The Promise - Der goldene Hof
 - Richelle Mead - Hardcover

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18,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Junge Erwachsene
587 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0050-4
Ersterscheinung: 29.09.2017

The Promise - Der goldene Hof

Übersetzt von Susann Friedrich

(68)

Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an …


 

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Rezensionen aus der Lesejury (68)

KiraGrimn KiraGrimn

Veröffentlicht am 13.10.2017

Grandioser Start - befriedigendes Ende

Schreibstil

Das Buch war vom Schreibstil wirklich sehr top! Alles hat zusammen funktionkert und wurde detailreich beschrieben. Dazu kam noch eine vielfältigkeit der Sprache und hat dem ganzen ein bestimmtes ... …mehr

Schreibstil

Das Buch war vom Schreibstil wirklich sehr top! Alles hat zusammen funktionkert und wurde detailreich beschrieben. Dazu kam noch eine vielfältigkeit der Sprache und hat dem ganzen ein bestimmtes i-tüppfelchen verleiht.

Cover

Zum Cover muss ich nicht viel sagen außer das es wunderschön ist! Die farben harmonieren so schön miteinander und es ist definitiv ein hingucker!

Atmosphäre

Auch die Atmosphäre im Buch war abwechselnd. Manchmal locker und gelassen aber auch spannend sodass man immer weiter lesen wollte oder erst garnicht aufhören könnte, wenn man sich erstmal reingefunden hat.
Das Flair im goldenen Hof als auch im Palast am Anfang kam realistisch rüber und wurde ausführlich beschrieben sodass man sich alles ohe Probleme sehr gut vorstellen konnte.

Charaktere

Adelaide/ Elizabeth

Adelaide hat mir als Person wirklich sehr gut gefallen. Sie war tapfer und hatte keine Scheu ihre Meinung zu sagen. Außerdem ist sie eine der Menschen die versucht erst anderen zu helfen bevor sie an sich denkt. Ihr ist es egal wie sie am Ende abschneidet, hauptsache die Person die ihr etwas bedeutet ist am Ende zufriedengestellt. Sie ist eine Ehrenhafte und loyale junge Frau, die sich an jegliche Situation anpasen kann.

Cedric

Cedric ist ein charmanter und junger Mann. Er ähnelt von der Person her sogar Adelaide, da er auch eher selbstlos wirkt und versucht anderen zu helfen. Er ist ebenfalls eine liebevoller Mensch und ein guter zu hörer. Wenn jemanden etwas auf dem Herzen liegt ist er immer für einen da. Cedric hat mir von Anfang an wirklich sehr gut gefallen und ich konnte mich mit ihm, als auch mit Adelaide identifizieren.

Gefühl

Die Gefühle im Buch haben definitiv nicht gefehlt! Ein Teil der Zeit brachte so viel Leidenschaft und Vertrauen gegenüber en Charakteren mit, sodass es wirklich schön war das Buch zu lesen. Jeder hat mit jedem eine einzigartige Beziehung zu einander aufgebaut, die ihre eigene Wendung bekam.Die Gefühle untereinander wurden bis kurz vorm Ende immer beibehalten und so weit wie möglich intensiviert, sodass noch viel mehr in diesem Bich steckt und man immer an die Bindungen der Charaktere denkt.

Handlung

Die Handlung hat mir verdammt gut gefallen! Naja bis auf die letzten 100 Seiten, aber dazu komme ich später.
Natürlich werde ich das alles so sachlich halten wie es nur geht um niemanden zu spoilern.
Das Buch hat erwas verwirrend angefangen da ich dachte das Elizabeth eher ärmer ist statt in einem Palast zu leben aber das hat bicht wirklich gestört. Mit der Zeit hat man sich auch so schnell in das Buch eingefunden und immer wieder nachvollziehen können, wieso, weshalb, warum etwas geschiet.
Die Beziehung zwischen Elizabeth und Cedric wird Stück für Stück fortgeführt, sodass sie nicht nach 50 Seiten schon ihre Liebe gestehn und man dadurch etwas mehr von der Beziehung der beiden hatte.
Leider hat das Buch ab den letzten 100 Seiten so stark abgenommen, sodass ich kaum noch Lust hatte weiterzulesen da sich alles so gezogen hatte und man denkt das das alles jetzt nur Lückenfüller sind um paar mehr Seiten im Buch zu haben. Und als es sich nicht mehr gezogen hatte und es spannend weiter ging, würde alles so schnell abgehakt und fertig geschrieben und dadurch wurden die schönsten Momente vernachlässigt und zur Seite geschoben bzw nur als kleines Detail betrachtet. Für mich kam es dann eher so als würde die Autorin endlich fertig sein wollen aber dann hätte sie die Seiten davor kürzen sollen und dadurch das andere ausführliche gestalten können.

