Das Mädchen aus Feuer und Sturm
 - Renée Ahdieh - Hardcover

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18,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Erzählendes für junge Erwachsene
415 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0069-6
Ersterscheinung: 28.09.2018

Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Übersetzt von Martina M. Oepping

(102)

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag – über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hin. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit entkommt sie nur knapp einem blutigen Überfall – und nutzt ihre Chance, die Freiheit zu kosten: Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen und lernt eine ganz neue Welt kennen. Und sie verliert ihr Herz … ausgerechnet an den Feind.
 

Pressestimmen

„Dieses Buch und seine Geschichte sind außergewöhnlich und wunderschön. [...] Jede Seite ist ein Genuss und man taucht als Leser tief in die Geschichte ein, kann sie fühlen [und] riechen. [...] Sehr bewegend und wunderschön geschrieben“

Rezensionen aus der Lesejury (102)

Rikasbookshelf Rikasbookshelf

Veröffentlicht am 12.09.2019

Keine Ahnung in welches Genre ich das Buch packen soll

Mich hat es sehr gestört, dass Mariko kein klar definiertes Ziel hatte. Über das ganze Buch hinweg habe ich mich gefragt, was genau sie jetzt eigentlich machen will. Es wurden kaum Gedanken zu ihrer ... …mehr

Mich hat es sehr gestört, dass Mariko kein klar definiertes Ziel hatte. Über das ganze Buch hinweg habe ich mich gefragt, was genau sie jetzt eigentlich machen will. Es wurden kaum Gedanken zu ihrer Zukunft geäußert. Sie hatte meiner Meinung nach sich auch zu wenig Sorgen gemacht wie es weiter gehen soll. Es hätte mir ja schon gereicht, wenn sie beschlossen hätte, dass sie erst mal das machen will und dann weiter sieht, aber irgendwie wurde das Thema zu sehr ignoriert. Außerdem sie ist als Mann verkleidet mit einer Gruppe Männer unterwegs und die ganzen Probleme die damit aufkommen werden auch nicht erwähnt, bindet sie ihre Brust ab? Steht sie früher auf um sich zu waschen, wenn es keiner sieht? Was macht sie wenn sie mal muss?

Ich konnte euch für 160 Seiten nicht sagen, ob es Fantasy ist oder ein historisches Buch. Aber auch danach war ich mir nicht sicher ob das was ich als Fantasy interpretiert hatte, wirklich so passiert ist, vielleicht habe ich es mir nur eingebildet, vielleicht war das nur ein Ammenmärchen im Buch. Wer weiß, ich wusste es jedenfalls nicht.

Mir haben auch ein paar Dinge gefallen, ob ihr es glaubt oder nicht. Zum Beispiel, dass das ganze in Japan spielt. Ich liebe es in Jugendbüchern neuen Kulturen zu begegnen. man kann so viel über die Geschichte lernen. Es wird auch nicht voraus gesetzt, dass man die Kultur schon kennt und so ganz einfach in die Geschichte eingeführt.


Eigentlich ist das Buch nicht schlecht geschrieben, man versteht worum es geht und es ist einfach mehrere Kapitel hinter einander weg zu lesen. Aber das buch ist zwischen durch einfach langweilig. Es passiert nicht viel Spannendes und wenn dann doch mal, dann wird im nächsten kapitel aus einer anderen Perspektive berichtet und man wartet eigentlich nur darauf, das es vorbei ist.

