Das Joshua-Profil
 - Sebastian Fitzek - Hardcover

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19,99

Bastei Lübbe
Hardcover
Thriller
430 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2545-0
Ersterscheinung: 26.10.2015

Das Joshua-Profil

Thriller

(34)

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

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Pressestimmen

„[...]Es wäre unfair, zu viel von der Geschichte zu verraten, die an den Nerven zerrt, manchmal vor Spannung nicht zu ertragen ist und voller überraschender Wendungen steckt – besonders dann, wenn man gerade mal wieder aufatmen möchte.“
„Fitzek ist ein Könner, jeder Satz sagt einem das.“
„Der Plot ist, wie stets bei Fitzek, klug konstruiert."
„Sebastian Fitzek versteht es, seine Helden als einfühlende Menschen zu beschreiben, und er schafft es scheinbar mühelos, ernsthafte Themen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und zugleich in eine so unterhaltende wie an die Nieren gehende Geschichte zu packen.“
„Ein solider, unterhaltsamer Thriller, über dessen Kernbotschaft es nachzudenken lohnt.“

Rezensionen aus der Lesejury (34)

wonni1986 wonni1986

Veröffentlicht am 17.03.2017

Puh...deswegen fahr ich nicht mit Schiffen!

Ich bin ein 2 Fach Mami aus Leib und Seele. Ich verabscheue Gewalt, Misshandlungen jeder Art und hege tiefe Abscheu gegen Pädophile!

Das Joshua-Profil beschäftigt sich unteranderem mit diesen Themen ... …mehr

Ich bin ein 2 Fach Mami aus Leib und Seele. Ich verabscheue Gewalt, Misshandlungen jeder Art und hege tiefe Abscheu gegen Pädophile!

Das Joshua-Profil beschäftigt sich unteranderem mit diesen Themen und mit der Staatlichen Überwachung. Parallel werden einige Stellen aus der Blutschule zitiert, was hunger auf mehr macht.

Max ist ein fantastischer Papa, seine Ehe ist kaputt und seine Tochter ist entführt wurden. Nach und nach kommen alle "Geheimnisse" auf den Tische und durch verschiedene Personen werden sie auch gelöst. Jola ist das adoptiv Kind von Max, sehr schlagfertig und ein kleines Schlitzohr (wie alke Kinder). Cosmo ist Max sein Bruder, Pädophile und sitzt einer Psychartr, hat aber Ausgang... Beide hat nicht die beste Kindheit und darüber schrieb er (unbewusst) ein Buch.... Dieses Buch wiederum hilft ihnen bei der Suche nach Jols

Ich möchte nicht zu viel verraten, das nimmt einen nur die Leselust. Aber ein sei gesagt es ist Meiner Meinung nach ein sehr sehr guter Thriller.

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juliapspi juliapspi

Veröffentlicht am 16.03.2017

Sympathy for the Devil?!

Max Rhode, der als mittelmäßiger Schriftsteller nur einen Erfolg vorweisen kann, wird mitten aus seinem Leben gerissen: Seine Pflegetochter Jola soll ihren leiblichen Eltern ausgehändigt werden, woraufhin ... …mehr

Max Rhode, der als mittelmäßiger Schriftsteller nur einen Erfolg vorweisen kann, wird mitten aus seinem Leben gerissen: Seine Pflegetochter Jola soll ihren leiblichen Eltern ausgehändigt werden, woraufhin er den Entschluss fasst, mit ihr zu fliehen. Doch auf der Flucht ereignet sich zunächst ein Unfall und Max wacht im Krankenhaus auf - von seiner Tochter keine Spur. Die Suche nach Jola beginnt in dem Augenblick, in dem Max die Stimme seiner Tochter vernimmt, die ihn auffordert, kein Wort zu sagen, da "er" sie sonst töte.

Sebastian Fitzek schafft mit seinem Thriller "Das Joshua-Profil" ein weiteres Mal, dass ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Die Kapitel, die sich abwechselnd auf verschiedene Charaktäre beziehen, bringen den Erzählfluss auf ein rasantes Erzähltempo und lassen keine Langeweile aufkommen. Zwei Kirschen auf der Schlagsahne des Fitzek-Bechers: Die Wendung nach der Wendung sowie der intertextuelle Verweis auf Max Rhodes Buch "Die Blutschule" (verfasst von Sebastian Fitzek).

