Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
 - Laini Taylor - Hardcover

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15,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Erzählendes für junge Erwachsene
343 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0085-6
Ersterscheinung: 30.09.2019

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

Buch 1
Übersetzt von Ulrike Raimer-Nolte

(104)

Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume

Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?

Die international gefeierte Reihe der Bestsellerautorin Laini Taylor endlich auf Deutsch

Rezensionen aus der Lesejury (104)

steffi_the_bookworm steffi_the_bookworm

Veröffentlicht am 18.01.2020

Abgebrochen

DNF Seite 66

Ich habe vor vielen Jahren bereits ein Buch von Laini Taylor gelesen, was mir so gar nicht gefallen hat, entsprechend skeptisch war ich was "Der Junge, der träumte angeht". Da ich es aber ... …mehr

DNF Seite 66

Ich habe vor vielen Jahren bereits ein Buch von Laini Taylor gelesen, was mir so gar nicht gefallen hat, entsprechend skeptisch war ich was "Der Junge, der träumte angeht". Da ich es aber in meinem Adventskalender hatte, wollte ich dem Buch zumindest eine Chance geben.

Leider habe ich jedoch hier schon auf den ersten Seiten gemerkt, dass das Buch so gar nicht meins ist. Die Geschichte war unglaublich zäh und langatmig und ich habe einfach nicht reingefunden. Zudem haben mich die wenigen Ereignisse einfach nicht interessiert und hat mich so gar nicht gereizt weiterzulesen.

Auch der Schreibstil von Laini Taylor war wieder sehr speziell und war ebenso nicht meins. Ich denke die Autorin und ich werden einfach keine Freunde und ich werde zukünftig die Finger von ihren Büchern lassen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Scalymausi Scalymausi

Veröffentlicht am 14.01.2020

Leider gar nicht mein Buch

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar ... …mehr

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep - ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?


Meine Meinung:
Wo soll ich nur anfangen bei diesem Buch. Nach den vielen positiven Meinungen war ich richtig gespannt auf die Geschichte, jedoch kann ich diese leider nicht teilen.

Schon der Einstieg in die Geschichte viel mir relativ schwer. Der Schreibstil der Autorin ist sehr poetisch, was mir leider gar nicht zugesagt hat. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich etwas in ihren ganzen Beschreibungen und in jeder Kleinigkeit verliert. Dadurch sind meine Gedanken immer wieder abgeschweift von der Geschichte und es viel mir zunehmend schwer dieser dann wieder richtig folgen zu können. Die erste Hälfte des Buches habe ich diese Abschnitte dann immer noch einmal gelesen, doch irgendwann habe ich fast nur noch quergelesen.

So konnte mich die Geschichte leider gar nicht fesseln. Auch die Charaktere blieben für mich eher blass und ich konnte mich für sie so gar nicht erwärmen. Anfangs kam ich mit Laszlo noch ganz gut klar, aber irgendwann wurde er mir schlicht und einfach egal. Die Götterkinder haben mich einfach nur genervt. Sie kamen mir vor wie verzogene Kinder und ich konnte mit ihnen einfach nicht mitfühlen.

Beim Endes des Buches musste ich dann einfach nur den Kopf schütteln. Das Buch hört einfach mittendrin auf. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen. Ich persönlich bin zwar froh, dass dieses Buch im Deutschen geteilt worden ist, da ich es sonst vermutlich abgebrochen hätte.

Ich finde es wirklich schade, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Die Grundidee klang wirklich toll und ich kann mir vorstellen, dass vielen der Schreibstil der Autorin gefällt, aber meins war es eben leider nicht. Deshalb kann ich nur 1,5 Sterne geben, da ich mich leider sehr gelangweilt habe und froh war, als ich das Buch beendet hatte. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

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JennyChris JennyChris

Veröffentlicht am 08.01.2020

Eine Junge auf der Suche nach seinen Träumen

*Meine Meinung*

_“Seine Nase war gebrochen, weil ihm gleich am ersten Tag als Lehrling ein dicker Märchenband darauf gefallen war, und das, munkelte man, verriet wohl alles Nötige über Lazlo Strange: ... …mehr

*Meine Meinung*

_“Seine Nase war gebrochen, weil ihm gleich am ersten Tag als Lehrling ein dicker Märchenband darauf gefallen war, und das, munkelte man, verriet wohl alles Nötige über Lazlo Strange: Kopf in den Wolken, lebt in seiner eigenen Welt, nur Märchen und Hirngespinste.” (Strange the Dreamer, S.29)_

Das Cover ist der Wahnsinn. Ich liebe die Farbe und die Schlichtheit, außerdem passt es sehr gut zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailreich, märchenhaft und flüssig. Sie schreibt nicht wie eine leichte Brise, sondern wie ein stürmischer Wind voller Poesie. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die wichtigsten Protagonisten, aber hauptsächlich Lazlo.

