Das Herz aus Eis und Liebe
 - Renée Ahdieh - Hardcover

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18,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Erzählendes für junge Erwachsene
431 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0088-7
Ersterscheinung: 28.06.2019

Das Herz aus Eis und Liebe

Band 2
Übersetzt von Martina M. Oepping

(47)

Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen?



Rezensionen aus der Lesejury (47)

Svenja_Plocher98 Svenja_Plocher98

Veröffentlicht am 09.05.2020

Erwartungen wurden nicht erfüllt...

Meine Meinung

Nachdem mir Band 1 „Ein Mädchen aus Feuer und Sturm“ sehr gut gefallen hat, war klar das Band 2 einziehen musste. Ein Glück hatte ich mit dem lesen gewartet, sodass Band 2 schon erschienen ... …mehr

Meine Meinung

Nachdem mir Band 1 „Ein Mädchen aus Feuer und Sturm“ sehr gut gefallen hat, war klar das Band 2 einziehen musste. Ein Glück hatte ich mit dem lesen gewartet, sodass Band 2 schon erschienen war. Und da es nur ein Zweiteiler ist, musste ich auch keinen Cliffhanger befürchten. Wer als Band 1 nicht kennt, sollte meine Rezension zu Band 2 nicht lesen.

Das Cover zu Band 2 (ebenso wie bei Band 1) spricht mich leider so gar nicht an. So langsam kann ich Personen/ Gesichter auf den Covern nicht mehr sehen und finde es nur noch 0815. Da finde ich die Englischen Cover weitaus schöner und ansprechender.
Der Schreibstil war wieder flüssig, jedoch an manchen Stellen zäh und langatmig. Die Perspektive wechselt außerdem pro Kapitel, was positiv ist, da man manche Charaktere so besser versteht.

"Sei so schnell wie der Wind, so still wie der Wald, so stark wie das Feuer, und so unerschütterlich wie ein Berg."

Diesmal begleiten wir Mariko in den königlichen Palast und lernen die beiden Prinzen näher kennen.
Nachdem spannenden Ende in Band 1 schließt Band 2 nahtlos an und schafft somit einen guten Übergang.
Mariko muss sich hier sehr vorsichtig verhalten, damit die Beziehung zu Okami nicht auffliegt der im Kerker gefangen gehalten wird. Außerdem muss sie das Vertrauen von Prinz Raiden für sich gewinnen, der mit ihr immer noch verlobt ist. Das Verhältniss zur ihrem Bruder Kenshin gerät auch immer mehr ins Wanken, da dieser ihr ebenfalls Misstraut. Natürlich treffen wir auch andere Charaktere aus Band 1 wieder. U.a. Yumi und Ranmaru. Wer hier eine größere Rolle bekommt ist die Mutter von Raiden. Ihre Sicht fand ich sehr spannend. Die Kaiserin hingegen blieb weiterhin im Schatten und fand kaum einen Auftritt.

Mariko ist hier reifer als in Band 1 und weiß wie sie mit Worten umgehen muss. Klar versucht sie in geheimen Okami zu befreien, aber die Zeiten im Wald beim schwarzen Clan sind definitiv vorbei.
Die Liebesgeschichte der beiden kommt hier leider nicht mehr so zu Geltung wie ich es mir gewünscht hätte. Klar gibt es Gespräche der beiden, aber diese fallen immer recht kurz aus damit Mariko nicht aufliegt.

Prinz Raiden mochte ich anfangs überhaupt nicht, aber mit der Zeit konnte ich ihn besser verstehen und am Ende mochte ich ihn wirklich. Seinen Bruder hingegen blieb bis zum Ende ein widerlicher Mistkerl.

So gut ich manche Charakterentwicklungen fand, so langweilig fand ich die Story. Das Buch plätschert vor sich hin und man wünscht sich die Action und Spannung aus Band 1 zurück. Man bleibt eigentlich fast nur im Palast und es passiert wirklich kaum was. Man liest sich durch Intrigen und Täuschungen und erst gegen Ende hin wird es spannend. Aber so schnell wie es gekommen ist, so schnell verschwindet es auch wieder.
Am Ende hat man zwar sein Happy End, aber es lässt mich trotzdem mit ein paar Fragen zurück.

