All Saints High - Die Prinzessin
 - L. J. Shen - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

LYX
Hörbuch (Download)
New Adult
750 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-96635-032-7
Ersterscheinung: 27.03.2020

All Saints High - Die Prinzessin

Ungekürzt
Gelesen von Louis Friedemann Thiele, Karo Rieper
Übersetzt von Anja Mehrmann

(171)

All Saints High – das heißeste College der gesamten Westküste!

Als sie vierzehn Jahre alt war, zerstörte Daria Followhill aus Eifersucht die Zukunft der gleichaltrigen Sylvia Scully. Seitdem vergeht kein Tag, an dem sie ihre Tat nicht bereut. Sie erhält ihre Chance auf Wiedergutmachung drei Jahre später, als sie erfährt, dass Sylvias Zwillingsbruder Penn von seiner Mutter auf die Straße gesetzt wurde. Kurzerhand überredet sie ihre Eltern, Penn für sein letztes Highschooljahr bei sich aufzunehmen – nicht ahnend, dass sie damit mehr als nur ihr Herz aufs Spiel setzt ...

Der Auftakt der "All Saints High"-Reihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin L.J. Shen.

Die "All Saints High"-Reihe:
1. Die Prinzessin
2. Der Rebell (erscheint am 28.07.2020)
3. Der Verlorene (erscheint am 30.12.2020)

Rezensionen aus der Lesejury (171)

Nessalia Nessalia

Veröffentlicht am 22.09.2020

Spannend

Erinnert mich unglaublich an Vicious und ist somit auch nicht mein Lieblingsbuch der Reihe. …mehr

Erinnert mich unglaublich an Vicious und ist somit auch nicht mein Lieblingsbuch der Reihe.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

selina2606 selina2606

Veröffentlicht am 22.09.2020

Geheimnisvoll, grausam und verkorkst

Achtung, Spoilerwarnung!



Inhalt:

Daria Followhill ist reich, wunderschön und das beliebteste Mädchen der All Saints High. Sie müsste sich wie eine Prinzessin fühlen. Doch ihr Leben ist alles andere ... …mehr

Achtung, Spoilerwarnung!



Inhalt:

Daria Followhill ist reich, wunderschön und das beliebteste Mädchen der All Saints High. Sie müsste sich wie eine Prinzessin fühlen. Doch ihr Leben ist alles andere als perfekt. Seit sie vor vier Jahren aus Eifersucht die Zukunft der gleichaltrigen Silvia Scully zerstört hat, plagen sie schlimme Schuldgefühle. Als sie nun erfährt, dass Silvias Zwillingsbruder Penn nach dem Tod seiner Mutter kein Zuhause mehr hat, sorgt sie kurzerhand dafür, dass ihre Eltern Penn bei sich aufnehmen. Und obwohl er keinen Zweifel daran lässt, dass er Daria hasst, ist sie machtlos gegen das heftige Kribbeln zwischen ihnen. Dabei weiß sie, dass seine Liebe sie zerstören könnte ...



Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut, da ich die Farben super schön finde und diese passend miteinander harmonieren. Durch das Cover dachte ich, das es in diesem Buch um eine New-Adult Romanze geht. Aber damit lag ich weit daneben...
Die Idee hinter dieser Geschichte muss gut durchdacht gewesen sein, denn es ist so vieles passiert. Ein falscher Satz hätte die ganze Geschichte zum Einsturz gebracht.
Der Schreibstil war gut und relativ flüssig. Ich hatte öfters meine Probleme damit, die Handlung zu verstehen, weshalb ich einige Sätze doppelt lesen musste (manchmal auch aus Unglaube...). Die Geschichte wird aus der Perspektive von Daria und Penn erzählt und jeweils einmal aus der Sicht von Darias Eltern. Das fand ich sehr gut, denn dadurch wurde mir die Sichtweise der Mutter erst richtig bewusst.
Man ist direkt in der Geschichte. Es beginnt mit einem Prolog der vier Jahre zurückliegt und der die Quelle des ganzen Übels ist, womit Daria, unsere Protagonistin, zu kämpfen hat.
Die Dialoge sind sehr düster, geheimnisvoll und teilweise auch wirklich grausam. Die Emotionen sprudeln quasi nur so über. Man weiß als Leser oft nicht genau, was da gerade geschieht. Ich war oft fassungslos, sprachlos und völlig vor den Kopf gestoßen. Einige Szenen und Dialoge waren für mich einfach zu krass.
Durch die ganzen Geheimnisse, Intrigen und Machtspielchen hat die Geschichte von Anfang an einen gewissen Reiz gehabt und natürlich auch Spannung erzeugt. Man wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat.
Es waren wirklich sehr viele Emotionen im Spiel und zum Großteil auch Negative. Manche Emotionen konnte ich nicht nachvollziehen (und wollte es ehrlich gesagt auch nicht).
Daria ist die Prinzessin der All Saints High, wunderschön, beliebt und eiskalt. Sie ist wohlhabend und lässt das auch so raushängen. Von außen betrachtet hat sie keinerlei Makel. Aber schon bald merkt man wie ihre Fassade bröckelt. Daria lechzt nach Aufmerksamkeit und nach bedingungsloser Liebe, die sie von ihrer Mutter nicht bekommt. Sie vollbringt eine grausame Tat nach der anderen, um das Schreckliche, was sie vor Jahren getan hat, zu verdrängen.
Penn ist das totale Gegenteil von Daria. Er wächst im Armenviertel auf und macht sich rein gar nichts aus der Meinung anderer Leute. Er weiß nicht, was ihn und Daria verbindet. Denn er hat vor vier Jahren den Brief zerrissen, auf den seine Zwillingsschwester Via sehnsüchtig gewartet hat.
In der Geschichte sind sehr viele Nebenfiguren, die alle ihre eigenen Geheimnisse haben, die ich hier nicht alle erläutern kann. Allerdings finde ich die Perspektive von Darias Eltern sehr spannend.
Gegen Ende fliegt das Machtspiel auf, was sich durch die ganze Geschichte zieht und man erlebt Daria nun so wie sie wirklich ist. Sie macht eine positive Entwicklung durch. Durch die ganzen Geheimnisse und Intrigen wächst sie.



Fazit:
Eine verkorkste Geschichte, die von Intrigen, Geheimnissen und Machtspielchen geprägt ist. Definitiv nichts für schwache Nerven!

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Fairylightbooks Fairylightbooks

Veröffentlicht am 21.09.2020

Irgendwie verstörend, aberauch fesselnd!

Meine Meinung

Ich hatte bereits die Vor-Reihe zu dieser begonnen, aber nach dem ersten Teil nie weiter gelesen. Das habe ich zwar noch vor, aber nun haben sich erst die Kinder der Hotholes dazwischen ... …mehr

Meine Meinung

Ich hatte bereits die Vor-Reihe zu dieser begonnen, aber nach dem ersten Teil nie weiter gelesen. Das habe ich zwar noch vor, aber nun haben sich erst die Kinder der Hotholes dazwischen geschlichen.
Das Cover gefällt mir gut, es unterstützt den Titel „Prinzessin“ nur noch mehr. Dass hinter dem hübschen, rosa Cover allerdings eine ziemlich harte und schonungslose Geschichte steckt, darf man nicht unterschätzen. Zum Glück macht eine Trigger-Warnung auf den ersten Seiten sofort darauf aufmerksam.

