Zeit der Schwestern
 - Tanja Huthmacher - Hörbuch
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19,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Saga
697 Minuten
ISBN: 978-3-7540-1061-7
Ersterscheinung: 28.03.2024

Zeit der Schwestern

Apfelblütentage
Ungekürzt
Teil 1 der Serie "Zeit-der-Schwestern-Serie"
Gelesen von Sandra Voss

(8)

Drei Schwestern. Ein Familienfest. Eine überraschende Wendung.

Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht bevor: Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter Lotte haben sich auch ihre Töchter Carolin, Romy und Veronika unter den Gästen eingefunden. Für die Naturfotografin Carolin, die nach dem Biologiestudium nach Neuseeland ausgewandert ist, liegt der letzte Besuch Jahre zurück. Nun freut sie sich auf ihre Schwestern und sieht erwartungsvoll zwei Wochen Heimatfeeling entgegen. Doch dann wirbelt eine überraschende Entdeckung das Familienleben durcheinander. Und als eine unerwartete Begegnung ihr bisheriges Leben infrage stellt, trifft Carolin eine folgenreiche Entscheidung …

APFELBLÜTENTAGE ist der Auftakt einer mitreißenden Trilogie übers Loslassen, über Neuanfänge und über die Dinge im Leben, die wirklich zählen.

Rezensionen aus der Lesejury (8)

Claudiabooklover Claudiabooklover

Veröffentlicht am 20.04.2024

Zeit der Schwestern - Apfeltage

„Zeit der Schwestern - Apfelblütentage” von Tanja Huthmacher ist eine berührende Geschichte über Familie, Neuanfänge und die Suche nach dem wahren Lebensglück.

In jedem Teil der Trilogie steht eine der ... …mehr

„Zeit der Schwestern - Apfelblütentage” von Tanja Huthmacher ist eine berührende Geschichte über Familie, Neuanfänge und die Suche nach dem wahren Lebensglück.

In jedem Teil der Trilogie steht eine der drei Schwestern im Mittelpunkt. Wir begleiten Carolin, die mittlere der drei Schwestern im ersten Band der Bodensee Trilogie.

Als Carolin, Romy und Veronika sich zum 70. Geburtstag ihrer Mutter Lotte am Bodensee treffen, ahnen sie nicht, welche Überraschungen das Fest bereithält. Die unerwartete Entdeckung eines Geheimnisses wirbelt ihr Familienleben durcheinander und stellt Carolins bisheriges Leben auf den Kopf. Tanja Huthmacher erschafft mit ihrem schönen, flüssigen Schreibstil eine Geschichte voller Tiefe und Wärme. “Apfelblütentage” ist ein wunderbarer Roman zum Träumen und Mitfiebern, der die Sehnsucht nach Frühling am Bodensee und einem Besuch der Insel Mainau weckt. Eine empfehlenswertes Buch für Liebhaber von Wohlfühl-Familienromanen.

Mich hat der Auftakt dieser mitreißenden Trilogie total begeistert. Durch den bildhaften Schreibstil hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein. Da ich schon einige Male am Bodensee war hat mir das besonders gut gefallen. Ich bin mir über die Mainau und in das Schmetterlingshaus gelaufen. Wunderschön. Jetzt freue ich mich riesig auf die Fortsetzung.

Am Ende des Buches gibt es ein paar Rezepte. Besonders gut gefällt mir das Rezept für die Eierlikörtorte

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Buchliebe4 Buchliebe4

Veröffentlicht am 16.04.2024

Ein emotionaler Wohlfühlroman

Ein perfekter Start der Trilogie aus der Feder von der Autorin Tanja Huthmacher, der nicht besser hätte sein können.
Der Schreibstil ist hinreißend gut.
Die Geschichte ist gut ausgearbeitet und sehr unterhaltsam, ... …mehr

Ein perfekter Start der Trilogie aus der Feder von der Autorin Tanja Huthmacher, der nicht besser hätte sein können.
Der Schreibstil ist hinreißend gut.
Die Geschichte ist gut ausgearbeitet und sehr unterhaltsam, mit sämtliche Facetten die das Leben aufzeigt.

