Forever 21
 - Lilly Crow - Hardcover

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15,00

One
Hardcover
Junge Erwachsene
288 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0044-3
Ersterscheinung: 16.03.2017

Forever 21

Zwischen uns die Zeit

(26)

Wenn die Unsterblichkeit zum Fluch wird – ein Zeitreiseroman um viele kleine romantischen Geschichten und die eine große Liebe.
Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss? 
Lesefutter für hoffnungslose Romantikerinnen – Band 2 ist bereits in Planung

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Rezensionen aus der Lesejury (26)

Kitsune87 Kitsune87

Veröffentlicht am 28.03.2017

Forever 21

Rezension zu Forever 21 von Lilly Crow

Titel: Forever 21: Zwischen uns die Zeit
Autor: Lilly Crow
Verlag: One (Bastei Lübbe)
Seiten: 288
Genre: Fantasy Jugendbuch/Zeitreisen
Preis: 15,00 € Hardcover, ... …mehr

Rezension zu Forever 21 von Lilly Crow

Titel: Forever 21: Zwischen uns die Zeit
Autor: Lilly Crow
Verlag: One (Bastei Lübbe)
Seiten: 288
Genre: Fantasy Jugendbuch/Zeitreisen
Preis: 15,00 € Hardcover, 9,99 € ebook
Erscheinungsdatum: 16.03.2017
Isbn: 978-3846600443

Vielen Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Band 1: Forever 21 „Zwischen uns die Zeit
Band 2: (Titel wird noch ergänzt) erscheint im Herbst 2017

Klappentext:

Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss?

Meinung:

Ich habe „Forever 21“ im Zuge einer Leserunde auf Lesejury, der Community von Bastei Lübbe, als Vorab-Manuskript gelesen. Warum es mich nicht überzeugen konnte, für euch zusammengefasst:

Der Einstieg in den Roman verlief noch relativ gut, da der Schreibstil eingängig und recht schlicht gehalten wurde. Er ist eindeutig auf ein jüngeres Publikum ausgelegt, sorgt jedoch für ein zügiges Vorankommen. Es gab hier und da ein paar „tiefgründigere Einschübe“, die mit Sicherheit zitierfähig sind, aber insgesamt kann man ihn als nicht besonders einstufen.

„Ava war fort, und fast erschien es ihm, als wäre sie nur das Traumgespinst einer mondlosen Nacht gewesen.“ - Seite 80

Mit der Protagonistin Ava hatte ich so meine liebe Mühe. Schon lange ist mir kein oberflächlicherer Charakter mehr untergekommen. Ich kann noch gerade so nachvollziehen, dass man eine Figur zu anfangs klischeehaft und mit Schubladendenken ausgestattet einführt, damit sie im weiteren Verlauf der Handlung eine Wandlung durchläuft. Mit Ava konnte ich jedoch bis zum Ende nicht warm werden. Ihre Denkweisen erinnerten mich mehr als einmal an Chic-Lit Protagonistinnen von vor zehn Jahren. Ihre Aufgabe, Seelengefährten zusammen zu bringen, mag romantisch anmuten. Jedoch kam weder diese Stimmung bei mir auf, noch nahm ich ihr ab, dies nicht ausschließlich aus egoistischen Gründen durchführen zu wollen.

Gegen ihren männlichen Gegenpart Kyran (dessen Name ich immer wieder nachschlagen musste) hege ich sogar noch mehr Antisympathien, da er ein fast schon stalkerhaftes Verhalten an den Tag legt, das ich weder gutheißen, noch die Absichten der Autorin nachvollziehen kann.

Der Roman strotzt des Weiteren nur so von Logikfehlern. Dies betrifft sowohl klassische Zeitreisefehler, wie das Verändern von unveränderbaren Ereignissen, als auch Fehlern im Text, die anscheinend im Lektorat nicht weiter aufgefallen sind. Fehler können passieren, aber gerade bei Zeitreisen dürften solche Dinge wirklich nicht passieren.

