Dornteufel
 - Eva Almstädt - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Taschenbuch
Thriller
460 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18339-5
Ersterscheinung: 27.11.2020

Dornteufel

Thriller

(32)

In Manhattan stürzt eine junge Frau von einer Feuertreppe. Das Gesicht der Toten ist das einer Greisin. Der Polizist Ryan Ferland ermittelt, doch die Schwester der Toten blockt alle Fragen ab. – Ein blinder Passagier wird von der Besatzung eines Containerschiffs entdeckt. Doch statt ihm zu helfen, übergibt man ihn an eine dubiose Hilfsorganisation. – Eine Ingenieurin macht in den indischen Labors eines internationalen Kosmetikkonzerns eine ungeheuerliche Entdeckung. Doch niemand glaubt ihr – bis etwas Ungeheuerliches passiert ...
Der bisher einzige Thriller der Bestsellerautorin – international und erschreckend aktuell

Rezensionen aus der Lesejury (32)

Susi Susi

Veröffentlicht am 19.02.2021

spannend

Eine Kosmetikfirma macht eine revolutionäre Entdeckung, aber das daraus entwickelte Produkt hat seine Tücken, die natürlich vor der Welt verborgen werden müssen. Aber wie weit wird der Konzern gehen, um ... …mehr

Eine Kosmetikfirma macht eine revolutionäre Entdeckung, aber das daraus entwickelte Produkt hat seine Tücken, die natürlich vor der Welt verborgen werden müssen. Aber wie weit wird der Konzern gehen, um sein Geheimnis zu hüten ?

Sehr spannender Krimi. Ich habe eins der Ostseebücher von der Autorin gelesen und es hatte mir nicht so gut gefallen, bzw. keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dies Buch hier ist wesentlich besser und spannender. Ein großer Teil ist durch den Prolog zwar schon vorhersehbar, sodass viele überraschenden Wendungen nicht wirklich überraschend waren, was den Buch aber keinen Abbruch tat, da es dennoch spannend war. Der Schreibstil liest sich flott und ich fand, dass das Buch ein richtiger Pageturner war, den man kaum weglegen wollte. Vielleicht lese ich doch wieder was von der Autorin (was ich nach dem Ostseekrimi nicht tun wollte, weil das nur ein 08/15 Krimi war). Das Cover finde ich auch klasse. Kann mir auch gut eine Verfilmung vorstellen. Eine wichtige Erklärung fand ich etwas schwach, aber egal, es hat Spaß gemacht zu lesen.

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Suedhessin Suedhessin

Veröffentlicht am 23.01.2021

Wer schön sein will muss leiden?

Julia Bruck geht als Ingenieurin für ein halbes Jahr ins Forschungszentrum eines Kosmetikkonzerns nach Indien. Dort macht sie eine schaurige Entdeckung und muss fliehen. Obwohl sie hartnäckig verfolgt ... …mehr

Julia Bruck geht als Ingenieurin für ein halbes Jahr ins Forschungszentrum eines Kosmetikkonzerns nach Indien. Dort macht sie eine schaurige Entdeckung und muss fliehen. Obwohl sie hartnäckig verfolgt wird, lässt sie nicht locker und will herausfinden, was in Indien genau passiert. Parallel dazu wird ein französischer Journalist ermordet und in New York stürzt sich ein junge Frau, die aussieht wie eine Greisin, in den Tod. Wie hängen diese Ereignisse zusammen?

In ihrem gewohnt flüssigen, detaillierten Schreibstil führt uns Eva Almstädt in die Welt eines international agierenden Pharmakonzerns, geführt von einer skrupellosen, eiskalten Vorstandsvorsitzenden und ihrer rückgratlosen Männerriege. Ohne Rücksicht auf Verluste ist deren einziges Ziel der maximale Profit. Das erinnert fatal an einige multinationale Konzerne in der Realität!

Die Autorin beschreibt ihre Akteure sehr genau, man kann sich recht schnell ein Bild machen. Am sympathischsten ist mir Julia, die in ihrer geradlinige Art versucht, gegen das entdeckt Unrecht anzukämpfen. Zwischendurch lässt sie sich durch ihre große Angst ein wenig vom Weg abbringen, erkennt dann aber doch, dass sie die Sache beenden muss. Auch der New Yorker Polizist Ferland, der sich in den Fall verbeißt wie ein Terrier, ist mir ans Herz gewachsen. Gegenpol sind Catherine Almond, die Vorstandsvorsitzende, deren Skrupellosigkeit nicht zu überbieten ist und ihre Vorstandskollegen, die ihr wie kleine Hündchen folgen. Ein wenig rätselhaft ist Robert, der immer wieder kurz auftaucht und wieder verschwindet. Wo er in die Geschichte einzuordnen ist, wusste ich lange nicht.

