Das Geheimnis des Winterhauses
 - Sarah Lark - Hardcover

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19,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Frauenromane
527 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04079-1
Ersterscheinung: 24.11.2017

Das Geheimnis des Winterhauses

Roman

(43)

Ein großer Familienroman über Verrat und Vertrauen, Hass und Liebe

Wien, Gegenwart: Für Ellinor bricht eine Welt zusammen, als eines Tages durch Zufall ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht kommt: Ellinor und ihre Mutter sind mit dem Rest der Familie nicht blutsverwandt. Auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln macht sich Ellinor auf den Weg nach Dalmatien und Neuseeland, wo sie einer tragischen Liebesgeschichte und einem großen Familiendrama auf die Spur kommt ...
Diese Reise bringt ihr Leben durcheinander und ihre Ehe ins Wanken. Wird sie am Ende Geborgenheit und ihr Glück finden?

Ein dunkles Familiengeheimnis, eine unglaublich starke Geschichte, große Frauenunterhaltung

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Pressestimmen

„Ein grosser Familienroman über Verrat und Vertrauen, Hass und Liebe.“
„Ein gelungener, gut geschriebener Roman über Liebe und Leidenschaft, Trauer und Verrat.“

Rezensionen aus der Lesejury (43)

Iseisar Iseisar

Veröffentlicht am 10.12.2017

Spannende Suche nach den familiären Wurzeln

Im neuen Buch von Sarah Lark "Das Geheimnis des Winterhauses" erfährt Ellinor durch eine Erkrankung ihrer Cousine, dass ihre Mutter und sie andere Vorfahren haben. Daraufhin begibt sich Ellinor auf eine ... …mehr

Im neuen Buch von Sarah Lark "Das Geheimnis des Winterhauses" erfährt Ellinor durch eine Erkrankung ihrer Cousine, dass ihre Mutter und sie andere Vorfahren haben. Daraufhin begibt sich Ellinor auf eine spannende Spurensuche nach ihrer Familiengeschichte. Ihre Recherchen führen sie von ihrer Heimat Wien aus nach Dalmatien und schließlich nach Neuseeland, wo sie zusammen mit ihrem Ehemann weitere neue Einblicke in die Vergangenheit erhält. Dabei erfährt Ellinor von Liebesgeschichten, tragischen Wendungen und Geheimnissen, die die Familiengeschichte geprägt haben. Durch die Suche nach den eigenen Wurzel wird zudem Ellinors bisheriges Leben, als auch ihre Zukunftspläne in Frage gestellt.

"Das Geheimnis des Winterhauses" ist eine sehr gut und flüssige zu lesende Familiengeschichte. Die Spurensuche der sympathischen Protagonistin nach den Wurzeln ihrer Familie ist geprägt durch immer neue Wendungen und entführt den Leser nach Dalmatien und Neuseeland, wo dieser zudem Einblicke in das damalige Leben erhält, sowie schöne Beschreibungen der Länder gemacht werden. Die verschiedenen Erzählformen, in Form von Tagebucheinträgen zum Beispiel, mit denen die Vergangenheit erzählt wird, macht das Lesevergnügen abwechslungsreich. Bis zum Ende hin ist die Geschichte geprägt durch immer neue Erkenntnisse über die familiären Wurzeln.

Sarah Lark ist mit dem Buch eine spannende Suche nach den familiären Wurzeln der Protagonistin gelungen. Die Familiengeschichte ist geprägt von Liebe, Spannung und Tragik vor der Kulisse von verschiedenen Ländern. Eine absolute Leseempfehlung für das toll geschriebene Buch, dass für den Leser immer neue Wendungen auf der Spurensuche nach der Familiengeschichte bereithält

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LC-Gamerin LC-Gamerin

Veröffentlicht am 09.12.2017

Spannendes Buch in Gegenwart und Vergangenheit

Eine spannende Geschichte, wenn auch stellenweise etwas konstruiert.
Es beginnt, ungewöhnlich für Sarah Lark, in Gegenwart. Daraus entwickeln sich dann verschiedene Stränge in die Vergangenheit.
Geschrieben ... …mehr

Eine spannende Geschichte, wenn auch stellenweise etwas konstruiert.
Es beginnt, ungewöhnlich für Sarah Lark, in Gegenwart. Daraus entwickeln sich dann verschiedene Stränge in die Vergangenheit.
Geschrieben ist wieder in der gewöhnlichen angenehmen Sprache und die Orte kann man sich sehr gut vorstellen.
Mir hat besonders der erste Vergangenheitspart gefallen, der in Kroatien spielt. Danach geht es wieder nach Neuseeland, wo dann auch das Geheimnis des Winterhauses aufgeklärt wird.