Ein weiterer großer Kritikpunkt meinerseits ist, dass die Autorin sich ihre eigene Logik schafft, wie es eben gerade in die Geschichte passt. Avas „Fähigkeit“ bzw. Strafe, durch die Zeit zu springen bringt sie in die verschiedensten Situationen und Körper. Da heißt es einmal, dass die Personen, nach ihrem Sprung aus dem Körper an alles erinnern können und beim nächsten Mal, dass Gedächtnislücken zurück bleiben. Die unwirklichsten Zufälle kommen zusammen, damit Ava Adressen und Namen von ihren „Wirten“ herausfindet. Unnatürliche Unterhaltungen werden geführt, nur um den Leser auf Offensichtliches hinzuweisen. Und Unglückliche Formulierungen wie

„Im Jahr 1907 hatte es schließlich keine Fingerabdrücke gegeben.“ - Seite 117

runden dies noch ab.

Avas Zeitsprünge sind kleine Geschichten innerhalb der großen Geschichte, die zu einem Ganzen zusammenlaufen sollen. So die Theorie. In der Praxis wurden ihnen viel zu wenig Raum und Seiten eingeräumt um nur ansatzweise mit den Figuren sympathisieren zu können. Den sogenannten Rote Faden ging leider aufgrund von Nichtigkeiten unter.

Natürlich darf auch dieser Fantasy-Jugendroman nicht ohne eine Liebesgeschichte ausgekommen. Wie so viele anderen Romanzen des Genres die ich zuvor gelesen habe, wirkt auch diese erzwungen und extrem konstruiert. Wie aus dem Nichts sind auf einmal große Gefühle vorhanden, die weder nachvollziehbar sind, noch in irgend einer Art und Weise realitätsnah anmuten.

Im ganzen Verlauf sind einige Fragen entstanden, die bis zum Ende nicht aufgeklärt werden und für die man sich wohl Teil 2 kaufen muss, um sie geklärt zu bekommen. Aber weder dieser Umstand, noch der Cliffhanger am Schluss haben dazu geführt, dass ich wissen möchte, was aus Ava und Kyran werden wird.

Fazit:

Zeitreise-Roman sind nichts Neues. Die Grundidee von „Forever 21“ machte jedoch neugierig und hätte wirklich gut werden können. Leider wurde in so vielen Punkten Potenzial verschenkt, dass ich es bei Band 1 belassen werde. Ich kann für „Forever 21“ leider keine Leseempfehlung aussprechen. Dafür kamen leider zu viele Kritikpunkte zusammen. Meine sehr hohen Erwartungen wurden nicht erfüllt.

Wer Interesse an einer spannenden Zeitreise-Reihe hat, dem lege ich die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier ans Herz.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Kittyzer Kittyzer

Veröffentlicht am 28.03.2017

Es gibt gute Zeitreise-Romane und diesen

"Ihre Vergangenheit lastet auf Ihnen. Daran werden Sie heute unter Saturn-Einfluss erinnert, wenn Sie auf die Zeichen achten. Eine selbstlose Tat im Dienste der Liebe ermöglicht Ihnen einen Wachstumsprozess. ... …mehr

