KÜSTENKRIMIS – MADE IN GERMANY

Spannende Krimi-Unterhaltung an den schönsten Stränden Deutschlands

Der Norden Deutschlands hat nicht nur landschaftlich vieles zu bieten – offensichtlich ist aus literarischer Sicht das Morden im Norden außerordentlich reizvoll.

Unsere Küstenkrimis beschäftigen sich alle mit Kriminalfällen an den schönsten Stränden Deutschlands. Ob Ostseekrimi, Nordseekrimi, Ostfrieslandkrimi oder Sylt-Krimi – eines haben alle gemeinsam: Einen heiklen Mordfall, den es schnellstens zu lösen gilt.

Lernen Sie die erfolgreiche Ostseekrimi-Reihe rund um Kommissarin Pia Korittki von Bestsellerautorin Eva Almstädt kennen oder ermitteln Sie mit Pfarrerin Clara Clüver in „Mörderische Brise“ von Christian Humberg in Travemünde. Lassen Sie sich mitreißen von den Nordseekrimis der John-Benthien-Reihe von Nina Ohlandt. Wenn Sie auf der Suche nach spannendem Lesestoff für Ihren (Ostfriesland-) Urlaub sind, lernen Sie unbedingt die Borkum-Krimis von Emmi Johannsen sowie die neue Krimireihe um Kommissar Möllenkamp von Heike van Hoorn kennen. Nicht nur Sylt-Fans empfehlen wir die spannenden Sylt-Krimis von Sabine Weiß. In „Düsteres Watt“ ermittelt Liv Lammers bereits in ihrem sechsten Fall.

Tauchen Sie ein in die Ermittlungen unserer Kommissare und erleben sie eine aufregende Reise an Deutschlands vielseitige Küsten, deren spannende Schauplätze Sie noch lange in Erinnerung behalten werden.

AKTE NORDSEE

Entdecken Sie jetzt die brandneue Krimi-Reihe von Bestsellerautorin Eva Almstädt

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Akte Nordsee

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Ostseekrimis von Eva Almstädt

Die mörderische Seite der Ostsee

Eva Almstädt schenkt uns mit der Pia-Korittki-Reihe einen spannenden Ostseekrimi nach dem anderen, die nicht nur für Bewohner der Ostseeregion ein absolutes Lesevergnügen sind.

Lernen Sie die erfolgreiche Ostseekrimi-Reihe von Bestsellerautorin Eva Almstädt kennen. Weitere Informationen rund um Pia Korritki gibt es übrigens auch auf der Serienseite oder in unserer Themenwelt "Spannung".

Entdecken Sie jetzt auch auf die neue Nordseekrimi-Reihe von Bestsellerautorin Eva Almstädt "Akte Nordsee"!

Eva Almstädt - Ostseekreuz

Pia Korittkis 17. Fall: Ostseekreuz

Kommissarin Pia Korittki nimmt sich eine Auszeit in einem Ostsee-Kloster. Das ruhige, beschauliche Leben mit den Mönchen und einigen wenigen Gästen soll ihr helfen, sich von einem traumatischen Erlebnis zu erholen. Doch die Ruhe wird jäh durch das Läuten der Totenglocke gestört. Ein Novize hat einen der Mönche leblos in der Kirchenbank kniend gefunden. Schnell ist klar, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Pia will sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch als auch noch ein Gast spurlos verschwindet, muss sie handeln – und macht in einem Kellerraum eine schreckliche Entdeckung ...

Kommissarin Pia Korittki und ein düsteres Geheimnis hinter Klostermauern

Zum Buch

Alle Pia Korittki-Krimis von Eva Almstädt

Nachfolgend finden Sie alle Titel zur erfolgreichen Ostseekrimi-Reihe von Eva Almstädt, beginnend mit dem aktuellsten Titel Ostseekreuz bis hin zum ersten Band Kalter Grund. Wählen Sie einfach aus, ob Sie den Titel gerne als Buch oder E-Book lesen möchten, oder ob sie sich den Krimi lieber anhören möchten.

Und dann wünschen wir Ihnen spannende Unterhaltung mit der Lübecker Kommissarin Pia Korittki!

Steckbrief der Kommissarin Pia Korittki – Ostseekrimis von Eva Almstaedt

Die Lübecker Kommissarin Pia Korittki

Steckbrief der Hauptfigur

Pia Korittki ist Kriminalkommissarin im Kommissariat 1 der Lübecker Bezirkskriminalinspektion – der Mordkommission.

Ihr Gerechtigkeitssinn und eine gewisse Abenteuerlust haben Pias Berufswahl entschieden, und sie ist Polizistin mit Leib und Seele – auch wenn sie durch ihre Fälle immer wieder in Gefahr gerät.

Im Laufe verschiedener Ermittlungen stellt Pia ihre Fähigkeiten und ihren Teamgeist unter Beweis und hat somit auch ihre Kollegen auf ihrer Seite.

Als alleinerziehende Mutter fällt es ihr zudem oft schwer, Privatleben und Beruf zu vereinbaren. Doch ihr Sohn Felix und das Familienleben mit ihm sind ihr größtes Glück, denn auch für ihn muss das Land an der Küste sicherer werden …

Ostseekrimi Serie Pia Korittki von Eva Almstaedt
Zur Serie

Die Serienseite zur Kommissarin Pia Korrikti

Du willst noch mehr über die Kommissarin Pia Korittki und die Ostseeekrimireihe von Eva Almstädt erfahren? Dann besuche jetzt auch die Serienseite zur gesamten Reihe. Dort findest du alle Titel in allen Formaten (Buch, eBook und Hörbuch) und erfährst noch viele spannende Hintergrundinformationen von der Autorin. Viel Spaß dabei!

Ostseekrimis von Eva Almstädt – Kurzkrimis
Zu den Kurzkrimis

Kurz & knackig: Unsere exklusiv digitalen Kurzkrimis

Für alle, die gerne in die Krimi-Reihe von Eva Almstädt hereinschnuppern möchten, bietet sich die perfekte Gelegenheit: Einfach die Kurzkrimis Dunkler Abgrund und Eisige Wahrheit als eBook oder Audio-Datei herunterladen und in Pia Korritkis Welt eintauchen.

Und das Beste ist: Wer sich nicht entscheiden kann, für den gibt es jetzt beide Kurzkrimis in einem Sammelband.

Die Pia Korittki-Reihenfolge

Reihenübersicht Pia Korittki

Wo spielen die Ostseekrimis von Eva Almstädt?

Egal ob in Lübeck, Grömitz, Dahme, Hohwacht, auf der Insel Fehmarn oder am Weißenhäuser Strand – die Tat- und Ermittlungsorte bei Eva Almstädt sind vielfältig. Und sie machen Lust darauf, die Ostsee näher kennenzulernen!

Die Tatorte führen Pia Korittki und ihre Kollegen oft ins ländliche Umland, in kleine Dörfer oder auf einsam gelegene Bauernhöfe. Die Ermittlungen erfordern Einfühlungsvermögen in dörfliche Strukturen und die langjährigen, manchmal klaustrophobisch engen Beziehungen der Menschen zueinander. Für Pia ist das eine spannende Herausforderung, doch die Erlebnisse bringen sie immer wieder auch an die Grenze des Erträglichen.

An diesen Schauplätzen spielen die Ostseekrimis von Eva Almstädt:

AUF DEN SPUREN VON PIA KORITTKI – REISEN AN DIE SCHAUPLÄTZE DER OSTSEE-KRIMI-REIHE

Fotos zu den Ostseekrimis von Eva Almstädt

Reisetipps für die Ostsee von Eva Almstädt

Interview

Interview mit Eva Almstädt zu ihrem Krimi OSTSEEKREUZ | 09.03.2022

OSTSEEKREUZ ist der inzwischen 17. Fall der erfolgreichen Serie um Kriminalkommissarin Pia Korittki. Was erwartet die Leser:innen in dem neuesten Krimi?In Ostseekreuz will Pia sich während eines Kloster-Retreats von einer Entführung erholen, doch durch den Mord an einem der Mönche wird sie mit einem...

OSTSEEKREUZ ist der inzwischen 17. Fall der erfolgreichen Serie um Kriminalkommissarin Pia Korittki. Was erwartet die Leser:innen in dem neuesten Krimi?
In Ostseekreuz will Pia sich während eines Kloster-Retreats von einer Entführung erholen, doch durch den Mord an einem der Mönche wird sie mit einem dramatischen und rätselhaften Fall konfrontiert und kann natürlich nicht die Finger davon lassen …
Der aktuelle Fall führt die Leser:innen hinter die düsteren Mauern eines Ostseeklosters. Sie sind für Ihre intensiven Recherchen bekannt. Wie sind Sie dieses Mal vorgegangen? In welches geheimnisvolle Kloster sind Sie eingezogen?
Ich habe im Kloster Cismar an einem Wochenend-Zeichenkurs teilgenommen, um in Ruhe die Gemäuer und die Gegend zu erkunden. Außerdem stand das Kloster Nütschau, wo auch Gäste aufgenommen werden, ein wenig Pate für mein Kloster Naumar. Und es gibt interessante – teils antiquarische – Bücher über das Klosterleben, die weiterhelfen.
Als Kulisse für Ihren Spannungsromane haben Sie bisher die Ostsee gewählt. Jetzt erscheint im Frühjahr 2022 mit AKTE NORDSEE - AM DUNKLEN WASSER das erste Buch einer neuen Reihe. Was macht die Küstenregionen zu einem so geeigneten Krimischauplatz?
Die Küstenregionen sind als Schauplatz so gut geeignet, weil sowohl die Ostsee- als auch die Nordseeküste Sehnsuchtsorte und damit beliebte Urlaubsziele sind. An den Küsten prallen die Elemente oft heftig aufeinander, die Natur kann noch ursprünglicher und auch gefährlicher erlebt werden als anderswo. Ein abwechslungsreiches und spannendes Setting für Kriminalromane.
Küstenkrimis, ob sie nun an der Nord- oder Ostsee spielen, erfreuen sich bei den Leser:innen großer Beliebtheit. Aber auch grundsätzliche zählen Krimis zu einem der erfolgreichsten Literaturgenres. Warum gruseln wir uns so gerne?
Die Spannung, oder der „Grusel“ üben einfach eine morbide Faszination aus. Entscheidend ist aber glaube ich, dass ein klassischer Krimi am Ende eine Lösung bietet. Das Leben ist chaotisch und schlimme Ereignisse ergeben meistens keinen Sinn. Im Krimi werden die Fäden zu einem logischen Ganzen zusammengeführt. (Beinahe) alles klärt sich auf. Und das ist ein gutes Gefühl.
Seit Ihr Debüt KALTER GRUND 2004 erschien, haben Sie sich dem Krimi verschrieben und geben dem Genre ein Gesicht. Unter anderem machen Sie sich als aktives Mitglied bei den MÖRDERISCHEN SCHWESTERN und im SYNDIKAT (Vereinen für deutschsprachige Kriminalliteratur) für das Genre stark. Was begeistert Sie nach wie vor an Kriminalliteratur?
Einmal ist da immer noch meine ursprüngliche Faszination für Spannung, menschliche Abgründe und Rätsel. Aber auch das Umfeld des Schreibens begeistert mich nach wie vor: Meine tollen Krimikolleg:innen und der inspirierende Kontakt zu Leuten, die Bücher lieben und sich für Literatur einsetzen.
Welche Krimiautor:innen lesen Sie privat gerne?
Das wechselt ständig und ich bin stets auf der Suche nach „neuen“ Krimireihen. Zurzeit lese ich Linda Castillo und tauche damit in die Welt der Amischen in den USA ein.

Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Matthias Soyka

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg. 

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Christian Humberg - Mörderische Brise

Mord und Totschlag in der Lübecker Bucht – eine neue Reihe für alle, die nicht genug bekommen können von Meer, Urlaubsflair und Kriminalfällen

So hat Clara Clüver sich ihre besten Jahre nicht vorgestellt: Nach der Trennung von ihrem Ex kehrt die Großstadtpfarrerin eher widerwillig in die alte Heimat Travemünde zurück. Kaum dort, stolpert sie zu allem Überfluss auch noch über eine Leiche! Erich Konstantin, strenger Patriarch und lokaler Gastro-König, liegt tot am Niendorfer Hafen. Clüver folgt den Geistern der Vergangenheit und gerät in die Tiefen einer von Neid zerfressenen Unternehmerdynastie. Und irgendwann steht sie selbst im Visier des Mörders ...

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Interview

Interview mit Christian Humberg zu seinem Krimi MÖRDERISCHE BRISE | 09.03.2022

MÖRDERISCHE BRISE ist der erste Fall für Pfarrerin Clara Clüver. Was erwartet die Leser:innen in dem Krimi?Ich hoffe, sie erwarten einige spannende Lesestunden an einem meiner absoluten Lieblingsorte – und mit vielschichtigen Charakteren, die sich echt anfühlen und die mir in den vielen Monaten der...

MÖRDERISCHE BRISE ist der erste Fall für Pfarrerin Clara Clüver. Was erwartet die Leser:innen in dem Krimi?
Ich hoffe, sie erwarten einige spannende Lesestunden an einem meiner absoluten Lieblingsorte – und mit vielschichtigen Charakteren, die sich echt anfühlen und die mir in den vielen Monaten der Arbeit an diesem Projekt schon sehr ans Herz gewachsen sind. Clara Clüver und ihr Weg nach Travemünde beschäftigen mich seit langer Zeit, und ich bin sehr glücklich, sie nun endlich mit dem Rest der Lesewelt teilen zu dürfen. Auf nach Travemünde!
Ihre Protagonistin Clara Clüver, frisch geschiedene Großstadtpfarrerin aus Wiesbaden, wagt in Travemünde den Neuanfang. Was hat Sie ausgerechnet zu dieser Ermittlerfigur inspiriert?
Ein guter Krimi lebt in meinen Augen (nicht nur, aber definitiv auch) von der Ermittlerfigur. Sie ist es, mit der wir uns ins Abenteuer stürzen. Sie – nicht der Täter – ist es, mit der wir Leser unsere Zeit verbringen möchten. Und interessante Figuren bringen meist emotionales Gepäck mit. Clara ist genau das. Sie hat sich endlich von einem belastenden Mann in ihrem Leben befreit, wagt zaghaft den Neustart – und dann verschlägt es sie ausgerechnet nach Travemünde, in die Heimat ihres verstorbenen Vaters und somit des nächsten „belastenden Mannes“ aus ihrer Vergangenheit. Dass dann auch noch ein Mord geschieht, für dessen Aufklärung die junge Pfarrerin erstaunlich geeignet ist, hätte selbst sie so wohl nie erwartet.
Als Kulisse für Ihren Spannungsroman haben Sie verschiedene Schauplätze an der Ostsee gewählt. Was macht die Küste zu einem geeigneten Krimi-Schauplatz?
An der Küste trifft das entspannte Urlaubsfeeling auf die raue und mitunter auch kalte Natur, verbinden sich Genuss und Gefahr. Das ist für mich als Autor natürlich besonders reizvoll, weil es diese Kombination kaum anderswo so gibt. Es ist unsere Aufgabe, sie dann mit interessanten Charakteren und einer spannenden Geschichte zu bespielen. Ich hoffe, genau das ist mir mit MÖRDERISCHE BRISE gelungen.
Ihr Krimi überzeugt durch packende Spannung, jede Menge Lokalkolorit und sympathische Charaktere. Darüber hinaus bekommen wir einen Einblick in die Gastronomieszene der Ostseeküsten-Küche. Wie sah Ihre Recherche zu dem Buch aus?
Ich kenne und liebe die Lübecker Bucht schon sehr lange und habe nicht zuletzt in den jüngeren Jahren viel Zeit dort verbracht. Entsprechend konnte ich auch meine Ortskenntnis und das „originale“ Küstenfeeling in Clara Clüvers ersten fiktiven Fall einfließen lassen. Derartige Details sind mir bei der Arbeit an einem Manuskript sehr wichtig, vor allem bei realen Schauplätzen wie diesem. Jeder Ort bringt nämlich eine ganz eigene Atmosphäre mit sich, die auf die dort spielende Geschichte abfärbt, und die gelungensten Storys wären so an keinem anderen Ort der Welt möglich. Ich hoffe, die Leserinnen und Leser von „Mörderische Brise“ stimmen mir da zu: Travemünde ist im Grunde die zweite Hauptfigur des Romans.
Als Autor sind Sie sehr erfahren, haben Romane, Comics, Sachbücher und sogar schon für Hollywood-Produktionen geschrieben. Warum haben Sie sich jetzt für einen Krimi entschieden?
Ich mag es sehr, zwischen den einzelnen Genres und Publikationsformen zu wechseln. Diese kreative Vielfalt macht den Beruf des Schriftstellers für mich aus, und ich bin der festen Überzeugung, dass sie mir bis heute dabei hilft, interessante und frische Ideen, Charaktere und Konzepte zu erschaffen. Sie hält mich geistig wach, und das überträgt sich hoffentlich auch auf meine Arbeiten. Das Genre des Kriminalromans hat mich dabei bereits lange gereizt, vermutlich schon länger als jedes andere. Ich bin ein großer Freund von Krimis in allen Präsentationsformen und schreibe unter dem Pseudonym Johann Simons auch schon die erfreulich beliebten Cozy-Crime-Abenteuer der Reihe „Herr Heiland ermittelt“ für Lübbe und Lübbe Audio. Es ist schön, dass ich meine mörderischen Leidenschaften nun auch in anderer Färbung und mit Clara Clüver ausleben darf.
Küstenkrimis, ob sie nun an der Nord- oder Ostsee spielen, sind bei den Leser:innen nach wie vor sehr beliebt. Warum ist das so?
Weil sie uns an malerische Orte entführen, die trotz aller Schönheit auch stets eine gewisse Melancholie oder Düsternis transportieren. An der Küste sieht man weit, und wer aufs Meer blickt, blickt stets auch ein Stück weit auf sich selbst zurück. Dann können Wahrheiten zu Tage treten, die einem nicht zwingend gefallen – und die mitunter sogar gefährlich werden. Auch Clara Clüver muss diese schmerzhafte Erfahrung machen, sogar in mehrfacher Hinsicht. Genau darauf fußt ihr erster großer Fall.
Was macht einen guten Krimi grundsätzlich aus?
Die gelungene Mischung aus faszinierenden Figuren und einem spannend geschilderten Rätsel, das zum Mitfiebern einlädt. Krimis spielen mit den Lesern, ohne ihre Geduld zu strapazieren. Sie kitzeln unsere „kleinen grauen Zellen“ und entführen uns zu Figuren, denen wir im Idealfall immer wieder begegnen möchten. Wenn dann auch noch ein toller Schauplatz und ein gewisses Urlaubsfeeling wie beim Küstenkrimi hinzukommen, hat man als Leser doch im Grunde schon gewonnen.
Welche Krimiautor:innen lesen Sie privat gerne?
Hui, wieviel Zeit haben wir? Scherz beiseite: Ich bin ein BEGEISTERTER Leser und habe mich schon in Jugendjahren mit großer Freude durch u.a. viele Klassiker des Genres gearbeitet, denen auch modernere Größen folgten. Dabei bin ich bis heute an kein Subgenre des Krimis gebunden und finde meinen privaten Lesespaß genauso gut bei einem traditionellen Whodunit wie bei einem rasanten Thriller. Von Agatha Christie bis zu Ellery Queen, von Ed McBain bis zu Friedrich Ani, von Ralf Kramp bis Jens Schumacher – meine Hausbibliothek enthält, kurz gesagt, die unterschiedlichsten Schätze, und sie alle sind mir lieb und teuer.
Darüber hinaus lese (und schreibe) ich selbstverständlich auch andere Genres. Die beste Inspiration für einen neuen Roman finde ich regelmäßig in „themenfremder“ Lektüre. Ich glaube, nur der regelmäßige Blick über den Tellerrand weckt das kreative „Was wäre, wenn?“ in uns Autoren so richtig, und genau das benötigen wir, um neue Ideen zu entwickeln.

Autor

Christian Humberg

Christian Humberg - Autor
© Marko Nieder

Christian Humberg verfasst Romane, Comics, Theaterstücke und Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Er schrieb unter anderem bereits für Star Trek und Perry Rhodan Neo, und seine Werke wurden in mehr als ein halbes Dutzend Sprachen übersetzt und vielfach für die Bühne adaptiert. Seine Kolumnen und Artikel erscheinen bundesweit in der Presse. Christian Humberg ist häufig auf Conventions zu finden. Noch häufiger zu finden ist er vor seinem PC-Monitor, der ihm die Sicht auf den Mainzer Dom …

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Der etwas andere Urlaubsgruß von der Küste

Mörderisch gute Postkarten

Warum Ihre Urlaubszeit mit anstrengendem Suchen nach geeigneten Postkarten vergeuden?

Lehnen Sie sich zurück, lesen Sie entspannt einen unserer spannenden Küstenkrimis und verschicken Sie einen Urlaubsgruß der etwas anderen Art.

