Dornteufel
 - Eva Almstädt - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
460 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18339-5
Ersterscheinung: 27.11.2020

Dornteufel

Thriller

(30)

In Manhattan stürzt eine junge Frau von einer Feuertreppe. Das Gesicht der Toten ist das einer Greisin. Der Polizist Ryan Ferland ermittelt, doch die Schwester der Toten blockt alle Fragen ab. – Ein blinder Passagier wird von der Besatzung eines Containerschiffs entdeckt. Doch statt ihm zu helfen, übergibt man ihn an eine dubiose Hilfsorganisation. – Eine Ingenieurin macht in den indischen Labors eines internationalen Kosmetikkonzerns eine ungeheuerliche Entdeckung. Doch niemand glaubt ihr – bis etwas Ungeheuerliches passiert ...
Der bisher einzige Thriller der Bestsellerautorin – international und erschreckend aktuell

Rezensionen aus der Lesejury (30)

Clemens Clemens

Veröffentlicht am 03.01.2021

Wer schön sein will muss leiden!

"Dornteufel" ist der erste Thriller der Autorin Eva Almstädt und mehr als eine gelungene Alternative zu ihren bisher veröffentlichen Ostseekrimis!

Vor den Augen des Polizisten Ryan Ferland stürzt sich ... …mehr

"Dornteufel" ist der erste Thriller der Autorin Eva Almstädt und mehr als eine gelungene Alternative zu ihren bisher veröffentlichen Ostseekrimis!

Vor den Augen des Polizisten Ryan Ferland stürzt sich eine verzweifelte junge Frau in Manhattan von einem Haus. Ihre Haut ist mit Schuppen übersät und fühlt sich ledern an wie wenn man den Dornteufel, eine Echsenart, streicheln würde.
Die junge Ingenieurin Julia Bruck wird von ihrem Arbeitgeber nach Indien geschickt, um die Klimaanlage des Kosmetikkonzerns Serail Almond zu kontrollieren und funktionsfähig zu halten, da ihr Vorgänger auf mysteriöse Weise verschwunden ist.
Bei der Ausführung ihrer Arbeit entdeckt Julia Ungereimtheiten und Schwachstellen im Lüftungssystem und wundert sich über das geradezu diktatorische Sicherheitssystem des Konzerns.
Was verbirgt sich dahinter?
Ist der Vorgänger tatsächlich nur verschwunden?

Eva Almstädt gelingt es in ihrem ersten Thriller gleich von Beginn an einen Spannungsbogen bis zum Ende der Handlung zu erzielen.
Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise über beinahe den kompletten Erdball.
Mal befinden wir uns in New York, dann in Bihar in Indien, auf einem Containerschiff, in Hamburg, in Paris und in den Pyrenäen.
Alle diese Orte werden von Eva Almstädt nach und nach miteinander verbunden und führen zu einem schlüssigen Ende.

Mein Fazit:
Unbedingt lesen!
Ich bin selten so schnell über mehr als 400 Seiten geflogen. Die auftretenden Personen kann man schnell zuordnen und Dank der Überschriften findet der Leser sich auch sofort in den jeweiligen Örtlichkeiten zurecht.
Ob ich nach diesem Thriller je wieder zu einer Hautcreme greifen werde, weiß ich nicht.
Aber wie heißt es so schön: Wer schön sein will muss leiden!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lindia Lindia

Veröffentlicht am 06.12.2020

Ausbaufähige Idee

#inhalt#
In Manhattan stürzt eine junge Frau von einer Feuertreppe. Das Gesicht der Toten ist das einer Greisin. Der Polizist Ryan Ferland ermittelt, doch die Schwester der Toten blockt alle Fragen ab. ... …mehr

#inhalt#
In Manhattan stürzt eine junge Frau von einer Feuertreppe. Das Gesicht der Toten ist das einer Greisin. Der Polizist Ryan Ferland ermittelt, doch die Schwester der Toten blockt alle Fragen ab. - Ein blinder Passagier wird von der Besatzung eines Containerschiffs entdeckt. Doch statt ihm zu helfen, übergibt man ihn an eine dubiose Hilfsorganisation. - Eine Ingenieurin macht in den indischen Labors eines internationalen Kosmetikkonzerns eine ungeheuerliche Entdeckung. Doch niemand glaubt ihr - bis etwas Ungeheuerliches passiert ...

#meinung#
Die Leseprobe zu "Dornteufel" hatte mich wirklich umgehauen! Die Idee fand ich wirklich vielversprechend und der Leseeinstieg war sehr vielversprechend.
Gleich zu Beginn wird nämlich der Versuch erläutert, für die "ewige Jugend" einen Pilz auf der Haut von Menschen zu züchten. Als ich das las, blieb mir erstmal die Luft weg und ich versprach mir einen außerordentlich spannenden Thriller.

