Noah
 - Sebastian Fitzek - Taschenbuch

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9,99

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
558 Seiten
ISBN: 978-3-404-17167-5
Ersterscheinung: 18.12.2014

Noah

Thriller

(16)

Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...

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Pressestimmen

»Noah ist wirklich und wahrhaftig ein Pageturner.«

"Es ist eines der Bücher, das man in einem verschlingt und nicht weglegen kann, weil der Plot so erschreckend aktuell ist."
„Sebastian Fitzek hat ein spannendes, aktuelles Buch geschrieben, dessen Handlung einem im ersten Moment nicht neu erscheint  - die sich aber in ungeahnte Richtungen entwickelt."
"Spannend, vielschichtig, einfach verdammt gut. Ein Buch, das mit der letzten Seite nicht zu Ende ist, sondern lange nachwirkt." Hitradio rt1
„Sebastian Fitzek hat die magische Fähigkeit, den Leser immer wieder zu überraschen, in die Irre zu führen, zu schocken, den Atem anhalten zu lassen und in seinen Bann zu ziehen. Noah - unbedingt lesenswert."

Rezensionen aus der Lesejury (16)

lesenbirgit lesenbirgit

Veröffentlicht am 25.11.2016

Spanndend bis zur letzen Seite

Nichts für schwache Nerven. Obwohl es noch einer der harmloseren Bücher von ihm ist. Hat mir meine Kollegin gesagt. Das Projekt Noah worum es in dem Thriller geht, könnte ich mir auch in Wirklichkeit vorstellen. ... …mehr

Nichts für schwache Nerven. Obwohl es noch einer der harmloseren Bücher von ihm ist. Hat mir meine Kollegin gesagt. Das Projekt Noah worum es in dem Thriller geht, könnte ich mir auch in Wirklichkeit vorstellen. Wir die Bevölkerung würden es nach meiner Meinung nicht bemerken. Eine erschreckende Vorstellung. Ich war sofort in der Geschichte gefangen. Habe mit gelitten. Die Passagen die für mich schlimm sind, wie jemand umgebracht wird, habe ich einfach ganz schnell gelesen und nicht an mich heran gelassen. Ansonsten sehr zu empfehlen. Spannend bis zur letzten Seite. Wirklich ein grandioser Thriller.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

MYVTASTIC MYVTASTIC

Veröffentlicht am 23.10.2016

Positive Überraschung

Ich darf an dieser Stelle erwähnen: Bereits nach den ersten 50 Seiten war ich völlig gefangen in dem Schreibstil den der Autor hier an den Tag legt. Im Gegensatz zu dem Buch, was ich zuvor von ihm gelesen ... …mehr

Ich darf an dieser Stelle erwähnen: Bereits nach den ersten 50 Seiten war ich völlig gefangen in dem Schreibstil den der Autor hier an den Tag legt. Im Gegensatz zu dem Buch, was ich zuvor von ihm gelesen hatte, war das genaue Gegenteil der Fall. Ich habe mich bereits mit und vor allem nach dem Prolog an Noahs Seite versetzt gefühlt.
Noah, welcher nicht weiß, wer er ist oder woher er kommt, nicht mal weiß, wie alt er überhaupt ist.
Alles, was er weiß, wer er von seinem "Freund" Oscar, welcher ihm im kalten Berlin das Leben gerettet hat und sich seiner angenommen hat.
Noah, welcher vereinzelt Hinweise in seinem eigenen Kopf findet, versucht mit Oscar herauszufinden, wer er ist und woher er kommt, auch wenn ihn das manchmal nur noch mehr verwirrt, als das er das eh schon ist.
Wem kann er trauen? Wer meint es wirklich gut mit ihm und ist auch Oscar wirklich der, der er vorgibt zu sein.

Bereits im Prolog taucht zudem Alicia auf, welche in den Slums von Manila nicht nur um ihr eigenes Leben kämpft, sondern auch um das ihrer Söhne Noel und Jay.
Gerade diese Passagen fand ich angesichts der momentanen besonderen Flüchtlingssituation passend und wirklich realitätsgetreu geschrieben, auch wenn es zu dem Zeitpunkt, zu dem der Roman entstanden ist, vermutlich noch nicht so präsent war wie jetzt.
Alicia muss, um ihr eigenes Überleben kämpfend und auf der Flucht, eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Leben verändern wird und ich hätte ehrlich gesagt - auch wenn ich an dieser Stelle nicht sagen werde, was ich meine - an ihrer Stelle nicht gewußt, wie ich mich richtig hätte entscheiden sollen.

