Bodensee-Krimi

Eine tote Tierschützerin am dunklen Ufer des Bodensees

Der 1. Fall für das ungleiche Ermittlerteam Emma Bosse und Niklas Grimm

Die Toten von Lindau Thomas J. Fraunhoffer

Still liegt der Bodensee vor der idyllischen Kulisse der majestätischen Berge. Doch der Schein trügt: An seinem Ufer wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihr auffälliges Tattoo führt die ermittelnden Kommissare Emma Bosse und Niklas Grimm zu einer kleinen, aber militanten Gruppe Tierschützer. Das Opfer wird als Nele Gruber, Anführerin der freedog, identifiziert. Verdächtige finden sich schnell zuhauf. In der Landbevölkerung gibt es so einige, die kein Verständnis für die teilweise radikalen Aktionen der freedog aufbringen. Und auch die Aktivisten selbst waren sich bei Weitem nicht in allen Belangen grün ...

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Leseprobe von »Die Toten von Lindau«

Cover von "Die Toten von Lindau" von Thomas J. Fraunhoffer

Im Interview mit Thomas J. Fraunhoffer zu seinem Krimi »Die Toten von Lindau«

THOMAS J. FRAUNHOFFER, Jahrgang 1971, ist seit 1990 Polizeibeamter im Freistaat Bayern. Er lebt mit Ehefrau, zwei Miniponys und einer Krimikatze auf dem Land in der Nähe von Augsburg.

Sie sind im „echten“ Leben Hauptkommissar. Was hat Sie bewogen, sich diesem Beruf auch in Ihrer Freizeit zu widmen und Kriminalromane zu schreiben?

KRIMIAUTOR: Mit dem Schreiben habe ich vor ziemlich genau 23 Jahren angefangen. Erst war es ein Hobby mit ein paar primitiven Schreibübungen. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass es mir gefällt, fiktive Geschichten zu erfinden. Außerdem war es ein Ausgleich zum stressigen Schichtdienst. Da ich sowieso ein großer Fan von Krimis bin, lag es nahe, mich in diesem Genre zu versuchen. Noch dazu, wo ich als Polizeibeamter die besten Quellen zur Recherche anzapfen kann.

Welche dichterischen Freiheiten nehmen Sie sich, um die Geschichte gut zu erzählen, obwohl man im wahren Leben niemals so ermitteln würde?

KRIMIAUTOR: Um einen spannenden Krimi zu erzählen, dürfen oder müssen die Ermittler sogar Dinge tun, die im realen Polizeidienst tabu sind. Riskante Alleingänge gehören dazu, sie erhöhen die Spannung. Verfolgungsfahrten, Schießereien und Prügeleien findet man in meinen Krimis häufig. Mit echter Polizeiarbeit hat das aber wenig gemeinsam. Wenn ich realistisch aus dem Alltag eines Kriminalbeamten erzählen würde, wäre das ziemlich eintönig. Die Beschreibung eines ständig vor seinem Computer sitzenden und stundenlang telefonierenden Kriminalbeamten hat kaum Potential für aufregenden Lesestoff.

Warum haben Sie sich für den Schauplatz Lindau und den Bodensee entschieden?

KRIMIAUTOR: Meine andere Krimireihe spielt ebenfalls in Bayerisch-Schwaben, denn in Augsburg lasse ich unter meinem Pseudonym Franz Hafermeyer das Ermittlerduo Elsa Dorn und Sven Schäfer auf die Verbrecherwelt los. Da ich berufsbedingt eine Affinität zu bayerischen Ermittlern habe, wollte ich dem Freistaat treu bleiben. Lindau ist nicht allzu weit weg von Augsburg und für mich schnell zu erreichen. Das ist bedeutsam für mich, da ich meine Schauplätze persönlich kennen muss, um darüber zu schreiben. Ich habe alle Orte aus dem Bodensee-Krimi mehrmals besucht, Fotos gemacht und … ganz wichtig: die Atmosphäre eingeatmet. Außerdem ist die Gegend um den Bodensee traumhaft schön. Ich kann jedem nur empfehlen, dort einmal seinen Urlaub zu verbringen.

Was mögen Sie besonders an Ihren Hauptfiguren Emma Bosse und Niklas Grimm?