Daria ist die Prinzessin ihrer Schule. Reich, schön, beliebt und vor allem unnahbar. Niemand weiß, was hinter der kühlen Fassade des Teenagers steckt und welche Probleme unter der Oberfläche lodern. Vor vier Jahren hat sie gemeinsam mit Penn die Zukunft seiner Schwester, Via, zerstört und seitdem nie wieder mit ihm geredet. Er ist nämlich das genaue Gegenteil von ihr: arm, alleine und mittlerweile obdachlos. Als Darias Mutter das erfährt, bringt sie Penn zu sich nach Hause und nimmt ihn in ihrer Familie auf. Eine Chance für Daria, ihre Vergangenheit wieder gut zu machen? Im Gegenteil, denn Penn macht ihr von nun an das Leben zu Hölle, während die Leidenschaft und die Anziehung zwischen ihnen immer stärker wird.

Daria ist wie gesagt Tochter einer reichen Familie, der es an nichts fehlen sollte. Sie ist beliebt, leitet das Cheerleading-Team der Schule und hat sämtliche Freiheiten in ihrem Leben. Dass es nicht perfekt ist, sie ständig vor Eifersucht brodelt und in ihrer Familie das schwarze Schaf ist, weiß niemand. Die Liebe ihrer Mutter gilt allerdings nur Via, der talentiertesten Ballerina des Kurses. Via soll groß rausgebracht werden, womit der Traum von Darias Mutter erfüllt werden soll, weswegen Daria ihn aus Eifersucht zerstört. Sie ist schnell eifersüchtig, nennt es den Hulk, der in ihr aufkommt, und das Zerstören von Vias Zukunft ist bei weitem nicht das einzige, was der Hulk hervorgebracht hat. Daria hütet große Geheimnisse, während sie sich immer mehr von ihrer Familie distanziert und eine wahre Einzelgängerin wird. In der Schule hat sie zwar hohes Ansehen, allerdings eher aus Furcht, als aus Beliebtheit.
Sie hat zwei Seiten, die regelrecht miteinander kämpfen. Die kühle, distanzierte und arrogante Daria gegen die einsame, verlorene und gefühlvolle. Hier wurde ein wirklich aufregender Charakter geschaffen, der bei mir definitiv nicht nur Sympathie-Punkte gesammelt hat. So oft habe ich sie schütteln wollen, damit sie endlich aufhört, sich wie eine verzogene Ziege zu benehmen, aber mindestens genauso oft wollte ich sie einfach in den Arm nehmen.

Ihr Gegenüber ist in diesem Fall Penn. Er ist in einer armen Familie aufgewachsen, der Vater abgehauen, die Mutter Drogensüchtig. Er hatte es nie leicht, konnte aber immer mit seiner Zwillingsschwester Via zusammenhalten. Als diese verschwindet, steht er allein dar und als er schließlich noch herausgeworfen wird, hat er gar nichts mehr. Glücklicherweise wird er von Darias Familie mit offenen Armen empfangen, aber sie kennen auch seinen wahren Charakter nicht. Penn weiß stets, wie er sich verhalten muss, um zu bekommen, was er will. Er kann freundlich, zuvorkommend und höflich sein, benimmt sich aber besonders in Darias Gegenwart regelmäßig wie das größte Arschloch. Er weiß, welche Knöpfe er bei ihr drücken muss und manipuliert alle um sich herum. Nach seiner Kindheit ist er keine liebevolle Wärme gewohnt, weswegen er sämtlichen emotionalen Kontakt von sich schiebt und nichts damit zutun haben möchte.
Auch er hat sämtliche Gefühle in mir hervorgerufen, vor allem aber Verwirrung und Wut. Er war ein starker und interessanter Charakter, so wie ich lange keinen mehr hatte, doch kann ich nicht sagen, dass er mir sympathisch war. Vor allem zum Ende hin entwickelt er sich echt gut weiter, doch im Verlaufe des Buches war ich mir mit ihm nie sicher…

Ebenfalls spielen die Nebencharaktere immer wieder eine Rolle, die allesamt ganz eigene Geschichten haben. In den nächsten zwei Teil werden wir diese von einigen noch genauer erfahren, doch mochte ich die Andeutungen hier schon sehr. Alle Charaktere sind auf jeden Fall absolut kaputt und zerbrochen, was sie sehr interessant macht.

