Magisterium
 - Holly Black - Taschenbuch

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8,90

inkl. MwSt.

One
Taschenbuch
Erzählendes für junge Erwachsene
336 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0053-5
Ersterscheinung: 21.07.2017

Magisterium

Der Weg ins Labyrinth

(73)

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen ...
 
Magisterium – Der Weg ins Labyrinth ist Band 1 der ersten gemeinsamen Buchreihe von Holly Black und Cassandra Clare.

Rezensionen aus der Lesejury (73)

Ebixia Ebixia

Veröffentlicht am 10.11.2019

Magisches Abenteuer

Callum Hunt ist ein Außenseiter, hat eine Gehbeeinträchtigung, wirkt unsympathisch und hat nur noch seinen Vater. Mit 12 wird er einer Einstiegsprüfung für das Magisterium, einer Zaubererschule, unterzogen. ... …mehr

Callum Hunt ist ein Außenseiter, hat eine Gehbeeinträchtigung, wirkt unsympathisch und hat nur noch seinen Vater. Mit 12 wird er einer Einstiegsprüfung für das Magisterium, einer Zaubererschule, unterzogen. Weder die Schule noch die Lehrer wirken vertrauensvoll. Schon bald stellt er fest, dass er nicht der ist, für den er sich gehalten hat.

Auch wenn man nicht alle Fantasyabenteuer von Heranwachsenden mit Harry Potter vergleichen kann, bleibt es trotzdem nicht aus, denn die Geschichte hat sehr viel Parallelen zu dem Klassiker von Rohwling. Leider bleibt die Tiefgründigkeit der Figuren aus und auch das magische Gerüst hat nicht dieselbe Tiefe. Dennoch ist die Wendung am Ende des Bandes sehr unerwartet. Wer Harry Potter gelesen hat, kann aber unter Umständen die gleichen Aspekte nicht ausblenden.

Das Buch ist flüssig und gut geschrieben, dennoch haben andere Reihen von Cassandra Clare mehr Tiefgang in der Handlung und den Charakteren.

Erwähnenswert ist das wunderschöne Hardcover mit einem orange-glitzer Buchschnitt und dem passenden Cover.

Wer Fantasy mag und keine Scheu vor Parallelen zu Harry Potter hat wird mit der Reihe sehr viel Freude haben. Auch für jüngere Leser ist es sehr empfehlenswert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

PatchisBooks PatchisBooks

Veröffentlicht am 19.07.2019

Ein gelungener Auftakt, der noch einiges verspricht

MEINE MEINUNG:
Die Geschichte zwischen mir und dem Buch hier ist quasi endlos. Ich habe es vor Ewigkeiten mal gekauft weil ich günstig dran gekommen bin. Kurze Zeit später hab ich es dann aber wieder ungelesen ... …mehr

MEINE MEINUNG:
Die Geschichte zwischen mir und dem Buch hier ist quasi endlos. Ich habe es vor Ewigkeiten mal gekauft weil ich günstig dran gekommen bin. Kurze Zeit später hab ich es dann aber wieder ungelesen verkauft, weil es mich nicht mehr interessierte. Es vergingen Monate, in denen ich immer wieder an Magisterium gedacht habe, ehe ich mich dazu entschied, es mir doch wieder zu holen. Und damit es sich lohnt, auch gleich den zweiten Band hinterher. Und jetzt dürft ihr gerne raten, wo die beiden Bücher bei mir zu Hause zu finden waren: richtig! Auf dem Stapel meiner aussortierten Bücher. Jetzt habe ich mich aber dazu entschieden, dem Ganzen doch eine Chance zu haben und habe Band 1 als Hörbuch gehört. Ob ich meinem Gefühl lieber hätte trauen sollen oder ob ich nur knapp einem riesigen Fehler entgangen bin, erzähle ich euch jetzt:

