Very First Time
 - Cameron Lund - PB

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12,90

inkl. MwSt.

One
Paperback
Erzählendes für junge Erwachsene
412 Seiten
ISBN: 978-3-8466-0107-5
Ersterscheinung: 28.08.2020

Very First Time

Mein Masterplan in Sachen Liebe
Übersetzt von Freyja Melsted

(67)

Die 18-jährige Keely steht kurz vor ihrem Highschool-Abschluss, und sie freut sich schon riesig auf das Collegeleben. Doch eins ist für sie klar: Bevor es so weit ist, will sie endlich ihr erstes Mal hinter sich zu bringen. Auf keinen Fall kann sie sich am College als Anfängerin in Sachen Sex outen. Ein Plan muss her, und Keely beschließt, dass für das erste Mal niemand besser geeignet ist als ihr bester Freund Andrew. Immerhin kennen die beiden sich schon ewig, also werden ihnen bestimmt keine Gefühle im Weg stehen. Oder etwa doch?



Pressestimmen

„Den Druck, der auf jungen Menschen lastet, sich durch einen sexuellen Status zu definieren, ermittelt Lund ebenso gut, wie die unterschiedlichen Erwartungen und Vorstellungen über das erste Mal. […] Absolute[r] Lesespaß!“

Weitere Abbildungen

Rezensionen aus der Lesejury (67)

Mipha Mipha

Veröffentlicht am 22.04.2021

Keely war eine interessante, witzige, teils anstrengende, aber dennoch sympathische Protagonistin

Kelly steht kurz vor ihrem Highschool Abschluss. Sie hat Freunde, ein tolles Zuhause und eigentlich ein schönes Leben. Doch eine Sache belastet sie gewaltig: Anders als alle anderen ist sie noch Jungfrau. ... …mehr

Kelly steht kurz vor ihrem Highschool Abschluss. Sie hat Freunde, ein tolles Zuhause und eigentlich ein schönes Leben. Doch eine Sache belastet sie gewaltig: Anders als alle anderen ist sie noch Jungfrau. Immer wieder bekommt sie mit, wie die anderen negativ über Jungfrauen reden und will deswegen jetzt auch endlich ihr erstes Mal hinter sich bringen. Um am College nicht als Jungfrau anzufangen, beschließt sie, mit ihrem besten Freund ihr erstes Mal zu erleben. Was sollte dabei schon groß schief gehen?

Der Schreibstil von Cameron Lund ist wirklich sehr flüssig und unfassbar bildlich, wodurch ich sehr leicht in die Geschichte gefunden habe. Man fliegt einfach nur so über die Seiten. Keely war eine interessante, witzige, teils anstrengende, aber dennoch sympathische Protagonistin. Ich hab das Buch eher aus einer humorvollen Sicht betrachtet und nicht sonderlich ernst genommen, dadurch sind mir die Themen auch absolut nicht negativ aufgestoßen. Ich liebe solche überspitzten Teenie Geschichten ab und an. Meiner Meinung nach ist es die perfekte Geschichte für zwischendurch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

hulahairbabe hulahairbabe

Veröffentlicht am 03.01.2021

Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch

„My very first Time“ von Cameron Lund begleitet die 18-Jährige Keely auf ihrem Weg „zur Frau“. Denn für Keely ist klar: Bevor sie ihren Abschluss in der Tasche hat und aufs College geht, muss sie endlich ... …mehr

„My very first Time“ von Cameron Lund begleitet die 18-Jährige Keely auf ihrem Weg „zur Frau“. Denn für Keely ist klar: Bevor sie ihren Abschluss in der Tasche hat und aufs College geht, muss sie endlich ihre Jungfräulichkeit verlieren. Wer bietet sich da besser an als ihr bester Freund Andrew? Beste Freunde helfen sich doch immer, oder?
Ich kannte bisher kein Buch von Cameron Lund und habe bisher auch noch keine Bücher mit ähnlicher Story gelesen. Ich fand die Idee irgendwie so absurd, dass sie schon wieder spannend war. Erschreckend fand ich dennoch, wie die High School Schüler mit dem Thema Jungfräulichkeit umgehen. Mir kam es an der ein oder anderen Stelle etwas überzogen vor, auch wenn ich weiß, wie fies Teens sein können.
Dass Keely sich für ihre Jungfräulichkeit schämt ist in Anbetracht der fiesen Mitschüler logisch und nachvollziehbar. Warum sie gerade ihren besten Freund Andrew fragt, habe ich nicht verstanden. Ich habe lediglich nachvollziehen können, warum sie nicht Dean dafür instrumentalisiert hat. Aber sei es drum. Die Geschichte hat mich gut unterhalten und ich fand Andrew und Keely einfach Zucker zueinander. Ich hätte auch gerne so einen besten Freund (oder mehr).

