Das verlorene Symbol
 - Dan Brown - Taschenbuch

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
764 Seiten
ISBN: 978-3-404-16000-6
Ersterscheinung: 17.03.2011

Das verlorene Symbol

Illustrierte Ausgabe
Robert Langdon, Bd. 3

(7)

Robert Langdon ist zurück
Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Aber dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.

Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt. Doch er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.
Das verlorene Symbol ist der dritte Roman aus der Thriller-Reihe um Robert Langdon, die Dan Brown zu einem weltweit gefeierten Bestsellerautor machte.

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Pressestimmen

"Geschichte gut erzählen, das kann er wie kaum ein anderer."
"Das verlorene Symbol, das Langdon und Leser in die Welt der Freimaurer führt, ist ein Muss für lange Leseabende."
"Er ist der Shakespeare der Thriller."

 

Rezensionen aus der Lesejury (7)

BuecherwurmNZ BuecherwurmNZ

Veröffentlicht am 20.06.2018

Mittelmäßig

*Inhalt*

Professor Robert Langdon reist nach Washington, um dort einen Vortrag im Kapitol zu halten. Doch statt seinem ehemaligen Mentor Peter Solomon, auf dessen Wunsch Langdon gekommen ist, erwartet ... …mehr

*Inhalt*

Professor Robert Langdon reist nach Washington, um dort einen Vortrag im Kapitol zu halten. Doch statt seinem ehemaligen Mentor Peter Solomon, auf dessen Wunsch Langdon gekommen ist, erwartet ihn die abgetrennte Hand eines Menschen, auf der mysteriöse Symbole tätowiert sind. Sie ist eine Botschaft von einem Irren, der Langdon für seine Zwecke einspannen will, um ein Geheimnis aufzudecken, das nicht in die falschen Hände geraten darf, denn dieses Wissen wird die Welt, wie wir sie kennen, verändern.

*Meine Meinung*

Der Start gestaltete sich schwierig und zäh. Kurzzeitig hatte ich sogar den Gedanken, das Buch abzubrechen. Der Grund dafür: In den ersten 200 Seiten besteht das Buch hauptsächlich nur aus dem, was mich schon bei Inferno (das einzige Buch, das ich außer diesem von Brown bereits gelesen habe) gestört hat, nämlich den seitenweisen, trockenen Erläuterungen zu Gebäuden, Kunstwerken und dergleichen. Das ist meines Erachtens für die Geschichte völlig irrelevant, langweilt und zieht das Buch unnötig in die Länge.

Browns Schreibstil ist schwierig und nicht wirklich flüssig zu lesen, da sehr oft Fach- und Fremdwörter auftauchen, um irgendwelche, teils unwichtige Fakten und Details zu beschreiben. Immer wieder stolpert man über die unbekannten Wörter.
In den ersten Seiten taucht der Begriff _Noetik_ auf, der trotz der vielen Erklärungen zu Beginn des Buches erst später erläutert wird. Wenn schon zu Beginn die Handlung zurückgestellt und sehr viel trockenes Faktenwissen geboten wird, sollte meiner Meinung nach ein Begriff, der oft im Buch auftaucht und für die Geschichte relevant ist, ebenfalls am Anfang erläutert werden.
Darüber hinaus gibt es einige Situationen aus der Vergangenheit, die einfache Dinge wie beispielsweise das Kennenlernen von einer Nebenfigur beschreibt, was für die Geschichte völlig irrelevant ist und das Buch neben den langen Schilderungen zu irgendwelchen Bauwerken und Fakten nur noch weiter in die Länge zieht. Ich will gar nicht bestreiten, dass einige Schilderungen zu Symbolen und Gebäuden zu der Geschichte gehören und für Langdon wichtig sind, um das Rätsel zu lösen, allerdings treten im Buch noch viel mehr auf, die völlig unwichtig für die Geschichte sind.

Nach dem holprigen Anfang der Geschichte wird es dann allerdings spannend. Man möchte unbedingt erfahren wie es weitergeht und ist von den unerwarteten Wendungen und Enthüllungen gefesselt, denn es ist nicht immer so, wie es scheint. Die unterschiedlichen Sichtweisen der Charaktere tragen zur hohen Spannung bei.

