Verloren sind wir nur allein
 - Mila Summers - PB

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12,90

inkl. MwSt.

One
Paperback
Erzählendes für junge Erwachsene
432 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0094-8
Ersterscheinung: 28.02.2020

Verloren sind wir nur allein

Roman

(80)

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie fühlt sich so verloren wie nie zuvor. Doch dann trifft sie den 18-jährigen Jeff, und mit ihm stiehlt sich ganz zaghaft wieder mehr Licht in Skys Leben. Aber auch Jeff hat mit schrecklichen Erlebnissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen. Können die beiden sich gegenseitig retten?

Rezensionen aus der Lesejury (80)

Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 04.04.2020

Sky

Vor circa zwei Jahren ist Skys Vater gestorben und sie trauert immer noch sehr um ihn und zeigt das auch mit ihrer schwarzen Kleidung ganz offen. Da konnte ich sehr gut mit ihr fühlen. Doch ihre Mutter ... …mehr

Vor circa zwei Jahren ist Skys Vater gestorben und sie trauert immer noch sehr um ihn und zeigt das auch mit ihrer schwarzen Kleidung ganz offen. Da konnte ich sehr gut mit ihr fühlen. Doch ihre Mutter hat einen neuen Freund und möchte einen Neuanfang in Texas wagen. Dort lernt Sky dann Jeff kennen - oberflächlich gesehen ist er der nette Sportlertyp - doch auch er hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften. Jeff schafft es nach und nach, sie aus ihrem Schneckenhaus hervor zu locken. Eine Geschichte, die Mut macht und Hoffnung schenkt - aber manchmal etwas zu "zuckersüß" war.

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Sioux Sioux

Veröffentlicht am 02.04.2020

Wir lesen von Teenieentwicklungen - der Rest bleibt leider oberflächlich


Der Schreibstil:
Mila Summers schreibt wirklich schön leicht und locker. Sie verbeißt sich in kein Thema, um uns dann seitenlang damit zu quälen, sondern fliegt elegant und in einem angemessenen Tempo ... …mehr


Der Schreibstil:
Mila Summers schreibt wirklich schön leicht und locker. Sie verbeißt sich in kein Thema, um uns dann seitenlang damit zu quälen, sondern fliegt elegant und in einem angemessenen Tempo durch die Seiten. So bereitete es mir keine Schwierigkeiten, das Buch zügig durchzulesen.

Meine Meinung:
Wenn man Sky vorgestellt bekommt, muss man erst einmal wieder in den Teenie-Modus verfallen, denn sie ist ein Teenie. Durch und durch. Da ist die Zickigkeit, die Sturheit und auch oft die Ungerechtigkeit gegenüber anderen in ihren Handlungen. Sky hat aber natürlich noch einen anderen Grund: sie hat ihren Vater verloren und wird ziemlich schnell danach entwurzelt. Gut fand ich, dass sie zwar darauf herumgeritten hat, der neuen Situation aber zumindest innerhalb der Schule schnell eine Chance gegeben hat. Nichts wäre lästiger gewesen als eine Protagonistin, die sich gegen alles und jeden sperrt. Erzähltechnisch jedoch hatte ich ein paar Probleme mit Sky. Trotz Handlungen und Gefühlsbeschreibungen konnte ich sie das ganze Buch hinweg nicht richtig zu fassen kriegen. Es manifestierte sich kein komplettes Bild in meinem Kopf. Stattdessen musste ich mir immer wieder ihre Macken gefallen lassen und habe mal mehr mal weniger geduldig darauf gewartet, dass sie zur Einsicht kommt. Ich erkläre mir diese Distanz vor allem dadurch, dass der Leser sie durch Jeff ziemlich schnell ganz anders beschrieben bekommt, als er selbst sie wahrnimmt. Hier müssen sich zwei Bilder der selben Figur übereinander legen und das gelingt leider nicht, denn auch Jeff bleibt etwas undurchsichtig. Er war mir anfangs wesentlich sympathischer, weil er sich wesentlich erwachsener verhalten hat. Im weiteren Verlauf der Handlung wurde dann klar, dass da ein ganz anderer hinter ihm steckt. Dies erfahren wir in zwei ganz kurzen Szenen. Leider wurde es zu schnell abgehandelt. Jeff ist das und deshalb sagt man das. So kam es rüber. Generell haben die beiden nur in diesen Szenen mal vernünftig miteinander gesprochen. Wo die Gefühle so plötzlich herkamen, war mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Nach der Hälfte des Buches kannten sich Sky und Jeff meiner Meinung nach noch nicht einmal. Zwar war die Erzählsituation über die Erwähnung von Gemeinsamkeiten immer sehr schön eingeleitet, aber letztlich blieb alles oberflächlich. Sky kam eher wie ein Roboter rüber, der dann genau das Richtige sagt, obwohl sie vorher nicht den Eindruck machte, als könne sie so etwas überhaupt verstehen. Da war viel gewollt, viel in Planung, aber nichts wurde richtig durchgezogen.