Der Abschlussband lässt mich doch eher Enttäuscht zurück und bekommt von mir 2,5/5⭐.
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Fazit

Nach einem tollen Band 1, ein enttäuschender Abschlussband. Man hätte daraus so viel Spannendes machen können, leider bleibt es langatmig und nicht unterhaltsam. Das einzig Positive sind die Charakterentwicklungen.
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Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

DianaMaslina DianaMaslina

Veröffentlicht am 09.04.2020

Konnte meiner Meinung nach mit dem ersten Band mithalten!...

http://wladimirowna.simplesite.com/435397387/6895425/posting/rezension-zu-samurai-dilogie-ein-herz-aus-eis-und-liebe

Inhalt

Ōkami wurde gefangen genommen und der Schwarze Clan entdeckt. Um ihn zu retten ... …mehr

http://wladimirowna.simplesite.com/435397387/6895425/posting/rezension-zu-samurai-dilogie-ein-herz-aus-eis-und-liebe

Inhalt

Ōkami wurde gefangen genommen und der Schwarze Clan entdeckt. Um ihn zu retten folgt Mariko ihrem Verlobten, Prinz Raiden, und Bruder nach Inanko, dem Hauptsitz des Kaisers. Dort muss sie am Tag das unschuldige Opfer spielen, während die in der Nacht Pläne schmiedet, um Ōkami zu retten. Im Schloss muss Mariko jedoch aufpassen und ihre Klugheit, sowie Strategiekunst im äußersten Maße anwenden, denn es lauern Intrigen, Geheimnisse und Verrat, um jede Ecke. Während Mariko versucht Ōkami zu retten, organisiert sich außerhalb der Schlossmauern eine Bewegung gegen das System und im Verborgenen schmiedet eine starke Macht einen tödlichen Plan gegen den Kaiser.

Zitat
°[…] Mariko hatte es schon im Wald gesagt. Dass Angst einen füttern oder aufzehren konnte. Sie hatte entschieden, Angst eine Quelle von Stärke werden zu lassen. Auch Ōkami entschloss sich, seine Ängste anzunehmen.[...]°

Meinung

Renée Ahdieh überrascht mich jedes Mal mit ihren unglaublichen Geschichten! Sie schafft es einfach einen in völlig fremde Welten zu entführen und nicht mehr wegzulassen. Ich habe den ersten Band dieser Geschichte geliebt und verschlungen, wobei ich jedoch auch sagen muss, dass mir der Anfang etwas schwer fiel, da ich mich in die Geschichte zuerst einlesen musste. In diesem Band war ich aber sofort mittendrin, besonders da ich erfahren wollte, wie es nach dem ersten Teil weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht! Vielleicht stimmen mit mir einige Leser nicht überein, aber ich fand das der abschließende Band mit dem ersten mithalten konnte. Die Gefühle und Spannung hat keines Wegs nachgelesen, ich war immer vollkommen gebannt. Außerdem kam Mariko immer mehr aus sich heraus und hat gezeigt zu welcher Stärke sie fähig ist. Ich liebe die Geschichte ins besondere deswegen, weil die Autorin starke Charaktere entwickelt hat, die gegen ein korruptes System, sowie veraltete Denkweisen (von wegen Frauen sind nur Ziergegenstände) vorgegangen sind. Neben Mariko und Yumi hat Renée Ahdieh noch zwei Antiprotagonistinnen in ihrer Geschichte, die Kaiserin und die Geliebte, die ebenfalls starke Frauen darstellen, die sich nicht unterordnen wollen. Das Problem war jedoch dabei, dass beide statt zusammenzuarbeiten, versucht haben sich gegenseitig auszuschalten, um Macht zu erlangen und sich somit nicht mehr machtlos zu fühlen. Es war ein irrsinniger Gedanke, aber doch verständlich. Grundsätzlich greift die Geschichte sehr viele ernste Themen auf und verpackt diese in einen Mantel aus Magie, Liebe und einer fremden Welt. Die Tatsache, dass es außerdem eine -für mich- völlig fremde Kultur und Welt ist, hat mir die Geschichte umso spannender gemacht. Ich habe es geliebt mehr darüber zu erfahren und finde auch den Wortschatz mit den Definitionen, die die Autorin am Ende des Buches hinzugefügt hat, wirklich toll. Neben Mariko, die unglaublich intelligent, stur und eine Kämpferin ist, und Yumi, die stark, kämpferisch und auf liebenswürdige Art arrogant ist, gab es noch Ōkami und Tsuneoki . Beide, besonders Ōkami, haben mich mit ihrer rebellischen Art eingenommen. Beide auf unterschiedliche Weise. Während Tsuneoki eine Bewegung, um das System zu stürzen geplant und organisiert hat, kam Ōkami von Anfang an eher resigniert und kühl rüber. Sowohl im ersten, wie auch im zweiten. Jedoch hat man -zumindest kann ich das von mir sagen- bemerkt, dass hinter seienr Fassade so viel mehr steckt. Besonders die Szenen mit Mariko haben mir das gezeigt. Im zweiten Band konnte man endlich eine andere Seite von ihm kennenlernen. Was mir noch sehr gut an der Geschichte gefallen hat, war die Magie. Auch wenn sie hauptsächlich Dunkel und gefährlich war, hat sie sich meiner Meinung nach perfekt in die Gesamtheit gefügt.