Mein Fazit
Das Buch war ganz okay. Ich habe mehr erwartet und bin etwas enttäuscht worden, aber allen in allen gab es ausgeglichen gleich viel gutes und schlechtes. Ich habe mich nicht durch das Buch gequält. Ich wollte weiter lesen. Ich will es immer noch, also könnt ihr eine Rezension zum zweiten Teil erwarten. Hoffentlich kann ich dann mit Sicherheit sagen, dass es Fantasy ist.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Miss_Page-Turner Miss_Page-Turner

Veröffentlicht am 07.09.2019

Nicht Renèe Ahiehs Meisterwerk, aber immer noch sehr lesenswert

Auf dieses Buch habe ich mich dieses Jahr besonders gefreut, denn mit Zorn und Morgenröte hat Renée Ahdieh eines meiner absoluten Lieblingsbücher geschaffen. Klar wollte ich daher unbedingt auch diese ... …mehr

Auf dieses Buch habe ich mich dieses Jahr besonders gefreut, denn mit Zorn und Morgenröte hat Renée Ahdieh eines meiner absoluten Lieblingsbücher geschaffen. Klar wollte ich daher unbedingt auch diese neue Schöpfung aus ihrer Feder lesen.
#Meine Meinung:#
*Abenteuer im feudalen Japan*
Nachdem die Autorin uns bereits in eine Wellt aus 1001 Nacht entführt hatte, geht ist nun in diesem Auftakt nicht minder exotisch zu. Das Buch spielt im dem Kaiserreich Wan, was vom feudalen Japan inspiriert wurde. Schon beim Lesen der ersten Seiten wird klar: Frau Adieh hat hier sehr gut recherchiert. Die Geschichte ist angereichert mit allerhand japanischen Begriffen. Da ich in meiner Teenie Zeit eine ausgeprägte Anime, Mangas, Japan Phase hatte, konnte ich mit dem Großteil der Begriffe etwas anfangen. Ansonsten gibt es aber auch ein Glossar. Das die Autorin sich intensiver mit dem Land auseinander gesetzt hat merkt man auch, dass sie für den rituellen Selbstmord das Wort Sepukku benutzt und nicht das in Europa und Amerika verwendete Word Harakiri.

Allgemein beweist die Autorin wieder ihr Händchen für ein stimmungsvolles Worldbuilding. Ganz gleich ob man sich mit dem Land der aufgehenden Sonne, das hier als Vorbild diente, schon befasst hat oder nicht, man wird als Leser sofort in die fernöstliche Atmosphäre hineingezogen. Dabei hält sie wunderbar die Balance zwischen Umgebungsbeschreibungen und eigentlicher Handlung. Ich habe es sehr genossen in die Welt der Samurai und Shogun einzutauchen.

*Renèe Ahdieh: The queen of dialogues*
Doch nicht nur die Welt kann sich sehen lassen, nein auch die Charaktere wissen zu überzeugen. Mariko ist eine starke, authentische Protagonistin. Sie ist intelligent und schlagfertig, aber auch impulsiv und in manchen Belangen etwas naiv. Dank dieser Mischung aus Stärken und Schwächen ist sie ein ausgewogener und gut konstruierter Charakter, den ich sehr gerne begleitete. Darüber hinaus zeigt die Autorin auch wieder, warum sie für mich im Jugenbuchbereich die unangefochtene Königin der Dialoge ist. Die diversen verbalen Auseinandersetzungen zwischen Mariko und Okami waren sehr amüsant und gelungen. Zwar reichen die Dialoge in ihrer Raffinesse noch nicht ganz an denen aus Zorn und Morgenröte heran, aber sie sind immer noch pfiffiger und gescheiter als bei den meisten anderen Jugendbüchern und was der größte und wichtigste Unterschied ist: sie wirken nicht aufgesetzt.

Das alles führt dazu, dass das Buch trotz einer etwas langsame voranschreitenden Handlung überaus lebendig und dynamisch wirkt. Einziger Wehrmutstropfen: An zwei Stellen machte mir die Handlung einen zu großen Sprung nach vorne. Eine dieser Stellen betrifft leider die Liebesbeziehung, denn während diese zunächst in einem äußerst angenehmen, vorsichtigen Tempo beginnt, macht sie im zweiten Drittle eben diesen gerade erwähnten und für mich nicht ganz nachvollziehbaren Sprung. Insgesamt hat mich das Buch aber trotzdem super unterhalten.

