Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne
 - Isabell May - Hardcover

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17,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Erzählendes für junge Erwachsene
448 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0109-9
Ersterscheinung: 27.11.2020

Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne

Band 2
Band 2 der Reihe "Shadow Tales"
Mit Illustrationen von Guter Punkt GmbH Co. KG

(19)

Lelani hat es geschafft. Sie konnte ihre Mutter aus dem Gefängnis befreien und zurück in die Tiefen des Gitterwalds fliehen. Nichts ist mehr wie es vorher war. Wieso hat es die Herrscherin von Vael auf Lelani und ihre Mutter abgesehen? Und für wen schlägt Lelanis Herz nun wirklich? Antworten hofft sie bei den Schattenwandlern auf Kuraigan zu finden. Als wäre das nicht schon genug, scheinen sich ihre Mond- und Sonnenmagie immer weiter zu entfachen und drohen, sie von innen heraus zu zerstören ...

Rezensionen aus der Lesejury (19)

xThelittleRose xThelittleRose

Veröffentlicht am 22.01.2021

Hatte mir mehr erhofft. Konnte mich leider nicht ganz überzeugen...

Nachdem Lelani und ihre Gefährten es geschafft haben Lelanis Mutter zu befreien und fürs Erste in Sicherheit zu bringen, müssen sie sich nun überlegen, wie es weitergehen soll. Schnell sind sie sich einig, ... …mehr

Nachdem Lelani und ihre Gefährten es geschafft haben Lelanis Mutter zu befreien und fürs Erste in Sicherheit zu bringen, müssen sie sich nun überlegen, wie es weitergehen soll. Schnell sind sie sich einig, dass es keinen Sinn ergibt vor der High Lady zu fliehen, da diese die Suche nach ihnen niemals aufgeben würde. Außerdem liegt Lelani und ihrer Mutter das Reich sehr am Herzen, sodass sie auch gar nicht wirklich fliehen wollen. Schließlich entscheiden sie, dass es an der Zeit ist, dass die wahrhaftige High Lady wieder an die Macht kommt. Für Lelani, Haze und Kyran beginnt ein weiteres Abenteuer. Denn es ist an ihnen einen Schattenwandler zu finden, der es schafft die Gruppe unbemerkt in den Palast zu schleusen. Doch um Kuraigan, die Heimat der Schattenwandler, zu erreichen müssen sie ein Meer voller tödlicher Gefahren überwinden. Und das ist noch die kleinste Herausforderung. Selbst wenn sie dies meistern, müssen sie sich immer noch Serpia stellen und diese bezwingen.

Charaktere:
Ja, dann fangen wir doch mal bei der guten Lelani an. Ich bin ein wenig zwiegespalten was ich zu ihr sagen soll. Sie ist prinzipiell eine sehr sympathische, nette und teilweise starke Protagonistin. Aber leider wirklich auch nur teilweise. Es ist das gesamte Buch ein einziges hin und her zwischen Unsicherheit und Mut. Zwar finde ich das realistisch betrachtet nachvollziehbar, da sie ein einfaches Mädchen aus einem kleinen Dorf ist, die plötzlich auf eine wahnsinnig gefährliche, wenn nicht sogar tödliche Mission geht. Doch als Leserin hätte ich mir da mehr erhofft. Vor allem so als Steigerung zum ersten Band. Ich hätte mir für sie noch mehr Stärke gewünscht. Wenn ich sie mit anderen Protagonistinnen aus demselben Genre vergleiche, dann konnten mich diese deutlich mehr von sich überzeugen. Was mir persönlich auch zu kurz gekommen ist, ist die Zerrissenheit zwischen ihren beiden Magieformen. Im Klappentext klang es, als würde dies eine viel größere Rolle spielen, als es letztlich der Fall war. Also zusammenfassend lässt sich sagen, sie ist schon eine angenehme Protagonistin, aber ich hatte das Gefühl, dass es noch Luft nach oben gab.

