Light Up the Sky
 - Emma Scott - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

LYX
New Adult
382 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-1168-8
Ersterscheinung: 31.01.2020

Light Up the Sky

Übersetzt von Inka Marter

(28)

Ich werde nie wieder zulassen, dass ein Mann mein Herz bricht.
Nie wieder lieben, ohne mir sicher zu sein, dass diese Liebe mit ganzer Seele erwidert wird.

Nach allem, was mit Connor und Weston geschehen ist, war ich fest entschlossen, mich daran zu halten und mein Herz zu schützen. Doch dann kehrte er zurück, und mein Schwur wurde sein Versprechen. Er hielt mein Herz ehrfürchtig in seinen Händen, er liebte mich so aufrichtig und wahrhaftig, dass ich wusste, ich würde in hundert Leben nie wieder so etwas fühlen. Es war real – bis zu dem Moment, als all die Lügen ans Licht kamen ...
"Mir fehlen die Worte, um die Schönheit dieser Geschichte zu beschreiben!" A LITERARY PERSUAL
Abschlussband des BEAUTIFUL-HEARTS-Duetts

Rezensionen aus der Lesejury (28)

Sparklesandmascara Sparklesandmascara

Veröffentlicht am 20.02.2020

besser als Band 1, aber es fehlt die Tiefe

„Ich muss sie noch ein einziges Mal verletzen, damit ich sie danach nie wieder verletzen kann.“
(Wes über Autumn in Light up the sky)

Worum geht’s?

Nach dem hochdramatischen Ende von „Bring down the ... …mehr

„Ich muss sie noch ein einziges Mal verletzen, damit ich sie danach nie wieder verletzen kann.“
(Wes über Autumn in Light up the sky)

Worum geht’s?

Nach dem hochdramatischen Ende von „Bring down the stars“ ist nichts mehr so wie es einst war. Connors impulsive Entscheidung hat schwere Folgen für Connor und Wes mit sich gebracht und auch die Beziehung zu Autumn stark beeinflusst. So viele Geschehnisse stehen im Raum, die verarbeitet werden müssen und deren Folgen drastisch sind. Doch auch das große Geheimnis der Jungs schwebt noch über ihnen. Was passiert, wenn Autumn die ganze Wahrheit erfährt?

Light up the sky ist Band 2 der „Beautiful Hearts“-Dilogie und setzt unmittelbar beim Ende von Band 1 an. Es werden Vorkenntnisse für das Verständnis der Geschichte benötigt.

Schreibstil / Gestaltung

Dieses Mal ist das Cover in einem dunklen Lilaton gehalten und verfügt über eine explosionsähnliche Gestaltung mit Goldpartikeln und dem geprägten Titel. Das Cover ist sehr schön und ein wahrer Hingucker, zugleich aber auch etwas zynisch vor dem Hintergrund des Buches. Die Geschichte wird chronologisch durch Weston und Autumn (mit Ausnahme vom Prolog durch Connor) in der Ich-Perspektive erzählt, es gibt immer wieder ausgewiesene Zeitsprünge. Der Schreibstil ist ähnlich wie Band 1 flüssig und gut lesbar, jedoch nicht sonderlich tiefgründig. Im Buch kommen einige (übersetzte) Gedichte vor. Das Buch beinhaltet einige oberflächliche Erotikszenen.

Mein Fazit

Bring down the stars und ich hatten eine sehr schwierige Beziehung. Es war für mich eine extrem oberflächliche Geschichte, die keinen roten Faden hatte, bei der bis auf Weston und Westons Stiefvater Paul eigentlich alle Charaktere unsympathisch waren und zudem eine in meinen Augen manipulative und toxische Freundschaft glorifiziert wurde. Nach der impulsiven und fast schon kindischen Entscheidung von Connor, zur Armee zu gehen, war ich endgültig verloren und so konnte mich auch das – außerordentlich emotionale – Ende nicht überzeugen. Aber ich wollte der Geschichte eine zweite Chance geben und so landete Light up the sky bei mir.

