Magisterium
 - Holly Black - Hörbuch

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13,99

Lübbe Audio
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Kinderbücher
8 CDs, 561 Minuten
ISBN: 978-3-8387-7495-4
Ersterscheinung: 19.11.2015

Magisterium

Der Weg ins Labyrinth
Ungekürzt
Gelesen von Oliver Rohrbeck
Übersetzt von Anne Brauner

(41)

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum Hunt nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium, der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master
Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.

Rezensionen aus der Lesejury (41)

Lily911 Lily911

Veröffentlicht am 06.05.2017

Magisch, magisches Magisterium

Das Hardcoverbuch "Magisterium - Der Weg ins Labyrinth" von Holly Black und Cassandra Clare hat 322 Seiten, kostet 14,99€ und ist der 1. Band einer fünfteiligen Serie.

Inhalt:

Callum Hunt ist kein gewöhnlicher ... …mehr

Das Hardcoverbuch "Magisterium - Der Weg ins Labyrinth" von Holly Black und Cassandra Clare hat 322 Seiten, kostet 14,99€ und ist der 1. Band einer fünfteiligen Serie.

Inhalt:

Callum Hunt ist kein gewöhnlicher Junge. Aufgewachsen mit einem verletzten Bein, einen magieverhassten ehemaligen Magier als Vater und der Furcht vor Magiern, muss er sich im Magisterium begeben. Dort werden schüler wie er zu magiern azsgebildet. Zu dieser Zeit konnte er jedoch nicht ahnen, welche Geheimnisse die Schule, die Lehrer, die Schüler und besonders ihn umgibt.

Meine Meinung:

Holly Black und Cassandra Clare haben gemeinsam dueses fantastische, spannende und fesselnde Buch geschrieben. Es wurde sehr flüssig geschrieben, so dass ich es abends gar nicht mehr von der Hand legen und immer weiter lesen wollte. Das Buch hat eine packende Story, sympatische Hauptfiguren und auch der Schreibstil zeugt nicht von schlechten Eltern. Besonders gegen Ende wollte ich das Buch einfach nicht weglegen und war baff. Sonst haben mich einige Stellen ein wenig hier und da an Harry Potter erinnert, aber insgesamt verläuft die Geschichte in seinen eigenen Bahnen und spielt im Magisterium statt und nicht woanders. Zum Schluss muss ich sagen, das Buch ist sehr empfehlenswert und für Kinder ab 10 oder 11 Jahren, aber auch für Jugendliche und Erwachsene sollten es lesen.

Bewertung: 5 Sterne

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Griinsekatze Griinsekatze

Veröffentlicht am 03.05.2017

Eine magische Schule und ihre typischen Lehrlinge

Eine magische Schule und ihre typischen Lehrlinge, die nur Ärger machen. Kennt man irgendwoher aber man kann immer und in jedem Buch Parallelen zu anderen Büchern finden, wenn man möchte. Ich erwähne dass ... …mehr

Eine magische Schule und ihre typischen Lehrlinge, die nur Ärger machen. Kennt man irgendwoher aber man kann immer und in jedem Buch Parallelen zu anderen Büchern finden, wenn man möchte. Ich erwähne dass hier nur, weil ich schon oft gelesen habe, dass man, dass Magisterium mit der wohl bekanntesten Zauberer Schule vergleicht.

Callum Hunt ist ein etwas schräger aber interessanter Charakter. Durch seine Verletzung am Bein, hat er schon einiges an Spott über sich ergehen lassen müssen und ist dadurch etwas abgestumpft, was das alles angeht. Er hat sich eine Schutzschicht zugelegt und die besteht oft aus Sarkasmus und Humor. Callum ist ein sehr witziger Geselle, der aber auch ein bisschen tollpatschig ist. Vor allem aber steckt ein Geheimnis in ihm, von dem er selbst keine Ahnung hat.

Neben Callum gibt es auch noch zwei weitere wichtige Charaktere. Tamara und Aaron. Die beiden bilden mit Cal ein Team im Magisterium. Aaron war mir sofort sympathisch aber Tamara brauchte eine Weile, ehe ich mit ihr warm wurde. Sie war anfangs sehr steif, wohingegen Aaron immer schon auf die anderen zuging und sehr offen war. Die Handlung zog sich durch die Drei aber ein bisschen. Erst als sie sich anfreundeten, wurde die Geschichte besser und ich hatte mehr spaß am Lesen.