Zu Haze und Kyran will ich mal gar nicht so viel sagen, da es potenziellen Lesern einiges vorwegnehmen könnte. Ich merke einfach mal an, dass ich von Haze in diesem Band wirklich enttäuscht wurde, es aber relativ schnell habe kommen sehen, sodass es leider nicht mal eine schockierende Wendung wurde. Von Kyran war ich dann im Gegenzug positiv überrascht, aber durch Hazes Verhalten war auch dies relativ vorhersehbar. Leider konnte mich das Liebesdreieck auch nicht so wirklich fesseln. Lelani war zwar immer wieder ein wenig zwischen ihnen hin- und hergerissen, aber gleichzeitig auch nicht wirklich. Und auch ich war nicht ganz Feuer und Flamme wie beim ersten Band. Ich bin allgemein nicht der größte Fan von einem Triangle, aber wenn, dann möchte ich auch wirklich immer wieder Schwanken, wenn von den beiden ich wählen würde.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Vom Schreibstil her fand ich es durchaus wieder sehr gut und angenehm, aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin ein wenig zu viele Hinweise gegeben hat. Man hat leider durch manche Beschreibungen schon viele Plot Twists vorab erkennen können. Für mich ist leider ehrlich gesagt auch die Spannung innerhalb der Geschichte ein wenig abgefallen. Das erste Drittel, wie sie sich in die Stadt einschleichen, auf das Schiff fliehen und in Kuraigan ankommen, fand ich noch total spannend geschrieben. Auch das wieder Märchenelemente eingebracht wurden, war ein toller Touch, aber dann hat es für mich leider an Spannung verloren. Die gesamte Rückreise wurde komplett übersprungen, dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass das plötzlich so reibungslos über die Bühne ging. Es war leider für mich nicht so richtig rund. Ich glaube ein dritter Band wäre vielleicht ganz gut gewesen, da ich persönlich das Gefühl hatte, dass man da noch mehr hätte reinbringen können. Oder es hätte mehr rausgemusst, sodass das Ende nochmal mehr ausgebaut hätte werden können.

Fazit:
Für mich war der zweite Teil der Dilogie leider schwächer als der Erste. Direkt nach dem Lesen hatte ich eigentlich zu vier Sternen tendiert, doch als ich jetzt mit der Rezension begonnen habe, ist mir doch einiges aufgefallen, was hätte stärker sein können. Neben den Dingen, die ich weiter oben bereits genannt habe, hätte ich mir auch gewünscht, dass die Magie noch eine größere Rolle gespielt hätte. Lelani hat meist nur darüber nachgedacht und auch in diesem Teil hat sie nicht geschafft sie wirklich unter Kontrolle zu bekommen. Was mir gut gefallen hat, ist das ich einen Teil des Endes nicht vorhergesehen habe, doch dadurch, dass es dann so schnell voranging, konnte es mich leider auch nicht mehr richtig packen. Ich glaube, ich fand die Geschichte etwas zu oberflächlich bearbeitet. Ich dachte nach dem ersten Band, welcher mir wirklich gut gefallen hat, würde der Zweite noch deutlich stärker werden, aber leider fand ich persönlich das nicht. Einige Wochen bevor ich „Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne“ gelesen habe, habe ich „A Curse so Dark and Lonely“ und den zweiten Band der „Reich der sieben Höfe“ Reihe gelesen und ich muss sagen, dass die schon wirklich auf einem anderen Level waren.

Wenn ihr den ersten Teil der Reihe gelesen habt, dann beendet die Dilogie gerne, es ist definitiv kein schlechtes Buch, es sind tolle Ansätze und Details drin und man möchte ja auch wissen, wie es endet. Aber ich würde sagen, habt nicht zu hohe Erwartungen an das Buch. Vor allem, wenn ihr viel und häufig Fantasy lest, dann wird es wahrscheinlich doch ein bisschen gegenüber anderen Titeln verblassen. Ich würde aber dennoch wieder etwas von der Autorin lesen, besonders da ich am ersten Band wirklich viel Freude hatte. 😊

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

lesefreak5375 lesefreak5375

Veröffentlicht am 18.01.2021

Leicht zu lesen

Zu aller erst möchte ich der Autorin ein Kompliment für die interessante Fantasiewelt machen, die sie im Rahmen dieser Dilogie erschaffen hat. Die Mond- und Sonnenmagie, die in den Büchern eine Rolle spielen, ... …mehr

Zu aller erst möchte ich der Autorin ein Kompliment für die interessante Fantasiewelt machen, die sie im Rahmen dieser Dilogie erschaffen hat. Die Mond- und Sonnenmagie, die in den Büchern eine Rolle spielen, waren höchst interessant und sind mir aus anderen Büchern nicht unbedingt bekannt.

Seit ich den ersten Teil gelesen habe, sind ein paar Monate vergangen, sodass ich ein paar Kapitel brauchte, um mich an die Geschehnisse aus dem Vorgängerband zu erinnern. Danach fiel es mir allerdings leicht, erneut mit Lelani ein Abenteuer zu erleben.

