Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
 - Sabaa Tahir - Hardcover

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16,99

One
Hardcover
Junge Erwachsene
507 Seiten
ISBN: 978-3-8466-0009-2
Ersterscheinung: 15.05.2015

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Übersetzt von Barbara Imgrund

(33)

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...
 
Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht

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Pressestimmen

„Mit Sabaa Tahir hat der Fantasy-Himmel nun einen neuen Stern.“
„Die Autorin schreibt mit dramaturgischer Finesse und Kopfkino-Potenzial."

„Tahir vermag es, mit ihrer poetischen Sprache den Leser zu fesseln. Man lacht, liebt, hasst und leidet mit den Figuren und wundert sich, wie schnell 500 Seiten gelesen sind.“
 
„Ein Abenteuerroman mit fantastischen Elementen und einer komplexen Story, der wahnsinnig spannend ist […]"
„Nicht nur ein spannendes Buch, sondern auch ein Mahnmal.“


Rezensionen aus der Lesejury (33)

Ayanea Ayanea

Veröffentlicht am 17.01.2017

Rundum perfektes Buch

Da war endlich mal wieder so ein Buch: Ein Buch, was mich nachts wach hält und welches meine Gedanken fesselt, egal wo ich bin. Ein Buch dessen meine letzten Gedanken gehören, bevor ich in den Schlaf drifte ... …mehr

Da war endlich mal wieder so ein Buch: Ein Buch, was mich nachts wach hält und welches meine Gedanken fesselt, egal wo ich bin. Ein Buch dessen meine letzten Gedanken gehören, bevor ich in den Schlaf drifte und ein Buch das in mir den Wunsch erweckt, sofort weiter zu lesen, nachdem ich aufgewacht bin. Dieses Buch heißt Elias & Laia.
Es hatte in meinen Augen einfach alles was für mich ein gutes Buch ausmacht und noch so viel mehr. Es vereinte Dramatik, Liebe, Leidenschaft, Mystik, Gewalt und Hoffnung. Es war spannungsgeladen und selten habe ich so eine perfekte Charakterskizzierung erlebt. Aber fangen wir von vorne an.

Es geht in dem Roman um Laia, eine junge Frau die gemeinsam mit ihrem Bruder bei deren Großeltern leben. Im ersten Kapitel kommt es auch schon richtig zur Sache: die Martiale und eine „Maske“ führen eine Razzia durch, töten die Zieheltern und verschleppen Darin- den Bruder von Laia. Laia schließt sich mehr oder weniger ungewollt dem Wiederstand an und wird zu einem Spitzel für ihn, um so ihren Bruder zu retten. Sie muss die gefürchtetste Frau ausspionieren- die Kommandantin der Masken. Derweil lebt Elias sein Leben als Maske. Er hasst dieses Leben, so ist es doch gezeichnet von Brutalität und dem Tod. Er will Fahnenflucht begehen, doch kurz zuvor, wird er zum Anwärter zum Imperator ernannt und muss 4 gefährliche Prüfungen bestehen.

Lange Zeit verlaufen die Geschichten der Beiden, die in Kapiteln abwechselnd erzählt werden nebeneinander her und berühren sich an einigen, wichtigen Stellen. Beide Figuren haben mir außerordentlich gefallen, weil beide Figuren sehr menschlich wirkten. Sie sind schwach in einigen Punkten und so stark in anderen. Besonders Laia hat es zu Beginn nicht einfach. Sie ist von Selbstzweifeln zerfressen und bemüht sich so sehr nicht unter zu gehen und ihrem Bruder zu helfen. Ich konnte mich gerade durch ihre ängstlichen Aspekte sehr gut in sie hinein versetzen. Ich habe förmlich mit ihr gelitten und geweint. Auch die Wandlung die sie innerhalb der Geschichte vollzieht ist sehr authentisch. Und Elias? Ach er ist genauso wie ich mir den perfekten Romanhelden vorstelle: wagemutig, kantig, und erschreckend realistisch. Das sich eine kleine Liebelei zwischen den beiden entspinnt, ist im Vorfeld klar, nur rückt diese nicht in den Vordergrund. Im Gegenteil: die Autorin verwendet viel Zeit auf die Darstellung ihrer fiktiven Welt. Und das geht auf! Sei es die persische Reich anmutende Kulisse, oder die Fabelwesen ala Gholem und Dschinns- alles fügt sich ineinander und macht einfach Spaß zu lesen. Durch die Prüfungen und diversen Schicksalsschläge wird man ständig bei der Stange gehalten.