Der Roman ist in der Ich-Form aus Penns und Darias Perspektive geschrieben worden und wechselt in wenigen Kapiteln auch in die Perspektiven von Darias Familie. Es beginnt im Prolog 4 Jahre in der Vergangenheit und springt danach in die Gegenwart. Der Schreibstil war sehr leicht und schnell zu lesen, auch wenn ich hier über einige Stellen etwas gestolpert bin.

Die Handlung ist deutlich schonungsloser und krasser als ich es erwartet habe. Es ist definitiv kein Jugendbuch und auch vom hübschen Cover sollte man sich auf keinen Fall täuschen lassen. Der Ton ist hier sehr rau und vulgär, womit ich zunächst gar nicht gerechnet hatte. Zugegebenermaßen erinnere ich mich an „Vicious Love“ nämlich nur noch ganz gering, obwohl es dort wohl schon ähnlich gewesen ist.

Die Handlung wird von Geheimnissen und Intrigen geprägt, die jeder Charakter vor den andern versteckt. Jeder hat seine Leichen im Keller und würde alles dafür, dass nur die der anderen ans Licht geraten. Zudem handeln alle sehr schonungslos, ohne Rücksicht auf Verluste, was super aufregend mitzulesen war.
Insgesamt dreht es sich aber besonders um Daria und ihre Gefühle, wodurch der Roman sich ab einer gewissen Zeit ein wenig im Kreis dreht. Dass Penn und Daria sich in Wahrheit nicht wirklich hassen, wissen wir ja, wodurch es sich hin und wieder etwas gezogen hat.

Durch ein paar Plot Twists wurde das ganze doch wieder spannender, sodass es mich richtig fesseln konnte. Zuletzt hat es mir das Ende aber doch wieder ein wenig kaputt gemacht. Es gibt eine seltsame Szene im Snake Pit, dem illegalen Box-Ring der Stadt, die absolut unrealistisch war und in mir eher Fremdscham-Gefühle ausgelöst hat. Dazu kommt dann noch der Schluss, der mir einfach zu happy war…
Fazit

Ein interessanter Roman voller kaputter Charaktere, Intrigen, Geheimnisse und schrecklichen Taten. Auf der einen Seite war ich absolut gefesselt, auf der anderen wusste ich nicht so ganz, was ich von dem Roman halten soll. Die Handlung ist nicht so unschuldig, wie das Cover es vorgaukelt und insgesamt war es teilweise ein wenig wirr und wiederholend, gleichzeitig aber super fesselnd. Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht zurück gelassen, aber ich bin auf jeden Fall auf den nächsten Teil gespannt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Marion2505 Marion2505

Veröffentlicht am 17.09.2020

Ein grandioser Strudel der Gefühle

Meine Meinung:

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover von „All Saints High – Die Prinzessin“ von L.J. Shen finde ich wunderschön, denn es gefällt mir mit den unterschiedlichen Rosa- und Lilatönen ... …mehr

Meine Meinung:

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover von „All Saints High – Die Prinzessin“ von L.J. Shen finde ich wunderschön, denn es gefällt mir mit den unterschiedlichen Rosa- und Lilatönen unglaublich gut. Es ist schlicht, aber sehr besonders.

Der Schreibstil

von L.J. Shen hat mich erst ein wenig überrascht. Er ist zwar sehr flüssig und leicht zu lesen, aber auch an einigen Stellen ziemlich derb. Nach den ersten gelesenen Seiten war mir zwar sofort klar, dass hier etwas sehr Emotionales auf mich zukommen wird, doch habe ich Daria und Penn sehr distanziert beobachtet. Doch dann hat es die Autorin geschafft, mich so sehr an die Geschichte von Daria und Penn zu fesseln, dass ich das Buch eigentlich gar nicht mehr weglegen wollte.