Zwei Charaktere, die gerade für Noah auf eine sehr große Rolle zu spielen scheinen, waren Celine und Altmann.
Celine, eine New Yorker Reporterin ist eher zufällig in die ganze Sache verwickelt, auch wenn sie Noah das eine oder andere Mal wirklich behilflich sein kann - mal ohne sich dessen bewusst zu sein, mal durchaus wissend, was sie tut..
Altmann, ein Auftragskiller, welcher Noah eigentlich die Radieschen von unten zeigen soll, hat mir persönlich ja wirklich gut gefallen. Gerade eine seiner ersten Begegnungen mit Noah, nach dessen Wiederauftauchen, habe mich - trotz, dass es in dieser Situation vielleicht nicht mal angebracht war - wirklich zum Schmunzeln gebracht.
Im Laufe des Buches habe ich ihn wirklich lieb gewonnen, zumal er verschiedene Charakterzüge an den Tag gelegt hat, den man von einem Auftragskiller so eigentlich gar nicht erwartet.
Umso mehr es zum Ende hinging, um so mehr hatte ich das Gefühl, selbst an Noahs Stelle zu sein, selbst Licht in meine wirren Gedanken bringen zu können und das auf eine Art und Weise, welche mich regelrecht ans Buch gefesselt hat.
Natürlich werde ich nicht verraten, worauf alles hinaus läuft, aber ich kann durchaus sagen, dass ich es so in der Hinsicht, nicht wirklich hundertprozentig erwartet hätte und Sebastian Fitzek mich in manchen Momenten sogar hat sprachlos machen können: Und das passiert wirklich sehr, sehr selten.

Sebastian Fitzek spricht in diesem Buch vor allem die Überbewölkerung der Welt an und setzt sie - in meinen Augen - so gut um, dass man selbst beginnt, über die ganze Sache noch weiter nachzudenken, als das man das vielleicht eh schon tut.
Mit einer gehörigen Portion Spannung, zusammen mit etlichen fiesen Cliffhängern und auch einer Menge Persönlichkeit und Gefühl hat der Autor einen Thriller geschaffen, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte und welcher mich persönlich wirklich überraschen konnte: Positiv.

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hulahula2000 hulahula2000

Veröffentlicht am 10.10.2016

Wer bin ich?

Wenn man nicht mehr weiß, wer man ist, keinen Namen mehr hat und keine Erinnerung, warum man in Berlin ist, weiß man auch nicht mehr wem man trauen kann. So ergeht es Noah. Diesen Namen haben ihm die Obdachlosen ... …mehr

Wenn man nicht mehr weiß, wer man ist, keinen Namen mehr hat und keine Erinnerung, warum man in Berlin ist, weiß man auch nicht mehr wem man trauen kann. So ergeht es Noah. Diesen Namen haben ihm die Obdachlosen gegeben, mit denen er durch die Straßen der Hauptstadt zieht und welchen er in seiner rechten Hand tätowiert hat. Nach und nach kommt er seiner Vergangenheit auf die Spur und muss dabei erkennen, dass man nicht immer der ist, für den man sich selbst hält. Und dass nicht nur eine Person ihn gerne aus dem Weg schaffen würde, da er in Verbindung mit einer globalen Verschwörung steht.

Mal ein bisschen anderer Fitzek als man ihn sonst kennt. Der Thriller, der sich viel mit dem Ende der Menschheit beschäftigt, führt einen in eine andere Themenwelt als vorherige Romane. Allerdings tut er dies äußerst gelungen. Mehrere Erzählstränge geben dem Buch die nötige Tiefe und die Hintergrundinformationen, die der Leser für das Verständnis braucht. Fachbegriffe und Theorien werden gut aufgedröselt und angenehm erklärt. Dies liegt nicht zuletzt an den gut beschriebenen und sympathischen Figuren, die Fitzek in seiner Geschichte einbaut. Die Zusammenführung der Fäden der Handlung gelingt ebenfalls hervorragend und man kann immer gut nachvollziehen, welche Sichtweise man in dem Moment eingenommen hat. Der Aufgriff eines immer wieder aktuellen Themas regt zum Nachdenken an und ist trotz seiner Dramatik in einer Nebenhandlung nicht zu sehr in die Breite gezogen.
Der Schreibstil von Fitzek ist trotz leichter Themenwandlung natürlich der gleiche geblieben. Die Kapitel haben eine gute Länge, sodass man beim Lesen auch "vorankommt". Die vielen unterschiedlichen Charaktere kommen einem nicht unnötig vor und man möchte bei jedem wissen wie es weitergeht. Die Auflösung hat es in sich und ist die Krönung eines tollen Thrillers.

