Das Joshua-Profil
 - Sebastian Fitzek - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
430 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17948-0
Ersterscheinung: 27.03.2020

Das Joshua-Profil

Thriller

(65)

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Rezensionen aus der Lesejury (65)

Carlosia_reads_books Carlosia_reads_books

Veröffentlicht am 13.05.2020

Hat mir die Thriller Welt geöffnet

Cover
Das ist ein Cover das mich selber eher weniger anspricht, jedoch finde ich das es trotzdem etwas hat und neugierig macht. Vom Cover her also auch für Thriller Muffel etwas.

Thematik
In der Geschichte ... …mehr

Cover
Das ist ein Cover das mich selber eher weniger anspricht, jedoch finde ich das es trotzdem etwas hat und neugierig macht. Vom Cover her also auch für Thriller Muffel etwas.

Thematik
In der Geschichte geht es um einen Mann der sich nie etwas zu Schulden hat kommen lassen. Doch auf einmal wird er einer Tat bezichtigt die er noch nicht gemacht hat. Es tauchen verschiedene Beweise für diese Tat auf.

Charaktere
Max hatte eine sehr schwierige Vergangenheit, doch sein Leben läuft gerade gut. Bis er auf einmal ein Gesetz gebrochen hat, aber hat er das?

Handlungsort
Die ganze Geschichte spielt in Berlin und das ist auch sehr glaubwürdig. Man merkt einfach das der Autor sich mit der Stadt auskennt und man entdeckt so einige Interesante Orte.

Umsetzung
Die Geschichte ist am Anfang etwas verwirrend und man stellt sich wie der Protagonist viele Fragen. Doch nach und nach nimmt die Geschichte fahrt auf und es fängt alles an verständlicher zu sein.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

El_Ef_Booknerd El_Ef_Booknerd

Veröffentlicht am 18.04.2020

Ich bin begeistert

Sebastian Fitzek zählt, seit ich mein erstes Buch von ihm in den Händen hatte, zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern. "Der Seelenbrecher" hat mich nicht nur in Buchform total umgehauen - auch die ... …mehr

Sebastian Fitzek zählt, seit ich mein erstes Buch von ihm in den Händen hatte, zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern. "Der Seelenbrecher" hat mich nicht nur in Buchform total umgehauen - auch die Hörbuchversion war unglaubliches Erlebnis. Dann las ich weitere Bücher von ihm und wurde nicht einmal enttäuscht. Trotzdem habe ich mich die letzten zwei Jahre von seinen Werken distanziert.

Als ich mich dann entschied, gemeinsam mit zwei ganz lieben Bookstagrammern, "Das Joshua-Profil" zu lesen, war ich unglaublich gespannt, ob Fitzek mich wieder in seinen Bann ziehen kann. Fazit: Ja, er konnte mich erneut für sich gewinnen.

Mit diesem Buch ist es dem Autor gelungen in gewohnter Art und mit einem flüssigen Schreibstil, für Nerven zerreißende Spannung zu sorgen. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Personen hätte leicht für komplette Verwirrung sorgen können, aber auch das war nicht der Fall. Es fiel mir schwer das Buch bis zum nächsten Tag aus der Hand zu legen, aber so funktioniert nun mal eine Leserunde. Gott sei Dank hat es meine beiden Mitleser genauso gepackt und wir konnten etwas schneller vorwärts kommen, als ursprünglich geplant.

In diesem Buch kam ein eher bedenkliches Thema zur Sprache. Fitzek schaffte es, trotz der schrecklichen Seiten der Pädophilie, den Leser dazu zu bringen es nicht nur als Gräueltat, sondern vor allem als Krankheit zu sehen. Auch wenn ich mich sehr dagegen sträubte, habe ich sogar Sympathie für einen Sexualstraftäter empfunden. Doch ich möchte nicht zu viel verraten.

Max Rhode (Autor des Romans "Die Blutschule" und Ja! An der Stelle ist zu sagen, dass kurz vor der Erscheinung von "Das Joshua-Profil" Sebastian Fitzek mit dem Künstlernamen Max Rhode genanntes Buch veröffentlicht hat und keiner wusste, von wem das Buch tatsächlich war) erweist sich mehr als Einmal als ein Kämpfer, der sich für das Leben seiner Pflegetochter Jola allen Risiken aussetzen würde. Er ist bereit alles Notwendige zu tun und kommt nur knapp mit dem Leben davon. Leider konnten mich die Nebencharaktere nicht so sehr begeistern. Jola ist für ihr Alter schon sehr weit, wobei das manchmal eher verwirrend ist. Ich habe mich nur schwer mit ihr als Kind anfreunden können - sie war mir in vielen Situationen zu abgebrüht. Max's Frau Kim ist auch ein Fall für sich. Eine unglückliche Frau mittleren Alters, die mit dem Muttersein nicht klar kommt und ihren Mann mit einem jüngeren Exemplar betrügt.

