Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers
 - Laini Taylor - Hardcover

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15,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Erzählendes für junge Erwachsene
351 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0100-6
Ersterscheinung: 29.06.2020

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers

Roman
Übersetzt von Ulrike Raimer-Nolte

(21)

Sarai ist die Muse der Albträume. Seit sie denken kann, quält sie die Bewohner von Weep mit ihren schlimmsten Ängsten. Sie ist sich sicher, dass sie jede noch so furchtbare Grausamkeit gesehen hat. Doch damit liegt sie falsch. Unendlich falsch. Denn plötzlich findet sich Sarai selbst in einem Albtraum wieder, aus dem sie nicht aufwachen kann. Ihre Liebe, ihr Leben und das aller Bewohner von Weep stehen auf dem Spiel …
 

Rezensionen aus der Lesejury (21)

Sago Sago

Veröffentlicht am 05.07.2020

Präludium

Lange habe ich überlegt, ob ich einen Stern abziehe für das absolut unverständliche und unglückliche Auseinanderreißen des Originalbuches. Wie schon beim ersten Teil der Reihe trennt der Verlag das Buch ... …mehr

Lange habe ich überlegt, ob ich einen Stern abziehe für das absolut unverständliche und unglückliche Auseinanderreißen des Originalbuches. Wie schon beim ersten Teil der Reihe trennt der Verlag das Buch erneut in zwei schmalere Bände auf. Persönlich fand ich den gewählten Cut diesmal noch misslicher, denn er wurde kurz nach dem Beginn des zweiten Teils gesetzt, was schon rein formell seltsam wirkt, denn dieser dritte Teil itz von der Autorin nicht so angelegt, dass er für sich allein stehen kann oder mit einem Cliffhanger endet.

Eigentlich läuft sich Laini Taylor nun in diesem Band lediglich warm für das sicherlich zu erwartende große Finale. Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen, durch Vergabe der vollen Punktzahl Vorschusslorbeeren zu verteilen, da ich von der Autorin schon lange absolut überzeugt bin und sie die Verfahrensweise des deutschen Verlages nicht zu verantworten hat. Schließlich schafft sie auch in dieser Geschichte eine absolut traumhafte, üppig-märchenhafte Atmosphäre und weiß stets mit gekonnten Formulierungen zu überraschen.

Inhaltlich wirkte der Band auf mich eher wie ein langes Präludium. Der Handlungsstrang um Sarai und Lazlo tritt ein wenig auf der Stelle. Auf einer anderen Ebene erfährt man dagegen mehr über die Hintergründe der Mesarthim, auch wenn wir noch weit von der Lösung aller Rätsel entfernt bleiben. Amüsiert haben mich die Geschehnisse um Thyon Nero, der in seiner Oberflächlichkeit eigentlich unbelehrbar wirkte, aber nun doch eine interessante kleine Weiterentwicklung erfährt.

Hervorzuheben ist wie immer Taylors einzigartig fantasievolles, überzeugendes Worldbuilding.

Als Trostpflaster bezüglich der Aufteilung des Buches kann gesagt werden, dass der letzte Teil wenigstens kurz nach dem vorliegenden erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 03.07.2020

Muse of Nightmares - gelungene Fortsetzung von Teil 1

Nachdem der Cliffhanger von Band 1 schon sehr sehr fies war, war ich froh, endlich wieder in die fantastische Welt von Weep, Lazlo und Sarai eintauchen zu können.

Für mich war die Liebesgeschichte von ... …mehr

Nachdem der Cliffhanger von Band 1 schon sehr sehr fies war, war ich froh, endlich wieder in die fantastische Welt von Weep, Lazlo und Sarai eintauchen zu können.

Für mich war die Liebesgeschichte von Lazlo und Sarai in diesem Teil allerdings nicht so präsent, was aber gar nicht schlimm war, da es so viele andere Handlungsstränge gab. Generell sind in dieser Geschichte auch so viele verschiedene und interessante Charaktere zugegen, dass man einfach von allen die Geschichte wissen möchte und es egal ist, wenn jemand mal für ein paar Kapitel nicht auftaucht.

Wir lernen in diesem Teil Nova und Kora kennen und erfahren, dass Kora(ko) die Göttin der Geheimnisse ist, die - wie die übrigen fünf Mesarthim - dem Götterschlächter Eril-Fane zum Opfer gefallen ist. Allerdings ist Irrlicht, der weiße Vogel, durch den Korakos Seele auf Reisen gehen kann, noch in der Gegenwart präsent. Hier wird es noch spannend sein zu sehen, wie Nova sich in die Geschichte einfügt, denn das wird sie wohl.

Minya war mir in den ersten beiden Büchern ja eher ein Dorn im Auge, allerdings habe ich in Muse of Nightmares 1 nun wirklich Mitgefühl für sie entwickelt. Dass sie die Tötung der vielen Babys und Kinder immer wieder durchleben muss, ist ein hartes Schicksal. Ich hoffe, Sarai kann ihr dabei helfen, diese Erlebnisse einigermaßen hinter sich zu lassen.

