Ausgezeichnet als "Bester Kriminalroman Finnlands 2020"

Was wir verschweigen Arttu Tuominen

Pori, Finnland. An einem stürmischen Herbsttag wird ein sturzbetrunkener Mann mit mehreren Messerstichen in einem Holzhaus ermordet. Ein typisch finnischer Mord – so der lakonische Kommentar der hinzugerufenen Kommissare. Der Fall scheint zunächst schnell gelöst: Im nahe gelegenen Wald wird noch am gleichen Abend ein verdächtiger Mann festgenommen.
Doch für den Ermittler Jari Paloviita entpuppt sich der Mord als schwierigster Fall seines Lebens. Der Verdächtige war in der Jugend sein allerbester Freund. Und Jari Paloviita verdankt ihm sein Leben ...
 

Mehr erfahren

Was wir verschweigen Arttu Tuominen (Autor), Wolfram Koch (Sprecher)

Pori, Finnland. An einem stürmischen Herbsttag wird ein sturzbetrunkener Mann mit mehreren Messerstichen in einem Holzhaus ermordet. Ein typisch finnischer Mord – so der lakonische Kommentar der hinzugerufenen Kommissare. Der Fall scheint zunächst schnell gelöst: Im nahe gelegenen Wald wird noch am gleichen Abend ein verdächtiger Mann festgenommen.
Doch für den Ermittler Jari Paloviita entpuppt sich der Mord als schwierigster Fall seines Lebens. Der Verdächtigte war in der Jugend sein allerbester Freund. Und Jari Paloviita verdankt ihm sein Leben ... 
Ausgezeichnet als "Bester Kriminalroman Finnlands 2020"

Leseprobe

Über Arttu Tuominen

Arttu Tuominen
© Mikko Rasila

Arttu Tuominen, geboren 1981, wurde für seinen Kriminalroman Was wir verschweigen in Finnland vielfach ausgezeichnet. Kritiker und Leser waren begeistert von den geschickt in die Story verwobenen Rückblenden in die Kindheit der Protagonisten sowie der sensiblen Zeichnung der komplexen Charaktere.
Arrtu Tuominen lebt mit seiner Familie in der Küstenstadt Pori, in Mittelfinnland, dem Schauplatz des vorliegenden Krimis. Neben dem Schreiben hervorragender Kriminalromane arbeitet der Autor auch als Ingenieur für Umwelttechnik.

Arttu Tuominen im Porträt

Jetzt vormerken!

Band 2 der »Jessica Niemi«-Reihe

Teufelsnetz Max Seeck

Helsinki 2020: Zwei erfolgreiche Blogger sind spurlos verschwunden. Kurz darauf wird deren Tod in den sozialen Medien gemeldet. Ein geschmackloser PR-Gag? Als eine junge Frau, gekleidet wie ein Manga-Mädchen, am Strand tot angespült wird, vermutet die Kriminalpolizei einen Zusammenhang. Jessica Niemi übernimmt die Ermittlungen, und sie kommt schon bald einem skrupellosen Netzwerk auf die Spur, das offenbar Mädchen an Manga-Fetischisten vermittelt. Zum Sex – und zum Töten ... 

Mehr erfahren

Leseprobe

Max Seeck im Interview zu »TEUFELSNETZ«

»ICH WOLLTE DARÜBER SCHREIBEN, WIE DIE SOZIALEN MEDIEN IHRE DUNKLE SEITE AUF BRUTALSTE ART UND WEISE ZEIGEN KÖNNEN.«

In TEUFELSNETZ erfahren wir endlich, wie es mit der Ermittlerin Jessica Niemi und ihrem Team weitergeht. Können Sie kurz beschreiben, wovon das Buch handelt?

Jessica Niemi steht vor einem neuen Rätsel: Zwei berühmte Blogger verschwinden spurlos und auf ihren Accounts wird ein seltsames Foto von einem alten Leuchtturm auf einer felsigen Insel gepostet. Unter dem Foto steht ein Gedicht, das den Tod der beiden beschreibt. Im Zuge ihrer Ermittlungen stößt Jessica schließlich auf ein gemeinsames Geheimnis der zwei Blogger, die in etwas sehr Mysteriöses und Dunkles verwickelt wurden.