Nach dem erschütterndem Ende von Band 1, der für viele ein grausamer Cliffhanger war, setzt Band 2 genau an dieser Stelle wieder an. Der Leser befindet sich noch kurzzeitig in Syrien und erfährt mehr zum Grauen, das sich vor Ort ergeben hat. Doch bereits kurz danach geht’s zurück in die Staaten mit einer Autumn, die stets auf Nachrichten wartet von Connor und Weston, aber keine erhält. Sie kann zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, was sich Schreckliches entwickelt hat und wie massiv die Folgen für sie, die Jungs, die Familien und die Zukunft sein wird. Als sie dann einen Anruf von Connors Mutter erhält, malt sie sich das Schlimmste aus. Und aus ihren Sorgen werden zahlreiche Fragen, wie man denn mit einem Kriegsveteran, einem verwunderten Helden, einem Rückkehrer vom Ort des Schreckens umgehen muss. Denn der Krieg verändert…

Light up the sky steigt sehr stark ein. Ich habe mich sehr schnell ins Buch eingefunden und war ergriffen davon, was in Syrien passiert ist und wie sich die Folgen hiervon abzeichnen. Es werden viele durchaus schwierige Themen aufgegriffen, die mir in der Romance-Literatur gar nicht so häufig unterkommen, etwa PTBS, Kriegsverletzungen, der Nachhall des Erlebten und auch die Veränderungen im Charakter und Umgang miteinander. Die erste Hälfte des Buches konzentriert sich fast ausschließlich hierauf, greift auch Themen wie Ehrungen für Soldanten auf und zeigt auch in verschiedener Weise das Echo auf die Gesellschaft. So spielt Verdrängung oder auch Verleumdung von PTBS eine kleine Rolle, lebensverändernde Kriegsverletzungen werden thematisiert und auch die Belastung für Freunde und Familie aufgegriffen. Es geht auch darum, wie sich Freundschafts- und Beziehungsdynamiken ändern und inwiefern Schuldgefühle Menschen auffressen können. Sicher hätte man sich hier noch tiefere einarbeiten können, aber die Autorin hat schon gute Arbeit damit geleistet und vielseitig recherchiert. Es hat mich berührt und auch verletzt, was hier teilweise thematisiert wird. Ich war fast schon überrascht, dass nach Band 1 doch etwas Tiefgründigkeit in das Buch hereinkam und die Autorin mit so schweren Themen aufwartet. Das Liebesdreieck steht dabei eher im Hintergrund und wird nur wenig eingebracht. So ist vor allem Autumn für mich auch in der ersten Hälfte eher Rand- als Hauptcharakter.

Doch das ändert sich dann recht rasant. Und ab da? Ab da ging es für mich rapide bergab. Denn in dem Moment, wo Autumn wieder mehr als Hauptcharakter kommt, wirkt es auch so, als wäre plötzlich nur noch die Liebesgeschichte und die Wirrungen aus dem Geheimnis. Ich hatte sogar das Gefühl, dass Emma Scott regelrecht vergessen hat, was sie in der ersten Hälfte des Buches so aufgebracht hat und wie viel (psychologische) Probleme noch in der Geschichte begraben liegen, die aber nicht mehr oder nur noch ganz rudimentär angekratzt werden. Der Verlauf ist von nun an wenig überraschend, selbst vermeintliche Überraschungen hätte man mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit vorhersehen können. Man merkt, dass die Autorin sehr motiviert ist, nach einem drückendem Einstieg eine süße, schöne, glücklich machende Geschichte abzuliefern. Das funktioniert auch – aber zugleich auch nicht. Denn ja, es jagen sich Klischees und genretypische Momente (insbesondere das übliche Glücksmoment-Zerstör-Drama) aneinander mit vielen Happy Moments, wo Emma Scott zeigen will, wie schön das Leben trotz aller Widrigkeiten sein kann. Konflikte, Probleme, Kriegsfolgen, Beziehungsentwicklungen? Sucht man regelrecht, denn sie sind so verborgen und dezent, dass es wirklich schade ist. Es gibt für mich noch so viele ungelöste Probleme, so viele Fragen und ich kann nach einem so realistischem und starken Einstieg mit so einer 0815-Idylle mit Standard-Minenfeldern nicht so wirklich leben. Idealerweise findet natürlich auch die selbstlose, hilfsbereite Autumn hier noch ihre berufliche Bestimmung für ihre Harvard-Thematik. Zum Schmachten schön… Die zweite Hälfte manövriert einfach wie eine unschuldige Nussschale durch ein Meer voller tiefgründiger Problemfelder und schafft es, diese allenfalls zu touchieren. Wer so etwas mag, wird Freude haben. Wer wie ich Tiefgründigkeit, Nachvollziehbarkeit und Substanz braucht, wird vermutlich verzweifeln ob dieser 180-Grad-Wende.

