Die Sturmkönige - Dschinnland
 - Kai Meyer - Hörbuch

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7,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Fantasy Bücher
438 Minuten
6 CDs
ISBN: 978-3-8387-6326-2
Ersterscheinung: 16.09.2008

Die Sturmkönige - Dschinnland

Teil 1 von 3
Gelesen von Andreas Fröhlich

(5)

Seit über fünfzig Jahren herrschen die Dschinne über die Wüste zwischen Samarkand und Bagdad. Nur todesmutige Schmuggler wie Tarik al-Jamal mit ihren fliegenden Teppichen wagen sich hinaus in die Einöde. Bis Tariks Geliebte Maryam ein Opfer der Dschinne wird. Seither besteht Feindschaft zwischen ihm und seinem Bruder Junis. Erst als die geheimnisvolle Sabatea Junis dazu bringt, sie durchs Dschinnland nach Bagdad zu bringen, beschließt Tarik, die beiden zu beschützen - auch gegen Junis´ Willen. Eine mörderische Jagd durch die Wüste beginnt, mitten in den Krieg zwischen Dschinnen und Sturmkönigen.

Rezensionen aus der Lesejury (5)

Weltenwanderer Weltenwanderer

Veröffentlicht am 04.01.2019

Aufregende Abenteuer aus 1001 Nacht - mit vielen originellen Ideen!

Die Trilogie hab ich vor vielen Jahren gelesen und endlich komme ich dazu, wieder in die Welt der Dschinne und Teppichreiter einzutauchen - was für ein geniales Abenteuer aus 1001 Nacht!

Die wilde Magie, ... …mehr

Die Trilogie hab ich vor vielen Jahren gelesen und endlich komme ich dazu, wieder in die Welt der Dschinne und Teppichreiter einzutauchen - was für ein geniales Abenteuer aus 1001 Nacht!

Die wilde Magie, die vor ca. 50 Jahren ausgebrochen ist, hat die Gegend um Samarkand unpassierbar gemacht: dort treiben jetzt nicht nur Dschinne ihr Unwesen sondern auch andere, bösartige Kreaturen, die jedem Wanderer das Leben kosten können. (Die Ideen hier sind wieder wunderbar originell und detailreich beschrieben, so dass man ein farbenfrohes Bild serviert bekommt.)
Die einzige Chance, die Wüste lebend zu durchqueren, ist der Luftweg, der den Teppichreitern vorbehalten ist. Da aber der Emir von Samarkand jegliche Magie verboten hat, haben Schmuggler schlechte Karten ...

Schon der rasante Einstieg mit dem verbotenen Teppichrennen über den Dächern von Samarkand war perfekt um ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen. Während man Tariks waghalsigem Flug folgt erfährt man einiges über diese abgeschiedene Stadt und sein Leben, das seit einigen Jahren nur noch aus oberflächlichem Vergnügungen und trostlosem Vergessen besteht.
Als Sohn eines Schmugglers zwischen Samarkand und Bagdad war auch Tarik der gefährliche Weg durch die von Dschinnen bevölkerten Wüsten vertraut, die die beiden Städte voneinander trennt. Doch der Verlust seiner Freundin Maryam hat dem ein Ende gesetzt. Seinem hilflosen und zornigen Brüten wird allerdings ein jähes Ende gesetzt, denn sein Bruder Junis nimmt einen waghalsigen Auftrag an.

Junis ist nicht gut auf Tarik zu sprechen. Der Hass zwischen den beiden geht gefährliche Wege und doch spüren sie die Bande, die sie als einzige Blutsverwandte zusammen schweißen. Die geheimnisvolle Sabatea hingegen kennt nur ihr eigenes Ziel, das sie mit allen Mitteln erreichen will ... alle drei begeben sich aus unterschiedlichsten Gründen in Lebensgefahr auf den langen Weg durch die Wüste nach Bagdad und die Chancen stehen gering, sie jemals zu erreichen.