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Nordseekrimis von Nina Ohlandt

An der Mordseeküste

Nordseekrimis mit Kommissar John Benthien von Nina Ohlandt

Verbrechen in der Idylle gibt es genug: Erschlagen mit der heißen Bratpfanne, aufgehängt am Leuchtturm, Giftspinne im Mund, im Dünensand erstickt, mit Flusssäure vergiftet, am Boden festgenagelt, an Bahngleise gekettet, in Eisskulpturen verwandelt – in den Nordseekrimis von Bestseller-Autorin Nina Ohlandt wird tief in die Abgründe traumatisierter Seelen gesehen.

Lassen Sie sich also nicht täuschen, wenn Sie gemütlich am Strand liegen und die Sonne genießen. Die Nordsee steckt voller Überraschungen und Widersprüchlichkeiten. So sind auch die Krimis von Nina Ohlandt aufgebaut. Und nicht selten hat der Flensburger Kommissar John Benthien (und vielleicht sogar auch Sie) ein gewisses Mitgefühl – nicht nur mit dern Opfern, sondern auch mit den Tätern.

Also, worauf warten Sie noch: Lassen Sie sich mitreißen von den stürmischen, gefährlichen und auch sonnigen Nordseekrimis der John-Benthien-Reihe.

Tiefer Sand - Nina Ohlandt - Nordseekrimi

Tiefer Sand: Band 8 der erfolgreichen Reihe um Hauptkommissar John Benthien

Nach dem Verschwinden ihrer Mutter wendet sich Nieke Dornieden an Hauptkommissar John Benthien. Obwohl ihm die junge Frau merkwürdig vorkommt, nimmt er sich der Sache an. Wenig später wird Niekes Mutter tot aufgefunden, und Benthien beginnt auf Föhr zu ermitteln. Auf der Insel hatten nicht wenige Grund, der alten Dame nach dem Leben zu trachten, unter anderem Nieke selbst.

Auch die Vergangenheit der Toten gibt Rätsel auf: Ihr Mann und ihre Tochter aus erster Ehe werden seit Jahren vermisst; niemand weiß, was mit ihnen geschehen ist. Benthien begreift, dass beide Fälle zusammenhängen – und stößt auf ein Familiengeheimnis und eine Wahrheit, die ihn selbst in eine dramatische Situation bringen …

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Schweigende See - Nina Ohlandt - Nordseekrimi

Schweigende See: Ein geheimnisvoller Fall, der John Benthien tief in die Vergangenheit führt

Wieder einmal ermittelt John Benthien auf Sylt. Eine Frau wurde in den Dünen verbrannt. Ihre Identität ist schnell herausgefunden, allerdings war die alte Frau erst seit wenigen Wochen auf Sylt. Kann sie sich in dieser kurzen Zeit schon Feinde gemacht haben? Vielleicht die Galeriebesitzerin Fenja, die mit ihrem Lebensgefährten bizarre Spiele wie Gartenhundchen spielt und das Haus verkaufen will, in dem die Frau lebte? Oder ihr Geliebter, der Maler Davide, der seinen Kunden Fälschungen verkauft? Der frühere Nachbar Ingo, der in der Psychiatrie gelandet ist und die Polizei offensichtlich zum Narren hält?

Auch sein Vater macht Benthien Sorgen, der mit Freunden in Südtirol wandert. Er scheint gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe zu sein und hatte sogar einen Ohnmachtsanfall. Als Benthien ihn nachts um vier reichlich angesäuselt im Haus vorfindet, nach der Rückkehr von der Reise, ist er entsetzt. Doch viel Zeit bleibt ihm nicht, denn es wartet schon die nächste Leiche auf ihn und sein Team.

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Fotos aus "Schweigende See" von Nina Ohlandt

Dünengeister: Kommissar Benthiens geheimnisvollster Fall

Drei ältere Damen, Freundinnen seit der Schulzeit, leben in einer Art Golden-Girls-WG in Wuppertal, die gerade dabei ist, sich aufzulösen. Jede der drei Frauen hat andere Ziele und Pläne für ihren Lebensabend. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass eine von ihnen bald tot sein wird – eine lodernde Fackel in einer Sylter Düne.

Wer hasste diese harmlose Frau so sehr, die gerade erst auf die Insel gezogen war und niemanden dort kannte? Hat sie der lange Arm der Vergangenheit eingeholt? Aber was war so schlimm in ihrem Leben, dass sie noch fünfzig Jahre später auf solch grausame Art und Weise bestraft werden muss? Diese und ähnliche Fragen stellt sich der Flensburger Kommissar John Benthien, der mit seinen Kollegen in dem Fall ermittelt.

Eine rätselhafte Ansichtskarte voller Rechtschreibfehler, in der das Opfer bedroht wird, bringt ihn nicht viel weiter. Auch alle anderen Ermittlungen verlaufen im Sand, bis zwei neue Opfer auf der Insel aufgefunden werden. Doch was haben sie mit der Toten in der Düne zu tun?

Erst als Benthien alte Tagebuchnotizen findet, in denen es um eine gefährliche Flucht über die Ostsee geht, als er im wiederaufgetauchten Halsreif der Toten einen Brief entdeckt, erkennt er zu seinem Entsetzen, dass auch sein Vater eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Drama spielt.

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Fotos aus "Dünengeister" von Nina Ohlandt

Spannung im Doppelpack

Sammelbände von Nina Ohlandt

Friesische Wintermorde - Nina Ohlandt - Nordseekrimi

Friesische Wintermorde: Zwei Fälle für John Benthien in einem Band

Dieser Sammelband enthält die einzeln bereits als eBook erschienenen Erzählungen "Schlaf in tödlicher Ruh" und "Ist so kalt der Winter".

In "Schlaf in tödlicher Ruh" nimmt Lilly Velasco die Einladung einer Freundin an, die Feiertage mit Freunden und Familie auf ihrem Hof im Elisenkoog zu erleben. Doch die Stimmung unter den Anwesenden ist von Anfang an äußerst angespannt. Am nächsten Morgen liegen drei der Gäste tot in der Sauna, und bald stellt sich heraus, dass jeder auf dem Hof etwas zu verbergen hat ...

In "Ist so kalt der Winter" möchte Hauptkommissar John Benthien die Weihnachtstage mit seinem Vater entspannt im Kapitänshaus auf Sylt verbringen. Aber dann wird bei der neuen Nachbarin eingebrochen, und wenig später erschüttern zwei grauenvolle Morde die Insel ...

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Friesische Morde - Nina Ohlandt - Nordseekrimi

Friesische Morde: Zwei Fälle für John Benthien in einem Band

Dieser Sammelband enthält die einzeln bereits als eBook erschienenen Erzählungen "Keine Seele weint um mich" und "In der heißen Sonnenglut".

In der heißen Sonnenglut

John Benthien liegt an einem heißen Tag am Strand von Sylt und bewundert die Füße seiner Nachbarin, die in sein Blickfeld ragen. Merkwürdigerweise bewegen sie sich nicht und werden immer röter – kein Wunder, denn die Frau, zu der sie gehören, ist tot.

Was hatte sie mit den Schwestern Alina und Agnes zu tun, die unerwartet zu Berühmtheit gelangt sind, indem sie einen etwas anrüchigen Erotikroman veröffentlichten? Alle Welt reißt sich um sie und will Interviews machen, doch die beiden sind spurlos verschwunden. Wurden auch sie getötet?

Seine Recherchen ergeben ein widersprüchliches Bild. Trotz ihres schlüpfrigen Romans scheinen die Schwestern eher schüchtern zu sein und der Öffentlichkeit aus dem Weg zu gehen. Schließlich werden sie auf einer Bank sitzend gefunden – auch sie sind beide tot.

Wie hängen die drei Morde zusammen, fragt sich Benthien. Was letztendlich dabei herauskommt, schockiert ihn tief, denn infamer kann ein Mörder kaum morden.

Keine Seele weint um dich

Die junge Julia Rixen wird tot am Strand der Flensburger Förde gefunden. Sie selbst war allerdings auch nicht so ganz unschuldig, denn sie hat Freunden, ihrer Adoptivmutter und einem jungen Mann, der sie im Internet mobbte, übel mitgespielt. Selbst aus dem Grab heraus stiftet sie noch Unheil, was auch Benthiens Freund und Kollege Tommy Fitzen schmerzhaft am eigenen Leib erfahren muss. Daher gibt es eine reichliche Auswahl an Verdächtigen, doch der wirkliche Täter kann sich so gut tarnen, dass selbst Benthien beinahe scheitert.

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Perfekt für den Urlaub an der Nordsee

Die Kurzkrimis von Nina Ohlandt

Wenn Sie gerne mehr von der John-Benthien-Reihe lesen möchten, legen wir Ihnen sehr die Küsten-Kurzkrimis von Nina Ohlandt ans Herz.

In der Jahreszeiten-Reihe mit John Benthien wird in aller Kürze ein spannender Kriminalfall aufgerollt, der zu einer bestimmten Jahreszeit spielt. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: offensichtlich wird das ganze Jahr über an der Nordsee gemordet.

Wie etwa in dem Sommer-Kurzkrimi In der heißen Sonnenglut. Dort findet John Benthien an einem heißen Sommertag am Strand auf Sylt eine Leiche und beginnt direkt mit den ersten Ermittlungen. Dieser Kurzkrimi wird Sie nicht nur im Sommer zum Schwitzen bringen.

Wo spielen die Nordseekrimis von Nina Ohlandt?

Das Ermittlungsgebiet von Kommissar John Benthien erstreckt sich über den Raum Nordfriesland bishin zu den nordfriesischen Inseln und Halligen.

Als Leser erwartet Sie also eine gelungene Abwechslung zwischen urbanen Szenen in Flensburg oder dörflichen Begebenheiten rund um Orte wie Niebüll oder Süderlügum sowie landschaftlichen Erlebnissen auf den Inseln Amrum, Föhr oder Sylt.

Wo auch immer Sie Urlaub an der Nordsee machen – für Sie ist sicherlich der richtige Krimi von Nina Ohlandt dabei.

John Benthien Jahreszeiten-Krimi von Nina Ohlandt

Alles Wichtige zu den Hauptpersonen

Die Kommissare John Benthien und Tommy Fitzen

Hier finden Sie mehr Informationen über die beiden Hauptfiguren der erfolgreichen John-Benthien-Reihe von Nina Ohlandt.

Erfahren Sie, welche Eigenschaft Hauptkommissar John Benthien besonders auszeichnet, warum sein Kollege Tommy Fitzen den Spitznamen "Sargnagel" trägt und welch skurrile Kriminalfälle die beiden Ermittler an der Nordseeküste erleben.

