Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
 - Sabaa Tahir - Hardcover

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16,99

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Erzählendes für junge Erwachsene
507 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0009-2
Ersterscheinung: 15.05.2015

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Übersetzt von Barbara Imgrund

(85)

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...
 
Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht

Pressestimmen

„Mit Sabaa Tahir hat der Fantasy-Himmel nun einen neuen Stern.“
„Die Autorin schreibt mit dramaturgischer Finesse und Kopfkino-Potenzial."

„Tahir vermag es, mit ihrer poetischen Sprache den Leser zu fesseln. Man lacht, liebt, hasst und leidet mit den Figuren und wundert sich, wie schnell 500 Seiten gelesen sind.“
 
„Ein Abenteuerroman mit fantastischen Elementen und einer komplexen Story, der wahnsinnig spannend ist […]"
„Nicht nur ein spannendes Buch, sondern auch ein Mahnmal.“


Rezensionen aus der Lesejury (85)

Lesemietze Lesemietze

Veröffentlicht am 08.09.2019

Super Auftakt

Laia lebt mit ihrem Bruder bei den Großeltern. Ihre Eltern sind vor Jahren ermordet worden. Ihre Welt besteht nicht aus viel Glück. Ihr Bruder ist trotz Ausgangssperre nachts unterwegs und eines Abends ... …mehr

Laia lebt mit ihrem Bruder bei den Großeltern. Ihre Eltern sind vor Jahren ermordet worden. Ihre Welt besteht nicht aus viel Glück. Ihr Bruder ist trotz Ausgangssperre nachts unterwegs und eines Abends bekommen sie Besuch von einer Eiserne Maske. Laia flieht und will sich dem Widerstand anschliessen, doch der Preis ist sehr hoch. Sie soll als Spionin fungieren bei keiner geringeren als der Kommandantin von Schwarzkliff. Dort trifft sie unter anderen auf Elias, der dort zu einem Elite Krieger ausgebildet wird. Elias lebt seit seinem sechsten Lebensjahr auf Schwarzkliff und wird nach seiner Ausbildung zu einer Eiserne Maske. Durch ihre beiden Abstammung müssten sie Feinde sein, doch Elias hilft Laia mehr als einmal. Beide müssen ihre eigentlichen Pläne bald aufgeben als ein ungewöhnliches Ereignis eintrifft.

Nachdem ich schon eine Leseprobe zu diesem Buch hatte stand für mich klar: Diese Buch MUSS ich haben :D
Und es hat mich nicht enttäuscht. Zwar ist diese Buch stellenweise recht brutal, aber wenn man liest wie die Autorin zu dieser Idee für dieses Buch gekommen ist, passt es sehr gut zum Buch.
Laia ist anfangs eher ängstlich und will mutiger sein als wie sie sich fühlt. Das mehr in ihr steckt wird ihr selber später klar und so macht sie einer sehr positive und angenehme Umwandlung durch. Elias kommt einen stark vor, doch hat er so kleine schwächen. Er wäre genau wie Laia jemand anders. Soweit wie es ihm aber möglich ist versucht er Laia zu helfen ohne das beide gross Probleme bekommen, was ihm wieder etwas Heldenhaftes gibt.

Dass aus der Sicht von Laia und Elias geschrieben wird finde ich sehr positive für die Geschichte, da man so einen sehr guten Überblick von beiden Seiten bekommt. Kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass in der deutschen Ausgabe keine Karte mehr dabei ist und ein Glossar wäre auch nicht schlecht gewesen. Mich hat die Militärstruktur etwas verwirrt. Auch wäre Angaben zu den einzelnen Völkern nicht schlecht gewesen.
Das Buch selber finde ich ist eher was für ab 16jährige als für 14jährige, wegen der Brutalität.
Ich freue mich schon sehr auf Band 2, denn ich denke es werden noch ein paar Überraschungen auftauchen, die man nicht vermutet hätte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Rajet Rajet

Veröffentlicht am 08.09.2019

Ein Hoffnungsschimmer bleibt immer ..

Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die ... …mehr

Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Sie tarnt sich als Sklavin und dringt so in das Innerste von Schwarzkliff ein. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...

Elias und Laia stehen auf ganz unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig, macht Spaß.

Das Cover zeigt Elias mit Teile einer Maske in dunklen und hellen Brauntönen gehalten. Im unteren Bereich sieht man Mauern einer Stadt es scheint wüsten ähnlich zu sein. Fast in der Mitte und recht groß ist der Titel der Reihe zu lesen „Elias & Laia“ darunter wesentlich kleiner der Titel des Bandes „die Herrschaft der Masken“.
Einmal ein passendes Cover bei einmal Verlagsbuch in dem man den Inhalt des Romans wieder findet.

Der Klappentext macht gespannt auf eine neue spannende und fantastische Reihe.

Fazit:
Ein super spannender und fantastischer Auftakt einer neuen Fantasy Trilogie.
Sehr sympathische und detailreich dargestellte Welt und Protagonisten. Da mich Masken von jeher faszinieren fand ich dieses Detail sehr interessant. Vor allem da diese nicht zum Vergnügen sondern eher als Abgrenzung für einer Kriegerkaste getragen werden. Aber für mich auch eine Art einer Person etwas von seiner Einzigartigkeit zu nehmen und sich hinter einer Maske zu verstecken. Selbst wenn diese mit dem eigen Gesicht verschmilzt. Elia und Helena mochte ich von Anfang an. Gerade bei Helena wird mir das Herz schwer am Ende des ersten Bandes.
Aber es geht ja sofort mit dem lesen des 2.Bandes „Eine Fackel im Dunkeln“ weiter.
Ein schönes Lesepaket: mit einem aussage kräftigem Cover, einem neugierig machendem Klappentext und ein schönen Fantasy Roman. Gerne 5 Sterne.

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bookflower24 bookflower24

Veröffentlicht am 02.08.2019

Düstere Action

Dieses Buch war einfach nur spannend und soooo fesselt.
Das Hörbuch war auch super angenehm zu hören, einfach toll ich freue mich auf den nächten Teil. …mehr

Dieses Buch war einfach nur spannend und soooo fesselt.
Das Hörbuch war auch super angenehm zu hören, einfach toll ich freue mich auf den nächten Teil.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

aly53 aly53

Veröffentlicht am 29.07.2019

Eine gelungener Roman über eine Welt, in der eigentlich keine Hoffnung besteht

Wie überlebt man in einer Welt , die von Masken beherrscht wird und den Tod bringen?
Laia ist eine ganz normale junge Frau, doch eines Tages wird ihre Familie überfallen.
Ihre Großeltern werden getötet ... …mehr

Wie überlebt man in einer Welt , die von Masken beherrscht wird und den Tod bringen?
Laia ist eine ganz normale junge Frau, doch eines Tages wird ihre Familie überfallen.
Ihre Großeltern werden getötet und ihr Bruder wird verschleppt.
Laia hat nur ein Ziel – um jeden Preis muss sie Darin befreien, koste es was es wolle.
Daher schließt sie sich dem Widerstand an und lässt sich als Sklavin bei der Spitze der Masken einschleusen.
Doch weiß sie, worauf sie sich da eingelassen hat?
Auf der anderen Seite haben wir Elias, er ist seit er sechs ist, bei den Masken.
Ihm steht eine vielversprechende Zukunft bevor, doch Elias ist nicht wie die anderen.
Er will frei sein und kämpft mit Zweifeln.
Doch bald muss auch Elias sich entscheiden…
Gibt es überhaupt einen Weg hinaus aus dieser Welt?