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CallieWonderwood CallieWonderwood

Veröffentlicht am 28.12.2020

Very First Time - Cameron Lund

Die 18-jährige Keely steht kurz vor ihrem Highschool-Abschluss, und sie freut sich schon riesig auf das Collegeleben. Doch eins ist für sie klar: Bevor es so weit ist, will sie endlich ihr erstes Mal hinter ... …mehr

Die 18-jährige Keely steht kurz vor ihrem Highschool-Abschluss, und sie freut sich schon riesig auf das Collegeleben. Doch eins ist für sie klar: Bevor es so weit ist, will sie endlich ihr erstes Mal hinter sich zu bringen. Auf keinen Fall kann sie sich am College als Anfängerin in Sachen Sex outen. Ein Plan muss her, und Keely beschließt, dass für das erste Mal niemand besser geeignet ist als ihr bester Freund Andrew. Immerhin kennen die beiden sich schon ewig, also werden ihnen bestimmt keine Gefühle im Weg stehen. Oder etwa doch?
(Klappentext)


Ich lese sehr gerne ab und zu Contemporary Jugendbücher und bei "Very First Time" hatte ich mich auf ein tolles Buch aus diesem Genre gefreut, nur leider wurde ich enttäuscht.
Den Anfang fand ich nicht schlecht, aber recht schnell hat mich ein wenig gestört, wie Keely und ihre Mitschüler mit dem Thema das erste Mal umgehen. Keely empfindet es als Wettrennen an ihrer Schule, wer wann seine Jungfräulichkeit verliert. Und dabei denkt sie, dass sie eine Verliererin ist, weil sie noch keinen Sex hatte. Damit ist sie total unglücklich und will unbedingt vor dem College auch diesen Schritt gehen. Allein diesen Gedanken fand ich sehr kritisch, die Autorin schreibt zwar im Vorwort, dass es eben genau kein Wettrennen sein soll, das hat es für mich aber nicht besser gemacht.
Hinzu kommt dann noch, dass die anderen Mädchen an Keelys Highschool die Jungs sehr verurteilen. Jeder Typ würde das Mädchen nach dem ersten Mal links liegen lassen, direkt eine neue Freundin haben und nie wieder mit ihnen sprechen. Auch Hannah, Keelys beste Freundin, meint, sich die zu verlieben und dann Sex zu haben, wäre blöd, weil man dann verletzt würde. Sex und Verliebt-sein die perfekte Traumvorstellung wäre, es aber in der Realität nicht so wäre und alles Jungs in der Highschool Idioten sind.
Zufällig lernt dann Keely den älteren, tollen Dean kennenlernt und ist gleich total hin und weg von ihm. Er geht ans örtliche College und in Keelys Augen ist allein deswegen deutlich cooler und reifer, als die Jungs an der Schule. Und er sit endlich jemand, der sie nicht schon seit Ewigkeiten kennt. Sie bewundert und himmelt Dean und will vor allem, will sie auf keinen Fall zeigen, wie unerfahren sie ist. Denn sie hat große Angst ihn zu vergraulen und dass er sie dann nicht mehr mögen würde.
Zitat : "Es ist die ideale Lösung für mein Problem. Ich will mein erstes Mal mit jemandem haben, dem ich voll und ganz vertraue, von dem ich weiß, dass er danach nicht aufhören wird, mit mir zu reden, der mich nicht verurteilen wird, wenn ich aufgeregt, ungeschickt oder ängstlich bin."
Auf Hannahs Idee hin entschließt sich Keely, dass sie mit Andrew ihr erstes Mal erleben will, um für Dean zu lernen und üben. Weil er ihr bester Freund, sie ihm vertraut und weiß, dass er sie respektiert. Er kennt sie seit Kindertagen und hat viele peinlichen Momente mitbekommen, mit ihm kann sie über alles reden. Deswegen scheint es für sie perfekt.
In diesem Moment hat mir das Buch immer weniger gefallen und ich fand es nicht gut, dass das Geschehen sich in Richtung Liebesdreieck entwickelt hat. Denn schon im Klappentext wird andeutet, sind Andrew und Keely beste Freunde und nur das. Er ist für sie wie ein Bruder an und sie ist der Meinung, er würde sie gar nicht als richtiges Mädchen, sondern als Kumpel sehen. Für mich kam es dann ziemlich plötzlich, wie Keely für Andrew empfindet und auch bei ihm wirkte das Ganze seltsam, konstruiert und nicht gut gemacht.
Zitat : "Ich schüttle den Kopf, um die vielen herumschwirrenden Gedanken zu sortieren. Ich sollte es mir nicht so zu Herzen nehmen; ich will doch gar nichts von Andrew. Ich habe James Dean."
Leider waren mir auch weder Keely als Protagonistin, noch Andrew oder die Nebencharakteren, wie Dean, Danielle oder Ava. Denn ehrlich gesagt, gab es nichts an den Charakteren, was ich richtig sympathisch fand. Besonders bei Dean konnte ich absolut nicht nachvollziehen, warum Keely so super verliebt ihn ist und insgesamt waren ihre Gedanken und Gefühle wenig verständlich, allein weil sie gegenüber ihm kaum Charakter zeigt oder einen eigenen Willen zeigt und ihm vor allem nur gefallen möchte.
Den Schreibstil von Cameron Lund war okay und ließ sich locker flüssig lesen. Mit dem Ende konnte mich die Autorin nur leider überhaupt nicht überzeugen, ihre Botschaft aus dem Vorwort kam im gesamten Buch nicht so herüber und ich hätte mir deutliche Sätze gewünscht, die das deutlich machen.
Von Büchern in diesem Genre bin ich es meistens gewohnt, dass die Protagonistin eine großartige charakterliche Entwicklung durchmacht und Dinge anders sieht als vorher. Darauf habe ich bei Keely vergeblich gewartet. Am Ende hat Keely nur eine einzige neue Erkenntnis, diese hat sie nur auf einen kleinen Aspekt bezogen. Genauso war der Grund, weshalb sie sich letztendlich so verhalten hat, nicht, dass sich ihr Denken verändert hätte.

