mal ganz am Anfang an: Ich bin der Meinung, der Klappentext verrät zu viel. "Max und Alice beschließen, ihre gemeinsamen Träume zu beenden." Bis das passiert, passiert noch einiges anderes und ich weiß zwar nicht, wie man das anders hätte in den Klappentext schreiben können, aber irgendwie verrät es zu viel.
Überspringen wir dann mal den Mittelteil, den ich wirklich sehr schön fand. Das Problem, das für Max und Alice entsteht war wirklich mal etwas anderes und eigentlich ich die Idee auch sehr schön. Kommen wir zum Allerletzten Ende. Das wird allerdings Spoiler beinhalten, also darfst du selbst entscheiden, ob du eine genaue Erklärung sehen möchtest, oder nicht.



*Fazit*
Ich weiß gar nicht, wie ich das ganze bewerten soll, weil ich mir so unsicher bin. Die Idee ist wirklich fantastisch, es ist mal etwas anderes und ich finde die auch ganz süß. Die Charaktere hatte ich aller super gern und der Schreibstil ist wirklich gut. Was allerdings die Umsetzung der Handlung angeht bin ich mir unsicher. Wie gesagt ist das Ende anders, als ich mir vorgestellt habe und ich weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Alles in einem war es aber ein sehr schönes Buch.

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Skyline-of-books Skyline-of-books

Veröffentlicht am 10.02.2018

Achtung Kariesgefahr! Zuckersüß mit kleinen Längen

Klappentext
„Solange Alice denken kann, träumt sie Nacht für Nacht von Max. In echt hat sie ihn noch nie getroffen, doch in ihren Träumen sind sie unsterblich ineinander verliebt. Bis Max eines Tages vor ... …mehr

Klappentext
„Solange Alice denken kann, träumt sie Nacht für Nacht von Max. In echt hat sie ihn noch nie getroffen, doch in ihren Träumen sind sie unsterblich ineinander verliebt. Bis Max eines Tages vor ihr steht. Doch im echten Leben ist er abweisend und hat eine Freundin – nicht gerade die perfekten Voraussetzungen für ein Happy End. Max und Alice beschließen, ihre gemeinsamen Träume zu beenden. Doch wie geht das? Und kann man die große Liebe einfach so in den Wind schlagen?“

Gestaltung
An diesem Cover gefallen mir die kleinen Sterne in Kombination mit dem dunklen Lila des Hintergrundes am besten. Das Gesicht des Jungen finde ich leider nicht sehr schön. Er guckt ziemlich verkniffen, unecht und sieht irgendwie komisch aus. Dass das Mädchen zu ihm schaut finde ich zwar passend, aber insgesamt wirkt das Motiv durch den Gesichtsausdruck des Jungen auf mich nicht sehr stimmig. Da hätte man meiner Meinung nach noch ein wenig mehr aus dem Cover herausholen können.

Meine Meinung
In „Zwei in einem Traum“ geht es darum, dass Protagonistin Alice in ihren Träumen immer wieder denselben Jungen, der Max heißt und für Alice ein echter Traummann ist, sieht, Abenteuer mit ihm erlebt und sich sogar in ihn verliebt. Nachdem Alice mit ihrer Familie umgezogen ist steht ihr Traum-Max plötzlich in ihrem wahren Leben gegenüber. Allerdings ist er so ganz anders als Alice ihn erträumt hat. Er ist ein ziemlich schlecht gelaunter Geselle, der zudem noch eine Freundin hat! Außerdem scheint er Alice nicht zu erkennen, sodass sie in der ersten Hälfte des Buches versucht herauszufinden, ob er wirklich ihr Max ist.

An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich es interessant fand mitzuverfolgen, wie Alice versucht Max aus der Reserve zu locken. Aber da im Klappentext stand, dass sie gemeinsam versuchen würden, ihre Träume zu beenden, hatte ich immer im Hinterkopf, dass Max eigentlich auch wissen müsste, wer Alice ist, sodass ich die Geschichte nicht voll genießen konnte. Ich konnte diesen Gedanken beim Lesen einfach nicht abschütteln und hatte dann das Gefühl, dass sich die Handlung etwas gezogen hat. Insgesamt fand ich, dass man die komplette Geschichte etwas hätte kürzen können, da sie auf 350 Seiten einfach an ihrer klaren Linie verloren hat. Es wurde zu viel ausgeschmückt und so gab es immer wieder Momente, die für die Handlung einfach unnötig gewesen wären.

