2084
 - James Lawrence Powell - Hardcover

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22,00

inkl. MwSt.

Quadriga Verlag
Hardcover
Politik und Gesellschaft
255 Seiten
ISBN: 978-3-86995-099-0
Ersterscheinung: 30.09.2020

2084

Eine Zeitreise durch den Klimawandel
Mit einem Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker
Übersetzt von Axel Merz, Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher

(38)

Das Jahr 2019 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft leben? Der renommierte Wissenschaftler James Powell nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch den Klimawandel: Die Alpen schneefrei, Australien, Spanien und weite Teile der USA verwüstet und verbrannt, westliche Staaten führen neue Kriege um Ressourcen. Eine packende Dystopie, die leider allzu real ist.

Pressestimmen

„Powells Buch kann die Neigung bei uns und anderswo gewaltig steigern, kühn und im Interesse unserer Kinder und Enkel zu handeln.“
„Powells Buch ist eine Erinnerung daran, dass sich etwas ändern muss, sollen künftige Generationen nicht dazu gezwungen werden, in einer wahr gewordenen Dystopie leben zu müssen.

„Powells „Rückblick“ aus dem Jahr 2084 könnte die Dystopie des 21. Jahrhunderts werden. […] Powells Berichte aus der Zukunft sind keine hysterische Schwarzmalerei, sondern eine wissenschaftlich fundierte Simulation.“

Rezensionen aus der Lesejury (38)

Emely-Frd Emely-Frd

Veröffentlicht am 07.10.2020

2084 - eine Pflichtlektüre

Wir befinden uns in dem Jahr 2084: Überschwemmungen, Feuer, Krieg, Flucht und der Tod. Warum hat niemand etwas gegen den Klimawandel getan, wenn die Anzeichen doch so deutlich waren?

James L. Powell hat ... …mehr

Wir befinden uns in dem Jahr 2084: Überschwemmungen, Feuer, Krieg, Flucht und der Tod. Warum hat niemand etwas gegen den Klimawandel getan, wenn die Anzeichen doch so deutlich waren?

James L. Powell hat mit "2084" ein wirklich wichtiges und augenöffnentes Buch des 21. Jahrhunderts geschrieben. So, oder zumindest so ähnlich, wie der Klimatologe die Welt in 2084 beschreibt, werden wir sie erfahren - wenn wir nicht spätestens jetzt anfangen zu handeln.
Es ist definitiv keine leichte Lektüre, sie ist erschreckend und herzzereissend, aber sehr interessant und spannend gegliedert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Julysz Julysz

Veröffentlicht am 07.10.2020

Der Klimawandel und unsere Zukunft

Klapptext

Das Jahr 2019 was das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft ... …mehr

Klapptext

Das Jahr 2019 was das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft leben? Der renommierte Wissenschaftler James Powell nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch den Klimawandel. Die Alpen schneefrei, Australien, Spanien und weite Teile der USA verwüstet und verbrannt, westliche Staaten führen Kriege um Ressourcen. Eine packende Dystopie, die leider allzu real ist.

Eigene Meinung

"2084" ist eine sehr gut geschriebene Dystopie. Sie zeigt uns auf, was passieren wird, wenn wir nicht bald reagieren und die globale Erwärmung stoppen.
James Lawrence Powell schreibt sehr flüssig. Außerdem finde ich den Aufbau des Buches sehr interessant.
Es ist etwas Neues und regt einem sehr zum nachdenken an. Wir müssen handeln, damit die Welt nicht vor die Hunde geht. Die Politik muss endlich handeln und man muss anfangen die Umwelt und die Wirtschaft zusammen legen.
Jeder muss seinen Beitrag leisten und die ganze Welt muss anfangen an einem Strang zu ziehen. James Lawrence Powell zeigt uns sehr genau auf was passieren wird, wenn wir nicht handeln.

