Verloren sind wir nur allein
 - Mila Summers - PB

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12,90

inkl. MwSt.

One
Paperback
Erzählendes für junge Erwachsene
432 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0094-8
Ersterscheinung: 28.02.2020

Verloren sind wir nur allein

Roman

(83)

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie fühlt sich so verloren wie nie zuvor. Doch dann trifft sie den 18-jährigen Jeff, und mit ihm stiehlt sich ganz zaghaft wieder mehr Licht in Skys Leben. Aber auch Jeff hat mit schrecklichen Erlebnissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen. Können die beiden sich gegenseitig retten?

Rezensionen aus der Lesejury (83)

SamyM89 SamyM89

Veröffentlicht am 07.04.2020

Es war wirklich eine wunderschöne berührende Geschichte sobald man drin war

Dies hier ist das erste Buch der Autorin welches ich lesen, ich kannte dne Namen vorher auch nicht. Doch sie konnte mich mit diesem Buch hier wirklich überraschen. Zwar muss ich sagen war der Schreibstil ... …mehr

Dies hier ist das erste Buch der Autorin welches ich lesen, ich kannte dne Namen vorher auch nicht. Doch sie konnte mich mit diesem Buch hier wirklich überraschen. Zwar muss ich sagen war der Schreibstil nicht ganz so locker und ich brauchte ein paar Seiten um reinzukommen doch trotzdem war die Handlung flüssig und leicht zu verfolgen. Ich muss aber sagen nachdem ich in der Geschichte dirn war konnte ich das Buch auch nur selten aus der Hand legen. Denn ich wollte dann wissen wie es endet, es hatte mich gefesselt. Zum Ende hin konnte ich das Buch dann auch nicht mehr weglegen und so kam das Ende dann ganz schnell, die Zeit verging dann wie im Flug.

Der Charakter rund um Sky hat mir gut gefallen. Zwar ist sie eine Person die schon starke Verluste miterleben musste doch das hat sie geprägt. Am Anfang ist sie sehr verschlossen, verständlich aber, doch im Verlauf vom Buch öffnet sich Sky und wird einem dann auch immer sympatischer. Man erfährt auch immer über sie während sie sich öffnet. So kann man sie dann auch viel besser verstehen. Doch was ist der GRund dafür das sie sich öffnet? Könnte es Jeff sein? Dieser klunge junge Mann der selber schon einen Verlust erleiden musste als er ein Kind war? Jeff ist ein wirklich interessanter Charakter und ein wunderbarer Mensch. Beide sind ein Charakter für sich und beide sehr interessant. Es hat spaß gemacht sie besser kennenzulernen.

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sallys_bookworld sallys_bookworld

Veröffentlicht am 06.04.2020

Rezension

REZENSION

Sky hat mir wirklich gut gefallen, sie war mir sympathisch und ich konnte mich mit ihr identifizieren und habe sie auch gut verstanden. Sie hat einen tollen Humor und ich musste wirklich ... …mehr

REZENSION

Sky hat mir wirklich gut gefallen, sie war mir sympathisch und ich konnte mich mit ihr identifizieren und habe sie auch gut verstanden. Sie hat einen tollen Humor und ich musste wirklich oft lachen, bei den Dingen die sich in ihrem Kopf abgespielt haben. Sie sagt wirklich immer und vor allem jedem was sie denkt, sie hält ihre Gefühle nicht zurück und das bewundere ich wirklich.

Jeff hab ich sofort ins Herz geschlossen, er ist einfach so liebevoll. Jeder der beiden hat eine große Last zu tragen die man vielleicht nicht auf den ersten Blick sieht, und sie helfen sich gegenseitig dabei es zu verarbeiten und lernen sich dabei lieben.

Ab und zu gab es Tagebuch Einträge von Sky, das hat mir total gut gefallen und hat alles noch ein wenig aufgelockert. Mila Summers hat eine lockere und leichte Schreibweise die einen wirklich schnell durch die Seiten fliegen lässt. Die Atmosphäre auf der Ranch fand ich wirklich wunderschön, aber das ganze hätte noch ein bisschen mehr Potenzial gehabt und kam leider viel zu wenig darin vor.

Das Buch bekommt von mir 4/5 ⭐️

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travelingbookpages travelingbookpages

Veröffentlicht am 05.04.2020

Eine unglaublich berührende Geschichte

Mich hat die Autorin mit ihrem Schreibstil ab der erste Zeile in die Geschichte gezogen. Mehr als einmal hatte ich einen Klos im Hals, weil die Gefühle der Protagonistin total präsent für mich waren. Seit ... …mehr

Mich hat die Autorin mit ihrem Schreibstil ab der erste Zeile in die Geschichte gezogen. Mehr als einmal hatte ich einen Klos im Hals, weil die Gefühle der Protagonistin total präsent für mich waren. Seit langem musste ich mal wieder beim Lesen weinen, da mich die Geschichte so aufgewühlt hat.

