Auf ewig mein
 - Eva Völler - Hardcover

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15,00

inkl. MwSt.

One
Hardcover
Junge Erwachsene
368 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0058-0
Ersterscheinung: 23.02.2018

Auf ewig mein

Time School Band 2

(62)

Neue Herausforderungen für Anna und Sebastiano! Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale geschaffen. Menschen aus der Zukunft drohen so, für immer in der Kolonialzeit zu stranden.
Der Fremde verstrickt Anna gegen ihren Willen in ein teuflisches Spiel, bei dem sie und ihre Freunde von der Time School eine historische Reise rund um die Welt machen und die Portale schließen müssen - in achtzig Tagen! Gewinnen sie, bekommen sie die Zeitmaschine zurück. Scheitern sie, ist nicht nur das Spiel verloren. Denn dann erwartet auch Sebastiano ein schreckliches Schicksal ...
Der zweite Band der erfolgreichen Jugendbuch-Reihe von Eva Völler.

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Pressestimmen

„Absolut grandios!“

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Rezensionen aus der Lesejury (62)

Meine-Magische-Buchwelt Meine-Magische-Buchwelt

Veröffentlicht am 16.04.2018

Es geht abenteuerlich weiter...

Klappentext: Neue Herausforderungen für Anna und Sebastiano! Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale geschaffen. Menschen aus der Zukunft drohen so, ... …mehr

Klappentext: Neue Herausforderungen für Anna und Sebastiano! Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale geschaffen. Menschen aus der Zukunft drohen so, für immer in der Kolonialzeit zu stranden.
Der Fremde verstrickt Anna gegen ihren Willen in ein teuflisches Spiel, bei dem sie und ihre Freunde von der Time School eine historische Reise rund um die Welt machen und die Portale schließen müssen - in achtzig Tagen! Gewinnen sie, bekommen sie die Zeitmaschine zurück. Scheitern sie, ist nicht nur das Spiel verloren. Denn dann erwartet auch Sebastiano ein schreckliches Schicksal.

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Time School Reihe. Zum besseren Verständnis sollte man die Bücher in der angegebenen Reihenfolge lesen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und jugendlich gehalten und leicht verständlich. Die Charaktere wurden interessant herausgearbeitet, doch vor allem die tolle Grundidee hat mich sofort angesprochen. Ich liebe Zeitreiseromane und habe bereits die vorangegangene Zeitenzauber-Trilogie gerne gelesen.

Durch die Time School Reihe dürfen sich die Leser auf ein Wiedersehen mit Anna und Sebastiano freuen, die ich von Anfang an ganz gerne mochte. Allerdings muss ich sagen, dass Anna nicht gerade ein starker Charakter ist und ohne Hilfe wohl eher aufgeschmissen wäre. Das fand ich schon irgendwie schade.

Zudem gibt es mit Ole und Fatima auch noch zwei herausstechende Protagonisten, die der ganzen Geschichte noch etwas Würze verleihen. Die beiden haben mir beim Lesen wirklich Freude bereitet.

Was mir hier auch ganz besonders gefallen hat, sind all die Orte, die von den Protagonisten bereist wurden. Diese hat Eva Völler sehr schön beschrieben und mit historischen Details untermalt. Da macht das Reisen durch die Zeit erst richtig Spaß.

Fazit:

Eine gelungene und abenteuerliche Fortsetzung, die neugierig auf mehr macht und mir wirklich gut gefallen hat. Von mir gibt es daher 4 – 4,5 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

MarysolFuega MarysolFuega

Veröffentlicht am 15.04.2018

Wenn nur Anna nicht so nervig wäre...

