Cinder & Ella
 - Kelly Oram - PB

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12,90

inkl. MwSt.

One
Paperback
Erzählendes für junge Erwachsene
526 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0089-4
Ersterscheinung: 30.09.2019

Cinder & Ella

Happy End - und dann?
Übersetzt von Fabienne Pfeiffer

(61)

Cinder & Ella sind zurück! 
Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods – und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten? 

Rezensionen aus der Lesejury (61)

Janette Janette

Veröffentlicht am 17.10.2019

Cinder und Ella sind zurück..


Ich habe Cinder und Elle Teil eins und zwei gleich hintereinander durchgelesen, da mir Teil eins bisher noch unbekannt war.
Ich muss ja gestehen, ich weiß nicht, wie die Autorin das geschafft hat. Die ... …mehr


Ich habe Cinder und Elle Teil eins und zwei gleich hintereinander durchgelesen, da mir Teil eins bisher noch unbekannt war.
Ich muss ja gestehen, ich weiß nicht, wie die Autorin das geschafft hat. Die Dramen sind mir persönlich einfach zu übertrieben auch die Charaktere waren mir teilweise zu überspitzt dargestellt. Dennoch konnte ich die Bücher nicht weglegen. Doch im Gegenteil zu dem ersten Band hat fehlte beim zweiten Teil etwas. Die Autorin hat es leider nicht wirklich geschafft mich hier zu 100% von der Geschichte zu überzeugen. Es gab etwas Drama, aber das bedeutend weniger als im ersten Teil. Die Spannung im zweiten Teil hat im Laufe der Geschichte leider immer mehr nachgelassen. „Cinder und Ella: Happy End – und dann?“ hat fast so stark angefangen wie der Vorgänger geändert hat aber leider auch dann ganz schnell an abgebaut.
Ella fand ich teilweise sogar richtig anstrengend. Der zweite Teil dreht sich eigentlich ausschließlich um sie. Sie wird so perfekt und fast fehlerfrei dargestellt und auf ein Podest gestellt, dass dieser Charakter leider nicht mehr authentisch ist. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Autorin hier noch mehr auf das aktuellen Probleme eingegangen wäre. Natürlich ist Hauptproblem das Leben als Promi und ihre Narben, die sie noch immer unsicher werden lassen. Diese Themen stehen mit im Mittelpunkt doch finde ich, dass sie ziemlich lasch behandelt wurde. Die Autorin hätte hier viel mehr rausholen können. Es werden auch sehr viele Themen angeschnitten, wo ich gespannt war, wie es damit weitergeht, ob die vielleicht noch eine größere Rolle spielen, aber sie wurden nur angeschnitten. Ich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn mehr darauf eingegangen wäre, wie Ella sich ihren Stand unter den Stars sichern will aber das wurde mehr am Rande erwähnt.
Es wirkt im Nachhinein auf mich, als wenn die Autorin nicht mit ganzem Herzen bei der Fortsetzung gewesen wäre. Was wirklich schade ist. Die Frage ist dann hier, ob sie es dann nicht doch lieber hätte sein lassen sollen. Ein zweiter Teil zu schreiben, der dem ersten Teil – der so super gut gelungen ist, das Wasser zu reichen ist schwer aber hier gelang es leider nicht mal Ansatzweise.

Cinder und Ella 2 war für mich leider eine Enttäuschung und ich kann hier nur 3/5 Sternen geben. Die 3 Sterne gibt es, weil der Schreibstil der Autorin immer noch gut ist und sich die Geschichte so gut und stolper frei lesen lässt auch hatte sie zwischen vielen faden Momenten immer wieder kurz Szenen, die an den ersten Teil erinnerten und einen so abschalten ließen. Leider aber einfach viel zu wenig von diesen Moment.

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non_Ame1909 non_Ame1909

Veröffentlicht am 16.10.2019

DIE PERFEKTE FORTSETZUNG

Das Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Am Anfang war ich etwas skeptisch ob Ella und Brian sich die ganze Zeit über diverse Dinge streiten würden. Aber im Endeffekt konnte ich die vielen Streits die ... …mehr

Das Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Am Anfang war ich etwas skeptisch ob Ella und Brian sich die ganze Zeit über diverse Dinge streiten würden. Aber im Endeffekt konnte ich die vielen Streits die durch den Stress bzw. Dem Druck angefacht wurden vergessen. Durch Kelly Orams Schreibstil wurden die besonderen zweisamen Stunden von Ella und Brian auch für den Leser etwas „besonderes“. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Ich glaube auch , dass das Buch Menschen denen ähnliches widerfahren ist wie Ella weiterhelfen kann zurück in ihr Leben zu finden.

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Lysithea Lysithea

Veröffentlicht am 15.10.2019

Wo ist die Ella aus Band 1 hin?