Sky, die Protagonistin, hätte ich am liebsten in den Arm genommen, getröstet und manchmal geschüttelt. Ich konnte durchgehend mit ihr mitfühlen, und trotzdem habe mich tierisch über sie aufgeregt, nur um sie im nächsten Moment doch zu verstehen. Obwohl sie immer wieder kleine Rückschritte macht, entwickelt sie sich in der Geschichte durchgehend und kommt immer mehr aus sich heraus.

Jeffs Perspektive fand ich auch unglaublich spannend. Vor allem zu Beginn erhält man durch Sky eine sehr subjektive Meinung von ihm und wird dann durch seine Ich-Erzählperspektive eines besseren belehrt. Vorrangig liest man aus Skys Sicht und nur selten aus Jeffs, was aber wunderbar passt.

Es werden eine Menge schwieriger Themen angesprochen, die ich aus Spoilergründen nicht nennen möchte. Doch allen wurde genug Platz eingeräumt und sie wurden realistisch behandelt.

Ich war überrascht, dass das Buch 423 Seiten hatte, da es mir überhaupt nicht so „lang“ vorkam. Genau so eine aufwühlende Geschichte habe ich mal wieder gebraucht und ich bin Mila Summers sehr dankbar, dass sie diese für uns geschrieben hat.

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 04.04.2020

Sky

Vor circa zwei Jahren ist Skys Vater gestorben und sie trauert immer noch sehr um ihn und zeigt das auch mit ihrer schwarzen Kleidung ganz offen. Da konnte ich sehr gut mit ihr fühlen. Doch ihre Mutter ... …mehr

Vor circa zwei Jahren ist Skys Vater gestorben und sie trauert immer noch sehr um ihn und zeigt das auch mit ihrer schwarzen Kleidung ganz offen. Da konnte ich sehr gut mit ihr fühlen. Doch ihre Mutter hat einen neuen Freund und möchte einen Neuanfang in Texas wagen. Dort lernt Sky dann Jeff kennen - oberflächlich gesehen ist er der nette Sportlertyp - doch auch er hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften. Jeff schafft es nach und nach, sie aus ihrem Schneckenhaus hervor zu locken. Eine Geschichte, die Mut macht und Hoffnung schenkt - aber manchmal etwas zu "zuckersüß" war.

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Sioux Sioux

Veröffentlicht am 02.04.2020

Wir lesen von Teenieentwicklungen - der Rest bleibt leider oberflächlich


Der Schreibstil:
Mila Summers schreibt wirklich schön leicht und locker. Sie verbeißt sich in kein Thema, um uns dann seitenlang damit zu quälen, sondern fliegt elegant und in einem angemessenen Tempo ... …mehr


Der Schreibstil:
Mila Summers schreibt wirklich schön leicht und locker. Sie verbeißt sich in kein Thema, um uns dann seitenlang damit zu quälen, sondern fliegt elegant und in einem angemessenen Tempo durch die Seiten. So bereitete es mir keine Schwierigkeiten, das Buch zügig durchzulesen.

Meine Meinung:
Wenn man Sky vorgestellt bekommt, muss man erst einmal wieder in den Teenie-Modus verfallen, denn sie ist ein Teenie. Durch und durch. Da ist die Zickigkeit, die Sturheit und auch oft die Ungerechtigkeit gegenüber anderen in ihren Handlungen. Sky hat aber natürlich noch einen anderen Grund: sie hat ihren Vater verloren und wird ziemlich schnell danach entwurzelt. Gut fand ich, dass sie zwar darauf herumgeritten hat, der neuen Situation aber zumindest innerhalb der Schule schnell eine Chance gegeben hat. Nichts wäre lästiger gewesen als eine Protagonistin, die sich gegen alles und jeden sperrt. Erzähltechnisch jedoch hatte ich ein paar Probleme mit Sky. Trotz Handlungen und Gefühlsbeschreibungen konnte ich sie das ganze Buch hinweg nicht richtig zu fassen kriegen. Es manifestierte sich kein komplettes Bild in meinem Kopf. Stattdessen musste ich mir immer wieder ihre Macken gefallen lassen und habe mal mehr mal weniger geduldig darauf gewartet, dass sie zur Einsicht kommt. Ich erkläre mir diese Distanz vor allem dadurch, dass der Leser sie durch Jeff ziemlich schnell ganz anders beschrieben bekommt, als er selbst sie wahrnimmt. Hier müssen sich zwei Bilder der selben Figur übereinander legen und das gelingt leider nicht, denn auch Jeff bleibt etwas undurchsichtig. Er war mir anfangs wesentlich sympathischer, weil er sich wesentlich erwachsener verhalten hat. Im weiteren Verlauf der Handlung wurde dann klar, dass da ein ganz anderer hinter ihm steckt. Dies erfahren wir in zwei ganz kurzen Szenen. Leider wurde es zu schnell abgehandelt. Jeff ist das und deshalb sagt man das. So kam es rüber. Generell haben die beiden nur in diesen Szenen mal vernünftig miteinander gesprochen. Wo die Gefühle so plötzlich herkamen, war mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Nach der Hälfte des Buches kannten sich Sky und Jeff meiner Meinung nach noch nicht einmal. Zwar war die Erzählsituation über die Erwähnung von Gemeinsamkeiten immer sehr schön eingeleitet, aber letztlich blieb alles oberflächlich. Sky kam eher wie ein Roboter rüber, der dann genau das Richtige sagt, obwohl sie vorher nicht den Eindruck machte, als könne sie so etwas überhaupt verstehen. Da war viel gewollt, viel in Planung, aber nichts wurde richtig durchgezogen.

