Noah
 - Sebastian Fitzek - Taschenbuch

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10,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
558 Seiten
ISBN: 978-3-404-17167-5
Ersterscheinung: 18.12.2014

Noah

Thriller

(51)

Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...

Pressestimmen

»Noah ist wirklich und wahrhaftig ein Pageturner.«

"Es ist eines der Bücher, das man in einem verschlingt und nicht weglegen kann, weil der Plot so erschreckend aktuell ist."
„Sebastian Fitzek hat ein spannendes, aktuelles Buch geschrieben, dessen Handlung einem im ersten Moment nicht neu erscheint  - die sich aber in ungeahnte Richtungen entwickelt."
"Spannend, vielschichtig, einfach verdammt gut. Ein Buch, das mit der letzten Seite nicht zu Ende ist, sondern lange nachwirkt." Hitradio rt1
„Sebastian Fitzek hat die magische Fähigkeit, den Leser immer wieder zu überraschen, in die Irre zu führen, zu schocken, den Atem anhalten zu lassen und in seinen Bann zu ziehen. Noah - unbedingt lesenswert."

Rezensionen aus der Lesejury (51)

bookish_yvonne bookish_yvonne

Veröffentlicht am 03.09.2020

Erschreckend dieses Buch im Jahr 2020 zu lesen

Sebastian Fitzek nimmt einen mit "Noah" in eine unheimliche Welt, die sehr nah an der Realität dran ist. In "Noah" erleben die Charaktere den Anfang einer Pandemie und da wir uns momentan mitten in der ... …mehr

Sebastian Fitzek nimmt einen mit "Noah" in eine unheimliche Welt, die sehr nah an der Realität dran ist. In "Noah" erleben die Charaktere den Anfang einer Pandemie und da wir uns momentan mitten in der Coronakrise befinden, ist das Thema in diesem Buch plötzlich aktuell geworden. Es ist auch erschreckend wie Fitzek das Verhalten der Menschen prophezeit. Doch wer oder was steckt hinter der Manila-Grippe?

"Wohin sollte er gehen? Mit wem sprechen? War er auf der Flucht? Wurde er wirklich von bösen Mächten gejagt, wie Oscar ihm wieder und wieder zu erklären versuchte? Begab er sich tatsächlich in Lebensgefahr, wenn er sich an die Behörden wandte oder ins Krankenhaus ging? Oder war die Gefahr, die ihm angeblich drohte, nur eine weitere der unzähligen fixen Verschwörungstheorien, die in dem verschrobenen Gehirn dieses seltsamen Menschen steckten, von dem Noah kaum mehr wusste als über sich selbst."

Der Protagonist hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht, wer er ist, warum er auf der Straße lebt und warum in seiner Schulter eine frische Schusswunde verheilt. Er nennt sich Noah, denn dieser Name ist ihm auf die Handfläche tätowiert worden. Den Großteil der Geschichte verfolgen wir aus Noahs Sicht mit und sind dementsprechend genauso und verwirrt wie er. Die Perspektive wechselt zwischen vier Personen, aber durch die Ortsnennung kommt man nicht durcheinander und am Ende wird alles zusammengeführt.

Die Slum-Kapitel mit Alicia und ihren zwei Kindern waren für mich nicht notwendig, um die Geschichte voranzubringen. Es hat zwar die Problematik mit der ungerechten Verteilung von Nahrung und Reichtum verdeutlicht, aber für mich war das zu viel. (Oder spricht da die Stimme aus mir, die dies verdrängen will?)

Obwohl die Thematik sehr interessant ist und mich auch zum weiteren Nachdenken angeregt hat, hat mir die Spannung gefehlt. Für mich war es weniger ein Thriller, sondern mehr ein Actionbuch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

someandleni someandleni

Veröffentlicht am 30.08.2020

Zu Corona-Zeiten erschreckend...

Ich habe vor einiger Zeit angefangen, Bücher von Sebastian Fitzek zu lesen. Mittlerweile habe ich so ziemlich alle im Regal stehen.

Gerade beendet habe ich Noah.

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, ... …mehr

Ich habe vor einiger Zeit angefangen, Bücher von Sebastian Fitzek zu lesen. Mittlerweile habe ich so ziemlich alle im Regal stehen.

Gerade beendet habe ich Noah.

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, müssen wir der verfolgten Theorie des Buches recht geben. Streben wir nicht alle nach Reichtum oder zumindest Wohlstand? Ist es nicht so, dass wir durch all unser Tun eigentlich nur UNSER Bestes wollen?

Natürlich engagieren sich einige von uns ehrenamtlich. Und ja, wir drücken unseren Einkaufswagen-Euro auch mal einem Bodo-Verkäufer in die Hand oder legen einem Straßenmusiker ein paar Centstücke in die Geigenkiste.

