2084
 - James Lawrence Powell - eBook

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18,99

inkl. MwSt.

Quadriga Verlag
Politik und Gesellschaft
255 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-9833-5
Ersterscheinung: 30.09.2020

2084

Eine Zeitreise durch den Klimawandel
Mit einem Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker
Übersetzt von Axel Merz, Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher

(34)

Das Jahr 2019 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft leben? Der renommierte Wissenschaftler James Powell nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch den Klimawandel: Die Alpen schneefrei, Australien, Spanien und weite Teile der USA verwüstet und verbrannt, westliche Staaten führen neue Kriege um Ressourcen. Eine packende Dystopie, die leider allzu real ist.

Rezensionen aus der Lesejury (34)

booksofmylife booksofmylife

Veröffentlicht am 30.11.2020

Näher als gedacht

{Rezension - 2084 Eine Zeitreise durch den Klimawandel}
*Rezensionsexemplar*
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Mittlerweile beeinflusst der Klimawandel jeden von uns. Wir merken es an der eigenen Haut oder sehen es in den Nachrichten ... …mehr

{Rezension - 2084 Eine Zeitreise durch den Klimawandel}
*Rezensionsexemplar*
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Mittlerweile beeinflusst der Klimawandel jeden von uns. Wir merken es an der eigenen Haut oder sehen es in den Nachrichten z.b die Brände in Australien. Jeder von uns kann was und sollte etwas tun, wenn das vorher noch nicht klar war es das dann spätestens nach dem Buch von Powell. Die Einzelnen Kapitel sind aufgeteilt in verschiedenen Klimawandel Folgen und wie sie uns beeinflussen nicht nur vom Wetter her sondern wie wir uns auch verhalten.
Das Buch war sehr Interessant und hat einem nochmal vor Augen geführt dass wir alle nur eine Erde haben und auch an die Generationen nach uns denken müssen. Für viele ist dieses Thema weit weg aber wer hätte gedacht dass in Deutschland irgendwann die 30 Grad eine Abkühlung sind weil vorher die ganze Zeit 40 Grad war?!
Wer ein Buch sucht dass man schnell vor dem Schlafen gehen durchlesen kann ist hier falsch. Das Buch ist in einem förmlicheren Deutsch geschrieben. Ich fand gut dass mehrere Professoren/innen erwähnt wurden zu den einzelnen Überschriften, für mich hat es die Glaubwürdigkeit gesteigert.
Wollt ihr euch mit dem Thema Klimawandel auseinander setzen dann seit ihr bei dem Buch genau richtig! :)
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4/5 ⭐️

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labelloprincess labelloprincess

Veröffentlicht am 30.11.2020

betrifft uns alle!

Das Cover gefällt mir sehr gut. Für mich ist es ein guter Eyecatcher und man kann aufgrund des Titels sofort erahnen um was sich das Buch drehen wird.
Der Schreibstil war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, ... …mehr

Das Cover gefällt mir sehr gut. Für mich ist es ein guter Eyecatcher und man kann aufgrund des Titels sofort erahnen um was sich das Buch drehen wird.
Der Schreibstil war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da das Buch wie ein Interview aufgebaut ist. Es spielt im Jahre 2084 und verschiedene Menschen (rund um die Welt) erzählen uns wie es ihnen und ihrem Land in den letzten Jahrzehnten ergangen ist. Feuer und Dürre, Überschwemmungen, Eis und Krieg sind nur ein paar Dinge die uns (im Buch) erwarten werden.
Für mich war es sehr interessant zu lesen, was sich wie und wo auf der Welt verändert und sehr schockierend fand ich vor allem, dass das heutzutage schon sehr genau vorausgesagt wird und trotzdem noch nichts dagegen gemacht wird.
Der Autor hat mich nach ein paar Seiten sofort ans Buch fesseln können. Er zeigt sachlich wie sich die Welt aufgrund des Klimawandels ändern kann/wird. Ich finde, dass Buch öffnet auch die letzten Augen und wir sollten langsam (oder besser gesagt schnell) eingreifen und etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Verleugnen hat keinen Sinn mehr und wenn wir die Welt „retten“ wollen, müssen wir jetzt handeln!
Ich vergebe für das interessante Buch 4,5 von 5 Sterne.

