Nebenan funkeln die Sterne
 - Lilly Adams - PB

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12,90

inkl. MwSt.

Lyx
Paperback
Liebesromane
426 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0688-2
Ersterscheinung: 28.09.2018

Nebenan funkeln die Sterne

(75)

When it rains look for rainbows.
And when it’s dark look for stars.
 
Emma Martins führt ein aufregendes Leben – glaubt man ihrem erfolgreichen Instagram-Account. Tausende von Followern sehen sich täglich ihre Bilder an und lassen sich von ihnen motivieren. Doch die Wahrheit ist eine andere: Emma wohnt allein in einem winzigen Apartment in London. Der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, vor die Tür geht sie nur selten. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, hat sie das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Aber dann zieht der gut aussehende Nathan in die Wohnung nebenan – und bringt ihr Leben online und offline von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander …

Rezensionen aus der Lesejury (75)

emkeyseven emkeyseven

Veröffentlicht am 10.01.2019

"Ich hab einen Termin ..."

Mit Emma konnte ich leider nicht ganz warm werden. Natürlich soll es hier um eine junge Frau gehen, die sich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen hat und Online ein glückliches und erfülltes Leben vortäuscht. ... …mehr

Mit Emma konnte ich leider nicht ganz warm werden. Natürlich soll es hier um eine junge Frau gehen, die sich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen hat und Online ein glückliches und erfülltes Leben vortäuscht. Und sie ist ziemlich unzufrieden damit, denn sie hat ständig Angst und sie ist einsam. Dazu ist sie unglaublich schüchtern, weil sie menschlichen Kontakt von Angesicht zu Angesicht kaum noch gewohnt ist und daher verlaufen alle Konversationen irgendwie komisch.
Ich fand sie schon anstrengend, denn ihre (manchmal verliebte) Sprachlosigkeit fand ich leider nicht süß, sondern auch etwas nervig.
Die meisten Gespräche enden sehr schnell durch ihre Ausrede, dass sie einen Termin hätte. Das behauptet sie ständig, obwohl sie dann natürlich wieder nur rumsitzt und sich über sich selbst ärgert.
Bei jeder ihrer Taten fragt sie sich auch, was andere über sie denken werden, aber das bringt sie nicht dazu, etwas zu ändern, sondern sich noch weiter zurückzuziehen.

Manche Dinge entwickeln sich gut, andere wiederum nur sehr geringfügig, dass ich nach einer Weile etwas die Geduld verloren habe. Da sich auch die Geschichte nicht unbedingt unerwartet entwickelt und die Dramen und Geheimnisse mich kaum berühren konnten, wirkte sie auch ein wenig schwer von Begriff. Eine recht simple Handlung, die sich etwas in die Länge zog also.

Nathan ist schon sympathisch und man merkt schon, dass er Interesse hat. Emmas Selbstzweifel jedoch lassen sie glauben, er hätte kein Interesse an ihr. Sie zieht ihn ein wenig in ihre Lügen hinein, was sie auch wieder in die Situation bringt, dass sie mit ihren Worten immer vorsichtig sein muss und auch dadurch immer gestresst.

Fazit
"Nebenan funkeln die Sterne" konnte mich mit der schüchternen und ängstlichen Protagonistin leider nicht überzeugen und die Geschichte fand ich auch nicht gerade spannend.

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Blubb0butterfly Blubb0butterfly

Veröffentlicht am 09.01.2019

Ich habe mich vom Cover blenden lassen...

Mit dem Meer stimmt etwas nicht. Die Wellen waren viel zu hoch, das Wasser zu dunkel und der Himmel – der Himmel war eindeutig zu dramatisch. Dunkelgraue Wolkenfetzen zogen darüber hinweg, man meinte, ... …mehr

Mit dem Meer stimmt etwas nicht. Die Wellen waren viel zu hoch, das Wasser zu dunkel und der Himmel – der Himmel war eindeutig zu dramatisch. Dunkelgraue Wolkenfetzen zogen darüber hinweg, man meinte, den Wind in den Haaren zu spüren und ihn pfeifen zu hören. Ein wunderschönes Bild – für einen kalten Herbsttag, den man vor dem Kamin verbrachte, mit dampfendem Tee und dem Geruch eines Bratapfels in der Nase.