*Trotz der "Reise um die Erde in 80 Tagen" inhaltlich leider nicht so packend und abenteuerlich, wie erhofft. Und Annas Unfähigkeit und Unselbstständigkeit sind einfach nur zum Augenrollen ärgerlich. Dennoch ... …mehr

*Trotz der "Reise um die Erde in 80 Tagen" inhaltlich leider nicht so packend und abenteuerlich, wie erhofft. Und Annas Unfähigkeit und Unselbstständigkeit sind einfach nur zum Augenrollen ärgerlich. Dennoch kein "schlechtes" Buch, nur eben nicht spektakulär, sondern seichte Lektüre.*


Nicht nur wegen des traumhaft schönen Covers, sondern vor allem wegen der Jules-Vernes-Thematikhabe ich mich unbändig auf das zweite TimeSchool-Abenteuer gefreut. Doch schnell schlug meine Euphorie in Ernüchterung um...

Fangen wir mit dem Positiven an: Neben den neuen Charakteren der TimeSchool- Trilogie Ole und Fatima, die ich beide für ihre gegenseitigen Sticheleien feiere, ist Eva Völler der Reiseaspekt gelungen. Ortsbeschreibungen und historische Ereignisse hat sie geschickt in die "Handlung" eingeflochten, ohne dabei aufzählend zu wirken. Gerne hätte ich die Bazaare Bombays oder Kalkuttas ausführlicher erkundet oder von Suez aus einen Abstecher zu den Pyramiden gemacht - aber das war weder für Phileas Fogg noch für die Protaginisten dieses Buches möglich. Die Zeit tickt!

Warum ich "Handlung" schreibe? Weil für meinen Geschmack deutlich zu wenig passiert ist oder genauer: Kaum Ereignisse gingen von unserer Reisegruppe aus. Stets hatten fremde Mächte, falsche Freunde und undurchsichtige Strippenzieher das übertragene Steuerruder in der Hand. Anna, Sebastiano und Co hetzen ihren Aufgaben hinterher, erfüllen sie auf enttäuschend unspektakuläre Art (meist löste dann auch noch jemand anderes das Rätsel für sie). Zudem geschieht weite Strecken des Buches außer schlafen und essen nichts.

Auf den letzten Seiten wird es dann turbulent, nur konnten mich die Wendungen weder emotional aufwühlen noch inhaltlich überzeugen. Die ganzen Alten, die ihre Finger im Spiel hatten - was war deren Absicht? Und dann Annas "Sieg" über Moretti... Ernsthaft? Schon wieder auf diese Art?!

Und damit kommen wir auch schon zum eigentlichen Knackpunkt. Anna!! Dieses Mädel hat in mir ein breites Spektrum von Empfindungen ausgelöst - von entnervt und enttäuscht bis wütend. Obwohl sie die Ich-Erzählerin des Buches ist, käme die Geschichte prima ohne sie aus. Sie kann einfach NICHTS! Außer Panik schieben, angelesenes Wissen von sich geben und durch ihre unbedachte Art Probleme herbeiführen. Wird sie beleidigt, wartet sie darauf, dass jemand anders sie verteidigt, wird sie entführt, hofft sie, dass jemand ohnmächtiges aufwacht und sie rettet und wenn sonst Schwierigkeiten entstehen, wird schon einer ihrer Reisebegleiter mit Waffen oder Geld die Situation lösen. What??? Warum ist sie so unselbstständig??? Nichtmal ihren Unterricht kriegt sie auf die Reihe, reagiert empört, wenn ihr jemand (zu Recht!) ihre Naivität und Gutgläubigkeit vorwirft. Schade, wie sie das Stereotyp blond-blöd-naiv erfüllt. Ich konnte im gesamten Buch keine Situation rauslesen, in der sie taff, selbstständig (!!!) und entscheidungsfreudig gewesen wäre - auch die ganze abstruse Rettungsaktion am Ende ist weder auf ihrem Mist gewachsen noch entscheidend durch sie ausgeführt worden.