Man taucht tief ab in das Geschehen der Familie und ehe man sich versieht, ist man mitten im Trubel drin und das mittendrin.
Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und wurden von der Autorin gut gezeichnet, dass es eine Leichtigkeit war, dass diese vor Augen entstanden und auch für mich greifbar wurden.
In diesem Band hat Carolin ihren großen Auftritt und sie hätte nicht sympathischer sein können.

Mit Apfelblütentage, hat die Autorin nicht nur den Startschuss für die Familiensage gelegt sondern auch einen Roman geschrieben, der mitten ins Herz trifft und auch zum nachdenken anregt.
Ein Roman über das Loslassen, über Neuanfänge und über Wagnisse mit Entscheidungen, die man manchmal treffen muss um das Glück in sein Leben zu lassen.
Und manchmal muss man leider Umwege in Kauf nehmen um am Ende genau da anzukommen, wo das Glück wohnt.



Fazit:

Mich hat das Buch perfekt überhalten- einfach ein emotionaler Wohlfühlroman
5 Sterne

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hasiclown hasiclown

Veröffentlicht am 16.04.2024

gelungener Auftakt

Klappentext / Inhalt:

Drei Schwestern. Ein Familienfest. Eine überraschende Wendung.
Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht bevor: Anlässlich des 70. Geburtstags ... …mehr

Klappentext / Inhalt:

Drei Schwestern. Ein Familienfest. Eine überraschende Wendung.
Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht bevor: Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter Lotte haben sich auch ihre Töchter Carolin, Romy und Veronika unter den Gästen eingefunden. Für die Naturfotografin Carolin, die nach dem Biologiestudium nach Neuseeland ausgewandert ist, liegt der letzte Besuch Jahre zurück. Nun freut sie sich auf ihre Schwestern und sieht erwartungsvoll zwei Wochen Heimatfeeling entgegen. Doch dann wirbelt eine überraschende Entdeckung das Familienleben durcheinander. Und als eine unerwartete Begegnung ihr bisheriges Leben infrage stellt, trifft Carolin eine folgenreiche Entscheidung ...
Apfelblütentage ist der Auftakt einer mitreißenden Trilogie übers Loslassen, über Neuanfänge und über die Dinge im Leben, die wirklich zählen.

Cover:

Das Cover ist sehr schön und zart gewählt und auch die Farben sind stimmig und toll umgesetzt. Die zarten rosa Blüten harmonieren sehr gut mit dem hellen türkisen Hintergrund.

Meinung:

Dies ist der Auftakt einer mitreißenden und emotionsreichen Trilogie. Heimatfeeling, Veränderungen und Lebenswege spielen hier eine Rolle. Für Carolin liegt der letzte Besuch in ihre Heimat schon Jahre zurück. Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter findet sie sich gemeinsam mit ihren Schwestern Romy und Veronika im Frühling am Bodensee ein und bestaunt als erstes die tollen Apfelbäume. Erinnerungen kommen auf und eine überraschende Entdeckung wirbelt das Familienleben durcheinander.

Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch noch nicht verraten. Wer mehr erfahren möchte schaut am Besten selbst ins Buch hinein.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Handlungen hinein. Auch Kann man die Gedanken nah spüren und macht sich schnell mit Carolin vertraut. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Schrift erschien mir anfangs etwas klein, aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt.

Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar. Die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen.

Sehr schön fand ich auch den einfarbigen türkisen Farbschnitt, der dem Ganzen noch etwas mehr Flair verlieh.

Die Geschichte ist wendungsreich und überraschend gestaltet und man wird hier sehr gut unterhalten. Auch die Mischung aus humorvollen Momenten und ernsten Themen ist sehr gut gelungen. Toll sind auch die wunderschönen Beschreibungen der Landschaft. Kleine Längen sind hier durchaus verzeihlich. Alles in allem ist es sehr schön, atmosphärisch und rund. Auf die weitere Bände bin ich schon sehr gespannt.

Am Ende des Buches folgen noch einige Rezepte, welche gut und nachvollziehbar erklärt und beschreiben werden und auf jeden Fall Lust darauf machen, diese nachzukochen.

Fazit:

Wunderschöner und gelungener Auftakt, welcher atmosphärisch und emotionsreich daherkommt.

