Magisterium
 - Cassandra Clare - Hardcover

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14,99

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Kinderbücher
332 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0004-7
Ersterscheinung: 14.11.2014

Magisterium

Der Weg ins Labyrinth
Band 1
Übersetzt von Anne Brauner

(20)

Callum hat es nicht leicht: Er hat ein lahmes Bein, zu viel Grips, ein loses Mundwerk und ist dazu auch noch erst 12 Jahre alt. Und außerdem ein angehender Zauberlehrling. Im Magisterium von Master Rufus soll er die Geheimnisse der Magie erkunden. Doch weder die Schule noch der Meister wirken besonders vertrauenerweckend. Und Callum soll Recht behalten: Das erste Schuljahr entwickelt sich zu einer echten Herausforderung. Gut dass der junge Magier neue Freunde findet, die ihm bei seinen unheimlichen Abenteuern beistehen. "Magisterium: Der Weg ins Labyrinth" ist der Auftakt einer neuen Buchreihe von Cassandra Clare und Holly Black.

Cassandra Clare wurde mit ihren Romanen "Chroniken der Unterwelt" berühmt. Das Kind umherreisender kosmopolitischer Eltern kam über eine Kreativwerkstatt zum Schreiben und fand darin seine Berufung. 2007 veröffentlichte sie den ersten Teil der Saga "City of Bones". Viele ihrer Fantasy-Romane für Jugendliche und junge Erwachsene spielen vor dem Hintergrund ihrer Lieblingsstadt New York.
Holly Black wurde 1971 geboren und ist durch ihre Fantasy-Reihe "Die Spiderwick-Geheimnisse" international bekannt geworden. Diese wurde 2008 verfilmt.

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Pressestimmen

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth hat das Potenzial, die Nachfolge des gefeierten Helden mit der Blitz-Narbe auf der Stirn anzutreten.“
„Diese magische, brandneue Buchserie ist ein absolutes Muss!“
„Ein Buch voller Magie, das man wie von Zauberhand nicht mehr weglegen mag. [...] Absolut lesenswert – nicht nur für Harry-Potter-Fans“
„Holly Blacks und Cassandra Clares Auftakt ihrer Reihe über eine Zauberschule ist auch literarisch ansprechend, fantasievoll und originell.“
„Das Buch liefert überzeugende Charaktere, lustige Wortgefechte und wartet am Ende mit einer faustdicken Überraschung auf, die neugierig auf Band 2 macht.“

Weitere Abbildungen

Rezensionen aus der Lesejury (20)

Madlenchen Madlenchen

Veröffentlicht am 02.05.2016

Absolut kein HP-Abklatsch..Neu und umwerfend!

Liebe Leute! Wer dieses Buch mit Harry Potter vergleicht und sich daran fest beißt, wird keine Freude daran finden in diese Geschichte einzutauchen. Und dabei birgt sie vieles neues, spannendes und unterwartetes ... …mehr

Liebe Leute! Wer dieses Buch mit Harry Potter vergleicht und sich daran fest beißt, wird keine Freude daran finden in diese Geschichte einzutauchen. Und dabei birgt sie vieles neues, spannendes und unterwartetes in sich.
Man kann natürlich Parallelen zu anderen Magiebücher sehen...Aber bitte: Keiner kann das Rad neu erfinden.
Die Magie in diesem Buch ist jedoch anders. Sie ist greifbarer und war für mich viel besser verständlich.
Man kann sich eher in die Gedanken der jeweiligen Magier hinein versetzen. Man kann fast fühlen wie die Magie in einem selbst lebt...


Die Charakter haben mir auch gut gefallen. Mit Callum stand ich zwar Anfangs des Buches noch etwas auf Kriegsfuss, aber er hat sich immer ein bisschen weiter entwickelt. Zum positiven wohl gemerkt. ;-)
Seine Freunde Aaron und Tamara haben mir auch gut gefallen. Sie haben mich alle 3 vor allem auch mit ihren Wortgefechten zum schmunzeln gebracht.
Es macht Spass diesen 3 jungen Menschen zuzusehen, wie sie an ihren Aufgaben wachsen.