Fazit

Nichts desto trotz hat mir das Buch durch das andere drum und dran fantastisch gefallen und ich bin so so froh gewesen bei meiner ersten Leserunde von der Lesejury mit so einen atembraubenden Buch anfangen zu können. Trotz der kleinen Mengel hat es mir sehr viel Spaß gemacht mit Elizabeth und Cedric zu durch ihre Welt zu reisen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Stef-von-BookieDreams Stef-von-BookieDreams

Veröffentlicht am 11.10.2017

The Promise - Das Buch hält, was es verspricht!

„Wir sind stark. Wir schaffen das.“

Klappentext

Das Leben von Elizabeth wirkt nur nach außen hin perfekt. Verarmt und ganz auf sich gestellt ist die junge Adelige der Verzweiflung nahe. Dabei will sie ... …mehr

„Wir sind stark. Wir schaffen das.“

Klappentext

Das Leben von Elizabeth wirkt nur nach außen hin perfekt. Verarmt und ganz auf sich gestellt ist die junge Adelige der Verzweiflung nahe. Dabei will sie doch nur eins: ihr Leben selbst in die Hand nehmen.
Als sie vom Goldenen Hof erfährt, sieht sie plötzlich ihre Chance. Denn der Goldene Hof verspricht wenigen Auerwählten eine schillernde Zukunft. Getarnt als einfaches Mädchen will sie die Ausbildung antreten. Doch kann sie es schaffen, sich gegen die harte Konkurrenz durchzusetzen?

Erster Satz

Ich hatte nie vorgehabt, das Leben einer anderen zu stehlen.

Meinung

The Promise bzw. Der goldene Hof ähnelt zwar etwas dem Juwel oder Selection, jedoch ist es vom Grundgerüst schon ziemlich unterschiedlich. Hier werden gezielt junge Mädchen aus verarmten Verhältnissen, der sog. "Unterschicht", angeworben. Elizabeth oder Adelaide - wie sie sich dann nennt - tarnt sich sozusagen, was zu wirklich vielen lustigen Szenen führt, denn sie ist nun mal eine Gräfin und kein Dienstmädchen. Zwar ist mir das Konstrukt des Goldenen Hofes sehr suspekt und auch zuwider (Hallo Menschenhandel!), dennoch ist es mal etwas Anderes. Was mich wirklich gefreut hat, war, dass es nur bis zur Mitte ungefähr um den Goldenen Hof geht. Danach geht es um Adelaides Zukunft und ihr Leben in Adoria, welches mich stark an den Wilden Westen erinnert hat. Alles in Allem hat mir The Promise sehr gut gefallen, nicht nur weil die Autorin mit zu meinen Lieblingen gehört. Richelle Mead schreibt die Hauptprotagonistin immer so, dass man alle Handlungen vollständig so nachvollziehen kann, seien es richtige Entscheidungen oder auch die falschen (wie sich meist im Nachhinein herausstellt). Ich habe recht oft das Problem, dass ich gewisse Protagonisten zu perfekt finde oder zu unselbstständig. Bei ihr brauch ich mir da nie Sorgen machen! Allgemein ist ihr Schreibstil einfach extrem erfrischend, nicht zu einfach und nicht zu detailliert, gebt dem Buch 5 Minuten und ihr steckt schon mit Haut und Haaren in der Story fest, ohne es zu merken, versprochen!

Ich finde ja, dass die Geschichte von Adelaide mit Band 1 endet. Ich wünsche mir sehr, dass Band 2 und Band 3 von ihren Freundinnen Mira und Tamsin handeln. Es hat mich wahnsinnig gemacht, dass die Geheimnisse der beiden Mädchen bis zum Schluss nicht für den Leser aufgedeckt werden, nicht mal als Cliffhanger! Grrrr… ich habe ja so meine Vermutungen, aber wer weiß...

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, wie schön das Cover ist! Es gibt hier besonders zwei Dinge, die ich dem Verlag One/Bastei Lübbe hier zugutehalten muss. Man hat zum Einen das Buch wirklich gelesen, weil ich mir Adelaide genau so vorgestellt habe und zum Anderen finde ich es wunderbar, dass man das Gesicht des Mädchens nicht sieht! Es ist so wie es ist perfekt und ein absoluter Hingucker in jedem Bücherregal!