Auch vom Handlungsfluss her war es schwierig. Wie oben bereits erwähnt, wartet man die ganze Zeit auf DIE Wendung. Die Wendung, die alles irgendwie noch korrigiert. Nur dadurch kommt Spannung auf. Denn die Handlung selbst vermag dies nicht. Zu Anfang fand ich es noch ganz erfrischend, dass man Skys Geheimnis schon früh vollständig kennt. So begründet sie sich schließlich ja auch. Anders wäre Sky wohl nicht zu ertragen gewesen. Aber auch Jeffs Geschichte wurde dann unheimlich schnell abgehandelt und man fragte sich, was einem das Buch denn nun erzählen wollte. Dass Sky eine Teenagerin ist? Das wissen wir von Anfang an. Zum Glück kommt dann gegen Ende noch ein anderer Strang zu (für mich etwas zu spät aber naja). ACHTUNG SPOILER: Skys Mutter ist krank. Dadurch und durch Jeff schon vorneweg lernt Sky eine sehr wichtige Moral, die sie sich schön erarbeitet. Das hat es für mich tatsächlich noch ein wenig gerettet, auch wenn es vorhersehbar war und die Handlung es eigentlich nicht gebraucht hätte, wenn es vorher alles etwas besser ausgearbeitet worden wäre.

Das Ende lässt mich genauso verwirrt zurück wie schon die ganze Geschichte zuvor. Jeff scheint sich total verloren zu haben. Er passt sich an. Ich sehe da keinerlei erwachsenes Verhalten, wenn die beiden nicht über so etwas sprechen und auch für den Leser ist es nicht richtig fassbar, wenn das Happy End happy ist, weil es einfach passend gemacht wird.
Weiter war ich enttäuscht, dass die Nebenprotagonisten nicht mehr Platz bekommen haben. Wenn mal zeit dafür war, dann wurden Skys Freundinnen zu ihren Zwecken erwähnt. Da habe ich dann auch eine sehr schöne Entwicklung gesehen. Andeutungen hinsichtlich der Freundinnen, wurden aber nicht verfolgt und verliefen sich ins Leere. Das machte es, so unwichtig es auch erscheinen mag, für mich noch unvollständiger.
(Für alle, die das Buch gelesen haben und bei denen ich deshalb etwas konkreter sein kann: Es wird angedeutet, dass Kathleen auf Noah steht. Keine erwähnt es aber jemals. Realistisch bei Teenagermädchen?)

Fazit:
Das Buch hat mich leider enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist echt nicht schlecht und gut mich super durch das ganze Buch getragen, die Geschichte selbst blieb jedoch oberflächlich und nicht gut ausgearbeitet. An vielen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin sich mehr Zeit dafür genommen hätte. Es wurden keine Gefühle transportiert und auch die Hauptprotagonisten blieben schwach und waren nicht richtig zu fassen. Es gibt jetzt noch drei Sterne, weil einige „Teenieentwicklungen“ ganz gut gemacht waren. Aber das allein trägt leider keine Geschichte, die von mehr als dem handeln soll.