Lelani hat zum Ende des ersten Bandes von ihrer besonderen Magie erfahren und ist demzufolge unerfahren im Umgang mit ihr. Hier hat mir gut gefallen, dass sie sich langsam an ihre Fähigkeiten herantastet und nicht wie in so manch anderem Buch sofort auf Meisterniveau Magie wirkt. Allerdings ist mir diese dadurch auch irgendwie fremd geblieben. Selbst am Ende weiß ich nicht genau, was man mit Magie in dieser Welt alles anstellen kann, Lelanis Fähigkeiten sind recht begrenzt und werden nur im Ausnahmefall genutzt. Hier hätte ich mir mehr Details gewünscht, so blieb alles Recht vage.

Lelani als Charakter war sehr gut dargestellt und hat mit der Handlung harmoniert. Sie ist das gutgläubige, leicht naive Dorfmädchen, das in ein Abenteuer geworfen wird. Sie führt den Leser durch die Geschichte und macht dabei einen guten Job. Ich persönlich war nicht der größte Fan von ihr, da ich diese Art von Protagonistin etwas leid geworden bin. In der ein oder anderen Situation habe ich über Lelani die Augen verdreht. Ein Beispiel: Sie kommt in eine fremde Gegend und spricht Leute an, denen sie über den Weg läuft. Überraschung! Diese haben nicht einmal ihre Sprache gesprochen und bis zu dem Moment hat sie nicht darüber nachgedacht. Diese Art der Kurzsichtigkeit hat mich ein wenig genervt, sie hat aber gut zu dem Charakter gepasst, den Lelani darstellen soll.

Was mich zum Schmunzeln gebracht hat, war der Aspekt, dass die Autorin auf nebensächliche Art und Weise Märchen in ihre Geschichte einwebt, die man beim Lesen entdecken. Das ist mir schon im ersten Teil aufgefallen und hat mir auch hier wieder Freude bereitet.

Die Handlung ist in klare Abschnitte strukturiert, kam mir aber teilweise etwas haltlos vor. Lelani tritt eine Reise an, um eine bestimmt Person zu finden, weil nur sie etwas bestimmtes kann. Sie hat keinerlei Informationen, macht sich aber ohne einen Gedanken auf den Weg und findet diese Person dann natürlich auch recht einfach. Für mich wirkte die Story manchmal etwas weit hergeholt, sie hat sich letztendlich aber gut zusammengefügt. Der letzte Abschnitt und damit auch das Ende hat mich allerdings etwas enttäuscht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ein weiterer Band hätte der Reihe nicht geschadet. Ein Großteil des Finales wurde auf wenige Seiten gequetscht und auf diesen Seiten passiert so viel, was einfach nur kurz angeschnitten wird und damit etwas untergeht. Das Ende konnte mich mit seinen Plottwists doch im Großen und Ganzen überraschen, auch wenn ich eine der entscheidenden Entwicklungen bereits zu Beginn des Buches erahnt habe. Aber die Tragweite der Geschehnisse, der finale Kampf, das ist für mich durch die Hektik mit der das Buch zu Ende geht, einfach nicht übermittelt worden.

Der Autorin ist mit Shadow Tales eine schöne Fantasy-Reihe gelungen, die mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte. Wir haben ein spannendes Konstrukt einer Fantasywelt, das für mich aber nicht ausreichend übermittelt wurde, um wirklich greifbar zu sein. Die Protagonistin hat ein paar interessante Ansätze und eine unkonventionelle Denkweise, war mir aber insgesamt etwas zu schwach und naiv. Durch den flüssigen Schreibstil und die Handlung war das Lesen trotzdem ein schönes Erlebnis.

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ophelialaurinrose ophelialaurinrose

Veröffentlicht am 17.01.2021

Ich bin von der Geschichte begeistert

Klappentext:

Lelani hat es geschafft. Sie konnte ihre Mutter aus dem Gefängnis befreien und zurück in die Tiefen des Gitterwalds fliehen. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Wieso hat es die Herrscherin ... …mehr

Klappentext:

Lelani hat es geschafft. Sie konnte ihre Mutter aus dem Gefängnis befreien und zurück in die Tiefen des Gitterwalds fliehen. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Wieso hat es die Herrscherin von Vael auf Lelani und ihre Mutter abgesehen? Und für wen schlägt Lelanis Herz nun wirklich? Antworten hofft sie bei den Schattenwandlern auf Kuraigan zu finden. Als wäre das nicht schon genug, scheinen sich ihre Mond- und Sonnenmagie immer weiter zu entfachen und drohen, sie von innen heraus zu zerstören …

Meinung:

Isabell May hat es geschafft, auch beim lesen des zweiten Teil vor meinem inneren Auge eine zauberhafte, aber auch erschreckende Welt erschaffen, die unserer ähnlich ist. Eine Welt, in der Magie existiert und in der nichts ist, wie es scheint – weder die Menschen noch das, was man denkt zu wissen.