Es war manchmal nicht leicht, aufgrund der Vielzahl der Charaktere den Überblick zu behalten. Die Kennzeichnung der Kapitel durch die vorangestellten Ortsangaben machten es etwas einfacher.

Obwohl ich das Buch als spannend empfunden habe, würde ich es jedoch nicht als Thriller bezeichnen. Für mich ist es ein gut gemachter Krimi. Mir fehlte ein bisschen die "atemlose Spannung", die einen Thriller auszeichnet.

Fazit: Wer atemlose Spannung von der ersten bis zur letzten Seite erwartet, wird hier enttäuscht sein. Trotzdem finde ich das Buch als spannenden Krimi mit manchmal beängstigendem Bezug zur Realität absolut lesenswert. Deshalb vergebe ich 4 Sterne.

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Clemens Clemens

Veröffentlicht am 03.01.2021

Wer schön sein will muss leiden!

"Dornteufel" ist der erste Thriller der Autorin Eva Almstädt und mehr als eine gelungene Alternative zu ihren bisher veröffentlichen Ostseekrimis!

Vor den Augen des Polizisten Ryan Ferland stürzt sich ... …mehr

"Dornteufel" ist der erste Thriller der Autorin Eva Almstädt und mehr als eine gelungene Alternative zu ihren bisher veröffentlichen Ostseekrimis!

Vor den Augen des Polizisten Ryan Ferland stürzt sich eine verzweifelte junge Frau in Manhattan von einem Haus. Ihre Haut ist mit Schuppen übersät und fühlt sich ledern an wie wenn man den Dornteufel, eine Echsenart, streicheln würde.
Die junge Ingenieurin Julia Bruck wird von ihrem Arbeitgeber nach Indien geschickt, um die Klimaanlage des Kosmetikkonzerns Serail Almond zu kontrollieren und funktionsfähig zu halten, da ihr Vorgänger auf mysteriöse Weise verschwunden ist.
Bei der Ausführung ihrer Arbeit entdeckt Julia Ungereimtheiten und Schwachstellen im Lüftungssystem und wundert sich über das geradezu diktatorische Sicherheitssystem des Konzerns.
Was verbirgt sich dahinter?
Ist der Vorgänger tatsächlich nur verschwunden?

Eva Almstädt gelingt es in ihrem ersten Thriller gleich von Beginn an einen Spannungsbogen bis zum Ende der Handlung zu erzielen.
Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise über beinahe den kompletten Erdball.
Mal befinden wir uns in New York, dann in Bihar in Indien, auf einem Containerschiff, in Hamburg, in Paris und in den Pyrenäen.
Alle diese Orte werden von Eva Almstädt nach und nach miteinander verbunden und führen zu einem schlüssigen Ende.

Mein Fazit:
Unbedingt lesen!
Ich bin selten so schnell über mehr als 400 Seiten geflogen. Die auftretenden Personen kann man schnell zuordnen und Dank der Überschriften findet der Leser sich auch sofort in den jeweiligen Örtlichkeiten zurecht.
Ob ich nach diesem Thriller je wieder zu einer Hautcreme greifen werde, weiß ich nicht.
Aber wie heißt es so schön: Wer schön sein will muss leiden!

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Lindia Lindia

Veröffentlicht am 06.12.2020

Ausbaufähige Idee

#inhalt#
In Manhattan stürzt eine junge Frau von einer Feuertreppe. Das Gesicht der Toten ist das einer Greisin. Der Polizist Ryan Ferland ermittelt, doch die Schwester der Toten blockt alle Fragen ab. ... …mehr

#inhalt#
In Manhattan stürzt eine junge Frau von einer Feuertreppe. Das Gesicht der Toten ist das einer Greisin. Der Polizist Ryan Ferland ermittelt, doch die Schwester der Toten blockt alle Fragen ab. - Ein blinder Passagier wird von der Besatzung eines Containerschiffs entdeckt. Doch statt ihm zu helfen, übergibt man ihn an eine dubiose Hilfsorganisation. - Eine Ingenieurin macht in den indischen Labors eines internationalen Kosmetikkonzerns eine ungeheuerliche Entdeckung. Doch niemand glaubt ihr - bis etwas Ungeheuerliches passiert ...