Fazit

Ich hoffe, dass jeder dieses Buch liest und die Welt durch das Bild, das uns James Lawrence Powell aufzeigt, wach rüttelt und wir anfangen, besser auf unsere Welt in der wir Leben und unsere einzigste Chance ist zu überleben achtet.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

CaroW CaroW

Veröffentlicht am 06.10.2020

2084 – Nur 64 Jahre in der Zukunft…

…und die Welt steht am Abgrund: Dürren, Überschwemmungen, der Anstieg des Meeresspiegels – die Natur holt sich das zurück, was wir Menschen ihr genommen haben.

_„Manche Menschen nennen es das Jahrhundert ... …mehr

…und die Welt steht am Abgrund: Dürren, Überschwemmungen, der Anstieg des Meeresspiegels – die Natur holt sich das zurück, was wir Menschen ihr genommen haben.

_„Manche Menschen nennen es das Jahrhundert der Hitze, andere das Jahrhundert des Feuers, das Jahrhundert der Flut und so weiter. Ich selbst nenne es das Jahrhundert des Todes.“_

Mit einer erschreckenden Eindringlichkeit schildert der Wissenschaftler und Autor James Powell das Schicksal unserer Erde nach dem Klimawandel. Da gibt es nicht nur Wetterextreme, sondern auch Kriege um Wasser und bewohnbaren Lebensraum, Klimamigranten auf der Suche nach einer neuen Heimat und viele, viele Tode, sei es nun von Menschen, die den Naturkatastrophen zum Opfer gefallen sind oder von Tieren, deren Artenvorkommen immer weiter dezimiert wird.
Aufgezogen ist das Ganze als eine Reihe von Interviews, die ein Schriftsteller mit den verschiedensten Menschen – seien es nun Wissenschaftler, Ärzte oder einfache Leute – führt. Die befragten Menschen sind zu Beginn des Jahrhunderts geboren und jung gewesen und erinnern sich an damals. Dieses Damals ist unser Heute. Ständig wird auf Ereignisse und Erkenntnisse aus den Jahren 2008, 2019, 2020 hingewiesen, was uns als Leser nur noch deutlicher vor Augen führt, dass diese dystopische Zukunftsversion nur allzu schnell Realität werden kann.

_„Das wäre die Lektion für die Generation unserer Großväter gewesen: Wenn man die globale Erderwärmung zulässt, wird kein einziges Land ihr entkommen.“_

Und genau deswegen war es furchtbar schrecklich, aber auch wichtig, dieses Buch zu lesen. Es werden Schicksale geschildert, die mir eine Gänsehaut verursacht oder mir die Tränen in die Augen getrieben haben. Denn Ausgangslage für diese schreckliche Zukunft sind wissenschaftliche Fakten, die uns heute schon bekannt sind. Im Buch wird das Jahr 2020 als ein Punkt ohne Wiederkehr beschrieben und das tut weh, bringt aber auch zum Nach- und Umdenken. Deswegen möchte ich dieses Buch der ganzen Welt empfehlen und einzelnen Leuten am liebsten zum Lesen in die Hand drücken. Der fiktive Autor schreibt in seinem Nachwort:

_„Die Frage, die mich verständlicherweise quält, ist die, ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn ich hätte in eine Zeitmaschine steigen und bis in die frühen Zwanzigerjahre unseres Jahrhunderts zurückreisen können, um die Menschen dieses Buch in die Hände zu geben.“_

Ich mag die Ironie, die dahintersteckt, denn das Buch liegt jetzt in unseren Händen und wir haben die Möglichkeit es zu lesen. Es ist hart und es tut weh, aber so ist das nun einmal mit der Wahrheit. Uns werden die Tatsachen vor Augen geführt und wir werden zum Handeln animiert.
Ich finde, dass es sich auch super für den Schulunterricht eignet, da nicht das Buch als Ganzes gelesen werden muss, sondern auch nur einzelne Interviews behandelt werden können. Darüber hinaus ist es für Jugendliche durchaus ansprechend gestaltet. Mich hat, bevor ich überhaupt wusste, worum es geht, als erstes das Cover angesprochen. Die Mischung aus Sachbuch und Dystopie fand ich auch sehr interessant. Der wissenschaftliche Teil wird anschaulich und verständlich erklärt und ist manchmal so realitätsnah, dass man beinahe vergisst, dass es sich um Fiktion handelt. Genau das ist es, was das Buch meiner Meinung nach ausmacht.