Zu Beginn des Buches wurden meine Erwartungen auch erstmal erfüllt. Der mysteriöse Selbstmord, die Ungereimtheiten bei der Obduktion, die merkwürdigen Sicherheitsvorkehrungen in einer indischen Produktionsfirma... Soweit alles ganz interessant.

Jedoch verlor sich die Spannung leider immer weiter, was unter anderem daran lag, dass immer mehr Charaktere hinzukamen.
Dadurch war es nicht nur schwierig, den Überblick zu behalten, sondern man konnte leider auch zu keiner der Figuren wirklich durchdringen. Auch die "Hauptfigur" Julia wirkte auf mich eher kühl und distanziert.

Auch, wenn ich weiß, dass bei einem Thriller nicht unbedingt solche Dinge wie Liebe und Freundschaft im Vordergrund stehen, fand ich es doch schade, dass eben diese nur sehr oberflächlich beschrieben wurden und somit sehr kalt wirken. So wirkte zum Beispiel die Freundschaft zwischen Julia und Sonja irgendwie unecht und fast erzwungen, was ich persönlich sehr schade finde.

Durch die vielen Figuren ging meiner Meinung nach auch ein großer Teil der Spannung verloren. Durch die Perspektivwechsel wird einem vieles schon im Voraus verraten, sodass der eigentliche Wow-Effekt ausbleibt... Es fehlte einfach die Überraschung am Ende. Gerade bei einem Thriller hätte ich mir einiges an Spannung gewünscht - vor allem nach dem wunderbar gelungenen Start! Jedoch blieb der Spannungsbogen ab da leider relativ flach...

#Fazit#
Für zwischendurch ist das Buch ganz nett, da es sich leicht lesen liest... Allerdings fehlte es mir deutlich an Spannung und Geheimnissen, was für mich bei einem Thriller einfach dazu gehört.

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Kimchantal Kimchantal

Veröffentlicht am 06.12.2020

Erster Thriller von Eva Almstaedt

Der Thriller gehört zu den Anfangsjahren von Eva Almstaedt. Durch Ihre Ostseereihe konnte Sie überzeugen, jedoch ist der Thriller nicht das beste was Sie geschrieben hat. Mich konnte er nicht komplett ... …mehr

Der Thriller gehört zu den Anfangsjahren von Eva Almstaedt. Durch Ihre Ostseereihe konnte Sie überzeugen, jedoch ist der Thriller nicht das beste was Sie geschrieben hat. Mich konnte er nicht komplett überzeugen.
Das Cover ist einladend und erzeugt Spannung. Es sieht vielversprechend aus.
Die Spannung wird direkt im Epilog aufgebaut und wird mal mehr oder weniger in den einzelnen Kapiteln gehalten.
Es gibt keine richtige einzelne Geschichte, sondern aufgeteilte Geschichten die zum Ende hin immer mehr zusammenfinden. Durch die Sprünge der einzelnen Geschehnisse und Protagonisten, ist es schwieriger den Überblick zu behalten und sich in eine Person hineinzuversetzen. Die Hauptprotagonisten werden eher weniger beschrieben, was ich etwas störend fand, jedoch im Gesamtbild die Geschichte nicht schlecht macht und die Spannung nicht weniger werden lässt.

Da ich die Ostseereihe von Eva Almstaedt gelesen habe, hat mich dieser Thriller enttäuscht und ich würde ihn nicht noch einmal lesen. Im Gesamtbild ist er nicht schlecht, jedoch auch nicht überzeugend. Deswegen gibt es von mir keine klare Weiterempfehung.

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Anne_de_Boer_schreibt Anne_de_Boer_schreibt

Veröffentlicht am 06.12.2020

Schwaches Debut im Thriller-Genre

Der Thriller dreht sich um das Thema Schönheit, das für viele vor allem Quälerei und Scham bedeutet. Eine junge Frau, die nicht angesehen werden will, stürzt sich verzweifelt in den Tod. Ihr Äußeres ähnelt ... …mehr

Der Thriller dreht sich um das Thema Schönheit, das für viele vor allem Quälerei und Scham bedeutet. Eine junge Frau, die nicht angesehen werden will, stürzt sich verzweifelt in den Tod. Ihr Äußeres ähnelt dem einer alten Greisin mit tiefen Falten und Altersflecken. Wie konnte die Frau so sehr altern? Die Erzählung gibt da auch gleich den ersten Hinweis, dass ein indischer Kosmetik-Großkonzern, der an ewig jugendlicher Haut forscht, involviert ist. Eine bedrohliche Stimmung macht sich breit als Julia Bruck, die ausgeliehene Ingenieurin für Klimatechnik, erfährt, dass ihr direkter Vorgänger im Unternehmen spurlos verschwand.