Die Charaktere waren unterhaltsam und der Schreibstil auch richtig gut, sehr humorvoll. Cassandra Clare und Holly Black haben da gute Arbeit zusammen geleistet. Aber das genügt nicht. „Magisterium“ lies sich gut lesen, die Handlung allerdings wurde einfach nicht spannender. Die Geschichte hat mich einfach nicht abgeholt. Erst auf den letzten 60 Seiten hat sich das geändert und somit kann ich dem zweiten Band beruhigt eine Chance geben. Es wurde spannender und es passierte einiges. Man kann Band 1 als Einführung in die Welt betrachten, den ab Band 2 geht es sicher erst richtig los. Was mich sehr positiv überrascht hat, waren die Wendungen im Laufe der Geschichte. Es gab zwei Wendungen, die haben mich ganz unvorbereitete getroffen haben. Mit beidem hatte ich auf diese Art nicht gerechnet. So etwas finde ich ja immer klasse, wenn die Autoren mich noch überraschen können.

Fazit
Super Charaktere, angenehmer Schreibstil aber dahinplätschernde Handlung. Ihr seht, ich bin etwas hin und hergerissen. „Magisterium“ hat mir gefallen aber es war nicht perfekt. Es fehlte die Spannung in der Geschichte, die letzten Seiten versprechen aber, dass es in dem zweiten Teil spannender wird! Trotz allem lies sich die Geschichte gut lesen und ist etwas für Fans von magischen Schulen und Zauberei.

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tigerbea tigerbea

Veröffentlicht am 05.03.2017

Wow

Callum Hunt bekommt von seinem Vater Alastair drei Grundregeln eingebläut:

- Niemals einem Magier trauen

- Unter keinen Umständen das Magisterium betreten

- nie eine magische Prüfung zu bestehen.

Doch ... …mehr

Callum Hunt bekommt von seinem Vater Alastair drei Grundregeln eingebläut:

- Niemals einem Magier trauen

- Unter keinen Umständen das Magisterium betreten

- nie eine magische Prüfung zu bestehen.

Doch Callum wird alle brechen.

Als der 12jährige Callum, seit seiner Geburt mit einem lahmen Bein gestraft, zur magischen Prüfung bestellt wird, will er nur eines: Durchfallen. Er tut alles für ein schlechtes Ergebnis, doch die Versuche nutzen ihm nichts. Master Rufus erkennt den Schwindel und nimmt ihn in seine Klasse. Doch Callum lernt das Magisterium zu lieben, versteht gar nicht, warum sein Vater ihn ständig davor gewarnt hat. Der Unterricht macht ihm Spaß und das Beste: zum ersten Mal in seinem Leben lernt er richtige Freunde kennen. Er erfährt vom Makar, dem Feind des Feindes des Todes. Es geschehen merkwürdige Dinge im Magisterium und Callum und seine Freunde Aaron und Tamara müssen viele Abenteuer überstehen, um die Wahrheit über sich selbst zu erfahren....

Zu diesem Buch fällt mir eins ein: Wow. Angefangen beim wirklich wunderschönen Cover, welches ein richtiger Eyecatcher ist, über den wunderbaren kupferfarbenen Buchschnitt, ist dies Buch ein Hammer. Der Schreibstil ist wahnsinnig toll, flüssig, gut zu lesen, man fliegt nur so durch die Seiten. Die Charaktere selbst sind sehr unterschiedlich und machen im Verlauf des Buches eine tolle Entwicklung mit. Callum, vom gehbehinderten Jungen zum Held, seine Klassenkameraden zu richtigen Freunden. Die Handlung entwickelt sich im Laufe des Buches, was in der Natur der Sache liegt, schließlich ist dies der Auftakt einer 5teiligen Serie. Der Leser wird sehr sanft in die Handlung und das Magisterium eingeführt, so daß man hier nicht "ins kalte Wasser geschmissen wird", sondern sich langsam an die Personen, die Umgebung und die Schule gewöhnen kann.

Für mich ein wundervolles Jugendbuch, daß auch von Erwachsenen gelesen werden kann.

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MissFoxyReads MissFoxyReads

Veröffentlicht am 24.02.2017

Magisterium - bilingual review

Vor der Rezi: The Iron Trial ist nach The Queen of the Tearling meine zweite Rezension eines englischsprachigen Buches. Nachdem ich die Queen genauso rezensiert habe, wie alle anderen deutschen Bücher ... …mehr

Vor der Rezi: The Iron Trial ist nach The Queen of the Tearling meine zweite Rezension eines englischsprachigen Buches. Nachdem ich die Queen genauso rezensiert habe, wie alle anderen deutschen Bücher habe ich nun beschlossen, die Rezension von englischen Büchern etwas anders zu gestalten. Erst mal, das werdet ihr sicher schon gemerkt haben, werde ich die komplette Rezension zweisprachig posten. Inhaltlich werden sie aber gleich sein. Allein beim Klappentext werde ich es so machen, dass ich die originalen Klappentexte des englischen Buches und des deutschen Buches posten werde. Ich hoffe nun wirklich, dass ich meine Gefühle für das Buch nun auch genauso gut auf Englisch ausdrücken kann. Außerdem erwartet euch für die englischen Rezensionen ein komplett neues Design und ich werde auch bewerten, wie gut sich das Buch für nicht „native speaker“ gelesen lässt.