Fazit

Gelungener Auftakt einer schönen Fantasy-Reihe im Wild-Wild-West-Look! Ich bin gespannt, wie es mit den Damen des Goldenen Hofes weitergeht!

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janas_buecherliebe janas_buecherliebe

Veröffentlicht am 10.10.2017

The Promise - Der goldene Hof

*Inhalt:*

_„Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden ... …mehr

*Inhalt:*

_„Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an.“_


*Meine Meinung:*

Ich habe sehr viel über „The Promise“ gehört und das wunderschöne Cover sprach mich direkt an. Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich an den Verlag für das digitale Rezensionsexemplar.
Die Geschichte fängt relativ ruhig, aber auch sehr vielversprechend an. Zuerst lernen wir die junge Elizabeth kennen. Durch ihre finanziellen Schwierigkeiten kommt es zu einem Aufeinandertreffen mit Cedric Thorn, der junge Mädchen für den Goldenen Hof anwirbt. Beide Protagonisten waren auf Anhieb sympathisch und machen im Laufe des Buches eine merkbare Entwicklung. Insbesondere die Hauptprotagonistin Elizabeth beweist, dass sie mehr als nur eine Adelige ist und zu was sie noch fähig ist. Cedric, der charmant ist und ihr auch aus ihrer schwierigen Lage heraushilft, kommt am Anfang des Buches leider viel zu selten vor. Die Handlung ist ruhig und entwickelt sich nur langsam. Die Autorin hat darauf bedacht, jede einzelne Phase so ausführlich es geht zu erzählen und selten einen Zeitsprung gemacht, was ich toll fand. Ebenfalls nennenswert fand ich die zwei Freundinnen von Elizabeth auf dem Goldenen Hof. Alle drei haben ihre Geheimnisse, akzeptieren jedoch die anderen und halten immer zueinander. Ab Mitte des Buches wurde es immer spannender und zum Schluss kam noch eine kleine Portion Action mit dazu. Ich konnte das Buch dann nicht mehr weglegen und fieberte mit. Neben der Liebesgeschichte kommen auch noch historische Ereignisse hinzu. Der Leser erfährt viel über die dortige Politik, auch im Vergleich zu den anderen Kolonien. Aber auch das Thema Religion und religiöse Verfolgung kam nicht zu kurz.
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und auch sehr angenehm zu lesen. Das Buch hat mir richtig gut gefallen und war mal etwas Neues für mich. Es war wie eine romantische Abenteuergeschichte mit Höhen und Tiefen. Man fieberte mit und hoffte ständig auf ein gutes Ende. „The Promise – Der goldene Hof“ hat für eine sehr gute Unterhaltung gesorgt und hat Lust auf mehr gemacht. Ich kann es daher kaum erwarten, bis die Fortsetzung erscheint. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe volle 5 Sterne.

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traumrealistin traumrealistin

Veröffentlicht am 10.10.2017

Leider nicht mein Fall

Was habe ich mir eigentlich dabei gedacht? Ich habe mich von einem schönen Cover blenden lassen, den Klappentext nur überflogen. Darauf vertraut, dass die Autorin mich schon nicht enttäuschen würde, denn ... …mehr