Der Aufbau der Geschichte ist flüssig und logisch und schließt genau an das Ende des ersten Teils an. Wenn man erstmal angefangen hat, zu lesen, möchte man auch nicht mehr wirklich damit aufhören, denn die Spannung steigert sich von Seite zu Seite immer mehr. Und das Ende ist genau nach meinem Geschmack gewesen (nein, mehr verrate ich nicht!).

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und detailgenau. Der einzige Minuspunkt war für mich, dass die Szenen teilweise ein bisschen zu sehr in die Länge gezogen wurden, was ich nicht so sehr mag. Allerdings fand ich es in diesem Band nicht ganz so schlimm wie im Ersten. Dieses Mal passierte auch mehr und der Spannungsbogen wurde immer höher und steigerte sich zu einem fulminanten Finale.

Inhalt:

Die Reise geht weiter. Lelani hat zwar ihre Mutter befreien können, doch damit sind beide nun in großer Gefahr. Lelani muss nach Kureigan und die beiden Männer in ihrem Leben begleiten sie.

Haze und Kyran zeigen sich von ihrer besten Seite und man merkt, dass sie Lelani jeweils auf ihre Seite ziehen wollen, was zu einer zusätzlichen Spannung führt, während sie zu dritt haarsträubende Abenteuer bestehen müssen.

Zu den Protagonisten:

Ich finde, Lelani ist eine tolle Protagonistin, die ich in mein Herz geschlossen habe. Sie ist mutig, stark und hat ihren eigenen Kopf, aber sie ist auch einfühlsam und menschlich. Während ich mitfieberte, habe auch ich mich noch ein bisschen mehr in Kyran verliebt.

Die Gegenspielerin, High Lady Serpia, ist durchtrieben und hat alles, was ein Bösewicht braucht, um der Geschichte die passende Würze zu verleihen. Sie scheint unbesiegbar zu sein und lehrt auch den Leser das Fürchten.

Auch die anderen Charaktere waren toll beschrieben, ob high Lady Ashwind, Ziehmutter Aphra oder der tolle Schattengänger – sie alle mochte ich.

Fazit:

Der zweite Band konnte definitiv mit dem ersten mithalten und mich sogar noch mehr begeistern und beeindrucken, wie der erste.

Zusammengefasst kann ich die Reihe wirklich gut empfehlen. Ich bin von der Geschichte begeistert.

Einen halben Stern Abzug gibt es wegen der erwähnten Längen.

4,5/5

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Lesemietze Lesemietze

Veröffentlicht am 16.01.2021

Langatmige Szenen und blasse Charaktere

Leider konnte mich der zweite Band nicht so überzeugen, ich hatte die Hoffnung das er besser wäre als der erste.
An sich fand ich das Setting ja ganz gut.
Mondmagie und Sonnenmagie und wie sie so wirkt. ... …mehr

Leider konnte mich der zweite Band nicht so überzeugen, ich hatte die Hoffnung das er besser wäre als der erste.
An sich fand ich das Setting ja ganz gut.
Mondmagie und Sonnenmagie und wie sie so wirkt. Auch die Gestaltung der Welt fand ich nicht schlecht wobei das ein oder andere etwas mehr hätte sein können.

Leider fand ich manche Szenen zu langatmig und man sich viel zu sehr in Kleinigkeiten verloren. Und wo wir grad bei Kleinigkeiten sind, ich weiss gar nicht wie oft Kyrans Augen beschrieben worden sind. Gefühlt bei jeder zweiten Szene. Sowie sein Geruch. War für mich ab einen gewissen Punkt überflüssig.
Lelani fand ich mal mutig und dann wieder komplett Hilflos. Einerseits war sie ein Charakter den ich mochte auf der anderen Seite plötzlich gegen Ende einen völligen Sprung gemacht von der Entwicklung her.
Kyran wurde mir oft auf sein Äußeres reduziert und mit ein Teils einer Vergangenheit wollte man den Charakter etwas Tiefe verleihen, was aber meiner Ansicht nicht so gut gelungen war.
Haze war die ganze Zeit für mich eine sehr unscheinbarer Charakter. Beide männlichen Charaktere waren für mich schwach dargestellt.
Wenn Lelani beide verglichen hat dann immer auf das Äußere.
Nicht nur das gewissen Szenen was sich hinzogen auch die Spannung hat was gelitten. Ich habe mich teils leider durch gekämpft.
Das Ende an sich fan dich gar nicht mal so schlecht wie sich so einiges zusammengefügt hat und welche Wendungen es noch gab.
Der Schreibstil an sich war recht flüssig.

