Schnick, schnack, tot
 - Mel Wallis de Vries - Hardcover

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Junge Erwachsene
285 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0029-0
Ersterscheinung: 09.09.2016

Schnick, schnack, tot

Übersetzt von Verena Kiefer

(6)

Endlich Klassenfahrt! Alle freuen sich auf das verlängerte Wochenende auf der Insel Vlieland. Doch dann wird eine Schülerin in den Dünen aufgefunden. Ermordet.
Jeder ist verdächtig. Jeder hätte ein Motiv. Die Polizei beginnt zu ermitteln, während alle immer mehr in einem Sumpf aus Lügen versinken.
Als ein Sturm aufzieht, ist die Insel auf einmal von der Außenwelt abgeschottet. Doch noch immer lauert der Mörder unter ihnen und wartet auf seine nächste Chance …

Dieses Produkt bei Ihrem lokalen Buchhändler bestellen:

Pressestimmen

„Das Buch hat mich umgehauen! Erwartet hatte ich eine einfache Story für ältere Teenager, doch das Buch ist so klug konstruiert, dass ich die Geschichte in einem Rutsch durchlesen musste.“
„Mel Wallis de Vries liefert einen fesselnden Thriller, bei dem im Grunde jede und jeder ein gutes Motiv für die nächtliche Bluttat gehabt hätte.“
„Der Thriller lässt einen bis zur letzten Sekunde nicht los und nach dem Ende ist man ein wenig enttäuscht, weil es nach mehr schreit. Mit glaubwürdigen, dreidimensionalen Charakteren und einer spannenden Story ist Schnick, Schnack, tot ein packendes Leseerlebnis.“
„Ich finde dieses Buch superspannend und konnte es kaum aus der Hand legen! Es ist alles sehr bildhaft beschrieben, sodass man gefangen mitfiebern muss und sich richtig gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Ich empfehle das Buch ab 14 Jahren. Ein wirklich lesenswertes Buch!”

Rezensionen aus der Lesejury (6)

Martins_Buchbox Martins_Buchbox

Veröffentlicht am 01.07.2018

Ein Mord auf der Klassenfahrt und alle sind verdächtig...

Alle freuen sich auf die Exkursion nach Vlieland. Doch als sie dort ankommen, tobt ein starker Sturm. Doch als alle Jugendliche am Abend aus der Jugendherberge gehen dürfen und im "Oude Step" feiern dürfen, ... …mehr

Alle freuen sich auf die Exkursion nach Vlieland. Doch als sie dort ankommen, tobt ein starker Sturm. Doch als alle Jugendliche am Abend aus der Jugendherberge gehen dürfen und im "Oude Step" feiern dürfen, ist das schnell wieder vergessen. Groß ist der Schock, als dann am nächsten Morgen in den Dünen die Leiche der selbsternannten Klassenqueen Kiki gefunden wird. Es scheint so, als ob alle sehr traurig wären, doch in Wirklichkeit hat jeder etwas zu verbergen. Denn so beliebt war Kiki dann doch nicht. Als die Polizei anfängt, Befragungen durchzuführen, verstrickt sich jeder in Lügen. Als dann der Sturm noch stärker wird, sind sie vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Aber der Mörder ist immernoch da...

Zitat von Seite 119

"Ich habe Kiki umgebracht. Es ist so unwirklich. Ob mir jemand etwas ansehen wird? Sie müssen doch meinen abwesenden Blick bemerken, das leichte Zittern meiner Hände, meine beschleunigte Atmung?"

Das Cover wirkte auf mich auf jeden Fall sehr spannend und sah sehr ansprechend aus. Auch den Titel fand ich sehr gut, auch wenn dieser eher nicht zu dem Buch passt, da der Titel nichts über den Inhalt des Buches erklärt und einfach nur ansprechend sein soll.

Das Buch dreht sich eigentlich komplett um den Mord. Es geht um die Gefühle von verschiedenen Leuten, die entweder Streit mit Kiki hatten, oder tatsächlich etwas anderes zu verbergen. Es geht um die Befragungen, um Rache und um Liebe. Die Autorin schafft es im Buch, einen guten Mix aus alldem zu finden und strickt diese Inhalte mit viel Spannung zu einem Jugendthriller zusammen.

Vlieland. Ich war noch nie auf dieser Insel. Ich kannte die Insel immer nur von meinen Aufenthalten am Harlinger Hafen, wenn ich nach Terschelling fahre. Im Buch wird die Insel als sehr öde und langweilig beschrieben. Vielleicht ist es aber gerade das, was das Buch so spannend macht. Kleine Insel, es kann sie durch den Sturm niemand verlassen, weil die Fähren nicht fahren und ein Mörder läuft frei herum. Wahrscheinlich ist das perfekt für diesen Jugendthriller.

Ein weiterer wirklich guter Punkt ist der Wechsel der Perspektiven. Mal erzählt Kikis beste Freundin Juno, mal der beliebte Sportlehrer Rob de Vries, mal der Junge, mit dem Kiki am Abend geknutscht hat, manchmal die unbeliebte Biolehrerin Harriet Aarsmann. Es gibt noch weitere Perspektiven und zusätzlich erzählt auch der Täter seine Perspektive. Grade das macht es spannend. Man gleicht die Täterperspektive mit den anderen Perspektiven ab und überlegt, wer es sein könnte.