*Fazit*

Insgesamt waren es mir zu viele trockene Fakten, die für die Geschichte völlig irrelevant sind und den Lesefluss neben den vielen Fachwörtern noch zusätzlich erschwert haben. Nach einem schleppenden Anfang wurde es dann aber spannend, was das Buch noch gerettet hat. Richtig überzeugen konnte mich _Das verlorene Symbol_ aber nicht.

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Ananasstueckchen Ananasstueckchen

Veröffentlicht am 19.06.2018

Nicht ganz überzeugend

*Zusammenfassung*
Robert Langdon wird von einem alten Bekannten nach Washington gebeten, um dort einen Vortrag zu halten. In Washington angekommen, erwartet ihn aber etwas völlig anderes. Eine abgetrennte ... …mehr

*Zusammenfassung*
Robert Langdon wird von einem alten Bekannten nach Washington gebeten, um dort einen Vortrag zu halten. In Washington angekommen, erwartet ihn aber etwas völlig anderes. Eine abgetrennte Hand mit seltsamen Tätowierungen steht mitten im Kapitol. Eine perfide Botschaft mit der Langdon wieder ins Visier eines Killers gerät, der lediglich von Roberts Fähigkeiten Gebrauch machen möchte.

*Meinung*
Ich habe schon öfter gehört, dass der dritte Band der Robert-Langdon-Reihe nicht mit den ersten beiden Teilen mithalten kann. Trotzdem habe ich versucht möglichst unvoreingenommen an das Buch heranzugehen und mir meine eigene Meinung zu bilden. Im Großen und Ganzen muss ich aber sagen, dass ich diese Meinung teile.
Es geht im dritten Teil hauptsächlich um die Freimaurer und die Wissenschaft der Noetik. Das erste Thema finde ich sehr spannend und interessant. Aber die Noetik war mir dann teilweise doch etwas zu viel des Guten, deshalb war es für mich auch nicht allzu glaubwürdig. Insgesamt konnte mir Dan Brown seine „Verschwörungstheorien“ einfach nicht so gut verkaufen, wie in den Teilen davor.
Wie in den anderen Bänden auch wird Robert auf mysteriöse Weise in eine heikle Sache hineingezogen, die viel größer ist, als er anfangs denkt. Der Thriller ist spannend geschrieben und wie immer gespickt mit echten und Ausgedachten wissenschaftlichen Fakten. Außerdem findet wie gewohnt ein Wettlauf gegen die Zeit statt.
Dieses Mal bekommt Langdon weibliche Unterstützung von der Schwester seines Bekannten, Kathrine. Zwischen den beiden entsteht aber dieses Mal. keine Liebesbeziehung, sondern lediglich Freundschaft, was mir sehr gut gefallen hat.
Leider zieht sich diese Geschichte stellenweise doch ein bisschen. Es gibt zwar wieder einige Wendungen, die man so nicht erwartet hat. Aber im Großen und Ganzen war es einfach nicht so aufregend, wie man es nach den anderen Teilen erwartet hätte. Es fehlte dieser Wow-Moment und der Showdown am Ende war auch nicht so extrem wie erwartet.

*Fazit*
Insgesamt ist der dritte Teil der Reihe durchaus unterhaltsam und spannend. Ich würde ihn auch auf jeden Fall weiterempfehlen, aber er kann dem hohen Anspruch, den man nach den ersten beiden Teilen hat, einfach nicht gerecht werden.

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mymagicalbookwonderland mymagicalbookwonderland

Veröffentlicht am 19.02.2018

Sehr gelungenes Hörbuch

Mir hat dieses Hörbuch super gut gefallen. Ich bin eh ein großer Fan von Robert Langdon bzw Dan Brown. Bis jetzt kenne ich leider nur die ganzen Verfilmungen. Aber das möchte ich jetzt so nach und nach ... …mehr

Mir hat dieses Hörbuch super gut gefallen. Ich bin eh ein großer Fan von Robert Langdon bzw Dan Brown. Bis jetzt kenne ich leider nur die ganzen Verfilmungen. Aber das möchte ich jetzt so nach und nach ändern. Der Sprecher von dem Hörbuch war richtig gut. Er hat das total spannend erzählt. Der Fall von Robert Langdon war auch wieder richtig spannend und kniffelig. Ich finde die Reihe total klasse. Freue mich schon sehr auf weitere Abenteuer von Robert. 5 Sterne

