Noah
 - Sebastian Fitzek - Taschenbuch

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
558 Seiten
ISBN: 978-3-404-17167-5
Ersterscheinung: 18.12.2014

Noah

Thriller

(46)

Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...

Pressestimmen

»Noah ist wirklich und wahrhaftig ein Pageturner.«

"Es ist eines der Bücher, das man in einem verschlingt und nicht weglegen kann, weil der Plot so erschreckend aktuell ist."
„Sebastian Fitzek hat ein spannendes, aktuelles Buch geschrieben, dessen Handlung einem im ersten Moment nicht neu erscheint  - die sich aber in ungeahnte Richtungen entwickelt."
"Spannend, vielschichtig, einfach verdammt gut. Ein Buch, das mit der letzten Seite nicht zu Ende ist, sondern lange nachwirkt." Hitradio rt1
„Sebastian Fitzek hat die magische Fähigkeit, den Leser immer wieder zu überraschen, in die Irre zu führen, zu schocken, den Atem anhalten zu lassen und in seinen Bann zu ziehen. Noah - unbedingt lesenswert."

Rezensionen aus der Lesejury (46)

NikasLesewahnsinn NikasLesewahnsinn

Veröffentlicht am 23.07.2020

Noah

Ich glaub dieses Buch ist das erste von dem Autor, wo ich mich mit einer Rezension schwer tue.
Grundprinzipiell finde ich die Thematik aktueller denn je. Auch der Denkansatz der Gesellschaft trifft absolut ... …mehr

Ich glaub dieses Buch ist das erste von dem Autor, wo ich mich mit einer Rezension schwer tue.
Grundprinzipiell finde ich die Thematik aktueller denn je. Auch der Denkansatz der Gesellschaft trifft absolut auf unsere weltliche Bevölkerung zu. Der Klimawandel, die Folgen und auch der Luxus unserer Gesellschaft ist super aufgegriffen und eingebaut.

Das Buch ist 2014 erschienen und man denkt aktuell beim lesen, puh was damals reine Fiktion war, ist heute teilweise eingetroffen. Das bereitet einen manchmal schon Gänsehaut.

Die Handlung war mir teilweise aber schon zu wirr, zu sprunghaft und ich musste mich zeitweise echt quälen. Die Auszüge in den Slums finde ich nicht hilfreich fürs vorankommen. Ich hätte sie gefühlt nicht gebraucht.
Außerdem gab es für mich Szenen, die man hätte kürzer halten können. Auch waren für mich ein paar wenige Logikfehler drin.
Das Geschehen wurde für mich von Seite zu Seite immer abstruser und hatte viel zu viele seltsame Verwicklungen und Wendungen.
Für mich überschlug es sich in manchen Szenen.

Der Schreibstil in sich ist absolut in Fitzek Manier, aber definitiv für mich eines der schwächsten Bücher von ihm.
Das Cover finde ich dagegen sehr cool gestaltet, die weiße Hand auf dem Buch leuchtet im dunkeln. Ein sehr überraschendes Detail.

Ich bin dennoch gespannt auf das nächste Buch von Sebastian Fitzek, denn ich weiß, dass dies hier für mich nur ein Ausreißer war.

Von mir gibt es 2 von 5 Sterne

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Noras_buchwelt Noras_buchwelt

Veröffentlicht am 14.06.2020

Wer bin ich?

Noah kann sich nicht daran erinnern wer er ist, auch seinen Namen weiß er nicht. Doch da in seiner Hand ein Tattoo mit dem Namen Noah gestochen ist, nimmt er sich zunächst diesen an. -zusammen mit seinem ... …mehr

Noah kann sich nicht daran erinnern wer er ist, auch seinen Namen weiß er nicht. Doch da in seiner Hand ein Tattoo mit dem Namen Noah gestochen ist, nimmt er sich zunächst diesen an. -zusammen mit seinem Freund Oscar versucht er herauszufinden, wer er eigentlich ist und geht seiner Vergangenheit auf die Spur.

Typisch für Fitzek sind mehrere Erzählstränge. Während es hauptsächlich um die Figur Noah geht, wird in der Nebenhandlung die Geschichte einer sich ausbreitenden Pandemie beschrieben.

Zum letzten Drittel des Buches hin treffen beide Erzählstränge aufeinander und die verschiedenen Welten vermischen sich. Erst zum Ende hin erfährt man, wie Noah nun mit einer Pandemie im Zusammenhang steht.

Mehr verate ich nicht, dafür müsst ihr das Buch schon selbst lesen ;)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

_books_lara_ _books_lara_

Veröffentlicht am 20.12.2019

Nicht nur nervenaufreibend, sondern auch emotional mitreißend!