Auch den Nebenfiguren hat die Autorin viel Raum zu deren Entfaltung gelassen. Sei es Helena die treue Kameradin von Elias, oder die herrschsüchtige Kommandantin von Schwarzkliff. Jeder bekam seine Zeilen in diesem Buch- ich wollte das es niemals endet. Leider war es dann nach „kurzen“ wie im Fluge vergangenen 500 Seiten doch der Fall und ich hoffe und erwarte jetzt schon sehnsüchtig den zweiten Teil! Das ich weiterlese ist so sicher wie das Amen in der Kirche- Elias und Laia hat einen festen Platz in meinem Leserherzen und ich würde am liebsten den sechsten Stern verleihen. L E S E N!

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Sternenlicht_ Sternenlicht_

Veröffentlicht am 07.01.2017

Ein spannender, mitreißender, epischer Jugend-High-Fantasy-Auftakt.

*Titel:* Elias und Laia - Herrschaft der Masken
*Autorin:* Sabaa Tahir
*Erscheinungsdatum Erstausgabe : *15.05.2015
*Aktuelle Ausgabe :* 16.02.2017
*Verlag :*Bastei Lübbe
*Flexibler Einband* 544 Seiten


*Inhalt:
*
Das ... …mehr

*Titel:* Elias und Laia - Herrschaft der Masken
*Autorin:* Sabaa Tahir
*Erscheinungsdatum Erstausgabe : *15.05.2015
*Aktuelle Ausgabe :* 16.02.2017
*Verlag :*Bastei Lübbe
*Flexibler Einband* 544 Seiten


*Inhalt:
*
Das Imperium der Martialen wurde durch blutige Kriege errichtet. Seither wurden die Kundigen, das Volk der Gelehrten, von den Martialen unterdrückt. Doch wo Ungerechtigkeit vorhanden ist, da gibt es meist auch eine Rebellion.
Das Kundigenmädchen Laia lebt in armen Verhältnissen mit ihren Großeltern und ihrem Bruder bis die Schergen des Imperiums ihn eines Abends mitnehmen. Die Großeltern werden getötet. Laia entkommt und schmiedet einen Plan, ihren Bruder zu befreien. Dabei schmuggelt sie sich in Schwarzkliff ein, der Elite-Militärakademie des Imperiums. Hier werden die Elitesoldaten, sogenannte "Masken" aufgrund ihrer silbernen Maske, in einem harten Training jahrelang ausgebildet. Laia trifft dort auf Elias, der sich nichts sehnlicher wünscht, als frei und keine Maske zu sein. Das Schicksal führt schließlich die beiden jungen Menschen, die auf zwei gegensätzlichen Seiten stehen, in ein Abenteuer, das kein gutes Ende nehmen kann.

*Meinung:*

Das Cover und der Titel sind sehr schön. In bräunlich goldenen Tönen gehalten und mit der Abbildung der oberen Gesichtshälfte von Elias entspricht das Cover der imposanten, elegant konstruierten und faszinierenden Geschichte.

Die Geschichte beginnt sehr spannend mit dem Überfall auf Laias Familie. Laia, die zu Anfang der Handlung, sich als ängstliches und naives Mädchen erweist, zeigt im Laufe der Geschichte große Entschlossenheit, Mut und Stärke. Um ihren Bruder zu befreien, lässt sie sich als Spionin in Schwarzkliff einschleusen. Auch durch harte Konditionen, brenzlige und gefährliche Situationen lässt sie sich nicht beirren. Als sie Elias trifft, ist dieser von ihr fasziniert. Seitdem gibt er Acht auf sie. Elias ist der beste Anwärter der Masken und entstammt einer mächtigen Familie, er könnte sogar eines Tages Imperator werden. Mit seiner Mutter im Clynch und durch seinen Drang, frei zu werden um jeden Preis, möchte er allerdings weder Imperator werden noch eine Maske bleiben. Bei Elias habe ich keine allzu große Charakterentwicklung bemerkt wie bei Laia, aber sie ist trotzdem vorhanden: Elias wusste von Anfang an, dass er frei werden wollte. Fort von Schwarzkliff und seinem jetzigen Leben. Im Laufe der Geschichte sucht er nach einem richtigen Weg, sein Ziel der Freiheit zu erreichen.
Das Buch beinhaltet eine komplexe Geschichte, die den roten Erzählfaden nicht verliert. Sabaa Tahirs Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und sie schafft es, durch die Geschichte, den Leser in ein bildgewaltiges Epos hineinzuziehen. Die Geschichte reißt ihn mit und fesselt ihn. Lässt ihn sogar am Ende der Geschichte nicht mehr los.

Zum Glück des Lesers ist Band 2 der Reihe bereits erhältlich.

