2084
 - James Lawrence Powell - Hardcover

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

22,00

inkl. MwSt.

Quadriga Verlag
Hardcover
Politik und Gesellschaft
255 Seiten
ISBN: 978-3-86995-099-0
Ersterscheinung: 30.09.2020

2084

Eine Zeitreise durch den Klimawandel
Mit einem Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker
Übersetzt von Axel Merz, Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher

(23)

Das Jahr 2019 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft leben? Der renommierte Wissenschaftler James Powell nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch den Klimawandel: Die Alpen schneefrei, Australien, Spanien und weite Teile der USA verwüstet und verbrannt, westliche Staaten führen neue Kriege um Ressourcen. Eine packende Dystopie, die leider allzu real ist.

Pressestimmen

„Powells Buch kann die Neigung bei uns und anderswo gewaltig steigern, kühn und im Interesse unserer Kinder und Enkel zu handeln.“

Rezensionen aus der Lesejury (23)

bookaretherealmagic bookaretherealmagic

Veröffentlicht am 26.10.2020

Leider ein Flop



Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, da ich Bücher aus diesem Genre normalerweise wirklich liebe!

Das Buch wird aus der Perspektive des Jahres ... …mehr



Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, da ich Bücher aus diesem Genre normalerweise wirklich liebe!

Das Buch wird aus der Perspektive des Jahres 2084 erzählt und spielt in dieser Welt.
Nur das die Welt nicht mehr ganz die Welt ist, die wir kennen. Es beschäftigt sich mit der Frage, was die Erderwärmung wirklich anrichtet und wie groß ihre Folgen sind.
Das ganze Buch ist natürlich eine Art Dystopie, allerdings beruht es auf Prognosen unserer heutigen Zeit, die sich wirklich so oder so ähnlich in der Zukunft erfüllen könnten.

Der Schreibstil, in dem das Buch geschrieben wurde, ist sehr speziell.
Es ist in 9 Teile gegliedert, mit je einem Thema, zum Beispiel Krieg, Wasser, Gesundheit,... In diesen Teilen gibt es dann jeweils mehrere Interviews von verschiedenen Menschen und Forschern von der ganzen Welt. Diese erzählen über die Geschichte ihres Landes und was die Erderwärmung verändert hat. Beschreibungen von Dürren, Wassermangel und Überschwemmungen findet man in diesem Buch genug.
Generell ist das Buch sehr wissenschaftlich geschrieben und hat sehr viel mit Geographie, Politik und Geschichte zu tun. Das muss man natürlich auch erstmal mögen... ;)

Von der Geschichte habe ich erwartet, dass sie mich schockiert und über mein eigenes Leben nachdenken lässt. Über meine Handlungen und Folgen, da das Buch so real war.

Allerdings konnte es mich leider gar nicht erreichen. Es fühlte sich nicht an, als wäre das vielleicht später mein Leben, und ich konnte einfach absolut keinen Bezug zur Story aufbauen.
Ich denke, dass genau das hier besonders wichtig ist, damit es einen packen kann.
Ich wundere mich selbst, warum das bei mir nicht funktioniert hat. Ich war weder verstört, noch hatte ich diesen 'Woah?!! " - Moment. Sehr, sehr schade.
Die Parallelen zu meinem eigenen Leben haben einfach gefehlt.
Natürlich war es trotzdem spannend geschrieben und was ich auch interessant fand, war das Kapitel mit dem Wasser.

Für mich persönlich war das Buch leider ein Flop, allerdings denke ich, dass es vielen gefallen wird. Und die Thematik ist natürlich mehr als aktuell und wichtig!
(Also bitte ich euch: gebt dem Buch eine Chance wenn ihr es lesen möchtet und setzt mach meiner Rezension nicht sofort ein Kreuz dahinter.)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

sunnyhannii sunnyhannii

Veröffentlicht am 22.10.2020

Wissenschaftliches Sachbuch als schockierende Dystopie. Wie die Welt am Ende unseres Lebens aussieht, wenn wir unser Handeln nicht ändern.