Die Idee ist vielleicht nicht ganz neu. Dafür aber die Umsetzung. Diese konnte mich wirklich super von sich überzeugen und hat mir sehr viel Freude bereitet.
Ich freue mich daher sehr auf Band 2 und alle weiteren Bücher...


Einen Stern Abzug gibt es für den doch eher komplizierten und nervigen Callum am Anfang des Buches. :-)
Dennoch kann ich dieses Buch jedem Leser empfehlen der Magie liebt und den jugendlichen Schreibstil gern hat. Es ist eine wundervolle Geschichte die in Band 2 sicher einige Überraschungen parat haben wird...


Aber Achtung! Lasst eure Liebe für Harry Potter aus dem Spiel. Das hier ist nicht Harry! Auch nicht Hermine oder Ron! Es gibt auch keinen Voldemort! Also öffnet euer Herz einfach mal für Callum, seine Freunde und seinen Werdegang. Dann wird euch dieses Buch genauso verzaubern...

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Ywikiwi Ywikiwi

Veröffentlicht am 02.05.2016

Magischer Auftakt einer vielversprechenden Reihe!

„Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ erzählt die Geschichte von Callum, der überall hin will nur bitte nicht ins Magisterium! Denn von klein auf hat ihm sein Vater eingebläut, dass diese Schule quasi ... …mehr

„Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ erzählt die Geschichte von Callum, der überall hin will nur bitte nicht ins Magisterium! Denn von klein auf hat ihm sein Vater eingebläut, dass diese Schule quasi sowas wie die Verkörperung des Bösen ist und er auf gar keinen Fall an dieser Schule aufgenommen werden darf!

Doch da das Buch länger als 10 Seiten ist, ist wohl jedem klar, dass genau dies eintreffen wird…

Callum ist mit seinen 12 Jahren ein ganz schön frecher und manchmal auch etwas begriffsstutziger Protagonist. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang leichte Probleme mit ihm hatte, da ich ihm seine Abneigung gegen diese Schule einfach nicht abgekauft habe. Doch nach und nach hat sich das gebessert und zum Ende hin ist er mir wirklich richtig ans Herz gewachsen.

Aber auch die anderen Charaktere, allen voran seine Freunde die er im Magisterium kennenlernt, haben mir sehr gut gefallen und sind liebevoll ausgearbeitet. Und jeder für sich, hat ganz schöne Überraschungen zu bieten – das fängt bei den Lehrern an und hört bei den Schülern auf. Ich wurde sehr oft überrascht und habe mit vielen überhaupt nicht gerechnet!

Der Schreibstil ist jugendlich und lässt sich wunderbar flüssig lesen. So hat man das Buch (leider) auch in kürzester Zeit durch.

Nur leider musste ich feststellen, dass dieses Buch sehr oft mit Harry Potter verglichen wird, wenn nicht sogar als "Harry Potter Kopie" betitelt wird. Dies kann ich nicht ganz nachvollziehen!

Klar gibt es Ähnlichkeiten, was sich aber auch irgendwie nicht vermeiden lässt, da diese Geschichte nun mal auch in einer Zaubererschule spielt – das Rad neu erfinden, geht halt nicht… ABER umso mehr Unterschiede gibt es auch. Das fängt mit der Art zu zaubern an (die ich wahnsinnig faszinierend finde) und hört beim Kern der Geschichte auf.

Ich finde es mittlerweile wirklich etwas nervig, dass sehr viele Bücher miteinander verglichen werden. Das beste Beispiel ist hier wohl der ewige Vergleich der ganzen Dystopien mit Panem. Die Leute tun sich damit einfach keinen Gefallen… und wie gesagt; wer hier die ganzen Unterschiede nicht erkennt und nur noch seine Harry Potter Brille auf hat – sich also sowieso in dieser Richtung nicht auf etwas Neues einlassen kann – der wird halt auch wirklich nicht glücklich mit diesem Buch.
Allen anderen kann ich nur sagen – es lohnt sich diesem Buch eine Chance zu geben!

