Die Fesseln des Bösen
 - Jean-Christophe Grangé - Hörbuch

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20,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Thriller
8 CDs
Altersempfehlung: ab 18 Jahren
ISBN: 978-3-7857-8011-4
Ersterscheinung: 31.01.2020

Die Fesseln des Bösen

Thriller
Gelesen von Martin Keßler
Übersetzt von Ulrike Werner-Richter

(15)

In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat stichfeste Alibis für beide Morde. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskys unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen ...

Rezensionen aus der Lesejury (15)

Schugga Schugga

Veröffentlicht am 16.02.2020

Extreme Abgründe der menschlichen Gesellschaft

Grangé - für mich ein Garant markanter Charaktere und unvorhersehbarer, komplex gestalteter Stories. Ein Autor, der dem Leser schonungslos die brutale Seite der Gesellschaft präsentiert. Diesmal ist es ... …mehr

Grangé - für mich ein Garant markanter Charaktere und unvorhersehbarer, komplex gestalteter Stories. Ein Autor, der dem Leser schonungslos die brutale Seite der Gesellschaft präsentiert. Diesmal ist es der Pariser Commandant Stéphane Corso, erwachsen aus zerrütteten Wurzeln, dem die Brutalität der Kindheit noch immer wie ein klebriger Kaugummi anhaftet und der recht unkonventionell im neuesten Mordfall ermittelt. Eine Tänzerin eines Pariser Nachtclubs wird auf grotesk entstellte Weise ermordet aufgefunden. Zunächst ermitteln Corso und sein Team in alle erdenklichen Richtungen. Als die zweite Tänzerin auf dieselbe Weise entstellt gefunden wird, bringen diverse Parallelen der Opfer Corso endlich auf eine Spur. Doch der Hauptverdächtige hat ein stichfestes Alibi. Verbeißt sich Corso in ein Hirngespinst oder stimmt sein Instinkt, als er den Verdächtigen weiterhin durchleuchtet?
Auch diesmal hat der Autor es sich nicht nehmen lassen, den Leser in tiefste Abründe der Gesellschaft zu entführen. Allerdings ging es diesmal ein wenig zu oft ins Extreme. Viele Charaktere haben Neigungen, die für sich allein schon sehr ausgefallen sind. In der Summe und mit dieser geballten Ladung an Details, wie es dem Leser diesmal präsentiert wird, hatte ich das Gefühl, mit dem Buch soll ein von Extremen und Superlativen übersättigtes Publikum unterhalten werden. Weniger wäre mehr und vielleicht auch glaubhafter gewesen.
Der Fall an sich gestaltet sich wie erwartet unduchsichtig und bietet mehrere Wendungen. Die Auflösung fiel dann leider wieder in der Bereich der starken Extreme und ruinierte mir erneut den Spaß an einem brutalen, aber realistisch wirkenden Thriller.
Das Hörbuch wird gelesen von Martin Keßler, der die düstere Atmosphäre und die ruppige Art des Ermittlers hervorragend vermittelt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Stardust Stardust

Veröffentlicht am 14.02.2020

Fast etwas zuviel des Bösen

Das Buch “Die Fesseln des Bösen” von Jean-Christophe Grange´ habe ich als Hörbuch gehört. Der Sprecher Martin Keßler bringt dieses Buch wirklich sehr gut rüber, seine Stimme paßt sehr gut zu den Personen ... …mehr

Das Buch “Die Fesseln des Bösen” von Jean-Christophe Grange´ habe ich als Hörbuch gehört. Der Sprecher Martin Keßler bringt dieses Buch wirklich sehr gut rüber, seine Stimme paßt sehr gut zu den Personen und auch die Betonung hat mir gut gefallen.
Das Buch beginnt mit dem Fund zweier Leichen, die mit ihren Dessous gefesselt worden und grausam verstümmelt sind. Es waren Tänzerinnen aus einem Nachtclub in Paris.
Commandant Stephane Corso und sein Team ermitteln und schnell gerät der Maler Sobiesky in Verdacht, da er schon im Gefängnis war und mit beiden Opfern ein Verhältnis hatte. Allerdings hat er auch ein Alibi. Corso läßt aber nicht locker und verbeißt sich regelrecht an diesem Täter. Als Ermittler und auch als Mensch hat Corso so einige Ecken und Kanten und vieles ist schon nichtmal mehr an der Grenze zum illegalen.
Gegen Ende des Buches gibt es noch einige unvorhergesehene Dinge und Wendungen, die die Spannung nochmal reichlich erhöhen.
Insgesamt ist der Thriller sehr spannend und voll Action, aber mir ist er an einigen Stellen im ersten Teil zu hart, was Szenen aus der Porno-,SM-und Bondageszene angeht. Da hätte ich so einiges gerne nicht ausführlich gehört. Etwas weniger Gewalt hätte diesem Thriller echt gut getan.

