Das Mädchen aus Feuer und Sturm
 - Renée Ahdieh - eBook
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5,99

inkl. MwSt.

One
Erzählendes für junge Erwachsene
416 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6484-2
Ersterscheinung: 28.09.2018

Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Band 1 der Reihe "Samurai-Dilogie"
Übersetzt von Martina M Oepping

(16)

Ein Mädchen, dazu bestimmt, des Kaisers Sohn zu heiraten.
Ein Junge, der den Glauben an das Gute in seinem Herzen begraben hat.
Eine große Liebe, die alles verändern kann.


Mariko, Tochter eines hochrangigen Samurai, weiß, dass sie ihre Zukunft nicht selbst bestimmen darf. Sie ist klug und erfinderisch, aber eben ein Mädchen. Mit 17 wird sie dem Sohn des Kaisers versprochen. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit wird ihr Geleitzug vom berüchtigten Schwarzen Klan vernichtet. Mariko überlebt als Einzige und nutzt ihre Chance, dem vorgegebenen Pfad zu entkommen! Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen. Zum ersten Mal in ihrem Leben erntet sie Anerkennung. Und sie verliert ihr Herz – ausgerechnet an den Feind …

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Rezensionen aus der Lesejury (16)

Lisasbuechereck Lisasbuechereck

Veröffentlicht am 01.08.2019

Ein neues Abenteuer beginnt

Endlich wieder was von Renée Ahdieh, ich habe mich so gefreut. Ja ich weiß das Buch ist schon letztes Jahr erschienen, aber ich habe extra gewartet bis Band zwei erscheint. Ich kenn mich doch ich muss ... …mehr

Endlich wieder was von Renée Ahdieh, ich habe mich so gefreut. Ja ich weiß das Buch ist schon letztes Jahr erschienen, aber ich habe extra gewartet bis Band zwei erscheint. Ich kenn mich doch ich muss direkt weiter Lesen und so ist es auch. Denn das Buch war klasse.
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Mariko ist ein tolles Mädchen. Dazu erzogen ihre rolle als Frau anzunehmen (Lieb sein, Heiraten und drauf hören was ihr befohlen wird), lebt in ihr ein kleiner Rebell. Schon als Junges Mädchen hat sie sich für die Samurai interessiert, gerne Sachen erfunden und Fragen über Fragen gestellt. Daher war es klar das sie ihre Chance ergreift, als sie sich ihr bietet. Sie verkleidet sich als Junge und zieht los.
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Das Klingt nach Mulan? Japp tut es und doch ist es was ganz eigenes. Die Story war super Interessant und der Hintergrund warum sie sich verkleidet, ist sehr schlimm. Ich mochte den verlauf der Geschichte sehr gerne. Mariko entwickelt sich unglaublich weiter. Sie lernt für sich selbst zu sorgen. Sie lernt das echte Leben kennen und sie lernt sich selber kennen. Was ihre Stärken sind, was ihre Werte sind und was sie sich wünscht.
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Natürlich gibt es auch einen krassen Showdown am Ende. Das muss ja auch sein. Man will ja Neugierde wecken für den zweiten Teil. Und das ist mehr wie nur gelungen. Das ende war so krass und Aufwühlend das man einfach weiter lesen muss.
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Und das werde ich auch tun. Und zwar sofort. Es gab einige stimmen die meinten, die Geschichte wäre nicht so gut wie Zorn und Morgenröte. Doch das kann ich nicht bestätigen. Es ist was ganz eigenes für sich und ich denke da kann noch einiges kommen. Daher gibt es 4 Sterne von mir.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

sabinehw sabinehw

Veröffentlicht am 05.05.2019

Mariko und der Wunsch auf ein selbstbestimmtes Leben

„Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ von Renée Ahdieh erschien im September 2018 im Verlag ONE.
Das Cover ist wunderschön, am Stil und den Farben erkennt man den Jugendroman und die Zielgruppe.

Die junge ... …mehr

„Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ von Renée Ahdieh erschien im September 2018 im Verlag ONE.
Das Cover ist wunderschön, am Stil und den Farben erkennt man den Jugendroman und die Zielgruppe.