#Fazit:#
Auch wenn der neue Auftakt nicht mit Ahdiehs Debüt Dilogie (Zorn und Morgenröte/Rache und Rosenblüte) mithalten kann, lohnt sich dieser Ausflug nach Fernost. Eine authentische Protagonistin, gewitzte Dialoge und eine toll beschriebene, exotische Umgebung, machen das Buch zu einem Lesegenuss.

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Gypsy Gypsy

Veröffentlicht am 01.09.2019

Eine Welt, wie sie keiner kennt

*Zur Geschichte*

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai (gleichzeitig Herzog?) und weiß, dass sie als Frau nicht so viele Möglichkeiten hat, wie Männer. Demnach wird ohne ihre Zustimmung ihre ... …mehr

*Zur Geschichte*

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai (gleichzeitig Herzog?) und weiß, dass sie als Frau nicht so viele Möglichkeiten hat, wie Männer. Demnach wird ohne ihre Zustimmung ihre Hochzeit mit einem Sohn des Kaisers arrangiert. Mariko ist aber eigensinnig, sieht aber kein Weg daran vorbei, mit dem Sohn des Kaisers zu heiraten. Doch als sie auf dem Weg zu ihrer Hochzeit von Banditen überfallen wird und auch nur knapp überlebt, will sie herausfinden, wer so dringend ihren Tod wünscht. Dafür verkleidet sie sich als Junge, um sich bei den Banditen zu schmuggeln und muss dabei erfahren, dass sie vielleicht noch gar nicht die ganze Wahrheit weiß, die sie bisher immer zu wissen glaubte und verliebt sich dabei auch noch in ihren Feind, was alles nur etwas komplizierter macht.

Diese Geschichte ist hier noch nicht zu Ende, es folgt noch ein weiteres Band: Das Herz aus Eis und Liebe.

*Meine Meinung*

Ich mag den Erzählstil der Autorin, aber mir persönlich haben die fremden Begriffe, die auch im Glossar erklärt werden, ein wenig im Lesefluss gestört. Aber es bringt trotzdem kein Abbruch in der Geschichte.

Die Geschichte um Mariko gefällt mir sehr gut, es ist einmal etwas anderes aus einer anderen Kultur zu erfahren und ich liebe die ganzen Twists, die in der Geschichte auftauchen. Diese Geschichte ist voller Mysterien, die man nicht vorherahnen kann und sie sind in einem richtigen Einklang mit dem, was logisch ist.

Mariko ist eine willensstarke Protagonistin, die immer glaubt, dass sie Recht hat, da sie an ihrer Genialität glaubt, aber sie muss erkennen, dass sie dann doch nicht alles weiß und auch nicht auf alles eine richtige Antwort hat. Sie ist vielleicht ein wenig verwöhnt, aber gewillt zu lernen. Mariko war mir von Anfang an sympathisch, denn indem sie kleine Rebellionen ihren Eltern gegenüber im Geheimen durchzieht, indem sie neue Erfindungen baut, macht sie so menschlich.

Okami scheint erst düster und doch hat er eine menschliche Seite. Er versucht ihr zu helfen, aber trotzdem streng und unnahbar zu sein, da er ihr nicht vertraut; und doch hat man durch die kleinen Einblicke in seinen Kopf ein besseres Verständnis für sein Verhalten. Ich finde Okami einfach herzerwärmend.

Diese Geschichte ist bis zur letzten Seite spannend und auch noch nicht zu Ende erzählt! Worauf ich mich natürlich freue den Rest dieser Geschichte zu lesen, denn ich will unbedingt erfahren, wie es weitergeht mit Mariko und Okami.

*Fazit*
Dieser Roman hat alles, was man sich wünschen kann: Zwietracht, Liebe und Geheimnisse. Diese Geschichte ist einfach so erwärmend und anders, als alles, was man sich vorher vorstellen kann und das schönste: Es geht weiter!