Was mir nicht gapasst hat war das Ende, besonders das Verhalten der Protagonistin der Gegenwart.

Ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen, es war spannend und das Lesen hat sich wirklich gelohnt.

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Lulu2305 Lulu2305

Veröffentlicht am 07.12.2017

Düster, spannend, bewegend

„Das Geheimnis des Winterhauses“ von Sarah Lark ist ein Roman, der das Familiengeheimnis der 37-jährigen Ellinor erzählt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und gehört keiner Buchreihe an.

Ellinor ... …mehr

„Das Geheimnis des Winterhauses“ von Sarah Lark ist ein Roman, der das Familiengeheimnis der 37-jährigen Ellinor erzählt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und gehört keiner Buchreihe an.

Ellinor ist seit vielen Jahren in einer Beziehung mit ihrem Mann Gernot. Insgesamt führen sie ein zufriedenes Leben, Ellinor belastet aber mehr und mehr ihre bisherige Kinderlosigkeit. Seit einiger Zeit bleibt dieser Wunsch schon unerfüllt und eine künstliche Befruchtung ist mit Ellinor als Hauptverdiener bisher finanziell nicht möglich.
Zu ihrer Cousine Karla hat sie schon immer ein gutes Verhältnis, als diese allerdings auf eine Nierentransplantation angewiesen ist, erfährt Ellinor von ihrer Mutter, dass sie nicht blutsverwandt mit Karla ist, sondern ihre Urgroßmutter lediglich ein angenommenes Kind war.
Nachdem Ellinor den ersten Schock über dieses Familiengeheimnis überwunden hat, beginnt sie Nachforschungen anzustellen. Die Suche nach ihrem Urgroßvater führt sie schließlich über Dalmatien bis nach Neuseeland. Während der Recherche beginnt es in der Beziehung zwischen ihr und Gernot mehr und mehr zu kriseln. Kann Ellinor ihre Familiengeschichte aufarbeiten und wird sie in der Beziehung zu Gernot glücklich bleiben?

Der neue Roman von Sarah Lark ist in mehrere Abschnitte unterteilt und die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zwischen den Abschnitten wechselt die Schriftart, sodass für den Leser stets erkennbar ist, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Zusätzlich gibt es eine Unterteilung in mehrere Kapitel, wodurch das Lesen sehr strukturiert und übersichtlich bleibt.
Während der Geschichte wechselt außerdem die Form des Schreibstils und auch die Perspektive ändert sich, je nachdem, in welchem Abschnitt man sich gerade befindet. So wird die Hauptgeschichte von Ellinor aus Sicht eines „Er-Erzählers“ erzählt, während die Vergangenheit in Form eines Tagebuchs, eines Buches und als Erzählung beschrieben wird. Der Wechsel der Schreibstile stört beim Lesen überhaupt nicht. Fast alle Abschnitte lesen sich flüssig weg und es fällt schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen.

Von Anfang an schafft die Autorin es, den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ellinor als Hauptfigur ist einem sofort sympathisch, während ihr Mann Gernot den typischen „Unsympath“ in Sarah Larks Romanen darstellt, es drängt sich schnell die Frage auf: „Warum ist Ellinor mit so einem überhaupt zusammen…?“.
Der Urgroßvater von Ellinor, Frano, bleibt bis zum Ende der Geschichte ein undurchschaubarer Charakter, bei dem man sich nicht sicher sein kann, welche Motive hinter seinen Handlungen stecken.
Toll ist auch, dass der Buchtitel „Das Geheimnis des Winterhauses“ im Roman großartig aufgegriffen wird. Das „Winterhaus“ spielt im Laufe der Geschichte eine zentrale Rolle.

