Mädchen, Mädchen, tot bist du
 - Mel Wallis de Vries - Hardcover

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10,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Erzählendes für junge Erwachsene
249 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0075-7
Ersterscheinung: 29.06.2018

Mädchen, Mädchen, tot bist du

Übersetzt von Christina Brunnenkamp

(39)

Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.
Eines Tages erhält Tess einen anonymen Brief: Du bist die Nächste, steht darin. Sonst nichts. Verzweifelt wendet sie sich an die Polizei, doch die glaubt nicht, dass ihr Leben in Gefahr ist. Und nun? Drei Mädchen hatten sich kurz zuvor grundlos das Leben genommen. Die Nachrichten darüber lassen Tess nicht mehr los. Kann das alles Zufall sein? Tess glaubt nicht daran, und begibt sich auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen ...
 
 

Rezensionen aus der Lesejury (39)

Happymountain Happymountain

Veröffentlicht am 18.09.2018

Spannend und aktuell (Thema Internet, Mobbing, Depressionen)

Rezension „Mädchen, Mädchen, tot bist du“ von Mel Wallis de Vries

Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. ... …mehr

Rezension „Mädchen, Mädchen, tot bist du“ von Mel Wallis de Vries

Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.

Eines Tages erhält Tess einen anonymen Brief: Du bist die Nächste, steht darin. Sonst nichts. Verzweifelt wendet sie sich an die Polizei, doch die glaubt nicht, dass ihr Leben in Gefahr ist. Und nun? Drei Mädchen hatten sich kurz zuvor grundlos das Leben genommen. Die Nachrichten darüber lassen Tess nicht mehr los. Kann das alles Zufall sein? Tess glaubt nicht daran, und begibt sich auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen ...

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Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt – zum einen aus Sicht der Opfer, zum anderen aus Sicht des Täters.

Diese Erzählweise finde in vielen Büchern sehr ansprechend, so auch hier. Die Kapitel aus Sicht der Opfer stellen Mädchen in diesem Alter gut dar. Jede ist auf ihre Weise einzigartig, hat Macken, ist aber auch ein vollkommen normaler Teenager, der Träume hatte und es nicht verdient so früh aus dem Leben zu scheiden. Der Täter sieht dies natürlich anders. Er verurteilt sie für Dinge, die sie tun oder getan haben und man spürt förmlich den Hass, der aus ihm spricht. Wir erfahren somit auch immer ein bisschen mehr zum Motiv des Mörders. Die Szenen, in denen der Mörder tötet, sind sehr emotional beschrieben und haben mich echt gepackt. Total wichtig, bei Büchern aus dem Jugendgenre, ist es mir, dass zwischen „gut“ und „böse“ getrennt wird und eine gewisse Moral am Ende steht. Dies tat es hier! Sehr interessant aufgearbeitet!

ACHTUNG SPOILER!!!

Was mir leider nicht gefiel, war die Tatsache, dass man beim Lesen nicht auf den Mörder kommen konnte. Die Figur trat nie direkt in Erscheinung. Man möchte doch bei so einem Buch miträtseln können. Dafür einen Punkt Abzug!

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Fazit:

Ein absolut lesenswertes Buch über die Folgen von Mediennutzung, Cybermobbing und ähnliches. Für mich ein höchst aktuelles und wichtiges Thema!

4 von 5 Sternen für dieses toll erzählte Buch, das emotional und bildhaft erzählt wird. Da Tötungsszenen hier doch konkret wiedergegeben werden, empfehle ich das Buch auf keinen Fall Kindern unter 14 Jahren!