"Noah" von Sebastian Fitzek ist ein spannender Roman, der mit seinen 550 Seiten nie langatmig oder schleppend wird. Die Schnitzeljagd zusammen mit dem Hauptcharakter ist fesselnd und somit ist dieses Buch unbedingt weiterzuempfehlen.

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ThePassionOfBooks ThePassionOfBooks

Veröffentlicht am 24.09.2016

Noah

Mein nächster Fitzek!! Ich habe mich so so sehr auf dieses Buch gefreut und wurde natürlich nicht enttäuscht, im Gegenteil Sebastian Fitzek ist es wieder einmal gelungen meine sowieso schon hohen Erwartungen ... …mehr

Mein nächster Fitzek!! Ich habe mich so so sehr auf dieses Buch gefreut und wurde natürlich nicht enttäuscht, im Gegenteil Sebastian Fitzek ist es wieder einmal gelungen meine sowieso schon hohen Erwartungen noch zu übertreffen. Die Geschichte nimmt Ausmaße an mit denen ich zu keinem Zeitpunkt gerechnet hätte.
Das Tempo ist rasant, actionreich und gespickt mit vielen überraschenden Ereignissen.
Noah lebt auf der Straße gemeinsam mit Oscar, einem Obdachlosen der ihm das Leben gerettet hat. Doch warum wurde er, Noah, überhaupt angeschossen? Wer verfolgt ihn? Dies sind nur zwei von zahlreichen Fragen denen Noah sich stellen muss, der zu allem Überfluss auch noch sein Gedächtnis verloren hat. Wie gravierend seine Situation ist weiß kann er zu Beginn nicht einmal ahnen. Noah`s Weg zu begleiten und mit ihm auf der Spur seines Ichs zu sein war überaus spannend und ich war gefesselt von den Geschehnissen. Über die weiteren Figuren möchte ich an dieser Stelle gar nicht ins Detail gehen um keine Informationen vorzugreifen, das würde nur die Spannung nehmen.
Zum Ende hin spürte ich immer mehr Beklemmung aufgrund des vorrangigen Themas, welches das Buch behandelt. Mit seiner Geschichte regt Sebastian Fitzek zum Nachdenken an und man kommt ins Grübeln über sich selbst, die Welt, die heutige Konsumgesellschaft und ihre Auswirkungen.

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NicoleP NicoleP

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Thriller, der diese Bezeichnung auch verdient

Ein Mann erwacht und weiß nicht, wer er ist. Im rechten Handballen sind die Buchstaben NOAH eintätowiert. Und so wird er auch unter den Obdachlosen genannt, unter denen er lebt.

Auf der Suche nach sich ... …mehr

Ein Mann erwacht und weiß nicht, wer er ist. Im rechten Handballen sind die Buchstaben NOAH eintätowiert. Und so wird er auch unter den Obdachlosen genannt, unter denen er lebt.

Auf der Suche nach sich selbst macht Noah immer mehr Entdeckungen, die eher mehr Verwirrung als Ordnung bringen. Warum will ihn jemand töten, und welche Organisationen stecken mit drin? Schließlich findet Noah heraus, dass er etwas mit der Zukunft der Menschheit zu tun hat. Das Thema in diesem Buch ist die wachsende Anzahl an Menschen auf unserer Erde und wie wir alle mit den Ressourcen umgehen.

Sebastian Fitzek verflechtet die Thematik des Zustandes unserer Erde und was ihr angetan wird mit einer fesselnden Geschichte. Dabei lässt er dem Leser genug Raum, auch über das eigene Verhalten nachzudenken – ohne belehrend zu wirken.

Der Name NOAH ist passend gewählt, denn auch der biblische Noah musste auswählen, wer mit auf die Arche durfte. Wer den Roman gelesen hat, wird dies bestätigen können. Wer Thriller mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

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