Was habe ich mir eigentlich dabei gedacht? Ich habe mich von einem schönen Cover blenden lassen, den Klappentext nur überflogen. Darauf vertraut, dass die Autorin mich schon nicht enttäuschen würde, denn ihre Vampire Academy Reihe sowie das dazugehörende Spin-Off haben mir nach anfänglichen Schwierigkeiten recht gut gefallen.
Aber "Der goldene Hof"?
Eher nicht so sehr. Eher gar nicht.
Schon von der ersten Seite an, habe ich gefühlt, dass dies nicht mein Buch werden würde. Mit der Protagonistin Elizabeth (oder Adelaide, wie sie sich später nennt) konnte ich einfach nicht warm werden. Sie wird das ganze Buch als etwas ganz Besonderes dargestellt, beschreibt sich selbst als scharfsinnig und intelligent, nur habe ich davon leider recht wenig sehen können. Sie ist leichtsinnig und impulsiv und denkt so gut wie immer nur an sich selbst. Sie denkt die ganze Zeit sie wäre etwas besseres, vergleicht alles mit ihrem alten Leben.
Gut, es lag nicht allein an der Protagonistin, dass mir das Buch nicht gefallen hat, aber Elizabeth/ Adelaide hat einen großen Teil dazu beigetragen.
Ich habe ein großes Problem mit dem ganzen Konzept des Buches, mit der Idee, die dahinter steckt. (Und ja, shame on me, vielleicht hätte ich den Klappentext gründlicher lesen sollen, dann hätte ich eher bemerkt, dass „Der goldene Hof“ nichts für mich ist.)
Cedric - das Love Interest, was man alleine schon daran merkt, dass Adelaide ihn die ganze Zeit mit den Augen auszieht - und seine Familie werben junge Frauen an, um sie auf einem anderen Kontinent an reiche Männer zu verheiraten. Klingt so halb nach Sklaverei? Ist es irgendwie auch. Aber den Mädchen wird dies natürlich als größte Chance ihres Lebens dargestellt und demnach hoch ist der Konkurrenzkamp - juhu, eine Runde Zickenkrieg. Da hätte ich auch gut und gerne drauf verzichten können.
Mal ganz davon abgesehen, dass keines der Mädchen es so sieht, dass sie praktisch Ware sind, die verkauft werden. Alle finden ganz toll was mit ihnen passiert, vereinzelt kommen Zweifel auf, aber die werden schnell wieder weggewischt, denn guck mal wie schön unsere Kleider glitzern!
Ich habe nichts gegen schöne Kleider. Ich habe auch nichts dagegen, wenn besagte Kleider beschrieben werden. Aber die Autorin hat es sich in „Der goldene Hof“ zur Aufgabe gemacht jedes einzelne Kleid zu beschreiben, von Farbe über Schnitt und Stoff und was weiß ich. Nach dem dritten Kleid war ich genervt, nach dem fünften habe ich die Beschreibungen nur noch überflogen und nach dem zehnten hätte ich meinen Kindle gerne aus dem Fenster geschmissen. Ehrlich, es hat mich herzlich wenig interessiert, wem welche Farbe besser stand oder dass die einen ihre Unterröcke nicht richten konnten oder was weiß ich. Wen kümmert’s?
Die Charaktere in dem Buch sind allesamt sehr flach und blass geblieben, allen voran Adelaide, aber auch ihre „Freundinnen“ Tamsin und Mira und Cedric.
Tamsin war vollkommen unausstehlich und ich habe ehrlich keine Ahnung, wie Mira und Adelaide es mit ihr ausgehalten haben, geschweige denn, warum sie sich ihr affektiertes Verhalten überhaupt über sich ergehen lassen.
Mira ist vielleicht der einzige Charakter im Buch, den ich hätte mögen können. (Was nicht heißt, dass ich den nächsten Teil lesen will, der sich wenn ich das richtig verstanden habe um sie dreht, ein Buch von dieser Art hat mir gereicht.) Sie ist immer nett zu Adelaide und Tamsin, kommt dadurch leider auch etwas langweilig und fad daher. Das einzig wirklich interessante an ihr ist, dass sie farbig ist und damit aus der Gruppe weißer Mädchen heraussticht.
Man hat gemerkt, dass die Autorin versucht hat aufgrund der vielen Länder, Kolonien, Völker und Religionen ein wenig Diversität in das Buch hinein zu bekommen, aber ich muss sagen, dass das für mich leider nur dazu geführt hat, dass ich vollkommen überfordert war. Eine Karte hätte enorm geholfen. Dauernd wird alles bis ins kleinste Detail beschrieben, das, was man sich für ein ordentliches Worldbuilding eigentlich wünscht, aber irgendwie hatte ich dennoch die ganze Zeit das Gefühl, dass einem einfach alle Informationen hingeschmissen werden. Ich fand den Konflikt zwischen der alten Aristokratie und den Neureichen ganz interessant, allerdings bei weitem nicht interessant genug, dass ich sagen würde es war spannend darüber zu lesen. Auch den Konflikt zwischen den Alanzanern und den Orthodoxen fand ich durchaus interessant, insbesondere, weil einer unserer Hauptcharaktere ein Ketzer ist. Das Problem bei der Sache? Das Schicksal der Charaktere hat mich so ungefähr gar nicht interessiert. Dafür waren mir alle zu unsympathisch oder unwichtig.
Irrtümlicherweise habe ich angenommen, dass es sich bei dem Buch um Fantasy handeln würde, was nicht der Fall war. „Der goldene Hof“ hat sich gelesen wie ein historischer Roman, mit Problemen, die mir aus der Geschichte allesamt bekannt sind. Gefühlt hat die Autorin einfach die Namen von Ländern und Orten geändert und siehe da - eine neue Welt.

