Mädchen versenken
 - Mel Wallis de Vries - Hardcover

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Erzählendes für junge Erwachsene
286 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0061-0
Ersterscheinung: 23.02.2018

Mädchen versenken

(7)

Als Lara die Augen öffnet, ist alles um sie herum schwarz. Träumt sie? Ist sie tot? Was für Stimmen dringen aus der Dunkelheit zu ihr? Langsam wird ihr klar: Jemand hat es auf sie und ihre beste Freundin Maud abgesehen. Aber wie soll sie Maud warnen, wenn niemand sie hört?
Maud macht sich schreckliche Vorwürfe. Warum hat sie Lara an dem Unglücksabend nicht nach Hause begleitet? Die Ärzte halten ihre beste Freundin für hirntot. Doch Maud kann Lara nicht einfach aufgeben – sie glaubt nicht an einen Unfall und will herausfinden, was in jener Nacht wirklich geschah.
Dabei schwebt sie schon längst selbst in Gefahr …


Rezensionen aus der Lesejury (7)

stefan182 stefan182

Veröffentlicht am 21.05.2020

Eine Protagonistin im künstlichen Koma: Mord oder Unfall?

Inhalt: Lara liegt seit ihrem Unfall vor zwei Wochen im künstlichen Koma: Nach einer Feier ist sie in die Prinsengracht gefallen und lag dort eine Stunde im Wasser, wodurch ihr Gehirn schaden genommen ... …mehr

Inhalt: Lara liegt seit ihrem Unfall vor zwei Wochen im künstlichen Koma: Nach einer Feier ist sie in die Prinsengracht gefallen und lag dort eine Stunde im Wasser, wodurch ihr Gehirn schaden genommen hat. Ihre beste Freundin Maud macht sich schlimme Vorwürfe, denn sie wollte nicht mit Lara zu der Feier gehen, weshalb sie sich kurz vor dem Unfall gestritten haben. Seit kurzen wird Maud allerdings von einem ihr unbekannten Mann mit Basecap verfolgt, sodass sich bei ihr ein Verdacht regt: War Laras „Unfall“ tatsächlich einer? Auch Lara kommt – für Außenstehende unbemerkt – langsam wieder zu sich und kommt nach und nach zu einer dramatischen Erkenntnis…

Persönliche Meinung: „Mädchen versenken“ setzt sich aus zwei Handlungssträngen zusammen. Im ersten Handlungsstrang versucht Maud mit ihrer Trauer und den Folgen des Unfalls klar zu kommen. Erzählt wird er aus der Ich-Perspektive Mauds. Der zweite Handlungsstrang wird aus der Ich-Perspektive Laras erzählt, die nach und nach zu sich kommt und versucht dahinter zu kommen, was genau ihr passiert ist. In beiden Handlungssträngen finden sich immer wieder Suspense- und Thriller-Elemente (z.B. der Basecap-Mann). Diese gefielen mir bei Lara besser als bei Maud: Laras Gehirn funktioniert zwar wieder, doch keiner merkt es. Sie ist ans Bett gefesselt, kann ihre Augen nicht öffnen, weiß nicht, wer neben ihr am Bett sitzt, hört nur manchmal Geräusche (Klicken, Schritte, Atmungen), die sie keiner Person zuordnen kann. Anders gesagt: Es ist eine beklemmende Atmosphäre, wobei die Leser*innen genauso wenig wie Lara wissen, was wirklich um ihr Krankenbett herum passiert und wer da ist. Den Täter konnte man – im Vergleich zu den anderen Thrillern, die ich bis jetzt von der Autorin gelesen habe – etwas leichter erahnen. Allerdings war man sich nie 100%ig sicher, da es „Fallen“ gab und man immer wieder aufs Glatteis geführt wurde. „Mädchen versenken“ war auch etwas langatmiger als „Wer sich umdreht oder lacht…“ oder „Mädchen, Mädchen, tot bist du“, die mir etwas besser gefallen haben. Dennoch ist „Mädchen versenken“ ein solider Thriller mit einer guten Auflösung und Spannung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kaffee_und_buecher kaffee_und_buecher

Veröffentlicht am 20.05.2020

Spannender und authentischer Jugendthriller

Inhalt:
Es geht um Lara und Maud, die beste Freundinnen sind. Doch als Lara aufwacht sieht sie nur schwarz. Sie hört Stimmen, aber sie kann sich weder bewegen noch sprechen. Und ganz langsam sickern die ... …mehr

Inhalt:
Es geht um Lara und Maud, die beste Freundinnen sind. Doch als Lara aufwacht sieht sie nur schwarz. Sie hört Stimmen, aber sie kann sich weder bewegen noch sprechen. Und ganz langsam sickern die vergangenen Geschehnisse zu ihr durch, aber sie weiß nicht, wie sie Maud, die vollkommen ahnungslos ist, warnen soll. Die Idee des Jugendthrillers fand ich sehr ansprechend und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen und es war definitiv bis ganz zum Schluss sehr spannend.