John Benthien – Kommissar aus Leidenschaft

Hauptkommissar John Benthien von der Kripo in Flensburg ist für Kapitalverbrechen im Raum Nordfriesland und auf den Inseln und Halligen zuständig. Zusammen mit seinem alten Schulfreund Tommy Fitzen und seiner Kollegin und neuen Liebe Lilly Velasco bildet er ein erfolgreiches Team.

Eine Zeugin über Benthien, der, psychologisch geschult, in Quantico Lehrgänge zum Profiler machte:

"Seine Blicke konnten mit der Schärfe eines Diamanten in jeden Gedanken, jede Fantasie, jede Träumerei einschneiden wie ein Messer durch Butter … und einem das unheimliche Gefühl geben, man sei für ihn zu lesen wie ein offenes Buch."

Tommy Fitzen – bester Freund und Kollege von John Benthien

Benthien bezeichnet Tommy Fitzen wegen seiner impulsiven Art des öfteren als seinen „Sargnagel“. Bei Frauen kommt Fitzen mit seiner Mischung aus „Wildhüter- und Welpencharme“ gut an. Doch die männlichen Kollegen ziehen ihn damit auf, dass er mit seinen Fingertattoos und dem Dreitagebart so aussieht wie „der Typ, vor dem sie ihre Töchter immer gewarnt haben“. Benthien und Fitzen verbindet eine loyale, lange Männerfreundschaft.

Autorin

Nina Ohlandt

Nina Ohlandt - Autor
© Andrea Schönwandt

NINA OHLANDT wurde in Wuppertal geboren und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin. Später war sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin tätig, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren. Nina Ohlandt starb 2020. Ihre Krimireihe wird von JAN F. WIELPÜTZ fortgesetzt.

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Interview

Interview mit Jan F. Wielpütz zum Krimi »Tiefer Sand« | 09.03.2022

TIEFER SAND ist der inzwischen achte Fall für Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Was erwartet die Leser:innen in dem neuesten Krimi?John Benthien und seine Kollegin Lilly Velasco ermitteln auf Föhr im Mord an einer alten Dame, deren Leiche man im Keller ihres eigenen Hauses entd...

TIEFER SAND ist der inzwischen achte Fall für Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Was erwartet die Leser:innen in dem neuesten Krimi?
John Benthien und seine Kollegin Lilly Velasco ermitteln auf Föhr im Mord an einer alten Dame, deren Leiche man im Keller ihres eigenen Hauses entdeckt hat. Die Frau wurde in einen Verschlag gesperrt und zum Sterben zurückgelassen. Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist vielleicht der persönlichste Fall von John Benthien. Denn bei seinen Ermittlungen stößt er auf ein Familiengeheimnis und eine Wahrheit, die ihn selbst in eine dramatische Situation bringt. Seine Liebesbeziehung mit Lilly, aber auch sein berufliches Wohl stehen bald auf dem Spiel.
Nina Ohlandt starb 2020. Sie setzten ihre erfolgreiche Krimireihe nun fort. Was ist das Besondere an ihren Spannungsromanen?
In ihren Krimis ist es Nina Ohlandt immer wieder gelungen, knifflige Handlungsstränge und überraschende Wendungen mit emotionaler Tiefe in den Beziehungen ihrer Figuren zu verbinden. Hinzu kommt die gut beobachtete und liebevolle Beschreibung von Schleswig-Holstein, dem Land zwischen den Meeren, seinen Menschen und seinen Inseln. Diese Liebe zur Küste, das hatten Nina Ohlandt und ich immer gemein, schließlich stammen unser beider Vorfahren aus dem Norden.
Nina Ohlandt schrieb brisante, abgründige Ermittlerkrimis – nichts für schwache Nerven. Worauf mussten Sie beim (weiter) Schreiben besonders achten? Wie kamen Sie auf die Idee für diesen Fall?
Die Ursprungsidee zum neuen Band stammt noch von Nina Ohlandt selbst. Sie hatte ein Exposé für den neuen Fall von John Benthien verfasst, das die Hintergrundgeschichte – also die Auflösung – des Mordfalls sowie einen skizzenartigen Ablauf der Ermittlungen umfasste. Zudem gab es die ersten hundert Seiten eines Rohmanuskripts. Ich habe die Krimis von Nina Ohlandt viele Jahre redigiert und bin mit ihrem Werk vertraut. Ihr großer Wunsch war, dass ihre Reihe um John Benthien und die Menschen am Meer weitergeführt wird. Dass ich diesen Wunsch erfüllen darf, betrachte ich als besondere Ehre. Ich möchte die neuen Romane mit demselben Herzblut füllen.
Als Kulisse für diesen Spannungsroman haben Sie die wunderschöne Nordseeinsel Föhr gewählt. Was macht die Insel zu einem geeigneten Krimi-Schauplatz?
Föhr wird ja auch gerne als die „friesische Karibik“ bezeichnet. Kilometerlange Sandstrände, wunderschöne grüne Natur, Seeklima, Reetdachhäuser – Inselliebhaber finden hier alles, was das Herz begehrt. Im Winter kann das Wetter aber auch ganz schön ruppig sein, Sturm, Nebel, Dunkelheit – die perfekte Kulisse für einen Mord.
Küstenkrimis, ob sie nun an der Nord- oder Ostsee spielen, sind bei den Leser:innen sehr beliebt. Warum ist das so?
Die Küste lädt dazu ein, einen Krimi dort spielen zu lassen. Sanft geschwungene Dünen, pitoreske Städtchen, idyllische Inseln, dazu die Weite und Einsamkeit der See. Das sind einerseits Orte, an die wir uns gerne wegträumen. Andererseits ist es umso erschreckender, wenn in dieser scheinbar heilen Welt ein Mord geschieht.
Welche Zutaten braucht ein guter Krimi?
Eine Leiche. Eine interessante Ermittlerfigur. Ein spannendes Setting. Und eine überraschende Auflösung.
Welche Krimiautor:innen lesen Sie privat gerne?
Zu viele, um sie alle aufzählen zu können. Mein Bücherregal ist voll mit Krimis. Angefangen bei Klassikern von Agatha Christie oder Patrcia Highsmith über Henning Mankell bis Volker Kutscher. Am meisten Zeit zum Lesen habe ich natürlich im Urlaub, den ich gern am Meer verbringe. Im Strandkorb habe ich dann Eva Almstädt und Klaus-Peter Wolf bei mir.

Krimis aus Ostfriesland

Die besten Ostfriesenkrimis für Ihren Urlaub

In Ostfriesland und den ostfriesischen Inseln ist alles etwas anders: die plattdeutsche Sprache, der ostfriesische Humor und nicht zu vergessen, der Kult um den ostfriesischen Tee.

Aber auch die Landschaft bietet viele Facetten, die einen Urlaub in diesem Teil Deutschlands zu einem ganz besonderen machen: Das Wattenmeer, die Strände der friesischen Inseln, die Geest und Marsch des ostfriesischen Festlandes – all das könnte durchaus sehr idyllisch sein. Wären da nicht all die vielen Verbrechen, die es in den ostfriesischen Krimis zu lösen gilt.

Wenn Sie also auf der Suche nach spannendem Lesestoff für Ihren (Ostfriesland-) Urlaub sind, sind Sie hier goldrichtig.

Wir haben Ihnen unsere besten Ostfriesenkrimis zusammengestellt, die sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln Borkum und Norderney spielen.

Mordseefest - Emmi Johannsen - Borkumkrimi

Mordseefest: Der neue Borkum Krimi von Emmi Johannsen

Mordsparty auf Borkum

Caro Falk amüsiert sich bestens auf der großen Party, die jedes Jahr im Sommer am Borkumer Nordstrand gefeiert wird. Traditionell endet das Fest mit dem Fallschirmspringen der Inseljungs, die nacheinander neben dem großen Strandfeuer landen. Bis auf einen. Sein Schirm öffnet sich nicht, ungebremst stürzt der junge Mann in den Tod. War es wirklich ein Unfall, so wie die Polizei vermutet? Immerhin war der Tote ein erfahrener Springer - und hatte viele Feinde, wie Caro bald herausfindet. Dann macht Jan Akkermann, Caros Partner in allen kriminalistischen Angelegenheiten, auf der Beerdigung des Toten eine unheimliche Entdeckung. Spätestens jetzt gibt es keinen Zweifel mehr, dass die beiden Hobbydetektive einem heimtückischen Verbrechen auf der Spur sind …

Caro Falk und Jan Akkermann ermitteln in ihrem dritten Fall

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Mordseeluft - Emmi Johannsen - Borkumkrimi

Mordseestrand: Ein Borkum Krimi

Leichenschmaus für eine Möwe

Hochsommer auf Borkum, am Strand tummeln sich die Feriengäste. Auch Hobbydetektivin Caro Falk freut sich auf einen sonnigen Tag mit ihrem Sohn Justus am Meer, da schreckt ein schriller Schrei die Urlauber aus ihren Strandkörben auf. Ein kleiner Junge steht knietief im Wasser und brüllt wie am Spieß – in seinem kleinen Eimer schwimmt zwischen Algen und allerlei Meeresgetier ein abgetrennter Finger. Als wenig später die dazugehörige Leiche auftaucht, ist Caros Neugier geweckt, denn der Tote war kein Unbekannter. Gemeinsam mit Türsteher Jan findet sie schon bald heraus, dass der engagierte Umweltschützer auf der Insel einige Feinde hatte – und noch mehr Geheimnisse verbarg …

Caro Falk und Jan Akkermann ermitteln in ihrem zweiten Fall

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Videogruß von Emmi Johannsen

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Mordseeluft - Emmi Johannsen - Borkumkrimi

Mordseeluft: Ein Borkum Krimi

Es läuft nicht immer alles so, wie man sich das vielleicht vorgestellt hat. Das muss auch Caro Falk feststellen, deren Leben als wohlhabende Unternehmergattin ein abruptes Ende findet, als sie ihren Mann bei einem – sagen wir – etwas sonderbaren Seitensprung erwischt. Kurzerhand findet sich Caro als alleinerziehende Mutter ohne Job und Wohnung auf der Schlafcouch einer Freundin wieder. So kann es nicht weitergehen, und bevor Caro noch vollends die Krise kriegt, beschließt sie, zur Mutter-Kind-Kur nach Borkum zu fahren. Gemeinsam mit ihrem neunjährigen Sohn Justus und der Finnischen Lapphündin Aila macht sie sich auf den Weg von Berlin zur größten ostfriesischen Insel. Doch bevor sie sich in ihrem Kuralltag so richtig einrichten kann, macht Aila bei einem langen Strandspaziergang eine grausame Entdeckung: In der Strandsauna findet sie eine perfekt gegarte Leiche…

Nachdem Caro den ersten Schock verdaut hat, ist ihre Neugier geweckt. Gemeinsam mit Jan Akkermann, dem Türsteher von Borkums einziger Disko, und natürlich mit Unterstützung ihrer Hündin Aila, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Denn dass der Tote aus der Strandsauna keines natürlichen Todes gestorben ist, ist für Caro von Anfang an sonnenklar…

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Steckbief zu Caro Falk

Die 35-jährige Caro Falk befindet sich in einer schwierigen Phase ihres Lebens. Ihre Ehe mit Nils Falk, mit dem sie den 9jährigen Justus hat, ist nach zehn Jahren gescheitert. Caro kommt aus kleinen Verhältnissen, ist in Köln-Mülheim aufgewachsen, wo ihre Eltern einen Kiosk betreiben und hat dann reich geheiratet – leider den falschen, wie sich jetzt herausgestellt hat.