Lazlo ist ein Träumer. Schon seit seiner Kindheit ist Lazlo fasziniert von den Mysterien der Stadt Weep, die ihren Namen verloren hat und für die Menschen verschwunden ist. Als Lazlo die Möglichkeit bekommt aus dem Kloster zu verschwinden, macht er sich auf den Weg und fängt an in einer Bibliothek zu arbeiten. Und Lazlo ist dort wahnsinnig glücklich, denn hier kann er sich stundenlang hinter Büchern verstecken und in Geschichten versinken. Doch in ihm steckt noch viel mehr. Neugierde, Abenteuerlust sind nur einige seiner faszinierenden Eigenschaften. Lazlo auf seiner Reise zu begleiten, ist ein faszinierender Weg voller Möglichkeiten.

Die Geschichte ist ein Eintauchen in eine neue faszinierende und magische Welt. Durch den bildhaften Schreibstil entsteht schon Magie in den Worten. Der erste Band ist der Beginn einer abenteuerreichen Reise für Lazlo, ein Weg sich selber neu zu entdecken und das Geheimnis von Weep zu entschlüsseln. Auch wenn der erste Band etwas ruhiger beginnt und vielleicht auch etwas schnörkelig für einige Leser ist, lohnt es sich doch dran zu bleiben und der Geschichte die Möglichkeit zu geben, sich völlig entfalten zu können. Denn das Geheimnis um Weep und auch Lazlo Strange verspricht Spannung. Außerdem gefallen mir der Weltenentwurf und auch die Charaktere richtig gut. Strange the Dreamer ist ein besonderes Highlight im Bücherhimmel.

*Mein Fazit*

Strange the Dreamer ist eine bildgewaltige, magische und faszinierende Fantasygeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Ein absolutes Highlight und ich kann es kaum erwarten, dass es weitergeht. In Lazlos Geschichte eintauchen ist Magie und Faszination zugleich.

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kupfis_buecherkiste kupfis_buecherkiste

Veröffentlicht am 03.01.2020

Tolle Grundidee, coole Protagonisten, leider etwas langatmig

In den letzten Wochen habe ich in den sozialen Medien ganz oft das Buch „Strange the Dreamer“ gesehen, und war allein von der Aufmachung sehr fasziniert. Der Einband von Strange the Dreamer (Buch 1) ist ... …mehr

In den letzten Wochen habe ich in den sozialen Medien ganz oft das Buch „Strange the Dreamer“ gesehen, und war allein von der Aufmachung sehr fasziniert. Der Einband von Strange the Dreamer (Buch 1) ist in einem so schönen Blau gehalten, und mit einem goldenen Schriftprint versehen. Das Lesebändchen ist ebenso in einem Goldton gehalten. Auch der Inneneinband ist gold gehalten, und die Illustrationen sind gigantisch. Eine wirklich äußerst geniale Aufmachung eines Buches. Und so schlich ich wie eine Elster um das Buch herum, bis ich es mir gegönnt habe.

Lazlo ist ein Träumer. Und da ist der Job als Bibliothekar das Optimale für ihn. Denn Lazlo interessiert sich genauso wenig für seine Umwelt, wie diese für ihn. Wenn er nicht gerade Bücher für den Hof bereit stellt, liest er und sammelt die Geschichten um die Stadt Weep, die seit 200 Jahren keiner mehr betreten hat. Als eines Tages Thyon in die Bibliothek kommt, um Lazlos Aufzeichnungen zu beschlagnahmen, wendet sich das Blatt für den jungen Bibliothekar. In Weep wurde zwar die Götterbrut vermeintlich ausgelöscht, doch deren Heimstätte ist immer noch vorhanden, und diese soll ein für allemal ausgelöscht werden. Dafür benötigt Eril-Fane Hilfe von diversen Forschern, die Thyon zusammen trommelt. Noch ist nicht klar, welche Rolle Lazlo hier genau übernehmen soll, doch er weiß: wenn er es schafft, der Reisetruppe anzugehören, wird er das Abenteuer seines Lebens entgegen treten.

Nun, für Strange the Dreamer sollte man wissen, dass das englische Original als ein Buch veröffentlicht wurde, und die deutsche Ausgabe in zwei Teile gesplittet wurde.