Kai Meyer hat hier wieder viele originelle Ideen die mir in seinen Büchern immer wieder positiv auffallen. Zum einen die vielfältigen Kreaturen, die er aus der wilden Magie entstehen lässt, darunter auch die Elfenbeinpferde, natürlich die Dschinne oder die Ifrit, aber auch das verweben von alten Mythen aus dem Orient mit seinen eigenen Vorstellungen ergeben ein ganz besonderes Bild von den Schauplätzen. Ich war jedenfalls wieder immens begeistert von der Erzählweise die sich mit aufregenden Gefahren und auch ruhigen Momenten abwechselt, in denen man mehr über die Figuren erfährt. Es gibt eine Menge spannender und temporeicher Situationen, die mich wie Tarik auf seinem Teppich nur so durch die Seiten fliegen ließen.
Vor allem auch die lebendigen Details haben mir viele Bilder in den Kopf gezaubert und das Ende verspricht eine Menge Überraschungen und neuer Entwicklungen, weshalb ich mich sehr auf den nächsten Band freue!

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Schnuffelchen Schnuffelchen

Veröffentlicht am 27.07.2018

Hinter den Kulissen von 1000 und 1 Nacht - Lesen!

Die Welt von Tarik, Junis und Sabatea ist exotisch, gigantisch, wunderschön und tragisch. Es gibt fliegende Teppiche, Magier und fliegende Pferde. Wunschgeister ( nicht mit den kriegerischen Dschinnen ... …mehr

Die Welt von Tarik, Junis und Sabatea ist exotisch, gigantisch, wunderschön und tragisch. Es gibt fliegende Teppiche, Magier und fliegende Pferde. Wunschgeister ( nicht mit den kriegerischen Dschinnen verwechseln), Oasen, Ruinen und die weiten Wüsten des Orients.
Und doch ist diese Welt dunkel und traurig. Seit vor 50 Jahren die wilde Magie ausbrach und die Dschinne den Menschen den Krieg erklärten, gibt es fast nur noch Blut, Angst und Armut.

Wenn ich Orient höhe habe ich bisher eher ein romantischen Bild vor Augen, geprägt von Märchen von 1001 Nacht, doch hier wird ein anderes Bild gezeigt. Es geht um Angst, Unwissenheit, Machtgier, Verzweiflung, Trauer. Kai Meyer zeichnet ein unglaublich komplexes Universum, in dem nicht so ist, wie es scheint und in dem man nur noch hoffen kann, auch wenn es sich keiner mehr wagt. Ein Universum mit ausgeprägten Charakteren, überraschenden Kreaturen und viel Magie.

Tarik ist einer der Hauptcharaktere. Er war der letzte Schmuggler, der sich mit seinem Teppich durch das Dschinnland gewagt hat. Als er auf einer Tour allerdings seine Liebe Maryam verlor, hat er die Schmuggelroute aufgegeben und er stürzte sich in die illegalen Teppichrennen, bei den er auch nicht zu schlagen war. Doch er ist ein gebrochener Mann, voller Selbstvorwürfe. Daher weißt er Sabathea und ihr anliegen auch ab. Doch als sie seinen kleinen Bruder Junis überredet, muss er sich auf den Weg durch die Wüsten machen und damit auf den Weg durch seine Vergangenheit, damit sein Bruder und Sabathea eine Zukunft haben.

Sabathea, ist eine geheimnisvolle Palastschönheit. Sie setzt alles ein was sie zu bieten hat, um nach Bagdad zu kommen und spielt dabei sogar die beiden Brüder gegeneinander aus. Doch so oberflächlich und manipulativ wie es Anfangs sein, ist sie gar nicht. Auch sie wird zu dieser Reise genötigt. Auch wenn sie weiß, das in Bagdad nur ihr Tod wartet.

Junis ist Tariks jüngerer Bruder. Als Tarik Freundin in der Wüste getötet wurde, starb damit auch seine große Liebe. Dies hat Junis seinem Bruder nie verziehen. Auch Tariks versuche ihn von seinem Vorhaben abzuhalten versteht er falsch. Die schwierige Beziehung der Beiden zieht sich durch die ganze Trilogie.

Die Welt von Tarik, Sabathea und Junis ist geheimnisvoll und man lernt schnell, sich von seinen romantischen Vorstellung von 1001 Nacht zu verabschieden. In Kai Meyers Version verstecken sich überall Geheimnisse, tödliche Gefahren und Geheimnisse. Der Spannungslevel ist genau richtig. Denn die kurzen Pausen braucht man, um die ganzen neuen Wesen und Geschehnisse zu verarbeiten und dennoch hatte ich die ganze Zeit Angst , doch noch etwas zu verpassen oder zu überlesen. Daher kann ich es verzeihen, das es schon wieder „nur“ der Auftakt zu einer Trilogie ist. Denn dieses Universum ist einfach zu riesig um die Geschichte in einem Buch erzählen zu können.