Die junge Mariko hat kein selbstbestimmtes Leben, sie soll den Sohn des Kaisers heiraten. Sie fügt sich ihrem Schicksal und begibt sich mit einem Geleitzug auf die Reise. Auf dem Weg zum Palast werden sie angegriffen und nur Mariko überlebt den Überfall. Mariko genießt ihre Freiheit und möchte sie gerne eine Weile genießen, dazu ist eine Verkleidung notwendig.......

Die Geschichte handelt in Japan ohne historischen Anspruch und zeitlich in die feudale Ära der großen Samurai – Krieger angesiedelt, großartig wird dem Leser die japanische Kultur näher gebracht. Die Story startet sehr aktionreich und begibt sich danach in seichtere Gewässer, sie plätschert bis zur Mitte etwas dahin, danach nimmt sie wieder Fahrt auf. Es folgen sehr gefährliche Situationen und Kampfszenen, die sich mit sehr gefühlvollen und romantischen Szenen abwechseln. Die Autorin hat eine unterhaltsame Geschichte voll Intrigen und Geheimnissen gewoben, mit jeder Menge Magie. Leider erklärt sie nicht woher die Magie kommt, oder wer sie hervor ruft. Da bedarf es in Teil 2 einer Erklärung.
Im letzten Drittel der Geschichte überschlagen sich die Handlungen, es wirkt als wäre der Autorin die Zeit davon gelaufen, viel zu schnell kommt das Ende. Es ist zu hoffen, dass die übersprungenen Szenen in Teil 2, erläutert werden.
Der Schreibstil von Renée Ahdieh ist sehr flüssig zu lesen, detailliert und nicht ausschweifend. Die Sprache ist anfangs, durch die vielen japanischen Namen und Begriffen, etwas gewöhnungsbedürftig. Dies unterstreicht den Flair des japanischen Settings ungemein.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sehr unterschiedlich, sie besitzen Humor und wie im wirklichen Leben Ecken und Kanten.
Mariko ist clever und mutig, sie möchte ein selbstbestimmtes Leben führen und ergreift die Chance, die sich ihr bietet.

Fazit: Die Autorin hat einen unterhaltsamen Auftakt zu ihrer Dilogie abgeliefert. Mich konnte die Idee und die Umsetzung weitestgehend überzeugen. An einigen Punkten hat sie ein paar Schwächen und war nicht so nachvollziehbar. Ich hoffe auf eine bessere Umsetzung in der Fortsetzung und gebe alles in allem meine Leseempfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Caro_ Caro_

Veröffentlicht am 30.12.2018

Rezension zu "Das Mädchen aus Feuer und Sturm"

Erster Satz:

"Am Anfang gab es zwei Sonnen und zwei Monde."


Meine Rezension:

Für mich ist dies das erste Buch der Autorin, aufmerksam auf die Geschichte geworden bin ich durch das Cover, die sanften ... …mehr

Erster Satz:

"Am Anfang gab es zwei Sonnen und zwei Monde."


Meine Rezension:

Für mich ist dies das erste Buch der Autorin, aufmerksam auf die Geschichte geworden bin ich durch das Cover, die sanften Farben haben mich neugierig gestimmt.


Spielen tut die Geschichte im japanischen Raum, beim Lesen wird man mit der asiatischen Kultur und den Gebräuchen konfrontiert. Vor Allem kommen viele Begriffe drin vor, aber auch wenn man nicht mit der asiatischen Kultur vertraut ist.



Protagonistin Mariko wird auf dem Weg zu ihrem Verlobten, dem Sohn des Kaisers, im Wald überfallen, sie überlebt den Überfall und gibt sich daraufhin als Junge aus, um den berüchtigten Schwarzen Clan aufzusuchen, um herauszufinden, warum sie überfallen wurde. Doch umso länger sie beim Schwarzen Clan ist, desto merkwürdiger kommen ihr die Umstände vor und die Gerüchte um den Clan scheinen nur Gerüchte zu sein.