Fazit :
Konnte mich leider gar nicht überzeugen, viele Aspekte haben mich gestört und das Buch war für mich leider ein Flop.

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Natalie86Hosang Natalie86Hosang

Veröffentlicht am 16.12.2020

Süße Geschichte für zwischendurch, aber ohne große Außergewöhnlichkeit

Rezension „Very First Time: Mein Masterplan in Sachen Liebe“ von Cameron Lund



Meinung

Very first Time von Cameron Lund erregte meine Aufmerksamkeit durch sein süßes Cover und den Klappentext. In ... …mehr

Rezension „Very First Time: Mein Masterplan in Sachen Liebe“ von Cameron Lund



Meinung

Very first Time von Cameron Lund erregte meine Aufmerksamkeit durch sein süßes Cover und den Klappentext. In fast jedem Fall gehe ich unvoreingenommen und ohne Erwartungen an eine Geschichte, da ich mir währenddessen meine eigene Meinung bilden möchte. Doch hier war es eins der wenigen Male, wo ich auf eine humorvolle, Jugendliche, neckische Geschichte hoffte, die mich leider nicht komplett überzeugen konnte.

Very First Time erzählt die Geschichte von Keely, die kurz vor ihrem Highschool Abschluss steht. Natürlich freut sie sich auf das College Leben, gleichzeitig hat sie das Gefühl, nicht alle Highschool Erfahrungen gemacht zu haben. Mit 18 Jahren ans College zu gehen und noch Jungfrau zu sein ist etwas, womit sich Keely dort nicht outen kann. Keely lernt den älteren Dean kennen und ist bereit, diesen einen Schritt weiterzugehen. Wer würde sich besser eignen um ihre Unerfahrenheit, ihren Makel, zu beseitigen, als ihr bester Freund Andrew? Werden ihnen dabei ihre Gefühle im Weg stehen?