Dürren, Überschwemmungen, weltweite Umweltkrisen, Sterben unzähliger Arten und unzähliger Menschen, die der Klimakatastrophe zum Opfer fallen. Und das nur 64 Jahre in der Zukunft.
Der Weltuntergang fühlt ... …mehr

Dürren, Überschwemmungen, weltweite Umweltkrisen, Sterben unzähliger Arten und unzähliger Menschen, die der Klimakatastrophe zum Opfer fallen. Und das nur 64 Jahre in der Zukunft.
Der Weltuntergang fühlt sich immer verdammt weit weg an. Klar, CO2 ist nicht gut, Treibhauseffekt? – schon 100 Mal gehört. Wahrscheinlich passiert deswegen zu wenig: Der Schock über das Drohende nutzt sich langsam ab, fühlt sich unkonkret und weit weg an.
Der renommierte Wissenschaftler James Lawrence Powell führt die alarmierenden Folgen des Klimawandels mit einer solchen Wucht wieder vor Augen, dass sich wirklich am „gesunden Menschenverstand“ der Menschheit zweifeln lässt.

Im Zentrum der Dystopie steht ein Klimaforscher im Jahre 2084. Er blickt schockiert auf die hinter ihm liegenden Jahre zurück, in denen sich die Klimakatastrophe dramatisch verschlimmerte – mit katastrophalen Folgen für die gesamte Menschheit, Tier- und Pflanzenwelt. Er kann nicht begreifen, wie die Menschen zu Beginn des Jahrhunderts das Verderben auf sich zukommen sehen konnten und dennoch weiter egoistisch und kurzsichtig handeln.

Die Gliederung des Buches in neun Teile spiegelt den Inhalt gut wider:

Teil 1: Dürre und Feuer
Teil 2: Überschwemmung
Teil 3: Anstieg des Meeresspiegels
Teil 4: Eis
Teil 5: Krieg
Teil 6: Faschismus und Migration
Teil 7: Gesundheit
Teil 8: Artensterben
Teil 9: Ein Ausweg

Diese Themen werden in fiktiven Interviews in der Zukunft besprochen. Fiktion, die Wahrheit enthält. In ihr fällt der Blick einerseits auf Ereignisse, die tatsächlich vor dem Jahr 2020 stattgefunden haben. Deren Schilderung mischt sich mit Annahmen für die Zeit zwischen 2020 und 2084, basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen. Das Ergebnis ist schockierend.

Meine Meinung:
Theoretisch beschreibt das Buch nichts Neues: Aufgrund der modernen Lebensweise und des enormen Ausstoßes von Treibhausgasen wie durch die Verbrennung fossiler Stoffe treibt die Menschheit die Erde in den Untergang. Klimakatastrophen, gewaltige Unwetter, der Zusammenbruch ganzer Ökosysteme.
Schockierend, aber nicht greifbar. In „2084“ werden diese gewaltigen, aber unhandlichen Begriffe auf einmal hautnahe Realität. Powell zeigt die konkreten Folgen des egoistischen Lebensstils der Menschen aus Sicht eines 2012 geborenen Wissenschaftlers im Jahre 2084. Und das ist das erschütternde: Seine Schilderungen betreffen auch schon Menschen, die heute schon leben.
Nach jeder beschriebenen Katastrophe wurde ich fassungsloser: Wie können wir das verantworten und jeden Tag weiter so leben, als würden wir die Welt unserer Kinder nicht in den Untergang stürzen.

Ein absolut packendes Buch, dass mit Deutlichkeit und Dringlichkeit vor Augen führt, dass wir dringend und radikal handeln müssen.

Für mich ein kleines Minus:
Durch die sehr detaillierte Beschreibung der Ereignisse in der Zukunft, hat es sich für mich an manchen Stellen etwas gezogen. Ich hätte mir persönlich eine etwas weniger ausschweifende Darstellung gewünscht – das ist aber absolut Geschmackssache.