Insgesamt muss ich gestehen - und das hat man der Rezension wahrscheinlich schon angemerkt -, dass ich mich durch das Buch regelrecht durch gequält habe. Die erste Hälfte fand ich fast schon unerträglich und ich war wahnsinnig kurz davor das Buch einfach abzubrechen. Die letzten vierzig Prozent waren ein Quäntchen besser, aber eben auch nur ein Quäntchen. Nichts an „Der goldene Hof“ konnte mich fesseln - weder die Charaktere, noch die Handlung oder die Welt, die die Autorin erschaffen hat. Nicht einmal die Liebesgeschichte und ich bin immer dabei, wenn es um Liebesgeschichten geht. Es braucht nicht viel um mich für zwei Charaktere zu begeistern, damit ich will, dass sie zusammenkommen. Aber zwischen Adelaide und Cedric herrschte einfach keine Chemie. Die beiden haben sich ein paar Mal gesehen, haben beide eine kleine Schwärmerei entwickelt und sobald sie sich ein paar Mal wirklich unterhalten haben, war es gleich die große Liebe. Für mich nicht nachvollziehbar. Ich hatte am Ende nicht die geringste Ahnung, was die beiden aneinander fanden, was doch Recht schade ist, da ich die beiden über vierhundert Seiten lang ertragen musste.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jacqueline_Szymanski84 Jacqueline_Szymanski84

Veröffentlicht am 10.10.2017

Überraschend anders!

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, allein schon das Cover ist einfach wunderschön.
Es war mein erstes Buch der Autorin und natürlich war ich gespannt was mich wohl erwarten würde.

Als ich den ... …mehr

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, allein schon das Cover ist einfach wunderschön.
Es war mein erstes Buch der Autorin und natürlich war ich gespannt was mich wohl erwarten würde.

Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich eigentlich eine ganz andere Geschichte erwartet, ich war sogar ein wenig enttäuscht. Doch irgendwas reizte mich an der Story und so kam es das ich trotz meiner bedenken immer weiter gelesen habe.
Was soll ich sagen? Nach wenigen Seiten war ich mitten in der Story drin und schon bald wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Was soll ich sagen? Ich hatte ja einige Vermutungen wie das ganze ausgehen würde, doch hier überraschte mich die Autorin denn nichts ist so wie es scheint.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich, sie schreibt sehr flüssig dadurch konnte ich das Buch in einem Zug auslesen.
Nachdem ich dieses Buch nun beendet habe war ich überrascht, auf der einen Seite im positiven Sinn auf der anderen Seite auch im negativen Sinn.
Ich kann mir vorstellen das dieses Buch wieder die Meinungen spaltet, die einen lieben es und die anderen eben nicht.

Ich fand Elizabeths Reise unglaublich faszinierend, sie lässt ihre Titel und ihre erdrückendes Leben hinter sich um endlich zu sich selbst zu finden.
Selbst Entscheidungen zu treffen war ihr bisher fremd, doch sie sehnte sich so sehr danach.

Was Elizabeth alles erlebt ist unglaublich, sie selbst macht eine unglaubliche Wandlung durch.
Nichts erinnert mehr an die vornehme Gräfin von einst, doch noch immer gelingt es ihr nicht selbstbestimmt zu leben, noch immer muss sie sich den Regeln des Golden Hofes fügen.

Die Handlung ist fesselnd und spannend.
Dieser Reihenauftakt konnte mich begeistern und er überraschte mich immer mehr.
Ich muss sagen ich bin nun sehr neugierig auf die nächsten Bände der Reihe und auch diese werde ich mit Sicherheit lesen.

Ich persönlich kann euch dieses Buch nur empfehlen.
Solltet ihr euch noch unsicher sein, so lest doch vorab die Leseprobe.

Fazit:
Mit "The Promise - Der goldene Hof" ist der Autorin ein fesselndes und überraschendes Buch gelungen in dem nichts so ist wie es scheint.
Ich für meinen Teil wurde hier gut unterhalten und deshalb bekommt dieses Buch von mir 4 Sterne!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Richelle Mead

Richelle Mead - Autor
© Malcolm Smith Photography

Richelle Mead wurde in Michigan geboren. Sie studierte Kunst, Religion und Englisch. Mit ihrer Jugendbuchserie Vampire Academy gelang ihr auf Anhieb der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Bloodlines führt die Geschichte der Vampire Academy fort.

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