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jasbr jasbr

Veröffentlicht am 30.11.2020

Erschreckend

Wie sieht die Welt 2084 aus? Wie hat sich das Klima bis dahin entwickelt? Und warum haben wir - also die Menschen im Jahr 2020 - nichts getan, um den Klimawandel aufzuhalten? Das sind Fragen, die in diesem ... …mehr

Wie sieht die Welt 2084 aus? Wie hat sich das Klima bis dahin entwickelt? Und warum haben wir - also die Menschen im Jahr 2020 - nichts getan, um den Klimawandel aufzuhalten? Das sind Fragen, die in diesem Buch geklärt werden.

Der Autor nimmt den Leser mit rund um die Welt, wo er Menschen interviewt, die in der Zukunft im Jahr 2084 leben. Diese sind natürlich fiktiv, aber trotzdem wirken sie sehr real, denn er lässt viele Fakten aus unserer Zeit einfließen, sodass es einen runden Übergang zwischen gesicherten Fakten und Fiktion gibt.

Die Idee, das Buch nur aus Interviews bestehen zu lassen, fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und ich hatte Angst, dass es sich schwer lesen lässt. Aber das war überhaupt nicht der Fall. Gerade weil es ähnlich der gesprochenen Sprache ist, lässt es sich sehr flüssig lesen und wirkt sehr authentisch.

Geteilt ist das Buch thematisch in unterschiedliche Auswirkungen des Klimawandels. Dann geht es einmal rund um die Welt an verschiedene Orte, wo gerade diese Auswirkungen besonders stark vertreten sind. Dabei werden Dinge wie beispielsweise Wasserknappheit angesprochen, vor denen bereits heute die Wissenschaft warnt. Da erscheint es sehr weit weg und irgendwie auch nicht als wirkliche Gefahr. Wenn James Lawrence Powell aber dann seine Interviewpartner davon berichten lässt, dass das Wasser immer weiter rationiert wird und es trotzdem nicht reicht, dann bekommt das Ganze nochmal einen ganz anderen Charakter.

Für mich war das Buch sehr erschreckend und es hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich versuche schon möglichst nachhaltig zu leben, aber natürlich weiß ich, dass das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Nichtsdestotrotz hat es mich aber auch bestärkt, dass wir alle gemeinsam etwas gegen den Klimawandel tun können und das es jetzt an der Zeit ist zu handeln.

Insgesamt hat mir das Buch und die Idee dahinter sehr gut gefallen. Es lässt sich gut lesen und behandelt ein wichtiges Thema. Deshalb gibt es von mir auch 5 Sterne!

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Sandra Sandra

Veröffentlicht am 28.11.2020

Erschütternd

Mit welchem Gefühl werden die Erdbewohner im Jahr 2084 auf uns zurückblicken? Nach Powells dramatischen Schilderungen in "2084" wird kaum ein Funken Verständnis für unser Handeln vorhanden sein. Jährlich ... …mehr

Mit welchem Gefühl werden die Erdbewohner im Jahr 2084 auf uns zurückblicken? Nach Powells dramatischen Schilderungen in "2084" wird kaum ein Funken Verständnis für unser Handeln vorhanden sein. Jährlich beziehungsweise monatlich übertrumpft ein schreckliches Klimaereignis das nächste. Die Ausmaße der Wetterphänomene scheinen immer ein neues Maximum anzustreben. Bereits jetzt, im Jahr 2020, erkennen wir - Laien - die Auswirkungen des Klimawandels und doch wird wenig unternommen. Wie wird unsere Erde dann im Jahr 2084 aussehen?