Leider war mir nicht bekannt, dass die All-Saints-Reihe auf die Sinners-of-Saint-Reihe aufbaut, in der es um die Eltern der Protagonisten geht. Hierauf hätte ich gerne einen Hinweis gehabt, denn ich habe zu Beginn des Buches – und auch immer wieder zwischendurch – ein wenig Probleme gehabt, die verschiedenen Familien und deren Kinder auseinanderzuhalten. Oft war mir nicht ganz klar, wer mit wem nun befreundet war und wer nicht …

Die Protagonisten

die der Leser in diesem Buch trifft, sind sehr unterschiedlich. Da ist zum einen Daria, die das beliebteste Mädchen der Schule ist und ein prinzessinnenähnliches Leben führt. Ihr fehlt es an nichts. Doch gibt es leider diese Sache, die sie vor vier Jahren ihrer Erzfeindin Silvia Scully angetan hat und die ihr immer noch Schuldgefühle bereitet.

Daria habe ich zu Beginn einfach nur nervig gefunden. Ich konnte ihre Gefühle zwar irgendwie nachvollziehen, dennoch war sie für mich das verwöhnte Mädchen, das sehr oberflächlich agiert. Doch mit fortschreitender Lesezeit konnte ich mich immer mehr für Daria erwärmen. Es gibt so viel zu entdecken und zu verstehen. Auch macht es unglaublich viel Spaß, ihr dabei zuzusehen, wie sie sich in die richtige Richtung entwickelt. Natürlich gab es auch hier ein paar Rückschläge und manche ihrer Aktionen haben mich wieder genervt aufstöhnen lassen, aber letztendlich denke ich, das war schon in Ordnung so. 🙂

Auf der anderen Seite gibt es Penn, der aus völlig anderen Verhältnissen kommt als Daria und diese abgrundtief hasst, was er auch nicht zu verbergen versucht. Als er nach dem Tod seiner Mutter bei Darias Familie einzieht, ist das Chaos natürlich vorprogrammiert.

Penn war mir interessanterweise von Anfang an sehr sympathisch. Er war nach außen hin sehr verschlossen und hat mich auch nicht wirklich mit seinen Taten beeindrucken können. Aber dennoch habe ich ihn nie als komplett „böse“ ansehen können. Auch bei ihm gibt es viel zu entdecken und auch seine Entwicklung ist einfach unglaublich.

Aber nicht nur die beiden Hauptcharaktere konnten mich begeistern. Es gibt in diesem Buch so viele unterschiedliche Charaktere zu entdecken, dass es auch auf den Nebenschauplätzen nie langweilig wird. Auch bestätigt sich in diesem Buch der Spruch „schlimmer geht immer“, was mich manchmal wirklich etwas schockiert hat. Und auch an dieser Stelle sei noch einmal angemerkt, dass ich denke, dass das vorherige Lesen der Sinners-of-Saint-Reihe sinnvoll wäre, da mir oft der Einblick in die Beziehungen der Protagonisten untereinander gefehlt hat und in der Kürze der Zeit nicht wirklich nachgeholt werden konnte.

Ein Strudel der Gefühle

erwartet hier den Leser. Nach Beendigung des Prologs hatte ich schon das Gefühl, dass hier viele große und heftige Gefühle aufeinandertreffen würden. Dennoch habe ich mit der Gewaltigkeit, in der das dann auch passiert, nicht gerechnet. Hass, Liebe, Neid und Unterdrückung sind hier nur ein paar der Dinge, die auf den Leser zukommen und ihn in einen wahren Gefühlsrausch katapultieren. Nicht nur einmal habe ich den Dingen fassungslos zugesehen und entsetzt in menschliche Abgründe geblickt.