Aber ganz ehrlich - kaufst Du nur Fairtrade? Besorgst Du Dein Fleisch vom Biohof? Zahlst Du 20 Euro für 1 Kilo Kaffee aus nachhaltigem Anbau? Ist Dir ein Unterzieh-T-Shirt 25 Euro wert, weil die Baumwolle hierfür kontrolliert biologisch angebaut und fair gehandelt wurde? Wie Sebastian Fitzek schon schreibt - wir kaufen eine Tiefkühl-Lasagne für 1,49 Euro und empören uns im Nachhinein darüber, dass festgestellt wurde, dass sie Pferdefleisch enthält.

Wir wissen von all dem Elend, das insbesondere in der Textilindustrie herrscht. Wir wissen, wie Menschen, wie KINDER ausgebeutet werden. Wenn darüber berichtet wird, kaufen wir für unser reines Gewissen für einen Moment nicht bei DER Modekette. Und wir fühlen uns gut dabei. Ein paar Monate später ist das aber alles wieder vergessen und es wird doch wieder dort gekauft.

Wir sind nicht bereit, auf Fleisch zu verzichten. Vegetarier oder gar Veganer werden aufgrund ihres Lebensstils verurteilt. "Alles übertrieben", "die essen doch den Kühen ihr Essen weg"; überhaupt ist es doch total kompliziert, jene Verzichtenden zum Essen einzuladen. Vorurteile über Vorurteile. Vielleicht sind dies einfach die Menschen, die zumindest versuchen, etwas besserzumachen.

Wir, die sich glücklich schätzen, tausende Kilometer und einen Ozean weit weg zu leben. Was uns nicht täglich vor Augen geführt wird, betrifft uns nicht. Gibt es eigentlich nicht. Wir schauen weg, wenn Obdachlose im Winter in Pappe gehüllt in Hauseingängen sitzen und vielleicht erfrieren. "Die geben das Geld, das ich ihnen gebe, doch eh nur für Schnaps aus".

Diese und viele tiefgründigere Probleme werden in "Noah" thematisiert. Mächtige versuchen, das Problem der Überbevölkerung in den Griff zu bekommen. Ein Grippevirus befällt einen Großteil der Menschen überall auf der Weltkugel verteilt.

Die Parallelen zu Covid-19 sind teilweise erschreckend. Hätte ich das Buch zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, hätte es mich vielleicht nicht so zum Nachdenken verleitet. Über die Überbevölkerung vielleicht, aber nicht darüber, wie man dieser Herr werden kann. So macht es einem doch ein wenig Angst...

Es lohnt sich, das Buch zu lesen und ich möchte meine klare Empfehlung hierfür aussprechen. Die Charaktere sind so beschrieben, dass man sie sich beinahe bildlich vorstellen kann. Die Idee des Buches ist exzellent. Es ist mein erstes Buch von Sebastian Fitzek, in dem die menschliche Psyche des Hauptprotagonisten keine allzu große Rolle spielt. Es regt sehr zum Nachdenken an.

Danke, Sebastian Fitzek :)

PS: Wenn ihr das Buch mit der Hand auf dem Cover habt, legt es doch morgens auf euren Nachttisch. Aber erschreckt euch nicht, wenn ihr abends im Dunkeln in euer Schlafzimmer kommt ;))

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NikasLesewahnsinn NikasLesewahnsinn

Veröffentlicht am 23.07.2020

Noah

Ich glaub dieses Buch ist das erste von dem Autor, wo ich mich mit einer Rezension schwer tue.
Grundprinzipiell finde ich die Thematik aktueller denn je. Auch der Denkansatz der Gesellschaft trifft absolut ... …mehr

Ich glaub dieses Buch ist das erste von dem Autor, wo ich mich mit einer Rezension schwer tue.
Grundprinzipiell finde ich die Thematik aktueller denn je. Auch der Denkansatz der Gesellschaft trifft absolut auf unsere weltliche Bevölkerung zu. Der Klimawandel, die Folgen und auch der Luxus unserer Gesellschaft ist super aufgegriffen und eingebaut.

Das Buch ist 2014 erschienen und man denkt aktuell beim lesen, puh was damals reine Fiktion war, ist heute teilweise eingetroffen. Das bereitet einen manchmal schon Gänsehaut.

Die Handlung war mir teilweise aber schon zu wirr, zu sprunghaft und ich musste mich zeitweise echt quälen. Die Auszüge in den Slums finde ich nicht hilfreich fürs vorankommen. Ich hätte sie gefühlt nicht gebraucht.
Außerdem gab es für mich Szenen, die man hätte kürzer halten können. Auch waren für mich ein paar wenige Logikfehler drin.
Das Geschehen wurde für mich von Seite zu Seite immer abstruser und hatte viel zu viele seltsame Verwicklungen und Wendungen.
Für mich überschlug es sich in manchen Szenen.

Der Schreibstil in sich ist absolut in Fitzek Manier, aber definitiv für mich eines der schwächsten Bücher von ihm.
Das Cover finde ich dagegen sehr cool gestaltet, die weiße Hand auf dem Buch leuchtet im dunkeln. Ein sehr überraschendes Detail.

