Ich bin die Nacht
 - Ethan Cross - Taschenbuch

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10,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
398 Seiten
ISBN: 978-3-404-16923-8
Ersterscheinung: 20.12.2013

Ich bin die Nacht

Thriller

(130)

Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.

 

Pressestimmen

„Dieses Buch von Ethan Cross hat das, was ein gutes Buch braucht: Man will es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend, blutig und verpasst einem regelmäßig eine Gänsehaut.“
"Ein schwarzer Thriller, der gekonnt mit dem Bösen spielt."
"Spannend und subtil, ein typisch amerikanischer Thriller mit doppeltem Boden, der den Leser immer wieder auf die falsche Fährte lockt und am Ende in einem großen Showdown endet."
"Bei diesem Thriller ist Spannung garantiert, die Herztropfen sollten stets griffbereit gehalten werden."

"Für alle Krimileser, die meinen jede Handlung voraussagen zu können, ein absolutes Muss!"

Rezensionen aus der Lesejury (130)

Beate_NerdLounge Beate_NerdLounge

Veröffentlicht am 04.11.2018

Grandioser Start, enttäuschendes Ende

Francis Ackerman junior, gefürchteter Serienkiller, wütet in den USA. Er tötet mehrere Polizisten in Colorado, treibt unglaublich grausame Spielchen und flüchtet dann weiter in Richtung Texas.
Marcus ... …mehr

Francis Ackerman junior, gefürchteter Serienkiller, wütet in den USA. Er tötet mehrere Polizisten in Colorado, treibt unglaublich grausame Spielchen und flüchtet dann weiter in Richtung Texas.
Marcus Williams, früher Polizist bei der Mordkommission in New York City, hat sich nach Ashterton, Texas zurückgezogen, wo er eine Ranch von seiner Tante geerbt hat. Er will einfach nur vergessen, was in seinem früheren Leben passiert ist und im Süden noch einmal neu anfangen. Nur hat er nicht damit gerechnet, dass er sich genau die Kleinstadt ausgesucht hat, wo sich Ackerman schon sein nächstes Opfer sucht. Und auch Marcus beobachtet er schon.

Dieses Buch hätte der gruseligste, spannendste und heftigste Thriller überhaupt werden können… und dann kam das letzte Drittel.
Der Anfang ist so unglaublich spannend, so derart psycho, dass ich das Buch nur untertags lesen konnte, weil ich mich abends allein zuhause zu sehr gefürchtet hätte. Immer wieder hab ich mich selbst dabei ertappt, dass ich laut gesagt habe „nicht im Ernst“, „Aaaalter!“ oder „Waaaaas, das gibt’s nicht!?“.
Ackerman treibt mit seinen Opfern unglaublich perfide Psychospielchen. Er lauert ihnen nicht einfach nur auf und tötet sie. Der Autor spielt in diesem Buch auf heftigste Weise mit den Urängsten der Leser. Angefangen von Frauen, die alleine wohnen, bei denen er plötzlich am Küchentisch sitzt, über Kinderzimmer, wo er sich im Schrank versteckt.
Dazu kommt die durchgehende Spannung, von einem Bogen kann nicht die Rede sein, sie ist quasi durchgehend am Höhepunkt. Als Leser hat man kaum zwei Seiten Zeit um durchzuatmen. Immer wieder kommen neue mögliche Gegner, man weiß (fast) nie wem man vertrauen kann und was genau im Schilde geführt wird.

Ackerman ist als Charakter so gut gemacht, dass man als Leser – obwohl er ein wahnsinniger Serienkiller ist – zumindest ansatzweise verstehen kann, warum es soweit kommen konnte. Seine Vorgeschichte ist derart schlimm, dass man fast schon Mitleid mit dem Täter bekommt. Er ist vielschichtig, gruselig und gleichzeitig unglaublich interessant. Einen perfekteren Täter in einem Thriller gibt es kaum.