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Miia Miia

Veröffentlicht am 23.12.2016

Mut, Liebe und Hoffnung

#Meine Meinung:#
In letzter Zeit habe ich viele Bücher gelesen, die enorm gehyped wurden, die bei mir aber nur mittelmäßig, teilweise sogar schlecht ankamen. Ich bin also an dieses Buch eher mit geringen ... …mehr

#Meine Meinung:#
In letzter Zeit habe ich viele Bücher gelesen, die enorm gehyped wurden, die bei mir aber nur mittelmäßig, teilweise sogar schlecht ankamen. Ich bin also an dieses Buch eher mit geringen Erwartungen gegangen, da auch diese Geschichte enorm gehyped wurde. Doch als ich angefangen habe zu lesen, habe ich schnell gemerkt, dass dieses Buch mich total in den Bann zieht und endlich mal zu Recht in den Himmel gelobt wird :)

Elias & Laia ist eine wunderbare Geschichte über Liebe, Hoffnung und vorallem über Mut. Mut für diejenigen einzustehen, die man liebt und dabei niemals zu vergessen, wer man eigentlich selbst ist und welche Ziele man im Leben hat. Die Autorin schafft hier eine ganz wunderbare Welt, die einerseits magisch, aber auch sehr schrecklich und brutal ist. Sie erschafft dabei Charaktere, die sich selbst und anderen nicht trauen, die selbst nicht wissen, wo ihr Leben sie hinführt und verfasst dabei eine sehr authentische Geschichte, die einem Gänsehaut bereitet, aber einem auch ans Herz geht. Obwohl ich die Figur Laia ziemlich oft eher naiv, gutgläubig und anstrengend fand, haben die Figuren Elias und Helena diesen kleinen Makel wett gemacht. Gerade Helena ist für mich eine sehr wichtige Figur in der Geschichte, die sehr viele der vorher genannten Eigenschaften vereint und damit zur Schlüsselfigur der Geschichte wird. Auch Elias ist für mich ein sehr spannender Charakter, dessen Zwiespalt mehr als deutlich wird. Ich glaube im Großen und Ganzen geht es in dieser Geschichte um Menschlichkeit und jeder Charaktere findet auf die eine oder andere Art einen Weg menschlich zu bleiben.

Diese Geschichte hat mich in eine andere Welt entführt und mich total mitgerissen. Ich habe mir lange nicht mehr gewünscht, dass ein Buch nicht zu Ende geht - hier war das definitiv der Fall. Ich kann daher nicht weniger als 5 Sterne vergeben!!

#Fazit: #
Ein Buch, welches zu Recht in den Himmel gelobt wird. Die Autorin erschafft hier eine einzigartige Welt, die magisch, aber auch brutal ist. Die Charaktere sind vielfältig und haben verschiedene Stärken und Schwächen. Mich hat diese Geschichte vollends überzeugt und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung. 5 Sterne!

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kathi_booksta kathi_booksta

Veröffentlicht am 16.12.2016

Toller Auftakt!

Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken

Preis: 16,99 € HC, 12,99 € EBook
Verlag: One
Seitenanzahl: 507
ISBN: 978-3-8466-0009-2


„Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden ... …mehr

Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken

Preis: 16,99 € HC, 12,99 € EBook
Verlag: One
Seitenanzahl: 507
ISBN: 978-3-8466-0009-2


„Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.“ – Quelle Bastei Luebbe


(enhält eventuell Spoiler)

Inhalt: Laia hat früh ihre Eltern und ihre ältere Schwester verloren. Sie lebt nun mit ihrem älteren Bruder bei den Großeltern. Als wieder mal eines Nachts ihr Bruder Darin nach Hause kommt, wie immer mit seinem geheimnisvollen Zeichenheft, nimmt dies kein gutes Ende. Es tauchen Männer und eine silberne Maske auf, die Darin schnappen und samt dem mysteriösen Zeichenheft mitnehmen. Zum Ensetzen von Laia ermorden sie auch noch deren Großeltern. Laia erfährt, dass Darin zum Tode verurteil wurde. Sie würde es nicht ertragen ihre ganze Familie zu verlieren und schließt sich dem geheimen Widerstand an. Der Widerstand schmuggelt Laia als Sklavin in Schwarzkliff ein, wo die jungen Masken ausgebildet werden. Als Sklavin wird man nicht gut behandelt, jedoch versucht Laia alles um ihren Bruder zu retten. In Schwarzkliff trifft sie dann auf den jungen Krieger Elias. Was die beiden zusammen dort erleben, müsst ihr selber lesen?


