Die Frauen von der Davidwache
 - Stephanie von Wolff - eBook
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9,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Saga
431 Seiten
ISBN: 978-3-7517-5609-9
Ersterscheinung: 26.04.2024

Die Frauen von der Davidwache

Lichtblicke
Roman

(8)

Hamburg, 1947. Leni, Alice und Elsa haben sich mit Einsatz und Tatkraft auf dem Kiez Achtung verschafft. Insbesondere die Frauen vertrauen sich ihnen an, denn die Arbeitsbedingungen sind oft sehr schlecht. Aber als die Schutzpolizistinnen einschreiten wollen, werden sie von den männlichen Vorgesetzten nicht ernstgenommen. Erst als ein Unglück geschieht, wendet sich das Blatt. Leni fühlt sich zunehmend wohl in ihrem Leben als alleinstehende Frau. Ihr winkt sogar eine Beförderung. Als zarte Bande zu ihrem Kollegen Lasse von Hallberg entstehen, ist sie hin und her gerissen. Soll sie ihre Unabhängigkeit aufgeben? Doch dann geschieht etwas, das alles so hart Erkämpfte bedroht ...

Rezensionen aus der Lesejury (8)

eule2206 eule2206

Veröffentlicht am 21.05.2024

Schwierige Nachkriegszeit

Ein wunderbar geschriebenes Buch, das ich von Anfang bis Ende einfach nur genossen habe. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Autorin nimmt uns mit ... …mehr

Ein wunderbar geschriebenes Buch, das ich von Anfang bis Ende einfach nur genossen habe. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Autorin nimmt uns mit in die schwierige Nachkriegszeit. Interessant hat sie die Probleme beschrieben, die in dieser Zeit aufgetaucht sind. Frauen haben ihren „Mann“ gestanden, Entscheidungen getroffen, die Kinder versorgt, den Hunger bekämpft und die Familie unterhalten. Sie mussten Geld verdienen und haben Berufe erlernt. Dann kommen die Männer aus dem Krieg und wollen an die Zeit anknüpfen, in der sie das Sagen hatten. Aber nicht nur privat, sondern auch im Berufsleben mussten sich Frauen mit der Vorherrschaft der Männer auseinandersetzen.

Leni, Alice und Elsa haben eine Ausbildung als weibliche Schutzpolizistinnen gemacht. Sie sind der Davidwache in Hamburg zugeteilt und sollen sich vor allen Dingen um hilfsbedürftige Frauen und Kinder kümmern. Doch nicht nur im Beruf, sondern auch privat werden die drei mit großen Schwierigkeiten konfrontiert.

Das Buch möchte ich empfehlen, es ist wunderbar zu lesen und für mich nicht das letzte Buch von Stephanie von Wolff.

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Philiene Philiene

Veröffentlicht am 09.04.2024

Noch besser als Teil eins

Zurück auf der Davidwache. Lenie, Alice und Alice gehören mittlerweile zum Bild des Hamburger Kiezes dazu. Vor allem bei den Frauen, die dort leben und arbeiten sind die beliebt. Doch ihre männlichen Kollegen ... …mehr

Zurück auf der Davidwache. Lenie, Alice und Alice gehören mittlerweile zum Bild des Hamburger Kiezes dazu. Vor allem bei den Frauen, die dort leben und arbeiten sind die beliebt. Doch ihre männlichen Kollegen auf der Davidwache stehen ihnen weiterhin zum größten Teil skeptisch gegenüber. Doch die drei Frauen geben nicht klein bei und kâmpfen weiter für die Frauen und lassen sich nicht unterkriegen.

Wieder einmal gibt Stephanie von Wolff einen spannenden Einblick in das Nachkriegshamburg. Sie erzählt von Frauen die Jahrelang alles für die Familie waren. Ernährerin, Verantwortliche und Mutter und die nun als die Männer langsam zurück kehren um diesen Platz kämpfen müssen. Frauen die unfassbar stark sein mussten und sich jetzt nicht zurück stellen lassen wollen. Aber auch von der Ungerechtigkeit die damals in Beziehungen herrschte.
Daneben tauchen wir in den Kiezalltag ab und damit auch in so manches Verbrechen, aber nicht nur die dunkle Seite wird gezeigt. Auch der Zusammenhalt und so mancher Lichtblick kommt zum Vorschein.
Wunderbar erzählt, spannend und zu Herzen gehend.