Protagonist Marcus dagegen ist der ganz klassische Held, fehlt eigentlich nur noch das Cape. Er ist durch und durch gut, will immer das Richtige tun, die Moral steht über allem und er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und Gerechtigkeitssinn. Leider war er mir fast ein bisschen zu gut. Ich habe sehr mit ihm mitgelitten, mitgefiebert, aber ab und zu hat mich seine Moral schon fast genervt.

Leider nimmt das Buch im letzten Drittel in etwa Formen an, die mir dann nicht mehr so gut gefallen haben. Der Autor übertreibt einfach. Es wird viel zu viel, es passiert alles viel zu schnell, der Leser kommt gefühlt gar nicht mehr mit, wie viele Tote es schon gibt und was sich gerade wo abspielt und warum. Und auch bei der Auflösung der Geschichte habe ich mehr als nur einmal mit den Augen gerollt. Sehr schade.

Unterm Strich ein vielversprechender Thriller, der zum Schluss leider nicht halten konnte, was er anfangs versprochen hat. Aber der Autor hat extrem gruselige Ideen und einen packenden Schreibstil, sodass ich mir den zweiten Teil auf alle Fälle anschauen werde, unter anderem auch weil ich ihn schon hier habe :-) .

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Bluestone Bluestone

Veröffentlicht am 31.10.2018

Einer der besten Antagonisten, von dem ich je gelesen habe

Francis Ackerman junior ist einer der besten Antagonisten, die mir bislang begegnet sind. Mit ihm ist Ethan Cross ein hervorragender Charakter gelungen. Statt das pure Böse darzustellen, lernt man ihn ... …mehr

Francis Ackerman junior ist einer der besten Antagonisten, die mir bislang begegnet sind. Mit ihm ist Ethan Cross ein hervorragender Charakter gelungen. Statt das pure Böse darzustellen, lernt man ihn im Laufe des Buches näher kennen und sieht, wie tiefgründig und komplex dieser Mann ist. Man lernt den skrupellosen Killer kennen, das Genie, das jedem ein Schnippchen schlägt und das teilweise direkt unter der Nase und auch die innere Zerissenheit und Gefühlswelt des von aller Welt gehassten Mannes. Er ist so viel mehr als ein einfacher Bösewicht und stellt für mich den Wahren Reiz des Buches und wohl auch der noch kommenden Reihe dar.

Marcus, unser Hauptprotagonist, kann da nicht mithalten. Zwar zeigt er in seiner Ermittlung großes Genie und auch seine spezielle Fähigkeit kommt ihm da zugute, auch auf Gefahren reagiert er raffiniert und kreativ, aber seine Charakterzüge tragen zu sehr den Charme eines abgewrackten Supercops. Zumindest ist dies den Großteil des Buches so, erst gegen Ende wird er mir sympathischer und entwickelt sich in eine Richtung, die Hoffnung für die nächsten Bände keimen lässt.
Alles in allem besteht sein größter Reiz aber noch im Zusammenspiel mit Ackerman und seiner Jagd. Als eigenständiger Charakter kann er leider noch nicht so überzeugen.

Die Geschichte an sich ist schwierig. Sie wechselt zwischen dem Blick von Marcus, Ackerman und einer dritten, mysteriösen Gestalt. Alles rund um Ackerman, seine Spielchen die er spielt und in denen er immer eine kleine Chance der Rettung lässt, sind sehr gut umgesetzt und immer wieder genial, wenn auch schrecklich für die Opfer. Auch Marcus Geschichte, die Jagd und seine gleichzeitige Flucht, als er sich in die falschen Dinge einmischt, ist sehr spannend. Gespickt mit Verrat, überraschenden Wendungen und den kreativen Ideen von Marcus kann man sie sehr gut verschlingen. Dazu spielt auch der gelungene Schreibstil des Autors mit rein.
Der Höhepunkt, auf den alle Ereignisse zulaufen, hat mich vollends überzeugt. Hier hat der Autor alles richtig gemacht und dem Band ein würdiges Finale geschenkt. Gleichzeitig gibt es jedoch dann noch eine Wendung, die wie eingangs erwähnt die Geschichte schwierig macht. Nämlich zu entscheiden, ob das nun sinnvoll war. Ich selbst halte es für wenig geschickt gelöst, gerade im Vergleich zum restlichen Buch war ich hier ein wenig enttäuscht, da das mehr Mittel zum Zweck war und einiges vom Reiz der vorherigen Erlebnisse wegnimmt.

