Auf ewig mein
 - Eva Völler - Hörbuch

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10,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
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Jugendbücher
427 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8387-8768-8
Ersterscheinung: 23.02.2018

Auf ewig mein

Time School - Band 2
Gelesen von Merete Brettschneider

(70)

Neue Herausforderungen für Anna und Sebastiano! Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale geschaffen. Menschen aus der Zukunft drohen so, für immer in der Kolonialzeit zu stranden.
Der Fremde verstrickt Anna gegen ihren Willen in ein teuflisches Spiel, bei dem sie und ihre Freunde von der Time School eine historische Reise rund um die Welt machen und die Portale schließen müssen - in achtzig Tagen! Gewinnen sie, bekommen sie die Zeitmaschine zurück. Scheitern sie, ist nicht nur das Spiel verloren. Denn dann erwartet auch Sebastiano ein schreckliches Schicksal ...
Der zweite Band der erfolgreichen Jugendbuch-Reihe von Eva Völler.

Rezensionen aus der Lesejury (70)

Zeilenspringerin Zeilenspringerin

Veröffentlicht am 19.06.2018

In 80 Tagen um die Welt

Die Handlung dieser Fortsetzung der beliebten Zeitreisereihe orientiert sich stark an Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt". Anna, Sebastiano, Fatima und Ole bekommen quasi die Aufgabenstellung ... …mehr

Die Handlung dieser Fortsetzung der beliebten Zeitreisereihe orientiert sich stark an Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt". Anna, Sebastiano, Fatima und Ole bekommen quasi die Aufgabenstellung genau diese Reise auch zu unternehmen, wobei sie teilweise mit denselben Problemen zu kämpfen haben wie Phileas Fogg in der Buchvorlage.
Begleitet werden sie dabei von einem ungebetenen Gast: der Interpol Inspektor Fox hat sich mit der Gruppe durch das Zeitreise-Portal geschlichen und hängt nun mit ihnen gemeinsam in der Vergangenheit fest.

Für meinen Geschmack hat man insgesamt immer noch zu wenige Informationen über den groben Rahmen der Geschichte bekommen, was mich langsam schon etwas nervt. Außerdem wiederholt sich die Handlung meiner Meinung nach mittlerweile nur noch: mal wieder ist die Zeitreisemaschine nicht benutzbar, mal wieder ist die Katzenmaske (was ich aber noch ganz cool fand) und mal wieder ist die Aufdeckung der Gegenspieler ähnlich. Ich habe fast den Eindruck, dass der Autorin die Ideen so langsam ausgehen.

Insgesamt konnte mich die Handlung zwar an vielen Stellen fesseln, aber es gab auch genug Szenen, die mich gelangweilt haben. Irgendwie plätscherte die Handlung teilweise nur so dahin und es passierte nichts aufregendes oder entscheidendes. Außerdem hat es mich etwas gestört, dass es zwar kleinere Hindernisse gab, die Reise aber insgesamt dann doch verhältnismäßig problemlos verlief. Der große Showdown am Ende hat mir hingegen sehr gefallen.

Sebastiano war ja schon immer ein sehr reifer und strategischer Charakter und auch hier hat er wieder bewiesen, warum er gewissermaßen der Kopf der Truppe ist. Doch auch Anna merkt man immer mehr an, dass sie erwachsen geworden ist. Da auch dieses Buch wieder aus Annas Sicht erzählt wird, ist auch der Schreibstil reifer geworden. Aber zum Glück ist Anna noch immer tollpatschig und hat sich auch ihren Sarkasmus bewahrt. Das mochte ich schon immer.

Man hat auch wieder mehr über Ole und Fatima erfahren, wobei sie für mich immer noch etwas zu blass sind. Für meinen Geschmack hätten die beiden gerne noch mehr im Fokus stehen können.

Fazit:
Ich fand diesen zweiten Teil der Time School Reihe leider nur mäßig interessant. Es gab wenige spannende Szenen, aber interessante Charakterentwicklungen. Dennoch frage ich mich so langsam, ob die Luft aus der Story um Sebastiano und Anne vielleicht langsam raus ist...

