Noah
 - Sebastian Fitzek - Taschenbuch

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10,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
558 Seiten
ISBN: 978-3-404-17167-5
Ersterscheinung: 18.12.2014

Noah

Thriller

(48)

Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...

Pressestimmen

»Noah ist wirklich und wahrhaftig ein Pageturner.«

"Es ist eines der Bücher, das man in einem verschlingt und nicht weglegen kann, weil der Plot so erschreckend aktuell ist."
„Sebastian Fitzek hat ein spannendes, aktuelles Buch geschrieben, dessen Handlung einem im ersten Moment nicht neu erscheint  - die sich aber in ungeahnte Richtungen entwickelt."
"Spannend, vielschichtig, einfach verdammt gut. Ein Buch, das mit der letzten Seite nicht zu Ende ist, sondern lange nachwirkt." Hitradio rt1
„Sebastian Fitzek hat die magische Fähigkeit, den Leser immer wieder zu überraschen, in die Irre zu führen, zu schocken, den Atem anhalten zu lassen und in seinen Bann zu ziehen. Noah - unbedingt lesenswert."

Rezensionen aus der Lesejury (48)

IsabelPatricia1992 IsabelPatricia1992

Veröffentlicht am 16.11.2020

Der beste Fitzek

Du wachst auf, kennst deinen Namen nicht und lebst auf der Straße. Dir fehlt jegliche Erinnerung an dein vorheriges Leben. Klingt furchtbar? Ist Noah, dem Protagonisten aus Fitzeks gleichnamigen Thriller ... …mehr

Du wachst auf, kennst deinen Namen nicht und lebst auf der Straße. Dir fehlt jegliche Erinnerung an dein vorheriges Leben. Klingt furchtbar? Ist Noah, dem Protagonisten aus Fitzeks gleichnamigen Thriller aber genau so passiert.

Die Story ist unglaublich komplex, das merkt man wahrscheinlich auch daran, dass dieses Buch mindestens 100 Seiten länger ist als der übliche Fitzek, aber jede Seite hat ihren Platz in diesem Buch verdient. Klar, wir wissen alle wie Fitzek schreibt, natürlich nimmt die Story Wendungen die wir nicht erahnen, aber von dieser Thematik war ich dann doch positiv überrascht.

Für mich ist Noah mit Abstand das beste Buch, dass Fitzek je geschrieben hat und ja, ich habe am Ende sogar ein paar Tränen verloren.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Aprikosa Aprikosa

Veröffentlicht am 27.10.2020

Verschwörungstheorie in einem authentischen Thriller

Er weiß nicht wer er ist und hat offenbar sein Gedächtnis verloren. Der Name “Noah” ist in seine Hand tätowiert und so wird er dann genannt. Was er noch weiß ist, dass jemand ihn umbringen wollte. Er zieht ... …mehr

Er weiß nicht wer er ist und hat offenbar sein Gedächtnis verloren. Der Name “Noah” ist in seine Hand tätowiert und so wird er dann genannt. Was er noch weiß ist, dass jemand ihn umbringen wollte. Er zieht mit seinem obdachlosen Kumpel herum und sie versuchen gemeinsam herauszufinden was geschehen ist. Sein Kumpel ist sehr paranoid und Verschörungstheoretiker. So glaubt er zum Beispiel daran, dass hinter den Postleitzahlen ein System zur Überwachung steckt.
Und Verschwörung ist hier ein Schlüsselwort. Denn das Buch ist definitiv ein Verschwörungsroman. Es herrscht die Manilla-Grippe und Noah ist ein wichtiges Element in einer Verschwörung.
Viel mehr möchte ich gar nicht verraten und das wird auch schon im schon im Klappentext verraten.
Es sind auch einige Kapitel zu einem Handlungsstrang in den Slums, die ich nicht so notwendig für die Geschichte gewesen wären. Zumindest in dem Ausmaß hätte ich das nicht gebraucht. Für mich hat es das Buch unnötig aufgebläht.
Das Buch war super spannend und der Schreibstil flüssig. Es gab viele nicht zu erwartende Wendungen und am Ende war ich einfach geflasht von der Story. Es ist auch erstaunend wie Fitzek damals über Pandemien und Viren recherchiert hat und wie sich die Menschen verhalten würden. Das ist unglaublich authentisch und macht das Buch besonders.

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NikasLesewahnsinn NikasLesewahnsinn

Veröffentlicht am 23.07.2020

Noah

Ich glaub dieses Buch ist das erste von dem Autor, wo ich mich mit einer Rezension schwer tue.
Grundprinzipiell finde ich die Thematik aktueller denn je. Auch der Denkansatz der Gesellschaft trifft absolut ... …mehr

Ich glaub dieses Buch ist das erste von dem Autor, wo ich mich mit einer Rezension schwer tue.
Grundprinzipiell finde ich die Thematik aktueller denn je. Auch der Denkansatz der Gesellschaft trifft absolut auf unsere weltliche Bevölkerung zu. Der Klimawandel, die Folgen und auch der Luxus unserer Gesellschaft ist super aufgegriffen und eingebaut.

Das Buch ist 2014 erschienen und man denkt aktuell beim lesen, puh was damals reine Fiktion war, ist heute teilweise eingetroffen. Das bereitet einen manchmal schon Gänsehaut.

Die Handlung war mir teilweise aber schon zu wirr, zu sprunghaft und ich musste mich zeitweise echt quälen. Die Auszüge in den Slums finde ich nicht hilfreich fürs vorankommen. Ich hätte sie gefühlt nicht gebraucht.
Außerdem gab es für mich Szenen, die man hätte kürzer halten können. Auch waren für mich ein paar wenige Logikfehler drin.
Das Geschehen wurde für mich von Seite zu Seite immer abstruser und hatte viel zu viele seltsame Verwicklungen und Wendungen.
Für mich überschlug es sich in manchen Szenen.