Thyon, Ruza, Calixte und Tzara entdecken die Bibliothek von Weep und bergen die dort noch erhaltenen Bücher. Es wird spannend, was es damit noch auf sich hat und ob sich zwischen Thyon und Ruza etwas entwickelt. Zeichen dafür gibt es ja doch einige.

Und dann sind da noch Eril-Fane und Azareen - ein tragisches Paar wie ich finde. Durch Sarais Tod kommen aber in Eril-Fane endlich wieder die Gefühle durch und hoffentlich bekommen Azareen und er dadurch die Möglichkeit, sich wieder näher zu kommen.

Die Teilung des Buches war nicht sehr glücklich gewählt meiner Meinung nach, ich hätte es besser gefunden, wenn man hier einfach zwei dicke Bücher rausgebracht hätte.

Alles in allem finde ich die Geschichte, den Schreibstil und die erschaffene Welt einfach nur unglaublich gut. Ich kann es kaum erwarten, endlich den letzten Teil dieser Reihe in Händen zu halten.

Dies ist zwar meine erste Fantasy-Reihe, wird aber definitiv nicht meine letzte sein.

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Leseratte2007 Leseratte2007

Veröffentlicht am 03.07.2020

Eine sehr gelungene Fortsetzung...

"Sie war ein Geist, er war ein Gott, und ihre Küsse fühlten sich an, als hätten sie einen Traum zuerst verloren und dann wiedergefunden" [S. 30]
Mit diesen Worten möchte ich gerne meine Rezension zu "Muse ... …mehr

"Sie war ein Geist, er war ein Gott, und ihre Küsse fühlten sich an, als hätten sie einen Traum zuerst verloren und dann wiedergefunden" [S. 30]
Mit diesen Worten möchte ich gerne meine Rezension zu "Muse of Nightmares" starten, dem ersten Part des zweiten Teils.
Wer den 1.Band gelesen hat, weiß, dass es einen ziemlich gemeinen Cliffhänger hatte, der so manchen mehr als eine Träne gekostet hat und ja ich hatte Angst, große Angst, wie es weitergeht...
Zunächst fand ich Laini Taylors Schreibstil wieder unglaublich genial, metaphorisch und poetisch. Es war vergleichsweise mit dem 1.Band nicht mehr so magisch, sondern eindeutig düsterer, auch die Handlung hat die Geschwindigkeit angezogen, obwohl nicht viel passiert. Der Hauptstrang der Geschichte nimmt nicht mehr als 2-3 Tage in Anspruch und der Fokus liegt eher auf den Gemeinheiten Minyas, die, aber auch nur von kurzer Dauer waren. Ebenfalls die andere Perspektive fand ich sehr interessant und ich war sehr überrascht, dass neue Charaktere neben unseren bereits Bekannten eingeführt werden.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie drehte sich alles im Kreis. Der Leser hat auch ein paar neue Dinge erfahren, die alles ändern, aber eigentlich werden nur die Grundstein für die zweite Hälfte gelegt. Ich glaube, dass der Geschichte nichts Schlimmeres hätte passieren können, als gesplittet zu werden, denn die Leseprobe für den nächsten Part hatte mich sofort wieder, war wieder magischer und fesselnder.
Das Buch war auf keinen Fall schlecht, ich liebe Sarai und ganz besonders Lazlo hat einen großen Fleck in meinem Herz eingenommen, genauso wie Sarais "Geschwister", Eril-Fane und weitere Charaktere. Es passiert einfach nicht viel, liest sich wie eine Einleitung und leider hatte es auch nicht mehr diese besondere Atmosphäre von Lazlos Träumen, weil der Fokus verschoben wurde. Was ich trotzdem richtig gerne mag, ist Lazlos Entwicklung! Er ist so besonders, lieb, herzensgut und ich liebe die Beschreibung, dass er "Feenlicht" in den Augen hat.
Trotz meiner kleinen Kritik freue ich mich sehr auf den finalen Part, kann es kaum erwarten und vergebe 4/5 Sterne

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melange melange

Veröffentlicht am 03.07.2020

Ausgeträumt?

Zum Inhalt:
Sarai und Lazlo sind verliebt, aber diese Liebe trifft auf viele Widerstände. Denn leider haben sie in Sarais Schwester Minya eine Gegenspielerin, die ihre Tricks nicht nur beherrscht, sondern ... …mehr

Zum Inhalt:
Sarai und Lazlo sind verliebt, aber diese Liebe trifft auf viele Widerstände. Denn leider haben sie in Sarais Schwester Minya eine Gegenspielerin, die ihre Tricks nicht nur beherrscht, sondern auch nutzt. Und so treffen Gaben auf Gaben, - wird Sarai als Muse der Träume ein Mittel finden, Minya aus ihrem ureigenen Alptraum zu befreien und damit Weep und sich selbst den Weg in eine lebenswerte Zukunft ebnen?