Cover: Das Cover finde ich süß und passend zum 1. Band.
Mehr hab ich da auch nicht zu sagen... Es ist simpel gehalten, was mir ganz gut gefällt. Das Wortspiel Cinderella sieht man auch auf den ersten Blick, ... …mehr

Cover: Das Cover finde ich süß und passend zum 1. Band.
Mehr hab ich da auch nicht zu sagen... Es ist simpel gehalten, was mir ganz gut gefällt. Das Wortspiel Cinderella sieht man auch auf den ersten Blick, da das "&" klein in der Mitte ist.
Von außen gefällt mir das Buch immerhin.


Charaktere: Ella: Mit ihr bin ich gar nicht zurechtgekommen. Sie wurde im Buch oft als "witzig", "cool" und "schlagfertig" bezeichnet. Im ersten Band konnte ich dem noch zustimmen, aber hier passte das überhaupt nicht. Sie hat ein fast perfektes Leben und viele Leute, die hinter hier stehen, dennoch meckert sie die ganze Zeit über Kleinigkeiten und wie schwer alles für sie ist.
Cinder: Mit den Nachrichten, die er Ella geschickt hat, hat er mich im 1. Band sofort begeistern können. Sein Humor ist noch immer derselbe, jedoch passierte in seinen Kapiteln nichts Spannendes.

Mit den anderen Charakteren habe ich auch ein Problem. Oder besser gesagt mehrere.
Bevor man mit dem Lesen der Reihe anfängt, soll man sich bewusst sein, dass in diesem Buch sehr sehr viele Stereotype verwendet wurden. Wem so etwas aufregt, soll Cinder & Ella besser nicht lesen.
Außerdem kamen in vielen unwichtigen Szenen noch unwichtigere Charaktere vor, dessen Namen ich mir nur schwer merken konnte. Wenn Ella einen neuen Star kennenlernt, wird meist nur der Name gelernt, keine Beschreibungen des Aussehens oder Charakters...
Schon im 1. Band waren die Charaktere sehr überzogen, aber da das Buch aus Ellas Blickwinkel erzählt wird, ergab das noch halbwegs Sinn. Jetzt haben sie am Ende des 1. Bandes alle Frieden geschlossen und die Charaktere werden noch immer so beschrieben...?


Setting: Über das Setting erfährt man eher weniger, aber das ist auch nicht wichtig für diese Geschichte. Manchmal führt Brian zwar Monologe darüber, wie Hollywood die Leute zerstört, aber ich hätte mir einen genaueren Blick in die Welt der Stars gewünscht.


Beginn: Der Beginn war richtig süß und definitiv der beste Teil des Buches. Man wird an die Internetfreundschaft der Beiden erinnert, aber auch, dass die zwei nun ein glückliches Paar sind. Außerdem wurde am Anfang der erste Band ganz gut zusammengefasst, was für mich eine große Hilfe war.
Die Leseprobe konnte mich auch richtig begeistern, allerdings wurde die Geschichte immer schlechter und schlechter.


Schreibstil: War der Schreibstil im 1. Band auch so schlecht? Ich weiß es nicht mehr...

Die Dialoge sind sehr frei geschrieben, das heißt man kann schnell den Faden verlieren und weiß nicht mehr welche Person gerade redet. Ein kurzes "flüsterte sie" hätte doch nicht geschadet und die Geschichte lebendiger gemacht.... Allerdings kann man dadurch das Buch sehr schnell lesen.

Generell hatte ich ein Problem mit den Beschreibungen. Die Dialoge werden zu wenig beschrieben und der Rest zu viel. Der Leser ist nicht dumm, der kann sich vieles zusammenreimen. (Denke ich zumindest...)

Auch die Sprache der Charaktere hat mich gestört. Jugendliche reden nicht wie Jugendliche und die Erwachsenen reden nicht wie Erwachsene. Am Ende konnte ich "Jaah" gar nicht mehr sehen... Es wurde so oft benutzt! Wirklich jeder hat das gesagt!


Meinung: Ein kleiner Punkt, den ich trotzdem erwähnen möchte, ist die Formatierung des E-Books. Bei den Textnachrichten konnte man nicht unterscheiden, wer was sagt. Sie heben sich zwar vom normalen Text ab, indem sie fett gedruckt sind, allerdings schauen sie auch nicht wie Texte aus. Alles stand auf einer Seite und man konnte den Wechsel schlecht verfolgen. Das gedruckte Buch habe ich nicht gelesen, vielleicht ist es da auch so.

Die Intention des Buches verstehe ich schon. Es geht um Body Positivity und Perfektheit in der Welt der Stars und auf Magazinen. Man hätte diese wichtige Message aber viel schöner verpacken können, mit einer packenden Geschichte und interessanten Charaktere.