"Ihre Vergangenheit lastet auf Ihnen. Daran werden Sie heute unter Saturn-Einfluss erinnert, wenn Sie auf die Zeichen achten. Eine selbstlose Tat im Dienste der Liebe ermöglicht Ihnen einen Wachstumsprozess. Sorgen Sie dafür, dass die Dornenhecke des schlafenden Bewusstseins durchbrochen wird."
Ava ließ die Zeitung sinken und eine Gänsehaut überzog ihre Arme. Jedes Mal, wenn sie bisher gesprungen war, hatte sie kurz darauf irgendwo ihr Horoskop entdeckt. Stets hatte der erste Satz für ihr Sternzeichen den gleichen Wortlaut: Ihre Vergangenheit lastet auf Ihnen. Beim ersten Mal hatte Ava weder dem Horoskop noch den schicksalsschweren Zeilen eine Bedeutung zugemessen. Ein Fehler, wie sich herausgestellt hatte. Ein sehr schmerzhafter Fehler.
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INHALT:
Seit die 21-jährige Ava etwas Schreckliches getan hat, wird sie vom Universum - oder etwas anderem Übernatürlichen - dafür bestraft: Sie springt durch die Zeit in die Körper anderer Menschen, um zwei Liebende zusammen zu bringen. Gelingt ihr das nicht schnell genug, verwandelt sich das Blut in ihren Adern in ätzende Säuren, die ihr schlimme Schmerzen bereitet. Als sie schon fürchtet, nie wieder ein normales Leben führen zu können, trifft sie auf Kyran. Dieser lindert nicht nur ihr Leid - er erkennt auch sie selbst und nicht nur den Körper, in dem sie steckt. Doch ihre Liebe scheint unmöglich, schließlich muss sie immer wieder weiterziehen...

MEINE MEINUNG:
Die Reise durch Raum und Zeit - ein Thema, das die Menschheit seit langem fasziniert. Was, wenn man die Vergangenheit ändern könnte? Ava hat genau diese Fähigkeit und gleichzeitig ist diese ein schmerzhafter Fluch. Eine interessante Idee. Aber es gibt eben gute Zeitreise-Romane und dann gibt es da "Forever 21". Auf 288 Seiten wird hier gefühlt jede Idee in die Handlung geworfen, die Lilly Crow je hatte, ob das nun Sinn ergibt oder nicht. Der Schreibstil ist bildlich und teilweise durchaus schön zu lesen, aber viel zu detailreich in den unnötigsten Szenen, während Hintergründe so gut wie gar nicht beleuchtet werden.

Ava ist eine unausstehliche Protagonistin. Sie beschreibt sich selbst als schöne junge Frau, der immer alles zugeflogen ist und die deswegen gemein und arrogant war. Schade nur, dass sich das entgegen ihrer Aussagen kein bisschen verändert hat. Sie ist die wahrscheinlich oberflächliste Hauptfigur, die mir je untergekommen ist, und beurteilt andere Leute grundsätzlich nach ihrer Kleidung und ihrem Aussehen. Ihr Love-Interest Kyran erscheint dagegen zu Anfang wie ein intelligentes Kerlchen und ist mit seiner nerdigen Art durchaus ganz nett. Dann jedoch entwickelt er plötzlich gruselige Stalker-Tendenzen, indem er allen Ernstes eine Spy-App auf ihrem Handy installiert. In dem Moment hatte er alle meine Sympathien verloren. Hinzu kommt, dass er sich, nachdem er Ava für wenige Stunden kennt, in einen kompletten Volltrottel verwandelt, der im Grunde sein gesamtes Leben für sie wegwirft. Nennenswerte Nebenfiguren gibt es nicht, da man keine von ihnen für mehr als 50 Seiten kennenlernt - Ausarbeitung ist da natürlich nicht möglich.

Wer erwartet, dass ein Band der Reihe ein Paar von Liebenden behandelt, das Ava zusammenbringen muss, liegt weit daneben - so wie ich. Tatsächlich werden in diesen nicht mal 300 Seiten ganze vier Zeitsprünge unternommen, wodurch es einem unmöglich gemacht wird, sich an die Situation zu gewöhnen. Der fertige Roman wirkt wie eine Idee, grob skizziert und mit Szenen gefüllt, aber noch ohne das entscheidende Grundgerüst. Vor allem bildet sich schnell ein Schema heraus: Ava gelangt in den neuen Körper, liest ein wenig aussagekräftiges Horoskop, trifft sofort auf die Liebenden und jammert über ihre Situation. Dann schreit sie die Turteltauben einmal kräftig an und schon fallen sie sich in die Arme. Ende der Szene, weiter geht es. Die einzelnen Sprünge sind viel zu kurz, selten länger als einen Tag, wodurch die Handlung schnell sehr gehetzt wirkt. Ava löst ihre Fälle grundsätzlich nur durch Zufall - landet aus Versehen im richtigen Cafè, trifft die entscheidende Person, findet ein Paket mit der Adresse. Sie selbst tut eigentlich nichts außer sich permanent in ihrem Leid zu suhlen.