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aly53 aly53

Veröffentlicht am 18.06.2018

Mit dem zweiten Band der Time School Reihe konnte Eva Völler den Vorgänger um Längen toppen

Der erste Band der Time School Reihe hat mir zwar gut gefallen, aber es gab noch Luft nach oben. Der zweite ließ sich richtig gut weglesen, was ich in der Form keineswegs erwartet hatte.
Es ist der Inbegriff ... …mehr

Der erste Band der Time School Reihe hat mir zwar gut gefallen, aber es gab noch Luft nach oben. Der zweite ließ sich richtig gut weglesen, was ich in der Form keineswegs erwartet hatte.
Es ist der Inbegriff der Wendungen und Überraschungen, die mich vollkommen perplex und sprachlos dasitzen ließen und dabei auch immer wieder zum nachdenken anregten.

Was mir richtig gut gefiel,man erfährt mehr über das Zeitreisen selbst.Dadurch konnte man sich richtig gut in die Materie reinfühlen und es erleben.
Zudem gewinnen die Charaktere reichlich an Tiefe und Präsenz, was mir unheimlich gut gefiel.
Ole und Fatima kommt man um einiges näher und beide haben es geschafft, mich immer wieder zum schmunzeln zu bringen.
Wie auch im letzten Band erfahren wir wieder alles aus Annas Perspektive, was uns sehr gut ihren Schmerz und ihre emotionale Anspannung spüren ließ.
Es gab so einige Momente da hätte ich ungern mit ihr tauschen wollen und litt umso mehr mit ihr mit.

Es ist in vier Teile gegliedert und dabei auch wunderschön gestaltet. Die Autorin hat wieder einen sehr leichten, gefühlsbetonten und bildhaften Schreibstil, wodurch man wieder schön durch das Geschehen fliegt.
Daneben erfährt man auch wieder Tagebucheinträge, was einen sehr nachdenklichen und ernsten Aspekt mit sich bringt.
Mein perönlicher Lieblingscharakter hat sich weiterentwickelt und zeigt auch eine sehr einfühlsame Seite an sich. Ich hab ihn nur noch mehr ins Herz geschlossen und bin schon gespannt, womit er uns noch überraschen wird.

Anna,Sebastiano und ihre Schüler haben ein weiteres Abenteuer zu bestehen. Sie bekommen es mit einem Gegner zutun, der mit allen Wassern gewaschen ist. Doch zunächst ist Hoffnung und Zuversicht da.
Auf ihrer Reise begegnen sie den unterschiedlichsten Charakteren, dabei sind sie sehr facettenreich gestaltet und es ist verdammt schwer sie zu durchschauen.
Man blickt in Naivität, als auch in die Abgründe der menschlichen Seele.
Man weiß nicht, wer Freund und wer Feind ist.
Wer das Vertrauen verdient.
Zudem wird man ein ums andere Mal erschüttert, was einen gewaltigen Riss bedeutet.
Man weiß oft nicht, was man denken oder fühlen soll.
Zittert und fiebert unglaublich mit den Charakteren mit.

Nach wie vor ist die zentrale Thematik von Bedeutung und wird wunderbar in den Vordergrund gerückt.
Es bedeutet Schmerz und Leid.
Angst und Verzweiflung.
Glück und Traurigkeit.

Der Autorin gelingt es verdammt gute Wendungen einzuweben, die ich überhaupt nicht erwartet habe. Dabei webt sie gekonnt einzelne Aspekte bekannter Begebenheiten hinzu, die wirklich gut umgesetzt wurden.
Am Anfang hatte ich noch das Gefühl, ich wüsste worauf es hinauszielt. Doch was es letztendlich wirklich mit sich ziehen würde, hätte ich nicht erwartet.
Bevor man den Schlussakt erreicht, hat man eine Menge an Hürden zu durchstehen, die mit einigen wichtigen Erkenntnissen glänzen.
Der Abschluss des Ganzen hat mir wunderbar gefallen und ich bin gespannt , was im Finale auf uns warten wird.