Für mich hatte die Handlung durchaus Potenzial gehabt, aber es gab zu große Durststrecken.

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dielesebrille dielesebrille

Veröffentlicht am 05.01.2021

Spannende Fortsetzung voller Überraschungen

Meine Meinung:

Da ist sie nun also, die Fortsetzung der "Shadow Tales" - Dilogie. Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen hatte, aber dennoch war mir die Geschichte im Gedächtnis ... …mehr

Meine Meinung:

Da ist sie nun also, die Fortsetzung der "Shadow Tales" - Dilogie. Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen hatte, aber dennoch war mir die Geschichte im Gedächtnis geblieben und ich wusste noch genau um die Hintergründe. Nachdem ich davon bereits fasziniert gewesen war, war ich nun umso gespannter auf den zweiten Teil.

Die Handlung setzt nahtlos am Ende des Auftaktes an. Lelani ist es gelungen, ihre Mutter zu befreien und nun sind sie auf der Fluch. Die High Lady Serpia jagt sie noch immer und es ist noch nicht klar, wie sie gegen sie ankommen sollen. Hilfe erhoffen sie sich von dem Schattenwandler, der einst eine große Rolle in ihrer Geschichte spielen und sie begeben sich auf eine große Reise, in der Hoffnung, am Ende eine Lösung zu finden. Doch der Weg ist steinig und man muss sich nicht nur fragen, wie Serpia besiegt werden kann, sondern auch, wer in diesem Spiel Freund und wer Feind ist, denn die Grenzen verschwimmen immer mehr...

Die Handlung ist diesmal ebenso spannend, wie im Auftakt. Nachdem ich einmal wieder in der Geschichte drin war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und gebannt verfolgte ich die Entwicklungen. Natürlich werde ich dazu selbst nicht viel sagen, um euch nicht zu spoilern. Aber es wird auf jeden Fall spannend. Insbesondere die Suche nach dem Schattenwandler hat mich sehr fasziniert und ich war überrascht, als die Hintergründe diesbezüglich ans Licht kamen.
Lelani muss eine enorme Entwicklung durchmachen, denn der Kampf zwischen Mond- und Sonnenmagie in ihrem Inneren hält sie ziemlich auf Trab. Aber es war auch ziemlich faszinierend, das zu verfolgen. Das Buch lebt von actiongeladenen Szenen und überraschenden Ereignissen, was es zu einem großen Abenteuer macht.

Auch das Dreieck zwischen Lelani, Kyran und Haze hat mich sehr fasziniert und lange Zeit war ich wirklich unsicher, wie sich das auflösen würde. Hier ist es der Autorin gelungen, mich unwahrscheinlich zu überraschen. Nicht, was die Gefühle der Protagonistin angeht, sondern im Bezug auf die Entwicklung am Ende. Hier wird der eine oder andere Leser geschockt sein, ich war es auf jeden Fall. Ich habe ganz ehrlich mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Ich konnte es gar nicht fassen und hätte es im Verlauf der Bücher so nie geahnt. Das war ein ziemlicher Knall.
So mancher Charakter der Geschichte war für mich eine echte Überraschung und man wusste teilweise gar nicht mehr, wer Freund und wer Feind war.

Alles in allem war ich echt begeistert von dem Buch, hätte mir allerdings an manchen Stellen gewünscht, dass noch ein paar mehr Hintergründe beleuchtet werden. Während das ein oder andere in mir den Gedanken auslöste "Warum kommt das jetzt in die Geschichte?", war ich an manchen Stellen etwas verdutzt, dass manche Dinge sehr schnell abgehandelt waren und am Ende blieben für mich ein paar Punkte offen. Aber das ändert nichts daran, dass mich das Buch fesseln konnte und mir ein tolles Lesevergnügen beschert hat.
Für Fantasy-Fans ist das auf jeden Fall eine schöne Dilogie und ich würde sie grundlegend auch weiterempfehlen.

Fazit:
★★★★☆
Eine spannende Fortsetzung dieser Fantasy-Geschichte, die im Verlauf absolut fesseln konnte. An dieser Stelle vergebe ich für das Buch 4 von 5 Sternchen!

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Autor

Isabell May

Isabell May - Autor
© Sylvia van Heek

Isabell May, geb. 1985 in Österreich, studierte Germanistik, Bibliothekswesen und einige Semester Journalismus und PR. Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht schreibt: Schon als Kind hat sie begonnen, Kurzgeschichten und ganze Romane zu schreiben.Nach CLOSE TO YOU folgt nun ihr Fantasy-Debut bei ONE. Die Autorin lebt in der Nähe von Aachen.

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