Dann ist da noch ihr Bruder Kenshin, der nicht glaubt, dass seine Schwester gestorben ist, er begibt sich auf die Suche nach ihr.


Mariko ist ein starker Charakter, sie verhält sich nicht so, wie ihr Stand es von ihr verlangt. Sie ist aufgeweckt und hat viele Fragen, handwerkliches Geschick ist ihr nicht ganz fremd. Sie ist wissbegierig und hält nicht an ihrer Meinung fest, sondern lässt sich eines besseren belehren.

Die Liebesgeschichte in diesem Buch war anfangs für mich etwas zu flach und sparsam beschrieben. Doch mit dem Verlauf der Geschichte wurde die Liebe greifbarer und überzeugender.


Die magischen Aspekte kommen zwar drin vor, aber leider nur ganz spärlich und werden nicht näher erläutert. Das finde ich etwas schade, hoffe aber, dass es im zweiten Band noch weiter ausgeführt wird.


Stimmt das Buch in den ersten zwei Dritteln noch eher einen ruhigen Ton an, so wird es im letzten Drittel actionreich und man muss sich ranhalten, alles aufzunehmen und zu verstehen. Am Ende bleiben viele Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Buch beantwortet werden.


Geschrieben ist das Buch aus der persönlichen Sicht von Mariko, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Sie ist genauso unerfahren wie der Leser. Es gibt auch immer wieder kurze Passagen aus Kenshins Sicht, sodass man auch etwas mehr über ihn lernen kann, dennoch sorgt es nicht dafür, dass man vertrauter mit ihm wird.



Fazit:

"Das Mädchen aus Feuer und Sturm" bietet eine interessante Geschichte mit Fantasyelementen. Die Charaktere sind gut dargestellt, das asiatische Setting gibt einen besonderen Flair. Allerdings dauert es seine Zeit, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt. Es ist noch Luft nach oben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Winniehex Winniehex

Veröffentlicht am 22.12.2018

War mehr Sturm als Feuer

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag - über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des ... …mehr

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag - über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hin. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit entkommt sie nur knapp einem blutigen Überfall - und nutzt ihre Chance, die Freiheit zu kosten: Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen und lernt eine ganz neue Welt kennen. Und sie verliert ihr Herz ... ausgerechnet an den Feind.

Mich hat die ganze Story etwas an Wolverine erinnert, die Tochter des Tycoons und ein unbekannter Held, der ihr helfen möchte. Mariko will herausfinden wer dahinter steckt, was ist ihr begehren und warum soll Sie sterben? Wer ist denn ihr unbekannter Helfer?

Die Geschichte hatte was Märchenhaftes, die Guten gegen die Bösen oder besser noch die großen gegen die Kleinen. Aber wirklich wahnsinnig spannend geschrieben, gleichzeitig klischeehaft. Deswegen würde ich hierfür einen Stern abziehen, heißt es gibt 4 von 5 Sternen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lena Lena

Veröffentlicht am 12.11.2018

Toller Auftakt mit spannendem Setting

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und soll mit dem Sohn des Kaiser verheiratet werden. Auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann wird sie jedoch überfallen und ihr gesamtes Gefolge getötet. ... …mehr