#meinung#
Die Leseprobe zu "Dornteufel" hatte mich wirklich umgehauen! Die Idee fand ich wirklich vielversprechend und der Leseeinstieg war sehr vielversprechend.
Gleich zu Beginn wird nämlich der Versuch erläutert, für die "ewige Jugend" einen Pilz auf der Haut von Menschen zu züchten. Als ich das las, blieb mir erstmal die Luft weg und ich versprach mir einen außerordentlich spannenden Thriller.

Zu Beginn des Buches wurden meine Erwartungen auch erstmal erfüllt. Der mysteriöse Selbstmord, die Ungereimtheiten bei der Obduktion, die merkwürdigen Sicherheitsvorkehrungen in einer indischen Produktionsfirma... Soweit alles ganz interessant.

Jedoch verlor sich die Spannung leider immer weiter, was unter anderem daran lag, dass immer mehr Charaktere hinzukamen.
Dadurch war es nicht nur schwierig, den Überblick zu behalten, sondern man konnte leider auch zu keiner der Figuren wirklich durchdringen. Auch die "Hauptfigur" Julia wirkte auf mich eher kühl und distanziert.

Auch, wenn ich weiß, dass bei einem Thriller nicht unbedingt solche Dinge wie Liebe und Freundschaft im Vordergrund stehen, fand ich es doch schade, dass eben diese nur sehr oberflächlich beschrieben wurden und somit sehr kalt wirken. So wirkte zum Beispiel die Freundschaft zwischen Julia und Sonja irgendwie unecht und fast erzwungen, was ich persönlich sehr schade finde.

Durch die vielen Figuren ging meiner Meinung nach auch ein großer Teil der Spannung verloren. Durch die Perspektivwechsel wird einem vieles schon im Voraus verraten, sodass der eigentliche Wow-Effekt ausbleibt... Es fehlte einfach die Überraschung am Ende. Gerade bei einem Thriller hätte ich mir einiges an Spannung gewünscht - vor allem nach dem wunderbar gelungenen Start! Jedoch blieb der Spannungsbogen ab da leider relativ flach...

#Fazit#
Für zwischendurch ist das Buch ganz nett, da es sich leicht lesen liest... Allerdings fehlte es mir deutlich an Spannung und Geheimnissen, was für mich bei einem Thriller einfach dazu gehört.

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Kimchantal Kimchantal

Veröffentlicht am 06.12.2020

Erster Thriller von Eva Almstaedt

Der Thriller gehört zu den Anfangsjahren von Eva Almstaedt. Durch Ihre Ostseereihe konnte Sie überzeugen, jedoch ist der Thriller nicht das beste was Sie geschrieben hat. Mich konnte er nicht komplett ... …mehr

Der Thriller gehört zu den Anfangsjahren von Eva Almstaedt. Durch Ihre Ostseereihe konnte Sie überzeugen, jedoch ist der Thriller nicht das beste was Sie geschrieben hat. Mich konnte er nicht komplett überzeugen.
Das Cover ist einladend und erzeugt Spannung. Es sieht vielversprechend aus.
Die Spannung wird direkt im Epilog aufgebaut und wird mal mehr oder weniger in den einzelnen Kapiteln gehalten.
Es gibt keine richtige einzelne Geschichte, sondern aufgeteilte Geschichten die zum Ende hin immer mehr zusammenfinden. Durch die Sprünge der einzelnen Geschehnisse und Protagonisten, ist es schwieriger den Überblick zu behalten und sich in eine Person hineinzuversetzen. Die Hauptprotagonisten werden eher weniger beschrieben, was ich etwas störend fand, jedoch im Gesamtbild die Geschichte nicht schlecht macht und die Spannung nicht weniger werden lässt.

Da ich die Ostseereihe von Eva Almstaedt gelesen habe, hat mich dieser Thriller enttäuscht und ich würde ihn nicht noch einmal lesen. Im Gesamtbild ist er nicht schlecht, jedoch auch nicht überzeugend. Deswegen gibt es von mir keine klare Weiterempfehung.

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Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Olivier Favre

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg. 

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