Kern der Geschichte war in Band 1 ja die Thematik um die Dreiecks-Beziehung. Dieses Problem löst sich in Band 2 anfangs sehr galant in Luft auf, wird aber später kurz vor Ende nochmal als kleiner Stimmungskiller aufgegriffen. War zu erwarten, kommt wenig überraschend, führt aber nur zu mehr oberflächlichen Geplänkel und kurzzeitigem Hin und Her. Dies passt aber auch einfach dazu, dass Band 2 bzw. die komplette Dilogie etwas handlungslos wirkt und sich die Thematiken zusammengewürfelt präsentieren. Es fehlt weiterhin der Faden und so kommt es zu gefühlten Massivbrüchen in der Story. Andere Problematiken, wie etwa die hochgradig komplizierte, toxische und manipulative Freundschaft zwischen Connor und Weston oder die Drucksituation durch das Umfeld von Connor und Weston, kommen deutlich zu kurz, werden ignoriert oder einfach mit einem Knall begraben. Regel Nummer 1 in diesem Buch ist offenbar: Hat man kein Lust, einen Konflikt auszutragen, lässt man eine Person halt verschwinden. Besonders stark hat es mir auch einfach an Entwicklungen gefehlt. Sämtliche Charaktere und Beziehungen scheinen stillzustehen und dann einfach mir nichts dir nichts wie magische Puzzleteile zusammenzufallen. Die erste Hälfte des Buches war emotional und hat mich abgeholt, die zweite Hälfte hat mich total verloren, gelangweilt und immer wieder zu Augenverdrehern geführt. Immer wieder gibt es auch – durchaus gute – Situationen, die die Geschichte auf wundersame Weise beeinflussen, aber gar nicht so stimmig wirken und sich nicht so toll ins Gesamtbild einfinden.

Ich glaube, dass Autumn mein größter Kritikpunkt an der Geschichte ist und bleibt. Bereits in Band 1 hat mich ihre fast schon dümmliche Art auf die Palme gebracht. Sie trifft Entscheidungen aus nicht nachvollziehbaren Gründen. Ihre Beziehung zu Connor in Band 1 war nicht greifbar, ihre komplette Motivation und Art war unangenehm, ihr Bäumchen-Wechsel-Dich wirkte lächerlich. Auch in Band 2 wird das nicht unbedingt besser. Autumn wirkt einfach wie ein Fremdkörper in dieser Geschichte, der auftaucht und alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sie mag lieb und süß und hilfsbereit sein, ich finde sie einfach nur platt, naiv und anstrengend. Doch auch zahlreiche andere Charaktere der Dilogie scheinen auf eine Rolle zugeschustert zu sein, ohne Facetten zu haben. Die Familie Drake als Snobs, die es gewohnt sich, dass jeder für sie springt. Westons Familie, die sich kaufen lässt. Im Grunde genommen kann ich im ganzen Buch nur einen Rat geben: Weston, lauf. Lass sie alle hinter dir. Du hast so viel Besseres verdient.

Light up the sky ist eines dieser Bücher, bei dem ich mir gewünscht hätte, es wäre vielleicht kein Liebesroman gewesen. Denn die Teile des Buches (oder generell der Dilogie), die keinen Romance-Content haben, sind durchaus gut und ergeben zusammengefügt eine komplexe Geschichte um Freundschaft und familiären Einfluss. Es wäre ein gutes Drama mit Facetten gewesen, man hätte die Thematiken um Kriegsrückkehr und die Folgen noch weiter ausbauen können und hätte eine runde Sache gehabt. Aber durch die Romance-Handlungsstränge wird diese unstimmig gestört für mich.