KRIMIAUTOR: Emma Bosse hat mit dem Krimiautor etwas Entscheidendes gemeinsam: Die Tierliebe! Die Lindauer Kripo-Chefin betreibt zusammen mit ihrem Mann privat einen Gnadenhof. Ich habe zwar keinen Gnadenhof, aber zusammen mit meiner Frau einen (ziemlich kleinen) Ponyhof mit zwei Mini-Shettys. Diese Tierliebe schätze ich an meiner Hauptdarstellerin am allermeisten. Und an Niklas Grimm mag ich seine Unerfahrenheit, er entwickelt sich sowohl privat als auch als Polizist weiter. Das ist spannend zu beobachten und schriftstellerisch interessant zu begleiten.

Wann und wo schreiben Sie am liebsten? Gibt es bestimmte Rituale für Ihre Schreibzeit?

KRIMIAUTOR: Da ich einen Vollzeitjob als Polizist habe, ist es für mich nicht immer einfach, Schreibzeit freizuschaufeln. Am liebsten schreibe ich am Abend, wenn es draußen ruhiger wird. Eine CD mit indianischer Entspannungsmusik und eine Duftkerze helfen mir beim kreativen Prozess. Natürlich darf meine Muse nicht fehlen. Krimikatze Lisbeth ist meistens bei mir, wenn ich schreibe. Im Winter im Büro auf der Couch, im Sommer auf dem Balkon im Katzenkorb. Lisbeth und ich führen sogar richtige Gespräche, wenn es um den Plot oder Dialoge geht. Ihre Einwände sind manchmal recht hilfreich. Aber vielleicht sollte Lisbeth selbst antworten …

KRIMIKATZE Lisbeth: Besser ist es, mein Krimiautor, dass ich was dazu miaue. Was heißt manchmal recht hilfreich? Erst nachdem dein Manuskript durch meine Pfoten gegangen ist, wurde es ein richtiger Krimi.

Krimikatze Lisbeth über das Leben an der Seite eines Krimiautors

Krimikatze Lisbeth
© Thomas J. Fraunhoffer

Wie ist denn das Leben so als Krimikatze?

Anstrengend, das kann ich dir sagen. Und die Bezahlung? Äußerst mies, ich krieg nämlich keine Mäuse. Die Arbeit als Muse macht übrigens verdammt hungrig. Naja, immerhin gibt es anständiges Nassfutter und zwischen den Mahlzeiten ein bisschen Malzpaste für die Verdauung.

Gefällt dir der Bodenseekrimi deines Autors?

Hör mal, was für eine Frage! Natürlich mag ich den Krimi, die besten Einfälle stammen sowieso aus meiner Pfote. Die Idee mit dem Gnadenhof, wer hatte die wohl? Natürlich ich.

Du hast sogar einen Auftritt im Buch?

Miau, für den Anfang ganz in Ordnung, allerdings ist das natürlich ausbaufähig. Mein Ziel ist es, als ermittelnde Krimikatze einmal eine tragende Rolle in einem Roman zu spielen. Ich habe gehört, Katzenkrimis gehen immer. Und wenn schon eine Krimikatze im Haus ist?

Dein Herrchen hat zwei Berufe: Polizist und Krimiautor. Merkst du da einen Unterschied?

Nein, in meinem Miezhaus habe schließlich ich die Hosen … pardon, den Pelz an. Egal, ob Bulle oder Schreiberling, der Zweibeiner muss sich an meine Regeln bzw. meine Fress- und Schlafzeiten halten. Dann verstehen wir uns super. Ansonsten darf der Krimiautor gerne alles mitbenutzen, kein Problem.

Liebe Krimikatze, vielen Dank für das Gespräch.

Kein Ding, bin es mittlerweile gewohnt, dass ich Werbung für meinen Autor machen muss.