Bewertung:
Dieses Buch kann zum Umdenken bewegen. Alles in allem ein grandioses Werk. Ich bin absolut beeindruckt von der Art, wie der Leser in die Zukunft katapultiert wird, die er mit zu verantworten hat. Nach dem Lesen bin ich verzweifelt aber auch entschlossen. Dieses Buch sollte jeder Mensch gelesen haben und sein Handeln danach überdenken.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Anna_Schwpps Anna_Schwpps

Veröffentlicht am 15.10.2020

Eine allzu wahre Dystopie

Ich lese wirklich gern Dystopien, also über eine Zukunft, die eine negative Wendung genommen hat. Dabei ist die Menschheit gerade auf dem besten Wege, sich ihre eigene Dystopie mit fatalem Ausgang zu schaffen. ... …mehr

Ich lese wirklich gern Dystopien, also über eine Zukunft, die eine negative Wendung genommen hat. Dabei ist die Menschheit gerade auf dem besten Wege, sich ihre eigene Dystopie mit fatalem Ausgang zu schaffen. In 2084 führt ein fiktiver Wissenschaftler Interviews mit Menschen aus aller Welt, um über die Folgen des Klimawandels aufzuklären.

Ich konnte mir zunächst gar nichts unter dem Buch vorstellen. Ich wusste, dass es ernst und schockierend werden würde. Schließlich ist der Autor ein erfolgreicher Wissenschaftler und Klimatologe, der weiß, wovon er schreibt. Er hat das Buch in verschiedene Kapitel aufgeteilt, die sich mit verschiedenen Aspekten und Folgen des Klimawandels beschäftigen. Dazu gehört zum Beispiel der Anstieg des Meeresspiegels, des Schmelzen des Eises aber auch Krieg und Krankheiten spielen eine große Rolle. in den jeweiligen Kapiteln gibt es dann noch Unterkapitel über verschiedene Menschen und Länder.

Natürlich finde ich einige Aspekte spannender als andere. Trotzdem habe ich jedes Kapitel verschlungen. Zwar bekommt man wirklich sehr viele Informationen, aber trotzdem kam ich fix voran. Mit ca. 250 Seiten hat das Buch deshalb auch eine passende Länge. ich hätte mir allerdings noch mehr Interviews mit „Normalos“ für mehr Persönlichkeit gewünscht.

Die Zukunftsprognosen sind auf jeden Fall beängstigend und schnell wird klar: Das schein alles gar nicht so abwegig. Auch ein Lösungsweg wird aufgezeigt, den mein Gehirn aber erst einmal verarbeiten muss. Eigentlich muss ich das ganze Buch noch verarbeiten, denn das ist ganz schön harter Tobak.

Fazit

Ich kann das Buch wirklich allen ans Herz legen und würde es am liebsten auch allen in die Hand drücken. Ich würde es nicht unbedingt als spannend bezeichnen, sondern als interessant aber mitreißend. Für mich eine absolute Überraschung, die mich wohl noch etwas begleiten wird.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Vivi-En Vivi-En

Veröffentlicht am 10.10.2020

2084- Eine erschreckende Zukunftsvision

James Lawrence Powell beschreibt uns in 2084 eine Zukunft, die niemand so erleben möchte!
Die Erderwärmung ist real und heute bereits sichtbar. Wenn wir nichts dagegen unternehmen, dann steht es schlecht ... …mehr

James Lawrence Powell beschreibt uns in 2084 eine Zukunft, die niemand so erleben möchte!
Die Erderwärmung ist real und heute bereits sichtbar. Wenn wir nichts dagegen unternehmen, dann steht es schlecht um unseren Planeten: Dürren, das Abschmelzen der Gletscher und Polkappen, Stürme, steigender Meeresspiegel, Kriege und das Zusammenbrechen ganzer Nationen; um nur ein paar Folgen zu nennen.

Genau damit konfrontiert uns der Autor in seinem Buch. Die Story ist komplett durch Interviews dargestellt, die mit Menschen aus allen Teilen der Welt und auch vielen gesellschaftlichen Ständen abgedeckt ist. Der Wissenschaftler der sie führt wurde Anfang der 2000er geboren und berichtet aus dem Jahre 2084, wie es so weit kommen konnte.
Dadurch bekommt man einen sehr guten Überblick, wie es auf der ganzen Welt aussehen könnte.
Des Weiteren ist das Buch in Themengebiete eingeteilt wie z.B. Feuer, Dürre, Eis und Artensterben.