Den roten Faden muss man schon bald mit der Lupe suchen. Es geht grob darum, dass Ava durch ihre Sprünge bestraft werden soll, aber die gesamten Hintergründe werden absichtlich extrem kryptisch behandelt, Fragen werden keine beantwortet. Als sie Kyran trifft, ist es natürlich eine Verbindung auf den ersten Blick, die für den Leser überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Die beiden treffen sich für ein paar Stunden, dann zieht Ava weiter und geboren ist die große Liebe. Die einzelnen Sprünge haben keinen Zusammenhang, außer dass ein Medaillon mehrmals auftaucht, und einen Schmetterlingseffekt durch ihre Taten gibt es schon gar nicht. Warum ein Zeitreiseroman, wenn diese Zeitreisen doch nur loses Beiwerk sind? Das kann wohl nur die Autorin beantworten, für den Leser ergibt das alles nämlich keinen Sinn. Bis zum Schluss erfährt man nichts Tiefgehendes, stattdessen verstricken sich die Hauptfiguren einfach weiter in blödsinnige Aktionen. Dass das Buch dann auch noch abrupt endet, macht es nur noch schlimmer und lässt mit einem unzufriedenen Gefühl zurück. 15€ für ein Buch, das so offensichtlich unfertig ist, sind definitiv zu viel.

FAZIT:
"Forever 21" ist definitiv kein Glanzstück des Zeitreise-Genres. Die Idee ist spannend, aber die Umsetzung furchtbar. Viel zu viel wurde in die wenigen Seiten gepresst, weswegen die gesamte Handlung gehetzt und undurchdacht wirkt. Das Ganze lebt nur von Zufällen und aberwitzigen Dialogen. Hier konnte ich nichts Positives erkennen. 1 Punkt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Bookalicious Bookalicious

Veröffentlicht am 28.03.2017

Es konnte mich nicht ganz überzeugen

Der Einstieg in Forever 21 war sehr leicht und angenehm. Es hat Spaß gemacht.

Nach und nach allerdings machte es immer weniger Spaß. Es war alles zu einfach, zu schnell, zu extrem, zu konstruiert. Leider.
Gefühle ... …mehr

Der Einstieg in Forever 21 war sehr leicht und angenehm. Es hat Spaß gemacht.

Nach und nach allerdings machte es immer weniger Spaß. Es war alles zu einfach, zu schnell, zu extrem, zu konstruiert. Leider.
Gefühle kamen bei mir in keinster Weise an. Das fehlte mir ganz besonders, denn durch den Prolog habe ich eine romantische, gefühlvolle Geschichte mit Zeitreisen erwartet. Die Zeitreisen gab es, aber der Rest fehlte.

Fragen, die sich mir gestellt haben, wurden mir überhaupt nicht beantwortet. Warum muss Ava durch die Zeit reisen? Was hat es mit Kyran auf sich? Man weiß es nicht. Natürlich erwarte ich nicht, dass mir alle Fragen beantwortet werden - es wird schließlich einen zweiten Teil geben, aber so ein paar Häppchen, doch, das wäre schon nett gewesen und vor allem, hätte es mich persönlich neugieriger gemacht hätte auf den Folgeband.