Schreibstil

Der Schreibstil hat mir, nach dem ich mich in Band 1 daran gewöhnt habe, wirklich sehr gut gefallen. Es hat der Geschichte einen einzigartigen Touch verliehen und passte meiner Meinung nach perfekt in die Szene. Außerdem klangen die Weisheiten umso besser. Der Schreibstil hat grundsätzlich in diese Welt und Kultur gepasst. Mariko kam mit ihm -fand ich zumindest- noch intelligenter rüber. Auch die Gespräche zwischen ihr und Ōkami haben dadurch einen besondere Wirkung bekommen. Am meisten gefiel mir dann, wie Mariko ihn -und mich- jedes Mal mit ihrer Redegewandtheit überzeugen und beeindrucken konnte. Grundsätzlich habe ich Marikos Gabe, so wortgewandt zu sein, bewundert!

Cover

Das Cover finde ich an sich wirklich schön. Und wenn es dann noch neben Band 1 quer steht ist es unglaublich, da es wirkt, als wären beide ein Spiegelbild zueinander, nur in unterschiedlichen Farben. Es war damals das Cover, welches mich für die Geschichte begeistert hat. Als ich mir Band 2 geholt habe, lag es natürlich dann an der Geschichte, aber auch dieses Mal habe ich das Cover bewundert.

Fazit

Ich kann aus ganzem Herzen sagen, dass die Geschichte wirklich gut ist und obwohl andere Leser anderer Meinung sind, fand ich, dass der zweite Band mit dem ersten Band mithalten konnte. Wobei ich natürlich auch sagen muss, dass der erste Band etwas besser war, aber das ist meistens der Fall. Die Geschichte hat mich auf jeden Fall mit ihren Charakteren, der Spannung, der Liebe, den Intrigen, der Magie und so vielem mehr, überzeugt! Ich war auch ein kleines Bisschen traurig, dass sie geendet hat. Die Reihe kann ich allen, die Fantasy und Autorinnen, wie Sabaa Tahir mögen, empfehlen. Das Buch bekommt von mir, verdiente, 5 von 5 Sterne.

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NaddlDaddl NaddlDaddl

Veröffentlicht am 22.03.2020

Blieb hinter meinen Erwartungen zurück

Endlich habe ich mir "Das Herz aus Eis und Liebe" von Renée Ahdieh gekauft. Den Vorgänger habe ich bereits vor ca. 1,5 Jahren gelesen und mochte ihn recht gerne. Auch beim nochmaligen Lesen hatte ich wieder ... …mehr