3 von 5 Sterne von mir. (Mit einem zugedrückten Auge)

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AllyBuechermaedchen AllyBuechermaedchen

Veröffentlicht am 02.04.2020

Schöne Geschichte für zwischendurch mit wichtigen Botschaften, leider oft zu oberflächlich

Der Einstieg in die Geschichte ist durch den flüssigen, leichten Schreibstil der Autorin sehr gut gelungen. Doch die lockere Erzählweise versteckt nicht, dass in dem Roman ernste Themen wie Trauer, Verlust ... …mehr

Der Einstieg in die Geschichte ist durch den flüssigen, leichten Schreibstil der Autorin sehr gut gelungen. Doch die lockere Erzählweise versteckt nicht, dass in dem Roman ernste Themen wie Trauer, Verlust und Mobbing behandelt werden. Direkt zu Beginn lernen wir Sky als abweisende, in sich gekehrte Person kennen, die sehr um ihren Vater trauert und nicht nach vorn sehen kann. Sie fühlt sich in Gruppen unwohl, ist lieber für sich und will nach dem Umzug nach Lewisville nur ihr letztes Jahr an der High School hinter sich bringen und dann aufs College nach Boston zu gehen, um wieder beim Grab ihres Vaters zu sein. Sie kann ihrer Mutter im Großteil der Geschichte nicht verzeihen, dass sie sie nach dem plötzlichen Tod ihres geliebten Vaters aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen hat, um zu ihrem neuen Freund Roger auf dessen Ranch zu ziehen. Ich mochte Sky am Anfang nicht, auch wenn ich ihre Trauer gut nachempfinden kann. Für mich waren ihre Handlungen oft nicht nachvollziehbar und sie hätte das offene Gespräch mit ihrer Mutter suchen sollen. Mit gerade mal 17 Jahren und dem Tod ihres Vaters hat sie mit vielen Dingen zu kämpfen, die andere Jugendliche ihres Alters sich nicht mal vorstellen können.

Das Buch wird aus den Perspektiven von Sky und Rogers Neffe Jeff erzählt, der ebenfalls auf der Ranch wohnt, was mir sehr gut gefallen hat. So bekommt man einen guten Einblick in Jeffs Gefühle, was dem Leser an einigen Stellen verdeutlicht, warum er sich benimmt wie er es eben tut. Sporadisch sind Tagebucheinträge von Sky eingeflochten, diese waren eine tolle Abwechslung, mir aber leider zu unregelmäßig und wenig aussagekräftig, um die Geschichte zu unterstützen.

Als schließlich Skys letztes Jahr auf der High School beginnt, habe ich mich in der Geschichte richtig wohl gefühlt. Das lag vor allem an den Nebencharakteren April und Rachel, die ich direkt mochte. Mir ging richtig das Herz auf in den Szenen mit den beiden und ihren Freunden und es war so schön zu lesen, dass Sky von ihnen vorurteilsfrei in die Gruppe aufgenommen wird. Andere Charaktere wie Jeffs Freundin, die Cheerleaderin Kathleen waren typisch klischeebehaftet und haben sich unmöglich benommen. Umso schöner war es, dass Sky in April und Rachel gute Freundinnen gefunden hat, die ihr zur Seite stehen. Für mich haben die beiden einen viel größeren Einfluss auf Skys Entwicklung als Jeff, da sie ihr beistehen und sie so akzeptieren, wie sie eben ist.

Die Liebesgeschichte zwischen Jeff und Sky war mir viel zu kurz. Mir fehlten hier die Gefühle, die Chemie zwischen den beiden war nicht greifbar. Auch wurde nach meinem Empfinden Jeffs persönliche Geschichte nicht zu Ende erzählt. Nach außen hin mimt er den immer gut gelaunten Sonnyboy, doch auch er hat Schreckliches in seiner Vergangenheit erlebt, das er dringend aufarbeiten müsste. Hier hätte ich mir gewünscht, dass er sich Hilfe sucht, um vor allem jungen Lesern zu zeigen, dass keiner alleine ist und jeder Hilfe verdient hat. Seine traumatischen Erlebnisse kann er gar nicht allein durch die Gespräche mit Sky verarbeiten. Das Ende kam mir dementsprechend zu kurz, vor allem da Sky auch noch weitere unfassbare Neuigkeiten verarbeiten muss. Ich möchte euch hier auf keinen Fall spoilern, deswegen kann ich nicht erzählen, was noch vorfällt. Ich kann nur sagen, dass am Ende alles schlüssig ist, auch wenn es ein bisschen viel ist, was Sky in ihrem jungen Alter verkraften muss.