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Sassenach123 Sassenach123

Veröffentlicht am 14.02.2020

Spannend aber nichts für schwache Gemüter

Spannend aber nichts für schwache Gemüter

Die Fesseln des Bösen -Jean -Christophe Grangé

Commandant Stephane Corso wird in Paris mit einem sehr speziellen Fall konfrontiert. 2 Tänzerinnen eines Nachtclubs ... …mehr

Spannend aber nichts für schwache Gemüter

Die Fesseln des Bösen -Jean -Christophe Grangé

Commandant Stephane Corso wird in Paris mit einem sehr speziellen Fall konfrontiert. 2 Tänzerinnen eines Nachtclubs werden tot aufgefunden, sie würden beide mit ihren Dessous so gefesselt, dass sie sich selbst im Kampf sich zu befreien, erdrosselt haben. Nach kurzer Zeit gibt es Hinweise auf den Maler Sobiesky,beide waren mit ihm zusammen, er war lange im Gefängnis und hätte die nötigen Kenntnisse für die Fesselungen gehabt.
Corso setzt sein Team auf ihn an, und lässt selbst nicht locker, geht sogar verbotene Wege, um ihn dingfest zu machen. Es artete für mich teilweise schon fast in eine Obsession aus, so sehr war er auf diesen Mann fixiert.
Im weiteren Verlauf nimmt die Handlung noch einige überraschende Wendungen an, das hat mir sehr gut gefallen.

Die Story an sich ist spannend, mit vielen überraschenden Elementen. Es geht brutal zu, und die Grenze zum erträglichen in Bezug zur Perversion war für mich schon nah am Limit. Ich kenne bereits einigenTitel des Autors und mag seinen düstern Stil, aber hier wäre es mir fast zu viel geworden.
Die Charaktere sind interessant, allen voran Corso, der ein sehr delikates Problem mit seiner Ex-Frau hat, das eine recht große Rolle im Hörbuch einnimmt.

Der Sprecher Martin Keßler hat einen guten Job gemacht. Er verleiht seiner Stimme immer die richtigen Nuancen,,passend zur Situation und zur Stimmung.
Für mich nicht der Beste Grangé, aber ich bin auf meine Kosten gekommen.

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dakotamoon dakotamoon

Veröffentlicht am 14.02.2020

Entstelltes Lachen in den Fesseln des Bösen

„Die Fesseln des Bösen“ von Jean-Christophe Grangé ist ein Thriller, der am 31.01.202 im Lübbe Audio Verlag auf Audio CD erschienen ist. Gelesen wird das Hörbuch von Martin Keßler, bekannt als Synchronstimme ... …mehr

„Die Fesseln des Bösen“ von Jean-Christophe Grangé ist ein Thriller, der am 31.01.202 im Lübbe Audio Verlag auf Audio CD erschienen ist. Gelesen wird das Hörbuch von Martin Keßler, bekannt als Synchronstimme von Nicolas Cage und Vin Diesel.
In Paris werden die grausam zugerichteten Leichen zweier Tänzerinnen gefunden. Beide arbeiteten in demselben Nachtclub. Commandant Stéphane Corso stellt bei seinen Ermittlungen fest, dass beide mit Sobiesky, einem ebenso arroganten wie erfolgreichen Maler, liiert waren. Sobiesky hat absolut keine Moran und scheint somit der perfekte Täter zu sein, aber für beide Morde hat er ein Alibi. Dennoch lässt Corso nicht locker und droht von Sobieskys düsteren Geheimnissen selbst in den Abgrund gerissen zu werden.
Mit seiner tiefen Stimme schafft es Martin Keßler den Zuhörer sofort zu fesseln, auch wenn ich bei CD 1 das Gefühl hatte, dass er selbst erst einmal das richtige Gefühl für die Geschichte brauchte, doch je weiter die Geschichte voranschritt, umso besser wird er. Er vermag die düstere Stimmung genauso rüber zu bringen wie die Zerissenheit Corsos, der auch noch mit eigenen Problemen zu kämpfen hat. Die Geschichte ist nichts für empfindliche, denn die Grausamkeit mit der die Morde begangen werden und auch die Beschreibungen aus dem Pornofilmgeschäft sind brutal, teilweise so brutal, dass einem der Atem stockt. Für einen Thriller ist dieses Hörbuch wirklich brutal. Dennoch hat es mir gefallen. Besonders gut fand ich die Erklärungen des Bondage-Meisters. Das war interessant und informativ. Stéphane Corso ist ein verbissener Ermittler, der nicht jedermanns Sache sein wird, dennoch mag ich ihn. Er hat eigene Erfahrungen und kennt das Verbrechen. Mit Sobiesky bekommt er einen Gegenspieler, der ebenso intelligent wie wahnsinnig ist, aber Genie und Wahnsinn liegen ja dicht beieinander. Die Geschichte hält die Spannung bis zum Ende und ich muss zugeben, das Ende hat mich sehr überrascht, auf diese Lösung wäre ich nie gekommen. Die Aufklärung ist gelungen.
Wer Thriller mag, die etwas härter sind, ist hier genau richtig. Von mir bekommt das Buch fünf Sterne, denn es hat meine Erwartungen zu 100 % erfüllt.