After The Queen of the Tearling, Magisterium: The Iron Trial is my second English book to review. I reviewed the Queen just like all those German books I’ve read and now I decided to do it different. First of all I’d like to post those reviews bilingual. So there is the chance that all my English speaking visitors who find my blog online can read this review as well as my German followers but the content stays the same in both languages. So right now I really hope I can express my feelings for the book and all the other stuff I’d like to mention in my reviews as well in English. The second thing, you might have noticed it, is that I have another design for my English reviews. So you can also notice the difference visual and it fits perfectly. Furthermore there’s a new topic that deals with how easily nonnative speakers will understand the language and how good your English skills have to be to understand that book well.

Meine Meinung: Der Junge, der als einziger überlebt hat, ein dunkler Magier, der die ganze Zauberwelt in Schrecken versetzt und ein Trio, das gemeinsam die Zauberwelt unsicher macht. Na? Kommt euch das nicht alles bekannt vor? Na klar. Harry Potter. Da seid ihr euch alle sicher. Aber das ist nicht Harry Potter, das ist Magisterium.

Als ich mit Magisterium begonnen habe, ging es mir erst mal so, wie euch beim Lesen des ersten Abschnittes. Ich wurde wirklich die erste Hälfte des Buches über sehr stark an Harry Potter erinnert und habe, ohne es bewusst zu wollen, ständig neue Parallelen entdeckt. Das hat mich anfangs sehr enttäuscht. Ich war so froh dieses Buch in den Händen zu halten, was wirklich sehr groß angekündigt wurde. Denn ich halte sehr viel von Cassandra Clare und Holly Black und von den beiden zusammen habe ich einfach Großes erwartet. So kam es auch, dass ich wirklich während den ersten 150 Seiten nur sehr langsam voran kam und das Buch auch öfter mal zur Seite gelegt habe um ein anderes Buch zu lesen.

Aber dann plötzlich wendet sich alles. Immer mehr erkennt man, dass es eben ganz und gar nicht Harry Potter ist und all das, was man vorher als Harry Potter-ähnlich gehalten hat entwickelt sich plötzlich in eine ganz andere Richtung und hat dann gar nichts mehr mit unserem allerliebsten Zauberlehrling gemeinsam. Und so war ich auch wirklich im gesamten zweiten Teil so begeistert von dem Buch, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.

Call, der Protagonist des Buches, macht es einem aber auch wirklich leicht. Er ist wirklich mein absoluter Liebling und er hat in mir wirklich ständig das „Ich-will-ihn-als-kleinen-Bruder-Gefühl“ ausgelöst. Von seinem Vater ist er so erzogen worden, dass er das Magisterium als etwas böses und Zauberei generell als etwas schlechtes ansieht und als er dann unerwartet doch aufgenommen wird, obwohl er alles getan hat, um bei dem Test zu versagen, geht er auch erst mal mit so einer Einstellung an die ganze Sache. Nach und nach findet er zwar heraus, dass das Magisterium gar nicht so schlimm ist wie erwartet und auch so seine Vorzüge hat aber eines hat er dank der Erziehung seines Vaters nie gelernt: den nötigen Respekt vor dem Magisterium und vor Sachen, die eventuell mit schwarzer Magie in Verbindung stehen könnten. Und so kommt es einfach zu unglaublich vielen Gelegenheiten, in denen Call etwas macht und alle anderen sich dann so sehr aufregen und sagen: Call! Wie kannst du nur?! Und das sind einfach so komische Szenen, die mir Call noch mal mehr sympathisch machen und mir wirklich immer ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben.

Auch alle anderen, Calls Freunde, Feinde, Lehrer… Einfach jeder wurde von den Autorinnen mit so viel Liebe zum Detail erschaffen auch wenn er eine noch so kleine Rolle hat. Mit wenigen Worten schaffen es die beiden wirklich bei jedem vor meinem Auge ein so genaues Bild von den Personen aber auch von Orten zu erschaffen, dass man wirklich immer gerne gelesen hat und auch komplett in die Welt des Magisteriums abtauchen konnte.