Meinung: Ich habe einige Seiten gebraucht bis ich überhaupt in die Geschichte reingekommen bin. Als ich dann so richtig in die Story abgetaucht bin, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es wird immer abwechselnd aus der Sicht von Elias & Laia geschrieben. Es hört total spannend auf und ich kann es kaum erwarten den 2.Band ‚Eine Fackel im Dunkel der Nacht‘, welches im November 2016 rauskommt, zu lesen.

Fazit: Absolute Leseempfehlung!

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Michelle_Yolanda Michelle_Yolanda

Veröffentlicht am 27.11.2016

Der Auftakt zu einer zauberhaften Welt

Als ich das Buch zum zweiten Mal las, dies nach einem Jahr, zeigte sich mir eine andere Seite.

Elias und Laia können unterschiedlicher nicht sein. Er wurde zu einer Maske ausgebildet, welche aus dem Volk ... …mehr

Als ich das Buch zum zweiten Mal las, dies nach einem Jahr, zeigte sich mir eine andere Seite.

Elias und Laia können unterschiedlicher nicht sein. Er wurde zu einer Maske ausgebildet, welche aus dem Volk der Martialen entspringen und tödliche Kämpfer sind. Sie entstammt den Kundigen, welche seit vielen Jahren durch einen folgenschweren Fehler von den Martialen unterworfen werfen. Er möchte seinem Leben entfliehen, während sie als Sklavin den einzigen Weg eingeht, der ihren Bruder retten kann. Zwei Welten treffen aufeinander und im Kern könnten sie ähnlicher nicht sein.

Nach einem Jahr schien ich den größten Teil des Buches wieder vergessen zu haben, doch ein durchaus gutes Gefühl war zurückgeblieben. Ich meinte mich an eine zauberhafte Welt erinnern zu können, mit Schmerz und Liebe, dem Unmöglichen und der Hoffnung. Sabaa Tahir hat einen wunderschönen Schreibstil, der Elias und Laias gelteilte Sichtweisen miteinander zu einem großen Ganzen verschmelzen lässt und nicht darunter leidet, sondern dem Buch mehr Seele und Spannung gibt. Die Worte schaffen eine traumhafte und atemberaubende Atmosphäre - dunkel, mystisch, anders -, obwohl die Beschreibung der silbernen Maske weiterhin Unklarheiten hervor bringt. Auch spürt man die Tiefe der Geschichte und deren Alter, als würde sie tatsächlich schon über Jahrhunderte bestehen und Wirklichkeit sein. Es schien erst der Anfang zu sein.

Doch während des Lesens, bei welchem immer wieder Bilder der Erinnerung aufblitzten, fiel mir auf, wie vorhersehbar dieses Buch eigentlich ist. Ohne zu wissen, was passiert, kann man dennoch sagen, dass viele Handlungsverläufe offensichtlich sind und die Charaktere dadurch nur überaus blind erscheinen. Des Weiteren wirkt alles viel zu einfach. Beschreibungen, die große Stärke und ein genaue Vorstellung schafften, wurden durch kleine Handlungen entkräftet, verloren an Substanz. Erschütternde Ereignisse wurden vergessen und manchmal lernten die Charaktere nicht daraus, wenngleich sie sich wiederum weiterentwickelten, aber teils in unvorstellbare Richtungen.

Viele der Charaktere waren leider nach der allseits bekannten Vorlage entworfen, was die Umgebung und Handlung nicht verbergen konnte. Das rebellische Mädchen, die treue Freundin, der heiße Kämpfer mit einem weichen Kern, der böse Gegenspieler ohne viel dahinter. Und dabei basiert erneut alles auf der Liebe, die vorhanden ist, aber sich lückenhaft entwickelte. Andere Worte deuten hingegen auf eine Liebe hin, die nicht da ist. Aus diesem Grund war es nicht nur ein Liebesdreieck, sondern es waren zwei, denen aber die Magie fehlte. Dennoch hatten alle etwas Faszinierendes auf ihre Art und Weise. Nur ist es nervenaufreibend, dass Elias sich all die Jahre die Maske hatte überstreifen können, aber plötzlich war es mit der Vernunft und Überlegung vorbei.

Das Buch hat seine mitreißenden Stellen, viele davon, manchmal mit leichtem Humor unterlegt, aber wird es aus seiner Einzigartigkeit durch seine Normalität herausgerissen. Und trotzdem bleibt die Spannung auf das Folgende bestehen, obschon das Ende abzusehen war. Tahir hat den Anstoß zu einer wunderschönen Welt gegeben.

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Der Trailer zum Buch

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

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Autorin

Sabaa Tahir

Sabaa Tahir - Autor
© Christophe Testi

Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände. Aus diesem Impuls heraus entstand ihr erster Roman, Elias & Laia. Die …

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