Ava wurde dieser Zeitreise-Fluch auferlegt, warum, wieso, weshalb, erfährt man nicht genau - nur, dass es eben einen Grund gibt. Ava war damals offenbar eine zickige Tussi und alles andere als nett. Es wird erwähnt, dass sie sich geändert hat im Laufe der Zeit. Für mich persönlich ist sie immernoch eine blöde Kuh, sorry. Mag sein, dass sie nur die besten Absichten hat, aber ihre Art und Weise mag ich einfach nicht. Sie schnauzt die Leute an, sie bedrängt sie.
Allerdings waren die Protagonisten so wenig greifbar, dass ich nicht einmal sagen kann, dass ich Ava NICHT mag. Ich mochte oft ihre Art, wie sie die Dinge anging, nicht, aber Ava selbst? Ich weiß es nicht.

»Denn wie hoch ist die Chance, dass zwei Seelen sich in einer Welt finden, die so voller Möglichkeiten, Zweifel und verpasster Gelegeneheiten steckt?«

Kyran war ebenso wenig greifbar. Er hatte aber definitiv Potenzial. Aber mit einer einzigen überstürzten, beängstigenden Handlung wurde alles zunichte gemacht, muss ich gestehen. Wobei es daraufhin noch weitere seltsame Handlungen gab.

Das klingt alles wahnsinnig negativ, deshalb jetzt mal zum Positiven.
Der Schreibstil von Lilly Crow war generell sehr angenehm und leicht zu lesen. Damit gab es keinerlei Probleme und somit kam ich immer wieder gut in die Geschichte rein, auch wenn sie mich nicht packen konnte.

Das Cover gefällt mir ebenfalls richtig gut, weshalb ich auch auf das Buch aufmerksam wurde. Ich mag die pastelligen Farben. Es wirkt etwas kitschig. Das Cover hat vermutlich zu meiner romantisch-kitschigen-Zeitreisen-Erwartungshaltung beigetragen.

FAZIT
Forever 21 - Zwischen uns die Zeit konnte mich leider überhaupt nicht packen. Es war mir alles zu viel, zu schnell, zu überzogen. Durch den leichten Schreibstil von Lilly Crow ließ es sich dennoch gut lesen. Die Idee des Buches ist echt gut, aber die Umsetzung schwächelte zu sehr.
Es gibt einfach zu viel ungenutztes Potenzial. Sehr schade!

Ein Buch mit einem anziehenden Cover, einer tollen Idee und einem leichten Schreibstil, das in der Umsetzung aber leider ziemlich schwach ist.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

MariaLeseEule MariaLeseEule

Veröffentlicht am 28.03.2017

Gute Grundidee, doch zu viele Ungereimtheiten, verschenktes Potential!

• VERLAG: Bastei Lübbe
• GENRE: Kinder & Jugend / Jugendbücher/ Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
• SEITENZAHL: 288
• ERSTERSCHEINUNG: 16.03.2017
• ISBN Printausgabe/ Ebook: 9783846600443/ 9783732540754
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• VERLAG: Bastei Lübbe
• GENRE: Kinder & Jugend / Jugendbücher/ Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
• SEITENZAHL: 288
• ERSTERSCHEINUNG: 16.03.2017
• ISBN Printausgabe/ Ebook: 9783846600443/ 9783732540754
• Preis Printausgabe/ Ebook: 15,00 Euro / 9,99 Euro


Ich hatte das große Glück das Manuskript des Buches im Rahmen einer Leserunde bei lesejury.de lesen zu dürfen. Vielen Dank noch einmal dafür!