Der Interviewstil hat mir gut gefallen und die Eindringlichkeit gezeigt. Ebenso gut fand ich, dass man eben aus allen Ecken der Welt etwas erfahren hat- denn es gibt keine Gewinner!
Das macht das Gesamtbild umso erschreckender.
Damit hinterlässt es einen auch nachdenklicher. Ich habe darüber wunderbar mit Freunden und Familie diskutieren können, gerade auch über die, wie ich finde, kritische Lösung des Autors.
Mit dem Schreibstil kam ich nicht ganz klar. Die Antworten wurden immer länger, sodass ich einige Male zurück zur Frage geblättert habe, um zu schauen, worauf die Frage nun abzielte.
Bedingt durch die Einteilung der Abschnitte kam es thematisch zu Wiederholungen, sodass ich mir da mehr Input gewünscht hätte. Zum Beispiel spielt der Golfstrom bzw. das Erliegen des selbigen keine Rolle in dem Buch. Das hat mich gewundert und auch etwas gestört. Ebenso hätte ich mir noch mehr Zahlen und konkrete Angaben zum Anstieg des Meeresspiegels zum Beispiel gewünscht!

Wichtig zu sagen ist noch, dass das Buch bereits 2011 schon einmal veröffentlicht und nun in erweiterter Version auch ins Deutsche übersetzt wurde. Ich hatte mich in einigen Interviews gewundert, warum ausgerechnet 2005/2008 oder auch 2011 eine besondere Rolle spielen. Da wurden die Kapitel womöglich in verschiedenen Jahren mit anderen Kenntnissen geschrieben.

Insgesamt also ein sehr intensives Buch mit Message, dass ich nur jedem ans Herz legen möchte! Das ist kein Buch im dystopischen Setting, dass sich schnell wegliest. Man braucht seine Zeit, um alles zu verarbeiten und sich das nächste Interview vorzunehmen. Und genau das ist auch die große Stärke! Sich bewusst mit dem Thema auseinanderzusetzen und für sich zu überlegen, wie man lebt. Denn wir wissen um die Erderwärmung und teils auch über die Folgen.
Wir alle müssen gemeinsam etwas dafür tun, dass es unseren Kindern und Enkeln gut geht und sie eine lebenswerte Welt vorfinden!

Ich bedanke mich bei der Lesejury und dem Quadriga-Verlag, dass ich an dieser tollen Leserunde teilnehmen durfte!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Bookwispering Bookwispering

Veröffentlicht am 09.10.2020

Erschreckende Zukunftsvisionen

James L. Powell führt seine Leser hier durch eine Zeitreise in die Zukunft.
Dabei erzählt er von erschreckenden Zukunftsvisionen und tragischen Katastrophen, von denen man nur hoffen kann, dass sie niemals ... …mehr

James L. Powell führt seine Leser hier durch eine Zeitreise in die Zukunft.
Dabei erzählt er von erschreckenden Zukunftsvisionen und tragischen Katastrophen, von denen man nur hoffen kann, dass sie niemals eintreten werden.
Mir hat besonders die Einteilung der Kapitel sehr gut gefallen. Stellen, von denen ich denke, dass sie eindeutig irgendwann eintreten können, habe ich markiert (z.B. Wasserrationierung)
Der Autor und Zukunftswissenschaftler zeigt dem Leser hier schonungslos die Welt der menschlichen Rasse auf, wenn diese nichts an ihrer Lebenweise ändert. Dabei nimmt er eindeutig kein Blatt vor den Mund und bringt dem Leser zum Denken und vorallem zum Überdenken. Hier treffen Realität und Fiktion aufeinander. Und genau das ist es, was dieses Buch so besonders.macht und den Leser dazu bringt, sein Leben und vorallem seine Einstellung mehrfach zu überdenken.
Große Leseempfehlung !

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Video

Trailer zu 2084

Abspielen

Autor

James Lawrence Powell

James Lawrence Powell - Autor
© Phil Channing

James Lawrence Powell ist Wissenschaftler, ehemaliger Hochschulpräsident, Museumsdirektor und Autor. Er war zwölf Jahre lang Mitglied des National Science Board der USA, eines renommierten Beratungsgremiums für die US-Forschungspolitik.

Mehr erfahren
Alle Verlage