Der Thriller spielt in Frankreich, Indien, Deutschland und den USA. Das verspricht eine globale Verwicklung der Geschehnisse und unterscheidet sich stark von den bisherigen „Almstädt“ Krimis. Das Cover des Buches allerdings ist der bisherigen Gestaltung der Bücher von Eva Almstädt sehr ähnlich. Da hätte ich mir einen neuen kreativen Weg gewünscht, um dem Thriller mehr Individualität zu geben und ihn klar von den Regio-Krimis abzugrenzen.

Das Thema Schönheit ist Teil des aktuellen Zeitgeschehens und der mysteriöse Selbstmord der jungen „Greisin“ ist spannend erzählt. Im weiteren Verlauf ist der Thriller leider nicht mit der gleichen Intensität geschrieben. Viele Stellen waren für mich nicht nachvollziehbar und manches wurde einfach nicht abschließend geklärt. Außerdem fehlt mir das große emotionale Thema des Romans.

Der Übergang vom regionalen Krimi zum internationalen Thriller ist nicht sehr gut gelungen. „Dornteufel“ ist ein eher schwacher Thriller und bleibt deutlich hinter den Ostseekrimis von Eva Almstädt zurück, die ich mit Begeisterung weiterempfehle.

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Celeste Celeste

Veröffentlicht am 06.12.2020

Auf jeden Fall einen Blick wert!

Das Cover verspricht Schönheit und Spannung. Was es mit den Tücken des Strebens nach Schönheit auf sich hat, weiß man spätestens, wenn man Eva Almstädts Thriller zuklappt. Auch an Spannung mangelt es nicht, ... …mehr

Das Cover verspricht Schönheit und Spannung. Was es mit den Tücken des Strebens nach Schönheit auf sich hat, weiß man spätestens, wenn man Eva Almstädts Thriller zuklappt. Auch an Spannung mangelt es nicht, wobei man sich stets fragt, welche überraschende Katastrophe bzw. eher welcher kaltblütige Mord hinter der nächsten Ecke lauert.

Im "Dornteufel" begleiten wir Julia Bruck auf ihrer geschäftlichen Reise nach Indien, welche zunächst sehr harmlos zu sein scheint. Doch schnell merken wir, dass bei der Firma "Serial Almond" wohl nicht alles mit rechten Dingen zu geht. Auch Julia macht diese Entdeckung und begibt sich damit ungewollt in große Gefahr.

Gleichzeitig bekommen wir einen Einblick in das Leben des New Yorker Detectives Ryan Ferland, dessen letzter Fall ein Suizid ist, hinter dem mehr steckt, als alle - außer ihm - zunächst vermuten.
Auch die schreckliche Reise des Flüchtlings Kamal über den Ozean verfolgen wir gespannt, bis schließlich alle Handlungsstränge zusammen laufen und wir immer neue Figuren kennenlernen, die jeweils auf ihre spezielle Art einzigartig und interessant sind.
Leider verlassen viele dieser Charaktere die Handlung wieder - ob nun tatsächlich oder nur scheinbar, sei vorerst dahin gestellt. Aber am Ende hat man doch das Gefühl, dass jedes Detail zusammenpasst, selbst wenn es mit den schlimmsten vorstellbaren Ergebnissen zusammenhängt.

Was man aus dem Thriller lernen kann, ist auf jeden Fall, dass man der Polizei nicht vertrauen kann - zumindest weder der in Indien noch dem BKA. Das mag aber auch davon abhängen, wie absurd und geheim die Dinge sind, die man sieht und erlebt. Doch trotz allem, was passiert und wenn die Lage noch so aussichtslos erscheint, nimmt Julia schlussendlich einiges auf sich, um mit Hilfe ihres Freundes die Bösen zu überführen und zu beweisen, dass sie im Recht war.

Auch wenn der Erzählstil der Autorin mich sehr überzeugt hat, so war ich doch von den schnellen Handlungssprüngen manchmal ein wenig überrascht, was dazu geführt hat, dass ich den Geschehnissen erst dann wieder folgen konnte, wenn ich die nächsten drei Seiten gelesen hatte. Dadurch wurde allerdings auch Spannung aufgebaut und manche der Rätsel wurden erst ganz am Ende aufgelöst, so dass man doch bis zum Schluss wirklich in der Geschichte gefangen bleibt.

Alles in allem finde ich das Buch wirklich gut und kann es nur empfehlen, auch wenn Julia zum Teil so selbstsicher ist, dass man sich beim Lesen nicht mit ihr fürchten kann. Aber alleine schon, um die vielschichtigen, in ihren Denk- und Handlungsweisen teils so unterschiedlichen Charaktere kennenzulernen, ist das Buch auf jeden Fall ein paar gemütliche Stunden wert.
Und wer wissen will, was es mit dem "Dornteufel", der im Titel benannt wird, auf sich hat, kommt so oder so nicht darum herum, einen Blick in das Buch zu werfen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Schmökern, Mitfiebern und Grübeln!

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Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Olivier Favre

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg. 

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