Ein klassischer Spannungsbogen ist im Roman nicht eindeutig erkennbar. Der Beginn ist typisch, die Figuren werden vorgestellt und die Handlung der Geschichte wird eingeleitet. Anschließend bleibt die Spannung bis zum Ende des Buches hoch. In jedem Abschnitt erfährt der Leser mehr über Ellinors Großvater und Ellinors Familie, ist ein Rätsel gelöst, taucht schnell ein Neues auf. Durch diese Entwicklung bleibt das Interesse des Lesers geweckt und man möchte unbedingt erfahren, was für ein Mensch Frano war und was in seinem Leben passierte.
Weiterhin verknüpft Sarah Lark geschickt Vergangenheit und Gegenwart, indem im Laufe der Geschichte Parallelen zwischen der Beziehung von Ellinor und Gernot und der Beziehung Franos zu Frauen deutlich werden.

Während des eigentlichen Buchthemas, die Familiengeschichte Ellinors, schneidet Sarah Lark auch wieder wichtige geschichtliche Themen und Ereignisse an. So beschreibt sie die Stellung der Frau im 20. Jahrhundert und stellt dar, dass die Frauenrechtsbewegung erst in den Kinderschuhen steckte. Weiterhin verknüpft sie die geschichtlichen Fakten Neuseelands geschickt mit der fiktiven Romanhandlung und schafft es dadurch, den Leser neugierig auf das schöne Neuseeland zu machen. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind wieder toll aufgebaut, nehmen aber keinen zu großen Stellenwert innerhalb der Geschichte ein. Handlung und Umgebungsbeschreibungen sind perfekt aufeinander abgestimmt.

„Das Geheimnis des Winterhauses“ unterscheidet sich in der Atmosphäre deutlich von Sarah Larks bisherigen Romanen. Während die Bücher, die ich bislang von ihr gelesen habe, immer mit einem „Drama“ beginnen, dann aber in der Regel im Guten enden und auch eher fröhlich dahinplätschern, ist diese Geschichte deutlich finsterer. Ellinors Großvater hat eine interessante Geschichte, dessen Ausgang ich so in keinem Fall erwartet hätte. Die Position der Frau in seiner Zeit ist eine deutlich andere als wir sie heute kennen, was durch das Handeln der Frauen sehr anschaulich und greifbar wird.

Fazit
Sarah Lark schreibt mit „Das Geheimnis des Winterhauses“ einen Roman über ein dunkles Familiengeheimnis und –drama. Das Lesen macht unglaublichen Spaß und hat man erst begonnen, kann man das Buch kaum wieder aus der Hand legen. Zentrale Themen sind Liebe, Hass und Familie, aber auch das schöne Neuseeland und die Frauenrechte bleiben nicht auf der Strecke.
Ein großartiger Roman, der sich deutlich von Sarah Larks bisherigen Familienromanen abhebt“! Ein Muss für jeden Lark-Fan und Leser, die gute Romane zu schätzen wissen!
Ein Lieblingsroman meiner Lieblingsautorin und bestimmt nicht das letzte Buch von Sarah Lark das ich lesen werde!  Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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milkysilvermoon milkysilvermoon

Veröffentlicht am 06.12.2017

Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln

Für die 37-jährige Ellinor Sternberg kommt das Geständnis ihrer Mutter Gabriele überraschend: Sie beide sind nicht mit dem Rest der Familie blutsverwandt, denn Großmutter Dana wurde als eine Art Pflegekind ... …mehr

Für die 37-jährige Ellinor Sternberg kommt das Geständnis ihrer Mutter Gabriele überraschend: Sie beide sind nicht mit dem Rest der Familie blutsverwandt, denn Großmutter Dana wurde als eine Art Pflegekind angenommen. Nur durch Zufall, nämlich durch die Nierenkrankheit ihrer Cousine zweiten Grades, wird dieses lang gehütete Geheimnis offenbart. Ellinor, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Wiener Uni arbeitet, ist neugierig und beschließt, sich auf die Suche nach ihren Wurzeln zu machen. Ihr Weg führt sie nach Dalmatien und Neuseeland. Doch diese Reise bringt nicht nur ihre Gedanken, sondern auch die Ehe mit Künstler Gernot durcheinander.

„Das Geheimnis des Winterhauses“ von Sarah Lark beschreibt eine tragische Liebesgeschichte und ein großes Familiendrama.