Endlich habe ich mir "Das Herz aus Eis und Liebe" von Renée Ahdieh gekauft. Den Vorgänger habe ich bereits vor ca. 1,5 Jahren gelesen und mochte ihn recht gerne. Auch beim nochmaligen Lesen hatte ich wieder Spaß an der Geschichte und war froh, dieses Mal nahtlos mit Teil 2 weitermachen zu können.
Dieser spielt sich größtenteils in der kaiserlichen Hauptstadt Inako ab, wo nicht nur Mariko nun bei ihrem Verlobten, dem Prinzen Raiden, ist, sondern auch Okami gefangen gehalten wird. Wir verfolgen nun verstärkt den Ränkeschmieden am kaiserlichen Hof, vor allem in der Frage, wer denn nun, da der alte Kaiser tot ist, nachfolgen soll beziehungsweise ob sein Sohn Roku der Richtige für diese Rolle ist. Dabei sind die Mütter der beiden Söhne des verstorbenen Kaisers extrem wichtig, denn die sind diejenigen, die die meisten Fäden in den Händen halten. Währenddessen versucht Mariko, Okami zu befreien und Tsuneoki schart immer mehr Leute um den Schwarzen Clan zusammen, um sich endlich gegen den Kaiser zu wehren.
Ihr seht, es passiert ziemlich viel in diesem Buch. Intrigen über Intrigen, noch mehr Täuschungen, Kämpfe und und und. Was auch recht spannend ist. Doch gleichzeitig kam es mir so vor, als würde streckenweise eben nicht viel passieren beziehungsweise als wäre das, was passiert, nicht unbedingt zielführend. Vieles kam mir unnötig vor. Und dann wieder hatte ich das Gefühl, als käme die Geschichte nicht richtig voran.
Was sicherlich auch an den verschiedenen Sichtweisen lag, denn davon gab es zuhauf. Mariko natürlich, aber oft auch Okami, Kenshin, Raiden, Tsuneoki, Yumi und immer wieder auch die Kaiserin oder die Geliebte des Kaisers. Und so interessant ich es normalerweise auch finde, wenn man nicht nur aus ein, zwei Perspektiven die Handlung erlebt, war mir das hier zu viel. Ich konnte mich gar nicht mehr richtig auf eine Person einstellen, weil es direkt wieder zur nächsten ging und das fand ich doch sehr schade.
Der Schreibstil der Autorin an sich ist gut. Nicht überragend, aber schön zu lesen. Die Sprache war etwas altertümlich, aber doch passend für diese Geschichte. Manchmal wäre ich gerne tiefer in die Gefühlswelt der Charaktere eingedrungen, weil mir das hier etwas oberflächlich vorkam. Wirklich mitgenommen wurde ich nämlich, trotz dass sich das Buch so leicht lesen ließ, leider nicht.
Was mich auch schon zu den Charakteren in "Das Herz aus Eis und Liebe" führt. Wie ihr jetzt vielleicht rausgehört habt, bin ich nicht ganz so zufrieden mit ihnen. Denn ja, ich kenne sie noch aus dem ersten Band, doch hier kam es mir vor, als hätte ich sie ein ganzes Stück distanzierter betrachtet. Den Einblick in ihr Innenleben fand ich doch schwieriger und entsprechend war es für mich auch schwieriger, mich mit ihnen zu identifizieren. Was sicherlich auch an den vielen Sprüngen zwischen den Figuren lag. Vor allem bei Mariko war das wirklich schade. Ihr Charakter hatte mir in "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" echt gut gefallen, doch hier war sie dann doch anders als vorher, selbst wenn man die Umstände bedachte. Und ganz allgemein mochte ich hier eigentlich niemanden so wirklich. Schade, wenn ich bedenke, wie viel Potenzial die Charaktere eigentlich hatten.
Demnach bin ich ehrlicherweise ein klein wenig enttäuscht. "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" hatte mich zwar nicht umgehauen, aber mich doch gut unterhalten, und "Das Herz aus Eis und Liebe" blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück. Nicht falsch verstehen, das Buch ist meiner Meinung nach trotzdem Mittelmaß, aber wirklich abholen konnte Renée Ahdieh mich damit nicht.

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Chianti Chianti

Veröffentlicht am 08.03.2020

Guter zweiter Band und gelungener Abschluss!

Der Schwarze Clan ist aufgeflogen, Ōkami wurde gefangen genommen und Mariko ist als Verlobte von Prinz Raiden an den Hof von Inako gekommen. Sie macht gute Miene zum bösen Spiel, denn während sie tagsüber ... …mehr

Der Schwarze Clan ist aufgeflogen, Ōkami wurde gefangen genommen und Mariko ist als Verlobte von Prinz Raiden an den Hof von Inako gekommen. Sie macht gute Miene zum bösen Spiel, denn während sie tagsüber Raiden die unterwürfige und schüchterne Frau vorspielt, plant sie nachts die Befreiung von Ōkami.

"Das Herz aus Eis und Liebe" ist der zweite und abschließende Band von Renée Ahdiehs Dilogie, der aus den personalen Erzählperspektiven von Hattori Mariko, ihrem Bruder Kenshin, Asano Yumi und Asano Tsuneoki, Takeda Ranmaru, Prinz Raiden und seiner Mutter Kanako erzählt wird.

Die Geschichte setzt wenige Tage nach dem Ende des ersten Bandes an.
Kaiser Minamoto Masaru ist tot, sein jüngerer Sohn und Erbe Roku ist ihm auf den Chrysanthementhron gefolgt und ist nun der himmlische Herrscher des Reiches Wa. Doch es zeigt sich schnell, dass die Macht Roku zu Kopf steigt und das Raiden, sein älterer Bruder, ein fähigerer Herrscher wäre.
Inmitten der Intrigen und des Machtkampfes im Palast des Kaisers versucht Hattori Mariko, die als Braut von Prinz Raiden an den Hof gekommen ist, nachdem der Schwarze Clan im Yukaiwald angegriffen worden ist, und Ōkami gefangen genommen wurde, genau diesen zu befreien.