Caro weiß, wie man Sachen herausfindet, hat sie doch für Nils‘ Versicherungsfirma ab und an Ermittlungen angestellt. Nils nannte sie mal seine private Magnum, in Anlehnung an den berühmten Privatdetektiv. Was sie allerdings über ihn selbst herausfand, passte Nils dann gar nicht... Aber für ihre Ermittlungen im Mordfall in der Strandsauna ist Caros Spürsinn perfekt!

Interview

Steckbrief Caro Falk | 01.04.2020

Name: Caro Falk, geborene Radmann.Beruf: Tja. Leider irgendwie nicht vorhanden. Drei Semester Jura studiert und dann abgebrochen. Aber jetzt wird sich alles ändern!Wohnort: Geboren und aufgewachsen in Köln, gescheitert in Berlin und jetzt erst mal auf Borkum gestrandet.Familienstand: Noch so ein lei...

Name: Caro Falk, geborene Radmann.

Beruf: Tja. Leider irgendwie nicht vorhanden. Drei Semester Jura studiert und dann abgebrochen. Aber jetzt wird sich alles ändern!

Wohnort: Geboren und aufgewachsen in Köln, gescheitert in Berlin und jetzt erst mal auf Borkum gestrandet.

Familienstand: Noch so ein leidiges Thema. Befindet sich mitten im schlimmsten Scheidungskrieg und bleibt von jetzt an lieber Single.

Was sie mag: Ihren Sohn Justus natürlich! Nichts mag sie mehr, als Zeit mit ihm zu verbringen. Früher hätte sie als nächstes Gucci und Louis Vuitton genannt. Aber die Zeiten sind vorbei. Dafür steht da jetzt Aila, die beste Hündin der Welt! Außerdem: lange Strandspaziergänge (gerne auch ohne Leichenfund…), frische Luft, Sanddornsahnetorte – und einen kniffeligen Fall, den sie lösen kann.

Was sie nicht mag: Machogehabe, Arroganz und Überheblichkeit. Wie konnte sie sich dann ausgerechnet mit Nils – dem selbstverliebten Inselmacho – zusammentun?

Ihr größter Wunsch: Chronische Impotenz für Nils. Nein, stimmt eigentlich nicht. Der momentan wirklich größte Wunsch ist, mit Justus ein neues, glückliches Leben zu beginnen.

Ihr Lebensmotto: Es hätt noch immer jot jejange… (einmal kölsches Mädchen, immer kölsches Mädchen).

Steckbief zu Jan Akkermann

Jan ist auf Borkum aufgewachsen und der Insel fast immer treu geblieben. Für ein paar Jahre hatte es ihn in die weite Welt gezogen, aber jetzt, mit Anfang vierzig, ist er wieder auf seine Heimatinsel zurückgekehrt. Was er jahrelang im Ausland gemacht hat, weiß keiner so genau. Um Jan ranken sich die wildesten Gerüchte. Es wird erzählt, dass er bei einer Sondereinsatztruppe der Bundeswehr war und bei spektakulären Missionen zur Spionageabwehr zum Einsatz kam. Ob das alles stimmt? Bei Jan weiß man nie so ganz genau – er selbst äußert sich nicht zu den Gerüchten. Heute arbeitet er als Türsteher im Inselkeller, der einzigen Disko auf Borkum. Jedenfalls offiziell. Inoffiziell ist er der einzige Privatdetektiv der Insel. Wenn ein Borkumer glaubt, seine Frau würde ihn betrügen oder der Nachbar habe die Katze überfahren, dann beauftragt er Jan Akkermann. Dass Jan es mal mit einem richtigen Mord zu tun haben würde, damit hätte er jedoch nicht gerechnet …

Interview

Steckbrief Jan Akkermann | 01.04.2020

Name: Jan Akkermann.Beruf: War mal bei der Bundeswehr. Jetzt Türsteher und Privatdetektiv.Wohnort: Borkum.Familienstand: Ledig. Aber einer Beziehung gegenüber durchaus offen.Was er mag: Frauen. Besonders mit ihnen zu flirten mag er ausgesprochen gerne. Und Krabbenbrötchen.Was er nicht mag: Emanzen (...

Name: Jan Akkermann.

Beruf: War mal bei der Bundeswehr. Jetzt Türsteher und Privatdetektiv.

Wohnort: Borkum.

Familienstand: Ledig. Aber einer Beziehung gegenüber durchaus offen.

Was er mag: Frauen. Besonders mit ihnen zu flirten mag er ausgesprochen gerne. Und Krabbenbrötchen.

Was er nicht mag: Emanzen (Caro kann da manchmal ganz schön nerven!).

Sein größter Wunsch: Irgendwann vielleicht doch noch mal die Frau fürs Leben zu finden …

Sein Lebensmotto: Bei Gegenwind muss man sich einfach nur ein bisschen mehr anstrengen.

Steckbief zu Aila

Aila war ein Geschenk von Nils für seinen Sohn Justus. Wenn Justus schon kein Geschwisterchen haben sollte, dann wenigstens eine kleine Fellnasenschwester. Aila ist eine Finnische Lapphündin. Normalerweise sind Lapphunde schwarz mit einigen helleren Flecken im Fell. Eine weiße Hündin wie Aila ist eine Seltenheit. Lapphunde gelten als sehr schlau und friedlich, und tatsächlich würde Aila niemals auf die Idee kommen, nach Justus zu schnappen oder auch nur zu bellen, wenn er mit ihr tobt, sie durchkuschelt oder mit ihr am Strand spielt. Aila liebt ihr Menschenrudel heiß und innig und ist zu einem richtigen Familienmitglied geworden.

Interview

Steckbrief zu Aila | 01.04.2020

Name: Aila, geborene Irina Shayk (Aila wurde im I-Wurf geboren und die Züchterin gibt allen Welpen grundsätzlich nur Namen von Prominenten. Nils hatte kurz gezögert, ob er den moppeligen Ice T. nehmen sollte, sich dann aber für die hübsche Irina mit dem seltenen weißen Fell entschieden).Beruf: Rudel...

Name: Aila, geborene Irina Shayk (Aila wurde im I-Wurf geboren und die Züchterin gibt allen Welpen grundsätzlich nur Namen von Prominenten. Nils hatte kurz gezögert, ob er den moppeligen Ice T. nehmen sollte, sich dann aber für die hübsche Irina mit dem seltenen weißen Fell entschieden).

Beruf: Rudel beschützen. Und manchmal auch Leichen finden.

Wohnort: Da wo das Rudel wohnt.

Familienstand: Kastriert.

Was sie mag: Leberwurst.

Was sie nicht mag: Möwen.

Ihr größter Wunsch: Viel Leberwurst.

Ihr Lebensmotto: Leberwurst am Morgen vertreibt Hunger und Sorgen.

Die Ermitterlin Caro Falk mit ihrer Finnischen Lapphündin Aila auf Borkum

Heike van Hoorn – Deichfuerst

Mord auf dem Festland – Der Deichfürst von Heike van Hoorn

Sie haben genug von den ostfriesischen Inseln und möchten etwas auf dem Festland erleben? Dann ist dieser Ostfriesenkrimi aus dem Rheiderland genau das Richtige für Sie:

Der reiche Bauer Tadeus de Vries wird ermordet aufgefunden – jämmerlich erstickt in einem Holzsarg! Mögliche Täter gibt es einige, denn Tadeus hat sein Leben lang die Menschen um sich herum gedemütigt und schikaniert. Kein einfacher Fall für Stephan Möllenkamp, den neuen Hauptkommissar bei der Kripo Leer in Ostfriesland. Zum Glück stehen ihm seine patente Frau Maike und die resolute Lokalreporterin Gertrud Boekhoff bei den Ermittlungen tatkräftig zur Seite ...

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Podcast mit Heike van Hoorn über Ihren Titel "Deichfürst"

Was ist eine Ostfriesentorte? Wie spricht man das Bier "Jever" richtig aus? Und was ist überhaupt ein Polder? Das und vieles mehr verrät die Autorin Heike van Hoorn in der aktuellen Folge über ihre Heimat Ostfriesland. Außerdem liest sie einen kleinen Teil aus ihrem Kriminalroman „Deichfürst“ vor und verrät uns, was Kommissar Stephan Möllenkamp mit Donna Leons Commissario Brunetti gemeinsam hat.

Podcast mit Heike van Hoorn

Interview

Interview mit Heike van Hoorn zu ihrem Krimi DEICHFÜRST | 09.03.2022

In DEICHFÜRST ermittelt Hauptkommissar Stephan Möllenkamp, der Neue bei der Kripo Leer in Ostfriesland. Was erwartet den Ermittler und seine Leser:innen in seinem ersten Fall?Ein alter, böser Mann wird auf grausame Weise ermordet. Es gibt viele, die ein Motiv hätten: Umweltschützer und Gegner des Sp...