Der neue Fall dreht sich also um die Welt der sozialen Medien. Was fasziniert Sie als Thriller-Autor an diesem Thema?

Soziale Medien bieten uns allen viele Chancen, aber sie bergen auch gewisse Risiken. Ich wollte darüber schreiben, wie die sozialen Medien ihre dunkle Seite auf brutalste Art und Weise zeigen können.

Eine wesentliche Erkenntnis der Ermittlungen lautet: Wenn du etwas ins Netz stellst, ist es für immer und ewig dort. Sie selbst sind auch in den sozialen Medien aktiv – sind Sie durch Ihr eigenes Buch vorsichtiger geworden?

Ich bin schon immer sehr sorgfältig damit umgegangen, was ich online veröffentliche und was nicht. Ich denke, man kann aktiv sein, aber gleichzeitig auch vorsichtig. Ich würde nichts posten, von dem ich nicht möchte, dass es für immer im Netz bleibt. Deshalb teile ich zum Beispiel auch keine Bilder von meinen Kindern auf öffentlichen Accounts.

Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven verschiedener Polizisten erzählt. Versetzen Sie sich beim Schreiben demnach eher in die Rolle der Ermittler oder auch in die der Täter?

Ich bin immer auf der Seite der Guten. Ein Polizist zu sein, kann ich mir durchaus vorstellen, aber ich kann mich nicht als Mörder sehen. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, die Dinge aus der Perspektive eines Ermittlers zu betrachten.

Gibt es einen bestimmen Ermittler, dessen Sichtweise Sie besonders gern einnehmen oder mit dem Sie sich besonders gut identifizieren können?

Ich bin keine meiner Figuren und gleichzeitig jede. Das bedeutet, dass fast jeder der „guten“ Charaktere eine Fähigkeit, ein Gefühl, eine Angst oder eine Überzeugung besitzt, die eigentlich meine ist. Im Grunde habe ich meine eigenen Gedanken auf all diese Charaktere aufgeteilt – und vielleicht auch auf die bösen. Da ich keine eindimensionalen Figuren erschaffen möchte, versuche ich, auch in den bösen Charakteren etwas Gutes zu sehen.

Mit Jessica Niemi haben Sie eine komplexe und facettenreiche Figur erschaffen. Wie würden Sie Ihre Protagonistin charakterisieren?

Für meine Bücher wollte ich eine Protagonistin, die klug ist, gut in ihrem Job und glaubwürdig. Doch gleichzeitig sollte sie auch in vielerlei Hinsicht emotional gebrochen sein. Ich wollte nicht nach irgendeiner Form von Perfektion streben – ganz im Gegenteil. Jessica hat schreckliche Fehler gemacht und falsche Entscheidungen getroffen, sie hat psychische Probleme und eine Menge zu verarbeiten. Aber gleichzeitig ist sie auch jemand, den ich im echten Leben gerne kennen lernen würde. Auf jeden Fall ist sie eine vielschichtige und interessante Person.

Die psychischen Probleme der Ermittlerin zeichnen sich in HEXENJÄGER bereits ab, in TEUFELSNETZ werden sie stärker. Wussten Sie von Beginn an, dass dieses Thema ein so wichtiger Teil Ihrer Bücher sein würde oder ergab sich diese Entwicklung im Schreibprozess?

Die psychischen Probleme bildeten schon von Anfang an einen wesentlichen Teil dieses Charakters und ich hatte vor, ihn noch weiter auszubauen. Um mehr über diese Art von psychischen Krankheiten zu lernen, habe ich viel recherchiert. Das ist ein sehr komplexes Thema und sogar eine Art Tabu in der Gesellschaft. Deshalb dachte ich auch, dass es für Personen mit psychischen Krankheiten hilfreich sein könnte, ein Buch mit einer weiblichen Heldin zu lesen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat. Das ist ja durchaus sehr verbreitet, es wird nur nicht so viel darüber gesprochen.

Ihr Buch weist auch viele Bezüge zur Manga-Kunst und zur japanischen Kultur auf. Haben Sie selbst eine persönliche Verbindung zu diesen Themen?