Das Buch lässt sich unglaublich gut, und damit meine ich leicht, lesen. Ich glaube, ich hatte es in weniger als zwei Stunden durch, was bei einer Seitenzahl von 278 für mich wirklich gut ist. Ihr Schreibstil erzeugt Spannung, das habe ich auch schon bei ihrem neuen Buch, welches ich gerade in der Lesejury - Leserunde lese, bemerkt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lesefieber-Buchpost Lesefieber-Buchpost

Veröffentlicht am 08.11.2017

Ganz unterhaltsam

Das Cover ist dem Thema gut zuzuordnen und macht Lust auf mehr. Wir fangen die Geschichte mit einem Prolog an. Hier lesen wir aus der Sicht des Opfers und erfahren wie es gestorben ist und was seine letzten ... …mehr

Das Cover ist dem Thema gut zuzuordnen und macht Lust auf mehr. Wir fangen die Geschichte mit einem Prolog an. Hier lesen wir aus der Sicht des Opfers und erfahren wie es gestorben ist und was seine letzten Gedanken waren. Einen Hinweis auf den Täter bekommen wir natürlich nicht, das wäre ja langweilig.
Danach sind die Kapitel unterschiedlichen Protagonisten (Mitschülern sowie Lehrern und Polizisten) zugeordnet. Wir lesen also aus allen Verdächtigen und ermittelnden Sichten. Schnell wird klar, das die ach so beliebte Kiki doch gar nicht so beliebt gewesen ist. Viele Klassenkameraden hegen dunkle Gedanken gegen sie, diese werden dann in den jeweiligen Kapiteln genauestens angesprochen und so fällt es dem Leser schwer schnell auf den richtigen Täter zu kommen. Motive gibt es definitiv zu viele und die Schreibweise lockt einen immer wieder auf die falsche Fährte.

Bei allen Protagonisten habe ich gemerkt, das mir niemand sympatisch geworden ist. Alle sind in ihren Gedanken sehr fies und sich selbst am nächsten. Freunde benehmen sich nicht wie Freunde und das eigene Ego steht meist über allen anderen. Sogar die Lehrkräfte sind furchtbar egoistisch und absolut nicht die Respektpersonen die sie sein sollten. Ich finde hier wurde was das bestrift doch sehr übertrieben, ich glaube nicht das es so schlimm in einer Klasse zu gehen kann, ein, zwei schwarze Schafe ok, aber alle?

Dieses Buch ist für zwischendurch ganz ok und hat genug Spannung und Spekulationen übrig. Der Junge Erwachsene wird sich also bestimmt gut damit unterhalten können. Für meinen Geschmack ein wenig zu übertrieben was das Verhalten der einzelnen Protagonisten angeht, trotzdem habe auch ich lange gebraucht um den richtigen Täter zu identifizieren und das macht nun mal einen guten Krimi aus ;)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

sabrina_sbs sabrina_sbs

Veröffentlicht am 17.10.2017

Überraschend spannend

Klassenfahrt auf die Insel Vlieland – klingt eigentlich sehr gut, allerdings stürmt es heftig, es gibt einige Unstimmigkeiten unter den Schülern und die Klassenqueen wird das Ende der Klassenfahrt nicht ... …mehr

Klassenfahrt auf die Insel Vlieland – klingt eigentlich sehr gut, allerdings stürmt es heftig, es gibt einige Unstimmigkeiten unter den Schülern und die Klassenqueen wird das Ende der Klassenfahrt nicht mehr erleben. Wer hat es auf sie abgesehen? Ein Motiv hätten viele gehabt. Eine spannende Suche nach dem Täter beginnt…

Mein Sohn hatte das Buch vorab gelesen, wobei „verschlungen“ es eher trifft, und war begeistert. Da ich weniger auf Jugendbücher stehe, war ich ein wenig skeptisch, doch die Skepsis legte sich bereits nach den ersten Seiten. Ja, es ist verhältnismäßig simpel geschrieben, aber keineswegs langweilig, auch wenn so manches ein wenig klischeehaft wirkt, ist die Geschichte ansprechend und man fiebert direkt mit. Man fliegt nur so durch die Seiten, verdächtigt mal diesen, mal jenen Protagonisten. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, selbst aus der Tätersicht. Die Spannung lässt nie nach, denn die Ermittlungen gestalten sich schwierig, niemand kann die Insel aufgrund des Sturms verlassen und es tun sich immer mehr Gräben zwischen den Schülern auf. Hinzukommen manche Geheimnisse die erst nach und nach gelüftet werden.

Ein überraschend spannendes Jugendbuch, welches ich jüngeren, als auch älteren Lesern gerne empfehle.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

carmensbuecherkabinett carmensbuecherkabinett

Veröffentlicht am 01.01.2017

"Das wäre ihr verdienter Lohn."

