Für jede Lösung ein Problem
 - Kerstin Gier - Hörbuch-Download

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7,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Audio-Download, bearbeitet
Trendromane
242 Minuten
ISBN: 978-3-8387-6099-5
Ersterscheinung: 11.09.2007

Für jede Lösung ein Problem

Gelesen von Josefine Preuss

(15)

Was wäre, wenn Ihre Familie, Freunde und Bekannten wüssten, was Sie wirklich über sie denken?

Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka – und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist so eine Sache, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!

Rezensionen aus der Lesejury (15)

SarMar SarMar

Veröffentlicht am 27.04.2018

Humorvoll und ehrlich

Was würdest du tun, wenn jeder, den du kennst, wirklich wüsste, was du über ihn denkst?
Gerri schreibt Abschiedsbriefe für jeden, den sie kennt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Dass dann ihr Plan ... …mehr

Was würdest du tun, wenn jeder, den du kennst, wirklich wüsste, was du über ihn denkst?
Gerri schreibt Abschiedsbriefe für jeden, den sie kennt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Dass dann ihr Plan mit den Schlaftabletten und dem Wodka nicht funktioniert, konnte sie nicht wissen.
Ihr Problem ist jedoch, dass jeder seinen Brief erhalten wird. Wenn jedoch jeder weiß, was Gerri von demjenigen denkt, macht es das ganze viel problematischer.

Dieses Buch macht Spaß. Es ist so unterhaltsam gewesen, das Buch zu lesen. Gerri ist eine tolle Protagonistin, die definitiv Humor hat.
Auch andere Nebencharaktere gestalten das Buch perfekt. Es ist einem einfach eine Freude das Buch zu lesen.
Dass es erst ab 16 Jahren ist, finde ich etwas übertrieben. Es sind keine Inhalte vorhanden, bei denen ich sagen würde: Das muss definitiv ab 16 sein! Es könnte auch ab 14 sein. Man könnte sagen, ja, da ist ein versuchter Selbstmord, aber da habe ich schon einige Jugendbücher gelesen, die schlimmer sind, was das angeht.
Die Aufmachung des Buches ist richtig hübsch! Die Briefe, die vor jedem Kapitel sind, sind in kleinen Briefumschlägen verpackt und total süß. Auch die kleinen Zeichnungen drumherum machen das Buch äußerlich echt zu einem Hingucker.
Ein humorvolles Buch, das nicht nur inhaltlich sondern auch zu 100% äußerlich überzeugen kann!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Annika-99 Annika-99

Veröffentlicht am 19.04.2018

Die Wahrheit ist nicht immer leicht

Gerri ist Anfang 30 und ihr Leben geht den Bach runter- das ist zumindest die Meinung ihrer Familie und langsam auch ihre eigene. Also beschließt sie sich umzubringen, aber vorher noch allen zu sagen, ... …mehr

Gerri ist Anfang 30 und ihr Leben geht den Bach runter- das ist zumindest die Meinung ihrer Familie und langsam auch ihre eigene. Also beschließt sie sich umzubringen, aber vorher noch allen zu sagen, was sie ihnen schon immer sagen wollte, aber sich nie getraut hat.
Sie rechnet mit allen ordentlich ab, da sie glaubt die Reaktion nicht miterleben zu müssen.
Aber der Plan geht nicht auf und sie scheitert an daran sich umzubringen.

Die Reaktionen auf ihre ehrliche Meinung könnten unterschiedlicher nicht sein und haben die gewisse Spannung gebracht.

Gerri ist absolut sympathisch und man hofft, dass sie ihr Leben in den Griff kriegt und glücklich wird.
Mit ihrer Familie bin ich nicht richtig warm geworden und habe gehofft, dass sie ihnen gegenüber die Worte aus den Briefen nicht zurücknimmt und sich ihnen gegenüber auflehnt.
Dass ihre Mutter es nicht auf die Reihe bekommt ihre 4 Töchter mit dem richtigen Namen anzusprechen, sorgt immer mal wieder für ein schmunzeln.

Insgesamt unterhaltsam und eine Anregung doch öfter mal die Wahrheit zu sagen, aber ein bisschen besser verpackt und vorsichtigere, als Gerri es getan hat.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

-booklover- -booklover-

Veröffentlicht am 08.10.2017

Stell dir vor, deine Umgebung wüsste, was du wirklich von ihr hältst...

*Inhalt:*
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und ... …mehr

*Inhalt:*
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!