Insgesamt bin ich von Light up the sky zwar etwas mehr begeistert als von Bring down the stars, dennoch ist das Buch weit entfernt von einem Topbuch. Die Dilogie war für mich einfach nicht sinnlogisch aufgebaut und verbindet zu viele kleine Baustellen, wodurch es unfokussiert wirkt. Die erste Hälfte von Light up the sky ist wirklich stark, verliert sich dann aber sofort, als es wieder in Richtung Liebesgeschichte geht und nur noch mit vielen Klischees und Happy Moments die Wunden des Lesers wieder kitten will. Emma Scott kann es definitiv um Welten besser und so bleibe ich enttäuscht vom ungenutzten Potenzial zurück.

[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

marcello marcello

Veröffentlicht am 20.02.2020

Gibt der Dilogie das Gefühl zurück

Ich habe mich auf die Erscheinung von „Bring Down the Stars“ vor einigen Monaten sehr gefreut, denn Emma Scott hat Gefühle im Übermaß für sich abonniert. Da es zudem um die Macht der Sprache gehen sollte, ... …mehr

Ich habe mich auf die Erscheinung von „Bring Down the Stars“ vor einigen Monaten sehr gefreut, denn Emma Scott hat Gefühle im Übermaß für sich abonniert. Da es zudem um die Macht der Sprache gehen sollte, war ich erst recht begeistert, denn als Germanistin ist es für mich ein Herzensthema. Das Buch fing auch wunderbar an, verlor sich aber in auf halber Strecke, da die Handlung in eine Richtung gedrängt werden musste und dadurch ging das Gefühl verloren. Natürlich war ich also enttäuscht, dennoch war für mich immer klar, dass ich die Dilogie beenden würde, denn die Charaktere und ihre Geschichten waren geschaffen und diesen Weg wollte ich mit ihnen zu Ende gehen.

Für die Rezension muss ich aber mit dem Ende anfangen, denn hinterher steht in den Anmerkungen der Autorin, die ohnehin viel Wert auf Diversität legt, dass sich ihre Tochter einen Rollstuhlfahrer für eine ihrer Geschichten gewünscht habe. Das ist für NA auch tatsächlich nicht zu verachten, denn wie oft haben wir den perfekten Adonis als männlichen Protagonisten, der vor Sexualität strotzt und dem nichts etwas anhaben kann. Nun also einen körperlich behinderten Mann zu nehmen und damit einhergehende Konsequenzen und Denkweisen zu behandeln, ist gut und zeigt sich auch ganz klar in diesem zweiten Teil, der definitiv besser als Teil 1 ist. Er präsentiert wieder die Essenz von Autorin Emma Scott und dennoch bleibt ein wenig Wehmut, ob diese Geschichte diese aufwendige Vorbereitung, die ein ganzes Buch eingenommen hat, wirklich brauchte. Teil 2 hätte mit einigen Abstrichen auch wunderbar alleine funktioniert.

Über „Light Up the Sky“ steht natürlich auch das große Lügenkonstrukt, das sich Conner und Wes aufgebaut haben und das erneut künstlich unerträglich in die Länge gezogen wird. Diese Geschichte funktionierte für mich im ersten Band schon nicht und wurde diesmal auch nicht besser. Zum Glück ist es aber eher ein unterschwelliges Thema, es hängt wie ein Damoklesschwert über allem und dennoch kann man es gedanklich auch wegdrängen. Hat man das geschafft, ist wieder Raum für das Gefühl, das mir im ersten Band ab der Hälfte gefehlt hat. Sei es Connors Schuldgefühle, dass er im besseren Zustand überlebt hat, sei es Wes komplizierter Weg zurück ins Leben, das nun völlig anders aussieht als zuvor oder sei es wie Autumn überall dazwischen steht. Das war die Geschichte, die ich mir stets erhofft und nun hier bekommen habe. Zwar bleibe ich dabei, dass im Bereich der Nebencharaktere wenig richtig gemacht wird, denn Connor verschwindet diesmal viel von der Bildfläche, Ruby ist ohnehin ohne Worte für eine angeblich beste Freundin und auch die Mutter mit ihren Töchtern bleibt weiterhin anstrengend. Dafür gibt es Paul und den Literaturprofessor von Wes, die beide kleine Rollen haben, aber doch so wichtige.