Ein Fall für Benjamin Freling

Ein guter Tropfen für Krimiliebhaber

Gute Weine, köstliches Essen, herrliche Landschaften und wendungsreiche Kriminalfälle

Mörderische Auslese Mattis Ferber

Im Wein liegt die Wahrheit
Als Benjamin Freling, begnadeter Sommelier eines Luxushotels am Kaiserstuhl, eine mumifizierte Leiche in der aufgeschlagenen Wand seines geliebten Weinkellers entdeckt, ist er fassungslos. Der Sommelier hat jedoch eine Vermutung, wen er da gefunden hat: sein ehemaliges Kindermädchen, das vor 20 Jahren verschwand. Benjamin beginnt nachzuforschen und stößt dabei auf ein Gespinst aus Lügen, Vertuschung und Verrat, das nur schwer zu durchdringen ist. Kann sein feines Gespür als Sommelier ihm helfen herauszufinden, wer für die Leiche im Weinkeller verantwortlich ist? Aber die Wahrheit ist  gefährlich, und seine Suche bringt Benjamin mehr als einmal in Lebensgefahr …

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Die Süße des Todes Mattis Ferber

Ein Kloster im Rheingau, ein mysteriöser Weinkeller und eine Leiche
Im altehrwürdigen Kloster Marienwingert im Rheingau entdecken die Ordensfrauen nach dem überraschenden Tod der Priorin eine Weinsammlung, die weit größer und umfangreicher ist als angenommen. Um herauszufinden, welcher Wert sich in dem Gewölbekeller tief unter der Abtei befindet, engagieren die Nonnen den Sommelier Benjamin Freling. Der Anblick raubt dem Experten zunächst den Atem. Was er hier vor sich hat, ist ein wahrer Schatz an Weinraritäten unvorstellbarer Güte. Doch woher stammten die Weine? Warum wusste außer der toten Priorin niemand davon? War der Tod der alten Nonne wirklich nur ein Unfall? Freling beginnt nachzuforschen, und allzu bald gibt es weitere Tote …
Dieser Krimi korkt nicht, hier gibt’s reinen Lesegenuss

Leseprobe von »Mörderische Auslese«

Cover von "Mörderische Auslese" von Mattis Ferber

Über den Autor

Der Autor Mattis Ferber
© Jasper Ehrich

Mattis Ferber ist ein Pseudonym des Autors Hannes Finkbeiner. Er ist Journalist und studierte an der Hochschule Hannover, wo er heute auch als Dozent tätig ist. Finkbeiner schrieb u.a. für die FAZ, Spiegel Online oder das RedaktionsNetzwerk Deutschland und ist für HAZ als Kolumnist tätig.

Baden-Krimi

Lieber Baden als sterben

Julia Bernard entführt ihre Leser ins schöne Baden rund um die Ortenau und Offenburg

Kalte Lügen Julia Bernard

Nachdem der Privatdetektiv und waschechte Schwabe Henry Marbach einen Winzer ausspioniert hat, wird dieser am nächsten Morgen brutal ermordet aufgefunden – und Henrys Spuren sind überall am Tatort! Er der Hauptverdächtige und sieht nur einen Ausweg: Untertauchen und den Mörder selber stellen.
Dafür muss der überzeugte Großstädter Henry aber mit der Privatermittlerin Suzanne Griesbaum zusammenarbeiten. Und Suzanne tickt so ganz anders als er: Sie liebt das Landleben und ist zu allem Überfluss Badenerin. Henry hingegen hat mit Baden und mit der Natur nichts am Hut. Keine guten Voraussetzungen, um es mit einem Mörder aufzunehmen, der einen perfiden Plan verfolgt …

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Dunkle Gemäuer Julia Bernard

In einem alten Siechenhaus lauert der Tod
Nachdem die Kamerafrau einer Horrorfilm-Produktion unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist, werden die Privatermittler Suzanne Griesbaum und Henry Marbach vom Regisseur auf den Fall angesetzt. Wenig später taucht die Kamerafrau am Set im Willstätter Horrorhaus wieder auf, allerdings als Leiche.
Hat sich die Tote wirklich bei einem Unfall auf der steilen Kellertreppe das Genick gebrochen, wie Staatsanwalt Paul vermutet? Suzanne und Henry sind nicht davon überzeugt und schließen auch einen Mord nicht aus. Als dann auch noch einer der Hauptdarsteller des Films aus dem Horrorhaus verschwindet, scheint sich der Verdacht des badisch-schwäbischen Duos zu bestätigen: Hier ist ein Verbrecher am Werk!