Eckdaten
eBook
327 Seiten
LXY digital Verlag
Roman

Cover
Es ist wunderschön. Es wirkt so verträumt und romantisch. Ich muss auch zugeben, dass ich deshalb nach dem Buch gegriffen habe. XD

Inhalt
Emma Martins führt das perfekte Leben – zumindest, wenn man ihrem erfolgreichen Instagram-Account Glauben schenkt. Tausende von Followern bewundern täglich ihre Bilder und lassen sich von ihren inspirierenden Posts motivieren. Was niemand ahnt: Die Wirklichkeit sieht völlig aus. Emma ist nicht die lebensfrohe, mutige Frau, die sie online zu sein vorgibt. Seit einem schweren Schicksalsschlag lebt sie allein in London. Das hektische Treiben der Großstadt überfordert sie und der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, weshalb sie ihre kleine Wohnung nur selten verlässt. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, fühlt sie sich sicher. Hier hat sie das Gefühl, durchatmen zu können und ihre Sorgen wenigstens für einen kurzen Augenblick zu vergessen. Doch dann zieht der attraktive Nathan Burberry in die Wohnung nebenan und bringt ihr Leben von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander. Nicht nur, weil er die Hälfte der Dachterrasse beansprucht und ihre kleine Oase plötzlich unter Beobachtung steht, sondern vor allem, weil er Emma mit seiner charmanten Art vom ersten Moment an den Kopf verdreht. Je besser sie ihn kennenlernt, desto mehr erinnert er sie daran, wie es sich anfühlt, wirklich zu leben. Und umso mehr wünscht sie sich, ihr Leben endlich auch offline wieder in die Hand zu nehmen…

Autorin
Lilly Adams ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die mit ihrer Familie in München lebt. Nach dem Abitur und einem Zeitschriftenvolontariat absolvierte sie ein Diplomstudium der Germanistik, Journalistik und Kunstgeschichte in Bamberg. Heute arbeitet sie als Schriftstellerin, fürs Fernsehen, gibt Schreibseminare und lektoriert.

Meinung
Die Thematik passt zur heutigen Gesellschaft, wo jeder auf der Jagd nach Followern ist. Umso mehr, desto besser. Aber das Leben bietet doch so viel mehr als die Anzahl von Followern…
Emma lebt sehr zurückgezogen, aber online führt sie das Leben einer selbstbewussten Frau. Die Realität sieht doch völlig anders aus. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel?
Da wirbelt plötzlich ihr neuer, heißer Nachbar Nathan in ihr Leben und es weht ein neuer Wind. Natürlich braucht es langsam seine Zeit…
Ich habe das Buch frühzeitig abgebrochen, weil mich die Handlung einfach nicht fesseln konnte. Ich fand sie langweilig, obwohl ich mir einiges erhofft hatte. Denn der Klappentext klang durchaus interessant.

❤ von ❤❤❤❤❤

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JanaBabsi JanaBabsi

Veröffentlicht am 01.01.2019

Mehr Schein als Sein

Nach ihrer gescheiterten Beziehung kehrt Emma ihrer Heimat Regensburg den Rücken. Um möglichst viel Raum zwischen sich und Simon zu bringen, zieht sie nach London in die 1-Zimmer-Dachgeschosswohnung ihrer ... …mehr

Nach ihrer gescheiterten Beziehung kehrt Emma ihrer Heimat Regensburg den Rücken. Um möglichst viel Raum zwischen sich und Simon zu bringen, zieht sie nach London in die 1-Zimmer-Dachgeschosswohnung ihrer Tante. Aufgrund eines Vorfalles, der letztendlich auch zur Trennung von Simon geführt hat, leidet Emma unter einer Art Agoraphobie, sie hat Angst vor die Türe und unter Menschen zu gehen. Heutzutage – im Zeitalter der weltweiten Vernetzung via Internet – ist es tatsächlich kein großes Problem, tage-/wochen-/monatelang seine Wohnung nicht verlassen zu müssen. Einkäufe erledigt Emma online, gebracht wird die Ware per Lieferservice bis zur Wohnungstüre und ihr Geld verdient sie damit, Web-Siten für Firmen zu erstellen. Emma arbeitet nachts und schläft tagsüber und ihre Sozialkontakte pflegt sie über Instagram, wo sie mehrere tausend Follower hat. Ein paar Bilder, ein wenig Photoshop – das Profil von „Em_dreams“ quillt über von tollen Fotos und zeigt ein perfektes Leben, das es jedoch in Wirklichkeit so gar nicht gibt. Als in der Nachbarwohnung ein neuer Mieter einzieht und Emma sich fortan die Dachterrasse mit Nathan Burberry teilen muss, kommt sie ganz langsam aus ihrem Schneckenhaus wieder heraus. Noch weiß sie nicht, dass auch Nathan seiner Umwelt stellenweise ein Fake-Profil präsentiert.

Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil ich (Jahrgang 1965) eine sehr kritische Einstellung zum Umgang mit den „Social Media“ habe. Natürlich nutze auch ich ein Smartphone, habe Accounts bei Instagram und Facebook, aber ich glaube, dass ich ein gesundes Nutzerverhalten an den Tag lege. Wenn ich mir die Jugendlichen aus meinem direkten Umfeld so anschaue, dann irritiert es mich immer wieder, wie wenig reale Kontakte sie haben – ihr Leben findet online statt und sie finden das toll. Statt einem Telefonat schreibt man sich lieber WhatsApp-Nachrichten und private Informationen teilt man auf Instagram, Facebook & Co. mit seinen „Followern“, wer auch immer sich dahinter verbergen mag. Man liegt stundenlang im Bett, mit dem Handy in der Hand und in der Anonymität des Netzes kann man sich durchaus ein Leben aufbauen, das man gerne hätte – aber nicht haben wird – und niemandem fällt es auf, dass man seit Tagen seine Wohnung nicht verlassen hat.

Emma hat sich genau so ein Leben aufgebaut. Sie lebt alleine in ihrer 1-Zimmer-Wohnung und man könnte das Gefühl haben, dass sie sich dabei eigentlich – bis auf einige wenige Ausnahmen - ganz wohl fühlt. Sie plant ihren Tag per Bullet-Journal und wenn ihr die Decke auf den Kopf fällt, loggt sie sich bei Instagram ein, verteilt ein paar Herzchen und Kommentare auf den Seiten der Menschen, denen sie folgt. Für ihre eigene Seite retouchiert sie alte Fotos, pimpt sie mittels Photoshop auf und suggeriert ihren Followern, dass sie unterwegs gewesen wäre. Zum Beispiel postet sie ein Foto vom Strand/Meer mit dem Hinweis „Herrliches Wochenende an der Küste verbracht“; in Wirklichkeit ist das Foto 1,5 Jahre alt und Emma hat am Wochenende natürlich keinen Schritt vor die Türe gemacht.

Durch ihre große Zahl an Followern dauert es immer nur kurze Zeit bis einer ihrer Beiträge kommentiert wird und dadurch fühlt Emma sich lebendig und „von Freunden umgeben“. Mit einer Hand voll Followern hat Emma sogar eine etwas engere Beziehung; man schreibt sich private Nachrichten aber sobald es auf ein Treffen hinausläuft, fällt Emma immer irgend etwas ein, warum sie zu diesem Treffen nicht kommen kann. Selbst ihrer Familie kann sie seit fast 2 Jahren erfolgreich etwas vorspielen und ihre Schwester Jana immer wieder von einem Besuch bei ihr abhalten.

Dem Leser wird zwar klar, dass Emma ein Problem damit hat unter Menschen zu gehen und am Leben teilzunehmen, das direkt vor der Haustüre stattfindet, es wird jedoch erst im Laufe der Geschichte offenbart, warum das so ist. Für mich steht das Verhalten von Emma in keinem Verhältnis zu dem Vorfall, der sie dazu veranlasst hat, sich in ihr Schneckenhaus zurückzuziehen. Emma zeigt für mich auch nicht die typischen Anzeichen eines Menschen der unter Panikattacken leidet, wenn er seine sichere Wohnung verlässt, sie fühlt sich unwohl, hat ein wenig Herzklopfen, mehr aber auch nicht. Sie ist durchaus in der Lage einkaufen zu gehen, wenn alle anderen Optionen versagen.

Zudem frage ich mich permanent, warum man seiner Umwelt solche Fake-Nachrichten zukommen lassen muss. Klar, man fühlt sich gut, wenn man positive Bewertungen/Kommentare bekommt, aber fällt man nicht anschließend automatisch wieder in ein Loch, wenn einem bewusst wird, dass das Leben gar nicht so rosarot ist, wie man es nach außen darstellt? Macht man sich so seine eigene Depression nicht selbst?

Als Nathan neben Emma einzieht, weiß dieser natürlich nichts von ihren Ängsten und ihrem „Doppelleben“ und er lädt sie öfter mal ein; zum Grillen, zum gemeinsamen Sitzen auf der Dachterrasse, zum Kaffee trinken …. Da Emma nicht immer „Nein“ sagen kann, schafft sie es nach und nach sich wieder dem richtigen Leben zu öffnen und in die Normalität zurückzufinden.