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SmilingKatinka SmilingKatinka

Veröffentlicht am 12.02.2020

Zuviel des Bösen

Paris- in einem Nachtclub werden die Leichen von zwei Tänzerinnen gefunden. Beide wurden auf grausamste Art entstellt und mit ihrer Unterwäsche gefesselt. Stephane Corso und sein Team ermitteln und finden ... …mehr

Paris- in einem Nachtclub werden die Leichen von zwei Tänzerinnen gefunden. Beide wurden auf grausamste Art entstellt und mit ihrer Unterwäsche gefesselt. Stephane Corso und sein Team ermitteln und finden schnell einen ersten Verdächtigen. Der Maler Sobiesky hatte mit beiden Frauen ein Verhältnis. Doch Sobiesky, der auch charakterlich als Täter in Frage kommen würde, hat für die Tatzeiten ein Alibi. Corso ermittelt weiter und das auf nicht immer nachvollziehbare Art und Weise.

Ich habe dieses Hörbuch zusammen mit meinem Partner gehört und wir zwei haben völlig unterschiedliche Meinungen dazu. Worüber wir uns aber einig sind ist, dass Martin Keßler als Sprecher absolut empfehlenswert ist. Er hat dieses Hörbuch sehr packend erzählt und uns beide begeistert.

Weniger begeistert war ich vom Inhalt des Hörbuches und insbesondere vom Ermittler Corso. Während ich am Anfang noch betonte, wie schön es ist, mal einen nicht perfekten Ermittler zu erleben, einen Ermittler, der nicht super sympathisch ist und der selbst mit Problemen zu kämpfen hat (Sorgerecht um den Sohn nach einer Trennung), wurde es mir im Laufe der Handlung einfach zu viel. Ich liebe Protagonisten mit Ecken und Kanten, aber sie sollten noch greifbar bleiben. Corsos Werdegang kann ich noch irgendwie nachvollziehen und er passt auch gut ins Buch, aber er benimmt sich wie die Axt im Walde und wird dabei stets von den Kollegen gedeckt. Verdächtige verprügeln, die Drogenpolizei begleiten und dabei mal schnell 2 Leute erschießen, für Corso kein Problem. Auch Alleingänge sind an der Tagesordnung. Man konnte ihn als Figur irgendwann kaum noch ernst nehmen, da einfach alles völlig übertrieben war. Corso hätte im Polizeidienst nichts verloren und in der realen Welt auch keine Chance, bei der Polizei Fuß zu fassen. Er ist einfach nur abartig. Auch die anderen Ermittler haben mich nicht wirklich von sich überzeugen können, was aber vorallem Corso zuzuschreiben ist, dessen Figur so überzogen war, dass andere daneben verblassten.

Die Handlung an sich ist durchzogen von Gewalt und Perversion. Wer mit Blut und hartem SM Probleme hat, der sollte Abstand von dem Buch nehmen. Und mit hart meine ich wirklich hart. Die SM Szenen in dem Buch haben keinen sexy shades of grey Filter. Sie sind einfach nur hart, überzogen und widerlich.Gerade zu Anfang häufen sich die Perversionen und es wird auch kaum etwas ausgelassen. Ich liebe normalerweise extreme Bücher, aber hier war es mir einfach too much. Zeitweise kam es mir vor als hätte Grange eine Liste der Perversionen abgearbeitet. Als er damit durch war, wurde das Buch aber auch besser. Etwa im letzten Drittel kam dann Ermittlungsarbeit, die diesen Namen auch verdient. Es wurde spannend und fesselnd und ich habe das Buch wieder gerne gehört. Allerdings war dies wirklich nur das Ende. Auch die Auflösung hat mir sehr gut gefallen.

Alles in allem ein Buch der Extreme. Vielleicht war ich ein wenig damit überfordert, weil ich Thriller normalerweise lese, aber ich hatte große Mühe damit, während mein Partner hellauf begeistert war.

Ein Buch voller Perversion und Unglaubwürdigkeit. Mir hat es nicht zugesagt.

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Autor

Jean-Christophe Grangé

Jean-Christophe Grangé - Autor
© Andreas Biesenbach

Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, war als freier Journalist für verschiedene internationale Zeitungen (Paris Match, Gala, Sunday Times, Observer, El Pais, Spiegel, Stern) tätig. Für seine Reportagen reiste er zu den Eskimos, den Pygmäen und begleitete wochenlang die Tuareg. "Der Flug der Störche" war sein erster Roman und zugleich sein Debüt als französischer Topautor im Genre des Thrillers. Jean-Christophe Grangés Markenzeichen ist Gänsehaut pur. Frankreichs Superstar ist …

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