Fazit:
Mit dem zweiten Band der Time School Reihe konnte Eva Völler den Vorgänger um Längen toppen.
Es ist der Inbegriff der überraschenden Wendungen und ist dabei sehr temporeich und emotional gestaltet.
man kommt vielem auf dem Grund und stößt auf einige Abgründe.
Nicht nur Anna und Sebastiano verstehen zu bezaubern und das Geschehen am Laufen zu halten.
Ich bin begeistert und absolut hingerissen von dieser zauberhaften Geschichte, die auch mehr über Zeitreisen selbst erzählt.
Bitte mehr davon.

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NenisWelt NenisWelt

Veröffentlicht am 29.05.2018

Vorhersehbarer Verlauf

Das Cover ist mal wieder traumhaft schön. Die Farben sind toll gewählt und passen auch sonst super zu den anderen Bänden. Doch leider Gottes konnte mich die Geschichte nicht so sehr überzeugen wie das ... …mehr

Das Cover ist mal wieder traumhaft schön. Die Farben sind toll gewählt und passen auch sonst super zu den anderen Bänden. Doch leider Gottes konnte mich die Geschichte nicht so sehr überzeugen wie das Cover. Aber fangen wir einfach mal von vorn an.

Nachdem wir zusammen mit Sebastiano, Anna, Ole und Fatima das Abenteuer bei Heinrich dem Achten durchgestanden haben, erwartet uns nun ein neues Abenteuer. Allerdings ist mir der Klappentext nicht ganz schlüssig. Ich habe während des Lesens nicht festgestellt, das 'Menschen aus der Zukunft drohen so, für immer in der Kolonialzeit zu stranden', dabei lese ich sehr genau.

Leider hat Anna mich in diesem Band etwas genervt. Ich habe das Gefühl, dass sie total jammerig ist und sich gar nicht weiterentwickelt. Obwohl ich sie im ersten Band, genau wie alle anderen Charaktere, ins Herz geschlossen habe, konnte ich sie in diesem Band nicht wirklich ertragen. Daher hat es mich ab und an wirklich gestört, dass die Geschichte aus der Sicht von Anna in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Fatima und Ole hingegen haben sich total gesteigert und sind total besondere Charaktere geworden.

Ich bin von diesem Band leider enttäuscht worden. Hatte ich mich so sehr darauf gefreut, die Welt aus der Sicht von Anna zu entdecken, war es doch leider eher ein "Abklatsch" von Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt". Immer wieder wurde auf dieses Buch Bezug genommen und in der Art geschrieben "wie in dem Buch" oder "wie es dem Protagonisten in dem Buch gelang" und Anna führt das Buch während der Reise sogar mit sich. Es kam mir vor, als ob Eva Völler sich kaum Eigenes dazu ausgedacht hat, sondern einfach in der Geschichte von Jules Verne ein paar neue Zeitreise-Elemente eingebaut hat. Ein bisschen eigenes hier, ein bisschen da. Auch sonst wirkte die Geschichte etwas dahin geklascht und langweilig. Waren unsere Vier an einem Ort, haben sie eine Aufgabe erledigt und dann war gut und natürlich sind die Menschen denen sie begegnet sind auf dem ersten Blick voll toll, auf dem zweiten allerdings Bösewichte. Wie bereits im ersten Band geht es auch hier wieder um Sebastianos Leben, denn wenn sie es nicht schaffen in 80 Tagen um die Welt zu reisen, wird er sterben. Puuuuh... ich hätte mir viel mehr neue Ideen von der Autorin gewünscht. Auf diesen Band habe ich so hingefiebert, da ich das Reisen sehr aufregend und interessant finde, aber die Geschichte war einfach nur vorhersehbar. Der Plot konnte mich auch nicht wirklich vom Hocker hauen. Leider ist die Story eher so dahingeplätschert.

