Final Cut
 - Veit Etzold - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
447 Seiten
ISBN: 978-3-404-16687-9
Ersterscheinung: 18.05.2012

Final Cut

Thriller

(11)

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell,
der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.


Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.

Pressestimmen

"Höchst spannend und gut erzählt."
"Berlins blutigster Thriller des Sommers!"
"Es ist ein sehr packendes Buch, bietet einen spannenden Lesestoff"
"Final Cut verdient viel Lob für den Thrill, für die clevere Geschichte, für sympathische Polizisten und eklige Medienmogule und für die Erkenntnis, dass Superstar-Shows in mehrfacher Hinsicht das Böse im Menschen wecken."
"Ein eiskalter, sehr brutaler, aber auch hochspannender Schocker: nichts für zarte Seelen."

Rezensionen aus der Lesejury (11)

KerstinC KerstinC

Veröffentlicht am 15.07.2019

Ein perfider Serienmörder treibt sein Unwesen

Das Cover ist farblich gesehen ganz schlicht und simpel. Auf einem schwarz roten Hintergrund stehen in silber glänzend der Titel und der Name des Autors. Was aus dem Cover ein Hingucker macht sind die ... …mehr

Das Cover ist farblich gesehen ganz schlicht und simpel. Auf einem schwarz roten Hintergrund stehen in silber glänzend der Titel und der Name des Autors. Was aus dem Cover ein Hingucker macht sind die feinen Schnitte durch das Papier, so dass man das Rot vom Umschlag hindurch sehen kann. Mich hat das Cover angesprochen, weil Optik und Titel so schön harmonieren und Lust machen auf mehr.

Veröffentlichst du auf Facebook noch deinen Standort? Gibst du öffentlich kund, dass du nicht zu Hause bist? Lässt du alle an deinem Leben teilhaben wo du gerade bist?

Für mich schon immer ein absolutes no go. Man weiß nie, wer das alles liest trotz diverser Privatsphäre Einstellungen. Nach der Lektüre von Final Cut wird man wohl kaum wieder seinen Standort posten.

Veit Etzold hat in Final Cut einen perfiden Serienmörder erschaffen, der vor keiner Grausamkeit zurück schreckt. Das Ermittler Team um Clara Vidalis wird auf eine harte Probe gestellt. Für mich ein spannender Auftakt einer Thriller Reihe um Clara Vidalis.

Spannend finde ich die Informationen, die ich als Leser bekomme. Ich habe immer einen klitzekleinen Wissensvorsprung vor den Ermittlern. Für mich ein spannendes Stilmittel. Denn so habe ich immer wieder die Hoffnung Clara und ihr Team könnten noch rechtzeitig kommen.

Der Thriller ist spannend, grausam und erschreckend zu gleich. Ein digitaler Serienkiller treibt sein Unwesen.

Wer regelmäßig seine Abwesenheit auf Facebook veröffentlicht sollte diesen Thriller unbedingt lesen. Dabei werden einem die Augen geöffnet und man geht wieder ein bisschen sicherer mit seinen eigenen Angaben um. Ich empfehle den Roman gerne weiter.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Wolfi33 Wolfi33

Veröffentlicht am 15.05.2019

Triller

Sehr spannend fesselnd und leider auch sehr Nah an der Realität dran. Sehr spannend geschrieben fesselnd bis zu, Schluss. Man fiebert mit ob die Kommissarin in erwischt und wie sie es schafft. …mehr

Sehr spannend fesselnd und leider auch sehr Nah an der Realität dran. Sehr spannend geschrieben fesselnd bis zu, Schluss. Man fiebert mit ob die Kommissarin in erwischt und wie sie es schafft.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

j125 j125

Veröffentlicht am 16.03.2019

Schwacher Reihenauftakt

*Inhalt:*
Hauptkommissarin Clara Vidalis wird ein Video zugespielt. Darin ist eine Frau zu sehen, die brutal ermordet wird. Nachdem sich das Video als echt erweist, setzen Clara und ihr Team alles daran, ... …mehr

*Inhalt:*
Hauptkommissarin Clara Vidalis wird ein Video zugespielt. Darin ist eine Frau zu sehen, die brutal ermordet wird. Nachdem sich das Video als echt erweist, setzen Clara und ihr Team alles daran, dass Opfer so schnell wie möglich zu finden und dadurch dem Täter auf die Spur zu kommen. Seine Botschaft ist eindeutig: Er wird nicht aufhören. Die junge Frau ist nicht sein erstes Opfer und sie wird auch nicht sein letztes sein.

Parallel wird die Geschichte des Medienmoguls Albert Torino erzählt, der eine ganz neue Castingshow etablieren möchte. Üblicherweise bekommen die Zuschauer Kandidaten vorgesetzt (Heidi wählt die Meeedchen aus, Dieter wählt die Sänger aus…), doch wieviel Geld lässt sich machen, wenn die Zuschauer selbst entscheiden dürfen, wer überhaupt am Casting teilnimmt?