*Meine Meinung:*



[Mittlere Spoilergefahr mit unwahrscheinlicher Schmälerung des Lesevergnügens! Gefahrlos lesen möglich...]



Wer mich kennt weiß es. Ich liebe Kerstin Gier. Ich habe sie durch die Edelsteintrilogie entdeckt, dann habe ich meiner Freundin eines ihrer Bücher geklaut und war einfach nur gefangen. Gefangen in einer Welt voll von Ideen und Gelächter. So zumindest Stelle ich mir das Leben in Kerstins Kopf vor ?!

Ich weiß gar nicht so genau mein wievielter 'Gier' Für jede Lösung ein Problem war, aber ich weiß ganz genau was ich davon halte. Und das erzähle ich euch jetzt.



Das Cover (ich habe eine andere Ausgabe als die hier auf Lesejury) ist meiner Meinung nach nicht passend für die Geschichte. Wohl aber für das Genre "Frauenroman". Es ist sehr zuckergussrosa und kitschig gehalten und verweist wenig bis gar nicht auf die Geschichte hinter dem Cover. Aber das ist ja leider bei fast allen Frauenromanen Kerstin Giers der Fall.


Das ich das Buch kaufen musste, wusste ich in dem Moment als ich den Klappentext gelesen hatte. Gut, es ist ein 'Gier' und schon deswegen musste ich es haben, aber der Klappentext. Depressionen sind nichts lustiges. Und ein Selbstmordversuch schon gar nicht. Das weiß ich sehr wohl, weil ich es selbst erlebt habe. Aber für alle, die sich in diesem Punkt Gedanken machen: Das Thema des Romans ist nicht Suizid! Vielleicht stimmen mane nicht mit dieser Einschätzung überein aber für mich ist es weder unsensibel noch pietätlos auf eine solche Weise ein solches Thema aufzugreifen, wie Kerstin Gier es hier getan hat. Allein auf so eine Idee zu kommen ist einfach klasse. Ich hab Gänsehaut bekommen bei dem Gedanken mir wäre das passiert, was Gerri hier widerfährt. Ich meine: Da hat sie endgültig die Schnauze voll, entscheidet sich, dass sie nicht mehr leben möchte und verfasst die ehrlichsten Abschiedsbriefe überhaupt, und dann haut das mit dem Selbstmord nicht hin... Stattdessen sind all die Briefe unterwegs zu den Leuten, von denen sie sich mit einem mächtigen Knall verabschieden wollte.



Jetzt überlegen wird doch mal. Bei mir sähe das vielleicht so aus:



"Mama & Papa, ich liebe Euch!"



"Hey XY, ich hab immer gesagt wir wären nur Freunde. Aber wir wissen beide, dass das Quatsch ist."


"Hey Kerstin Gier, ich beneide dich unglaublich um dein Schreibtalent. Ich würde gerne in deinem Kopf wohnen!"



Gut... das ist jetzt alles noch recht harmlos... aber macht Euch doch mal Gedanken. So richtig mit den Menschan abrechnen. Ihnen alles vor den Latz knallen, und dann miterleben müssen wie sie darauf reagieren. Allein die Vorstellung ist doch schon grausam? Welches wäre euer peinlichster Brief?


Gerri jedenfalls geht es erst einmal wie mir. Schweißausbruch. Was wird jetzt bloß? Alle werden es erfahren. Sie werden mich umbringen!


Dazu steht jetzt, nachdem die ganzen Briefe raus sind, auch noch Gerris Liebesleben auf dem Kopf. Sowohl Ole (charmanter Zahnarzt, unglücklich verheiratet und einer von Gerris besten Freunden) als auch Adrian - also known als 'Knackarsch' - ihr neuer Chef (der von Gerri ebenfalls einen Abschiedsbrief erhält in dem sie über eben diesen Knackarsch spekuliert) zeigen ein nicht geringes Interesse an ihr und ihrer Person.


Gleichzeitig spinnt ihre Familie komplett und Gerri muss schauen, dass sie wieder auf die Beine kommt. Die Ärmste hat es wirklich nicht leicht. Aber eines muss ich sagen: Ich mag Gerri. Ich mag sie sogar sehr. Sie hat eine Art an sich, die sie mir gleich unglaublich sympathisch macht. Sie ist so durchgeplant und strukturiert. Herrlich. Außerdem hat sie wirklich tolle Freunde, einen schönen Job und ich finde es gut, dass bei jenem Date mit "Joe Black" alles schief gegangen ist. Sonst hätte es nie so gut werden können.