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maeddsche maeddsche

Veröffentlicht am 09.01.2018

Gut, aber nicht überzeugend

Cover:
Ich habe die Erstausgabe mit dem alten Design, welche stilistisch ähnlich wie Band eins und zwei gestaltet ist. Der Schutzumschlag ist komplett schwarz mit weißem Autorennamen und rotem Buchtitel, ... …mehr

Cover:
Ich habe die Erstausgabe mit dem alten Design, welche stilistisch ähnlich wie Band eins und zwei gestaltet ist. Der Schutzumschlag ist komplett schwarz mit weißem Autorennamen und rotem Buchtitel, wobei der Fokus auf dem Wort „Symbol“ liegt, welches deutlich größer als der Rest geschrieben ist. Unter dem Buchtitel befindet sich ein Wachssiegel. Inhaltlich stellt das Cover einen schönen Zusammenhang zur Geschichte her, in der es um die Enthüllung eines Geheimnisses geht, bei der ein mit einem Wachssiegel verschlossenes Päckchen eine ausschlaggebende Rolle spielt. Gleichzeitig geht es immer wieder um die richtige Deutung von Symbolen, dementsprechend ist es logisch, dass das Wort „Symbol“ so deutlich auf dem Cover hervorgehoben wird.
Was ich bei diesem Band etwas schade fand, war, dass das eigentliche Buchcover ohne Schutzumschlag einfach nur schwarz ist und lediglich der Buchrücken bedruckt ist. Bei den beiden Vorgängern wurde die Gestaltung des Schutzumschlages in Form eines Stencils auf dem Buch selbst noch einmal aufgegriffen, was mir besonders gut gefallen hatte.

Inhalt:
Robert Langdon fliegt nach Washington D. C. um seinem alten Freund und Mentor Peter Solomon einen Gefallen zu tun und einen Vortrag zu halten. Dort angekommen, wird schnell klar, dass es sich nur um einen Vorwand handelte, um ihn in die Stadt zu locken. Ein geheimnisvoller Mann, der sich selbst Mal’akh nennt, zwingt Robert auf grausame Weise dazu ein jahrelang gehütetes und gut verstecktes Geheimnis zu lüften. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Robert sich nicht nur durch sein mysteriöses Gegenüber gefährdet sieht, sondern auch von der CIA verfolgt wird. Bei seinem Versuch die Symbole richtig zu deuten und so die bevorstehende Tragödie abzuwenden, bekommt er von
mehreren Personen, die bewusst oder unbewusst in die Geschehnisse um das Geheimnis verwickelt sind, Hilfe. Typisch für Dan Brown gipfelt die Story dann in einem sehr rasanten und actionreichen Ende, wo Robert Langdon und einige andere Charaktere sich in Lebensgefahr befinden und nicht sicher ist, ob sie es schaffen Mal’akh rechtzeitig zu stoppen.