Das Autorenduo hat einen sehr passenden Punkt gewählt, um den Leser in die Geschichte mit einzubinden. Wir treffen auf Callum in einer recht alltäglichen Situation, dürfen ihn aber schon bald zu den großen Aufnahmeprüfungen des Magisteriums begleiten. Ich fand diese Szenen sehr interessant uund obwohl es sich um eine astreine High Fantasy Welt handelt, hatte ich überhaupt keine Probleme damit, mich mit den Begebenheiten und der Kulisse anzufreunden und mich allgemein zurecht zu finden. Die Prüfungen, die quasi den Einstieg in die Geschichte darstellen, sind abwechslungsreich und sorgen direkt für dieses Wettkampf-Feeling, das ich in Internatsgeschichten so gerne haben. Was mir ein wenig Bauchschmerzen bereitete war aber die Tatsache, dass Callum ein wirklich außergewöhnlicher Charakter ist. Das machte mir das mitfiebern ein wenig schwerer; doch alles in allem gefiel mir die Spannung, die schon die ersten Seiten mit sich bringen, sehr gut und ich wurde; ganz wie es die Absichten der Autorinnen war, neugierig gemacht, was Callum und Co. im Magisterium alles erleben werden.

Die Figuren erschienen mir im ersten Band noch ein wenig oberflächlich. Gerade die Nebenfiguren wurden nur wenig ausgeleuchtet, sodass ich immer ein bisschen das Gefühl hatte, es mit Schemen zu tun zu haben, als mit richtigen Menschen. Es war stellenweise auch ein wenig klischeebehaftet, was die Randfiguren betraf. Es gab die reiche Tussi, den Typ, den keiner mag, den Außenseiter und es gab natürlich Callum. Alles in allem fühlte ich mich doch sehr an Harry Potter erinnert, besonders zwischen Aaron und Ron sah ich einige Parallelen – was ja nicht zwingend schlecht sein muss – es ist mir eben aufgefallen.
Callum hingegen ist ganz anders als Harry, aber nun Schluss mit den Vergleichen. Callum, der nur Call genannt wird, glänzt oft durch sein loses Mundwerk. Er gibt stellenweise Kommentare von sich, über die ich nur den Kopf schütteln konnte und mit denen man auch einfach überhaupt nicht rechnet. Er sagt, was er denkt, ohne darüber nachgedacht zu haben und er stößt damit auch anderen vor den Kopf, ohne es so recht wahrzunehmen. Mit gefiel sein Handycap; das passte toll zur Geschichte und machte ihn als Protagonisten zu etwas besonderem – jedoch tat das allein nichts für die Sympathie, die mir einfach stellenweise fehlte. Dennoch, und das finde ich so verwunderlich; fieberte ich total mit ihm mit und war immer hautnah an seiner Seite, wenn er sich durchs Magisterium bewegte; Prüfungen bestehen oder andere Abenteuer meistern musste. Ich mochte ihn, trotz der Aussagen, die er machte und die ich nicht nachvollziehen konnte. Trotz seines losen Mundwerks und der fehlenden Sympathie. Er passte in diese magische Schule, wie die Faust aufs Auge und die Entwicklung, die er innerhalb des Magisteriums an den Tag legte, war glaubhaft und realistisch. Ihn begleiten zu dürfen, wie er nach und nach doch Freunde findet, hat mir enormen Spaß gemacht und man merkte zunehmend, dass er das Herz doch irgendwie am rechten Fleck trug.

Der Schreibstil war der ausschlaggebende Grund, warum ich das Buch immer wieder aussortiert habe. Ich habe von Holly Black ja bereits einen Jahresflop gelesen und hatte unglaubliche Zweifel, ob Cassandra Clare das ganze retten kann. Heute kann ich euch sagen: sie kann es! Oder Holly Black hat sich derart entwickelt, dass es mir nicht mal aufgefallen wäre, dass eine Autorin, deren Stil ich überhaupt nicht mag, überhaupt an dem Buch beteiligt ist. Ich fand die Beschreibungen passend und das Worldbuilding großartig; fand die verschiedenen Tempi gut herausgearbeitet und die Actionszenen toll dargestellt. Ich fühlte mich direkt unter die Erde versetzt und glaubte immer, selbst ein Teil der Schülerschar zu sein. Das Hörbuch hat sich total leicht und verständlich hören lassen und ich freute mich stets, bald weiterhören zu können. Dazu trug aber auch der Sprecher bei, was mich ebenfalls total überraschte. Ich weiß nicht wieso, aber ich bevorzuge einfach weibliche Stimmen. Doch bei Oliver Rohrbeck hatte ich überhaupt keine Probleme, sondern ließ mich von ihm sehr gern mitnehmen auf die Reise. Seine Stimme ist sehr angenehm, seine Betonungen teils zwar etwas übertrieben, aber trotzdem toll und seine Stimmfarben äußerst vielfältig und mitreißend. Kurz um: Schreibstile und Sprecher waren einfach top!