Alles in allem bin ich enttäuscht von und unzufrieden mit der Entwicklung dieser Geschichte, da hilft es auch nicht viel, dass Ole und Fatima sich näher zu kommen scheinen und weiterhin viel gereist wird. Für mich fühlt es sich so an, als wäre diese Spinoff-Reihe einfach zusammengewürfelt worden; ein bisschen Besonderes-Kind-Prophezeiung, ein wenig Weltreise, Dämonen und Pforten zur Hölle kombiniert mit einigen spielsüchtigen Alten, die Unfrieden stiften und dazu noch lauter gewollt wirkende Missionen. Das ergibt für mich kein rundes Bild. Ob das im letzten Band noch wird? Ich lasse mich gerne überraschen, bin aber skeptisch.

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SillyT SillyT

Veröffentlicht am 12.04.2018

Wieder einmal tolle Unterhaltung

Gerade erst sind Sebastiano und Anna mit ihren Schülern Fatima und Ole von einem Abenteuer mit niemand geringeren als Goethe in ihre Timeschool in Venedig zurückgekehrt, da scheint sich schon das nächste ... …mehr

Gerade erst sind Sebastiano und Anna mit ihren Schülern Fatima und Ole von einem Abenteuer mit niemand geringeren als Goethe in ihre Timeschool in Venedig zurückgekehrt, da scheint sich schon das nächste Abenteuer anzubahnen. Einer der Alten hat Anna herausgefordert zu einem Spiel, sie soll, genau wie Jules Verne in seinem Abenteuerroman, in achtzig Tagen um die Welt und das im Jahre 1873. Der Einsatz des Spiels: sollte Anna gewinnen, erhalten sie die kürzlich gestohlene Zeitmaschine zurück, doch sollte der andere gewinnen, dann ereilt Sebastiano ein schreckliches Schicksal. Gemeinsam mit ihren Freunden und einem unerwarteten Gast machen sich Anna und Sebastiano auf den Weg, denn sie müssen nicht nur in achtzig Tagen um die Erde, sondern müssen auch überall Portale schließen, damit keine Fremden ungewollt durch die Zeit reisen.
Meine Meinung
Ich liebe die Zeitreisereihe aus der Feder von Eva Völler und auch über den neuen Band, dessen Optik einfach wieder ein Traum ist, habe ich mich riesig gefreut. Eva Völler schreibt einfach so locker und einnehmend, dass man sich als Leser gleich wohlfühlt. Auch innerhalb der Zeitreisen bleibt die Sprache doch frisch und modern, so dass auch jugendliche Leser hier gefesselt werden. Dabei finde ich die Ideen, die sie für ihre Zeitreisen einbringt, immer ganz wunderbar und so habe ich mich schon an manch einen berühmten Charakter erfreuen dürfen, der in ihren Romanen zum Leben erweckt wurde. Auch hier schreibt sie wieder sehr bildlich, sehr lebendig und auch die Dialoge, vor allem zwischen Fatima und Ole, lassen mich immer wieder schmunzeln. Sie schreibst spannend, flüssig und mit einer Prise Humor, so dass man ganz tief in ihre Geschichten versinken kann.
Auch das jetzige Abenteuer der beiden Protagonisten und ihren Freunden hat mir sehr gut gefallen, denn wer kennt es nicht, der berühmte Roman in achtzig Tagen um die Erde von Jules Verne. Ich war mächtig gespannt, wie es Eva Völler gelingen wird, auf die Spuren von Fogg und seinem Begleiter Passepartout zu wandeln. Mich konnte Eva Völler damit großartig unterhalten und ich musste schmunzeln, dass sie sogar den Polizisten mit einbrachte, der auch damals Fogg und Passepartout begleitete. Nun ist es Fox, ein Agent aus unserer Zeit, der sich heimlich mit in die Vergangenheit schlich und der nun hier mitziehen muss. Es wird auf jeden Fall wieder spannend, zumal es dieses Mal um einen sehr hohen Einsatz geht. Natürlich stellt Völler ihre Charaktere wieder einige schwierige Aufgaben und ob und wie sie diese lösen, war toll zu lesen.
Wieder erzählt, wie schon in den vorigen Bänden sowohl aus der Zeitenzauberreihe als auch im ersten Band der Timeschoolreihe, Anna von ihren Abenteuern in der Ich-Perspektive. Dabei ist der Leser einfach wieder mitten im Geschehen und erlebt alles durch Annas Augen.
Anna ist mir schon sehr lange ans Herz gewachsen, denn sie ist durchweg sympathisch. Sie liebt ihren Sebastiano und hält zu ihm, egal was geschieht. Sie ist auf einer Seite eine leicht naive, junge Frau, die grundsätzlich an das Gute im Menschen glaubt, auf der anderen Seite ist sie in den passenden Situationen tapfer und mutig. ich mag ihre humorvolle Art und wie sie mit anderen umgeht und dabei immer sich selbst treu bleibt.
Aber auch Sebastiano gehört hier einfach in diese Geschichte und ich mag ihn genauso gerne wie seine Anna. Er ist ein starker Charakter, der für die, die er liebt, kämpft und sich einsetzt. Die Beiden gehören einfach zusammen und passen perfekt zueinander.
Aber auch die Nebencharaktere sind absolut gut gelungen, sei es der Dämon Barnaby, das ehemalige Haremsmädchen Fatima oder der Wikinger Ole. Sie runden das Gesamtbild ab und bringen immer wieder Schwung in die Geschichte, vor allem die Dialoge zwischen Fatima und Ole sind lesenswert.
Mein Fazit
Lebendig, humorvoll, spannend – auch der zweite Band der Timeschoolreihe brachte mir tolle Lesestunden und spannende Unterhaltung. Ich liebe die Zeitreisen, die die Charaktere begehen, aber auch die Charaktere sind mir unheilich ans Herz gewachsen. Dazu kommt der humorvolle, aber doch gut beschreibende Schreibstil der Autorin, der die Geschichte einfach nur wieder vorbeifliegen ließ. Wer die Zeitenzauberreihe mag, wird auch hier seine Freude an der Geschichte haben. Leseempfehlung! Aber bitte in passender Reihenfolge!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