Fazit:
Leider hat mich dieser Band nicht so sehr überzeugen können wie die Vorgänger. Das Besondere der Reihe ist für mich eindeutig, dass Dan Brown auf geschickte Weise die Vermittlung von Wissen mit einer spannenden Handlung verknüpft – genau das hat mir hier gefehlt. Die Infos zu historischen Bruderschaften, der Bedeutung von Symbolen und deren Entwicklung über Jahrhunderte gibt es zwar auch hier, nur leider sind sie dieses Mal nicht so leicht aufzunehmen. Ich musste immer wieder Sätze ein zweites Mal lesen um den Sinn wirklich zu begreifen, wodurch mein Lesefluss enorm gelitten hat. Häufig erhält man diese Informationen über zu gewollt wirkende Rückblenden, die manchmal nicht deutlich genug hervorgehoben sind und kurzzeitig für Verwirrung sorgen. Mehr als einmal war mir nicht klar ob ich mich noch in der Rückblende befinde oder schon wieder in der gegenwärtigen Handlung. Positiv ist auf jeden Fall die Handlung selbst. Von Anfang bis Ende ist das Spannungslevel hoch und es passiert sehr viel, was aber alles in Zusammenhang steht und in sich schlüssig ist. Die Handlung wird aus der Perspektive verschiedener Personen beleuchtet, sodass der Leser mehrere Blickwinkel hat. Dadurch weiß man teilweise etwas, was die gerade handelnde Person noch nicht weiß, wodurch die Spannung zusätzlich hochgetrieben wird. Das Ende ist zwar sehr rasant und somit ebenfalls spannend, leider war die große Wendung für mich sehr vorhersehbar, sodass es für mich kein Überraschungsmoment mehr gab. Auch hier haben mir die Vorgänger besser gefallen, weil es dort mehrere Wendungen gab, die kaum vorhersehbar waren. Dieses geschickte An-der-Nase-herumführen des Lesers habe ich hier vermisst. Zudem beinhalteten die Enden von Dan Brown immer die actionreiche Auflösung des Rätsels, die Spannung und Antworten zugleich lieferten. In diesem Band gab es jedoch nach dem spannenden Part noch einige Seiten zu lesen, die dann die theoretischen Antworten geliefert haben. Dieses letzte Stück war für mich sehr zäh und anstrengend, da es mir zu theoretisch war und meines Erachtens auch nicht nötig. Zu guter Letzt hat mir in diesem Band der Realitätsbezug gefehlt. Zwar wird auch hier wieder im Voraus darauf hingewiesen, dass alles auf realistischen Forschungen, Kunstwerken und Gebäuden beruht, dennoch kam dies in der Handlung nicht gut rüber und mehr als einmal war mir das Geschriebene etwas zu abwegig und spirituell. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch zwar nicht vollständig überzeugt hat, aber dennoch lesenswert ist, alleine schon deshalb um die Reihe vollständig zu kennen. Außerdem haben mich Illuminati und Sakrileg so sehr begeistert, dass ich sehr hohe Erwartungen an die Fortsetzung hatte.

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Buechergarten Buechergarten

Veröffentlicht am 11.07.2017

Robert Langdon 3.0

*INHALT:*
Professor Dr. Langdon wird nach Washington gebeten um kurzfristig mit einem Vortrag im Kapitol einzuspringen. Für seinen langjährigen Freund und Mentor Peter Solomon macht sich der Symobolologe ... …mehr

*INHALT:*
Professor Dr. Langdon wird nach Washington gebeten um kurzfristig mit einem Vortrag im Kapitol einzuspringen. Für seinen langjährigen Freund und Mentor Peter Solomon macht sich der Symobolologe auf den Weg, nichtwissend, dass in der amerikanischen Hauptstadt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen liegt und ein Mann auf ihn wartet, der bereit ist dafür zu töten. Für Robert Langdon beginnt eine Jagd über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt und eine Jagd, bei der er schließlich selbst zum Gejagten wird…

*EIGENE MEINUNG:*
Ich besitze „Das verlorene Symbol“ in der alten Ausgabe mit rotem Titel und rotem Siegel auf schwarzem Grund. Außerdem ist es eine illustrierte Ausgabe und ich muss sagen, dass mir das sehr gut gefallen hat und ich mir auch die anderen Bücher von Dan Brown gerne noch als illustrierte Ausgaben zulegen würde. Vielleicht weiß jemand, ob es die neuen Ausgaben (mit den grauen Stadtcovern) auch als illustrierte Ausgaben gibt?

Unser Hauptprotagonist ist wie in den voran gegangenen Teilen wieder Robert Langdon. Grundsätzlich mag ich seine Figur immer noch total gerne, aber in diesem Band war er für mich irgendwie nicht mehr so präsent wie in den Vorgängerbänden. Auch erschien er mir teilweise nicht mehr ganz so „genial“. Er geriet irgendwie von einer Notsituation in die nächste, wusste öfters selbst keine Lösung und war mir als Protagonist nicht mehr ganz so zugänglich. Es lag für mich alledings nicht daran, dass sich die Bücher in puncto „Schnitzeljagd“ doch ähneln.