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 08.09.2018

Spannend und unerwartet

Mel Wallis de Vries ist auch mit diesem Buch wieder ein spannender Jugendkrimi gelungen. Ich mag auch sehr, dass die Cover sich sehr ähneln, auch wenn die Geschichten nicht miteinander zusammen hängen. ... …mehr

Mel Wallis de Vries ist auch mit diesem Buch wieder ein spannender Jugendkrimi gelungen. Ich mag auch sehr, dass die Cover sich sehr ähneln, auch wenn die Geschichten nicht miteinander zusammen hängen.
Der Leser ist einen Schritt weiter als die Mädchen, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Zu Beginn erfahren von Leilas Tod. Und dann schaltet sich der Erzähler ein und erklärt uns, dass es sich hier mitnichten um einen Selbstmord handelt. Doch was haben diese 16jährigen nur getan, wo gibt es eine Verbindung? Als Leser muss man sich rasch umstellen, denn vor ihrem Tod berichten die Mädchen aus der Ich-Perspektive. Doch auch wenn der Leser lange im Dunkeln tappt, so wird die Geschichte am Ende gelungen zusammen geführt und aufgelöst.

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secretsofrock secretsofrock

Veröffentlicht am 06.09.2018

Ein typischer de Vries Jugendthriller, der nur so vor Spannung trotzt.

#Zusammenfassung#
„Mädchen, Mädchen, tot bist du“ ist eine Geschichte, die bereits zu Beginn mit einem guten Tempo startet. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und durchlebt – im wahrsten Sinne ... …mehr

#Zusammenfassung#
„Mädchen, Mädchen, tot bist du“ ist eine Geschichte, die bereits zu Beginn mit einem guten Tempo startet. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und durchlebt – im wahrsten Sinne – mehrere Tode. Ein typischer de Vries Jugendthriller, der nur so vor Spannung trotzt.

Besonders gut gelingt es de Vries den Leser auf diverse falsche Fährten zu locken. Das macht die Geschichte um so spannender. Die Auflösung am Ende kommt mit keinem Paukenschlag, sondern einem ganzen Silvester-Feuerwerk. Ein absolut spannender Jugendthriller. Eine klare Empfehlung für de Vries Fans, Leute, die gerne Rätsel lösen oder generell auf (Jugend-)Thriller stehen.

#Die Geschichte von „Mädchen, Mädchen, tot bist du“#
Leila ist tot. Selbstmord. Es kursieren viele Gerüchte darüber, wie sie gestorben ist. Innerhalb weniger Tage sterben zwei weitere Mädchen auf seltsame Weise. Beide Tode deuten auf Selbstmord hin. War es wirklich Selbstmord?

Ein Unbekannter schreibt mehreren Mädchen seltsame Briefe. Kurz darauf sind sie tot. Zufall? Auch Tess erreicht einer dieser Briefe. Als die Polizei ihr nicht glaubt, beginnt sie zu recherchieren und trifft auf einige Ungereimtheiten. Zufall? Sie glaubt nicht an Zufälle.

Weitere Details führen zu massiven Spoilern der Geschichte.

#Mein Endfazit zu „Mädchen, Mädchen, tot bist du“#
Mir einem enormen Tempo begann das Buch. Ich wusste direkt: dieses Buch wird anders sein, als Mel Wallis de Vries „Mädchen versenken“. Nachdem man den ersten Tod begleitet hat, läuft man auf verschiedenen Pfaden durch die Geschichte, auf der Suche nach dem Mörder. Doch man ist als Leser zu langsam und muss zusehen, wie weitere Mädchen sterben. Immer und immer wieder. Vielleicht erinnerte es mich deshalb ein klein wenig an „Tote Mädchen lügen nicht“.

Ich mochte die verschiedenen Sichtweisen und Geschichten, in die uns die Autorin führte. Egal, wie belanglos die Geschichte erschien, sie war wichtig für das große Ganze. Ehrlich gesagt, war ich nach dem ersten Twist (relativ zu Beginn der Geschichte) mehr als geschockt. Das reizte mich jedoch umso mehr und ich wollte unbedingt weiterlesen. Auf der Suche nach dem Mörder.