Fazit

Insgesamt habe ich das Buch sehr gern gelesen, es war eine schöne Geschichte für zwischendurch und vermittelt wichtige Botschaften. Das ist für mich vor allem in Jugendbücher immer besonders wichtig. Leider wurden aber viele Dinge zu oberflächlich behandelt bzw. waren diese plötzlich kein Thema mehr. Anderes wiederum hat sich unnötig gezogen. Ich kann das Buch trotzdem empfehlen, vor allem jüngeren Lesern, da es zeigt, dass man andere nicht nach ihrem Äußeren, ihrem Auftreten beurteilen sollte, sondern es sich lohnt, hinter die Fassade zu blicken. Und besonders, dass man nach vorn blicken sollte, dass niemand allein ist, dass man öfter das direkte, ehrliche Gespräch suchen sollte.


Zitat

„Aber ich habe gelernt, dass es leichter ist, sich anderen anzuvertrauen und den Schmerz zu teilen.“ 1


Allgemeines zum Buch

Autor: Mila Summers
Verlag: ONE
Erscheinungsdatum: 28.02.2020
Seiten: 423
Genre: Young Adult / Jugendbuch
Meine Bewertung: 3/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da ich das Buch kostenfrei als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten habe, vielen Dank!

1 Zitat aus dem Buch „Verloren sind wir nur allein“ von Mila Summers aus dem ONE Verlag, Seite 423

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Maike-96 Maike-96

Veröffentlicht am 02.04.2020

Unschlüssig

Das Cover ist ein Traum, ich liebe diese Pastellfarben in Kombination mit den Blumen. Auch den Buchtitel finde ich sehr ansprechend und passend zum Inhalt. Es ist mein erstes Buch von Mila Summers und ... …mehr

Das Cover ist ein Traum, ich liebe diese Pastellfarben in Kombination mit den Blumen. Auch den Buchtitel finde ich sehr ansprechend und passend zum Inhalt. Es ist mein erstes Buch von Mila Summers und mir sagt ihr Schreibstil sehr zu. Es ist leicht zu lesen.

Die Leseprobe der ersten beiden Kapitel habe ich vor dem Erscheinen des Buches bereits gelesen und war restlos begeistert. Die negativen und traurigen Gedanken von Sky haben mich in ihren Bann gezogen und hatte wirklich großes Mitleid mit ihr. Man merkt, wie sie und ihre Mutter sich auseinander gelebt haben, weil beide mit der Trauer um den Vater bzw. Ehemann anders umgehen und somit die Handlungen des anderen nicht verstehen. Als dann Jeff zum ersten Mal auf Sky traf, hält sie ihn für einen Einbrecher und es kommt zu einer amüsanten Szene, die im guten Kontrast zur Sky’s negativen Grundstimmung. Nach dem tollen Anfang hatte ich hohe Erwartungen an das Buch, die dann leider nicht ganz erfüllt wurden.

Auch wenn ich Sky’s Trauer und ihr reserviertes Verhalten gegenüber ihrer Mutter nachvollziehen kann, ging mir Sky mit ihrer durchweg schlechten Laune und unfreundlichen Verhalten allen gegenüber etwas auf die Nerven und wurde mir doch unsympathisch. Doch als sie dann ihren ersten Schultag hat, freundet sie sich direkt mit einigen Leuten an und verabredet sich mit ihnen. Obwohl es angenehm war, Sky freundlicher und offener zu erleben, ging mir der Wechsel viel zu schnell. Auch im weiteren Verlauf sind mir einige Sprünge in Skys Verhalten zu groß und unrealistisch. Aber ich mag Skys Freundesclique, in deren Nähe sie auftaut und die sie direkt und bindungslos unterstützen. Nur leider erfährt man auch wenig Details über die einzelnen Freunde, die sehr eindimensional bleiben. Das liegt teilweise aber auch daran, dass Sky viel mit sich selbst beschäftigt ist und nicht bei ihren neuen Freunden nachfragt, was diese so bewegt. Generell war mir Sky zu egozentrisch und blockte jede Annäherung von ihrer Mutter und dessen neuen Lebensgefährten Roger ab. Wobei man bei ihnen auch nicht immer das Gefühl hat, dass sie sich besonders bemühen würden. Dabei weiß ich nicht, ob es nur an Skys Sichtwinkel liegt und daran, dass beide im Hauptteil der Geschichte nur blass im Hintergrund agieren. Doch am wenigstens konnte ich Kathleen, die Anführerin der Cheerleader, leiden. Diese war einfach nur gehässig und hatte Spaß daran, andere Leute zu mobben. Aber auch blieb ein Nebencharakter zu eindimensional.