susn2003 susn2003

Veröffentlicht am 30.03.2018

Ein spannender Zeitreiseroman mit tollen Charakteren und überraschenden Wendungen

„Auf ewig mein“ ist der 2. Teil der Time School Reihe von Eva Völler. Da ich krank war und nicht lesen konnte habe ich mir zusätzlich noch das Hörbuch gekauft und es in einem Rutsch durchgehört.

Diesen ... …mehr

„Auf ewig mein“ ist der 2. Teil der Time School Reihe von Eva Völler. Da ich krank war und nicht lesen konnte habe ich mir zusätzlich noch das Hörbuch gekauft und es in einem Rutsch durchgehört.

Diesen Teil fand ich noch spannender als den ersten und am Ende sehr überraschend – besonders was die neuen Charaktere John Doe und Mr. Fox angeht (auch die neuen Charaktere sind wieder schön ausgearbeitet). Einzig in der Mitte hat es sich mal ein bisschen gezogen und ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung beim Lösen der Rätsel gewünscht. Besonders toll fand ich, dass dieser Teil an den Klassiker „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Vernes angelehnt ist.

Das Cover ist wieder wunderschön und passt hervorragend zum Inhalt und zum ersten Band.
Wie schon in Zeitenzauber und Time School 1 wird auch diese Geschichte in der ersten Person aus der Sicht von Anna erzählt.

Von dem Schreibstil der Autorin bin ich immer wieder begeistert. Sie schreibt so bildhaft und detailgetreu, dass ich mir alles richtig gut vorstellen kann und das Ganze im Wechsel zwischen Spannung und Humor. Ohne dass man es merkt, lernt man auch viel über die vergangene Zeiten. Jahreszahlen, Ortsbeschreibungen, Kleidungsstil, Sprache… werden so toll in die Geschichte integriert, dass man quasi unbemerkt Erdkunde- und Geschichtsunterricht gratis dazu bekommt *lach*. Ich möchte nicht wissen wie viel Recherche dahinter steckt, denn ich habe aus Spaß manches gegoogelt und das war alles wirklich so. Hut ab!