Ich bin dennoch gespannt auf das nächste Buch von Sebastian Fitzek, denn ich weiß, dass dies hier für mich nur ein Ausreißer war.

Von mir gibt es 2 von 5 Sterne

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Noras_buchwelt Noras_buchwelt

Veröffentlicht am 14.06.2020

Wer bin ich?

Noah kann sich nicht daran erinnern wer er ist, auch seinen Namen weiß er nicht. Doch da in seiner Hand ein Tattoo mit dem Namen Noah gestochen ist, nimmt er sich zunächst diesen an. -zusammen mit seinem ... …mehr

Noah kann sich nicht daran erinnern wer er ist, auch seinen Namen weiß er nicht. Doch da in seiner Hand ein Tattoo mit dem Namen Noah gestochen ist, nimmt er sich zunächst diesen an. -zusammen mit seinem Freund Oscar versucht er herauszufinden, wer er eigentlich ist und geht seiner Vergangenheit auf die Spur.

Typisch für Fitzek sind mehrere Erzählstränge. Während es hauptsächlich um die Figur Noah geht, wird in der Nebenhandlung die Geschichte einer sich ausbreitenden Pandemie beschrieben.

Zum letzten Drittel des Buches hin treffen beide Erzählstränge aufeinander und die verschiedenen Welten vermischen sich. Erst zum Ende hin erfährt man, wie Noah nun mit einer Pandemie im Zusammenhang steht.

Mehr verate ich nicht, dafür müsst ihr das Buch schon selbst lesen ;)

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mrsmietzekatzemiauzgesicht mrsmietzekatzemiauzgesicht

Veröffentlicht am 13.05.2020

Ein solides Buch

KLAPPENTEXT

Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in ... …mehr

KLAPPENTEXT

Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in Ihrer Schulter eine frische Schusswunde verheilt.

Sie wissen nur: Jemand wollte Sie töten.
Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen. Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?
Quelle: Lübbe Verlag

MEINE MEINUNG
Seit Ewigkeiten steht "Noah" vom guten Herrn Fitzek auf meinem SuB und wartet endlich zur Hand genommen zu werden. Ich weiß nicht genau warum es so lange gedauert hat, vermute aber es liegt an dem *hust* hässlichen *hust* Cover. Kaum ein Buch finde ich optisch so unattraktiv wie dieses. Es passt perfekt zum Inhalt der Geschichte aber irgendwie hätte man das Ganze doch ansprechender inszenieren können.

Ich wusste überhaupt nicht worum es in diesem Fitzek ging, deshalb war ich umso überraschter als ich merkte, dass es um eine Pandemie geht. Schicksal oder Zufall? Wie passend in der aktuellen Situation! Ich glaube deswegen war ich auch sofort von der Geschichte gefangen. Es hat mich einfach so brennend interessiert was hinter der Manila- Grippe steckte - oder wer?! Ich habe alles geglaubt was in dem Buch ans Tageslicht kam und kann mir gut vorstellen, dass eventuell auch in unserer Situation jemand hinter allem steckt und die Fäden im Hintergrund zieht.

Noah ist ein interessanter Charakter, was durch den Gedächtnisverlust nur noch verstärkt wird. Auch die anderen Figuren wie zum Beispiel Oscar sind sehr gut personifiziert und authentisch, blieben für mich aber eher unbedeutend im Großen und Ganzen.

Die Geschichte um Noah ist voller Action! Wir rasen von ein Geschehen ins nächste und nebenbei erleben wir am anderen Ende der Welt wie es in den weniger gut betuchten Ecken zugeht. Wie eine Mutter, die nichts hat außer ihre Kinder, um ihr Leben und das ihrer Liebsten kämpfen muss. Die Erzählpersepktive wechselt zwischen 4 Personen immer wieder, was der Geschichte Spannung und Pepp brachte. Durcheinander brachte mich das nie, da die Kapitel mit dem jeweiligen Ort, indem die Person sich gerade befand, startete und so alle unterscheidbar blieben.

Viele Thriller Momente hatte ich allerdings nicht, um genau zu sein gar keinen. Ich würde das Buch nicht als Thriller sondern eher als Aktion Buch betiteln. (Falls es so etwas gibt)

Die große Auflösung hat mir sehr gut gefallen, daran gibt es für mich echt nichts zu meckern.

FAZIT
Obwohl mir das Buch insgesamt schon gut gefallen hat, hab ich mir den Kopf darüber zerbrochen wie ich es bewerten soll. Die Geschichte war schon sehr interessant und sehr aktionreich geschrieben, doch der Nervenkitzel fehlte mir komplett. Thrillerelemente habe ich kaum bzw. gar nicht gefunden. Ansonsten hat mir der Schreibstil sehr gefallen und auch Noah, der Protagonist, war eine super Figur. Irgendwie fehlte mir hier das besondere Etwas, wie ich es aus den anderen Fitzek Büchern kenne, deshalb gebe ich solide 3 von 5 Tatzen. Es ist eine nette Lektüre, die ich aber nicht noch mal lesen wollen würde.

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Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

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