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CrazyGirl CrazyGirl

Veröffentlicht am 27.11.2023

Frischer wind auf der Reeperbahn

Hamburg 1945, der Krieg ist vorbei. Die Frauen räumen für einen kargen lohn die Trümmer beiseite. Leni, die auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, lebt mit ihren Kindern, der Schwester mit Kindern, ihrer ... …mehr

Hamburg 1945, der Krieg ist vorbei. Die Frauen räumen für einen kargen lohn die Trümmer beiseite. Leni, die auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, lebt mit ihren Kindern, der Schwester mit Kindern, ihrer Mutter und Oma zusammen in einer Wohnung. Leni ihr Vater war früher Polizist bevor er im Krieg gestorben ist. Da sie ihm nacheifern möchte, bewirbt sie sich bei der Davidwache als Schreibkraft. Die Engländer, als Besatzungsmacht, ermöglichen es, dass sich Frauen sich in nur zwei Monaten als Wachpolizistin ausbilden lassen können. Leni bewirbt sich und wird nach der Ausbildung zusammen mit Alice und Elsa der Davidwache zugeteilt. Da sie keine Waffe tragen dürfen, werden sie mit Trillerpfeifen ausgerüstet und versuchen den Damen auf der Reeperbahn das leben erträglicher zu machen. Derweil kocht Lenis Oma für die bedürftigen.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Das Öhmchen ist dabei ein richtiges Original mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Der Schreibstil ist sehr erfrischend und und auch teilweise berührend. Am Ende kommt dann ein Überraschungsgast, den wir wohl im 2. Teil dieser Reihe kennenlernen.

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Sanne Sanne

Veröffentlicht am 26.04.2024

Frauenpower

Hamburg, 1947. Leni, Alice und Elsa sind in ihrer Arbeit als WP, also weibliche Polizisten, erfolgreich. Trotz ihres großem Engagements gibt es reichlich Problem, mit herablassenden Kollegen, gewalttätigen ... …mehr

Hamburg, 1947. Leni, Alice und Elsa sind in ihrer Arbeit als WP, also weibliche Polizisten, erfolgreich. Trotz ihres großem Engagements gibt es reichlich Problem, mit herablassenden Kollegen, gewalttätigen Männern, ausgebeuteten Frauen. Auch um das Frauenhaus müssen sie sich kümmern, gegen allgegenwärtige Not ankämpfen. Auch im privaten Bereich wird es kompliziert. Kriegsheimkehrer hätten gern, dass sie über alles bestimmen, die Frauen an den Herd zurück verbannen könnten.
Stephanie von Wollf schreibt voller Anerkennung und Wärme über das Leben kurz nach Kriegsende. Ihren Heldinnen, allen voran Leni, bescheinigt sie Respekt für ihren Kampf um Gleichberechtigung. Ganz wichtiges Thema, auch heute noch, obwohl sich schon Vieles geändert hat. Ein toll zu lesendes Mutmachbuch!

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Shilo_ Shilo_

Veröffentlicht am 16.05.2024

Tolle Fortsetzung der Dilogie

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich schon den ersten Teil "Hoffnungsschimmer" mit Begeisterug gelesen habe.
Dieser zweite Band knüpft direkt an den ersten Teil an. Wieder begibt sich der ... …mehr

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich schon den ersten Teil "Hoffnungsschimmer" mit Begeisterug gelesen habe.
Dieser zweite Band knüpft direkt an den ersten Teil an. Wieder begibt sich der Leser in das Jahr 1947 und begleitet die drei Schutzpolizistinnen Leni, Alice und Elsa bei ihren Einsätzen auf dem Kiez der Hamburger Nachkriegszeit. Nachvollziehbar und authentisch beschreibt die Autorin das Leben auf St. Pauli zu jener Zeit. Mit ihrer bildhaften Schreibweise ließ sie mich wieder sehr schnell in der Handlung dabei sein. Die einzelnen Charaktere sind sehr detailliert und lebensecht ausgearbeitet, und so hatte ich das Gefühl, sie persönlich zu kennen und ihre Gefühle teilen zu können. Spannende Wendungen und Ereignisse halten die Geschichte fesselnd und es mir schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Mir hat auch diese Fortsetzung kurzweilige und spannende Lesestunden bereitet. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Stephanie von Wolff

Stephanie von Wolff - Autor
© Steffi von Wolff

Steffi von Wolff weiß, wovon sie schreibt. Nach einer Ausbildung zur Hotelkauffrau begann sie 1991 beim Hessischen Rundfunk zunächst als Redaktionsassistentin, später als Reporterin, Moderatorin und Redakteurin bei hr3.Sie lebt in Hamburg und ist Autorin zahlreicher Romane in der humorvollen Frauenunterhaltung. Zuletzt hat sie für Aufbau die Saga „Die Frauen vom Nordstrand“ als Marie Sanders geschrieben.

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