"Das Joshua-Profil" geht unter die Haut und spricht alltägliche Probleme an, wie beispielsweise das des gläsernen Bürgers, Kriminalität und Korruption. Das Lesen von Sebastian Fitzeks Werk dient nicht nur der Unterhaltung, sondern regt ebenfalls zum Nachdenken an. Mir hat der Schreibstil und die Handlung sehr gut gefallen und Fitzeks Nachwort verdeutlicht, dass er die Themen, die er aufgreift, nicht nur blindlings in seinem Werk anschneidet, sondern sich auch als Privatperson damit beschäftigt hat.

Super Buch und klasse Protagonisten, die einen am eigenen Empathievermögen zweifeln lassen.

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sphere73 sphere73

Veröffentlicht am 13.03.2017

Gutes Hörbuch Umsetzung bei mäßiger Story

Es gibt Hörbücher, da ist die Geschichte richtig klasse, nur wird sie von der Umsetzung schlecht interpretiert.

Und dann gibt es Hörbücher, wo die Umsetzung so gelungen ist, dass die mäßige Story nicht ... …mehr

Es gibt Hörbücher, da ist die Geschichte richtig klasse, nur wird sie von der Umsetzung schlecht interpretiert.

Und dann gibt es Hörbücher, wo die Umsetzung so gelungen ist, dass die mäßige Story nicht so sehr ins Gewicht fällt - wie es hier der Fall ist.

Der Sprecher schafft es durch sehr gute Intonation die Spannung auf hohem Bogen zu halten - da passt einfach alles: Stimme, Tempo, Melodie.

Inhaltlich fnde ich die Idee gut: die Gefahr, als gläserner Kunde den Mächten (böser) Firmen ausgeliefert zu sein. Das gab es natürlich schon, sowohl in print als auch in visueller Form (da fällt mir z.B. "Das Netz" ein). Der Anfang und das Ende sind gut gestaltet, der lange Mittelteil hat ein paar Verfolgungsjagden zu viel drin...

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katziane katziane

Veröffentlicht am 22.02.2017

Das Joshua Profil

Max Rhode ist Autor. Mit seinem Debüt „Die Blutschule“ hat er seine Leserschaft begeistert, aber danach ist ihm kein Werk mehr so richtig gelungen.

Das Leben hält jedoch noch mehr negative Überraschungen ... …mehr

Max Rhode ist Autor. Mit seinem Debüt „Die Blutschule“ hat er seine Leserschaft begeistert, aber danach ist ihm kein Werk mehr so richtig gelungen.

Das Leben hält jedoch noch mehr negative Überraschungen für Max bereits. Nachdem er einen mysteriösen Anruf erhalten hat und daraufhin in eine Klinik fährt, verschwindet während seines dortigen Aufenthaltes bei einem Patienten seine Pflegetochter Jola aus dem Auto auf dem Besucherparkplatz der Klinik. Max weiß nicht wie ihm geschieht und kann auch nichts damit anfangen, dass der sterbende Anrufer und Patient ihm mitgeteilt hat, dass Joshua ihn auserwählt habe. Was hat das alles zu bedeuten?

Nach und nach erfährt Max, wer bzw. was Joshua genau ist und dass „es“ von ihm glaubt oder weiß, dass er bald eine Straftat begehen wird. Nur hat Max jetzt ganz andere Sorgen. Er möchte seine Tochter Jola wiederfinden, die er über alles liebt und wohl auch gerne seine Ehe retten, die einem Trümmerhaufen gleicht.

Von jetzt auf gleich findet sich Max in einem Leben wieder, dass er nicht mehr im Griff hat. Dann taucht auch noch sein Bruder Cosmo als Retter und Helfer in der Not auf, obwohl dieser eigentlich alles andere als das ist. Denn Cosmo ist ein Straftäter, der sich eigentlich in einer psychiatrischen Klinik in der Sicherheitsverwahrung befinden sollte.