Mein Eindruck:
Zuallererst: Dieses Buch ist Teil einer Reihe und kann nicht ohne die Vorgängerbände verstanden werden. Außerdem muss dem Leser klar sein, dass dieses Buch geteilt ist und erst der zweite Teil die Geschichte abschließt.

Aber mit der Vorkenntnis von „Strange the Dreamer“ tut sich eine wunderbar fantastische Welt auf, die Laini Taylor mit ihrem blumigen und bildhaften Schreibstil erschaffen hat. Ihre Figuren leben mit einer Intensität, die ihresgleichen sucht. Die Geschichte wirkt dabei nicht nur durch die Magie ihrer (teils) göttlichen Charaktere, - Taylor haucht den verschiedenen Schauplätzen so viel Leben ein, dass ein Gemetzel an einem kalten Strand genauso deutlich vor dem geistigen Auge erscheint wie eine gegen ihren Willen agierende Geisterarmee.
Die Autorin weiß aber nicht nur die inneren und äußeren Zwänge ihrer Figuren brillant darzustellen, - auch der Humor kommt nicht zu kurz, für den meistens Nebenfiguren zuständig sind. Doch auch diese sind mit genügend Tiefe ausgestattet und drücken der Story ihren Stempel auf.
Das Spiel mit unterschiedlichen Zeitebenen und Rückblenden zwingt die Leser/innen zwar zu einer gewissen Sorgfalt,- doch man versinkt sowieso in der Geschichte, bis sich der Buchdeckel wieder geschlossen hat.
Das Einzige, was stören könnte, ist die streckenweise Konzentration auf das Liebesgeplänkel der beiden Hauptcharaktere und die Absicht, politische Korrektheit auch in der Fantasy unterzubringen. Doch hier scheiden sich die Geister – es gibt bestimmt auch Liebhaber dieses Buches, die genau diese Aspekte erfreuen werden.

Mein Fazit:
Poetisch, berührend und märchenhaft schön

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Tigerlillysbooks Tigerlillysbooks

Veröffentlicht am 02.07.2020

Verträumt und interessant. Spannend wirds im zweiten Teil

Die Muse der Albträume ist wieder da. Zum Glück. Denn nach dem Ende aus Strange the Dreamer wussten wir alle nicht wie es jetzt weiter gehen sollte. Der Cliffhanger war wirklich gemein und trotzdem perfekt. ... …mehr

Die Muse der Albträume ist wieder da. Zum Glück. Denn nach dem Ende aus Strange the Dreamer wussten wir alle nicht wie es jetzt weiter gehen sollte. Der Cliffhanger war wirklich gemein und trotzdem perfekt. Im ersten Teil der Reihe lernten wir viel von Lazlo und seiner Welt kennen, seine Art die Dinge zu betrachten und zu träumen. Hier geht es nun mehr um Sarai und ihre Familie sowie die Vergangenheit und Lazlo rückt minimal in den Hintergrund. Der Fatansyaspekt sowie der verträumte Schreibstil, sind auch hier wieder grandios ausgearbeitet.
Spannend würde ich diesen ersten Teil des zweiten Buches nicht unbedingt nennen. Es passiert zwar relativ viel und interessant ist es auch, allerdings könnte sich der Spannungsbogen noch etwas steigern. Hauptsächlich spielt sich die Geschichte in der Zitadelle ab, doch ab und zu bekommen wir auch mal einen kleinen Einblick in die Stadt Weep welche nun in pure Aufregung und Panik versetzt ist. Einige wenige Bewohner bleiben allerdings an Ort und Stelle und entdecken etwas Verborgenes unter der Stadt. Hier haben mir die Einblicke in die Vergangenheit mancher Nebencharaktere sehr gut gefallen. Auch der neue, zweite Handlungsstrang hat mir sehr sehr gut gefallen. Fast sogar besser als die eigentliche Geschichte. Dieser wirst viele neue und interessante Fragen auf. Auch was das Cover angeht.
Außerdem finde ich es wichtig zu erwähnen, dass der Cut am Ende des Buches dieses Mal besser gewählt war als der Cut des ersten Buches.
Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und bin mir sicher dass es nun erst richtig los gehen wird.

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Autor

Laini Taylor

Laini Taylor - Autor
© Ali Smith

Laini Taylor wurde 1971 in Kalifornien geboren. Sie hat Literatur und Kunst studiert und schreibt mit großem Erfolg Fantasy-Romane. Der Roman "Strange the Dreamer" wird in den sozialen Netzwerken gefeiert – und erscheint nun endlich in der deutschen Übersetzung. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Portland, Oregon.

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