In DEICHFÜRST ermittelt Hauptkommissar Stephan Möllenkamp, der Neue bei der Kripo Leer in Ostfriesland. Was erwartet den Ermittler und seine Leser:innen in seinem ersten Fall?
Ein alter, böser Mann wird auf grausame Weise ermordet. Es gibt viele, die ein Motiv hätten: Umweltschützer und Gegner des Sperrwerkbaus in der Ems, Familie, aber auch Opfer seiner dunklen Vergangenheit. Der neue Leiter der Leeraner Mordkommission Stephan Möllenkamp muss nicht nur einen schwierigen Fall lösen, sondern sich gleichzeitig als Zuzügler in Ostfriesland integrieren. Seine Frau Meike und die unkonventionelle Reporterin der lokalen Zeitung Gertrud Boekhoff helfen ihm dabei auf ihre je eigene Weise.
Als Kulisse für Ihre Spannungsromane haben Sie Ostfriesland gewählt. Sie selbst sind hier geboren. Was macht die Region so interessant und geeignet als Ort eines Verbrechens?
Gemordet wird überall und in Ostfriesland sicher nicht mehr als anderswo. Was für mich den Unterschied macht: Es ist meine Heimatregion. Darum kann ich meinen Geschichten eine größere Authentizität geben sowohl was den Fall als auch die Personen angeht. Ich kenne die Gegend, die Sprache, die Besonderheiten und Historie und kann dies alles den Lesern näherbringen. Das macht mir Freude.
Die Leser:innen begeistert an Ihrem aktuellen Krimi vor allem das norddeutsche Flair und der spannende Krimiplot. Wie sind Sie auf die Idee für das Buch gekommen? Was hat Sie inspiriert?
Ich wollte einen Krimi schreiben, der das vermeidet, was mich an anderen Krimis nervt: kein irrer Serienkiller, der Menschen häutet und ihnen die Fußnägel abzieht, kein depressiver Menschenfeind als Kommissar, kein regionaler Bezug, der nicht mehr ist als eine Fototapete. Am Anfang des Plots stand die Fluchtgeschichte. Dazu habe ich schon früher als Historikerin gearbeitet. Das Thema Entwurzelung und Heimat hat mich immer interessiert. Ich wollte die Auswirkungen großer Geschichte auf die Menschen am ganz konkreten lokalen Ort zeigen, den Mordfall als dramatischste Folge der langen Linien, die uns prägen.
Küstenkrimis, ob sie nun an der Nord- oder Ostsee spielen, sind bei den Leser:innen nach wie vor sehr beliebt. Warum ist das so?
Da ist erstens die Fallhöhe: Die Küstenregionen rufen meist das Bild ländlicher Idylle hervor, ein größtmöglicher Gegensatz zu Mord und Verbrechen. Andererseits lauert aber jenseits des Deiches ein unberechenbarer Feind, das Wasser. Es prägt die Mentalität der Menschen an der Küste und schafft eine Atmosphäre unterschwelliger Bedrohung. Und schließlich machen viele Menschen Urlaub an Nord- und Ostsee. Da haben sie Zeit zum Lesen und greifen dann gern zu regionaler Literatur.
Was für Zutaten braucht ein richtig guter Krimi?
Einen interessanten Ermittler und sorgfältig gezeichnete Figuren bis in die Nebenrollen. Einen spannenden und glaubwürdigen Fall. Lebensechte Dialoge und Humor. Überraschende Wendungen und regionale Verortung.
Welche Krimiautor:innen lesen Sie privat gerne?
Andreas Föhrs Wallner/Kreutner-Krimis sind eine tolle Mischung aus abgedrehtem Humor und Spannung. Denise Mina hat die Gabe, das düstere Schottland atmosphärisch dicht an die Leser heranzubringen. Wolfgang Schorlaus Dengler-Krimis kann man als Enthüllungsromane der großen bundesrepublikanischen Politskandale lesen. Mechthild Borrmann schreibt berührende Kriminalromane mit zeitgeschichtlicher Tiefe.

Autorin

Heike van Hoorn

Heike van Hoorn - Autor
© Heike van Hoorn

Heike van Hoorn wurde 1971 in Leer/Ostfriesland geboren. Die promovierte Historikerin war Referatsleiterin in der Hessischen Staatskanzlei und ist Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrsforums. Sie ist außerdem Mutter von Zwillingen und begeisterte Hobbygärtnerin. Durch die Recherchen zu ihren Kommissar-Möllenkamp-Krimis hat sie ihre Heimat Ostfriesland neu kennen und lieben gelernt.  Heike van Hoorn lebt mit Mann und Kindern in Berlin.

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Wolf S. Dietrich – Friesisches Gift

Der neueste Band der Friesland Krimi-Reihe von Wolf S. Dietrich

Friesisches Gift

Langeoog: An den Stränden der Insel wird häufig Treibgut angespült. Eines Tages machen drei junge Insulaner einen ungewöhnlichen Fund: etliche Pakete, handlich, wasserfest verschweißt. Als sich herausstellt, dass die Nordsee ihnen eine große Menge Heroin vor die Füße gespült hat, treffen zwei von ihnen eine verhängnisvolle Entscheidung: Statt zur Polizei zu gehen, versuchen sie die Drogen zu Geld zu machen. Das hat tödliche Folgen. Und ruft Kommissarin Rieke Bernstein vom LKA auf den Plan. Sie stößt auf eine Handvoll Personen, von denen jede für den Mord verantwortlich sein könnte.

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Wolf S. Dietrich – Friesisches Gold

Der 2. Band der Rieke Bernstein-Reihe von Wolf S. Dietrich

Friesisches Gold

Norderney: Ausgerechnet zu Saisonbeginn erschüttert ein Tötungsdelikt die Urlaubsdelle auf der Nordseeinsel. Am Strand wird die Leiche eines Apothekers gefunden. Eine Obduktion liefert Anhaltspunkte für ein gewaltsames Ende des Mannes. Ein Mord ist das nicht gut fürs Image der Insel. Politiker und Geschäftsleute sind daran interessiert, den Fall so diskret und schnell wie möglich aufklären zu lassen. Darum wird Kriminalhauptkommissar in Rieke Bernstein vom Landeskriminalamt Niedersachsen angefordert.

Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf zahlreiche Mutmaßungen und Gerüchte. Dazu gehört das Gemunkel über ein sagenhaftes Vermögen, das der Familie des Apothekers vor mehr als zweihundert Jahren in den Schoß gefallen sein und ihre Existenz über alle unruhigen Zeiten hinweg gesichert haben soll. Mit der Hilfe der Journalistin Hannah Holthusen geht Rieke der Geschichte nach. Die beiden Frauen dringen zweihundert Jahre in die Vergangenheit vor und stoßen auf Hinweise, aus denen ein über Generationen währender Streit zwischen der Familie des verstorbenen Apothekers und einer Hoteldynastie erkennbar wird. Obwohl – vielleicht auch weil – es zwischen ihnen familiäre Verbindungen gab, hat es in fast jeder Generation ungeklärte Todesfälle gegeben.

Doch je näher Rieke Bernstein der Lösung des Falles kommt, desto größer wird die Gefahr eines weiteren Tötungsdelikts.

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Wolf S. Dietrich – Friesisches Gold

Der erste Band der Krimi-Reihe auf den ostfriesischen Inseln

Friesische Rache

Borkum: Sie finden ihre Beute unter weiblichen Feriengästen. Über viele Jahre treiben zwei Brüder ihr perfides Spiel – ohne Folgen. Bis die Tochter eines ehemaligen Opfers in die Hände der Verbrecher zu geraten droht. Annie de Vries begibt sich auf die Nordseeinsel, um den Männern, die sie vor langer Zeit gequält und verunstaltet und damit ihr Leben zerstört haben, das Handwerk zu legen und mit ihnen abzurechnen. Von einem unauffälligen Wohnmobil aus beginnt sie ihren Rachefeldzug. Er endet mit einem grotesken Tötungsdelikt. Einer der Täter wird von der Borkumer Inselbahn zu Tode geschleift. Im Internet taucht ein Video davon auf. Darüber hinaus stirbt eine Frau an Schlangengift.

Wegen der besonderen Umstände der Todesfälle wird Kriminalhauptkommissarin Rieke Bernstein vom Landeskriminalamt Niedersachsen mit der Aufklärung betraut. Gegen den Willen ihres Chefs, der sie für zu jung und zu hübsch hält und seinen Posten in Gefahr sieht. Mit Hilfe der Journalistin Hannah Holthusen von der Emder Zeitung kommt Rieke den Tätern auf die Spur. Sie findet sie im Umfeld des renommierten Hoteliers und Lokalpolitikers Enno Krabbenhöft. Das macht die Aufklärung nicht leichter. Schließlich gerät die Kommissarin selbst in die Auseinandersetzungen zwischen Opfer und Täter von damals und ist ihres Lebens nicht mehr sicher.

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Autor Wolf S. Dietrich _ Ostfriesenkrimis
Der Autor Wolf S. Dietrich an seinem Arbeitsplatz

Der Autor und die Kommissarin

Mehr zum Autor Wolf S. Dietrich und seiner Hauptfigur Rieke Bernstein

Schauen Sie hinter die Kulissen: Lernen Sie den Autor Wolf S. Dietrich besser kennen und erfahren Sie, warum er ausgerechnet Ostfriesland als Schauplatz seiner Ostfriesenkrimis ausgewählt hat.

Und auch die sympatische Hauptperson der Krimireihe, Hauptkommissarin Rieke Bernstein, wird hier näher vorgestellt.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Steckbrief der Hauptkommissarin Rieke Bernstein

Rieke Bernstein, Jahrgang 1984, Kriminalhauptkommissarin beim Landeskriminalamt Niedersachsen, ist kinderlos, lebt in Hannover in Lebenspartnerschaft mit der gleichaltrigen Architektin Julia Jacobsen.

Geboren und aufgewachsen ist sie in Aurich, wo noch immer ihre Eltern wohnen.

Aus Sicht ihres Chefs ist sie zu jung für selbstständige Ermittlungen, für den Polizeidienst zu hübsch und unpassend gekleidet und hat zu schnell Karriere gemacht.

Rieke ist 1,74 Meter groß, hat langes, kastanienrotes Haar, das sie in der Vergangenheit gelegentlich blond gefärbt hat.

Sie ist neugierig und brennt stets darauf, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Trotz ihrer Leidenschaft für die Aufklärung von Verbrechen arbeitet sie hochprofessionell. Nur hin und wieder lässt sie sich zu Handlungen hinreißen, die mit polizeilichen Dienstvorschriften nicht hundertprozentig vereinbar sind.

Interview

7 Fragen an Wolf S. Dietrich | 07.05.2018

Sie schreiben seit einigen Jahren erfolgreiche Friesenkrimis. Wie sind Sie dazu gekommen, gerade Friesland als Schauplatz auszuwählen?Der Norden hat für mich eine besondere Faszination. Flaches Land, weiter Blick, geheimnisvolle Nordsee, abwechslungsreiche Küstenlandschaft, erdverbundene Menschen. D...