Fazit: Wenn euch der 1. Band gefallen hat und ihr nun diesen hier lesen wollte, geht noch mal kurz in euch und überlegt, warum euch Band 1 gefallen hat.

Wenn ihr die Story und die Märchenelemente mochtet, aber sonst nicht, dann ist dieses Buch nichts für euch. Aber wenn ihr die Charaktere cool findet und ihr mehr über ihre Beziehung erfahren wollte, dann ist dieser Folgeband perfekt für euch!

Für mich war es leider nichts. Die Charaktere waren überzogen und nervig, mit dem Schreibstil konnte ich auch wenig anfangen.

Deswegen gibt es nur 2 Sterne von mir.

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AnnaSchumann2606 AnnaSchumann2606

Veröffentlicht am 15.10.2019

Süß, aber nicht mit Band 1 zu vergleichen

Ich habe mich gefreut, Ella und Brian wieder zu treffen.
Das die Geschichte so kurz nach Ende von Teil eins gleich einsetzt und nicht lange Zeiträume dazwischenliegen fand ich gut.
Auch das die Geschichte ... …mehr

Ich habe mich gefreut, Ella und Brian wieder zu treffen.
Das die Geschichte so kurz nach Ende von Teil eins gleich einsetzt und nicht lange Zeiträume dazwischenliegen fand ich gut.
Auch das die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wurde hat mir gefallen und hat der Geschichte der beiden etwas mehr Leben verliehen, da man Ella und Ihre Gedanken sich an das neue Leben und den Ruhm zu gewöhnen, aber auch Brian und seine Handlungen somit besser nachvollziehen konnte.

Was ich gleich mal zu Beginn festhalten muss: Ich habe mich unglaublich in Scott verliebt. ^^
Er wird wohl ab jetzt einen ganz großen Platz in meinem Herzen haben. <3

Zu sehen wie Brian mich Ella umgegangen ist nachdem er Sie jetzt quasi „live“ kennengelernt hat und auch Ella zu sehen, wie sie mit Ihrem neuen Leben und der damit verbunden Aufmerksamkeit umgegangen ist war interessant mitzuerleben.
Trotzdem gab es ein paar Momente, die für mich nicht ganz schlüssig waren, oder in denen ich mir andere Reaktionen der Charaktere vorgestellt hätte.
Leider muss ich auch sagen, dass die Geschichte nie zu 100 Prozent spannend war und etwas schleppend verlief.

Auch habe ich meine Meinung über manche Charaktere im Buch mehrmals von positiv zu negativ zu wieder positiv geändert…eine wahre Achterbahnfahrt. ^^

Das Buch war alles in allem eine schöne Fortsetzung in der viele neue Charaktere aufgetaucht sind, die ich ganz toll fand. Nicht selten musste ich auch herzlich lachen über Situationen die sich beim Lesen einfach bildlich in meinem Kopf abgespielt haben.
Leider muss ich aber im Endeffekt sagen, dass die Geschichte trotzdem nicht an Band 1 rangekommen ist, da meiner Meinung nach, wie gesagt, manche Situationen nicht schlüssig in der Geschichte für mich waren, oder die Charaktere nicht so gehandelt haben, wie ich es ursprünglich von Ihnen erwartet hätte, beziehungsweise die Spannung gelegentlich einfach gefehlt hat.

Schade, dass das Buch meinen (nach dem grandiosen ersten Band) Erwartungen leider nicht entsprechen konnte.
Trotzdem würde ich das Buch jedem Fan von Cinder&Ella empfehlen, da es toll war, die Charaktere nochmal zu treffen und ihren weiteren Weg mitzuverfolgen.

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Buecherhausen Buecherhausen

Veröffentlicht am 15.10.2019

Eine unterhaltsame aber weniger ergreifende Fortsetzung der Geschichte von Cinder & Ella.

Nachdem ich vor ein paar Monate den ersten Teil der Geschichte von "Cinder & Ella" gelesen habe und tief berührt war, wollte ich natürlich wissen, wie es mit den beiden weiter geht und war sehr neugierig ... …mehr

Nachdem ich vor ein paar Monate den ersten Teil der Geschichte von "Cinder & Ella" gelesen habe und tief berührt war, wollte ich natürlich wissen, wie es mit den beiden weiter geht und war sehr neugierig auf die Fortsetzung "Cinder & Ella – Happy End – und dann?", welche direkt an den ersten Band anknüpft. Ich habe mich recht gut unterhalten gefühlt, aber leider konnte mich die Handlung nicht so überzeugen, wie es bei dem ersten Teil der Fall war.

Die Autorin:
Kelly Oram schreibt seit ihrem 15. Lebensjahr Geschichten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Phoenix, Arizona und widmet sich dort der Schriftstellerei.