Charaktere:
Die beiden Hauptcharaktere, aus deren Perspektiven erzählt wird, sind Lara und Maud. In beide konnte man sich als Leser gut hineinversetzen und ihre Angst stellenweise fast selbst spüren. Sie sind beide zwei sehr unterschiedliche Mädchen und auch die weiteren Charaktere waren auf ihre Art alle einzigartig und authentisch.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Mel Wallis de Vries gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist sehr flüssig und super zu lesen. Außerdem entsteht ein sehr lebhaftes und echt wirkendes Bild der Charaktere und Orte, die im Buch beschrieben werden. Was mir auch gut gefällt ist, dass vor allem die Wortwahl sehr an das Alter der Protagonisten angepasst ist, was diese sehr viel authentischer wirken lässt.

Meine Meinung:
Dies ist bereits mein zweites Buch der Autorin und mit Sicherheit nicht das Letzte. Für mich sind ihre Bücher einfach eine super Zwischendurch-Lektüre. Es sind Jugendthriller, sie sind also nicht so extrem gruselig und spannend wie ein "richtiger" Thriller. Trotzdem kommt ausreichend Spannung auf und die Bücher sind sehr unterhaltsam.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

mrsmietzekatzemiauzgesicht mrsmietzekatzemiauzgesicht

Veröffentlicht am 12.02.2020

Wow.

Worum geht es?

Als Lara die Augen öffnet, ist alles um sie herum schwarz. Träumt sie? Ist sie tot? Was für Stimmen dringen aus der Dunkelheit zu ihr? Langsam wird ihr klar: Jemand hat es auf sie und ihre ... …mehr

Worum geht es?

Als Lara die Augen öffnet, ist alles um sie herum schwarz. Träumt sie? Ist sie tot? Was für Stimmen dringen aus der Dunkelheit zu ihr? Langsam wird ihr klar: Jemand hat es auf sie und ihre beste Freundin Maud abgesehen. Aber wie soll sie Maud warnen, wenn niemand sie hört? Maud macht sich schreckliche Vorwürfe. Warum hat sie Lara an dem Unglücksabend nicht nach Hause begleitet? Die Ärzte halten ihre beste Freundin für hirntot. Doch Maud kann Lara nicht einfach aufgeben – sie glaubt nicht an einen Unfall und will herausfinden, was in jener Nacht wirklich geschah. Dabei schwebt sie schon längst selbst in Gefahr.

Quelle: One Verlag

Meine Meinung

Eines Nachts fällt Lara in einen See und es dauert eine Ewigkeit bis sie zufällig entdeckt wird. Nun liegt sie im Koma. Sie kann sich nicht bewegen, bekommt aber alles um sich herum mit. Sie hört wie das Personal mit und über sie reden. Sie hört wie ihre Mutter überredet wird die lebenswichtigen Geräte deaktivieren zu lassen und sie bekommt auch mit wie ein mysteriöser Unbekannter um ihr Bett schleicht. An den Abend des Unglücks kann sie nicht nicht erinnern. Aber umso mehr sie nachdenkt umso mehr Erinnerungen kommen hoch. Als sie das wichtigste Puzzleteil gefunden hat schwebt ihre Freundin Maud längst in Lebensgefahr. Denn Maud hat nie an ein Unfall geglaubt und sich auf eine gefährliche Schnüffelei begeben.

In "Mädchen versenken" lernen wir zwei Freundinnen kennen die sich langsam aber sicher auseinander leben. Lara hat plötzlich einen Freund, der noch dazu viel älter ist als sie, und daher weniger Zeit für Maud. Lara ist wunderschön und jeder liebt sie. Bloß der neue Freund ihrer Mutter macht ihr zu schaffen. Er ist merkwürdig. Maud hat ganz andere Probleme. Probleme mit sich selbst. Sie findet sich nicht schön, nicht schlank genug. Außerdem hat auch sie Probleme im Elternhaus. Keiner achtet auf sie, immer steht ihr blöder Bruder im Mittelpunkt. Keiner zeigt ihr Liebe oder gibt ihr das Gefühl wahrgenommen zu werden. Sie soll funktionieren und ihren Schulabschluss nicht gefährden. Für mehr scheint sich ihre Mutter nicht zu interessieren. Ihren Vater sieht Maud fast nie weil er viel und lange arbeitet.

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, er ist flüssig und jugendlich. Wir lesen aus der Sicht von Maud und Lara, meist abwechselnd von Kapitel zu Kapitel. Besonder die Kapitel aus Laras Sicht habe mir gefallen, da ihre Gefühle und Gedanken sehr viel mehr Tiefe hatten. Im Gegensatz zu "Da waren's nur noch zwei" konnte mich dieses Buch von Seite eins an packen. Für mich war die Spannung die ganze Zeit über präsent, an manchen Stellen weniger als an anderen. Und diesmal wusste ich am Schluss nicht wer der Übeltäter war.