Sie schreiben seit einigen Jahren erfolgreiche Friesenkrimis. Wie sind Sie dazu gekommen, gerade Friesland als Schauplatz auszuwählen?
Der Norden hat für mich eine besondere Faszination. Flaches Land, weiter Blick, geheimnisvolle Nordsee, abwechslungsreiche Küstenlandschaft, erdverbundene Menschen. Die Begeisterung ist vermutlich in der Kindheit begründet worden. Meine Großmutter, bei der ich etliche Jahre aufgewachsen bin, war begeisterte Besucherin der Ost- und Nordfriesischen Inseln und anderer Küstenregionen. Durch sie habe ich schon als Kind das Licht der Küste erblickt, Wind und Wellen, Sand und Strände kennen und lieben gelernt.
Was begeistert und fesselt die Leser/innen am Schauplatz Friesland und an Ihren Romanen?
Nach dem, was mir Leserinnen und Leser schreiben, kommen mehrere Faktoren zusammen. Die Region, die sie wiedererkennen, das Heimatgefühl und die Erinnerungen an eigene Urlaubserlebnisse, die bei der Lektüre wach werden. Darüber hinaus sorgen friesische Charaktere und deren dramatische Verwicklungen in kriminelle Machenschaften für Empathie und gespannte Erwartungen.
Was war die heftigste Kritik, die Sie je von einem Leser/einer Leserin bekommen haben? Und was das schönste Kompliment?

Eine Amazon-Rezensentin gab dem Roman „Friesische Rache“ die schlechteste Bewertung, die möglich ist, weil ihr statt des Buches eine Sonnenbrille geliefert worden war. Ein Leser beklagte sich über die in der Vergangenheit spielenden Passagen. Ich hätte, meinte er, doch besser Archäologe werden sollen, wenn ich mich so sehr für Geschichte interessiere.
Es gab viele freundliche und nette Rückmeldungen aus der Leserschaft. Die meisten beziehen sich auf die Spannung und ähneln einander. Das schönste Kompliment war die glückliche Botschaft einer Mutter, deren 15-jähriger Sohn, der zuvor nie hatte lesen wollen, durch meine Romane angefangen hat, Bücher zu lesen.
Ihre Protagonistin ist Rieke Bernstein. Was macht diese Hauptfigur besonders? Und steckt etwas von Ihnen selbst in Rieke Bernstein? Was hat Rieke, das Sie selbst gern hätten?
Rieke Bernstein ist eine Frau, schon deshalb verfügt sie über Eigenschaften, die mir nicht oder nicht in dem Maße zur Verfügung stehen. Dazu gehören Intuition, Einfühlungsvermögen und sehr feine Antennen für die Befindlichkeit anderer Menschen. Gemeinsam mögen wir den Norden, gutes Essen und zielgerichtetes systematisches Vorgehen bei der Arbeit. Ach ja, noch etwas: Rieke liebt eine Frau, ich auch.
Was braucht ein guter Krimi? Und was war Ihre spannendste Recherche?
Für mich gehört zu einem guten Krimi ein möglichst ungewöhnlicher Todesfall, der sich aber nicht zufällig ereignet, sondern eine Vorgeschichte hat. Die darin verwickelten Personen sollten ebenso lebendig werden wie die Ermittler, die sich um die Aufklärung bemühen. Damit die Spannung erhalten bleibt, muss es immer wieder ein Ereignis, eine Wendung oder Überraschung geben.
Recherchen sind immer interessant. Sei es ein Flug nach Norderney, das Eintauchen in ein Tiefkühlhaus oder das Gespräch mit einem Rechtsmediziner. Herausragend waren für mich der Besuch in einem ehemaligen Zuchthaus, das noch heute als Gefängnis dient, und die Begegnung mit Ermittlern und Kriminaltechnikern. Besonders spannend sind für mich Ausflüge in die Geschichte. Die Entstehung und Entwicklung des Seebads Norderney (und der damit verbundenen Persönlichkeiten), die ich in "Friesisches Gold" verarbeitet habe, empfand ich als besonders spannend.
Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Mein Arbeitsplatz besteht aus vielen Orten. Sogar das Schreiben verteilt sich auf mehrere Stellen: Mein Arbeitszimmer in der Wohnung in Göttingen, ein winziger Schreibtisch an der Nordseeküste und – wenn es erforderlich ist –Tisch und Stuhl unterwegs im Hotel. Aber meine Arbeit besteht nicht nur aus Schreiben, auch Recherchieren gehört dazu. Außerdem bin ich zu Lesungen, Signierstunden und anderen Veranstaltungen unterwegs.
Was wollten Sie als Kind werden? Und was hat Ihre jetzige Arbeit mit Ihrem damaligen Berufswunsch zu tun?

Als kleiner Junge wäre ich gern Jäger, Raumfahrer oder Rennfahrer geworden. Später hätte ich gern den Beruf meines Vaters ausgeübt, hätte aber nicht einmal sagen können, wie dessen Berufsbezeichnung war. Aber er hatte auf Bauernhöfen zu tun. Mit Ferkeln, Rindern und Traktoren. Das hat mich fasziniert. Ans Schreiben habe ich nicht gedacht. Einen entsprechenden Vorschlag hätte ich strikt abgelehnt, denn diese Tätigkeit, zu der wir in der Schule gezwungen wurden, empfand ich als außerordentlich lästig.

Autor

Wolf S. Dietrich

Wolf S. Dietrich studierte Germanistik und Theologie und war als Lehrer tätig. Weitere berufliche Stationen bildeten die eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters an der Universität Göttingen und die des Didaktischen Leiters einer Gesamtschule. Heute lebt und arbeitet er als freier Autor in Göttingen und an der Nordsee. Wolf S. Dietrich ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.Weitere Informationen finden Sie auf www.nordsee-krimi.de

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Sylt-Krimis von Sabine Weiß

Eine Insel voller Morde

Ein endloser Strand, Dünen und Heidelandschaften – all das bietet die wunderschöne nordfriesische Insel Sylt, die größte Nordseeinsel Deutschlands.

Ob Sie noch vom heimischen Sofa aus von einem Urlaub auf Sylt träumen oder schon auf gepackten Koffern sitzen: Sorgen Sie unbedingt für passenden Lesestoff. Unsere Empfehlung für Sie: die spannenden Sylt-Krimis von Sabine Weiß.

Denn egal auf welcher Seite der Insel Sie sich befinden: Zwischen dem Wattenmeer und der Nordsee gibt es viel Spielraum für aufregende Kriminalfälle.

Düsteres Watt – Sylt-Krimi – Sabine Weiss

Düsteres Watt – Liv Lammers ermittelt in ihrem sechsten Fall auf Sylt

Sylt glüht unter der Sommerhitze. In den Wanderdünen bei List meldet ein anonymer Anrufer eine männliche Leiche. Der Tod des Mannes gibt Rätsel auf, denn obgleich das Opfer auf einer Düne liegt, ist es ertrunken. Zumindest die Identität ist rasch geklärt: Es handelt sich um Klaus von Raboisen, den steinreichen Spross einer Adelsfamilie, der eine Villa in List besitzt. Seine Ehefrau Charlotte ist Politikerin, weshalb die Ermittlungen sofort im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

Doch noch während Liv Lammers und ihre Kollegen von der Kripo Flensburg ermitteln, wird im Sylter Watt eine weitere Leiche angespült. Auch hier steht die Todesart im Widerspruch zum Fundort: Die Frau ist verdurstet. Makabrer Zufall oder Ergebnis eines perfiden Plans?

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Alle Sylt-Krimis von Sabine Weiß

  • Schwarze Brandung
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  • Brennende Gischt
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  • Düsteres Watt
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  • Finsteres Kliff
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  • Blutige Düne
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  • Tödliche See
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Tödliche See – Sylt-Krimi – Sabine Weiss

Tödliche See – Liv Lammers ermittelt in ihrem fünften Fall vor und auf Sylt

Die Nordsee, fast achtzig Kilometer vor Sylt. Mitten in der Nacht macht eine Mitarbeiterin des Windparks Raan auf ihrem Überwachungsmonitor eine schreckliche Entdeckung. Im Gerüst unter der Offshore-Plattform hängt ein lebloser Körper, die Leiche eines ihrer Taucher. Die aus Flensburg herbeigerufene Kommissarin Liv Lammers und ihre Kollegen der Mordkommission erkennen sofort, dass Unfall oder Selbstmord ausgeschlossen sind, und nehmen die Ermittlungen auf.

Bei den ersten Befragungen vor Ort wirken die Arbeiter auf der Plattform auf Liv zunächst wie eine eingeschworene Gemeinschaft. Bald aber zeigt sich, dass es hinter den Kulissen brodelt. Mobbing und Missgunst unter den Angestellten sind verbreitet. Doch auch auf Sylt ist die Lage angespannt: Die Firmeninhaberin wird bedroht, und viele Einheimische kämpfen seit Jahren gegen die Offshore-Anlage vor der Insel. Verdächtige gibt es daher mehr als genug ...

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Blutige Duene – Sylt-Krimi – Sabine Weiss

Blutige Düne – Liv Lammers' vierter Fall

Sylt im Herbst. Eigentlich ist Kommissarin Liv Lammers mit ihrer Tochter auf die Insel gekommen, um zu surfen und die Seele baumeln zu lassen. Doch ihr Urlaub endet abrupt, als in der Mörderkuhle bei Tinnum ein Toter gefunden wird. „Schuldig“ steht mit schwarzem Nagellack auf seiner Haut. Da sie ortskundig und bereits auf Sylt ist, überträgt Livs Chefin von der zuständigen Flensburger Kriminalpolizei Liv die Leitung des Ermittlungsteams. Unterstützt von der Sylter Polizeidienststelle und einigen Kollegen aus Flensburg, macht sich Liv an die Arbeit. Verbindungen des Opfers zu einem Rockerclub legen nahe, dass es sich um eine Vergeltungsaktion im kriminellen Milieu handelt. Ein einfacher Fall, scheint es – bis auf einer Düne ein schwer verletzter junger Mannes entdeckt wird, der als Freiwilliger für eine Meeresschutz-Organisation arbeitete. Eine Verbindung zwischen den Opfern gibt es zunächst nicht. Und doch ist die Handschrift des Täters dieselbe.

Unter Hochdruck ermitteln die Kommissare weiter. Eine junge Frau ist verschwunden, und niemand weiß, ob sie noch lebt. Steht auch sie auf der Todesliste des Mörders?

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Brennende Gischt – Sylt-Krimi – Sabine Weiss

Finsteres Kliff – Liv Lammers‘ dritter Fall

Februar. Ausgelassen feiern die Sylter das jährliche Biikebrennen, ein uraltes Ritual, das böse Geister vertreiben und die Saat schützen soll. In diesem Jahr aber scheint das Fest die bösen Geister erst geweckt zu haben, denn bei den Aufräumarbeiten am nächsten Morgen wird auf dem Morsum-Kliff eine Leiche entdeckt, und der Tatort sieht aus, als habe dort ein blutiges Ritual stattgefunden. Schnell steht fest: Bei dem Toten handelt es sich um Gerald Eriksson, einen Bankangestellten und passionierten Hobby-Archäologen, der angeblich einem gewaltigen Wikingerschatz auf der Spur war. Die Tatwaffe: wahrscheinlich ein Wikingerschwert. Hat Eriksson es mit seiner Wikinger-Passion zu weit getrieben? Ist er bei seiner – verbotenen – Suche mit jemandem aneinandergeraten, mit Heimatschützern oder Grundstücksbesitzern etwa? Hatte er Probleme in der Bank? Oder gab es Streit mit seinem Bruder oder einem seiner Freunde?