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regenbogen regenbogen

Veröffentlicht am 28.03.2024

Ein toller Wohlfühlroman

„Apfelblütentage“ ist der Auftakt einer neuen mitreißenden Familiensaga von der Autorin Tanja Huthmacher. Für mich mein erster Roman der Autorin und ich muss gestehen, sie hat einen neuen Fan. Sie entführt ... …mehr

„Apfelblütentage“ ist der Auftakt einer neuen mitreißenden Familiensaga von der Autorin Tanja Huthmacher. Für mich mein erster Roman der Autorin und ich muss gestehen, sie hat einen neuen Fan. Sie entführt uns an den bezaubernden Bodensee, und zwar nach Überlingen und hier lernen wir die Familie Hohenhausen, allen voran die drei Schwestern Carolin, Ramy und Veronika kennen.
Der Inhalt: Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht bevor: Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter Lotte haben sich auch ihre Töchter Carolin, Romy und Veronika unter den Gästen eingefunden. Für die Naturfotografin Carolin, die nach dem Biologiestudium nach Neuseeland ausgewandert ist, liegt der letzte Besuch Jahre zurück. Nun freut sie sich auf ihre Schwestern und sieht erwartungsvoll zwei Wochen Heimatfeeling entgegen. Doch dann wirbelt eine überraschende Entdeckung das Familienleben durcheinander. Und als eine unerwartete Begegnung ihr bisheriges Leben infrage stellt, trifft Carolin eine folgenreiche Entscheidung.
Wow! Was für ein gelungener Auftakt und was für eine unterhaltsame und hochemotionale Geschichte. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich am Bodensee und genieße durch die herrlichen Beschreibungen der Autorin diese wunderschöne Gegend. Natürlich habe ich auch eine Schifffahrt auf dem Bodensee genossen. Aber nun befinde ich mich mitten im Familienfest der Familie Hohenhausen bei der plötzlich alles aus dem Ruder läuft und das Leben der ganzen Familie auf den Kopf stellt. Mir sind die Frauen der Familie alle ans Herz gewachsen. Die Protagonistin dieser Geschichte ist jedoch Carolin, die eigentlich nur für den Geburtstag ihrer Mutter aus Neuseeland angereist ist. Und die dann plötzlich hier in der Heimat ihr bisheriges Leben in Frage stellt. Sie trifft auf einen alten Schulkollegen, den liebenswerten Cornell, der für Schmetterlinge in ihrem Bauch sorgt und der ein Seelenverwandter ist. Doch kann sie ihr altes Leben in Neuseeland loslassen und hier in der Heimat einen Neuanfang wagen? Ihre Mutter war so mutig, auch wenn ihr diese Entscheidung sicher nicht leichtgefallen ist. Ich lerne jedoch auch Carolins Schwestern Romy, die eine Cateringfirma leitet und Veronika, die mit ihrem Mann ein Weingut betreibt kennen. Ich hoffe, dass ich demnächst die beiden genauso gut kennenlerne wie Carolin. Ein wirklich gefühlvolle Lektüre, ab und an hatte ich beim Lesen ein Grinsen im Gesicht und ich habe auf ein Happyend gehofft.
Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.
Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker.

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Lu-cy Lu-cy

Veröffentlicht am 22.04.2024

Für einen Neubeginn ist es nie zu spät

Zeit der Schwestern – Apfelblütentage

Als die Naturforscherin und Fotografin Carolin für den 70. Geburtstag ihrer Mutter nach Jahren aus ihrer Wahlheimat Neuseeland an den Bodensee zurückkehrt, freut ... …mehr

Zeit der Schwestern – Apfelblütentage

Als die Naturforscherin und Fotografin Carolin für den 70. Geburtstag ihrer Mutter nach Jahren aus ihrer Wahlheimat Neuseeland an den Bodensee zurückkehrt, freut sie sich auf zwei harmonischen Wochen im trauten Familienkreis. Doch ausgerechnet am Tag der Feierlichkeiten erschüttert ein unvorhergesehenes Ereignis das Familienleben in seinen Grundfesten. Jetzt ist mehr denn je Zusammenhalt zwischen den drei Schwestern gefragt. Dabei erkennt Carolin nicht nur, dass auch im Leben ihrer Schwestern nicht alles rund läuft, sondern stellt vor allem ihr eigenes Leben fernab der Heimat immer mehr in Frage. Und auch das Wiedersehen mit Cornell, der das Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau leitet und dem sie zuletzt vor über 20 Jahren auf ihrem Abiball begegnet ist, ruft ungeahnte Gefühle in Carolin hervor. Doch ist sie wirklich bereit ihr sprunghaftes Leben am anderen Ende der Welt aufzugeben und in der Heimat einen Neuanfang zu wagen?