Der Anfang begann sofort recht spannend, als Laias Familie das Leid ereilt, hat mich das sehr mitgenommen.
Es war barbarisch und brutal und ich hab einfach nur gehofft , dass Laia überlebt.
Im Laufe des Buches muss Laia Entscheidungen treffen.
Für sie gar nicht so einfach, da sie bisher immer ziemlich unsicher war und sich ihrer Stärke nicht bewusst.
Laia hört auf ihr Gefühl und im Laufe der Geschichte muss sie auch viel über sich selbst lernen.
Sie begreift aber auch, dass Böses nicht gleich Böses ist und Gutes nicht gleich Gutes.
Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und das wurde hier sehr gut dargestellt.
Bei Elias ist es nicht anders, er hat sich sein Schicksal nicht ausgesucht und ist auch keinesfalls glücklich damit.
Aber auch er muss noch viel über das Leben lernen.
Nicht alles ist offensichtlich, man muss erst begreifen und verstehen lernen.
Manchmal muss man Entscheidungen treffen, obwohl man es nicht möchte.
Man muss Wagnisse eingehen , um zu erfahren, wohin sie führen.
Als sich Laias und Elias´ Wege kreuzen nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Alles ändert sich und nichts ist mehr wie es war.
Die Vorherbestimmung tritt in Kraft.
Wohin wird sie das führen?
Dieser Aspekt hat mich viel beschäftigt während des Lesens, erst am Ende hat man eine Antwort erhalten.
Ist sie zufrieden stellend?
Ich denke, dass liegt im Auge des Betrachters, mir hat das Ende gut gefallen.
Es ist durchaus genug Stoff für eine Fortsetzung vorhanden, aber derzeit gilt es nur als Einzelband.
Doch bis man an dieser Stelle ankommt, gilt es viele Prüfungen und Erfahrungen zu machen.
Manche sind leicht, manche nicht.
Dabei gerät man physisch sowie auch psychisch an seine Grenzen.
Einige Entscheidungen kann man nachvollziehen, andere weniger.
Aber was möchte uns dieses Buch sagen?
Es erzählt von Hoffnung, von Schicksal und von Vertrauen.
Vertrauen in sich selbst und in andere.
Ob man damit richtig liegt, weiß man nie.
Es zeigt uns aber auch schonungslos die Sklaverei, die Herrschsucht und die Unterdrückung auf.
Ich fand dieses Buch unheimlich spannend, es hat von Kapitel zu Kapitel an meinen Nerven gezerrt.
Und so wie die Anwärter ihre Masken nicht ablegen konnten, so konnte ich auch das Buch nicht weglegen.
Das Fieber hatte mich gepackt und ich musste unbedingt herausfinden, was das Buch zu sagen hat.
Die Spannung nahm nicht eine Sekunde ab, gegen Ende wurde es sogar noch schlimmer.
Den Showdown empfand ich als sehr explosiv und nervenzerrend. Man kam nicht eine Minute zur Ruhe.
Vorhersehbar fand ich nichts in diesem Buch, es gab immer wieder neue Spuren und neue Überraschungen, mit denen man nicht rechnen konnte.
Nach und nach bekommt man auch Hintergrundinformationen und viele Erklärungen , so das man alles sehr gut nachvollziehen konnte.
Mir haben auch die Umschreibungen der Umgebungen und der Empfindungen sehr gut gefallen.
Dadurch konnte man alles am eigenen Leib erfahren, auch das Kopfkino tritt dabei in Kraft und das hat es wirklich in sich.
Ich kann gar nicht sagen, wer von beiden mich mehr berührt hat, ich glaube beide, denn emotional konnte man sich vollkommen in dieser Geschichte verlieren, dann fließen auch schon mal ein paar Tränen oder man schluckt merklich vor Grauen.
Jedoch hab ich auch einen Aspekt der mir nicht so gut gefallen hat.
Es wird als Jugendbuch ab 14 Jahren gehandhabt und dafür finde ich es ehrlich gesagt etwas zu brutal.
Selbst ich hatte noch mit mir zu kämpfen.
Aber alles in allem finde ich die Story sehr geklungen.
Auch die Charaktere fand ich sehr gut dargestellt.
Wir erfahren hier alles aus der Sicht von Laia und Elias, dieses wird durch die jeweiligen Überschriften beim Kapitel gekennzeichnet. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so lernen wir beide Personen kennen. Sie bekommen ein Gesicht und wir lernen sie zu verstehen .
Auch so finde ich es sehr interessant , wie verschieden manche Szenen in der jeweiligen Perspektive ausfallen.
Man hat hier auch nicht nur Kämpfe. Es hat auch viel Gefühl und dadurch erhält es schon merklich an Tiefe, die mir sehr gut gefallen hat.
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert , die einzelnen Kapitel haben eine mittlere Länge.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar fließend und einnehmend.
Das Cover empfinde ich als unheimlich schön und passend, auch der Titel passt für mich perfekt zum Buch.