Die Kernessenz ist aber bei Wes und Autumn und das ist gut so. Während ich im ersten Band doch noch oft genug mit ihm gehadert habe, ist seine Entwicklung diesmal von der ersten Seite an nachvollziehbar. Zuerst ist er in einem tiefen Loch, um dann in eine Spirale zu geraten, aus der es nur schwerlich rausgeht. Hier kommt Autumn ins Spiel, die mit ihrer allumfassenden Liebe alles aus dem Weg schafft. Ja, sie ist furchtbar naiv, aber das aus den wunderbarsten Motiven, das ist mir nochmal sehr bewusst geworden. Zudem gefällt es mir auch gut, dass Wes keine Wunderheilung durchmacht. Seine körperliche Beeinträchtigung wird auch auf das Sexleben übertragen, hier Punkte für die Authentizität. Es geht also, wenn man nur will.

Fazit: „Light Up the Sky“ ist in meinen Augen klar der stärkere Teil der Dilogie von Emma Scott, denn hier musste ich mich deutlich weniger ärgern und es war wieder viel Platz für Gefühl und wunderbare charakterliche Entwicklungen. Doch die Fehler aus Band 1 schwingen natürlich mit, so dass es insgesamt ein holpriges Gesamtkunstwerk ist.

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wmeLanie wmeLanie

Veröffentlicht am 18.02.2020

Eine Geschichte die jede Träne wert ist!

*Zitate:*

_>>Ich war ein Läufer ohne Beine.
Ich hatte Papier, aber keinen Stift.
Einfach alles war weg.<<_

_>>Wenn du Hilfe brauchst, bitte darum. Es ist das Leichteste und auch das Schwerste auf der ... …mehr

*Zitate:*

_>>Ich war ein Läufer ohne Beine.
Ich hatte Papier, aber keinen Stift.
Einfach alles war weg.<<_

_>>Wenn du Hilfe brauchst, bitte darum. Es ist das Leichteste und auch das Schwerste auf der Welt. Bitte darum.<<_

_>>Wenn wir fallen, verwenden wir so viel Energie und Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass wir gefallen sind, und weniger darauf, wieder aufzustehen.<<_

*Meine Meinung:*

Light up the Sky ist der zweite und abschließende Band der
Beautiful-Hearts-Reihe von Emma Scott.

Der erste Band lies mich regelrecht verloren zurück und ich habe der Fortsetzung von Herzen entgegengefiebert.
Und ich kann euch eines sagen…
Das warten hat sich definitiv gelohnt!

Wieder einmal zeigt Emma Scott wie sie einfache Worte zu einer überaus berührenden Geschichte formen kann. Ich liebe ihren Schreibstil.
Bereits mit dem ersten Satz konnte sie mich wieder in ihre Welt entführen.
Die Seiten flogen nur so dahin und genau so meine Emotionen.

Im zweiten Band wechseln die Perspektiven aus Autumns und Westons Sicht.
Man taucht tief in die Gefühlswelt der beiden und erlebt mit, wie sie mit dem Geschehenen versuchen umzugehen, es zu verarbeiten – was alles nur gefühlsintensiver machte.

Autumn war bereits im ersten Band für mich eine wundervolle Protagonistin und das hat sich jetzt nicht geändert. Wenn überhaupt steigerte sich meine Begeisterung für sie. Sie zeigt unendlich viel Stärke und Mut.

Weston habe ich von Beginn an in mein Herz geschlossen und mich zerriss es beinahe was ihm widerfahren ist. Sein Schicksal berührte mich endlos und damit meine ich nicht nur das, was ihm zugestoßen ist. Nein, auch alles was danach kam.
Für ihn ist nichts mehr so wie es war und doch kämpfte er sich zurück!

Conor rückte in diesem Band etwas in den Hintergrund, aber auch er hatte seine Geschichte zu erzählen.
Auch wenn er nach dem Geschehenen – zumindest in physischer Hinsicht – glimpflicher davon kam, so hat er ebenfalls zu kämpfen. Er quält sich und sieht keinen anderen Ausweg als zu flüchten. In diesem Moment hat mein Herz für ihn, aber auch für die Freundschaft der Jungs geblutet.