Nein, aber ich finde beides wirklich interessant. Ich schreibe sehr gerne über Themen und Phänomene, mit denen ich noch nicht so vertraut bin. Das macht mich neugierig und führt dazu, dass ich sehr viel recherchiere und eine Menge dazu lerne. Ich denke, dass sich diese sorgfältige Recherche im Buch bemerkbar macht.

Ihre Bücher erscheinen auch als Hörbücher. Sie sprechen Deutsch – kennen Sie das deutsche Hörbuch von HEXENJÄGER? Was für ein Gefühl ist es, Ihre Geschichte in einer anderen Sprache anzuhören?

Als HEXENJÄGER erschien, habe ich mir einige Teile davon angehört. Meinen Roman auf Deutsch anhören zu können, war für mich sicherlich einer der Höhepunkte meiner Karriere. Es war einfach unglaublich und die Sprecherin ist großartig. Ich liebe die deutsche Sprache und bin so dankbar dafür, dass meine Arbeit ins Deutsche übersetzt wird und dass die Leute dort meine Bücher lesen und hören können.

Die Thriller-Sensation aus Finnland

»Max Seeck schreibt die besten finnischen Thriller.« HELSINGIN SANOMAT

Hexenjäger Max Seeck

Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer – allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen ...



zum Buch

Hexenjäger Max Seeck (Autor), Sabine Arnhold (Sprecher)

Sabine Arnhold arbeitet als Schauspielerin, Synchron- und Hörbuchsprecherin. In der deutschsprachigen Ausgabe der US-Sitcom „The Big Bang Theory“ spricht sie z.B. die Mutter des nerdigen Wissenschaftlers Sheldon Cooper. Im Hörbuch „Hexenjäger“ von Max Seeck schlägt sie hingegen ernstere Töne an: Im kalten Finnland begibt sich Kommissarin Jessica Niemi auf die Suche nach einem gefährlichen Killer, der die Mordfälle einer Bestseller-Trilogie nachstellt. Handelt es sich bei dem Mörder um einen kranken Fan? Kommissarin Niemi und ihre Kollegen arbeiten auf Hochtouren, um die Mordserie aufzuklären. Dabei scheint es der Mörder auch auf Jessica Niemi selbst abgesehen zu haben…

zum Hörbuch

Videogruß aus Finnland

Max Seeck im Interview zu seinem Thriller HEXENJÄGER

In HEXENJÄGER werden Morde aus der fiktiven „Hexenjagd“-Trilogie nachgeahmt und die Ermittler müssen sich mit den Inhalten der Bücher befassen, um den Verbrechen nachzugehen. Der Leser hält also sozusagen einen ‚Thriller im Thriller‘ in den Händen. Wie sind Sie auf diese außergewöhnliche Idee gekommen?

Für mich war die Vorstellung, dass jemand fiktive Verbrechen kopiert, immer sehr beängstigend. In den Medien wurde viel darüber diskutiert, ob Unterhaltungsmedien wie Videospiele, Filme oder sogar Bücher manche Menschen dazu verleiten könnten, Verbrechen zu begehen. Ich glaube, das war der Ausgangspunkt für meinen Schreibprozess. Die Idee hat mir wirklich Angst gemacht.

zum Interview

Über Max Seeck

Max Seeck
© Kuva MikkoRasila

Max Seeck war zunächst im Marketing und Vertrieb einer großen finnischen Firma tätig. Seit einigen Jahren widmet er sich jedoch ganz dem Schreiben von Romanen. Mit großem Erfolg. Er ist momentan der bedeutendste Thriller-Autor Finnlands. Er liebt Jo Nesbø und Stieg Larsson, ließ sich für seinen Thriller aber auch von Lars Kepler, Jens Lapidus, Dan Brown und Michael Crichton inspirieren.* HEXENJÄGER ist sein internationaler Durchbruch und der Thriller erscheint in über 40 Ländern. Die Filmrechte sind nach Hollywood verkauft. Max Seeck lebt in Helsinki.

Folgen Sie Max Seeck auf Instagram

Weitere Highlights unserer Themenwelt »Skandinavische Spannung«