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Books_of_Tigerlily Books_of_Tigerlily

Veröffentlicht am 24.08.2019

Schöner Auftakt

Aktuell bekommen Settings im feudalen Japan oder generell im ostasiatischen Raum starken Auftrieb. Ich bin seit ‚Der Clan der Otori‘ ein großer Fan solcher Storylines und so habe ich auch dem Erscheinen ... …mehr

Aktuell bekommen Settings im feudalen Japan oder generell im ostasiatischen Raum starken Auftrieb. Ich bin seit ‚Der Clan der Otori‘ ein großer Fan solcher Storylines und so habe ich auch dem Erscheinen von Flame in the Mist entgegen gefiebert, geschrieben von ‚Zorn und Morgenröte‘-Autorin Renée Ahdieh. Ich meine, eine Heldin wie Mulan und sexy Samurai?! Genau mein Ding!
Das Cover ist einfach traumhaft schön und steht für mich auch bildhaft für die Entwicklung von Mariko. Zu Beginn des Buches begegnen wir ihr auf dem Weg zu ihrem Verlobten, um die von ihren Eltern arrangierte Ehe einzugehen. Als ihr Konvoi überfallen und versucht wird, sie zu töten, ergreift sie die Chance und flieht nicht nur vor den Angreifern, sondern auch ihren Verpflichtungen.

Dabei verkleidet sie sich als Mann um den berüchtigten Black Clan zu infiltrieren, der den Anschlag auf ihr Leben geplant hat. Ihr Beweggrund ist zunächst, die Schande ihres Verschwindens durch Aufdeckung des Mordkomplotts zu kompensieren. Die Treue ihrer Familie gegenüber wird im Laufe des Buches allerdings immer mehr von dem Wunsch abgelöst, sich selbst auszuleben und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Obwohl ich Marikos Beweggründe eigentlich gut nachvollziehen konnte, wurde ich mit ihr anfangs echt nicht warm. Die Story war mir teilweise zu clean, zu steril. Obwohl Mariko eine wahre Gefühlsachterbahn durchläuft, zeigt sie dabei kaum Emotionen, sie war mir oft zu stoisch.

Dies kann auch Kalkül der Autorin gewesen sein, denn es gibt durchaus eine Schlüsselszene im Buch, in der dann doch noch der Knoten geplatzt ist und in der mir Mariko ans Herz wuchs. In der Szene erinnert sie sich an den Moment, in dem sie sich das erste Mal gegen ihre Familie und ihre Bestimmung als verschacherte Ehefrau gestellt hat.

Die scheinbar hilflose Prinzessin braucht keinen Prinzen, keine große Liebe um für sich allein darin Erfüllung zu finden.

Ab dieser Stelle verstand ich Mariko besser und die Entwicklung wurde deutlicher. Es ging irgendwie um mehr.

Gut gefallen hat mir auch die Szene, in der Mariko einer Geisha begegnet. Zuerst abwertend und leicht spöttisch, erkennt Mariko dabei die Macht, die der Geisha mit ihrer Selbstinszenierung eigentlich innewohnt und bemerkt, dass sie jemanden vorschnell verurteilt hat. Eine schöne Szene, in der Renée Ahdieh wichtige Messages geschickt verpackt.

Im Laufe des Buches erhält Mariko mehrfach Gelegenheit, ihre Tarnung abzulegen und in den wohl behüteten Schoß ihrer Familie zurückzukehren. Es geht aber lange nicht mehr darum, gerettet zu werden, sondern selbst Akteur des eigenen Lebens zu sein. Marikos Konflikt zwischen ihren gesellschaftlichen Pflichten und ihren eigenen Wünschen ist stets präsent, aber nie aufdringlich oder übertrieben. Mir hat echt gut gefallen, wie die Autorin das gehändelt hat!