Und so kam, was ich fast befürchtet hatte: Der erste Teil führt den Leser in die Welt von Lazlo und der Götterbrut ein, nimmt aber kaum Fahrt auf. Die Autorin beschreibt die wichtigsten Protagonisten sowie die Stadt Weep, und löst die ersten Geheimnisse der Vergangenheit auf, aber sonst passiert hier meines Erachtens nicht viel. Die Reisegruppe erreicht Weep ohne Vorfälle. Gleichzeitig bleibt die Götterbrut in der Zitadelle unentdeckt, doch nur bis Lazlo die Stadt erreicht hat, denn dort wird er schließlich von Sarai entdeckt, die Nachts in Form von einem Mottenschwarm die Träume der Bewohner beeinflusst.

Laini Tayler schreibt wirklich schön, und für meine Begriffe hätte nichts aus dem ersten Teil gestrichen werden sollen, und doch fehlt hier eindeutig der Spannungsbogen, der einen nach dem zweiten Teil lechzen lässt. Schade eigentlich, weil die Geschichte doch sehr viel Potential hat. Da aber der zweite Teil bereits bei mir auf dem Lesestapel ganz oben liegt. werde ich mich an den zweiten Teil wagen.

3,5 Sternchen für die Aufmachung, die Protagonisten und die Idee!

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AureliaAzul AureliaAzul

Veröffentlicht am 02.01.2020

Träume sind nur Schäume, oder?

Der Waisenjunge Lazlo Strange wächst in einem Kloster auf und arbeitet später in der städtischen Bibliothek in Zosma. Schon immer träumte er von der mystischen Stadt - zuweilen auch Weep genannt - ,die ... …mehr

Der Waisenjunge Lazlo Strange wächst in einem Kloster auf und arbeitet später in der städtischen Bibliothek in Zosma. Schon immer träumte er von der mystischen Stadt - zuweilen auch Weep genannt - ,die von Mythen und Legenden nur so strotzt. Als eines Tages Gesandte aus der sagenumwobenen Stadt durch die Ländereien reisen um Gebildete aus den verschiedensten Fachbereichen zu finden, werden Lazlos kühnste Träume war. Doch verbergen sich mehr Geheimnisse in Weep als Lazlos jemals gedacht hätte...

Zu allererst ist mir der wunderschöne und facettenreiche Schreibstil aufgefallen, der so bildlich und eindrucksvoll ist, dass ich mir während des Lesens prägnante Bilder im Kopf vorgestellt habe. Viele Metaphern und Vergleiche sind sehr innovativ und konnten mich durch die Vielfältigkeit verzaubern. Alles wirkt sogleich viel Magischer und Fantastischer. Zugleich ist der Schreibstil seicht und bettet die Handlungen ungemein sanft ein, ohne dass es übertrieben oder überladend wirkt. An liebevollen Details wird nicht gespart und sie runden die Geschichte gut ab.

Lazlo ist ein sehr altruistischer und demütiger Mensch, der manchmal durchaus mehr Selbstbewusstsein und Stolz hätte zeigen können, anstatt sich wie einen Fußabtreter behandeln zu lassen. Dennoch ist sein Charakter durch den Mangel an Egoismus, Macht, Ansehen und Gier äußerst angenehm, weil es einfach sehr erfrischend ist die Geschehnisse aus Sicht eines außergewöhnlichen Charakters lesen zu können. Sarai ist die andere Person, aus deren Perspektive die Handlungen geschildert werden. Sie verbirgt eigene Geheimnisse, Wünsche und Hoffnungen und insgesamt eröffnet ihre Perspektive eine ganz neue Welt und bietet eine neue Sichtweise für die Lesenden zu den Geheimnissen um Weep. Durch ihre Anteile wird die Welt wesentlich komplexer geschildert und es brodelt noch so viel unter der Oberfläche des Bekannten, dass daraus eine noch abwechslungsreichere Geschichte werden kann.

Es dauert etwas bis die Geschichte in Gang kommt und es wird viel zur Vergangenheit und zu den Mythen und Erzählungen von Weep berichtet, sodass es nur wenige aufregende und spannende Szenen gibt. Da das englische Buch jedoch im Deutschen in zwei Bände gespalten wurde, finden die spannungsgeladenen Szenen vermutlich erst im zweiten deutschen Band statt, in denen sich die Situation und das Problem von Weep dann zuspitzen.

Fazit: Trotz der seichten Handlungen fand ich den ersten Band sehr interessant und der plastische Schreibstil hat den Mangel ausgeglichen und ein tolles fantastisches Abenteuer erschaffen. Besonders freue ich mich auf den Folgeband.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Laini Taylor

Laini Taylor - Autor
© Ali Smith

Laini Taylor wurde 1971 in Kalifornien geboren. Sie hat Literatur und Kunst studiert und schreibt mit großem Erfolg Fantasy-Romane. Der Roman "Strange the Dreamer" wird in den sozialen Netzwerken gefeiert – und erscheint nun endlich in der deutschen Übersetzung. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Portland, Oregon.

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