Doch erfüllt sie ihren Zweck und mit weiteren Neuigkeiten wird dann der Grundstein für den nächsten Band gelegt, der sehr viel verspricht und den man auf jeden Fall lesen will, wenn man den ersten Band beendet hat. Denn das ist erst der Anfang einer Reihe, die sehr viel Potential hat und einen Autor, der dieses auch nutzen kann, wie er hier fast durchgängig bewiesen hat.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem guten Krimi mit genialen Antagonisten ist. Marcus und streckenweise auch der Geschichte muss man Zeit geben sich zu entwickeln, doch genau das lohnt sich und spätestens jede neue Szene zu Ackerman motiviert aufs Neue. Ich war mit Abzug durch die eine Entscheidung begeistert vom Buch und freue mich schon auf die nächsten Bände.

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Tefelz Tefelz

Veröffentlicht am 28.10.2018

Ackermann nervt

Ich war sehr gespannt auf die Serie, die so eingeschlagen hat und war am Ende dann doch etwas enttäuscht. Mir hat irgendwie alles nicht so wirklich gepasst, sei es der Sprecher, noch die Spannung obwohl ... …mehr

Ich war sehr gespannt auf die Serie, die so eingeschlagen hat und war am Ende dann doch etwas enttäuscht. Mir hat irgendwie alles nicht so wirklich gepasst, sei es der Sprecher, noch die Spannung obwohl handwerklich alles richtig gemacht wurde.

Geschichte: Francis Ackermann Junior, ein Mörder, der seine Opfer gerne mit Spielen quält und auch extrem zurichtet , wird von einem Provinzsheriff gefangen genommen, der mit ihm ganz eigenen Pläne hat oder bekommt der Sheriff auch Anweisungen ?

Marcus ein ehemaliger Cop, hat sich im Städtchen Asherton eine kleine Farm zugelegt und lernt Maggie kennen, die Tochter des Sheriffs und kann gleich punkten, als er sie vor einer Horde Säufer retten kann, die er alle verprügelt.

Als Marcus Nachbarin von Ackermann umgebracht wird und der Sheriff Ackermann erwischt, muss er entdecken dass der Sheriff nicht vor hat sich an die üblichen Regeln zu halten und anscheinend gerne selbst Richter und Henker spielt. Dadurch kommen die beiden sich in die Quere und Marcus muss flüchten, da der Sheriff alles daran setzt, ihn als möglichen Täter für so manches Verbrechen einzusetzen...

Während eines Kampfes mit den Deputies kann sich Ackermann Jr. befreien und startet nun ebenfalls einen Amoklauf durch die Gemeinde.

Ich weiß wirklich nicht was ich davon halten soll, zumal mir die Stimme von Ackermann Jr. irgendwann ziemlich auf den Nerv geht. Auch kann es nicht sein, dass Marcus immer wieder befreit wird und Ackermann immer wieder Marcus unter Druck setzen kann. Einmal ist OK, nach dem 3. mal wird das ganze nur lächerlich. Irgendwie hat man das Gefühl, das der Autor unbedingt und um jeden Preis einen neuen Serienkiller aufbauen will, aber leider auch zu Ungunsten der Intelligenz, von der der Leser möglichst nicht viel mitbringen soll, sonst ist der Genuß weg.

Für mich ein Unsägliches Hörbuch mit einer noch unsäglicheren Geschichte. Absolut nichts für mich.

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belli4charlotte belli4charlotte

Veröffentlicht am 08.06.2018

Ich bin die Nacht

Schon das Cover und der Druck an den Seitenrändern lässt die Begierde frei dieses Buch in die Hand zu nehmen und los zu lesen.

Versprochen wird hier ein Thriller und man bekommt so viel mehr.
Von der ... …mehr

Schon das Cover und der Druck an den Seitenrändern lässt die Begierde frei dieses Buch in die Hand zu nehmen und los zu lesen.