Trotzdem sollte man es reflektiert und kritisch betrachten, denn niemand kann die Zukunft voraussagen. Powell hat mit seiner Geschichte Prognosen in Tatsachen verwandelt. Diese lassen sich natürlich diskutieren. Auch sein Lösungsvorschlag ist etwas, worüber man kritisch nachdenken sollte, aber er zeigt gleichzeitig, dass es wirklich kurz vor 12 ist! Hilfreich ist in dieser Beziehung das Vorwort des deutschen Umweltwissenschaftlers Ernst Ulrich von Weizsäcker, dass dem Buch einen gewissen Rahmen gibt.

Abschließen möchte ich meine Rezension nicht mit einem Fazit, sondern mit einem sehr eindringlichen Zitat aus dem Buch, dass die Wichtigkeit des Sich-Informierens und Sich-Bewusstwerdens über den Klimawandel – sei es nun mittels dieses Buches oder auf anderem Wege – auf den Punkt bringt:

_„Natürlich kenne ich die Todesursache. Es war die verbrecherische Gleichgültigkeit der Menschen, die den Klimawandel hätten verhindern und das Leben des Mädchens sowie vieler anderer retten können. Doch sie haben sich die Mühe schlicht gespart.“_

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bookworm72 bookworm72

Veröffentlicht am 06.10.2020

Sind wir menschliche Wesen oder Schafe?

Wir schreiben das Jahr 2084. Auf der Erde herrscht Ausnahmezustand. Die fortschreitende Globalerwärmung hatte drastische Folgen für den Planeten: Überschwemmungen, Dürre, verheerende Brände und der Anstieg ... …mehr

Wir schreiben das Jahr 2084. Auf der Erde herrscht Ausnahmezustand. Die fortschreitende Globalerwärmung hatte drastische Folgen für den Planeten: Überschwemmungen, Dürre, verheerende Brände und der Anstieg des Meeresspiegels machten viele Orte unbewohnbar, manche verschwanden sogar ganz von der Weltkarte. Die Menschheit kämpft ums Überleben. Hungersnot, Wasserknappheit, katastrophale hygienische Zustände und Krankheiten sind an der Tagesordnung. Zahlreiche Menschen sehen die Klimamigration als einzige Lösung. Manche Völker versuchen ihre Lage durch den Einsatz von Gewalt zu verbessern, zerstörerische Kriege sind die Folge... Ein 2012 geborener Historiograf setzt sich zum Ziel, entscheidende Ereignisse der jüngsten Menschheitsgeschichte zu dokumentieren, um aufzuzeigen, wie es zu den dramatischen Zuständen auf der Erde gekommen ist. Für sein Buch interviewt er mehrere Personen, darunter namhafte Wissenschaftler und Führungspersönlichkeiten, die bestimmte Aspekte und Folgen des Klimawandels näher beleuchten.