Die Grundgedanken der Story erinnern natürlich schon an Harry Potter – das lässt sich auch nicht wegreden. Doch die gesamte Umsetzung, das Setting und auch der Protagonist sind so ganz anders, als wir es von Hogwarts kennen. Callum, Tamara und Aaron befinden sich im ersten Schuljahr und müssen sich mittels Unterricht auf die Abschlussprüfung des Eisenjahrs, wie das erste Jahr genannt wird, vorbereiten. Wir durchleben in den 300 Seiten das komplette Jahr und begleiten Call und Co. auf ihren Weg richtige Zauberer zu werden. Die Art von Zauberei erinnert dabei so gar nicht an Harry Potter, sondern hat ganz andere Züge. Auch die Gestaltung des Unterrichts und die Aufteilung in Gruppen, anstatt in Klassen, war etwas völlig Neues für mich. Das Buch ist dabei, selbst in den für die Figuren langweiligsten Momenten durchweg spannend und wird für den Leser nie lahm. Die Atmosphäre in dem Buch ist allerdings, jetzt rückblickend, doch sehr düster und stellenweise sogar erdrückend; was man entweder liebt oder nicht ausstehen kann – in meinem Fall: ich mochte die das Feeling beim Lesen sehr gerne und fühlte mich so der Handlung noch näher. Das große Finale hätte dann vielleicht noch eine Spur mehr Tempo und Überraschungen vertragen, doch kann ich nicht behaupten, dass ich mich nicht mitgerissen fühlte und nicht enorm mitfiebern konnte.

FAZIT:
„Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ von Cassandra Clare und Holly Black war eine doch sehr große Überraschung für mich. Während ich mit einem Harry Potter – Abklatsch gerechnet habe, bekam ich eine völlig neue Art von Magie und Zauberei geliefert und dazu noch ein geniales Wordlbuilding inklusive spannender Abenteuer und einer allgemein actionreicher Handlung. Lediglich bei den Charakteren besteht noch Luft nach oben – dennoch freue ich mich sehr auf den Folgeband der Reihe und kann euch „Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ nur empfehlen und ans Herz legen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jiskett Jiskett

Veröffentlicht am 09.06.2019

Ein guter erster Band

Auf "Magisterium: Der Weg ins Labyrinth" war ich sehr gespannt; ich wusste, dass das Buch gemischte Bewertungen erhalten hat, doch da ich von beiden Autorinnen bereits andere Werke kenne und diese mochte, ... …mehr

Auf "Magisterium: Der Weg ins Labyrinth" war ich sehr gespannt; ich wusste, dass das Buch gemischte Bewertungen erhalten hat, doch da ich von beiden Autorinnen bereits andere Werke kenne und diese mochte, hatte ich Hoffnungen, dass ich die Geschichte mögen würde. Letztlich war dies auch der Fall; es gab zwar einige Aspekte, die mich nicht richtig überzeugen konnten beziehungsweise die noch weiter hätten beleuchtet werden können, aber ich fand die Handlung interessant, es gibt sehr spannende Ansätze im World Building und ich mochte, wie der Protagonist versucht hat, mehr über die ihm recht unbekannte Welt und seine eigene Familie herauszufinden.