Ich fand es unglaublich toll, wie Emma Scott zeigt, dass Wunden nicht nur äußerlich sind, sondern auch die unsichtbaren Verletzungen sehr schwerwiegend sein können. Sie hat für dieses Buch wahrlich kein leichtes Thema gewählt, aber mit ihrem wundervollen Schreibstil und großem Fingerspitzengefühl, konnte sie es perfekt umsetzen.

Die Poesie, die Gedichte von Weston versprühen wieder ihren Zauber und verleihen der Geschichte etwas einzigartiges, etwas das unter die Haut geht und mich auf eine tiefe emotionale Ebene berührten, sodass ich den Kamp gegen die Tränen verlor.

*Könnte ich dich nur sehen mit diesen Augen,
dir die Wahrheit sagen mit diesem Atem,
dich berühren mit etwas,
das wahrer und besser ist als diese
schmutzigen Hände.*

Die „Dreiecksbeziehung“ wie man sie im ersten Band erlebte, rückte total in den Hintergrund. Ja, die Lügen von Weston und Connor waren nach wie vor präsent und bestimmten über die Entscheidungen der Protagonisten, aber in diesem Band durfte man so vieles mehr (mit)erleben.

Trauer, Hoffnung, Niederschläge, Freundschaft, Liebe, Angst, Einsamkeit, Verbundenheit, Vergebung, ..

Ich könnte an dieser Stelle mit meinen Aufzählungen ewig fortführen, denn es gibt einfach keine Emotion die man hier nicht durchlebt..

Light up the Sky..
Eine Geschichte die mehr als nur Worte sind..
Eine Geschichte die mir mehr als eine Träne entlockte..
Eine Geschichte die nicht hätte schöner enden können..
Eine Gesichte die ich ewig in meinem Herzen tragen werde..
Eine Geschichte die jede Träne wert ist!

*Fazit:*

_Mir fehlen die Worte.. für mich einfach eine perfekte Geschichte!_
_Vielen Dank Emma Scott!_

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bookreviewsat bookreviewsat

Veröffentlicht am 17.02.2020

Emma Scott geht in die nächste Runde

Light up the sky ist der zweite Teil der Buchreihe von Emma Scott. Bring down the stars habe ich euch vor Weihnachten schon gelesen und war von der Geschichte richtig begeistert. Die Erwartungen an diesen ... …mehr

Light up the sky ist der zweite Teil der Buchreihe von Emma Scott. Bring down the stars habe ich euch vor Weihnachten schon gelesen und war von der Geschichte richtig begeistert. Die Erwartungen an diesen zweiten Teil waren sehr hoch und so musste ich das Buch, sobald ich es in Händen hatte unbedingt sofort lesen.

Das Ende des ersten Bandes und auch die 3 wichtigen Hauptcharaktere haben einen ordentlich Cliffhanger zurückgelassen und man hat hier schon geahnt, dass etwas dramatisches geschehen wird, wenn die Geschichte weiter geht. Und so ist es auch, der zweite Teil startet mit einem ordentlich intensiven Kapitel und lässt die Leser gleich einmal sprachlos zurück.

Ich möchte hier vom Inhalt nicht zu viel erzählen, da man das Buch wirklich selber lesen sollte und gerade die unerwartetetn Wendungen seinen Reiz ausmachen. Aber ich kann euch sagen, mich hat auch dieser Teil sehr gefesselt und ich musste das Buch an 1 Tag auslesen, um zu wissen, wie es ausgeht. Herrlich geschrieben, taucht man tief in die Welt von Autumn, Connor und Weston ein und liebt und leidet mit ihnen.

Manches, was geschieht ist zu erwarten, anderes absolut nicht. Tränen und Lachen liegen hier bei diesem Buch sehr nahe beinander und werden sehr intensiv erlebbar gemacht.

Eine Minikritik habe ich am Schicksal von Weston - als großer Romantiker hätte ich mir ein bisschen eine humanere Lösung für ihr gewunschen. Mich hat sein Schicksal sehr traurig gemacht und noch lange nachgewirkt. Andererseits sollte dies ein gutes Buch auch machen!