Ein Roman ist natürlich nicht vollständig, wenn nicht auch ein Quentchen Liebe darin vorkommt aber die Romanze zwischen Emma und Nathan braucht viel Zeit und Raum um sich zu entwickeln und wird dann von einem Ereignis überschattet, das Nathan schon lange bevor er Emma kennenlernte geplant hat. Auch Nathan hat eine Vergangenheit, mit der er abschließen muss.

Der Charakter von Emma hat sich mir leider nicht erschlossen, ich konnte mich eher mit Nathan identifizieren, ihn fand ich richtig sympathisch. Auch Nilla, die Inhaberin eines Schreibwarenladens, kam beim Lesen sehr sympathisch rüber und Emma schlägt sich ihretwegen stellenweise mit Eifersucht herum. Und dann ist da noch Britney, die als „BritMom“ in Instagram unterwegs ist und mit der sich Emma dann doch irgendwann im Laufe der Geschichte noch trifft. Auch sie wird sehr authentisch dargestellt.

Im ersten Drittel des Buches gibt es nur Emma und ihre Befindlichkeiten, im zweiten Drittel kommt Nathan dazu und meiner Meinung nach kommt das Buch erst im letzten Drittel so richtig in Fahrt, als Emma sich wieder dem wirklichen Leben widmet und offen ist für ihre Umwelt. Die Geschichte ist komplett aus der Sicht von Emma erzählt, der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, mir fehlt aber irgendwie etwas, was mich mitreißt. Ich habe auch eine ganze Weile gebraucht, um das Buch zu Ende zu lesen.

Alles in allem eine nette und vorhersehbare Geschichte, die mich aber leider nicht nachhaltig begeistern konnte.

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jublo jublo

Veröffentlicht am 01.01.2019

Ich hätte mir gewünscht die Sterne würden heller funkeln

Lilly Adams - Nebenan funkeln die Sterne

Ich hätte mir gewünscht die Sterne würden heller funkeln


Zum Inhalt:
Emma arbeitet von Zuhause aus. Alles was sie dafür braucht ist ihr Laptop. Ziemlich praktisch ... …mehr

Lilly Adams - Nebenan funkeln die Sterne

Ich hätte mir gewünscht die Sterne würden heller funkeln


Zum Inhalt:
Emma arbeitet von Zuhause aus. Alles was sie dafür braucht ist ihr Laptop. Ziemlich praktisch für jemanden, der ein Nachtmensch ist und erst so richtig aktiv wird, wenn die Sonne untergegangen ist.
Nur leider ist dieser scheinbar perfekte „Arbeitsplatz“ für einen Menschen, der sich einigelt ungeeignet: die Einkäufe bringt der Lieferservice und für das Sportprogramm gibt es die Dachterrasse – mehr braucht Emma nicht.
Nur blöd, wenn auf einmal in der Wohnung nebenan ein neuer Nachbar einzieht, der im Gegensatz zur Vormieterin beabsichtigt seine Hälfte der Dachterrasse zu nutzen.


Zum Cover:
Das Cover ist traumhaft. Unten rechts ist es dunkelblau und wird im Verlauf nach oben immer heller. Warum es heller wird? Wegen der Lichterketten, die gespannt sind. Oben links sieht man dann viele goldene Punkte, die für die einzelnen Lichter stehen.

Meine Meinung / Bewertung:
Ich hatte über das Buch nur Gutes gehört und wollte mich nun selber davon überzeugen. Die Leseprobe sagte mir zu und versprach eine tolle Story.
Zu Beginn fand ich es erschreckend zu lesen wie realitätsnah die Autorin die Gefühle und das Verhalten der Protagonistin Emma beschreibt. Ich habe mich hier und da wiederfinden können. Dadurch wurde das Buch nur umso interessanter für mich.
Jetzt kommt das große Aber: Emma ist mir durch und durch unsympathisch. Mir ist bewusst, dass soziale Unbeholfenheit zu ihrem Charakter gehört. Und auch mit ihrem kleinen Lügenkonstrukt habe ich kein Problem. Aber ihre Gedankengänge im Bezug auf Nathan waren für mich absolut nicht nachvollziehbar. Besonders gestört hat mich ihre Eifersucht.
Nathan hingegen ist ein super Charakter, über den ich gerne noch mehr gelesen hätte. Er ist super sympathisch, versucht seinen Platz im Leben zu finden und mit der Vergangenheit abzuschließen bzw. sie zu verarbeiten.
Denn genau wie Emma hat auch Nathan ein traumatisches Ereignis erlebt, das sein Leben weiterhin beeinflusst. Nur geht er ganz anders als Emma damit um. Ich erkenne dieses gegensätzliche Verhalten der Protagonisten als ein von der Autorin gekonnt eingesetztes rhetorisches Mittel an. Generell hat sie einen sehr schönen Schreibstil, durch den sich das Buch sehr flüssig liest. Auch die Nebencharaktere sind liebenswert und das Finale ist auch toll. Insgesamt ein wirklich schönes Buch über zwei junge Erwachsene, die ein wenig vom Weg abgekommen sind. Wirklich zu empfehlen – wenn da nur nicht Emma wäre.

Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, aber „Nebenan funkeln die Sterne“ konnte mich leider nicht überzeugen. Um das Cover aufzugreifen: meine Lichterkette hat nicht hell gestrahlt, sondern vielmehr immer mal wieder geflackert.

Sterne: 3 von 5!

Viel Spaß beim Lesen!

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naddisblog naddisblog

Veröffentlicht am 18.12.2018

Hat mich leider enttäuscht

Cover:
Das Cover sieht durch die Lichterketten sehr romantisch aus und auch die Farben passen sehr gut mit dem hellen blau, der den Himmel zeigt.


Meine Meinung:
Ein Buch wo ich mich drauf gefreut habe, ... …mehr

Cover:
Das Cover sieht durch die Lichterketten sehr romantisch aus und auch die Farben passen sehr gut mit dem hellen blau, der den Himmel zeigt.


Meine Meinung:
Ein Buch wo ich mich drauf gefreut habe, da es mich sehr angesprochen hat. Nur dann kam der Dämpfer... Ich habe mit einer romantischen Geschichte gerechnet zumindest klang der Klappentext sehr danach, aber weit gefehlt. Es geht um Emma, deren ganzes Leben sich nur um Instagram dreht, alles dort ist Friede Freude Eierkuchen. Viele Follower und alle zeigen ihre Scheinwelt, auch sie.

Mehr als die Hälfte das Buch geht es nur um Emma und ihre Instagramscheinwelt. Wie man sich davor präsentieren muss, den zwang den sie spürt. Keiner weiß, wer sie wirklich ist und was sie zu verstecken versucht. Sie lügt alle um sie herum an. Ich wollte sie alle paar Seiten schütteln und ihr eine knallen. Mich hat schon seit langem mehr keine Protagonistin mehr so genervt. Die ganze erste Hälfte war einseitig, eintönig und langatmig und ich habe mehrmals das Buch angesetzt zu lesen. Ich bin jemand, der ungern Bücher abbricht und das eher nicht macht. Aber bei diesem stand ich mehrmals kurz davor.

Als dann endlich Nathan in ihr Leben trat, konnte ich aufatmen. Er hat nochmal richtig Schwung in das Buch gebracht und ich war froh, als er einen teil des Buches einnahm. Das hat ein wenig Abwechslung hereingebracht, was es bitter nötig hatte. Nathan fand ich von Anfang an sympatisch und passte gut in die Geschichte. Er tat mir aber teilweise sehr leid mit dem was Emma mit ihm trieb. Beide zusammen haben so schön miteinander harmoniert.

Den Schreibstil der Autorin fand ich dennoch angenehm zu lesen, obwohl die Handlung bis kurz nach der Hälfte einfach nur nervend war. Was leider auch ein wenig störend war, das die Geschichte nur aus Emmas Sicht erzählt wurde. Das nahm der Geschichte die Dynamik. Was ich aber der Autorin zugutehalten muss, das Setting und die Orte in London waren traumhaft schön erzählt und haben das ganze ein wenig lebendig gemacht. Als wäre man mittendrin, statt nur dabei.

Fazit:
Mit Nebenan funkeln die Sterne konnte mich die Autorin trotz toller Settings und sympatischen Nebencharakter nicht überzeugen. Die Protagonistin hat es leider versaut mit ihrer nervigen Art. Von mir gibt es daher nur 2 von 5 Feen.

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Autor

Lilly Adams

Lilly Adams ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die mit ihrer Familie in München lebt. Nach dem Abitur und einem Zeitschriftenvolontariat absolvierte sie ein Diplomstudium der Germanistik, Journalistik und Kunstgeschichte in Bamberg. Heute arbeitet sie als Schriftstellerin, fürs Fernsehen, gibt Schreibseminare und lektoriert. 

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