Versprochen wird hier ein Thriller und man bekommt so viel mehr.
Von der ersten Seite an ist man mitten in dem Psychothriller und steht Ängste und Unsicherheiten durch.
man lernt Fracis Ackermann kennen und seine dunklen Gedanken.

ich bin fasziniert von der Schreibweise, die so viel packender und spannender ist, als ich jemals dachte.
Mein Herz rast förmlich und meine Augen fliegen nur so dahin über die Buchstaben.
Jede Einzelheit des Buches saugt man in sich auf und kann es nicht mehr weg legen.
zudem es so viele Brüche, Änderungen und Wechselspiele gibt, dass einen schon fast schwindelig wird beim lesen.

Eine Meisterwerk.

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Darkmoon Darkmoon

Veröffentlicht am 26.05.2018

Toller Start in diese Thriller-Reihe

Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos und jedes meiner Opfer bekommt einfe faire Chance, denn ich fordere es zu einem ... …mehr

Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos und jedes meiner Opfer bekommt einfe faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren...

Allein wegen der Aufmachung her hat mich diese Reihe von Ethan Cross schon immer interessiert. Das Buch ist komplett in schwarz gehalten, auch der Titel auf dem Einband ist in schwarz, glänzend und erhaben. Der Buchschnitt ist ebenfalls schwarz und in ihm in weiß ist der Titel des Buches und auch der Name des Autors zu finden.

„Ich bin die Nacht“ ist für mich das vierte Buch des Autors, das ich lese. Wobei ich bei dieser Reihe das Feld sozusagen von hinten aufgerollt habe. Ich habe begonnen mit dem vierten und fünften Teil, dann folgte dieser Teil, welches der erste Band von aktuell fünf ist.

Der Autor hat einen tollen Schreibstil. Dieser ist flüssig zu lesen und er schafft es immer wieder, mich in seinen Geschichten so zu fesseln, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Mit dem Charakter Francis Ackerman junior hat er einen Protagonisten geschaffen, der mich einfach nur fasziniert. Auf der einen Seite der Serienkiller, auf der anderen Seite ein solch brillanter Geist, der in diesem Menschen steckt. So grausam er auch ist, so sehr fasziniert mich seine Geschichte, seine Vergangenheit...

Doch auch die anderen Charaktere haben es in sich. Allen voran natürlich Marcus, der auch in den weiteren Bänden eine große Rolle neben Francis Ackerman junior spielen wird.

Die Geschichte an sich fand ich sehr spannend und ich wusste irgendwann auch nicht mehr, was jetzt eigentlich los ist. Ich konnte mich also voll und ganz in Marcus versetzen. Dazu dann immer wieder die Sequenzen mit Francis Ackerman junior, der Blick in seine Vergangenheit, in sein Wesen, seine Seele...

Es hat mir sehr gefallen, wie der Autor alle Fäden am Ende verknüpft hat und zu einem Strang hat zusammen laufen lassen.
Ich bin wirklich sehr neugierig auf die nächsten zwei Bände, die mir ja noch fehlen und bin gespannt, was uns noch alles erwartet.

Für dieses Buch kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen für jeden, der gerne Thriller liest und den es so wie mich auch, fasziniert, hinter die Fassade zu blicken und zu ergründen, was einen Menschen zu dem gemacht hat, was er ist. Daher vergebe ich auch volle fünf Sterne für dieses grandiose Buch!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Ethan Cross

Ethan Cross - Autor
© Gina Brown

Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors, der mit seiner Frau, drei Kindern und zwei Shih Tzus in Illinois lebt. Nach einer Zeit als Musiker nahm Ethan Cross sich vor, die Welt fiktiver Serienkiller um ein besonderes Exemplar zu bereichern. Francis Ackerman junior bringt seitdem zahlreiche Leser um ihren Schlaf und geistert durch ihre Alpträume. Neben der Schriftstellerei verbringt Ethan Cross viel Zeit damit, sich sozial zu engagieren, wobei ihm vor allem das Thema …

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