Zunächst kurz zu Cover und Klappentext: Das Cover fand ich sofort wunderschön, eher zart und romantisch, und in hellen Farben gehalten. Im Gegensatz dazu kam der Klappentext, der meiner Meinung nach so viel mehr verspricht als das Cover, nämlich eine schwierige Aufgabe, eine erdrückende Schuld und damit auch Geheimnisse.
Und genauso ging es mit dem Prolog weiter, dieser war sogar noch etwas düsterer, was mir sehr gut gefallen hat, da ich Jugendbücher mit einem kleinen Genre-Mix am liebsten mag.
Auch der erste Abschnitt (von insgesamt drei, in die das Buch bei der Leserunde unterteilt war) hat mir ungemein gut gefallen, es wurden viele Geheimnisse und Vermutungen gesät, es gab viele Anspielungen, und Grundsteine für verschiedene Fortläufe der Geschichte gelegt.
Im zweiten Abschnitt der Geschichte war ich dann schon etwas skeptischer, zwar gefielen mir sowohl Schreibstil als auch Charaktere, doch irgendwie kam die Geschichte einfach nicht voran. Ava springt von einer Zeit und einer Aufgabe zur nächsten, einige mehr, andere weniger ausführlich beschrieben. Doch langsam bekam ich das Gefühl, dass die Autorin es sich etwas zu einfach gemacht hat. Avas "Fälle" wurden mir zum Teil zu schnell und zu einfach abgehandelt. Auch die Protagonistin macht einfach keine wirkliche Entwicklung durch. Zwar sagt Ava immer wieder, dass sie nun anders ist als früher, doch im Laufe der Geschichte kommt sie nicht weiter. Auch die ganzen Hinweise, die die Autorin zuvor gestreut hat, scheint sie irgendwie vergessen zu haben, denn darauf wird überhaupt nicht mehr eingegangen. Verschenktes Potential, wie ich finde.
Der dritte Abschnitt an sich hat mir auch sehr gefallen, vor allem Avas neue Aufgabe fand ich sehr interessant und vielversprechend. Leider war das Buch dann viel zu schnell zu Ende, die Geschichte endet zwar mit einem kleinen Cliffhanger, doch der Ärger über die ganzen anderen offenen Fragen lässt einen diesen irgendwie fast schon vergessen. Denn von diesen ganzen Geheimnissen, die immer und immer wieder erwähnt werden, zu denen immer wieder Andeutungen gemacht werden, werden nicht einmal im entferntesten gelöst. Kein einziges. Was zunächst noch spannend war und Erwartungen und Spekulationen geweckt hat, hinterlässt am Ende den Eindruck, dass die Autorin selbst noch nicht weiß, in welche Richtung es überhaupt gehen soll, und was hinter dem ganzen steckt. Auf Probleme des Zeitreisens oder auch nur die Hintergründe davon wird nicht eingegangen.
Auch typische Jugendbuchelemente, wie eine "Moral" oder Erkenntnis für die jungen Leser, fehlen mir hier völlig, da keiner der Charaktere in seinem Leben und Denken weiter kommt.

FAZIT: Wunderbare Grundidee, geschrieben in einem leichten und flüssigen Schreibstil, die jedoch leider kaum ausgebaut wird, und daher unausgereift wirkt. Zu viel verschenktes Potential, zu viele Pfade, die im Nichts verlaufen. Die Geschichte liest sich sehr gut, doch denkt man noch einmal über alles nach, so fallen immer mehr Ungereimtheiten auf, die leider das Gesamtbild enorm stören. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Annabo Annabo

Veröffentlicht am 28.03.2017

Faszinierender Auftakt!

#Inhalt#
Ava ist 21, als ihr Leben durch ein Drama aus den Fugen gerät. Sie muss ihre Schuld abarbeiten, indem sie immer wieder zwei sich bestimmte Personen zusammenbringt. Problem dabei: Sie ist dabei ... …mehr

#Inhalt#
Ava ist 21, als ihr Leben durch ein Drama aus den Fugen gerät. Sie muss ihre Schuld abarbeiten, indem sie immer wieder zwei sich bestimmte Personen zusammenbringt. Problem dabei: Sie ist dabei nicht in ihrem Körper, sondern springt in andere Menschen in den unterschiedlichsten Zeiten. Sie glaubt nicht daran, dass sich dieses Leben noch ändern kann, doch dann begegnet sie Kyran, einem jungen Mann, der sie mit ganz anderen Augen sieht…