Inhalt:
„Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden. Doch wie ist es wirklich, die Freundin eines berühmten Filmstars zu sein? Ella geht noch zur Schule und muss sich auf ihren Schulabschluss vorbereiten, während Brian unterwegs ist und Filme dreht. Zudem sind Ellas Probleme nach dem Unfall und dem Verlust ihrer Mutter noch lange nicht vom Tisch, sie muss noch viel verarbeiten. Ist die Liebe zwischen Cinder und Ella stark genug, um all das zu überwinden?" (Klappentext"

Kritik und Fazit:
Ich habe sehr gut in die Lektüre hinein gefunden und fand es sehr gut, dass alle wichtigen Charaktere aus dem ersten Band "Cinder & Ella" nochmals eine kleine Einführung durch ihre Auftritte bekommen haben.
Es war sehr schön, mitzuerleben, wie Brian und Ella miteinander umgehen. Einerseits sind sie sich wahnsinnig vertraut, da sie sich schon so lange kennen. Andererseits lernen sie sich jetzt erst richtig, von Angesicht zu Angesicht kennen.
Ich finde Ellas Zurückhaltung sehr authentisch und ich kann mir vorstellen, dass es ihr unheimlich schwer fällt, sich berühren zu lassen, wo sie doch selbst mit ihrem vernarbten Körper so hadert. Sie ist mutig und stark, aber auch das hat Grenzen und das bringt die Autorin wunderbar rüber.

Gleich zu Beginn der Handlung gibt es allerdings eine Szene, die mich nicht überzeugen konnte. Sie wirkte leider etwas konstruiert, um auf ein großes Problem der Beziehung aufmerksam zu machen: Ella ist nun ein Promi und muss sich mit der Öffentlichkeit auseinander setzen. Die erwähnte Szene öffnet Ella die Augen und zeigt ihr, dass ihr Leben nun grundlegend verändert ist, da sie als Freundin eines Prominenten nun auf Schritt und Tritt unter Beobachtung steht. So kommt es dazu, dass ihr Unfall und die Folgen in der Öffentlichkeit breit getreten wird. Jeder scheint sich ein Urteil über sie zu bilden, was sie enorm unter Druck setzt.

Die Beziehung zwischen Ella und ihrem Vater ist auch ein wichtiges Thema der Geschichte. Der Konflikt zwischen den beiden wird aber meiner Meinung nach leider viel zu einfach gelöst wird. Es ist so viel zwischen den beiden vorgefallen und das kann eigentlich nicht so einfach beiseite geschoben werden. Das ist für mich absolut Hollywood Happy End und muss eigentlich nicht sein. Ich hatte während des Lesens schon befürchtet, dass sich der Vater so leicht aus der Affäre ziehen könnte. Wieso muss das aber so sein? Das Leben ist nicht immer ein Ponyhof und ich finde Ella kommt auch sehr gut ohne ihren Vater zurecht. Wenn es auf ein neutrales Verhältnis in dem man sich „Hallo“ und „Tschüss“ sagt herausgekommen wäre, der Zwillinge zuliebe, dann wäre es für mich viel authentischer gewesen.

Zwischendrin gibt es aber auch immer wieder schöne Szenen, die beispielsweise Brian als liebevollen Menschen darstellen und zeigen, dass auch ihm durch seine fehlende Kindheit viele Dinge entgangen sind, er aber dennoch seine kindliche Ader behalten hat.

Zum Ende hin hatte ich den Eindruck, dass alle Stränge nur noch schnell ins Lot gebracht werden mussten. Ganz besonders gestört hat mich, wie bereits erwähnt, die Versöhnung mit dem Vater.
Die gesamte Story hält leider nicht ganz das, was laut Klappentext versprochen wurde. Brians Arbeit als Schauspieler, und Ellas Leben in der Schule kommen so gut wie gar nicht vor. Brian und Ella versuchen lediglich gemeinsam einen Lebensweg zu finden. Brian muss lernen, Ella genug Freiraum zu gewähren. Während Ella weiter daran arbeitet, ihren Körper zu akzeptieren, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Bedingungen zu stellen.
So konnte mich also das Buch nicht so stark überzeugen, wie das beim ersten Teil der Fall war. Einerseits hat es sich für mich locker und flüssig gelesen und ich war auch nicht gelangweilt, andererseits hätte ich mir das ein oder andere Detail aus dem normalen Alltag noch gewünscht.

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Autorin

Kelly Oram

Kelly Oram schrieb mit 15 Jahren ihre erste Kurzgeschichte – Fan Fiction über ihre Lieblingsband, die Backstreet Boys, womit ihre Familie sie heute noch aufzieht. Sie ist süchtig nach Büchern, redet gern und viel und liebt Zuckerguss. Sie lebt mit ihrem Mann, vier Kindern und einer Katze am Rande von Phoenix, Arizona.

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