Fazit

"Mädchen versenken" kann ich dir absolut empfehlen, wenn du einen spannenden, leichten Jugendthriller suchst. Ich finde die Probleme eines Jugendlichen wurden hier sehr schön aufgegriffen und verarbeitet. Beide Mädchen sind individuell, authentisch und nahbar. Das Lesen hat mir viel Spaß bereitet. Eine sehr nette Lektüre für Zwischendurch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

jasbr jasbr

Veröffentlicht am 07.08.2019

Unfall oder Mordversuch?

Ein Aspekt, denn man von Mel Wallis de Vries kennt, wird auch hier angewendet: Das Buch ist in zwei Perspektiven geschrieben. Zum einen hat man Lara, die im Koma liegt, zum anderen Maud, ihre Freundin, ... …mehr

Ein Aspekt, denn man von Mel Wallis de Vries kennt, wird auch hier angewendet: Das Buch ist in zwei Perspektiven geschrieben. Zum einen hat man Lara, die im Koma liegt, zum anderen Maud, ihre Freundin, die unter dem gesundheitlichen Zustand ihrer Freundin leidet.

Am Anfang sieht man durch Laras Augen, was etwas verwirrend war, da sie ja im Koma liegt und deswegen ihre Passagen sehr gedanklich sind. Das spiegelt sich auch im Schreibstil wider. Wenn man aber erst einmal hineingefunden hat, ist es richtig klasse und sogar richtig spannend - auch wenn Lara gar nicht wirklich etwas "erlebt". Auch spannend war die Idee, dass Komapatienten mitbekommen, was um sie herum geschieht.

Maud ist im Gegensatz zu Lara der Part, der erlebt und handelt, ein guter Kontrast. Diese Protagonistin war sehr glaubwürdig, ihr Handeln für mich nachvollziehbar. Allerdings kam sie an der ein oder anderen Stelle etwas naiv herüber.

Grundsätzlich ist das Buch aber spannend aufgebaut. Dem Leser ist schnell klar, dass hinter Laras Unfall mehr steckt. Doch wer dafür verantwortlich ist, ist lange unklar. Die Autorin legt hier viele Spuren, man kann miträtseln und sich seine eigene Meinung bilden. Allerdings gibt es hier einen Kritikpunkt: Das Ende kommt wieder sehr plötzlich und auch wenn keine Fragen offen bleiben, wird alles nur sehr knapp abgehandelt. Hier hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht.

Die Sprache konnte mich hier überzeugen. Sie ist angenehm zu lesen, es gibt nicht zu viele jugendliche Ausdrücke, sodass es nicht übertrieben ist und auf Fäkalsprache wurde weitgehend verzichtet. Nach "Schnick, schnack, tot" eine reine Wohltat.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ich kann es mir auch als Schullektüre vorstellen. Von mir gibt es 4 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

secretsofrock secretsofrock

Veröffentlicht am 21.07.2018

Eine ganz klare Leseempfehlung

# Zusammenfassung

„Mädchen versenken“ besticht mit einer kleinen, geschlossenen Welt. In dieser kleinen Welt passiert so viel, aber nicht zu viel. Es ist genau richtig. Der Spannungsbogen ist perfekt. ... …mehr

# Zusammenfassung

„Mädchen versenken“ besticht mit einer kleinen, geschlossenen Welt. In dieser kleinen Welt passiert so viel, aber nicht zu viel. Es ist genau richtig. Der Spannungsbogen ist perfekt. Die Wendungen und das Rätsel raten sind grandios. Die Geschichte von „Mädchen versenken“ traf mich völlig überraschend und ich konnte sie nicht mehr aus der Hand legen.

Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die auf Spannung stehen und gerne Rätsel lösen. Ein fantastischer Jugendthriller, der zu dem auch noch authentisch und mitfühlend geschrieben ist. Verdiente fünf von fünf Sternen.

# Die Geschichte von Mädchen versenken

Maud ist 16 Jahre alt und lebt in Amsterdam. Sie ist unzufrieden mit ihrem Körper und ihre Familie, vor allem ihre Mutter und der ach so perfekte Bruder David interessieren sich nicht sonderlich für die junge Frau. Das wird vor allem im weiteren Verlauf der Geschichte deutlich, obwohl es sich bereits am Anfang andeutet.

Lara, ebenfalls 16 Jahre alt, hatte vor zwei Wochen einen Unfall, als sie nachts in eine Gracht gefallen war. Seitdem liegt sie im Koma. Doch irgendwas ist merkwürdig. Irgendwo in ihrem Dasein spürt sie, dass es nicht so ist, wie alle glauben. Zwischen Tod und Leben versucht sie die Wahrheit zu finden.