Was hat die Show mit den Morden zu tun und warum richtet sich der Täter mit seinem Video direkt an Clara Vidalis?

*Meine Meinung:*
Final Cut ist der Reihenauftakt der Clara Vidalis Reihe. Ich kenne bereits den dritten und vierten Band und mochte sie beide sehr. Aus diesem Grund möchte ich die Reihe vervollständigen und habe nun mit dem ersten Band begonnen. Glücklicherweise war das nicht mein erstes Buch aus der Reihe, sonst hätte ich sie vermutlich nie weiterverfolgt.

Das Buch beleuchtet verschiedene Charaktere und verschiedene Handlungsstränge. Einmal begleiten wir als Leser Clara Vidalis und ihre Kollegen, einmal begleiten wir den Medienmogul Albert Torino, der eine neue Show auf den Markt bringen möchte und wir begleiten den Täter. Ich wechsele immer gern die Perspektiven bzw. Handlungsstränge, daher habe ich an dieser Praxis grundsätzlich nichts auszusetzen. Allerdings gefiel mir hier die Umsetzung nicht immer.

Clara ist Hauptkommissarin im Morddezernat des LKA Berlin und dazu Expertin für Forensik und Pathopsychologie. Wichtig ist auch Martin Friedrich, genannt MacDeath, Leiter der Abteilung für operative Fallanalyse des LKA. Ich mag beide sehr gern und besonders Clara ist in diesem Reihenauftakt eine spannende Protagonistin, weil sie in der Vergangenheit etwas erlebt hat, dass sie noch in ihrem Erwachsenenleben verfolgt.

Die Geschichte um Albert Torino hat mir nicht so richtig gefallen, da ich sie einerseits als langatmig und uninteressant empfunden habe und Torino andererseits ein unsympathischer, schmieriger Kerl ist. Das Konzept seiner Sendung war für mich nicht gut durchdacht oder vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden. Die Zuschauer bestimmen selbst, wer (welche Frau!) am Casting teilnehmen darf. Dazu kann man über eine Internetplattform auf seine Favoritin wetten und schlussendlich auch was gewinnen (Sex mit der Gewinnerin, was auch sonst). Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber was ich bis zuletzt nicht verstanden habe ist, was in diesem Casting überhaupt gesucht wird. Heidi Klum sucht ein Model, Dieter Bohlen sucht jemanden mit Gesangstalent. Aber was sucht Torino? Außer Geld und Sex. Es war zwar von Plattenverträgen die Rede, aber natürlich stimmen die Teilnehmer nur für Frauen ab, die perfekt aussehen und wenn dann jemand gewinnt, der aussieht wie gemalt aber keinen Ton trifft, was dann? Macht man es wie bei Milli Vanilli? Das Konzept hat sich mir wirklich nicht erschlossen.

Wie es oft in Thrillern der Fall ist, bekommt man auch Einblicke in die Täterperspektive. Das kann spannend sein, wenn man dadurch trotzdem nicht erfährt wer der Täter ist. Oder wenn es am Ende eine große Überraschung gibt, falls einem der (vermeintliche) Täter doch vorher offenbart wird. Leider war hier nichts davon der Fall. Ungefähr bei der Hälfte wird der Täter aufgedeckt und es passiert… nichts. Man erfährt zwar noch ein bisschen über seine Beweggründe, aber letztendlich passiert dann in seiner Perspektive nichts überraschendes mehr.

Außerdem gibt es einige Fehler in dem Buch und Beschreibungen, die ich nicht so gelungen fand. Da meine Rezension sowieso schon Überlänge hat, weise ich nur darauf hin, dass immer vom HIV-Virus die Rede war. Allerdings steht das „V“ in „HIV“ bereits für Virus, weshalb HIV oder HI-Virus völlig ausreicht.

Ein Hinweis, der gerade bei Thrillern nicht fehlen sollte, betrifft den Grad der Brutalität. Ich wusste aus den anderen Bänden, dass Veit Etzold sehr blutige und brutale Thriller schreibt. Meine Mutter hat diesen Band unter anderem deshalb abgebrochen, daher sollte man sich gut überlegen, was man verträgt und was nicht.

*Fazit:*
Ein schwacher Reihenauftakt, bei dem ich die Reihe nicht weiterverfolgt hätte, wenn ich nicht schon andere Bände kennen würde. Zwei von drei Handlungssträngen sind langatmig und langweilig. Die Spannungskurve ist eher eine gerade Linie im mittleren Bereich, mit Ausreißern nach unten. Schade.