Es gibt auch einige Kapitel aus Jeffs Sicht geschrieben, die mich alle überzeugen konnte. Er ist der beliebte Quarterback des Footballteams, der immer mit einem Lächeln durch die Welt geht, doch man merkt, dass einiges davon nur eine Fassade ist. Seine Geschichte konnte mich mitnehmen. Obwohl Sky sich ihm gegenüber zunächst unmöglich benimmt, fühlt er sich ihr direkt verbunden und zu ihr hingezogen. Es war angenehm, dass hier einmal die typische Rollenverteilung von Mann und Frau vertauscht wurden. Insgesamt ist Jeff mein absoluter Lieblingkschatakter, der zwar schon die Schatten des Lebens gesehen hat, aber trotzdem das Gute in den Menschen sieht. Er schafft es, Sky ins Gewissen zu reden und ihr zu helfen, nach vorne zu schauen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat ein schönes Tempo und sie ist echt niedlich. Beide stehen im Schatten und vielleicht schaffen sie es zusammen, wieder ins Licht zu treten. Das einzigste, was mich an Jeff stört, war seine Beziehung zu Kathleen. Ich kann seine Beweggründe verstehen, warum er mit ihr zusammen ist, aber doch ist er ihr gegenüber zu naiv.

Im letzten Drittel gibt es einige Offenbarungen, mit denen ich teilweise gerechnet habe und teilweise nicht. Diejenigen, die mich überrascht haben, konnten mich auch überzeugen. Hier hat es Mila Summers geschafft, eine besondere Geschichte zu erzählen, die es in kaum Büchern gibt. Bei einer anderen Thematik mochte ich den Umgang nicht, weil sie zu spät und dann zu überhastet behandelt wurde. Der Sprung zwischen dem letzten Kapitel und dem Epilog war mir zu groß. Hier wurde einiges an Potenzial verschenkt.

Generell reden alle Charaktere zu wenig miteinander und es wird deutlich gezeigt, dass manchmal nur Reden hilft. Dadurch wäre das Verhältnis zwischen Sky und ihrer Mutter besser geworden und vielleicht hätten Sky und Jeff die professionelle Hilfe bekommen, die sie brauchen. Einmal erwähnt Sky auch Jeff gegenüber eine psychologische Therapie, doch leider wurde das Thema dann wieder fallen gelassen. Ich hätte mich gefreut, wenn es öfter vorgekommen wäre und einige Charaktere wirklich in Therapie gegangen wäre.

*Fazit:* 3/5⭐️
Ich bin unschlüssig, wie ich das Buch ingesamt finden soll. Einige Thematiken und Jeff konnten mich überzeugen, doch teilweise ging es mir zu schnell, Sky war zunächst unsympathisch und die Nebencharaktere waren zu blass und eindimensional.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Mone38 Mone38

Veröffentlicht am 29.03.2020

Schadwhattemehr erwartet

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie fühlt sich so ... …mehr

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie fühlt sich so verloren wie nie zuvor. Doch dann trifft sie den 18-jährigen Jeff, und mit ihm stiehlt sich ganz zaghaft wieder mehr Licht in Skys Leben. Aber auch Jeff hat mit schrecklichen Erlebnissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen. Können die beiden sich gegenseitig retten?

Ich habe das Cover gesehen und wollte das Buch haben der klappentext paste auch sehr gut nur wurde meine Erwartung nicht erfüllt

Aber ich möchte mich hier jetzt nicht negativ auslassen denn ich denke jeder sollte für sich entscheiden ob er diese Geschichte lesen möchte oder nicht.

Mich hats nicht überzeugt

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Autorin

Mila Summers

Mila Summers - Autor
© Colette Höchst

Mila Summers wurde 1984 in Würzburg geboren. Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitete für die führende Onlinedruckerei Europas, bevor sie in der Elternzeit ihren ersten Liebesroman schrieb und diesen im Selbstverlag veröffentlichte. Vor ihrem Debüt Küss mich wach hätte Mila nie damit gerechnet, ihre Leidenschaft je zum Beruf machen zu dürfen. Nun schreibt sie romantische Liebesgeschichten mit Happy-End-Garantie, die ihre Leserinnen begeistern und ihnen eine Auszeit vom Alltag …

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