Letztlich haben mich aber die Themen des Buches unglaublich gefesselt und trotz kleiner unrealistischer Vorkommnisse und fragwürdiger Entscheidungen der Charaktere, kann ich das Buch sehr empfehlen. Ich stellte mir zwar in manchen Situationen die Frage: Warum? Aber das Gesamtbild zählt und das konnte definitiv überzeugen. Die Themenauswahl war unerwartet und typisch Fitzek konnte man einige Wendungen auf keinen Fall vorhersehen. Spannend bis zum Schluss.

Ich möchte auch noch ein paar kurze Worte zu dem Nachwort verlieren, in dem der Autor nochmal auf die Krankheit, welche im Buch zur Sprache kommt, eingeht. Es ist doch erschreckend wie wenig man als Laie doch über Missbrauch und Misshandlungen - vor allem gegen Kinder gerichtet - weiß. Wie kommt es dazu? Was bringt einen Menschen dazu, sich an einem wehrlosen Kind zu vergehen? Auch ich möchte an der Stelle betonen, dass ich kein Mitleid mit Tätern, aber durch das Buch einen doch geweiteten Blickwinkel habe. Es ist doch so: Jeder Mensch hat seine dunklen Seiten, hat Vorstellungen, die als "nicht normal" gelten. Die Mehrzahl kann trotzdem diese Gedanken und unerfüllten Sehnsüchte hinten anstellen oder gar komplett verstecken und sie kommen nie nach draußen. Andere schaffen es ihre Fantasien jeglicher Art gemeinsam mit einem Partner oder Gleichgesinnten auszuleben. Und dann gibt es die, die es nicht schaffen sich dagegen zu wehren. Dabei muss man trotzdem Folgendes unterscheiden: Möchte ein Mensch sich dem eigenen Willen hingeben oder kann er aufgrund einer Krankheit nicht anders?

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Fairylightbooks Fairylightbooks

Veröffentlicht am 24.01.2020

Ein spannendes und erschreckendes Konzept!

*Meine Meinung*
Max Rhode bekommt auf der Fahrt nach Hause einen seltsamen Anruf von einem Unbekannten, der ihn ins Krankenhaus bittet. Dort erfährt er Dinge über sich, seine Tochter und seine Zukunft, ... …mehr

*Meine Meinung*
Max Rhode bekommt auf der Fahrt nach Hause einen seltsamen Anruf von einem Unbekannten, der ihn ins Krankenhaus bittet. Dort erfährt er Dinge über sich, seine Tochter und seine Zukunft, die er niemals von einem Fremden hätte hören wollen. Er wird gewarnt, doch weiß nichts, mit dieser Warnung anzufangen und weiß heute noch nicht, was er in wenigen Tagen für ein Verbrechen begehen wird.
Max ist ein Schriftsteller, der bisher nur einen großen Erfolg hatte, was ihn vom Schreiben nicht abhalten soll. Er ist Vater und lebt getrennt von seiner Frau, lebt aber größtenteils nur für seine Tochter und seine Arbeit. Anders als die Figuren in seinen Krimis ist er kein Verbrecher, ganz im Gegenteil. Max mir relativ sympathisch sogar, auch wenn ich ihn als ziemlich impulsiv empfunden habe. Allerdings ändert mein Bild über ihn sich im Laufe des Buches auch bestimmt noch 10 Mal.
Der Roman ist in der Ich-Form aus Max‘ Sicht verfasst worden, sowie aus der Er-/Sie-Form von weiteren, wichtigen Figuren, die ich hier noch gar nicht so nennen mag. Mir hat der Wechsel der Ich -in die Er-/Sie-Perspektive sehr gefallen, weil das die Distanz zu den anderen Figuren noch ein wenig mehr verstärkt hat. Es geht ja schließlich hauptsächlich um Max als Protagonisten. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich habe mich super schnell in das Buch hinein lesen können und habe das Buch beinahe in einem Rutsch gelesen, hätte ich mehr Zeit gehabt. Allerdings finde ich, dass einige Kapitel ein wenig zu kurz gehalten wurden. Teilweise drei, vier hintereinander, die nur eine oder zwei Seiten lang gingen und eigentlich genau da anfingen, wo das vorherige aufhöre, da hätte dieser Schnitt nicht sein müssen.
Die Handlung war sehr spannend. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen, weil ich es so spannend fand, weil ich bis zur Auflösung nicht ahnen konnte, worum es letztendlich ging. Stück für Stück habe ich immer mehr erfahren, bis Fitzek das nächste Geheimnis mit einfügt und ich wieder im Dunklen tappe. Die große Auflösung am Ende fand ich super spannend, es ist eine so interessante Idee und es ist schon krass. Ich mochte auch die Verbindung zu „Die Blutschule“, um dessen Autoren (Zwinker, Zwinker) es ja in diesem Buch geht.