Mariko hat mir als Protagonistin wieder sehr gut gefallen! Sie hat ja schon im ersten Band gezeigt, dass sie eine sehr intelligente und sture junge Frau ist, die dafür kämpft ihre eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen, was ich sehr mochte! Am Kaiserhof spielt sie, den Anschein nach, nach den Regeln, gibt sich unterwürfig und schüchtern, blendet ihren Verlobten, denn im Geheimen schmiedet sie Pläne, um Ōkami aus den Fängen von Kaiser Roku zu befreien. Sie zeigt in diesem Band, wie stark sie gereift ist, dass sie bereit ist, Opfer zu bringen und insgesamt bin ich mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden!
Auch die anderen Charaktere, allen voran Ōkami und Yumi haben mir sehr gut gefallen! Ōkami wollte nie ein Anführer sein, genauso wie Raiden, und doch wachsen die beiden im Laufe der Handlung in ihre Rollen hinein. Die junge Maiko Yumi und Schwester von Tsuneoki ist genau wie Mariko eine junge Frau, die für ihre Ziele kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Auch Kanako, die Mutter von Prinz Raiden, fand ich sehr spannend, weil die Magierin im Hintergrund ihre Intrigen spinnt und man erst nach und nach erfährt, welche Pläne sie verfolgt.

Die Geschichte ließ sich echt gut lesen! Schon im ersten Band mochte ich die japanische Atmosphäre sehr gerne und auch hier hat diese mir wieder sehr gut gefallen. Von der Handlung hätte ich mir allerdings besonders zum Ende hin etwas mehr versprochen. Es gab viele spannende Ansätze, wie beispielsweise Yumis Aktion zu Beginn des Buches, Ōkamis Entdeckung auf dem Toyotomi Anwesen, oder auch die Rolle von Amaya, die für meinen Geschmack etwas stärker hätten verfolgt werden können.
Mit dem Ende an sich bin ich eigentlich zufrieden, aber irgendwie hätte ich noch einen größeren Knall erwartet, denn mir war das Finale fast schon zu ruhig und lief zu reibungslos ab. Aber wie gesagt, unzufrieden bin ich auch nicht!

Fazit:
"Das Herz aus Eis und Liebe" von Renée Ahdieh ist ein guter zweiter Band und gelungener Abschluss der Dilogie!
Ich mochte die Charaktere, allen voran natürlich Mariko und Ōkami wieder richtig gerne, die japanische Atmosphäre fand ich ebenfalls einfach großartig und auch die Handlung konnte mich begeistern!
An manchen Stellen hätte es ein wenig spannender sein können und besonders am Ende hätte ich mir einen größeren Knall gewünscht, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mir diesem Abschluss, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

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Haihappen_Uhaha Haihappen_Uhaha

Veröffentlicht am 27.01.2020

Leider ein Flop

Ich mag die Aufmachung der Reihe gern. Passt zu Japan, etwas mädchenhaft und doch schlicht.

Handlung: Mariko muss sich in der Fortsetzung ihrem Verlobten stellen und nicht nur sich, ihre Familie und Okami ... …mehr

Ich mag die Aufmachung der Reihe gern. Passt zu Japan, etwas mädchenhaft und doch schlicht.

Handlung: Mariko muss sich in der Fortsetzung ihrem Verlobten stellen und nicht nur sich, ihre Familie und Okami retten, sondern auch den schwarzen Clan zusammenhalten.

Meinung: Was für ein Flop. Es tat mir im Herzen weh! Ich liebe die Autorin, aber dieses Buch konnte mich leider Null fesseln. Nachdem Band 1 schon einen sehr zähen Einstieg hatte, habe ich auch hier spekuliert, es würde immer besser werden. Doch leider vergebens. Ich habe mich regelrecht durch das Buch kämpfen müssen. Ein paar kleine spannende Szenen waren dabei, doch der umschreibende Schreibstil hat nicht gerade dazu beigetragen, dass die Grundstory mich fesseln konnte. Auch war mich Mariko zu blass in diesem Band.

Leider eine Enttäuschung.

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Autor

Renée Ahdieh

Renée Ahdieh - Autor
© Chuck Eaton

  Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. In ihrer Freizeit ist die Autorin eine begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, Schuhe, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern. Mit Zorn und Morgenröte legt sie ihren ersten Roman vor, zu dem es eine Fortsetzung geben wird, an dem die Autorin gerade arbeitet.

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