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und soll mit dem Sohn des Kaiser verheiratet werden. Auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann wird sie jedoch überfallen und ihr gesamtes Gefolge getötet. Nur Mariko kann flüchten und sich so retten. Dennoch ist sie nicht bereit, zu ihrer Familie zurückzukehren, denn zuvor möchte sie ihrer geplanten Ermordung auf den Grund gehen. Wer hat sie überfallen und warum wünscht sich jemand ihren Tod? Als junger Mann verkleidet schleust sie sich in den "schwarzen Clan" ein und ist fest entschlossen, ihre Antworten zu finden. Doch je mehr Zeit sie beim schwarzen Clan verbringt, umso mehr fängt sie an zu verstehen, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Als ich den Klappentext das allererste Mal gelesen habe, musste ich sofort an die Geschichte von Mulan denken. Und tatsächlich lassen sich durchaus einige Parallelen finden, dennoch ist Das Mädchen aus Feuer und Sturm kein Abklatsch sonder ganz anders.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist zwar eine Fantasiewelt, dennoch ist sie durch ihren Bezug zu den Samurai an die japanische Kultur angelehnt. Durch einige Fremdwörter und die ungewohnte Kultur fiel es mir zunächst nicht ganz leicht, in die Geschichte herein zu finden, das Glossar am Ende des Buches half dabei aber enorm. Ich fand es ungemein interessant über diese fremde Kultur zu lesen und einen kleinen Einblick zu kriegen. Zusätzlich wurden auch einige übernatürliche Elemente und Magie in die Geschichte eingebaut, die aber eher am Rande vorkamen. Dennoch hätte ich gerne mehr über die Magie gelesen und auch gerne mehr über ihre Herkunft und ihren Ursprung erfahren. Hier hätte ich mir ein paar mehr Informationen gewünscht, da es sonst etwas flach und nicht authentisch wirkt.
Das zweite Problem, dass ich mit der Geschichte hatte, war Marikos Tarnung als Junge. Für einige Zeit kann dies durchaus funktionieren, doch da sie längere Zeit mit den Mitgliedern des schwarzen Clans zusammenlebt, kommt es mir ein wenig unlogisch und unglaubwürdig vor, dass wirklich niemand erkennt, dass sie in Wirklichkeit ein Mädchen ist. Zwar schneidet sie sich die Haare ab und bindet ihre Brüste mit Musselin-Bandagen ab, dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass dies auf Dauer eine gute Tarnung ist. Vielleicht sehe ich das auch etwas zu streng, aber für mich war diese Verkleidung nicht ausreichend, um auf Dauer wirksam zu sein.

Abgesehen von diesen zwei kleinen Kritikpunkten hat mich die Geschichte allerdings wirklich begeistert. Schon von Anfang an wird für Spannung gesorgt, welche über die gesamte Länge der Geschichte gehalten wird und sich am Ende zu einem Höhepunkt steigern konnte.
Auch die Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen.
Mariko konnte mich vor allem mit ihrem scharfen Verstand beeindrucken. Was ihr an körperlicher Stärke und Kampfkunst fehlt, gleicht sie mit Intelligenz, Neugier und Erfindergeist wieder aus. Auch lässt sie sich nicht so schnell entmutigen, sondern kämpft für ihre Ziele. Sie ist nicht zufrieden mit der Rolle, die Frauen in dieser Zeit zugeschrieben wird und lehnt sich dagegen auf.
Auch Okami mochte ich ziemlich gerne. Er ist ein undurchschaubarer Samurai und Kämpfer mit vielen Geheimnissen. Dennoch hat er immer einen schlauen Spruch und ein schelmisches Grinsen auf den Lippen, so dass es zwischen ihm und Mariko zu dem ein oder anderen Schlagabtausch kommt.

Der Schreibstil von Renée Ahdieh ist, wie ich es bereits aus Zorn und Morgenröte kenne, sehr ausgeschmückt und an machen Stellen fast schon poetisch. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, dennoch passte es hier sehr gut zu der Handlung und den Charakteren, die ebenfalls stellenweise gerne in philosophischen und poetischen Weisheiten reden.

Fazit:
Das Mädchen aus Feuer und Sturm konnte mich trotz kleiner Kritikpunkte überzeugen. Wenn man sich erstmal in die fremde Kultur eingefunden und an den ausschweifenden Schreibstil gewöhnt hat, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ein gelungener Dilogieauftakt, der mit tollen Charakteren, einem interessanten Setting und einer spannenden Handlung überzeugt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Renée Ahdieh

Renée Ahdieh - Autor
© Chuck Eaton

  Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. In ihrer Freizeit ist die Autorin eine begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, Schuhe, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern. Mit Zorn und Morgenröte legt sie ihren ersten Roman vor, zu dem es eine Fortsetzung geben wird, an dem die Autorin gerade arbeitet.

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