*Fazit*
Mein erster Fitzek-Roman und irgendwie auch mein erster richtiger Thriller. Eigentlich ja gar nicht mein Genre, also seid ein wenig nachsichtig mit meiner Rezension. Aber ich bin total begeistert, ich wurde gefesselt, hinter das Licht geführt und geschockt. Ich trau mich auch gar nicht, mehr über den Inhalt zu sagen, aber der hat mich wirklich schockiert. Ich hatte ein paar Passagen, die mir ein wenig langatmig vor kamen, aber nur wenige.

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jochen19101988 jochen19101988

Veröffentlicht am 09.01.2020

Spannender Thriller

Sebastian Fitzek ist ein Meister seines Faches und konnte mich mit diesem Thriller auch wieder überzeugen. Psychologisch betritt er Terrain auf das sich nicht viele Autoren wagen. Ich konnte dieses Buch ... …mehr

Sebastian Fitzek ist ein Meister seines Faches und konnte mich mit diesem Thriller auch wieder überzeugen. Psychologisch betritt er Terrain auf das sich nicht viele Autoren wagen. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

tobi10 tobi10

Veröffentlicht am 31.12.2019

Spannung bis zum Ende

In dem Buch das Joshua Profil von Sebastian Fitzek, geht es um Maximilian Rhode, der nicht so beliebte Thriller schreibt und eine Pflegetochter namens Jola hat und mit Kim Rhode seiner Frau noch verheiratet ... …mehr

In dem Buch das Joshua Profil von Sebastian Fitzek, geht es um Maximilian Rhode, der nicht so beliebte Thriller schreibt und eine Pflegetochter namens Jola hat und mit Kim Rhode seiner Frau noch verheiratet ist. Max hat gerade seine Tochter vom Schwimmunterricht abgeholt und steht gleich danach im Stau. Plötzlich ruft ihn jemand auf seinem Handy an, er geht ran und erfährt von einem ihm unbekannten Mann, der auf der Intensivstation im Krankenhaus liegt, dass er ihn zu sich ins Krankenhaus bittet. Er kommt der Bitte nach und fährt zum Krankenhaus. Vom Arzt erfährt er, das der Mann einen Selbstmordversuch hinter sich hatte, aber noch lebt und höchstwahrscheinlich in den nächsten Stunden an seinen Verbrennungen sterben wird. Max geht zu seinem Zimmer und redet mit dem Mann, der ziemlich viel von Maxs Privatleben und das seiner Frau weiß, was aber nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Als letztes sagt der Mann ihm nur noch, er soll die Stadt verlassen, sonst endet Max wie er. Danach verstirbt er sofort. In der Zwischenzeit wird Jola aus dem Auto entführt und als Max zurück zum Auto geht und das bemerkt, beginnt für ein perfides Spiel. Findet Max seine Tochter, bevor ihr was passiert ? Und was hat der Unbekannte verbrannte Mann im Krankenhaus gemeint, mit die Stadt verlassen ?

Mir hat die Geschichte wie immer von Sebastian Fitzek, gut gefallen. Sie war spannend und ich kam nicht auf das Ende, oder soll ich sagen auf die zwei Enden. Die Charaktere waren wie immer gut beschrieben und haben für mich nachvollziehbar gehandelt und mich auch manchmal etwas überrascht. Ich finde es spannend, wie Sebastian Fitzek, es immer wieder schafft aus einer normalen Sache, etwas besonders zu machen und daraus einen spannenden Thriller zaubert.

Ich gebe noch als Tipp, wer die Blutschule von Max Rhode (Sebastian Fitzek) liest, was ich getan habe versteht die Geschichte vom Joshua Profil vielleicht noch etwas besser und hat noch etwas mehr Hintergrundinfos zu der Geschichte an sich. Es ist aber kein muss, die Blutschule vor dem Joshua Profil zu lesen.

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Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

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