Sebastian Fitzek entführt seine Leser in seinem Thriller „Das Joshua Profil“ in eine Welt, in der manche glauben Verbrechen bereits im Vorfeld erkennen und verhindern zu können. Ein Programm soll das möglich machen. Aber ist dieses Programm auch wirklich fehlerfrei? Kann es alle Schritte eines Menschen richtig deuten oder gibt es hierbei doch Interpretationshürden?

Diese Geschichte ist verrückt, aber von der ersten bis zur letzten Seite wirklich spannungsgeladen. Wer zuvor „Die Blutschule“ gelesen hat, wird erkennen, wie nah dieses Buch an Max Rhodes eigenes Leben und das seines Bruders Cosmo herankommt. Aber ist das alleine schon der Schlüssel zur Lösung des Falles?

Wird Max tatsächlich zum Täter? Wird er seine Pflegetochter wiederfinden und welche Rolle spielt sein Bruder Cosmo? Fragen über Fragen stellen sich dem Leser dieser Geschichte und lassen ihn so schnell nicht los. Auch kurz vor dem Ende der Geschichte ist lange nicht alles klar.

„Das Joshua Profil“ ist ein echter Fitzek. Lesenswert und nervenaufreibend!

Copyright © 2016 by Iris Gasper

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Miia Miia

Veröffentlicht am 12.02.2017

Nachwort besser als die Geschichte

#Meine Meinung: #
Ich bin ein Fitzek Fan - warum? Weil er immer die Ängste des täglichen Lebens aufgreift und daraus spannende Geschichten macht. Dabei erschafft er Menschen, mit denen man sich meist sehr ... …mehr

#Meine Meinung: #
Ich bin ein Fitzek Fan - warum? Weil er immer die Ängste des täglichen Lebens aufgreift und daraus spannende Geschichten macht. Dabei erschafft er Menschen, mit denen man sich meist sehr gut identifizieren kann. Auf diese Weise schafft Fitzek es normalerweise mich zu packen und mitzureißen. In diesem Buch konnte er das leider nicht.

Ich kenne natürlich das Phänomen rund um Max Rhode, sein Pseudonym, mit dem er auch "Die Blutschule" geschrieben hat. Ich werde "Die Blutschule" nicht lesen, weil ich bereits gehört habe, dass dort paranormale Vorgänge eine Rolle spielen, die mir im Krimibereich meist nicht sonderlich gefallen. Max Rhode konnte mich als Protagonist aber auch in "Das Joshua Profil" nicht überzeugen, denn ich finde die Wendungen in der Geschichte oftmals einfach zu abstrus. Wie gesagt, die Themen die angesprochen werden (Pädophilie, Pflegefamilien, Kindesmisshandlung, Entführung, Big Data), sind für mich alle sehr spannend und integrieren meine eigenen Ängste und Befürchtungen in einer Geschichte. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass Fitzek zwar gute Grundideen hatte, aber irgendwie nicht wusste, wie er die am besten miteinander vermischen kann. Die Wendungen waren mir einfach zu lahm, dann aber auch völlig abstrus und unrealistisch. Ich habe wirklich schon besseres von ihm gelesen und bin daher ziemlich enttäuscht.

Viel spannender als das ganze Buch ist dann meiner Meinung nach das Nachwort der Geschichte. Dieses Phänomen entdecke ich bei Fitzek oft, weil er dann seine persönlichen Gedanken zu den angesprochenen Themen verschriftlicht. Er bietet damit interessante Denkanstöße und wird einem als Autor auch einfach klarer und menschlicher. Ich finde das extrem spannend und würde irgendwann gerne mal ein Buch von ihm lesen, indem er einfach nur über seine zum Beispiel politische Meinung philosophiert. Traurig ist halt nur, dass mir das Nachwort besser gefallen hat als die Geschichte.


#Fazit:#
Fitzek gefällt mir normalerweise ziemlich gut, da er die Ängste und Befürchtungen von "normalen" Menschen in seine Geschichten integriert und damit das eigene Grauen wahr werden lässt. In diesem Buch werden zwar wieder interessante Themen genutzt, allerdings mit abstrusen Wendungen umgesetzt. Mir hat das Nachwort des Buches leider besser gefallen als die Geschichte an sich. Ich kann diesem Buch daher leider nur 2 Sterne geben!

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Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

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