Der Leser wird auf unterschiedliche Wege geführt und weiß irgendwann selbst nicht mehr, wo er ist. Das ist die Chance für den Mörder, der sich gut zwischen den Zeilen verstecken kann. Immer wieder landet man auf der falschen Fährte, so wie es die Autorin auch gewollt hat. Es ist ein bisschen wie in Horror-Filmen. Man weiß, man sollte nachts bei seltsamen Geräuschen nicht in den Keller gehen und tut es trotzdem. So verhält es sich mit den Verdächtigungen. Es ist so offensichtlich, dass man daran zweifelt, ob es nicht doch wahr ist.

*Das erwartende Unerwartete*
Das Besondere am Schreibstil von Mel Wallis de Vries ist dieses zu „erwartende Unerwartete“. Man weiß genau, sie führt einen auf die falsche Fährte, aber man glaubt sich trotzdem sicher. Auch dieses Mal ist es ihr gelungen, den Leser in die Irre zu führen. Dieses Mal sogar so heftig, dass man selbst nicht mehr wusste, wen man schon verdächtigt hatte und wen nicht.

Letztendlich schloss sich der Kreis wieder genau dort: das „erwartende Unerwartete“. De Vries hat mir mit der Geschichte und dem Schreibstil sehr viel Freude bereitet. Man fliegt nur so über die Seiten, ohne den Inhalt zu verpassen. Mir hat das Buch gerade deswegen so unglaublich gut gefallen. Ein absolut spannender Jugendthriller. Eine klare Empfehlung für de Vries Fans, Leute, die gerne Rätsel lösen oder generell auf (Jugend-)Thriller stehen.

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FrauLieschen02 FrauLieschen02

Veröffentlicht am 18.08.2018

Mädchenopfer

In Amsterdam verschwinden Teenager – Mädchen im Alter von sechzehn Jahren -, alle gehen auf dieselbe Schule. Das erste Opfer ist Leila Louise. Leila war beliebt und Mitglied in einer Hockeymannschaft der ... …mehr

In Amsterdam verschwinden Teenager – Mädchen im Alter von sechzehn Jahren -, alle gehen auf dieselbe Schule. Das erste Opfer ist Leila Louise. Leila war beliebt und Mitglied in einer Hockeymannschaft der Schule. Einige Zeit später werden Kate und Yara die nächsten Opfer. Bei Kate sieht es nach Selbstmord aus, weil sie erhängt aufgefunden wird. Yara wird überfallen, und muss sterben. Der oder die Mörder/in fertigte eine Liste an, auf der mehrere Mädchennamen stehen. Das vierte Opfer soll Tess werden. Doch Tess weiß Bescheid über die vorherigen Opfer und versucht bei den ersten merkwürdigen Anzeichen, dagegen anzusteuern, dass sie nicht das nächste Opfer wird. Sie bekommt einen anonymen Zettel. Zunächst denkt sie, es ein blöder Scherz oder ein Junge schrieb den Zettel. Man könnte meinen, sie wird gestalkt. Der Mörder oder die Mörderin plant genau die Vorgehensweise, so dass man nicht davon ausgeht, dass die Mädchen ermordet wurden, sondern dass es nach Unfall oder Selbstmord aussieht.
Mel Wallis de Vries beschreibt in ihrem Jugendthriller Teenagermädchen an einer Schule, die miteinander befreundet, verfeindet oder neidisch auf einander sind. Zu Hause sind sie entweder lieb und familiär oder zickig und gehen ihre eigenen Wege. Manche Mädchen sind an der Schule beliebt oder eben nicht. Wenn man den Gedanken des Mörders folgt, könnte man meinen, er oder sie hat es auf aufmüpfige Mädchen abgesehen. Zwischendurch gerät auch der eine oder andere Junge in Verdacht, wenn man zwischen den Zeilen interpretiert. Der Schreibstil ist locker, spannend und unterhaltsam erzählt. Zwei Erzählperspektiven lassen sich anhand der Kapitel und des Schrifttyps erkennen, so dass man weiß, welche Figur gerade seine Perspektive erzählt. An sich ist der Thriller kurzweilig, aber sicherlich angemessen für Teenager ab 14 Jahren gestaltet. Selbstmord und Erhängung klingen zunächst brutal, aber die Autorin schmückt diese Tötungsmethoden nicht groß aus, so dass man nicht von der Geschichte abgeschreckt wird.
Mir gefiel dieser Jugendthriller, weil er modern und aktuell erzählt wird. Mobbing ist hier ein zentraler Begriff, der aber nicht offensichtlich erörtert wird. Man soll als Leserinnen selbst darauf kommen, dass hier Teenager des Mobbings zum Opfer fallen. Mel Wallis de Vries versteht es, nicht direkt Themen anzusprechen, sondern auf erzieherische Weise auf die Themen aufmerksam zu machen.