Ich mochte den Schreibstil auf Anhieb und konnte mich dank der Perspektive, die aus Keelys Sicht erzählt wird, schnell und gut in sie hineinversetzen. Ihre Gefühle und ihre Situation in der die sich befindet, brachte mir die Autorin authentisch und echt näher. Auch Keely selbst gefiel mir als Charakter, obwohl ich manchmal das Gefühl hatte, dass sie sich zu sehr von der Meinung ihrer Freundinnen leiten ließ. Doch es ist gerade in jungen Jahren schwer, zu erkennen was richtig und falsch ist, wer einem wirklich wohl-gesonnen ist und wer nicht.

Ich hätte mir für Keely so sehr gewünscht, dass sie selbst durchblicken würde. In diesem Punkt aber konnte ich leider auch mich selbst wieder erkennen, denn egal wie sehr man glaubt dem richtigen Pfad zu folgen, du kannst anderen nie hinter den Kopf gucken. Wer dazugehören und es richtig machen will, läuft sehr schnell Gefahr in die falsche Richtung zu gehen. Ein Aspekt, der schätzungsweise beinahe jeden von uns betrifft. Neben Keely treffen wir natürlich auf ihren besten Freund Andrew, bei dem die Sympathie etwas anders ausfiel. Waren Andrew und Keely allein, mochte ich Seine nerdige Art sehr.

Doch Andrew verhielt sich auch anders und gerade in diesen Momenten empfand ich ihn nicht gerade als sympathisch, ja hatte sogar manchmal das Gefühl, es sei eine aufgesetzte Maske. Es ist durchaus verständlich in einem YA Roman auf gewisse Stereotypen zu treffen, wodurch das Teenager Drama vorprogrammiert war. Und dieser Punkt ist auch vollkommen in Ordnung gewesen, denn wer greift schon zu solch einem Buch, wenn man sich damit nicht auseinandersetzen kann?

Was mir persönlich missfiel war, dass das Thema Jungfräulichkeit und Sexueller Umgang einstweilen etwas plumb rüber kam. Auch war der Umgang der Jugendlichen nicht immer schön zu lesen. Ich persönlich mag Dramaturgie, doch nicht wenn sie zu hoch ausgereizt wird. Wettmachen konnte dies zu einem großen Teil die Entwicklung am Ende, denn es zeigte mir das, was ich von der Geschichte erhofft hatte. Eine herrlich süße, witzige, emotionale Geschichte, bei der auch die Botschaften nun ihren richtigen Kern fanden.


Fazit

Very First Time ist ein leichter, moderner Roman über Themen und Erfahrungen, die wohl ein jeder von uns kennt. Mir persönlich fehlte es an den Charakteren, die ich eher unausgereift empfand, wodurch ich hier leicht zwiegespalten bin. Auch waren natürlich viele Klischees und Vorhersehbarkeit vorhanden, doch das störte mich weniger, denn es geht hier um eine YA Story. Ein Touch mehr Außergewöhnlichkeit hätte der Handlung viel mehr gegeben. Mit dem Ende konnte die Autorin jedoch wieder Punkte sammeln.


🌟🌟🌟 3.5 von 5 Sternen

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aly53 aly53

Veröffentlicht am 30.11.2020

Ein einfühlsame und mitreißende Story über das Erwachsen werden

Als ich dieses Buch begonnen habe, war es völlig anders, als ich erwartet habe.
Ich hab sogar mehrfach den Klappentext gelesen, um zu sehen, wann dieser Punkt eintritt.
Was schon eine geraume Weile dauert, ... …mehr

Als ich dieses Buch begonnen habe, war es völlig anders, als ich erwartet habe.
Ich hab sogar mehrfach den Klappentext gelesen, um zu sehen, wann dieser Punkt eintritt.
Was schon eine geraume Weile dauert, denn diese Geschichte braucht Vorlauf und das auf jeder erdenklichen Ebene.

Keely ist das Herzstück dieses Romans und so unscheinbar, aber gleichzeitig enorm interessant und wandelbar.
Den Kern dieser Story ,konnte ich lange Zeit gar nicht mit ihr in Verbindung bringen.
Weil Keely anders ist, weil sie mehr ist.
Sie schert sich nicht darum, was andere von ihr denken.
Sie zieht ihr eigenes Ding durch. Liebt Hitchcock, ihre besten Freunde Andrew und Hannah. Doch die Erwartungshaltung der Highschool Zeit, lässt auch sie nicht außen vor.
Ein Stein ,der unaufhaltsam ins Rollen gerät und nicht aufzuhalten ist.
Wird sie mit dem Strom schwimmen oder dagegen ankämpfen?
Hierbei erfahren wir ihre Perspektive, was sie sehr schön in den Fokus rückt, aber nicht unbedingt mehr Tiefe schenkt.