Es war jetzt nicht durchweg schlecht, aber ich hatte doch durch den ersten Band relativ hohe Erwartungen, finde das sehr vieles vorhersehbar ist und war dadurch beim Lesen doch sehr gelangweilt, da auch einfach keine Spannung aufkam.

Fazit
Ich bin mir noch unsicher, ob ich die Reihe weiterlesen möchte. Band 1 hatte mir so gut gefallen - auch wenn mich da schon die Dämonen gestört haben -, aber dieser ist eindeutig schwächer und ich war wirklich gelangweilt.

Eure Neni ♥
Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 07.05.2018

Time School Band 2

"Auf ewig mein" ist der zweite Band der Time School Reihe nach "Auf ewig dein". Anna und Sebastiano führen eine Time School und dieses neue Abenteuer hat es in sich. Dreh- und Angelpunkt ist "In 80 Tagen ... …mehr

"Auf ewig mein" ist der zweite Band der Time School Reihe nach "Auf ewig dein". Anna und Sebastiano führen eine Time School und dieses neue Abenteuer hat es in sich. Dreh- und Angelpunkt ist "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne. Und auch hier muss eine Reise gemacht werden auf der Jagd nach dem Dieb der Zeitmaschine und dabei müssen die ganzen geöffneten Portale geschlossen werden, damit die Menschen aus der Zukunft nicht "feststecken".
Auch hier gefällt mir der Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte gut. Eine gute Fortsetzung der Geschichte um Anna und Sebastiano mit viel Witz und Originalität.

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Freakajules Freakajules

Veröffentlicht am 07.05.2018

Hätte ich stärker erwartet.

Nachdem ich den ersten Band des Spin-Offs "Auf ewig dein" bereits gelesen und sowohl Sebastiano, als auch Anna in mein Herz geschlossen hatte, habe ich mich über und auf den Fortsetzungsband gefreut. Wie ... …mehr

Nachdem ich den ersten Band des Spin-Offs "Auf ewig dein" bereits gelesen und sowohl Sebastiano, als auch Anna in mein Herz geschlossen hatte, habe ich mich über und auf den Fortsetzungsband gefreut. Wie ich in meiner Rezension zum vorherigen Teil bereits geschrieben habe, habe ich die beiden Protagonisten auch erst in der "Time School"-Reihe kennengelernt, denn die "Zeitenzauber"-Reihe habe ich (bisher noch) nicht gelesen. Trotzdem bin ich ein großer Fan der Zeitreisen geworden und auch die verschiedenen Protagonisten und das World-Building habe ich bisher als sehr stark empfunden. "Auf ewig mein" konnte allerdings nicht ganz so gut an den Vorgängerband anknüpfen, wie ich es mir gewünscht habe.

Während der erste Band die Tudor-Zeit und Heinrich VIII. behandelt hat, geht es im zweiten Band "Auf ewig mein" um Jules Verne und seine Veröffentlichung "Reise um die Erde in 80 Tagen". Mir persönlich ist dieses Werk völlig unbekannt, was ich aber nicht weiter schlimm fand, denn die Autorin hatte es auch bei Heinrich VIII. geschafft, mich zu überzeugen, obwohl ich mein Wissen darüber nur aus der Fernsehserie "The Tudors" hatte. Ich habe mich gerne auf das Abenteuer eingelassen und ich fand das Aufgreifen der Geschichte von Jules Verne und dessen Übertragung in "Auf ewig mein" eigentlich sehr interessant. Vermutlich hätte ich es noch faszinierender gefunden, wenn ich Jules Vernes Buch kennen würde, aber auch so hat es mich begeistert.