Eindrucksvoll, dramatisch und beängstigend schildert Powell die möglichen beziehungsweise absehbaren Ereignisse als Rückschau von Leuten in unterschiedlichsten Erdteilen. Das Buch ist in bestimmte Teile unterteilt um die Auswirkungen des Klimawandels halbwegs thematisch einzuordnen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass eine Region nicht auch mehrere angesprochene Situation treffen wird, jedoch ergibt sich dadurch ein gewisses Schema, das auch der geographischen Zuordnung hilfreich ist. Ich muss zugeben, dass die gewählte Erzählweise - der Interviews - sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Die beschriebenen Geschehnisse werden dadurch privater und demnach emotionaler, jedoch war mir die dadurch gelieferte Dramatik auch ab und an etwas zu viel. Ich habe mich selbst dabei ertappt, vom Gelesenen Abstand gewinnen zu wollen und dadurch hat Powells angestrebter Effekt nicht komplett funktioniert. Die teilweise dystopischen Erzählungen nahm ich demnach teilweise nicht ganz so ernst, was eigentlich nicht passieren sollte. Man muss sich bewusst werden, dass die angesprochenen Szenarien höchstwahrscheinlich so oder so ähnlich real werden, ob noch zu unseren Lebzeiten oder erst kurz danach. Die Brisanz ist jedoch klar zu erkennen. Es wird Kriege um Trinkwasser geben, einige Bereiche der Erde komplett überschwemmt werden, unkontrollierbare Feuer werden auftreten sowie Massenmigration. Kein Landstrich wird verschont bleiben.

Besonders gut empfand ich die vielen Informationen zu jedem Gebiet. Ich bin ganz sicher keine Niete in Geographie, mir ist jedoch trotzdem nicht jede Begebenheit in jedem Landstrich bekannt. Demnach liefert Powell geballt Wissen, das jedoch auch nachvollziehbar geschildert wird. So kann man auch relativ schnell die Situation der erzählenden Person nachvollziehen.

Auffällig ist natürlich das oftmalige Erwähnen des jetzigen Jahrzehnts und die Auswirkungen unseres Tuns bzw. Nicht-Tuns. Dies verstärkt natürlich das Gefühl des Lesers einen aktiven Part im kompletten Geschehen einzunehmen und endlich vernünftig zu handeln, bzw. sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich denke auch, dass dies die Hauptaufgabe des Buches sein soll: die Brisanz aufzuzeigen und zum Handeln zu bewegen.

Mir gefiel auch ungemein die Tatsache, dass so gut wie alle Erdbereiche im Buch erwähnt werden. So fühlt sich jeder Leser angesprochen, vielleicht mal mehr, mal weniger. Ein gewisser Fokus liegt zwar definitiv auf den USA, was jedoch vielleicht auch die allgemein Größe des Landes ausmacht.

Obwohl der Erzählstil nicht absichtlich im höheren Niveau angesiedelt ist, konnte ich trotzdem keine langen Abschnitte im Buch lesen. Die Thematik ermüdet und erschüttert. Auch die Informationsflut bedarf einer stärkeren Fokussierung, wie es z.B. im Bereich der Belletristik notwendig ist. Demnach empfand ich einige Bereiche als etwas langatmig, besonders im vorderen Bereich des Buches. Ab etwa der Mitte hatte ich weniger Probleme damit und fand die einzelnen Teilbereiche "einfacher" beziehungsweise zügiger zu lesen. 

Mir fällt es äußerst schwierig dieses Buch zu bewerten. Ich finde es ausgesprochen gut, dass Powell zu so einer dramatischen Erzählweise greift, andererseits etwas anmaßend, eine Art "Realität" als gegeben heraufzubeschwören. Sehr zweischneidig, jedoch auch nachvollziehbar, da viele Bücher in Bezug auf das Thema Klimawandel sehr distanziert und wissenschaftlich auftreten. Dies hatte bisher keine durchschlagende Wirkung erzielt. Trotzdem erscheinen mir Powells Szenarien auf keinen Fall aus der Luft gegriffen. 2084 überzeugt letztendlich durch seine emotionale Seite und lässt dadurch die Leser ins Nachdenken kommen. 

Ich persönlich empfinde den Abschnitt des "Ausweges" als zu gering. Nach der geballten Dramatik der vorangehenden Kapitel hätte ich mir an dieser Stelle einfach mehr gewünscht.

2084 rüttelt wach und erschüttert. Man muss das Gelesene reflektieren und wird auch dadurch erneut zum Recherchieren angeregt. Obwohl mir das Werk von Powell emotional sehr zugesetzt hat, bin ich dennoch positiv überrascht und auch beeindruckt. Die Anhäufung von Wissen in diesem Buch gibt den Grundstein für ein weiteres Auseinandersetzen mit der Thematik Klimawandel.