Fazit:
Eine gelungener Roman über eine Welt, in der eigentlich keine Hoffnung besteht.
Aber wie auch im echten Leben, liegt es im Auge des Betrachters.
Und was wir zutun bereit sind, um es zu ändern.
Eine spannende Handlung und zwei starke Hauptpersonen verbunden mit viel Gefühl, machen dieses Buch zu einem tollen Leseerlebnis.
Wer einmal mit lesen anfängt, ist nicht imstande aufzuhören.
Mich konnte dieser Roman vollkommen überzeugen.
Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen.
Eine klare Leseempfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

katharia katharia

Veröffentlicht am 10.06.2019

Fast die volle Punktzahl!

Bitte sagt mir, wie unverlässlich ich bin. Bitte, bitte, denn vielleicht kommt es dann endlich mal in meinem Kopf an. Die Tatsache ist, dass ich diese Rezension schon vor Wochen schreiben wollte. Und ... …mehr

Bitte sagt mir, wie unverlässlich ich bin. Bitte, bitte, denn vielleicht kommt es dann endlich mal in meinem Kopf an. Die Tatsache ist, dass ich diese Rezension schon vor Wochen schreiben wollte. Und jedes Mal wenn ich dann vor meinem Computer saß, hat sich mein Schreibprogramm direkt wieder verkrochen und ich bin mit anderen Dingen beschäftigt gewesen.
Dabei verdient Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken eine Rezension, denn es ist ein so wundbares Leseerlebnis gewesen!
Wahrscheinlich kenne die meisten von euch diese Reihe bereits, ist sie doch seit Jahren veröffentlicht und zumindest in englischem Raum von einem Hype umgeben. Tatsächlich habe auch ich dieses Buch bereits 2015 gelesen, doch danach habe ich die Reihe aus irgendeinem Grund einfach nicht weiterverfolgt. Dafür könnte ich mich nun in den Hintern treten, denn Sabaa Tahir hat wirklich eine wundervolle Welt mit ihren Büchern geschaffen.
Der einzige Pluspunkt ist es nun, dass ich direkt alle Bücher hintereinander weg lesen und nur noch auf Band 4 warten muss, der hoffentlich bald veröffentlicht wird.
Warum ich den Hype um Elias und Laia durchaus verstehen kann, könnt ihr nun in meiner Rezension nachlesen.

#Der Inhalt#

Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken handelt von dem Sklavenmädchen Laia, das gegen jede Wahrscheinlichkeit davon überzeugt ist, ihren Bruder aus dem Gefängnis der Martialen befreien zu können. Und um Elias Venturius, eine Maske, der jeden Tag den Tod bringt.
Laia schließt sich dem Widerstand an, um ihren Bruder zu retten und schleicht sich als Sklavin auf Schwarzkliff ein, dem Stützpunkt der Masken
Die beiden sind von Geburt aus verfeindet, doch während Elias herausfindet, dass er für das Leben der brutalen Masken, die für Ordnung im Imperium herrschen sollen, vielleicht doch nicht wirklich gemacht wird, kommt Laia zur Erkenntnis, dass sie mit Elias zusammenarbeiten muss. Denn manchmal muss man seinen größten Feind nutzen, um seine Ziele erreichen zu können.