Dieses Mal hat Langdon nicht von Beginn an eine Dame an seiner Seite, sondern erst nach einiger Zeit kommen hier mehrere Handlungsfäden zusammen. Ich mochte diese starke und kluge Frau wirklich gerne! Es handelt sich dann auch nicht um eine Liebesgeschichte im herkömmlichen Sinn, was ich durchaus erfrischend fand. Die weiteren Charaktere dieses Bandes fand ich durchwegs gut ausgestaltet! Eine größere Rolle spielt diesmal außerdem das F.B.I. – in Gestalt der kleinen Sato – Chefin des Office of Security. Zu Beginn war mir das Ganze mehr als unangenehm und ich empfand sie für Robert als störend und frech. Die Auflösung war auch hier mehr als überraschend.

Als große Themenbereiche dreht sich dieser Roman um die Freimaurer und somit auch Glauben und Wissenschaft. Dabei vor allem um die Noetischen Wissenschaften, von denen ich vorher noch nie gehört hatte. Die Mischung und gerade das neuentdeckte Gebiet haben mich unheimlich begeistert!

Den Schreistil fand ich, wie schon in den Vorgängerromanen, flüssig und leicht zu lesen. Trotz der großen Anzahl an Seiten und 133 Kapiteln bin ich nur so durch das Buch geflogen. Man erlebt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven (in nicht zu lange Kapiteln und wieder nur ein kurzer Erzählzeitraum) und teilweise werden einem erst nach einiger Zeit Sinn bzw. Zusammenhänge klar. Ich habe es als sehr spannend und interessant zu Lesen empfunden! Teilweise weiß der Leser mit einem Protagonisten auch schon mehr als ein anderer Protagonist am nächsten Ort und ich habe wirklich darauf hin gefiebert, dass sich so manche von diesen endlich treffen mögen! Auch haben wir einige Wechsel/Rückblicke in der Zeit, so dass die Geschichte umfassend erzählt werden kann und einem nach und nach die Augen geöffnet werden können. Die Dialoge sind flott und knackig – die Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen konnte ich gut nachvollziehen!

Nach dem die beiden letzten Bände vorrangig in Europa spielte, wo einem viele Schauplätze vielleicht näher sind, fand ich es diesmal toll über Washington/Amerika zu lesen! Dabei ist mir allerdings durchaus entgegen gekommen, dass ich, wie bereits gesagt, die illustrierte Ausgabe des Romans besitze, die Farbfotos von Orten enthält. Außerdem sind einige der beschriebenen Rätsel, Symbole etc. abgedruckt, was vieles verbildlicht und mir das miträtseln erleichtert hat!

Besonders berührend fand ich in diesem Buch die Geschichte um die Familie Salomon – das bleibt einem schon im Gedächtnis! Insgesamt muss ich sagen, dass ich mir gerade nach den schon abgedrehten Filmen der Robert-Langdon-Reihe auch hier eine Verfilmung mehr als gut vorstellen kann! Teilweise sieht man beim Lesen beinahe die einzelnen Szenen vor sich! Für mich ist dieses Buch mehr als ein Thriller (obwohl es durchaus wieder blutig und brutal zugeht) oder ein Roman. Es ist ein Abenteuer, eine Schatzsuche und noch vieles mehr!

Das Ende konnte mich durchaus begeistern, auch wenn mir „mehr Robert Langdon“ noch besser gefallen hätte. Die Auflösung von Allem wurde mir erst kurz vor dem Lesen der entsprechenden Szene bewusst!

Das Buch ist als Geschichte in sich abgeschlossen und es gibt nur wenige Verweise auf die Vorgänger, allerdings sind die ersten Bände so grandios, dass ich trotzdem empfehle sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Zwecks der großen Themen wie Glaube, Freimaurer, Wissenschaft würde ich schon sage, dass der Leser ein gewisses Interesse an diesen Dingen haben sollte – sonst werden diese Bücher um ein wesentliches weniger Spaß machen! Vor der eigentlichen Geschichte ist im Buch diesmal auch erwähnt, was an der Erzählung „wahr“ ist.

*FAZIT:*
Wieder ein äußerst spannender Thriller mit tollen Charakteren, Abenteuer, Schatzsuche, Familiendrama, Freundschaft, Gewalt und äußerst interessanten Themen aus Glaube und Wissenschaft.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Dan Brown

Dan Brown - Autor
© Dan Courter

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und darüber hinaus erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt. Nach solch erfolgreichen Auflagen ließen auch die Verfilmungen der …

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