The boy who lived, a mage who practices black magic and a trio that turns the whole magisterium upside down: Does that remind you of something? Yeah! Harry Potter. That’s for sure. But it isn’t Harry Potter. It’s the magisterium.

As I started Magisterium I thought about the same things as you, reading the paragraph above. During the first half of the book I was reminded of Harry Potter the whole time. It’s like I did not really want to think about it but finally I saw parallels all the time. So I was really disappointed because I was so proud to own the new book by Cassandra Clare and Holly Black. It was hyped so much and those two really belong to my most favorite authors and I had high aspirations on them working and writing together. That caused that I did not really come into the first, let’s say about 150 pages and I read really slow and paused the book several times in order to read an finish another book first.

But then, suddenly, everything changed. More and more I noticed that the things that I related to Harry Potter first became time after time more different and went into a completely different direction. So after a while I haven’t seen any relation to Harry anymore except the mage stuff for sure and I was so excited to finish the book that I read it with an enormous speed at the end.

Call, the book’s protagonist, did also a great job making the reader love him. He’s absolutely my favorite character. He just allways made me think that I’d be really thankful to have him as my little brother. He’s always too cut! His father taught him to see the magisterium as something bad and evil and also wizardry in general as something completely sinister. So Call tries everything to fail in the test but as he is admitted by Master Rufus in the Magisterium he just still tries to do his worst and hopes to be sent home soon. But after a while he notices, that the Magisterium isn’t as bad as he always thought and he sees, that he has friend and for the first time in his whole life, he’s completely good at something. So he starts to really love it down there. But there’s one thing his father’s education caused: Call really has no respect towards the Magisterium, his teachers and some sort of black magic. Therefore there are happening so many funny things where everybody just yells: Call, how could you just do this? These scenes were just so funny that I really began to love Call more and more.

Call’s friends, teachers and also his enemies are as well created with so much love and detail. As well as all the placed they were described so good, that there’s really a picture inside your head while reading. That caused that I really enjoyed reading that book and that I could completely disappear into this new and fantastic world that Cassandra Clare and Holly Black created.

English Skills: Call ist in dem Buch 12 Jahre alt. Wie auch beim ersten Harry Potter Band stört der Altersunterschied der in vielem Fällen zwischen Leser und Call ist kein bisschen. Dennoch kommt der Altersunterschied uns zu gute, denn das Buch ist wirklich so geschrieben, dass es ein 12-jähriges englischsprachiges Kind gut lesen könnte. Das bedeutet, die Sätze sind nicht zu lang, die Sprache ist eher einfach gehalten und man kann das Buch auch als Anfänger sehr gut lesen. Grade weil das Buch jedoch ein Fantasy Buch ist, gibt es hin und wieder wirklich einige Ausdrücke, die man so aus dem Schulenglisch nicht kennt. Wenn man jedoch sonst mit dem Lesen kein Problem hat kann man sich gut an diese Ausdrücke gewöhnen. Das Buch bekommt von mir ein englisches Lesefüchschen der Stufe 2.

Call is twelve years old. This difference that might be between Call’s age and the readers’ age isn’t that disturbing. You can really compare it with the Harry Potter series. But the age difference is really good for those who are nonnative speakers because the authors wrote the book also as a book for 12-years-old boys and girls. That means that the sentences weren’t too long and the language is really simple without any expressions that are heavily to understand. So you can understand the book easily if you’d just started to read English books. Nevertheless it is a Fantasy book. This means, there are many expressions that aren’t really clear or that are invented. So these expressions can distract the reader and there might be no clear translation. Therefore I’ll give Magisterium the Reading Fox Level 2.

Bewertung: Trotz des holprigen Starts bekommt Magisterium von mir 5 von 5 Füchschen. Die Geschichte entwickelt sich wirklich in etwas, das komplett nichts mehr mit Harry und Co. zu tun hat und wimmelt nur so von tollen, neuen Ideen und einem durch und durch liebenswürdigen Protagonisten. Fans von Cassandra Clare und Holly Black werden nicht enttäuscht und dürfen sich schon auf die nächsten vier Bände freuen.