Die Handlung an sich ist dafür aber wirklich zuckersüß. Auch wenn ich den Real-Max als ziemlich grummeligen, stinkigen Kerl empfunden habe, fand ich den Traum-Max dafür sehr romantisch. Auch wenn ich sagen muss, dass dieser Widerspruch in einer Person manchmal nicht nur für Alice, sondern auch für mich, sehr irritierend war. Die Ich-Erzählerin Alice war eine angenehme Protagonistin, auf die ich mich als Leser gut einlassen konnte, da ihre Gefühle sehr transparent dargestellt wurden und somit auch nachvollziehbar waren. Am besten fand ich jedoch Oliver, einen weiteren neuen Mitschüler von Alice. Er ist rebellisch, frech und hat einfach Charme!

Mir haben eigentlich die Erlebnisse von Max und Alice im Traum am besten gefallen. In diesen Sequenzen spürte ich selber kleine Schmetterlinge im Bauch, weil die zwei so süße Dinge miteinander erlebt haben. Max war so charmant zu Alice, dass sich jedes Mädchen gewünscht hätte, an ihrer Stelle zu sein. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass man dieses Buch allein nur wegen dieser wirklich niedlichen Traumsequenzen lesen sollte (wenn man ein Mädchen ist und auf süße Romantik steht). Oh und natürlich ist auch Oliver ein Grund dafür, „Zwei in einem Traum“ zu lesen. Oliver bringt nämlich Witz in die Geschichte, da er mir stets ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat.

Fazit
Die Geschichte und vor allem die Traumsequenzen von „Zwei in einem Traum“ waren so süß, dass man das Zähneputzen nicht vergessen sollte, denn hier herrscht Kariesgefahr vor lauter Zucker! Wenn ich davon absehe, dass die Handlung ein wenig in die Länge gezogen wirkte, war dieses Buch sehr unterhaltsam, da es Momente gab, in denen ich lachen konnte und auch solche, in denen ich Schmetterlinge im Bauch hatte.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband


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InaVainohullu InaVainohullu

Veröffentlicht am 15.09.2016

Süße Liebesgeschichte mit ganz viel Charme :)

Stell dir vor, du träumst schon dein ganzes Leben lang von einem Jungen der ausschließlich in deinen Träumen existiert. Du verbringst mit ihm die verrücktesten und schönsten Momente deines Lebens, er ist ... …mehr

Stell dir vor, du träumst schon dein ganzes Leben lang von einem Jungen der ausschließlich in deinen Träumen existiert. Du verbringst mit ihm die verrücktesten und schönsten Momente deines Lebens, er ist die Liebe deines Lebens und dann wechselst du die Schule und plötzlich steht genau dieser Junge vor dir ! Ganz real, aus Fleisch und Blut. Und er hat keinen Schimmer wer du bist....

Alice passiert genau das ! Sie trifft Max im echten Leben, doch er ist ganz anders als sie ihn aus ihren Träumen kennt. Während sie nachts auf rosa Elefanten reiten oder eine Rutschbahn im MOMA bauen, tut er tagsüber so, als hätte er sie noch nie gesehen. Und zu allem Überfluss hat er auch noch eine Freundin !
Wie kann das sein ? Alice muss dieser Sache unbedingt auf den Grund gehen und herausfinden warum Max sich nicht an sie erinnern kann.

Meinung:
Die Idee die hinter Lucy Keatings Geschichte steckt ist total süß und vorallem mal was Neues. Wer hätte denn nicht gerne, das plötzlich mal der Traumprinz vor der Tür steht ;)

Doch leider gibt es, neben wirklich ganz fantastischen und detailreich ausgearbeiteten Träumen ein ziemlich langatmiges reales Leben für die beiden Protagonisten. Die Geschichte hat wirklich einige Längen, die mir das Durchhalten manchmal ein bisschen schwer machten, aber ich habe es geschafft und es hat sich gelohnt, denn wo man im Mittelteil die Spannung vermisst, ist sie gegen Ende doch wenigstens so präsent, das mich das Buch nochmal in seinen Bann ziehen konnte, auch wenn das Ende wiederum ziemlich vorhersehbar war.