*Reihe fortsetzen?*
Ja, da ich weiß, dass Band drei und vier klasse waren und ich hoffe, dass sich der Rest eher an den Fortsetzungen orientiert.

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Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 23.05.2018

Spannende und blutige Thrillerkost - empfehlenswert

Einen guten Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Das Buch ist in drei Hauptteile, und zusätzlich in einen Prolog und einen Epilog gegliedert. ... …mehr

Einen guten Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Das Buch ist in drei Hauptteile, und zusätzlich in einen Prolog und einen Epilog gegliedert. Die drei Hauptteile umfassen insgesamt stolze 100 knackig kurze Kapitel.


Da die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird (darunter auch eine aus Tätersicht) ergibt sich eine sehr abwechslungsreiche Erzählung. Der Spannungsbogen kann durchweg hoch gehalten werden.


Die Schreibweise ist sehr gut, detailliert aber auch "blumig". Dem Autor gelingt es damit den Leser auch gefühlsmässig "einzufangen".


Leider ist es nicht gelungen dem Leser die Hauptprotagonistin wirklich nahe zu bringen. Bis auf die Tatsache, dass diese wegen eines Ereignisses aus der Vergangenheit schwer traumatisierte ist (ein Klischee, dass der Leser schon bis zum Überdruss häufig gelesen hat) bleibt diese seltsam blass und ohne Tiefe.


Dafür versöhnt aber die rasante Handlung und auch das Thema, das noch nicht "ausgelutscht" ist. Sehr schön...! Für zartbesaitete Leser ist dieses Buch vielleicht nicht so ganz geeignet, denn es wird nicht mit Blut und Grausamkeiten gespart.


Insgesamt ein sehr guter Thriller mit noch ein wenig Luft nach oben. Auf jeden Fall aber ein sehr gelungener Einstand in die Thrillerreihe um "Clara Vidalis" die ich sicher weiter lesen werde.

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MoniqueO_76 MoniqueO_76

Veröffentlicht am 08.02.2018

Nicht meins ...

Das war mein erstes Buch von Veit Etzold.
Mit dem Schreibstil kam ich gut zu Recht. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich als angenehm empfunden habe.

Die Hauptfigur in diesem Fall ist Clara Vidalis, ... …mehr

Das war mein erstes Buch von Veit Etzold.
Mit dem Schreibstil kam ich gut zu Recht. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich als angenehm empfunden habe.

Die Hauptfigur in diesem Fall ist Clara Vidalis, Hauptkommissarin in der Abteilung für Pathopsychologie Berlin. Eine Person mit Vergangenheit, die im Laufe des Buches immer wieder thematisiert wird. Der Fall beginnt damit, dass Clara eine an sie persönlich gerichtete DVD mit schaurigem Inhalt erhält.

Die Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Unter anderem geht es noch um Albert Torino, einem Medienmogul, der ein ganz neues und doch etwas fragwürdiges TV-Casting-Format auf den Markt bringen will.
Von Kapitel zu Kapitel fügen sich die losen Handlungsstränge zusammen, was vom Autor meiner Meinung nach ganz gut umgesetzt wurde.
Der Kern des Falles beruht auf den Möglichkeiten und damit verbundenen Tücken des Internets. Dem Leser wird auf eine anschauliche Weise bewusst, welche Tragweite die sozialen Netzwerke & Co. haben können. Das Thema an sich finde ich schon sehr spannend, so wir doch täglich damit selbst in Berührung kommen.

Mein Fazit:
An sich ein guter Thriller. Ich hab mich allerdings sehr schwer getan. Irgendwie wurde ich mit dem Buch nicht warm. Ich fand, es ist von allem viel zu viel, so dass ich es als nicht wirklich spannend empfand. Auch wenn sich durch den Schreibstil des Autors das Buch gut lesen ließ, hat es mich einfach nicht gefesselt. Der Figur Clara Vidalis kam ich auch irgendwie nicht näher. Irgendwie fehlte mir der Bezug zu ihr, so dass ich noch nicht einmal sagen kann, ob sie mir sympathisch erschien. Ich vergebe 3 Sterne, weil es mir einfach persönlich nicht gefallen hat, was jedoch nicht heissen soll, dass das Buch schlecht ist.

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Autor

Veit Etzold

Veit Etzold - Autor
© missbehaviour

Veit Etzold wurde 1973 in Bremen geboren. Schon früh interessierte er sich für Literatur unterschiedlicher Genres und schrieb bereits zu Schulzeiten seinen ersten Roman. Nach seiner Ausbildung zum Offsetdrucker studierte er Anglistik und Medienwissenschaften in Oldenburg und London. 2005 promovierte er (Dr. phil.) in Medienwissenschaften zum Kinofilm Matrix über die Ambivalenz des Realen. Zudem hängte er noch einen MBA an der IESE Business School in Barcelona, Madrid, Silicon Valley, New …

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