Eine Klasse Amsterdamer Schüler fährt für einige Tage auf die Insel Vlieland im Ijsselmeer. Alles sieht nach einem kleinen, wenn auch recht stürmischen, Ausflug aus. Doch gleich in der ersten Nacht geschieht ... …mehr

Eine Klasse Amsterdamer Schüler fährt für einige Tage auf die Insel Vlieland im Ijsselmeer. Alles sieht nach einem kleinen, wenn auch recht stürmischen, Ausflug aus. Doch gleich in der ersten Nacht geschieht das Schreckliche – eine Schülerin wird ermordet.

Kiki wird in einer Vogelbeobachtungshütte tot aufgefunden. Sofort fängt die örtliche Polizei mit den Ermittlungen an. Dank des Sturms kann niemand die Insel verlassen. Doch nach dem ersten Schock wird klar, der Mörder muss noch auf der Insel sein. Aber wer ist es? Und schlägt er erneut zu? Warum musste Kiki überhaupt sterben?

Der Einstieg in das Buch nimmt den Leser gleich gefangen. Man erlebt hautnah mit, wie Kiki stirbt und begleitet sie bis zu ihrem letzten Atemzug.

Die eigentliche Geschichte beginnt dann mit der Überfahrt zur Insel Vlieland. Nach und nach lernt man viele der Schüler und die Begleitlehrer näher kennen, denn jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person geschrieben. Durch diesen Perspektivenwechsel wird zum einen die Geschichte vorangetrieben, zum anderen werden die ganzen Figuren deutlich plastischer und man kann sich als Leser besser in eine Person einfühlen.

Bald wird klar, viele der Mitschüler hätten ein Motiv gehabt, um Kiki aus dem Weg zu räumen. Sei es Lotte, die von Kiki ausgenutzt wurde und nun schwer enttäuscht ist, oder Juno, ihre beste Freundin, der sie die Theaterrolle weggeschnappt hat oder Nynke, der sie den Freund ausgespannt hat.

Motive gibt es viele, aber auch Geheimnisse. Nicht nur bei den Schülern, auch die Lehrer haben das eine oder andere Geheimnis, so dass man als Leser dauernd am Rätseln ist, wer könnte der Mörder sein und was sind das alles für Geheimnisse? Wie hängt das zusammen?

Das Buch war schnell gelesen, wozu nicht nur die kurzen Kapitel, sondern auch die unterschiedlichen Perspektiven beigetragen haben. Die Autorin hat es geschafft, wirklich jedem Protagonisten seine eigene Stimme zu geben und ihm dadurch seinen ganz persönlichen Charakter einzuhauchen. Selbst der Mörder kommt zwischendrin immer wieder zu Wort.

Fazit:
Ein tolles Buch, ein interessanter Aufbau. Spannend bis zum Schluss mit viel Abwechslung, die den Leser nicht nur unterhält, sondern ihn sogar noch fordert. Meine Empfehlung nicht nur für junge Leser.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 10.10.2016

Mord auf der Klassenfahrt

Auf geht es nach Vlieland zur Klassenfahrt! Aber schon im Prolog erfährt der Leser, dass es einen Mord geben wird. Im ersten Kapitel geht es um die stürmische Überfahrt, dann sitzt die Klasse auf der Insel ... …mehr

Auf geht es nach Vlieland zur Klassenfahrt! Aber schon im Prolog erfährt der Leser, dass es einen Mord geben wird. Im ersten Kapitel geht es um die stürmische Überfahrt, dann sitzt die Klasse auf der Insel fest; das war die letzte Fährfahrt wegen des Sturms. Nach jedem Kapitel ändert sich die Perspektive, so dass die Leser viele unterschiedliche Sichtweisen erhalten und man einen guten Einblick in Selbst- und Fremdwahrnehmung erhält sowie in das komplexe Beziehungsgefüge der jugendlichen Schüler, aber auch der vier begleitenden Lehrer. Schon bald ist klar, wer tot ist, aber wer war der Mörder? Wer hatte das beste Motiv und wer hat es getan? Denn Motive gab es reichlich. Der Leser rätselt mit und wird einige Male in die Irre geführt. Es gibt zwischendurch auch kurze Kapitel aus Tätersicht..
Durch die sehr kurzen Kapitel und Perspektivenwechsel liest sich das Buch sehr schnell. Manchmal hat es mir ein wenig an Tiefe gefehlt und einige Aspekte wurden nur angerissen und nicht weiter vertieft. Das Ende kommt dann sehr plötzlich. Dennoch eine kurzweilige Lektüre.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Mel Wallis de Vries

Mel Wallis de Vries - Autor
© Mel Wallis de Vries

  Mel Wallis de Vries, geboren 1973, ist in den Niederlanden DIE Autorin für Psychothriller im Jugendbuch. Ihre Titel finden sich regelmäßig auf den Bestsellerlisten wieder und werden von Jugendlichen wie Erwachsenen gerne gelesen, wie die verschiedenen Preise beweisen, mit denen die Bücher der Autorin ausgezeichnet wurden.

Mehr erfahren
Alle Verlage