…. Jaaaaa das war jetzt ein bisschen Gemeckere, ich weiß, aber irgendwie musste ich das mal loswerden! :D

Fazit:

Jeder der Lust auf eine magische Geschichte hat und ohne Harry Potter- Erwartungen an das Buch herangeht, bekommt einen tollen, spannenden und überraschenden Auftakt geboten. Aber Achtung: Suchtgefahr! ► 4/5 Sterne

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Cleeblatt Cleeblatt

Veröffentlicht am 02.05.2016

Magisterium 01: Es hätte zauberhaft und magisch werden können

*Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler zum Ende des Buches!*

Magisterium hebt sich schon durch seine grandiose Optik zwischen den anderen Büchern hervor. Das Cover ist schlicht gestaltet mit dem kupferfarbenen ... …mehr

*Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler zum Ende des Buches!*

Magisterium hebt sich schon durch seine grandiose Optik zwischen den anderen Büchern hervor. Das Cover ist schlicht gestaltet mit dem kupferfarbenen Buchschnitt und dem Schriftzug Magisterium, der gleichzeitig ein Ambigramm darstellt, d.h. man kann ich auch lesen, wenn man das Buch auf den Kopf stellt. Aber jetzt zum Inhalt: Schon vor dem Lesen habe ich gehört, dass Vielen die Ähnlichkeit mit dem wohl berühmtesten Zauberlehrling aufgefallen ist - und mir ging es genauso. Ich muss sagen, da haben die beiden Autorinnen schon recht viel abgekupfert: Angefangen bei dem Trio Aaron, Tamara und Callum - wobei unser Protagonist Call hier nicht die Rolle des Auserwählten einnimmt, sonder eher die von Ron - bis hin zur überraschenden Enthüllung am Ende, die mich am meisten verärgert hat. Wirklich überzeugen konnten Cassandra Clare und Holly Black mich mit ihrer Magierschule nicht.

Der große Unterschied zu besagtem berühmten Zauberlehrling besteht jedoch darin, dass Callum niemals ins Magisterium gehen und Magie erlernen wollte. Seit Kindesbeinen hat ihm seit Vater eingebläut, sich von den Magiern und von Magie fernzuhalten - hat Alistair Hunt beim Krieg gegen die Chaosmagier doch seine Frau verloren und seitdem der Magie abgeschworen. Inwieweit Callums lahmes Bein mit den Ereignissen von damals zusammenhängt, erfährt nur der Leser. Nach diesem Prolog, der mich sehr neugierig gemacht hat und auf ein spannendes und magisches Abenteuer hoffen ließ, wurde die Geschichte jedoch zäher.

Alles beginnt mit der Eisernen Prüfung, zu der zahlreiche Kinder unter dem Vorwand eingeladen wurden, an einem speziellen Aufnahmeverfahren für eine Eliteschule teilzunehmen, um sie in ihren Leidenschaften voranzubringen. Callums Klassenkameradin Kylie zum Beispiel glaubt zu einem Vorsprechen für eine Ballettschule zu gehen. In Wahrheit werden die Kinder jedoch auf ihre magische Begabung hin getestet. Calls Vater möchte aber unter keinen Umständen, dass sein Sohn ins Magisterium aufgenommen wird und hat ihm seit jeher eingebläut Angst vor den Magiern zu haben und um jeden Preis durch diese eine Prüfung zu fallen. Und Callum stellt sich wirklich mehr als dämlich an. Trotzdem wird er von einem der Lehrer, Master genannt, auserwählt. Soweit so gut. Die Eiserne Prüfung selbst war einfach gestaltet und testete drei grundlegende Fähigkeiten der zukünftigen Schüler: Intelligenz, körperliche Kraft und Willenstärke. Nach dem unnötig dramatischen Abgang von Callums Vater, der nebenbei noch seinen Sohn mit einem Messer attackiert, geht es jedoch rapide bergab.

