Der Mondmann - Blutiges Eis
 - Fynn Haskin - PB
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15,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Paperback
Skandinavische Spannung
397 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18865-9
Ersterscheinung: 25.11.2022

Der Mondmann - Blutiges Eis

Grönland-Thriller

(29)

Jens Lerby ist Profiler in Kopenhagen und hasst die Kälte. Ausgerechnet er wird nach Grönland geschickt, in eine Gemeinde der Inuit, um bei einem grausamen Fall zu helfen: Ein Mann wurde offenbar von etwas wie Walrosszähnen durchbohrt. Schnell kommt unter den Inuit das Gerücht auf, ein Amarok, ein Mischwesen aus Walross und Wolf, sei für den Tod verantwortlich. Jens glaubt kein Wort davon. Bei seinen Ermittlungen hilft ihm die junge Inuit Pally. Als ein weiterer Mord geschieht und dunkle Nacht über der Eiswüste heraufzieht, beginnen Jens und Pally zu ahnen, dass der blutrünstige Amarok in Wahrheit ein Mensch aus Fleisch und Blut ist – und den Inuit eine noch viel größere Gefahr droht ...

Rezensionen aus der Lesejury (29)

Jacqueline_Szymanski84 Jacqueline_Szymanski84

Veröffentlicht am 26.01.2023

Spannend, perfide und böse

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover und auch der Klappentext sprachen mich sofort an.

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht denn der Schreibstil von Fynn Haskin ist ... …mehr

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover und auch der Klappentext sprachen mich sofort an.

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht denn der Schreibstil von Fynn Haskin ist fesselnd und bildhaft.
Gleich zu Beginn war es super spannend und auch etwas blutig.
Ich war dementsprechend gespannt was mich noch erwarten würde.

Das Setting Grönlands hat der Autor unfassbar gut beschrieben. Ich hatte alles direkt vor Augen und konnte es mir bildhaft vorstellen.
Zudem bringt er den Lesern die Kultur der Inuit etwas näher. Das Ganze fand ich unglaublich faszinierend.

Die Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Lerby war mir mit seiner Art sofort sympathisch. Außerdem mochte ich seinen Humor. Es war großartig mitzuerleben wie Grönland und die Inuit Lerby veränderten.
Aber auch der Schamane Magnus oder seine Enkelin waren zwei tolle Charaktere.
Aber auch alle anderen Charaktere wurden voller Leben dargestellt.

Eine grausame Mordserie erschüttert die Gemeinde der Inuit. Wer ist für diese blutigen und grausamen Verbrechen verantwortlich?
Diese Frage beschäftigte mich ungemein. Ich hatte absolut keine Ahnung wer dahinter stecken könnte.
Langsam aber sicher wurde klar wer und was hinter dieser Mordserie steckt und das war großartig.
Das Ende glich einem Showdown und passte perfekt zum Buch.

Klare Leseempfehlung.

Fazit:

Mit "Der Mondmann - Blutiges Eis" gelingt Fynn Haskin ein spannender, nervenaufreibender und blutiger Thriller der mich auf ganzer Linie überzeugt hat.

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Hornita Hornita

Veröffentlicht am 14.01.2023

Spannend und ganz besonders

Die Geschichte um den eigenwilligen, dänischen Polizei-Profiler Jens Lerby, der nach Grönland entsendet wird, um eine unheimliche Mordserie aufzuklären, ist ausgesprochen spannend. Der Schreibstil ist ... …mehr

Die Geschichte um den eigenwilligen, dänischen Polizei-Profiler Jens Lerby, der nach Grönland entsendet wird, um eine unheimliche Mordserie aufzuklären, ist ausgesprochen spannend. Der Schreibstil ist angenehm, das Buch ist wirklich gut geschrieben. Besonders gut hat mir gefallen, wie in diesem Fall, der nur in Grönland spielen kann, moderne Untersuchungsmethoden, grönländische Mythen und sehr spezielle, aber sympathische Hauptfiguren zu einem homogenen Ganzen zusammengefügt werden. Die lokalen Besonderheiten, die z. B. zu einem eingefrorenen und daher konservierten Tatort führen, sind mal etwas ganz anderes und neu und es wird gut dargestellt, wie sich Jens auf die speziellen Gegebenheiten einstellt. Nebenher werden ein paar historische Details zu Grönland eingestreut, für mich wirklich ein sehr gelungenes Ganzes!

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sandyebt78 sandyebt78

Veröffentlicht am 11.01.2023

Ein grandioser Grönland-Thriller, der uns gleichzeitig an die Kultur der Inuit heranführt

Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen! Zusätzlich hörte ich mir das neu erschienene Hörbuch dazu an!
Jens Lerby ist Profiler bei der Kripo in Kopenhagen!
Um ein paar mysteriöse Todesfälle zu ... …mehr

Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen! Zusätzlich hörte ich mir das neu erschienene Hörbuch dazu an!
Jens Lerby ist Profiler bei der Kripo in Kopenhagen!
Um ein paar mysteriöse Todesfälle zu klären, wird er zu den Inuit in Grönland beordert!
Dort läuft alles etwas anders als im dänischen Kopenhagen- schon die Sprache ist völlig anders, aber auch die Mythen und Traditionen! Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, scheint sich Lerby aber dort langsam zurechtzufinden! Und die sonst so hinterwäldlerisch wirkenden Inuit helfen ihm dann auch beim Aufklären der mysteriösen Todesfälle! Für mich ist es nicht nur ein grandioser Grönlandthriller, sondern auch eine Art uns an die vielfältige Kultur der Inuit heranzuführen und verstehen zu können, warum es so wichtig ist, das Grönlandeis für dieses indigene Volk zu erhalten! Meine absolute Empfehlung für das Buch und das super umgesetzte Hörbuch!-SandraFritz-magicmouse