Ich habe gleich die Folgebände nach gelesen, da ich mich einfach noch nicht von Geschichte trennen konnte.

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Kristin84 Kristin84

Veröffentlicht am 14.01.2018

Trifft leider nicht meinen Geschmack

Zum Inhalt:

Wir tauchen ein in die Welt aus 1001 Nacht und begeben uns zusammen mit Tarik und der geheimnisvollen Sabatea auf eine gefährliche Reise. Der Weg führt sie durch die Wüste nach Bagdad. Doch ... …mehr

Zum Inhalt:

Wir tauchen ein in die Welt aus 1001 Nacht und begeben uns zusammen mit Tarik und der geheimnisvollen Sabatea auf eine gefährliche Reise. Der Weg führt sie durch die Wüste nach Bagdad. Doch die dortige Hitze ist ihr kleinstes Problem, denn die gefährlichen Dschinns leben in dieser Wüste und es bedarf viel Geschick, Mut und Ausdauer um diese Reise auf dem fliegenden Teppich zu überleben. Als Tarik und Sabatea angegriffen werden, scheinen sie verloren zu sein. Doch so schnell geben die Beiden nicht auf...

Meine Meinung:

Ich gehören zu den Lesern, die jedem Buch die Chance geben, einen zu überzeugen und in seinen Bann zu ziehen, egal ob gleich zu Beginn oder im Laufe der Geschichte. Deswegen breche ich ungerne Bücher ab, weil ich die Hoffnung habe, dass sie mich doch noch begeistern können. Bei diesem Buch wurde die Hoffnung leider nicht erfüllt. Der Funke wollte nie wirklich überspringen.

Gleich zu Beginn des Buches gab es eine Situation zwischen den zwei Hauptcharakteren Tarik und Sabatea, die ich einfach unnötig und unpassend fand und die wohl auch dazu führte, dass ich mit dem Buch im Ganzen nicht wirklich warm wurde. Normalerweise baut man zu den Charakteren in einem Buch ja irgendwie eine Verbindung auf, entweder weil sie einem sympathisch sind oder weil man sie einfach nicht leiden kann. Bei Tarik und Sabatea war da gar nichts. Ich habe nicht mit ihnen mitgefühlt, sie haben mich nicht genervt oder ähnliches - ich habe einfach von ihrem Abenteuer gelesen und das war`s dann. Es kamen einfach keine Gefühle rüber. Und das hat sich auch über das ganze Buch nicht geändert.

Wie es sich gehört hat der Autor auch Szenen in das Buch eingebaut, die Spannung enthalten und den Leser fesseln sollten. Was vielleicht bei mir auch funktioniert hätte, wenn ich seine Szenenbeschreibungen verstanden hätte. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich eine Frau bin und von Gefechten und Schlachten jetzt vielleicht nicht allzu viel Ahnung habe, aber ich hatte wirklich Schwierigkeiten dabei, die Beschreibungen von bestimmten Szenen oder Schauplätzen zu verstehen. Ich konnte mir einfach kein Bild dazu machen. Ansonsten kann ich über den Schreibstil des Autors nichts negatives sagen. Er war flüssig und ich bin auch nicht beim Lesen aufgrund irgendwelcher seltsamen Satzkonstruktionen ins Straucheln gekommen.

Natürlich hat der erste Band einige Fragen offen gelassen, so dass man als Leser ja eigentlich gewillt ist, direkt den zweiten Band zu schnappen, um weiterzulesen. Bei mir hat es aber leider nicht funktioniert. Normalerweise bin ich bei sowas wirklich neugierig und will in den meisten Fällen immer wissen, wie es weiter geht, aber diesmal nicht. Daran merke ich auch, dass das Buch so gar nicht meinen Geschmack getroffen hat.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist - wie so vieles andere - Geschmacksache. Mich konnte es weder fesseln, noch begeistern, sodass die Trilogie für mich hier zu Ende ist.