Der Schreibstil in sich ist absolut in Fitzek Manier, aber definitiv für mich eines der schwächsten Bücher von ihm.
Das Cover finde ich dagegen sehr cool gestaltet, die weiße Hand auf dem Buch leuchtet im dunkeln. Ein sehr überraschendes Detail.

Ich bin dennoch gespannt auf das nächste Buch von Sebastian Fitzek, denn ich weiß, dass dies hier für mich nur ein Ausreißer war.

Von mir gibt es 2 von 5 Sterne

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Noras_buchwelt Noras_buchwelt

Veröffentlicht am 14.06.2020

Wer bin ich?

Noah kann sich nicht daran erinnern wer er ist, auch seinen Namen weiß er nicht. Doch da in seiner Hand ein Tattoo mit dem Namen Noah gestochen ist, nimmt er sich zunächst diesen an. -zusammen mit seinem ... …mehr

Noah kann sich nicht daran erinnern wer er ist, auch seinen Namen weiß er nicht. Doch da in seiner Hand ein Tattoo mit dem Namen Noah gestochen ist, nimmt er sich zunächst diesen an. -zusammen mit seinem Freund Oscar versucht er herauszufinden, wer er eigentlich ist und geht seiner Vergangenheit auf die Spur.

Typisch für Fitzek sind mehrere Erzählstränge. Während es hauptsächlich um die Figur Noah geht, wird in der Nebenhandlung die Geschichte einer sich ausbreitenden Pandemie beschrieben.

Zum letzten Drittel des Buches hin treffen beide Erzählstränge aufeinander und die verschiedenen Welten vermischen sich. Erst zum Ende hin erfährt man, wie Noah nun mit einer Pandemie im Zusammenhang steht.

Mehr verate ich nicht, dafür müsst ihr das Buch schon selbst lesen ;)

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_books_lara_ _books_lara_

Veröffentlicht am 20.12.2019

Nicht nur nervenaufreibend, sondern auch emotional mitreißend!

*Die Aufmachung*

Wie das Cover jedes guten Thrillers ist auch "Noah" sehr geheimnisvoll und mysteriös gestaltet, mit einem Gruselfaktor, der eindeutig in die Geschichte passt. Zwar wirkt die Aufmachung ... …mehr

*Die Aufmachung*

Wie das Cover jedes guten Thrillers ist auch "Noah" sehr geheimnisvoll und mysteriös gestaltet, mit einem Gruselfaktor, der eindeutig in die Geschichte passt. Zwar wirkt die Aufmachung eher wie die für einen Horrorthriller, was "Noah" eigentlich nicht ist, aber doch macht sie neugierig und zieht mit Sicherheit viele Menschen in ihren Bann. So war es schließlich auch bei mir.


*Der Schreibstil*

Da ich das Buch gehört und nicht gelesen habe, kann ich natürlich nicht sagen, ob mir einige Fehler die Sprache betreffend aufgefallen sind, aber die Art, wie das Buch geschrieben ist, hat mir sehr gut gefallen. Ich kenne Fitzeks Schreibstil mittlerweile ganz gut und war sofort mitgerissen von der Raffinesse, mit der er die Sprache bei den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten ändert. Das ist mir auch bei seinem Buch "Amokspiel" bereits aufgefallen, schaut also wenn wir wollt auch bei der Rezension dazu vorbei.


*Idee und Umsetzung*

Die Idee des Buches ist eine sehr aktuelle, und zwar die drastische Überbevölkerung der Erde sowie die Leiden der Menschen in ärmeren Ländern, während die Staaten, die über eine gute Wirtschaft verfügen, viel zu verschwenderisch mit dem, was sie haben, umgehen. So gesehen hat mich also allein schon die Grundidee des Thrillers überzeugt, aber auch alles andere, was dazu gehört, konnte mich mitreißen.
Noah war ein sehr interessanter Protagonist, da ich als Leserin nie mehr über ihn wusste als er über sich. Ich habe mit ihm zusammen nach seiner Identität gesucht, als wären wir eine Person gewesen, obwohl er ja eigentlich "nur" eine fiktive Figur ist. Auch Oscar (oder Oskar - ich weiß schließlich nicht, wie er geschrieben wird) war mir von vornherein sympathisch, obwohl er mir zum Ende hin auch ein bisschen zwiegesichtig vorkam. Dies hat sich jedoch mit der einen Szene geändert, die ich jedoch nicht näher erläutern werde, weil ich sonst einen der größten Spoiler des gesamten Buches machen würde. Es sei nur so viel gesagt: in dieser einen Szene habe ich geheult, weil sie mich so sehr berührt hat.
Die Handlung war sehr verzwickt und ich habe genauso wie Noah und Oscar (oder Oskar) darüber nachgegrübelt, wo die Zusammenhänge zwischen den ganzen Dingen sind, und nach und nach hat sich in meinem Kopf ein Bild manifestiert, doch sobald Noah die nächste Entdeckung gemacht hat, wurde dieses Bild wieder bis in seine Grundfesten erschüttert und ich musste von Neuem anfangen, bis irgendwann gar nichts mehr Sinn gemacht hat.
Die letztliche Auflösung der ganzen Geschichte war dann wieder eine komplette Kehrtwendung, die mich völlig fassungslos gemacht hat, weil ich darauf niemals gekommen wäre, womit dies wohl das allergrößte Überraschungsmoment war.


*Fazit*

Bisher war "Noah" der beste Fitzek, den ich gelesen habe, da er nicht nur nervenaufreibend war, sondern mich auch noch emotional derart mitgerissen und berührt hat, dass die Tränen an einigen Stellen einfach so geflossen sind.

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Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

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