*Die Aufmachung*

Wie das Cover jedes guten Thrillers ist auch "Noah" sehr geheimnisvoll und mysteriös gestaltet, mit einem Gruselfaktor, der eindeutig in die Geschichte passt. Zwar wirkt die Aufmachung ... …mehr

*Die Aufmachung*

Wie das Cover jedes guten Thrillers ist auch "Noah" sehr geheimnisvoll und mysteriös gestaltet, mit einem Gruselfaktor, der eindeutig in die Geschichte passt. Zwar wirkt die Aufmachung eher wie die für einen Horrorthriller, was "Noah" eigentlich nicht ist, aber doch macht sie neugierig und zieht mit Sicherheit viele Menschen in ihren Bann. So war es schließlich auch bei mir.


*Der Schreibstil*

Da ich das Buch gehört und nicht gelesen habe, kann ich natürlich nicht sagen, ob mir einige Fehler die Sprache betreffend aufgefallen sind, aber die Art, wie das Buch geschrieben ist, hat mir sehr gut gefallen. Ich kenne Fitzeks Schreibstil mittlerweile ganz gut und war sofort mitgerissen von der Raffinesse, mit der er die Sprache bei den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten ändert. Das ist mir auch bei seinem Buch "Amokspiel" bereits aufgefallen, schaut also wenn wir wollt auch bei der Rezension dazu vorbei.


*Idee und Umsetzung*

Die Idee des Buches ist eine sehr aktuelle, und zwar die drastische Überbevölkerung der Erde sowie die Leiden der Menschen in ärmeren Ländern, während die Staaten, die über eine gute Wirtschaft verfügen, viel zu verschwenderisch mit dem, was sie haben, umgehen. So gesehen hat mich also allein schon die Grundidee des Thrillers überzeugt, aber auch alles andere, was dazu gehört, konnte mich mitreißen.
Noah war ein sehr interessanter Protagonist, da ich als Leserin nie mehr über ihn wusste als er über sich. Ich habe mit ihm zusammen nach seiner Identität gesucht, als wären wir eine Person gewesen, obwohl er ja eigentlich "nur" eine fiktive Figur ist. Auch Oscar (oder Oskar - ich weiß schließlich nicht, wie er geschrieben wird) war mir von vornherein sympathisch, obwohl er mir zum Ende hin auch ein bisschen zwiegesichtig vorkam. Dies hat sich jedoch mit der einen Szene geändert, die ich jedoch nicht näher erläutern werde, weil ich sonst einen der größten Spoiler des gesamten Buches machen würde. Es sei nur so viel gesagt: in dieser einen Szene habe ich geheult, weil sie mich so sehr berührt hat.
Die Handlung war sehr verzwickt und ich habe genauso wie Noah und Oscar (oder Oskar) darüber nachgegrübelt, wo die Zusammenhänge zwischen den ganzen Dingen sind, und nach und nach hat sich in meinem Kopf ein Bild manifestiert, doch sobald Noah die nächste Entdeckung gemacht hat, wurde dieses Bild wieder bis in seine Grundfesten erschüttert und ich musste von Neuem anfangen, bis irgendwann gar nichts mehr Sinn gemacht hat.
Die letztliche Auflösung der ganzen Geschichte war dann wieder eine komplette Kehrtwendung, die mich völlig fassungslos gemacht hat, weil ich darauf niemals gekommen wäre, womit dies wohl das allergrößte Überraschungsmoment war.


*Fazit*

Bisher war "Noah" der beste Fitzek, den ich gelesen habe, da er nicht nur nervenaufreibend war, sondern mich auch noch emotional derart mitgerissen und berührt hat, dass die Tränen an einigen Stellen einfach so geflossen sind.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

CriCo CriCo

Veröffentlicht am 06.10.2019

Was wäre, wenn...?

Fitzek hat es auch mit diesem Buch wieder geschafft, mich völlig zu faszinieren! Ich konnte dieses Buch immer nur schwer weglegen, weil es mich so in den Bann gezogen hat.
Aber erstmal zum Inhalt:
Diese ... …mehr

Fitzek hat es auch mit diesem Buch wieder geschafft, mich völlig zu faszinieren! Ich konnte dieses Buch immer nur schwer weglegen, weil es mich so in den Bann gezogen hat.
Aber erstmal zum Inhalt:
Diese Geschichte handelt von "NOAH". Zumindest nimmt er an, dass er so heißt. Noah befindet sich auf irgendeiner Straße, in irgendeiner Stadt und wird von einem Obdachlosen gepflegt. Wer dieser Obdachlose ist, warum Noah eine Schusswunde in der Schulter hat - und wer ER selbst eigentlich ist, das gilt es herauszufinden. Und somit beginnt eine spannende Geschichte mit unvorhersehbaren Situationen und Rätseln.