Liv Lammers und ihre Kollegen von der Flensburger Mordkommission ermitteln in alle Richtungen. Unterstützt werden sie von den Fallanalytikern des LKA und von einem eigentlich pensionierten Profiler, der sich gefährlich genau in den Fall vertieft. Als Liv und ihre Kollegen erfahren, dass auch noch Geralds Freundin verschwunden ist, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …

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Brennende Gischt – Sylt-Krimi – Sabine Weiss

Brennende Gischt – Liv Lammers‘ zweiter Fall

Sylt im Herbst. Ein verlassenes Haus brennt. Jeder war davon ausgegangen, dass es seit dem Tod des Eigentümers leer steht. Dennoch stoßen die Feuerwehrleute im Keller auf eine Leiche. Schnell sieht die hinzugezogene Polizei: Das vermeintliche Brandopfer muss schon vor dem Feuer gestorben sein, weist es doch neben Sturzverletzungen auch Kratzer am Hals, Prellungen und blaue Flecken auf. Rillen in den Wänden dokumentieren zudem seinen vergeblichen Versuch zu fliehen. Zwar dauert es nicht lange, bis die Leiche identifiziert ist, das allerdings macht den Fall nicht weniger mysteriös. Was suchte der Pfarrer im Keller des verlassenen Hauses? Gibt es einen Zusammenhang mit gewalttätigen Übergriffen auf der Insel?

Liv und ihre Flensburger Kollegen ermitteln erneut auf Sylt und finden sich bald in einem dichten Netz aus Lügen und Intrigen, in die auch Livs eigene Familie verstrickt zu sein scheint …

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Schwarze Brandung – Sylt-Krimi – Sabine Weiss

Schwarze Brandung – Der erste Band der Sylt-Krimi-Reihe von Sabine Weiß

Seit Jahren meidet Kriminalhauptkommissarin Liv Lammers ihre Heimatinsel Sylt. Zu groß sind die Verletzungen, die ihr die Auseinandersetzungen mit ihrer Familie zugefügt haben. Als am Strand von Westerland die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, hat Liv jedoch keine andere Wahl, als nach Sylt zu reisen. Denn ihre Chefin von der Mordkommission Flensburg schickt sie im Vertrauen auf ihre Ortskenntnisse in den Einsatz. Tatsächlich trifft Liv schnell auf alte Bekannte, die Insel selbst erkennt sie aber kaum wieder. Nie hätte sie geahnt, welch grauenvolle Abgründe sich hinter der schillernden Urlaubsfassade auftun. Und noch etwas bedrückt sie: Bei der Leiche könnte es sich um die vermisste Freundin ihres 15-jährigen Neffen handeln, der sie kurz zuvor heimlich um Hilfe gebeten hat …

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Steckbrief Kommissarin Liv Lammers Sylt-Krimi

Die Kommissarin Liv Lammers

Liv Lammers stammt gebürtig aus Sylt, hat die Insel aber schon vor vielen Jahren in Richtung Festland verlassen. In Flensburg, wo sie zusammen mit ihrer Tochter Sanne und ihrer Großmutter lebt, ist Liv seit Kurzem Kriminalhauptkommissarin im K1 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg. Für sie als Newcomerin ist es nicht immer einfach, sich gegen ihre erfahreneren Kollegen durchzusetzen. Zumal einer von ihnen nichts Gutes im Schilde führt.

Als sie aufgrund ihrer Ortskenntnisse nach einem Leichenfund mit ihren Flensburger Kollegen nach Sylt geschickt wird, ist Liv alles andere als begeistert. Zu groß sind die Wunden, die die Streitigkeiten mit ihrer Familie vor vielen Jahren gerissen haben. Zu schlecht sind ihre Erinnerungen. Und natürlich lässt sich nicht vermeiden, dass sie während der Ermittlungen wieder in Kontakt zu ihrem tyrannischen Vater und ihrer missgünstigen Schwester kommt …

Ihre Tochter Sanne und ihre Großmutter liebt Liv über alles. Wenn sie dennoch einmal den Kopf von allem freibekommen muss, sucht sie ihre Stöcke und setzt sich ans Schlagzeug – bis der nächste Fall sie zurück ins Kommissariat ruft.

Interview

Interview mit Sabine Weiß zu ihrem Krimi DÜSTERES WATT | 09.03.2022

DÜSTERES WATT ist der inzwischen sechste Fall für die Flensburger Ermittlerin Liv Lammers. Was erwartet die Leser:innen in dem neuesten Krimi?Einen Ertrunkenen in den Wanderdünen, ein verdurstetes Mordopfer im Watt und andere Rätsel. Liv bekommt es mit einem mysteriösen Fall zu tun, der mit einer re...

DÜSTERES WATT ist der inzwischen sechste Fall für die Flensburger Ermittlerin Liv Lammers. Was erwartet die Leser:innen in dem neuesten Krimi?
Einen Ertrunkenen in den Wanderdünen, ein verdurstetes Mordopfer im Watt und andere Rätsel. Liv bekommt es mit einem mysteriösen Fall zu tun, der mit einer reichen Familie aus altem schleswig-holsteinischen Adel in Verbindung steht. Sie muss in eine fremde Welt eintauchen und lernt neue Sylter Abgründe kennen.
Sie schreiben echte, brisante, abgründige Polizeikrimis – nichts für schwache Nerven. Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Fälle?
So manche abgründige Idee habe ich in schlaflosen Nächten oder wenn der Nachbar mal wieder den Laubbläser anschmeißt. Nein, Spaß beiseite: Die Realität schreibt die besten Geschichten. Ich recherchiere gerne und viel. Dazu gehört auch das Gespräch mit echten Mord-Ermittlern, Rechtsmedizinern oder das Studium wahrer Kriminalfälle.
Als Kulisse für Ihre Spannungsromane haben Sie die wunderschöne Nordseeinsel Sylt gewählt. Gibt es hier noch Geheimtipps oder versteckte Ecken, über die Sie in Ihren Büchern noch nicht geschrieben haben?
Ich entdecke auf Sylt immer wieder etwas Neues! Mein Blick ist als Krimi-Autorin allerdings etwas schräg, weil ich natürlich vor allem darauf achte, wo man ungesehen Verbrechen begehen oder gar Leichen verstecken könnte. Für „Düsteres Watt“ habe ich vor allem die Welt der Sylter Wanderdünen erkundet. Unbekannter dürfte das Weinanbaugebiet bei Keitum sein; Deutschlands nördlichste Rebstöcke haben einen Gastauftritt in „Düsteres Watt“.
Die Leser:innen begeistert unter anderem, dass Sie hier auch das Leben abseits der wohlsituierten Urlauber zeigen. Sie beschreibt vor allem die einfachen Leute, die in dem Urlaubsparadies täglich zu Hause sind. Wie oft sind Sie schon privat auf der Insel gewesen? Gibt es eine besondere Verbindung für Sie?
Puh, das zu zählen fällt mir schwer! Ich bin als Kind nach Sylt in die Vogelkoje verschickt worden – wie so viele Hamburger Kinder - und seitdem regelmäßig auf der Insel gewesen. Seit ich meinen Sylt-Krimi schreibe, bin ich pro Jahr mindestens zweimal auf Sylt. Jedes Mal wieder begebe ich mich auf Entdeckungsreise, versuche neue Ecken zu finden, neue Dinge zu tun. Und natürlich habe ich dabei auch einen Blick für den Alltag derjenigen, die auf der Insel leben und arbeiten.
Sie sind Mitglied des Syndikat e.V.. Der Verein von deutschsprachigen Krimiautor:innen schreibt jedes Jahr den Glauser-Preis – benannt nach dem Krimi-Autor Friedrich Glauser – in verschiedenen Kategorien aus. In diesem Jahr haben Sie in der Jury des Debüt-Preises gesessen. Was macht einen preisverdächtigen Krimi aus?
Ein origineller Erzählton, ein interessantes Thema, eine mitreißende Handlung (was nicht unbedingt Spannung oder Action bedeuten muss) und facettenreiche Figuren sind auf jeden Fall vielversprechend. Ich war begeistert, wie vielfältig die Krimi-Debüts waren, die für den Glauser eingereicht wurden. Es ist eine große Ehre für mich, auf diesem Wege Nachwuchsautor:innen zu der Aufmerksamkeit zu verhelfen, die sie verdienen. Übrigens bin ich in diesem Jahr auch in der Jury für das Stipendium der Mörderischen Schwestern e.V., das ich auch ganz großartig finde und freue mich schon sehr auf die Arbeiten, die bis 15. Juni 2022 eingereicht werden können.
Welche Krimiautor:innen lesen Sie privat gerne?
Viele! Zuletzt haben es mir die Lewis-Trilogie von Peter May und die Krimis von Deborah Crombie angetan. Ursula Poznanski reißt mich mit ihren Krimis und Thrillern regelmäßig mit. Ich mag die Cold Case-Reihe von Tina Frennstedt und die Pia Korittki-Fälle meiner Kollegin Eva Almstädt. Bewundernswert, wie Eva eine so lange Reihe so lebendig hält! Und ich liebe die Thriller von Tana French.
Sie haben sich mit dem Schreiben von historischen Romanen einen Namen gemacht. Was hat Sie dazu bewogen, auch Krimis zu schreiben?
Ich verschlinge zur Entspannung sehr gerne Krimis und Thriller und wollte mich in diesem Genre ausprobieren. Erzählton, Stil und Themen sind bei historischen Romanen und Krimis sehr unterschiedlich, sodass der Wechsel jedes Mal wieder aufregend ist.

Autorin

Sabine Weiß

Sabine Weiß - Autor
© André Poling

Sabine Weiß, Jahrgang 1968, arbeitet nach ihrem Germanistik- und Geschichtsstudium als Journalistin. 2007 veröffentlichte sie ihren ersten Historischen Roman, der zu einem großen Erfolg wurde und dem viele weitere folgten. Im Sommer 2017 erscheint ihr erster Kriminalroman, „Schwarze Brandung“. Unabhängig davon, ob sie gerade einen Krimi oder einen Historischen Roman schreibt: Sabine Weiß liebt es, im Camper auf den Spuren ihrer Figuren zu reisen und direkt an den Schauplätzen zu …

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