Mich hat das Buch bis zum Ende nicht mehr losgelassen, so sehr haben mich Daria und Penn beschäftigt. Mit einem zufriedenen Lächeln haben ich das Buch dann geschlossen und bin nun sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

Mein Fazit:

„All Saints High – Die Prinzessin“ von L.J. Shen ist eine unglaubliche Geschichte, die mich nach ein paar Einstiegsproblemen komplett in ihren Bann gezogen hat. Selten habe ich beim Lesen eines Buches solch mächtige Gefühle empfunden und mit den Protagonisten so sehr mitgefühlt wie es hier passiert ist. Ich bin sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin und vergebe eine klare Leseempfehlung.

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Meine-Magische-Buchwelt Meine-Magische-Buchwelt

Veröffentlicht am 16.09.2020

Einfach nicht meins und ganz anders als erwartet

Klappentext: Daria Followhill ist reich, wunderschön und das beliebteste Mädchen der All Saints High. Sie müsste sich wie eine Prinzessin fühlen. Doch ihr Leben ist alles andere als perfekt. Seit sie vor ... …mehr

Klappentext: Daria Followhill ist reich, wunderschön und das beliebteste Mädchen der All Saints High. Sie müsste sich wie eine Prinzessin fühlen. Doch ihr Leben ist alles andere als perfekt. Seit sie vor vier Jahren aus Eifersucht die Zukunft der gleichaltrigen Silvia Scully zerstört hat, plagen sie schlimme Schuldgefühle. Als sie nun erfährt, dass Silvias Zwillingsbruder Penn nach dem Tod seiner Mutter kein Zuhause mehr hat, sorgt sie kurzerhand dafür, dass ihre Eltern Penn bei sich aufnehmen. Und obwohl er keinen Zweifel daran lässt, dass er Daria hasst, ist sie machtlos gegen das heftige Kribbeln zwischen ihnen. Dabei weiß sie, dass seine Liebe sie zerstören könnte ...

Meine Meinung:

Durch den Klappentext bin ich richtig neugierig auf das Buch geworden und musste es einfach lesen. Der Schreibstil der Autorin ist auch durchaus interessant und leicht verständlich. Die Charaktere sagten mir aber wiederum überhaupt nicht zu. Ich fand sie eher unsympathisch und konnte mich einfach nicht mit ihnen anfreunden, so sehr ich es auch irgendwie versucht habe.

Die Grundidee an sich fand ich durchaus interessant, jedoch war mir die Umsetzung einfach zuviel des Guten. Zu düster, teilweise merkwürdig und einfach nicht meins. Aber das ist natürlich auch immer Ansichtssache bzw. Geschmackssache. Für mich war dieses Buch leider nichts.

Fazit:

Eine durchaus interessante Grundidee, doch leider war mir die Umsetzung zu düster und teilweise etwas merkwürdig und die Hauptfiguren zu unsympathisch. Leider war dieses Buch nicht meins und definitiv anders als erwartet. Die Fortsetzung werde ich daher nicht mehr lesen. Von mir gibt es leider nur ganz knappe 3 Sterne.

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Autorin

L. J. Shen

L. J. Shen - Autor
© L. J. Shen

L. J. Shen lebt mit ihrem Ehemann, ihrem Sohn und einer faulen Katze in Kalifornien. Wenn sie nicht gerade an ihrem neuesten Roman schreibt, genießt sie gern ein gutes Buch mit einem Glas Wein oder schaut ihre Lieblingsserien auf Netflix.

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Sprecher

Louis Friedemann Thiele

Louis Friedemann Thiele - Sprecher
© Niklas Berg

Louis Friedemann Thiele ist professioneller Sprecher und leiht zahlreichen Synchronprojekten u.a. Schauspielern wie Ed Westwick und Andrew Garfield seine Stimme. Einem breiten Publikum ist er vor Allem aus der Serie "Game of Thrones" bekannt, in der er die Rolle „Gendry“ spricht. Eigentlich ist er täglich im TV und Radio zu hören, sei es in der Werbung oder als Kommentarstimme in Dokumentationen. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Surfer und findet in der Natur die nötige Ruhe …

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