Leseprobe von »KALTE LÜGEN«

Cover von "Kalte Lügen"

Über den Schauplatz

© Shutterstock

Warum die Ortenau, Frau Bernard?

Mir war von Anfang an klar, dass meine beiden Krimis "Kalte Lügen" und "Dunkle Gemäuer" in der wundervollen Ortenau spielen würden. Meiner Lieblingsregion. Denn nirgends sind die Menschen netter, die Weine besser, die Landschaften malerischer und die Sagen tödlicher als dort. Und ein historisches Horrorhaus, in dessen Keller einige Leichen mehr liegen, als da eigentlich sein dürften, gibt es natürlich auch.

In dieser schönen Gegend also müssen eine badische Privatermittlerin und ein schwäbischer Detektiv gezwungenermaßen zusammen ermitteln. Suzanne Griesbaum und Henry Marbach. Kann das gutgehen? Finden Sie es heraus!

Eins kann ich jedenfalls schon mal verraten: In Wirklichkeit passen Badener und Schwaben richtig gut zusammen. Ich habe als Schwäbin lange in Baden gelebt und am Ende sogar noch einen echten Offenburger geheiratet.

Ein Fall für den Krimi-Club

Mörderjagd im Moseltal

Eine Krimi-Reihe mit Wohlfühlfaktor und Heimatgefühl

Ein Prosit auf den Mörder Andreas Erlenkamp

Die pensionierte Kommissarin Clarissa von Michel beschließt, sich in dem idyllischen Dörfchen Niedermühlenbach an der Mosel eine Auszeit zu nehmen. Aber als bei einer Weinprobe der unsympathische Witwer Gisbert Römer plötzlich tot umfällt, wird Clarissa misstrauisch. Ist der Dorfcasanova wirklich an einem Herzinfarkt gestorben? Die ehemalige Kommissarin beginnt zu ermitteln ...
"Ein Prosit auf den Mörder" ist der erste Band der charmanten Mosel-Krimi-Reihe von Andreas Erlenkamp um Clarissa von Michel und den charmanten Mitgliedern des Krimi-Clubs Niedermühlenbach. 

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Zwei Blüten für den Mörder Andreas Erlenkamp

Clarissa freut sich auf das große Dorffest in Niedermühlenbach – aber kurz vor den Feierlichkeiten tauchen im Ort Falschgeldnoten auf! Und dann wird auch noch der junge Diakon Bernhard Wohlgemuth erhängt aufgefunden – in seiner Hand zwei gezinkte 50-Euro-Scheine. Woher stammen die Blüten? Die Polizei kommt der kriminellen Vergangenheit des jungen Geistlichen auf die Spur und deklariert den Tod als Selbstmord. Aber Clarissa kann das nicht glauben und ermittelt auf eigene Faust ...

Ein dreifaches Hoch auf den Mörder Andreas Erlenkamp

Es wird Herbst in Niedermühlenbach und der berühmte Pralinenwettbewerb des Dorfes steht vor der Tür. Clarissa wird in die Jury berufen, um die eingereichten Süßigkeiten zu bewerten. Bei der Verkostung einer dreischichtigen Sahne-Trüffel-Praline bricht Jury-Mitglied Dorothee Ganswein tot zusammen. Zyankali! Bald steht sich heraus, dass die leitende Bankangestellte jede Menge Feinde im Dorf hatte. Aber die Polizei tappt mal wieder im Dunkeln und so beschließt Clarissa – gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Krimi-Clubs – zu ermitteln ...

Über den Autor

Der Autor Andreas Erlenkamp
© Andreas J. Schulte

Andreas Erlenkamp ist das Pseudonym des erfolgreichen deutschen Krimiautors Andreas J. Schulte. Zusammen mit seiner Frau Christine schreibt er als Barbara Erlenkamp unterhaltsame Frauenromane. Mit seiner neuen Mosel-Krimi-Reihe um die ehemalige Kommissarin Clarissa von Michel und die Mitglieder des Krimi-Lese-Clubs in Niedermühlenbach verbindet er seinen Erfolg als Krimischriftsteller mit den Erlenkamp-Wohlfühlromanen. Der Autor wohnt mit seiner Familie am Rande der Osteifel.

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