Auch vom Handlungsfluss her war es schwierig. Wie oben bereits erwähnt, wartet man die ganze Zeit auf DIE Wendung. Die Wendung, die alles irgendwie noch korrigiert. Nur dadurch kommt Spannung auf. Denn die Handlung selbst vermag dies nicht. Zu Anfang fand ich es noch ganz erfrischend, dass man Skys Geheimnis schon früh vollständig kennt. So begründet sie sich schließlich ja auch. Anders wäre Sky wohl nicht zu ertragen gewesen. Aber auch Jeffs Geschichte wurde dann unheimlich schnell abgehandelt und man fragte sich, was einem das Buch denn nun erzählen wollte. Dass Sky eine Teenagerin ist? Das wissen wir von Anfang an. Zum Glück kommt dann gegen Ende noch ein anderer Strang zu (für mich etwas zu spät aber naja). ACHTUNG SPOILER: Skys Mutter ist krank. Dadurch und durch Jeff schon vorneweg lernt Sky eine sehr wichtige Moral, die sie sich schön erarbeitet. Das hat es für mich tatsächlich noch ein wenig gerettet, auch wenn es vorhersehbar war und die Handlung es eigentlich nicht gebraucht hätte, wenn es vorher alles etwas besser ausgearbeitet worden wäre.

Das Ende lässt mich genauso verwirrt zurück wie schon die ganze Geschichte zuvor. Jeff scheint sich total verloren zu haben. Er passt sich an. Ich sehe da keinerlei erwachsenes Verhalten, wenn die beiden nicht über so etwas sprechen und auch für den Leser ist es nicht richtig fassbar, wenn das Happy End happy ist, weil es einfach passend gemacht wird.
Weiter war ich enttäuscht, dass die Nebenprotagonisten nicht mehr Platz bekommen haben. Wenn mal zeit dafür war, dann wurden Skys Freundinnen zu ihren Zwecken erwähnt. Da habe ich dann auch eine sehr schöne Entwicklung gesehen. Andeutungen hinsichtlich der Freundinnen, wurden aber nicht verfolgt und verliefen sich ins Leere. Das machte es, so unwichtig es auch erscheinen mag, für mich noch unvollständiger.
(Für alle, die das Buch gelesen haben und bei denen ich deshalb etwas konkreter sein kann: Es wird angedeutet, dass Kathleen auf Noah steht. Keine erwähnt es aber jemals. Realistisch bei Teenagermädchen?)

Fazit:
Das Buch hat mich leider enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist echt nicht schlecht und gut mich super durch das ganze Buch getragen, die Geschichte selbst blieb jedoch oberflächlich und nicht gut ausgearbeitet. An vielen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin sich mehr Zeit dafür genommen hätte. Es wurden keine Gefühle transportiert und auch die Hauptprotagonisten blieben schwach und waren nicht richtig zu fassen. Es gibt jetzt noch drei Sterne, weil einige „Teenieentwicklungen“ ganz gut gemacht waren. Aber das allein trägt leider keine Geschichte, die von mehr als dem handeln soll.

3 von 5 Sterne von mir. (Mit einem zugedrückten Auge)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Mila Summers

Mila Summers - Autor
© Colette Höchst

Mila Summers wurde 1984 in Würzburg geboren. Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitete für die führende Onlinedruckerei Europas, bevor sie in der Elternzeit ihren ersten Liebesroman schrieb und diesen im Selbstverlag veröffentlichte. Vor ihrem Debüt Küss mich wach hätte Mila nie damit gerechnet, ihre Leidenschaft je zum Beruf machen zu dürfen. Nun schreibt sie romantische Liebesgeschichten mit Happy-End-Garantie, die ihre Leserinnen begeistern und ihnen eine Auszeit vom Alltag …

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