Bobby ist Laras Freund und Jura Student. Er lebt in einer WG zusammen mit Dexter und Arthur, ebenfalls Jura Studenten. Nach Laras Unfall macht er sich Vorwürfe und sucht in Maud jemanden, der ihr zuhört.

Christine und Nicole, sind zwei andere Freundinnen von Maud und Lara. Die vier Mädchen trafen sich zufällig. Während Lara und Maud eine beste Freundschaft verbannt, war die Freundschaft zu Christine und Nicole eher zweckgebunden.

Immer wieder wird Maud in ihren Träumen verfolgt. Sie träumt von Laras Unfall und wie sie versucht zu fliehen. Irgendwas stimmt mit diesen Träumen nicht. Maud versucht mit ihrem Vater darüber zu reden, der wegen der Arbeit kaum Zeit für sie findet. Maud fühlt sich immer mehr allein gelassen. Als ihr Bruder auch noch anfängt sie als Dicke zu bezeichnen, stürzt sie sich in die Bulimie.

Nicole ist sehr egozentrisch, was für Mauds Trauer nicht sonderlich förderlich ist. Christine scheint ein Gegenteil zu sein. Sie ist sehr ruhig und in sich gekehrt, fast so, als würde sie etwas verheimlichen.

Maud wird im Laufe der Geschichte das Gefühl nicht los, dass der Unfall von Lara kein Unfall war. Das Gefühl erhärtet sich, als sie eines Tages von einem Typen in grauer Jogginghose und Basecap verfolgt wird. Irgendwas stinkt hier zum Himmel und das ist nicht das abgestandene Wasser der Gracht.

# Mein Endfazit zu Mädchen versenken

Das Buch war mal wieder ein Kauf wegen des Covers. Anfangs wusste ich nicht einmal warum. Das Buch hat eine seltsame eigene Dynamik, die einen fesselt und das, obwohl die Welt, in der die Geschichte spielt so klein ist. Mel Wallis de Vries schafft es authenthische Charaktere zu Leben zu erwecken, was die Gesamtheit des Jugendthrillers nur noch mehr komplettiert. Dazu passt der absolut mitfühlende Schreibstil.

Ich habe mich nach wenigen Kapiteln in „Mädchen versenken“ verliebt. Die letzten 120 Seiten konnte ich dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Mir tat Maud leid, die mit der Trauer um ihre beste Freundin allein gelassen wurde und daraufhin in eine Essstörung abdriftet. Dabei entwickelte ich als Leser unterschiedliche Gefühle zu den anderen Charakteren.

Da ich wusste, dass es ein Jugendthriller ist, war es die ganze Zeit spannend herauszufinden, wer nun an dem vermeindlichen Unfall Schuld war. De Vries schafft es hierbei mich als Leser mehrere Male auf falsche Fährten zu führen. Irgendwann wusste ich gar nicht mehr, wen ich noch nicht verdächtigt habe, als dann ein mega Twist kam, der noch einmal alle Verdächtigungen über den Haufen geworfen hat.

Diese Art von Geschichte ist es, die mich fesselt und begeistert. Man weiß nie, wie es ausgeht, man weiß nie, wem man glauben soll, man weiß nie, was man selbst noch glaubt zu wissen. Das Buch wickelte mich in seiner kleinen Welt total um den Finger. Großes Lob auch an die Covergestaltung, denn die schaffte es nicht nur mein Interesse zu wecken, sondern auf kreative Art und Weise die Geschichte des Buchs auf das Minimalste abzubilden.

„Mädchen versenken“ besticht mit einer kleinen, geschlossenen Welt. In dieser kleinen Welt passiert so viel, aber nicht zu viel. Es ist genau richtig. Der Spannungsbogen ist perfekt. Die Wendungen und das Rätsel raten sind grandios gelöst. Die Geschichte von „Mädchen versenken“ traf mich völlig überraschend und ich konnte sie nicht mehr aus der Hand legen.

Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die auf Spannung stehen und gerne Rätsel lösen. Ein fantastischer Jugendthriller, der zu dem auch noch authentisch und mitfühlend geschrieben ist. Verdiente fünf von fünf Sternen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Mel Wallis de Vries

Mel Wallis de Vries - Autor
© Mel Wallis de Vries

  Mel Wallis de Vries, geboren 1973, ist in den Niederlanden DIE Autorin für Psychothriller im Jugendbuch. Ihre Titel finden sich regelmäßig auf den Bestsellerlisten wieder und werden von Jugendlichen wie Erwachsenen gerne gelesen, wie die verschiedenen Preise beweisen, mit denen die Bücher der Autorin ausgezeichnet wurden.

Mehr erfahren
Alle Verlage