Meine Lieblingscharaktere sind Fatima, Ole und Barnaby. Sie sind mutig, schlagfertig und witzig. Besonders der Schlagabtausch zwischen Fatima und Ole ist köstlich.

Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil, auch wenn dann wohl die Geschichte von Anna und Sebastiano endet, was ich sehr traurig finde, weil mich die beiden schon einige Jahre begleiten. Aber vielleicht geht es ja auch weiter und die Kinder von Anna und Sebastiano räumen mal richtig auf in der Vergangenheit?

Fazit: Wieder einmal ein spannender Zeitreiseroman von Eva Völler, der mit tollen Charakteren, überraschenden Wendungen und einem grandiosen Schreibstil überzeugen konnte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Tine_1980 Tine_1980

Veröffentlicht am 25.03.2018

Einmal um die Welt

Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale erschaffen. Der Fremde stellt Anna sein Spiel vor, bei dem sie mit ihren Freunden in 80 Tagen um die Welt reisen ... …mehr

Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale erschaffen. Der Fremde stellt Anna sein Spiel vor, bei dem sie mit ihren Freunden in 80 Tagen um die Welt reisen müssen, um diese Portale zu schließen. Gewinnt sie, bekommen sie die Zeitmaschine zurück, wenn sie scheitern erwartet Sebastiano ein schreckliches Schicksal. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auf das Spiel einzugehen.

Hier ist er, der zweite Band der erfolgreichen Jugendbuch-Reihe von Eva Völler. Gespannt war ich auf alle Fälle und enttäuscht wurde ich nicht.
Die Charaktere kennt man zum größten Teil schon, Anna und Sebastiano, das Zeitreisepaar, Ole und Fatima, die Schüler und Barnaby der Dämon, noch dazu die „Ältesten“, doch ein paar neue Personen kommen auch in dieser Geschichte wieder vor, passen sich aber super in die Geschichte rein.
So konnte die Geschichte ohne großes Vorgeplänkel direkt starten und dies passiert bei diesem Buch doch schneller als beim Vorgänger.
Die Reise um die Welt wurde realistisch dargestellt und man lernt viel über die Fortbewegungsmöglichkeiten des Jahres 1873, von der Bahn über Schiffs- fahrten und die Unterschiede zwischen Reich und Arm. Aufgrund des Settings, waren kleinere Längen gerade bei den Schiffsreisen zu finden, doch war es noch im Rahmen. Die Bahnreisen mit den kleineren Problemen waren toll und auch die Aufenthalte in den jeweiligen Städten konnte man sich gut vorstellen. Die Geschichtsfakten waren gut in die Geschichte verwoben und ganz nebenbei lernt man noch etwas.
Ich mochte gerade das Gezanke zwischen Ole und Fatima sehr, Anna und Sebastiano waren mir teils etwas zu harmonisch. Das Gesamtpaket der unterschiedlichen Protagonisten war für mich perfekt gewählt. Man wusste bei manchen Personen nicht, zu wem sie gehören und so war es bis zum Ende spannend.
Die Spannung hat sich im letzten Drittel nochmal deutlich gesteigert und ließ einen dann das Buch kaum noch zur Seite legen. Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.
Mir gefiel die Idee zur Geschichte sehr gut, die Umsetzung war detailgetreu und spannend. Doch hatte ich manchmal die Empfindung, dass zu viel Geschichte in zu wenige Seiten gepackt wurde. Auf etwas über 300 Seiten eine Reise rund um die Welt zu schicken, ist nicht einfach und manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Autorin lieber etwas mehr Seiten schreiben hätte sollen.

Schöne Fortsetzung mit den altbekannten Charakteren und einer spannenden Geschichte. Tolle Zeitreisegeschichte, die einen einmal rund um die Erde schickt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Eva Völler

Eva Völler - Autor
© Olivier Favre

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

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