#Meinung#
„Zwischen uns die Zeit“ ist der erste Teil der „Forever 21“-Reihe von Lilly Crow.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es hat etwas sehr Sanftes, Entspanntes, aber auch etwas sehr Verträumtes an sich, das meinen Blick festhalten konnte. Der Titel passt ebenfalls sehr gut zur Story.
Der Schreibstil spiegelt das Cover gut wieder, man kann das Buch sehr gut lesen und sich dabei gut in die Protagonisten reinversetzen, dennoch hat der Stil ebenfalls etwas Verträumtes. Das Cover strahlt auch Romantik aus, diese kam mir allerdings etwas zu kurz, ich dachte Romantik wäre präsenter, aber ich setze meine Hoffnung diesbezüglich noch auf Teil 2. Dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen, da ich die Handlung sehr spannend und faszinierend fand. Auch das Zeitreise-und Schicksalsthema fand ich außergewöhnlich aufbereitet und sehr interessant. Immer wieder gab es sehr emotionale Momente, vor allem wenn die Protas mit den Gedanken in der Vergangenheit waren, zum Teile sehr traurige Szenen, sodass ich berührt wurde und echt mitgefühlt habe. In diesem Teil wurden sehr viele Fragen aufgeworfen, aber nicht beantworten, teilweise fand ich das unnötig. Es wurde viel darum geschrieben, aber nie wirklich der Punkt angerissen, der mich als Leser interessiert hat, das fand ich sehr schade.
Auch das Ende ist sehr offen und insgesamt kam es sehr plötzlich, in dem Moment war ich überhaupt noch nicht bereit für das Ende. Ich denke da hätte man einen besseren Moment abpassen können. Dennoch bin ich sehr gespannt auf Teil 2 und bin froh, dass auch dieser noch dieses Jahr erscheinen soll!

Das Buch wird zum Großteil aus Avas Sicht erzählt, aber zwischendurch gibt es auch immer wieder Szenen aus Kyrans Sicht. Ich mag Sichtwechsel in romantisch angehauchten Geschichten sehr gerne, darum habe ich mich sehr darüber gefreut. Aber im nächsten Teil hoffe ich wirklich auf ein bisschen mehr von beiden zusammen 

Ava ist mir inzwischen sehr sympathisch, aber früher scheint sie ein Biest gewesen zu sein. Ab und zu hab ich wirklich Mitleid mit ihr, das ist auf jeden Fall kein leichtes Leben für eine junge Frau. Dennoch finde ich es auch sehr aufregend was sie in ihren Sprüngen so erlebt und welche Zeiten sie dadurch durchreist. Bin sehr neugierig noch mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren.

Kyran ist ein echt netter Kerl, obwohl wir weniger Szenen aus seiner Sicht haben hatte ich oft das Gefühl dennoch mehr über ihn als über Ava zu wissen. Ein mitfühlender, ehrgeiziger und süßer Kerl. Ich freu mich auf mehr von ihm!

#Fazit#
Ein wunderschöner und außergewöhnlicher Auftakt über Zeitreisen, eine Mission, Schicksal, Hoffnung und Schuld. Obwohl die Geschichte definitiv noch ausbaufähig ist, konnte sie mich überzeugen und hat mir eine Menge faszinierender und spannender Momente beschert. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Lilly Crow

Lilly Crow - Autor
© Joachim Bischoff

  Lilly Crow ist Jugendbuchautorin und seit Jahren eine der Hauptautorinnen und –Plotterinnen bei »Dahoam is dahoam« im BR. Sich neue (gefühlvolle, witzige, dramatische) Geschichten auszudenken ist also ihre tägliche Arbeit. Umso spannender war es, mit ihr gemeinsam an der Idee für Forever 21 zu feilen, nachdem wir im Lektorat bereits zusammengesessen und geplottet hatten. Bei Boje ist bisher der Psychothriller Tausend Mal gedenk ich dein erschienen. Neben Romanen im …

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