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bina140487 bina140487

Veröffentlicht am 16.02.2020

Beautiful Hearts: Autumn, Weston & Connor

_Ich werde nie wieder zulassen, dass ein Mann mein Herz bricht. Nie wieder lieben, ohne mir sicher zu sein, dass diese Liebe mit ganzer Seele erwidert wird..._

_Nach allem, was mit Connor und Weston geschehen ... …mehr

_Ich werde nie wieder zulassen, dass ein Mann mein Herz bricht. Nie wieder lieben, ohne mir sicher zu sein, dass diese Liebe mit ganzer Seele erwidert wird..._

_Nach allem, was mit Connor und Weston geschehen ist, war ich fest entschlossen, mich daran zu halten und mein Herz zu schützen. Doch dann kehrte er zurück, und mein Schwur wurde sein Versprechen. Er hielt mein Herz ehrfürchtig in seinen Händen, er liebte mich so aufrichtig und wahrhaftig, dass ich wusste, ich würde in hundert Leben nie wieder so etwas fühlen. Es war real - bis zu dem Moment, als all die Lügen ans Licht kamen..._

*Buchinformationen*
*Autor/in:* Emma Scott
*Verlag:* LYX Verlag
*Release:* 28. Januar 2020
*Buchreihe:* Beautiful Hearts (2)
*Format:* Paperback
*Buchlänge:* 347 Seiten

*Lesemonat:* Februar 2020
*Buch-Nr.:* 015/2020
*Bewertung:* 5,0 Sterne
*LYX-Challenge 2020:* Buch-Nr. 003/2020

*Mein Fazit*
"Light up the Sky", ist der Folgeband zur Dilogie "Beautiful Hearts" von Emma Scott ("Bring down the Stars").

Nach dem Cliffhanger in "Bring down the Stars", der mich gefühlsmäßig aufgewühlt zurück gelassen hat, musste ich direkt zu dem Folgeband greifen. Eigentlich wollte ich der ersten Band schon im Dezember nach Erscheinen lesen, aber nach einigen Kommentaren zu dem besagten Cliffhanger, habe ich mich dagegen entschieden. Die Entscheidung war richtig, denn so musste ich nicht lange warten, bis ich erfahren habe, wie es mit Autumn, Weston und Connor weitergeht.

"Light up the Sky" hat mir noch besser gefallen, als der Auftaktband. Was daran liegen könnte, dass hier die Handlung sich etwas besser und auch schneller entwickelt. War aber auch zeitgleich für mich der intensivste Gefühlsmäßig, da ich mit einem der Protagonisten richtig mitgelitten habe. :-(

Auch hier erfährt man die Geschichte aus der Perspektive von Autumn und Weston, allerdings diesmal auch von Connor. Was mir in Büchern immer sehr gut gefällt, da man so auch den einen oder anderen Gedankenzug kennenlernt und die Protagonisten noch menschlicher machen und dem Leser näher bringen.

Mit der Dilogie konnte Emma Scott mich auf jeden Fall für sich gewinnen und ich freue mich schon auf die anderen drei Bücher, die ich hier bei mir habe, zu lesen. Und noch auf die weiteren, die der LYX Verlag schon angekündigt hat. :-D

Große Gefühle, Schicksalsschläge die ans Herz gehen, sowie ein Buch, dass sich zu einem Pageturner wandelt, bietet "Light up the Sky", alles was ein Leserherz höher schlagen lässt.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für die Dilogie rund um Autumn, Weston und Connor. <3-)

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Zitat aus Bring Down The Stars von Emma Scott

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Autor

Emma Scott

Emma Scott - Autor
© Emma Scott

Emma Scott schreibt am liebsten Liebesgeschichten mit nicht so perfekten Charakteren, über Menschen mit einer Künstlerseele, Menschen, die Bücher lieben und schreiben. Diversität, Toleranz und Offenheit sind ihr ein wichtiges Anliegen. Mit ihren Romanen, die sie als Self-Publisherin herausbrachte, hat sie sich eine treue und begeisterte Fangemeinde erschrieben.

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