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Dajobama Dajobama

Veröffentlicht am 04.01.2023

Hat mich positiv überrascht

Laut Cover handelt es sich hierbei um einen Grönland-Thriller. Diese Bezeichnung wird diesem Buch meiner Meinung nach nicht ganz gerecht. Denn neben der spannenden Thriller-Handlung taucht der Autor noch ... …mehr

Laut Cover handelt es sich hierbei um einen Grönland-Thriller. Diese Bezeichnung wird diesem Buch meiner Meinung nach nicht ganz gerecht. Denn neben der spannenden Thriller-Handlung taucht der Autor noch sehr tief ein in die Kultur der Inuit.
Der dänische Profiler Jens Lerby wird quasi strafversetzt nach Grönland. Ausgerechnet er, der die Kälte hasst. In der kleinen Gemeinde der Inuit wurden drei Männer ermordet. Lerby findet sich schon bald zwischen brutalen Fakten und Dämonen aus der Mythenwelt der Inuit wieder. Die einheimische Bevölkerung ist außer sich. Immerhin steht dem Ermittler die junge Inuit Pally zur Seite, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
Lerby ist ein typisch unperfekter Ermittler, der mich teilweise ein wenig an Wallander erinnerte. Das Besondere ist hier wirklich das umfangreiche Hintergrundwissen zu den Inuit, das vermittelt wird. Dazu ein toller, literarischer Schreibstil und eine grandiose Naturkulisse machen dieses Buch zu einem besonderen Leseerlebnis. Hat mich wirklich positiv überrascht. 5 Sterne!

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dakotamoon dakotamoon

Veröffentlicht am 29.12.2022

Ein Profiler zwischen Aberglaube und Moderne

"Der Mondmann - Blutiges Eis" von Fynn Haskin ist ein Thriller der ruhigen Art, der im August 2022 im Lübbe Verlag erschienen ist.
Jens Lerby, ein Kopenhagener Profiler, wird nach Grönland geschickt, ... …mehr

"Der Mondmann - Blutiges Eis" von Fynn Haskin ist ein Thriller der ruhigen Art, der im August 2022 im Lübbe Verlag erschienen ist.
Jens Lerby, ein Kopenhagener Profiler, wird nach Grönland geschickt, denn in einer abgelegenen Gemeinde der Inuit wurden drei Leichen gefunden, von denen mindestens eine von Walrosszähnen durchbohrt worden ist. Alle drei sind grausam zugerichtet und es geht das Gerücht, dass der Mörder ein Amarök sei, ein Mischwesen aus Walross und Wolf. Die Angst geht um bei der Bevölkerung. Lerby hasst Kälte, hasst sein Leben und glaubt nicht an alte Legenden, dennoch beginnt er zu ermitteln. Bei diesen Ermittlungen bekommt er Unterstützung durch die Inuk Pally und er findet mehr als er eigentlich gesucht hat.
Der Profiler Jens Lerby ist ein Charakter mit Ecken und Kanten, der gerade an einem Scheideweg in seinem Leben angekommen ist. Er ertränkt seinen Frust und ist alles andere als ein Sympathieträger. Seine Frau hat Erfolg in ihrem Beruf, die Kinder sind aus dem Haus, er kommt mit sich selber gerade nicht wirklich klar und in dieser Situation wird er nach Grönland, nach Illokarfiq, geschickt. Dass er ein guter Profiler und Ermittler ist, wird schnell klar, aber ebenso auch, dass er ein Grandler geworden ist. Er hasst die Kälte und er will nicht hier sein. Erst langsam gewöhnt er sich und mit diesem Einlassen auf die Menschen, auf die Gegebenheiten und auch auf die Legenden und die Ängste, erst da spürt man Lerbys Menschlichkeit und sein ganzes Können. Er kann mehr als man ihm zutraut. Er benimmt sich wie die buchstäbliche Axt im Walde und ich gebe zu, ich hätte nie gedacht, dass das jemals zu einem guten Ende führen kann, doch überraschenderweise tut es das. Jens Lerby löst den Fall, und zwar, indem er akzeptiert, was er vorher so vehement in Frage stellt und die Hilfe der Bevölkerung annimmt. Mit diesem Thriller ist Fynn Haskin ein Grönlandthriller gelungen, der die Geschichten der Inuit und ihre Kultur perfekt mit der Moderne verbindet. Es ist faszinierend zu lesen und am Ende war ich restlos begeistert. Die Figuren sind glaubwürding und passen in die Geschichte - sowohl Pally, die es schafft, dass Dickschädel Lerby überhaupt erst einmal zuhört, als auch ihr Großvater, der ebenso ein Dickschädel ist. Lerby hat in diesem Fall viel gelernt und zu sich selbst gefunden. Müssig zu erwähnen, dass der Killer alles andere als altmodisch ist und seine Motive sind äußerst modern.
Der Ehrenname "Mondmann" passt zu ihm und ich bin auf weitere Fälle von ihm gespannt.

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Autor

Fynn Haskin

Fynn Haskin wurde im rauen Winter 1969 geboren – vielleicht ist das der Grund, warum er schon früh eine Vorliebe für Schnee und Eis entwickelt hat. Seinen Urlaub verbringt der Reisejournalist und Weltenbummler bis zum heutigen Tag auf Bergeshöhen oder in den kühlen Regionen dieser Erde. Kaum eine Gegend hat ihn so begeistert wie Grönland. Besonders die spektakuläre Landschaft und die Kultur der Inuit haben ihn nachhaltig beeindruckt und zu Der Mondmann inspiriert.

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