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carmensbuecherkabinett carmensbuecherkabinett

Veröffentlicht am 16.08.2018

Wer ist die Nächste?

Leila ist tot. Offenbar hat sie Selbstmord begangen, doch warum? Und wieso stört es niemanden, dass sie zwar an einem Strick hing, aber keiner sagen kann, wie sie dorthin kam. Einen Stuhl o.ä. fand man ... …mehr

Leila ist tot. Offenbar hat sie Selbstmord begangen, doch warum? Und wieso stört es niemanden, dass sie zwar an einem Strick hing, aber keiner sagen kann, wie sie dorthin kam. Einen Stuhl o.ä. fand man nicht in ihrer Nähe.

Und dann stirbt plötzlich Kate. Angeblich hat sie sich in der Badewanne die Pulsadern aufgeschnitten. Doch war sie es wirklich? Irgendwas scheint an den Selbstmorden nicht zu stimmen und es werden immer mehr…

Das Buch ist wieder sehr leicht geschrieben und gut zu lesen. Der Täter bleibt unbekannt und doch kommt er zu Wort. Er berichtet, wie er die Morde plant, was er dabei denkt, wie er seine Opfer beobachtet und verrät dem Leser auch, wer noch alles auf seiner Liste steht. Das eigentliche Motiv, weswegen er die Morde ausführt, bleibt ebenso geheim wie seine Identität.

Natürlich lernt der Leser auch die Opfer ein wenig genauer kennen, bis auf Leila, die zu Beginn des Buches schon tot ist. Sie entstammen einem typischen Schulumfeld in Amsterdam und haben mit recht normalen Teenieproblemen zu kämpfen. Auch familiär ist eigentlich nichts Auffälliges dabei.

Leider ähneln sich die Charaktere etwas, so dass eine Abgrenzung alleine durch den Erzählstil nicht immer ganz einfach ist. Die deutlichste Abgrenzung ist immer noch zwischen Opfer und Täter. Die Handlung ist schlüssig und die Geschichte spannend. Schnell kommt man in dem Buch voran.

Fazit:
Mir hat das Buch recht gut gefallen. Die verschiedenen Opfer hätten etwas besser ausgearbeitet sein können, damit man sie eindeutig unterscheiden kann, jedoch ist die Handlung sehr spannend und fordernd, ganz wie ich es mag. Der leichte Schreibstil macht das Buch zu einer spannenden und unterhaltsamen Lektüre.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Mel Wallis de Vries

Mel Wallis de Vries - Autor
© Mel Wallis de Vries

  Mel Wallis de Vries, geboren 1973, ist in den Niederlanden DIE Autorin für Psychothriller im Jugendbuch. Ihre Titel finden sich regelmäßig auf den Bestsellerlisten wieder und werden von Jugendlichen wie Erwachsenen gerne gelesen, wie die verschiedenen Preise beweisen, mit denen die Bücher der Autorin ausgezeichnet wurden.

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