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buchverliebt buchverliebt

Veröffentlicht am 09.02.2017

solider Start

Ich muss sagen, dass mich das Buch nicht so mitgerissen hat sie gehofft... Callum ist unbestreitbar cool drauf und weiß mit seinen Sprüchen nicht zu geizen, allerdings kommt die Geschichte nur unsagbar ... …mehr

Ich muss sagen, dass mich das Buch nicht so mitgerissen hat sie gehofft... Callum ist unbestreitbar cool drauf und weiß mit seinen Sprüchen nicht zu geizen, allerdings kommt die Geschichte nur unsagbar langsam aus'm Quark. Es zieht sich vor allem am Anfang sehr, jedoch gibt es da so 2-3 Wendungen von denen ich echt überrascht war, positiv. Sehr positiv! Also wird Band 2 wohl auch mal noch gelesen, aber erstmal brauche ich eine Pause davon. Es ist ein wenig enttäuschend, denn ich habe bereits etwas von Cassandra Clare gelesen und auch Holly Black hat einen hervorragenden Ruf. Jedoch schaffen die beiden gemeinsam jetzt nicht DAS Utopia unten den Geschichten, wie es sich viele Leser sicherlich erhofft hatten. Natürlich hatte auch ich so meine Erwartungen an diese Geschichte und, wie gesagt, ist sie nicht komplett daneben, dennoch steckt hier so viel überraschend verschenktes potential drin. Nun gut. Jede mehrteilige Reihe braucht einen Anfang und ich bin bekanntermaßen nie sonderlich angetan von Erstbänden, zumindest nicht beim ersten Mal lesen. Also lasse ich mich von meinem durchwachsenen Eindruck selbst nicht irritieren und visiere fleißig den nächsten Band an.

Die Aufmachung der gebundenen Ausgabe ist unbestreitbar klasse. Begonnen mit den Einzelheiten auf dem Cover, das Schriftart-Spiel mit dem Wort "Magisterium", welches man auch auf dem Kopf lesen kann, bis hin zum farbigen Buchschnitt. Obwohl orange und gold jetzt nicht unbedingt meine Favoriten sind, muss ich gestehen, dass es als Gesamtes natürlich schon was her macht (gegen den blauen zweiten Band kommt das ganze optisch natürlich nicht heran, haha). Aber man merkt, dass der Verlag sich Gedanken gemacht hat, wie man zwei bekannte Autorinnen wie Cassandra Clare und Holly Black optisch gut vermarkten kann.

Natürlich sind mir im Vorfeld die Gerüchte eines Abklatsches einer anderen berühmten Zauerer-Reihe zu Ohren bekommen - ohohoh, wovon redet die nur - und ja, wenn man wollte, dann findet man parallelen von A in B und von C in A. Aber wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen, das hier ist schon anders. Versprochen. Dieser Vampir- ... ääääh .. Zauberer-Roman ist nicht wie die anderen, hier wurde nicht abgeschrieben, umgeschrieben oder geklaut. Wisst ihr, es ist nun einmal schwer eine Geschichte zu schreiben, wenn es einen Vorreiter mit dem "heiligen Gral" gibt, welcher immer als Maßstab für große Geschichten gilt. Die Messlatte liegt hoch und nicht jeder springt aus dem Stand 3 Meter. Ende. Ihr versteht was ich meine.

Insgesamt ist Magisterium eine solide Geschichte, vor allem für jüngere Leser. Meinen Geschmack hat das ganze bisher nicht zu hundert Prozent getroffen, aber ich bin schon ein bisschen angefixt und freue mich auf die folgenden Bände.

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Sprecher

Oliver Rohrbeck

Oliver Rohrbeck - Sprecher
© Olivier Favre

Oliver Rohrbeck, am 21. März 1965 in Berlin geboren, ist Schauspieler und Synchronsprecher. Bereits als Kind trat er in der "Sesamstraße" auf. In seiner Jugendzeit spielte er Theater (z.B. die Rolle des Luftgeistes Ariel in William Shakespeares Der Sturm). Mit 18 Jahren besuchte Oliver Rohrbeck die Schauspielschule.Er ist bekannt für seine Sprechrollen als Justus Jonas, der erfolgreichen Hörspiel-Serie "Die Drei Fragezeichen" und Julian bei den "Fünf Freunden". …

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Autor

Holly Black

Holly Black - Autor
© Cassandra Clare & Holly Black

Holly Black wurde 1971 in New Jersey geboren. Sie wurde durch ihre Fantasy-Reihe Die Spiderwick-Geheimnisse bekannt, die auch verfilmt und zu einem internationalen Bestseller wurde. Holly Black lebt mit ihrer Familie und mit vielen Tieren in Amherst, Massachusetts. 

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Autorin

Cassandra Clare

Cassandra Clare - Autor
© Cassandra Clare

Cassandra Clare wurde als Kind amerikanischer Eltern in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Nach dem Studium war Cassandra Clare in New York und Los Angeles für verschiedene Magazine tätig. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Amherst, Massachusetts. 2006 machte sie das Schreiben von Fantasyromanen zu ihrer Hauptbeschäftigung.

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