#Die Charaktere#

Heute beginne ich tatsächlich einmal mit dem männlichen Part der Geschichte, weil Elias mich tatsächlich ein wenig mehr begeistern konnte als Laia. Elias Venturius ist eine Maske auf Schwarzkliff und wird dazu ausgebildet, unerschrocken und todbringend zu sein. Doch trotz all der Grausamkeiten, durch die er während seiner Ausbildung wandern musste, ist tatsächlich noch Menschlichkeit in ihm. Gerade das fand ich während des Lesens so interessant, denn ständig wird man mit seinen Gewissensbissen konfrontiert und erlebt mit, wie er herausfindet, was er eigentlich wirklich im Leben möchte. Dieser ganze Prozess ist sehr authentisch beschrieben.
Dann ist da noch Laia, die von ihren Großeltern großgezogen wird und diese am Anfang des Buches auf grausame Weise verliert. Ebenso wie ihren Bruder, der von den Masken ins Gefängnis gebracht wird. Sie ist also von einem Tag auf den anderen vollkommen allein und während sie anfangs manchmal an ein weinerliches Mädchen erinnert, gewinnt sie so schnell Stärke. Gerade das fand ich total realistisch und schön gemacht. Denn sind wir ehrlich, wenn unser Bruder entführt würde, würden wir auch nicht direkt mit dem Messer in Richtung der Feinde laufen, wenn unser Bruder uns bitten würde, wegzurennen. Laia läuft davon und leidet seitdem unter Schuldgefühlen. Aber sie hat ein Ziel: Sie will ihren Bruder aus dem Gefängnis befreien. Und dafür würde man alles tun.
Genau diese Entschlossenheit merkt man während des Lesens sehr und das hat mir gut gefallen. Laia lässt sich nicht von ihrem Ziel ablenken und geht viele Risiken ein, um dieses zu erreichen.

#Meine Bewertung#

Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken konnte mich wirklich begeistern. Ich hatte bereits große Erwartungen, als ich mich dem Lesen begonnen habe und diese wurden auch größtenteils erfüllt.
Sabaa Tahir hat eine tolle Weltordnung geschaffen, die man wunderbar durch ihre Erklärungen verstanden hat. Die Beschreibung der Masken und ihrer Aufgaben sowie des Imperiums und die der Widerstandkämpfer sind anschaulich. Das Ganze hat mich immer ein wenig an das alte Rom erinnert, was ich ohnehin spannend finde.
Ein wenig gestört hat mich die Dreiecksbeziehung zwischen Laia, Elias und Kienan, einem der Widerstandskämpfer. Sie ist nicht wirklich detailreich und passiert auch nur am Rande, aber manchmal hat mich dieses Zickzack wirklich genervt. Es gab zudem einfach wichtigere Dinge, auf die man sich hätte konzentrieren sollen.
Ansonsten habe ich an dem Werk wirklich nichts auszusetzen. Der Weltaufbau ist hervorragend gelungen, die Geschichte ist sehr spannend erzählt und man wird direkt in die Handlung hineingezogen. Die Charaktere wirken authentisch und gerade die verschiedenen Interessen der Handlungspersonen machen die Geschichte stets interessant. Alle haben andere Ziele, die miteinander konkurrieren und ich habe mich am Ende dabei erwischt, dass ich manchmal gar nicht wusste, wem genau ich welchen Sieg denn nun am meisten gönnen würde.
Es gibt diese Bücher, bei denen mein Herz einfach direkt nach der vollen Sternenanzahl schreit. Komischerweise ist es bei Elias und Laia nicht ganz so gewesen. Ich bin wirklich begeistert von dem Buch, aber mir hat letztendlich das Gewisse etwas gefehlt. Deswegen gibt es von mir letztendlich 4,5 Sterne.

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Der Trailer zum Buch

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

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Autorin

Sabaa Tahir

Sabaa Tahir - Autor
© Christophe Testi

Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände. Aus diesem Impuls heraus entstand ihr erster Roman, Elias & Laia. Die …

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