Den Beginn der Erzählung fand ich ein wenig anstrengend. Da der Vater des Hauptcharakters keine gute Meinung über die Magie und sogar gehofft hat, dass sein Sohn nicht im Magisterium aufgenommen werden würde, ist Callum zunächst nicht begeistert darüber, dass er bei der Aufnahmeprüfung ausgewählt wurde. Einerseits fand ich seine eher negative Einstellung interessant und sogar erfrischend, da die Protagonisten in ähnlichen Situationen oftmals sehr begeistert sind und Callums Ablehnung daher eine nette Abwechslung war, doch andererseits war dies nach einiger Zeit ermüdend, sodass ich über die weitere Entwicklung seines Charakters erleichtert war. Die Nebenfiguren sind teilweise noch ein wenig blass geblieben, aber alles in allem schienen sie mir gut ausgearbeitet zu sein.

Obwohl teilweise nicht besonders viel passiert, fand ich die Handlung weitgehend fesselnd. Sie ist ein wenig vorhersehbar, doch gegen Ende gibt es eine Enthüllung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte und die alles auf den Kopf stellt. Zuvor hätte ich das Buch mit 3,5 Sternen bewertet, da ich es zwar gerne gelesen habe, ich aber gerne noch vertiefende Informationen über so einige Bereiche erhalten hätte. Danach habe ich mich jedoch für 4 Sterne entschieden, weil ich diese Wendung wirklich gut fand; rückblickend gab es einige Andeutungen, aber beim Lesen war ich ahnungslos, weshalb ich gemeinsam mit dem Protagonisten überrascht wurde und das hat mir gut gefallen. Diese Entwicklung eröffnet sehr viel Potential für die nachfolgenden Bände und ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht.

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JennyChris JennyChris

Veröffentlicht am 20.05.2019

Ein magisches Abenteuer

*Meine Meinung*

Das Cover ist eher schlicht gehalten, dafür sind die Details einfach total genial. Der bunte Buchschnitt ist ein echter Hingucker und das Wort Magisterium als Ambigramm finde ich auch ... …mehr

*Meine Meinung*

Das Cover ist eher schlicht gehalten, dafür sind die Details einfach total genial. Der bunte Buchschnitt ist ein echter Hingucker und das Wort Magisterium als Ambigramm finde ich auch total cool. Aber nicht nur der Name ist ein Ambigramm, sondern das Cover ist auch so ausgelegt. Ich finde das richtig genial.

Der Schreibstil des Autorenduos ist leicht und flüssig, außerdem dem jungen Alter des Protagonisten angepasst. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt, begleitet aber nur den Protagonisten Callum.

Callum ist noch sehr jung und sein Charakter daher auch noch etwas widerspenstig. Er ist nicht auf den Kopf gefallen, gehört aber zu denen, die gerne mal den Mund aufreißen und sich wegen bösen Kommentaren selber ausgrenzen. Dennoch hat er ein riesiges Herz, dass er für die einsetzt, denen er vertraut und die er liebt. Auch wenn er ein bisschen schwierig ist, findet er in der neuen Zauberschule schnell Freunde und kommt immer mehr aus sich heraus. Denn die Boshaftigkeit kommt häufig aus Einsamkeit und seiner Behinderung. Denn durch sein lahmes Bein fühlt er sich benachteiligt oder schlechter als andere. Doch in der Zauberschule blüht er richtig auf.

In vielen Rezensionen habe ich schon gelesen, dass Magisterium ein bisschen an die Harry Potter Bücher erinnert und auch ich finde das so. Und dennoch ist es seine ganz eigene Geschichte mit eigenen Charakteren und viel Magie. Zu Beginn musste ich mich erstmal an die recht jungen Charaktere gewöhnen, aber je mehr ich in die Geschichte eintauchen konnte, desto besser wurde es. Der Handlungsverlauf und auch der Weltenentwurf sind spannend und interessant. Vor allem die magische Höhle und das Essen habe mich total fasziniert. Ich wünsche mir auch Essen, dass je nach Lust und Laune anders schmeckt ohne großartig kochen zu müssen. Die Geschichte hat am Ende einen interessanten Wendepunkt und ich bin gespannt, was das noch für Callum und seine Freunde bedeutet. Ich freue mich schon auf den nächsten magischen Band und bin gespannt, wie es mit dem Trio weitergeht.