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kassandra10 kassandra10

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Magie lebt!

Der erste Teil der Trilogoie. Yarik und Juni fliegen mehr oder weniger freiwillig mit Sabatea und den beiden fliegenden Teppischen von Ihrem Ort nach Bagdad. Doch sie müssen gemeinsam die Wüste durchqueren ... …mehr

Der erste Teil der Trilogoie. Yarik und Juni fliegen mehr oder weniger freiwillig mit Sabatea und den beiden fliegenden Teppischen von Ihrem Ort nach Bagdad. Doch sie müssen gemeinsam die Wüste durchqueren und dort herrscht kein Leben mehr ausser den Dschinn. Welche sonst aus Aladin als freundlicher Geselle gilt, findet hier keinen Anklang. Die Dschninn sind böse und es geht um die Menschheit!
Mal wieder ein sehr sehr spannender Meyer!

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fingerbluetentraeume fingerbluetentraeume

Veröffentlicht am 15.09.2016

Erwachsenenfantasy von Kai Meyer

Kai Meyer entführt in dem Auftakt seiner Sturmkönige-Trilogie in gewohnter Manier in eine fantastische Welt. Das Ganze Szenario ist wieder wunderbar und sehr lebhaft dargestellt. Ich habe mich in den Orient ... …mehr

Kai Meyer entführt in dem Auftakt seiner Sturmkönige-Trilogie in gewohnter Manier in eine fantastische Welt. Das Ganze Szenario ist wieder wunderbar und sehr lebhaft dargestellt. Ich habe mich in den Orient versetzt gefühlt. Die Geschichte nimmt sehr schnell an Fahrt auf und somit entsteht alles andere als Langeweile. Die Hintergründe bleiben lange ein großes Geheimnis. Das hielt zwar die Spannung oben, manchmal dachte ich mir jedoch auch einfach nur : HÄ???
Die Sprache ist wieder äußerst malerisch und schaffte es somit, dass ich mich stellenweise so fühlte, als würde ein Film vor meinen Augen ablaufen. Die Wortwahl macht deutlich, dass dieses Buch eher für ein älteres Publikum geeignet ist. Ich denke, dass man die Geschichte mit 14 Jahren zwar schon versteht. sprachlich der Roman jedoch erst ab 16 Jahren voll zugänglich ist.
Während Tarik für mich die meiste Zeit über nicht wirklich interessant war, erweckte vor allem Sabatea mein Interesse. Von Anfang an tritt sie geheimnisvoll auf und ich hatte das große Bedürfnis endlich hinter ihr Geheimnis zu kommen. Dass Tarik für mich so im Hintergrund blieb ist ein wenig schade, da er ein äußerst sympathischer Protagonist ist.
Dschinnland ist wieder ein äußerst gelungener Fantasyroman des wohl besten deutschen Autors dieses Genres - Kai Meyer. Für Freunde dieser Gattung ist eine Lektüre auf jeden Fall lohnend.

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Autor

Kai Meyer

Kai Meyer - Autor
© Olivier Favre

Kai Meyer wurde am 23. Juli 1969 in Lübeck geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er hat in Bochum einige Semester Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Germanistik und Philosophie studiert. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre als Journalist und Redakteur für eine Tageszeitung. Sein erstes Buch veröffentlichte er im Alter von 24 Jahren. Seit 1995 ist er freier Schriftsteller und gelegentlicher Drehbuchautor. Kai Meyer hat eine Vielzahl von Romanen veröffentlicht, darunter …

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Sprecher

Andreas Fröhlich

Andreas Fröhlich - Sprecher
© Christian Hartmann

Andreas Fröhlich, 1965 in Berlin geboren, arbeitete als "Hörspieler", Sprecher und Synchronregisseur. Schon mit sieben Jahren wurde man im Kinderchor des SFB auf seine besondere Stimme aufmerksam, heute zählt er zu den gefragtesten Sprechern Deutschlands. Seine unverwechselbare Stimme setzt er mal erzählend, mal belehrend, mal spielerisch ein, sie bleibt dabei immer markant und ausdrucksstark. Andreas Fröhlich lieh seine Stimme John Cusack in High Fidelity, Edward Norton in Fight …

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