Die Zauberschule Magisterium liegt unter der Erde, bestehend aus zahlreichen Höhlen, Gängen und Verzweigungen. Das Magische und Zauberhafte sucht man jedoch vergeblich, denn die "Schule" wirkt sehr kühl, düster und farblos. Es fehlen die mit Fackeln ausgeleuchteten Gänge, lachende Schülergruppen, die durch die Schule streifen, kuschelige Gemeinschaftsräume und einzigartige Räume, die es zu erkunden gibt. Auch von einem Schulalltag kann man nicht wirklich sprechen. Jeder Master unterrichtet seine Schüler und stellt ihnen selbst gewählte Aufgaben. Jedoch ging der Sinn des Unterrichts völlig verloren, sodass man auch kaum Einblicke in die eigentliche Magie erhält, die sich um das Beherrschen der Elemente dreht. Es hätte mich sehr gefreut, mehr darüber erfahren zu können und mitzuerleben, wie die Schüler an den gestellten Herausforderungen wachsen. Es ging um vieles in Magisterium, nur nicht um das Erlernen von Magie. Das seitenlange Sortieren von Sand war mehr als öde und bis auf die "Zwischenprüfung", in der das Trio zusammen mit den anderen Schülern gegen Elementarier kämpfen müssen, gab es vom Schulalltag kaum zu erleben. Um das Magisterium als Welt vor meinem Auge enstehen zu lassen, hat es mir entschieden an Beschreibungen und Abwechslung gefehlt.

Callum als Protagonist war mir sehr unsympathisch, nicht nur weil er durch sein lahmes Bein häufig am jammern war, dass er dieses und jenes nicht tun könnte, sondern auch durch sein gesamtes Auftreten als Einzelgänger und Anti-Held. An sich bin ich ein Fan von Anti-Helden, aber bei Callum wurde es eindeutig übertrieben. Auch seine beiden "besten Freunde" Aaron und Tamara bleiben sehr langweilig und farblos - stecken in ihren vorgezeichneten Rollen des Auserwählten und der Streberin fest. Das Konzept der Freundschaft des Trios ist zudem sehr seltsam aufgebaut. Zu Anfang können sich die drei nicht ausstehen, und dann wieder bemühen sich Tamara und Aaron Callum in ihre Freundschaft zu integrieren und ein paar Seiten weiter, nach der gefühlt zehnten Zickerei, sind sie auf einmal unzertrennlich und beste Freunde. Sehr verwirrend und seltsam. Auch andere Nebenfiguren wie Jasper und Celia bleiben viel zu sehr am Rand und es werden oft Konflikte und Entdeckungen viel zu sehr aufgebauscht, als das es noch spannend ist.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen war überraschend einheitlich, jedoch auch kühl und distanziert. Darin sehe ich vor allem den Grund, dass die Charaktere und das Setting sehr darunter zu leiden haben. Besonders aufgefallen ist mir, dass es streckenweise so wirkte, als wären sich Cassandra Clare und Holly Black sich nicht einig gewesen, für welche Zielgruppe sie denn nun eigentlich schreiben wollten. Allen voran Callum, klangen die Charaktere nicht nach 12-jährigen Kindern, sondern wie rotzige, schlecht erzogene 15-jährige. Wie vieles an dieser Geschichte wirkte auch der Schreibstil unvollständig und nicht richtig durchdacht.

Zum Ende möchte ich noch kurz auf die Handlung zu sprechen kommen: Im Großen und Ganzen fehlte es der Handlung an einem roten Faden. Die Eiserne Prüfung war der Beginn eines großen Abenteuers für Callum, doch danach hangelt man sich von einem zusammenhanglosem Ereignis zum nächsten, ohne zu wissen, wohin die beiden Autorinnen eigentlich hinwollen, bis man an dem entscheidenden Punkt angekommen ist. Die große Wendung, die Überraschung, die Magisterium bereithält, war auch das, was mich am meisten verärgert hat, denn ein dreisteres Plagiat hat es in der Literatur wohl selten gegeben. Im Endeffekt nimmt der erste Band von Magisterium das Ende von Harry Potter vorweg, denn unser Protagonist Callum trägt - und das ist kein Scherz! - die Seele des Chaosmagiers in sich, der in der Magierwelt als der Feind des Todes bekannt ist. Wir erinnern uns: Als Lily ihr Leben gab, um Harry zu retten und Voldemort dabei selbst gestorben ist, klammerte sich seine Seele an das einzige Lebendige, dass er finden konnte - und zwar Harry? Ja, ich war und bin verärgert!