Meine Meinung zu dem Buch:
Erschreckend gut! Zwischenzeitlich musste ich tatsächlich eine Pause einlegen und darüber nachdenken, wie es wäre, wenn es so etwas wirklich mal geben würde. Was wäre, wenn sich eine Gruppe zusammentun würde und für sich bestimmen würde, dass es ab sofort zu viele Menschen auf der Welt gibt?

Neben diesen Gedanken fand ich es sehr gelungen, dass Fitzek zwischendurch recherchierte Fakten mit in die Geschichte hat einfließen lassen.

Das Buch ist zwar von 2013 (laut meiner Recherche), ist aber auch 2019 hoch aktuell. Was muss die Menschheit ändern, damit die Erde weiterhin so bestehen bleibt, wie wir sie kennen? Wie kann man eine Gerechtigkeit in der Welt herstellen, damit es allen gut geht?

Fazit:
Wenn man auf der Suche nach einem spannenden Thriller ist, der einen auch nach Beenden des Buches weiterhin beschäftigt - dann sollte man zu diesem Buch greifen!
Ich war schwer begeistert :-)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Buchstabenpoesie Buchstabenpoesie

Veröffentlicht am 30.08.2019

Super Thematik, spannend verpackt!

*Inhalt*
Als Noah aufwacht, kann er sich an nichts erinnern. Nur eine Schusswunde und ein Tattoo in seiner Handinnenfläche erinnern ihn an sein Leben vor dem Aufwachen. Langsam kommen seine Erinnerungen ... …mehr

*Inhalt*
Als Noah aufwacht, kann er sich an nichts erinnern. Nur eine Schusswunde und ein Tattoo in seiner Handinnenfläche erinnern ihn an sein Leben vor dem Aufwachen. Langsam kommen seine Erinnerungen wieder ans Tageslicht und es geschehen ihm Dinge, die ihn stutzen lassen. Immer an seiner Seite - Oskar, ein Obdachloser, der Noah gepflegt hat und ihm nun dabei helfen möchte, sich zu erinnern. Gemeinsam kommen sie einer Verschwörung auf die Spur, die Milliarden von Menschen das Leben kosten könnte.

*Beschreibung*
Dieses Buch besitzt so viel Aktualität, die sie so schnell auch nicht verlieren wird! Ich habe es genau zur richtigen Zeit gelesen, da mich das Thema "Klimaschutz" und alles was damit zusammenhängt fortgehend beschäftigt, ganz besonders in der letzten Zeit!
Umso schöner, dass ein Psychothriller Autor ein Buch zustande gebracht hat, welchen nicht nur die aktuellen Themen aufgreift, sondern auch gleichzeitig seinem Stil treu bleibt! Er hat geschickt die Spannung mit der "Umwelt" verwoben.
Die Geschichte die hinter "Noah" steht ist ebenso verständlich wie absurd. Immer hin und her gerissen zwischen gut und böse.

Die Geschichte spielt sich überwiegend aus der Sicht von Noah ab. Die Geschichte die hinter Noahs "Amnesie" steckt verwirrt wie so oft. Doch dann kommt die Aufklärung, mit der sich Sebastian Fitzek wieder einmal übertroffen hat und bei mir für Verwunderung gesorgt hat. Die Charaktere sind mir fast alle unheimlich sympathisch gewesen. Besonders Oskar und Noah mochte ich von Anfang an besonders gerne. Allerdings hat es sogar Altmann immer mehr geschafft in meinem Herzen zu bleiben und auch Celine hat an Sympathie gewonnen. Zuerst hat sie noch eine größere Rolle eingenommen, bis diese durch die Rolle von Noah immer mehr in den Hintergrund rückt.

*Meinung*
Ich kann einfach nicht anders, als diesem Buch *5 Sterne* zu geben. Die Thematik hat mich so gefesselt und ich bin wirklich froh, das Buch gelesen zu haben! Das Thema hat mich zwar häufiger beschäftigt, aber noch nie so intensiv wie aktuell. Daher kam das Buch wie gerufen! Ich bin schlichtweg begeistert!
Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen, vor allem die "prägnanten" Stellen von Zaphire und die Danksagung bzw. Anmerkung von Sebastian Fitzek.
Es handelt sich um ein ganz besonderes Buch dieses Autors!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

Mehr erfahren
Alle Verlage