Cameron Lund hat einen sehr leichten und dennoch einfühlsamen Schreibstil, so dass ich mich toll in diese Story hineinfühlen konnte.
Auf ihre ganz besondere Art, zeigt sie uns ein junges Mädchen, das in der wichtigsten Zeit ihres Lebens steht.
Eine Zeit, die alles verändert.
Keely ist 18. Aber gerade am Anfang hatte ich das Gefühl, eine 16jährige vor mir zu haben, die sich noch selbst sucht und Angst hat, irgendwo anzuecken und ja, einfach aufzufallen.
Oft macht sie sich kleiner ,als sie ist und das muss sie einfach nicht.
Sie gerät unter den Druck endlich keine Jungfrau mehr zu sein und das macht sie panisch.
Und dabei schlägt sie einen Weg ein, der einfach alles verändert.
Für sie und ihr Umfeld.

Ich mochte diese Geschichte wahnsinnig gern, auch wenn sie sehr vorhersehbar war.
Besonders gut gefallen hat mir auch Dean, der vor sich hin lebt und das Leben nicht allzu ernst nimmt. Allerdings hatte ich bei ihm das Gefühl, dass er in Widersprüche gerät, die seine ganze Persönlichkeit umkrempeln. Etwas, was ich mit dem Dean, den ich kennenlernte, nicht in Einklang bringen konnte.
Insgesamt steckt in den Charakteren verdammt viel drin.
Sie haben Ecken und Kanten, leben ihre Highschool Zeit aus und durchlaufen eine große emotionale Krise, die sie prägt und ein wichtiges Stück ihres Lebens ausmacht.
Dabei versucht jeder sich selbst zu finden, aber auch den Anschluss nicht zu verlieren, was sich als enorm schwierig herausstellt.
Dabei bleiben Themen wie Freundschaft, Eifersucht, Missgunst, aber auch Rivalitäten nicht außen vor. Besonders die Mädels haben manchmal häufig die Zicke heraushängen lassen, was viel mehr an 15 ,16jährige erinnert, als an 18jährige.
Was mir mitunter ein Augenrollen entlockt hat.

Richtig toll fand ich dagegen, wie sehr Keely aus sich herausgegangen ist. Man hat gespürt, woran sie Spaß hat ,was sie förmlich aufblühen ließ.
Sehr überraschend war das Ende nicht. Aber einige Akzente zwischen Keely und Andrew haben mich dennoch überrascht und zum grinsen gebracht.
Besonders die Emotionen zwischen den beiden waren zum greifen nah und so unheimlich verletzlich und gut zu spüren.
Dramatik kommt definitiv nicht zu kurz.
Denn letztendlich, egal wie gut man sich kennt, Geheimnisse gibt es immer und deren Enthüllungen schaffen es immer, dich aus der Bahn zu werfen.
Letztendlich ein sehr einfühlsamer, aber auch mitreißender Roman über das erwachsen werden und die typischen Klischees ,die dazwischen liegen.

Fazit:
"Very first Time: Mein Masterplan in Sachen Liebe” von Cameron Lund, ist kein Roman der großartig überrascht.
Der Klappentext verrät bereits alles, was man wissen muss.
Dennoch ist der Autorin eine sehr mitreißende, aber auch einfühlsame Story über das Erwachsenwerden werden gelungen, die mit einer wichtigen Thematik aufwartet.
Sehr gelungen und ziemlich emotional.
Perfekt um den Alltag mal außen vorzulassen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor:in

Cameron Lund

Cameron Lund - Autor
© Kirsten Getchell

Cameron Lund ist Debütautorin und Singer/Songwriterin. Aufgewachsen in New Hampshire, zog sie für das Film-Studium nach Santa Barbara in Kalifornien, und ist dort seitdem geblieben. Sie liebt es zu reisen – während ihrer Reisen um die Welt schreibt sie dann auch besonders gern an neuen Geschichten.

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