*Fazit:* Magisterium hat mich durch einen starken Prolog neugierig gemacht und mich auf eine spannendes Abenteuer voller Magie hoffen lassen, um mich dann auf ganzer Linie zu enttäuschen. Die Idee hinter der Geschichte, die Idee des Magisteriums hätte wirklich zauberhaft werden können, wenn die Autorinnen lieber etwas mehr Zeit in die Ausarbeitung ihrer Charaktere, den Aufbau von Spannung und eine dichte, logische Handlung sowie in die Beschreibungen der magischen Welt mit ihren unterirdischen Flüssen und Tunneln, dem Schulalltag und den Elementarier stecken sollen. So bleibt Magisterium insgesamt blass und farblos, da es wirklich an allem in dieser Geschichte hapert. Sehr schade um das verschenkte Potenzial, das sie doch hatte!

*2 von 5 Sternen*

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Pustekuchen Pustekuchen

Veröffentlicht am 02.05.2016

Magisch schön und Spannend zugleich.

Der Klappentext:
Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. ... …mehr

Der Klappentext:
Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.

Die Autorinnen:
Holly Black und Cassandra Clare sind beide Bestseller Autorinnen, die mit ihren Büchern Leser in der ganzen Welt begeistern. Holly Black wurde mit ihrer Fantasyreihe >>Die Spiderwick-Geheimnisse<< bekannt. Cassandra Clare machte sich zuerst als Autorin von Fan-Fiction einen Namen, bevor sie mit den >>Chroniken der Unterwelt<< Erfolge feierte.
Als sich die Autorinnen das erste Mal begegneten, entstand sofort die Idee zu einer gemeinsamen Buchserie. Jahre später find die damalige Idee endlich Feuer. Plot und Charaktere wurden entwickelt, weitere Details kamen dazu – alles notiert auf Servietten oder Papierfetzen. Als es schließlich mit der eigentlichen Schreibarbeit losging, waren beide ein bisschen nervös. Doch das Wunder geschah: Gemeinsam erfanden sie eine neue Welt und schrieben eine Geschichte voller Magie und Zauber.

Der erste Satz:
Aus der Ferne wirkte der Mann, der mühsam die weiße Wand des Gletschers erklomm, wie eine Ameise, die langsam seitlich an einem flachen Teller hochkraxelte.

Meine Meinung:
Magisterium ist mein erster Ausflug in die Fantasy Buchwelt und er hat mir richtig gut gefallen. Wer dieses Buch schonmal in den Händen hielt, stimmt mir sicherlich zu das es unheimlich schön ist, so magisch. Der Buchschnitt ist ein Traum.
Der Protagonist Callem Hunt ist sehr sympathisch, mutig und neugierig. Genau das richtige für kleine Leseratten im alter zwischen 10 und 12. Aber nicht nur für die kleinen, auch ich hab mich unterhalten Gefühlt und der zweite Teil muss nun schnellstmöglichst bei mir einziehen, um gelesen zu werden.
Die beiden Autorinnen haben einen wundervollen lockeren Schreibstil, der nahtlos ineinander übergeht. Holly Black und Cassandra Clare erzählen mit liebevollen Details und Wortwitz.

Fazit:
Magisch schön und Spannend zugleich, Leseempfehlung!

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Wortkunstsalat Wortkunstsalat

Veröffentlicht am 03.05.2016

Klasse Auftakt - super spannend!

Klappentext:

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn ... …mehr

Klappentext:

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre zu gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen …



Das Cover:

Das Cover ist sehr düster gehalten, und wirkt dadurch sehr Magisch. Es besteht aus weißen Verschnörkelungen, die allerdings nicht erdrückend wirken. In der Mitte des Covers befindet sich der Titel „Magisterium“ und darunter die Namen der Autorinnen. Oberhalb des Titels steht der Untertitel (allerdings auf dem Kopf). Der Schriftzug ONE des Verlages befindet sich rechts unten und links oben (hier auch auf dem Kopf stehend). Das Cover ist hauptsächlich in schwarz gehalten, die Schriftzüge in einem schönen Kupferton. Dies wirkt für mich sehr schön und anziehend.