Meine Meinung:
Der Roman ist in mehrere Teile untergliedert, die wiederum in weitere Kapitel unterteilt sind. Dabei geht es um unterschiedliche Orte und Zeitebenen. Neben dem Wien der Gegenwart gibt es Rückblenden in die Jahre 1904/05 sowie 1918 bis 1920. Sie sind im Wechsel angeordnet. Auch ein Tagebuch ist in das Buch integriert. Diese Struktur ließ sich für mich sehr gut nachverfolgen und hat für willkommene Abwechslung gesorgt.

Auch der flüssige, sehr angenehme Schreibstil und die facettenreiche Sprache sind mir positiv aufgefallen. Allerdings hat es einige Seiten gedauert, bis mich die Geschichte inhaltlich packen konnte. Später jedoch konnte ich das Buch nur schwer zur Seite legen, da mich die Autorin mit den überraschenden Wendungen in ihren Bann ziehen konnte. Gut gefallen hat mir auch, wie nach und nach einige Geheimnisse aufgedeckt wurden.

Mit Ellinor dreht sich der Roman um eine sympathische Protagonistin, deren Erleben und Gefühle nachvollziehbar und glaubwürdig auf mich wirkten. Auch die übrigen Figuren sind interessant und reizvoll gezeichnet. Die Landschaftsbeschreibungen konnten mich ebenfalls begeistern.

Sehr interessant fand ich auch, dass man durch den Roman gedanklich in ferne Länder reisen und viel Neues lernen konnte – beispielsweise über die Kauri-Bäume. Dadurch bot das Buch nicht nur Unterhaltung.

Sehr ansprechend sind das Cover und die Gestaltung des Buches.

Mein Fazit:
Mit „Das Geheimnis des Winterhauses“ ist Sarah Lark ein kurzweiliger Roman gelungen, der nicht nur historische, sondern auch spannende Elemente hat. Eine empfehlenswerte Lektüre.

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Ameland Ameland

Veröffentlicht am 05.12.2017

Aufregende Suche nach den Vorfahren

Ein weiteres Mal entführt uns Sarah Lark über Umwege nach Neuseeland. Ihre Ausführungen sind wie gewohnt sehr detailliert und zumindest ich erfahren immer wieder etwas Neues wie in diesem Fall u. a. über ... …mehr

Ein weiteres Mal entführt uns Sarah Lark über Umwege nach Neuseeland. Ihre Ausführungen sind wie gewohnt sehr detailliert und zumindest ich erfahren immer wieder etwas Neues wie in diesem Fall u. a. über Gum-Digger und Kauri-Bäume.

Ich liebe ja Familiengeschichten, während deren Verlauf ein Familiengeheimnis aufgedeckt wird. In diesem Fall kam ich voll auf meine Kosten.

Die beiden Erzählstränge spielen in verschiedenen Zeitebenen. Oft gibt es in solchen Fällen einen harten Übergang von der Vergangenheit zum aktuellen Zeitgeschehen und zurück. In diesem Fall hat die Autorin das für mein Empfinden sehr geschickt gelöst, in dem der Vergangenenheitsteil in Form von Tagebucheinträgen bzw. Briefen in den Gegenwartsteil eingefügt wurde. Hierdurch habe ich die Übergänge als sehr harmonisch empfunden.

Die Charaktere sind stringent gezeichnet und kommen mit ihren Stärken und Schwächen sehr realistisch und somit glaubhaft rüber. Da die Personen sehr unterschiedlich sind und entsprechend handeln, erlebte ich eine entsprechende Emotionsvielfalt.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und gut zu lesen, was natürlich auch mit an dem fesselnden Erzählstil der Autorin liegt.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. Gerne vergebe ich wohlverdiente 5 Sterne.

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Autorin

Sarah Lark

Sarah Lark - Autor
© FinePic

Sarah Lark, geboren 1958, wurde mit ihren fesselnden Neuseeland- und Karibikromanen zur Bestsellerautorin, die auch ein großes internationales Lesepublikum erreicht. Nach ihren fulminanten Auswanderersagas überzeugt sie inzwischen auch mit mitreißenden Romanen über Liebe, Lebensträume und Familiengeheimnisse im Neuseeland der Gegenwart. Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin, die in Spanien lebt.

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