Allerdings hat die Handlung meiner Meinung nach Schwächen, denn sie konnte mich nicht so besonders gut einfangen. Ich bin noch gut in das Buch gestartet, ich habe mich wirklich auf die Abenteuer gefreut und konnte es kaum erwarten, Anna und Sebastiano auf ihre nächste Zeitreise zu begleiten. Doch im Großen und Ganzen war mir die Handlung ein bisschen zu langatmig und zu flach; Wendungen und Spannungsmomente konnten mich nicht wirklich packen und im Allgemeinen hatte ich auch mehr von der Interaktion der Gruppe erwartet. Sie alle zusammen wirkten hier eher passiv, weil sie immer wieder auf Schwierigkeiten reagieren mussten, aber nie wirklich selbst aktiv wurden. Zudem kam es mir oft so vor, als würden Probleme viel zu leicht gelöst werden oder als würde keiner so wirklich aus seinen Fehlern lernen. Eine tiefgründigere Handlung und spektakuläre, fesselnde, sowie überraschende Momente hätte ich mir sehr gewünscht.

Auch die Charaktere lassen mich ein bisschen zwiegespalten zurück. Ole und Fatima fand ich klasse! Die beiden sind vor allem zusammen super witzig und haben so manche Situation aufgelockert. Aber auch alleine sind sie definitiv zwei tolle, amüsante Figuren, die sehr vielfältig ausgearbeitet sind und der Geschichte in einigen Facetten guttun. Walter dagegen hat dieses Mal so gut wie gar keine Rolle gespielt, was ich schade fand, denn er gehört doch schließlich auch zur Zeitreisen-Schule. Und Anna und Sebastiano ... ich will nicht sagen "Reine Katastrophe", aber so wirklich einfach haben sie es mir auch nicht gemacht. Gerade Anna fand ich besonders schwierig und sie hat mich oft zum Haare-Raufen gebracht. Ich habe mich mehrmals gefragt, ob das Absicht ist, dass sie so geschrieben wurde, um sie mehr an das Jugendbuch-Genre anzupassen, aber meiner Meinung nach handelt sie oft nicht altersgemäß, was mich an der ein oder anderen Stelle wahnsinnig gemacht hat. Daher hätte ich mir sehr gewünscht, dass Sebastiano einen größeren Teil in der Geschichte einnimmt, denn seine Art hat meiner Meinung nach oft zum perfekten Gleichgewicht beigetragen. Er handelt viel nachdenklicher, besonnener und cleverer – was gerade bei dieser Handlung oft viel hilfreicher gewesen wäre.

Was bleibt noch zu sagen? Ich fand Eva Völlers Schreibstil toll. Ich mochte schon im ersten Band, wie das Setting und die Beschreibungen ausgearbeitet sind. Mir fiel es auch hier wieder sehr leicht, mir ein umfassendes Kopfkino vorzustellen, auch wenn ich die Kulisse im ersten Band subjektiv gesehen besser fand. Allerdings gefällt mir einfach, wie leicht man durch die Geschichte fliegt, wie mühelos man durch die Seiten gleitet und wie einfach es ist, den Geschehnisse zu folgen. Wieder ein großer Pluspunkt.

Fazit
Auch im ersten Band war ich nicht vollkommen begeistert vom Spannungsaufbau der Geschichte und im zweiten Band "Auf ewig mein" ging es mir da nicht anders. Mir persönlich war die Handlung zu oberflächlich und die Wendungen zu dünn. Trotzdem konnte mich der Plot zu großen Teilen überzeugen und auch die Charaktere fand ich im Großen und Ganzen gut. In beidem sehe ich auf jeden Fall noch Luft nach oben, aber ich freue mich auf den dritten Band. Ich bin gespannt darauf, ob Eva Völler sich steigern wird.
[3,5 Sterne]

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Autorin

Eva Völler

Eva Völler - Autor
© Olivier Favre

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

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Sprecherin

Merete Brettschneider

Merete Brettschneider - Sprecher
© Merete Brettschneider

Merete Brettschneider arbeitet als Synchronsprecherin (Emergency Room u. a.), Schauspielerin und Hörbuchsprecherin. Als Sprecherin hat sie eine feste Rolle in der beliebten Hörspielserie Die drei !!!. Auch für Lesungen, denen sie mit ihrer jugendlichen und vielseitigen Stimme einen besonderen Charme verleiht, ist Merete Brettschneider sehr gefragt.

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