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Luisas_Buecherwelt Luisas_Buecherwelt

Veröffentlicht am 27.11.2020

Von enormer Wichtigkeit!

Klappentext:
Das Jahr 2019 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft ... …mehr

Klappentext:
Das Jahr 2019 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft leben? Der renommierte Wissenschaftler James Powell nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch den Klimawandel: Die Alpen schneefrei, Australien, Spanien und weite Teile der USA verwüstet und verbrannt, westliche Staaten führen neue Kriege um Ressourcen. Eine packende Dystopie, die leider allzu real ist.
Meinung:
James L. Powell, der selbst Wissenschaftler im Bereich der Geologie ist, hat das Buch als Interview aufgebaut. Geführt wird dieses von einem Klimaforscher im Jahr 2084. Er befragt Wissenschaftler, Autoren, Diplomaten und Armeeangehörige aus diversen Ländern zu ihrer aktuellen Situation und den Ereignissen und Entscheidungen, die dazu geführt haben. Die einzelnen Interviews sind thematisch zu neun Teilen zusammengefasst (z.B. Anstieg des Meeresspiegels, Gesundheit, Krieg).
Prinzipiell finde ich die Idee den Klimawandel nicht aus der heutigen Perspektive zu schildern, sondern aus der der Menschen, die mit den katastrophalen Folgen leben müssen, sehr gut, da die „persönlichen“ Geschichten eine größere Eindringlichkeit bei dem Leser haben. Allerdings ist dadurch natürlich auch ein gewisser Anteil des Buches rein fiktiv. Natürlich beschreibt Powell die zukünftige Welt auf der Grundlage wissenschaftlich belegter Fakten, Voraussagen und Annahmen, dennoch blieb bei mir während des Lesens immer ein kleiner Restzweifel, zu wie viel Prozent die gemachten Aussagen wissenschaftlich belegt sind.
Die thematische Unterteilung der Interviews fand ich zu Beginn, als die rein klimatischen Folgen des Klimawandels erörtert wurden, eher unnötig, da sich dadurch vieles wiederholt hat. In den Kapiteln, die sich dann mit den politischen und sozialen Themen beschäftigt haben, war es dann aber durchaus sinnvoll, da diese dann doch sehr vielfältig sind. Vor allem in diesem Teil wurden mir beim Lesen noch Aspekte aufgezeigt, die mir bisher noch unbekannt waren, da sie in den Medien nicht so präsent sind oder bei denen ich selbst noch nicht weitgenug gedacht habe.
Der Schreibstil des Buches ist eher einfach und nicht hochgradig wissenschaftlich gehalten, was es natürlich einer breiteren Masse an potenziellen Lesern zugänglich macht, weil es nicht so trocken ist. Allerdings ist er schriftstellerisch nicht besonders anspruchsvoll, sodass sich das Geschilderte dadurch stellenweise doch sehr gezogen hat.
Als kleine Anmerkung zum Schluss: In vielen Kapiteln werden die geographischen Gegebenheiten einzelner Länder intensiv besprochen, um anhand derer die besonderen Konfliktpotentiale aufzuzeigen. Allerdings wurde mein Wissensstand dabei oft überstiegen, deshalb hätte ich mir stellenweise Karten gewünscht, um mir das Lesen und Verstehen zu Erleichtern.
Fazit:
Das Buch ist als Einstieg für Leute, die sich bisher noch nicht mit dem Klimawandel auseinandergesetzt haben und nun einen Überblick über alle Auswirkungen erhalten wollen, gut geeignet. Es verdeutlicht auf eindringliche Art, wie kritisch unser aktueller Zustand ist und wie wichtig und ausschlaggebend die politischen Entscheidungen sind, die jetzt getroffen werden.
3/5 Sternen

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Autor

James Lawrence Powell

James Lawrence Powell - Autor
© Phil Channing

James Lawrence Powell ist Wissenschaftler, ehemaliger Hochschulpräsident, Museumsdirektor und Autor. Er war zwölf Jahre lang Mitglied des National Science Board der USA, eines renommierten Beratungsgremiums für die US-Forschungspolitik.

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