Der Konflikt verschärft sich, als sie von einem der Clanmitglieder enttarnt wird und sich langsam Gefühle entwickeln. Wobei, richtig langsam war das nicht wirklich. Mir war die entsprechende Szene etwas zu plump, ich hätte mir hier eine langsamere und romantischere Entwicklung der Lovestory gewünscht. Dennoch passt es in gewisser Weise zur Protagonistin, dass die Liebesbeziehung hier etwas pragmatischer angegangen wird und sie sich vielleicht erst später über ihre Gefühle klar wird. Es kommt zum dramatischen Showdown, bei dem sich das Blatt erneut wendet und man als Leser mit einigen Fragezeichen zurück bleibt. Ich für meinen Teil würde am liebsten sofort weiterlesen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Insgesamt aufgrund des guten Cliffhangers und meiner persönlichen Schlüsselszene ein solider guter Read! Bitte mehr davon!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Buecherstoeberecke Buecherstoeberecke

Veröffentlicht am 15.08.2019

Zu Beginn Spannungsprobleme, aber dann fesselnd.

Das Cover fand ich an sich schon schön, aber meiner Meinung nach, passt es nicht so richtig zu der Geschichte.
Wann und wo die Handlung genau spielt, wird nicht erwähnt, dennoch ist alleine durch die ... …mehr

Das Cover fand ich an sich schon schön, aber meiner Meinung nach, passt es nicht so richtig zu der Geschichte.
Wann und wo die Handlung genau spielt, wird nicht erwähnt, dennoch ist alleine durch die Samurai-Thematik wohl jedem klar, dass wir uns irgendwann im alten Japan befinden. Ich finde, dies hätte sich ruhig irgendwo im Cover wiederfinden können.
Zur Stimmigkeit der japanischen Thematik kann ich sonst nicht viel sagen, da ich mich in dieser Region weder real noch buchtechnisch auskenne. Da Japan auch nicht so oft Schauplatz von Büchern ist, habe ich mich doch auf die Abwechslung gefreut.

Mariko als Protagonistin hat mir sehr gefallen. Sie ist mutig, ein wenig aufmüpfig und will beweisen, dass sie auch als Mädchen etwas wert ist. Ironischer Weise verkleiden die Mädchen, die dies beweisen wollen, sich meist als Junge. Und erinnern uns Leser sicherlich grade auch wegen dem japanischen Setting hier an ,,Mulan”.
Dennoch Mariko ist intelligent und schafft es so ihren eigenen Weg zu finden, den Überfall zu überleben und sich beim Feind einzuschleichen.
Dieser ganze Handlungskomplex war auch recht glaubwürdig und sie überraschte mich wirklich mit ihren Handlungen, wenn man bedenkt, wie behütet sie aufgewachsen ist.
Im Lager des schwarzen Klans warten einige Gefahren auf das Mädchen, denn auch der Anführer und seine rechte Hand sind nicht dumm und sie muss doch sehr drauf achten nicht enttarnt zu werden.

Mit der Spannung hatte ich am Anfang einige Probleme, aber dann fesselte es mich doch sehr.
Dennoch die Handlung an sich ist eher ruhig würde ich sagen. Es gibt zwischendurch einige kleine Höhepunkte, die dann doch mit etwas Spannung daherkommen, doch sind diese eben auch schnell wieder vorbei. Das letzte Drittel nimmt dann aber doch an Fahrt auf und ich bin wahnsinnig gespannt auf den zweiten Teil!

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Autor

Renée Ahdieh

Renée Ahdieh - Autor
© Chuck Eaton

  Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. In ihrer Freizeit ist die Autorin eine begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, Schuhe, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern. Mit Zorn und Morgenröte legt sie ihren ersten Roman vor, zu dem es eine Fortsetzung geben wird, an dem die Autorin gerade arbeitet.

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