Was mir hier wirklich gut gefallen hat, war Alice. Sie ist eine wirklich tolle Protagonistin, die man direkt gern haben muss. Sie ist clever, charmant und witzig. Max dagegen war mir deutlich zu glatt und von der Charakterzeichnung her auch ein bisschen zu blass. Mit ihm konnte ich mich nur recht langsam anfreunden. Wer den Vogel total abschießt ist Oliver. Der lockert mit seiner verrückten und total abgedrehten Art die ganze Geschichte immer wieder mal ein bisschen auf und sorgt für den ein oder anderen Lacher.

Fakt ist, das Lucy Keating nicht nur ihren Figuren, sondern der ganzen Geschichte eine große Portion Charme einhaucht, so das das Lesen echt Spaß gemacht hat, auch wenn ich am Ende nur mittelmäßig überzeugt bin.

Ich würde das Buch definitiv jüngeren Lesern, vielleicht so zwischen 13 und 15 Jahren empfehlen.

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LilStar LilStar

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tolle Idee, schwächelt leicht in der Umsetzung!

Alice träumt schon seit sie ein kleines Kind war jede Nacht von Max. Max ist eine Traumfigur, ihn gibt es gar nicht, dennoch träumt Alice schon seit Jahren von ihm und verlebt mit ihm wunderbare Stunden ... …mehr

Alice träumt schon seit sie ein kleines Kind war jede Nacht von Max. Max ist eine Traumfigur, ihn gibt es gar nicht, dennoch träumt Alice schon seit Jahren von ihm und verlebt mit ihm wunderbare Stunden in ihren Träumen. Als sie mit ihrem Vater eines Tages in das alte Haus ihrer Oma zieht und auf eine neue Schule geht, trifft sie fast der Schlag, als Max vor ihr steht. Ihren Traumprinzen gibt es wirklich? Alice kann es kaum fassen, aber tatsächlich ist Max ganz anders als in ihren Träumen …

Zwei in einem Traum von Lucy Keating ist ein wirklich träumerisches Buch mit einer tollen Idee. Schon direkt als ich den Klappentext las, war klar, dass ich dieses Buch einfach lesen musste. Es versprach einfach eine wunderbare, witzige Liebesgeschichte und auch das Cover gefiel mir wirklich sehr gut.

Die Geschichte von Alice und Max wird einmal in der Realität erzählt und einmal aus der Traumsicht der beiden. Bis ca. zur Hälfte des Buches oder auch ein wenig länger erfahren wir immer wieder, wie die beiden sich in ihren Träumen begegnen und dort ganz anders, viel leichter und spielerischer miteinander umgehen. In der Realität schaut ihr Umgang dafür ganz anders aus. Ob das daran liegt, dass wirklich alles nur geträumt wird? Das müsst ihr selbst herausfinden. Alles ist möglich!

Alice und Max werden als recht normale Teenager beschrieben, die allerdings beide auch an ihren Problemen zu knabbern haben, wenn man mal von ihrem ungewöhnlichen Traumverhalten absieht. Aber auch in der Realität kämpfen sie mit ihren Sorgen, Ängsten und Problemen. Das macht beide recht sympathisch und lässt sie trotz des doch recht träumerischen Themas sehr real wirken.

Die Sprache ist recht einfach, aber irgendwie auch schön. Vor allem die Settings der Traumsequenzen fand ich mitunter wirklich wunderbar und konnten mich begeistern.
Die Geschichte an sich verliert auf der Strecke allerdings ein wenig, denn eigentlich passiert nicht allzu viel. Die Idee ist wirklich ganz toll und war für mich auch neu, allerdings hätte man hier bestimmt auch mehr rausholen können. So bleibt sie jedenfalls ein wenig handlungsarm.

Fazit

Insgesamt konnte mich Lucy Keating mit Zwei in einem Traum schon fesseln, allerdings fehlte der Geschichte noch ein wenig an Handlung. Die Idee war aber top und so auch noch nicht da gewesen. Ein wirklich schönes, wenn auch nicht perfektes Buch!

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Autorin

Lucy Keating

  Lucy Keating arbeitet in einem Verlag, liebt Musik und ihren Hund Ernie. Die Geschichte rund um Alice und Max und ihre traumhafte Liebe ist ihr Debüt als Autorin. Sie selbst hat immer schon intensiv und lebensnah geträumt, und dabei das eine oder andere Mal im Schlaf auch schon das ganze Zimmer umgeräumt.

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