*Fazit:*

Ein klassischer 'Gier'. Charmant und warmherzig führt die Autorin den Leser durch die Geschichte. Humor und Lachen sind vorprogrammiert. Perfekt um sich nach einem anstrengenden Tag zu entspannen.

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Winter-Chill Winter-Chill

Veröffentlicht am 04.06.2017

Genialer Plot

Bisher kannte ich von Kerstin Gier lediglich ihre Jugendbuch-Trilogie „Liebe geht durch alle Zeiten“ – die mir sehr gut gefallen hat. Daher wollte ich jetzt auch mal einen ihrer Frauenromane ausprobieren. ... …mehr

Bisher kannte ich von Kerstin Gier lediglich ihre Jugendbuch-Trilogie „Liebe geht durch alle Zeiten“ – die mir sehr gut gefallen hat. Daher wollte ich jetzt auch mal einen ihrer Frauenromane ausprobieren. Und ich muss sagen, „Für jede Lösung ein Problem“ hat mich extrem überrascht und zwar in positivem Sinn. Selten habe ich so einen unterhaltsamen, humorvollen und dabei doch auch intelligent gemachten Frauenroman gelesen. Klar, die Protagonistin Gerri ist eine typische Frauenroman-Heldin: um die 30, Dauersingle, wird deswegen von Freunden und Familie bemitleidet und im Job läuft es gerade auch nicht so gut. Trotzdem hebt sich dieser Roman definitiv von anderen Frauenromanen ab, was schon an dem etwas außergewöhnlichen, wirklich genialen Plot liegt: Geri schreibt Liebes- und Arztromane für einen Heftromanverlag. Als der Verlag allerdings aufgekauft wird und sie ihren Job zu verlieren droht, fällt Gerri in ein tiefes Loch. Sie sieht nur noch einen Ausweg: Selbstmord. Vorher schreibt sie aber noch etliche Abschiedsbriefe an Verwandte, Freunde und Bekannte. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und sagt ihren Mitmenschen ordentlich die Meinung. Wie man ahnen kann, klappt es mit dem Selbstmord glücklicherweise nicht. Die Briefe sind aber trotzdem schon im Umlauf. Trotz des doch recht ernsten Themas ist der Roman extrem witzig – ohne sich aber über Selbstmord lustig zu machen. Gerade die doch sehr bissigen Briefe, die es immer am Ende eines jeden Kapitels zu lesen gibt, fand ich gut gemacht. Die Protagonistin Gerri ist einem sofort sympathisch und auch die anderen Charaktere hat Gier sehr lebendig gestaltet. Manche sind vielleicht ein wenig überzeichnet – aber gerade deswegen bleiben sie im Gedächtnis hängen und geben der Geschichte den besonderen Witz. Gelungen fand ich auch die ganze Heftroman-Verlags-Szenerie im Roman und generell die Anspielungen auf Groschenromane. Ein wirklich gelungener, kurzweiliger Roman für Zwischendurch.

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Sarahklein Sarahklein

Veröffentlicht am 29.05.2017

Witziger Roman

Jeder kennt die Situation von Gerri Thaler: Nichts scheint klappen zu wollen und man kommt einfach nicht voran. Wer hat nicht mal gedacht: Ich möchte einfach nicht mehr.

Der Roman beschreibt auf sehr ... …mehr

Jeder kennt die Situation von Gerri Thaler: Nichts scheint klappen zu wollen und man kommt einfach nicht voran. Wer hat nicht mal gedacht: Ich möchte einfach nicht mehr.

Der Roman beschreibt auf sehr lustige weise diese Thematik und zeigt, dass das Leben immer weiter geht und man manchmal einfach über sich selbst lachen muss.

Das Leben ist zu wertvoll um es wegzuwerfen. Toller Roman und gut geschrieben. Liest sich sehr flüssig.

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Autorin

Kerstin Gier

Kerstin Gier - Autor
© Olivier Favre

Kerstin Gier hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 mit dem Schreiben von Frauenromanen begonnen. Mit Erfolg: Ihr Erstling "Männer und andere Katastrophen" wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt, und auch die nachfolgenden Romane erfreuen sich großer Beliebtheit. "Das unmoralische Sonderangebot" wurde mit der "DeLiA" für den besten deutschsprachigen Liebesroman 2005 ausgezeichnet und "Für jede Lösung ein Problem" wurde ein Bestseller. Alle Romane von …

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