Zusammenfassung:

Callum wird von seinem Vater von der Magie ferngehalten, da seine Mutter durch Magie starb, als Callum noch ein Baby war. Sein Vater wendete sich nach ihrem Tod von der Magie ab. Jetzt, mit 12 Jahren muss Callum zu einer Prüfung, die darüber entscheidet, ob er ins Magisterium aufgenommen wird und dort in der Magie unterrichtet wird. Sein Vater und er sind sich einig, das Callum diese Prüfung extra schlecht abschließen sollte, damit er dort nicht aufgenommen wird. Doch Callum braucht sich gar nicht anzustrengen. Er versaut alle Prüfungen ohne eigenes Zutun.
Trotzdem wird er von Master Rufus, der auch schon seinen Vater ausgebildet hat, in seiner Gruppe als Schüler aufgenommen. Nach und nach lernt er das Magisterium dann doch lieben und entdeckt so manche Geheimnisse. Auch über sich selbst.



Die weitläufige Eingangshalle war der größte Innenraum, den Call je gesehen hatte. Wenn man drei Basketballfelder hereinsteckte, wäre immer noch Platz. Der Fußboden bestand aus demselben schimmernden Glimmer wie vorhin, als man ihnen das Magisterium im Flugzeughangar nur vorgegaukelt hatte, doch die Wände waren mit Tropfstein überzogen, sodass sie aussahen, als hätte man das geschmolzene Wachs Tausender Kerzen darauf geklatscht. Ringsum ragten Stalagmiten in die Höhe, die auf ebenso viele Stalaktiten trafen, die von der Decke hingen. Mitten durch diesen riesigen Raum floss ein Strom, er war strahlend blau wie ein leuchtender Saphir. (S. 74)




Fazit:

Für mich wirkt das Buch sehr wie eine Art „böser Harry Potter“, mal was anderes. Es ließ sich für mich sehr flüssig durchlesen und ich habe mir direkt den zweiten Teil „Magisterium – Der Kupferne Handschuh“ besorgt.


Meine Bewertung:

4 Sterne



Die Autorinnen:

Cassandra Clare wurde als Kind amerikanischer Eltern in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Nach dem Studium war Cassandra Clare in New York und Los Angeles für verschiedene Magazine tätig. Sie lebt mit ihrem Freund und ihren zwei Katzen in Brooklyn, New York. 2006 machte sie das Schreiben von Fantasyromanen zu ihrer Hauptbeschäftigung.

Holly Black wurde 1971 geboren und wuchs in New Jersey auf. Ihre Mutter, eine Malerin und Puppenmacherin, begeisterte ihre Tochter für die Welt der Fabelwesen. Bereits als Teenager schrieb Holly viele Gedichte und Bühnenstücke und sogar ein Buch, das allerdings, nach ihrer eigenen Auskunft, miserabel war. 1994 schloss sie mit dem B.A. am College von New Jersey ab. Sie arbeitete zunächst für medizinische Zeitschriften wie The Journal of Pain, während sie an der Rutgers University studierte. Sie brach ihr Studium jedoch zugunsten des Schreibens ab.

MAGISTERIUM - die erste gemeinsame Buchreihe der Bestseller-Autorinnen Holly Black und Cassandra Clare

http://www.wortkunstsalat.de

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Holly Black

Holly Black - Autor
© Cassandra Clare & Holly Black

Holly Black wurde 1971 in New Jersey geboren. Sie wurde durch ihre Fantasy-Reihe Die Spiderwick-Geheimnisse bekannt, die auch verfilmt und zu einem internationalen Bestseller wurde. Holly Black lebt mit ihrer Familie und mit vielen Tieren in Amherst, Massachusetts. 

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Autorin

Cassandra Clare

Cassandra Clare - Autor
© Cassandra Clare

Cassandra Clare wurde als Kind amerikanischer Eltern in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Nach dem Studium war Cassandra Clare in New York und Los Angeles für verschiedene Magazine tätig. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Amherst, Massachusetts. 2006 machte sie das Schreiben von Fantasyromanen zu ihrer Hauptbeschäftigung.

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