*Mein Fazit*

Magisterium: Der Weg ins Labyrinth ist ein spannendes und magisches Abenteuer. Es erinnert zweitweise etwas an die Harry Potter Bücher und dennoch ist es eine tolle eigenständige Geschichte. Am Ende gibt es noch eine überraschende Offenbarung, sodass ich wirklich gespannt bin, wie es weitergeht.

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101Elena101 101Elena101

Veröffentlicht am 12.05.2019

Tolles Abenteuer für Junge

Inhalt:
Von Anfang an wurde dem zwölfjährigen Callum von seinem Vater eingetrichtert, dass eine Aufnahme im Magisterium -eine unterirdische Schule für Zauberei- das Schlechteste ist, was ihm passieren ... …mehr

Inhalt:
Von Anfang an wurde dem zwölfjährigen Callum von seinem Vater eingetrichtert, dass eine Aufnahme im Magisterium -eine unterirdische Schule für Zauberei- das Schlechteste ist, was ihm passieren könnte. Callum setzt alles daran, nicht aufgenommen zu werden, wird aber trotzdem bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule,in die Lehre genommen. Alles was er über die Lehren und das Magisterium weiß lässt ihn vermuten, dass er das erste Schuljahr nicht lebend abschließen wird. Kann Callum es trotz aller Widrigkeiten schaffen?

Meine Meinung:
Allein schon die Aufmachung dieses Buches ist klasse: Das Cover ist horizontal gespiegelt und der Buchschnitt ist komplett kupferfarben. Ein echter Hingucker im Regal!

Außerdem stolpert man ständig über den Harry Potter-Vergleich, der mich einerseits nervt und andererseits auch neugierig auf das Buch gemacht hat. Geht man unvoreingenommen an das Buch heran, erwartet einen eine fantastische Welt, in der sich der Außenseiter Callum Hunt mit seinem lahmen Bein erst einmal zurecht finden muss. Er hat so gar nicht damit gerechnet, dass er an der Schule für Zauberei, dem Magisterium, angenommen wird. Nun muss er sich jedoch durchschlagen, findet dabei mehr über Magie und seine Fähigkeiten heraus, und am Ende auch über sich selbst. Der Schreibstil ist für Kinder von 10 bis 12 Jahren gut geeignet, aber auch wenn man als Erwachsener gerne in solche Geschichten abtaucht ist dieses Buch nicht schlecht. Ich habe es gerne gelesen, auch wenn man es meiner Meinung nach nicht mit Joanne K. Rowlings Büchern vergleichen kann, die wesentlich komplexer und auch erfolgreicher waren. Für sich selbst gesehen haben Holly Black und Cassandra Clare hier aber eine andere Zauberergeschichte erschaffen und ich bin sehr gespannt, wie sich Callum und seine Geschichte in den Folgebänden weiter entwickeln wird.

Fazit:
Ein abenteuerliches Buch für Kinder von 10-12, aber auch für junggebliebene Erwachsene, die gerne Fantasygeschichten über Magie lesen. Nicht mit Harry Potter zu vergleichen., hat dafür aber seinen eigenen Charme.

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Autorin

Cassandra Clare

Cassandra Clare - Autor
© Cassandra Clare

Cassandra Clare wurde als Kind amerikanischer Eltern in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Nach dem Studium war Cassandra Clare in New York und Los Angeles für verschiedene Magazine tätig. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Amherst, Massachusetts. 2006 machte sie das Schreiben von Fantasyromanen zu ihrer Hauptbeschäftigung.

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Autorin

Holly Black

Holly Black - Autor
© Cassandra Clare & Holly Black

Holly Black wurde 1971 in New Jersey geboren. Sie wurde durch ihre Fantasy-Reihe Die Spiderwick-Geheimnisse bekannt, die auch verfilmt und zu einem internationalen Bestseller wurde. Holly Black lebt mit ihrer Familie und mit vielen Tieren in Amherst, Massachusetts. 

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