Es ist wahrhaftig ein Alptraum-Szenario, das James Lawrence Powell in seinem Buch erstellt. Seine Zukunftsprognosen für unseren Planeten sind dermaßen düster, dass ich beim Lesen fast durchgehend eine Gänsehaut hatte. Und doch las ich weiter, denn „2084“ hat mich sehr beeindruckt. Es ist ein kluges Buch zu einem brisanten Thema, mit dem sich die meisten von uns leider immer noch kaum beschäftigen. Indem der Autor eine Interview-Form wählt und fiktive Persönlichkeiten zu Wort kommen lässt, die meist verschiedene wissenschaftliche Fächer vertreten und aus unterschiedlichen Ländern kommen, zeigt er auf, dass der Klimawandel ein Problem mit einer ungeheuren Bandbreite ist und die gesamte Menschheit betrifft. Diese Herangehensweise an das schwierige Thema finde ich originell und spannend. Powell nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt schonungslos auf, welche Konsequenzen das rücksichtslose Handeln – bzw. Nichthandeln, wo ein Umdenken und Veränderungen bitter nötig wären – für unsere gemeinsame Zukunft haben könnten. Er appelliert an die Menschen und versucht, ihr Gewissen aufzurütteln und sie dazu zu bringen, aktiv zu werden, bevor es endgültig zu spät ist. Die von Powell vorgeschlagenen Maßnahmen – allen voran der verstärkte Einsatz der Kernenergie – mögen zwar umstritten sein, aber eins ist klar: Es ist tatsächlich höchste Zeit, zu handeln, wenn wir die Erde für unsere Kinder und Enkelkinder erhalten wollen! Wir brauchen unbedingt mehr Politiker und einflussreiche Personen, die den Ernst der Lage verstehen und den Leugnern des Klimawandels die Stirn bieten. Aber auch einfache Bürger – jeder einzelne von uns – kann und sollte einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und wenn nötig, Zivilcourage zeigen und nötige Veränderungen fordern. Damit es nicht irgendwann wirklich heißt: „Waren sie menschliche Wesen oder Schafe?“

Fazit: „2084“ ist definitiv kein Buch, das man zwischendurch zur Entspannung lesen kann. Die Lektüre ist nicht einfach und bereitet kein Vergnügen. Und trotzdem ist es wichtig, dass Powells Werk möglichst viele Leser erreicht. Denn nur wenige Bücher haben aus meiner Sicht ähnliches Potenzial, uns Menschen aufzurütteln und zum Handeln zu bewegen. In diesem Sinne: Unbedingt lesen und weitergeben!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lesebaer Lesebaer

Veröffentlicht am 03.10.2020

ZEITREISE ins Jahr 2084

Wie wird die Welt im Jahre 2084 aussehen?

James Lawrence Powell, renommierter Klimaforscher und Autor zeigt in drastischen Bildern, was uns, beziehungsweise unseren Nachkommen bevorsteht.

Man möge sich ... …mehr

Wie wird die Welt im Jahre 2084 aussehen?

James Lawrence Powell, renommierter Klimaforscher und Autor zeigt in drastischen Bildern, was uns, beziehungsweise unseren Nachkommen bevorsteht.

Man möge sich heute noch nicht vorstellen können, dass die Alpen im Jahre 2084 schneefrei sind, oder Rotterdam und große Teile Hollands unter Wasser stehen.
Das in Paris Temperaturen von 45 Grad im Schatten herrschen.
Spanien, Australien und weite Teile der USA verwüstet und verbrannt sein werden.
Doch dies scheint uns wirklich bevorzustehen, wenn wir es nicht endlich schaffen etwas gegen den Klimawandel zu tun. Noch können wir dem entgegen wirken

Mich hat das Buch sehr nachdenklich gemacht. Es bereitet mir sehr viel Sorge was wir unserer Welt und damit auch unseren Nachkommen antun und vorallem das es sich verhindern ließe.

2084 eine Zeitreise durch den Klimawandel

Sehr gelungen, durch wissenschaftliche Fakten, interessante Interviews mit Zeitzeugen.
Übersichtlich unterteilt:
Dürre und Feuer
Überschwemmung
Anstieg des Meeresspiegel
Eis
Faschismus und Migration
Gesundheit
Artensterben
Ein Ausweg

Sollte jeder gelesenen haben

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Autor

James Lawrence Powell

James Lawrence Powell - Autor
© Phil Channing

James Lawrence Powell ist Wissenschaftler, ehemaliger Hochschulpräsident, Museumsdirektor und Autor. Er war zwölf Jahre lang Mitglied des National Science Board der USA, eines renommierten Beratungsgremiums für die US-Forschungspolitik.

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