„Zeit der Schwestern – Apfelblütentage“ ist der gelungene Auftakt einer neuen Familientriologie von Tanja Huthmacher. Ist der Beginn des Romans noch ein wenig langatmig, nimmt die Geschichte mit einer unerwarteten Wende schon bald Fahrt auf.

Im Zentrum der Romanreihe „Zeit der Schwestern“ steht die Familie Hohenhausen. Dabei spielen nicht nur die drei ungleichen Schwestern, sondern auch deren Eltern, Generation Ü70, eine bedeutsame Rolle für den Verlauf der Geschichte. Der Debütroman „Apfelblütentage“ stellt die 42-jährige Carolin, mittlere der drei Schwestern, in den Fokus. Das Leben der freiheitsliebenden Frau findet fern von ihrer Familie am anderen Ende Welt statt. Verbindlichkeiten geht sie dabei gern aus dem Weg. Trotzdem ist Carolin keineswegs eine oberflächliche Person, sondern stets hilfsbereit und zuverlässig. Für die Probleme und Bedürfnisse ihrer Freunde und Familie hat sie immer ein offenes Ohr, ohne dabei über deren Handeln zu richten. Tanja Huthmacher setzt in ihrem Roman auf einen personalen Erzähler, was einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Protagonistin ermöglicht und den Leser mitfühlen lässt. Jeder Tag, den Carolin länger in der Heimat verbringt, verunsichert sie. Ist sie wirklich glücklich mit ihrem abenteuerlichen Leben auf der anderen Erdhalbkugel? Je intensiver sie sich mit dieser Frage auseinandersetzt, desto mehr wird ihr eines klar: Ihre Wünsche und Prioritäten haben sich verändert. Etwas maßgebliches scheint in ihrem Leben zu fehlen. Ein Beispiel im engsten Familienkreis führt ihr vor Augen, dass ein Neubeginn keine Frage des Alters ist. Der innere Konflikt den Carolin mit sich austrägt wird von Tanja Huthmacher im Verlauf der Geschichte immer wieder an den passenden Stellen fein herausgearbeitet. Hat sie den Mut ihre Freiheit aufzugeben und auch ihren Gefühlen für Cornell eine Chance zu geben? Und hat sie vor allem genügend Vertrauen in sich selbst?

Obwohl Carolin zweifellos im Mittelpunkt des Romans steht, erhält der Leser schon jetzt einen guten Einblick in die komplette Familie Hohenhausen und natürlich auf den sympathischen Biologen Cornell. Dass Cornell sein Herz (mittlerweile) offen auf der Zunge trägt, wird schnell ersichtlich. Bei romantischen Verabredungen genießt er die gemeinsame Zeit. Dabei zeigt er sich unglaublich verständnisvoll und übt keinerlei Druck auf Caro aus.
Obwohl der Spannungsverlauf keine steile Kurve aufweist, liefert der Roman immer wieder kleine Überraschungsmomente. Erste Ideen, wie es wohl in den folgenden beiden Bänden mit der lebensfrohen, chaotischen Romy, der sehr disziplinierten Veri, deren Moralvorstellung deutlich enger gesteckt sind und natürlich auch mit Caro weitergehen mag, drängen sich beim Lesen förmlich auf. Auch die Frage, ob Vater Georg sein inneres Gleichgewicht wiederfinden kann, fördert die Neugier auf die Fortsetzung.

Tanja Huthmacher schildert die Geschehnisse in ihrer Geschichte sehr anschaulich. Ihre bildhafte Beschreibung der Schauplätze und Landschaften, insbesondere der berühmten Insel Mainau versetzt den Leser regelrecht in ein Urlaubsfeeling zum Träumen. Der eingängige Schreibstil lässt sich flüssig lesen und macht die Handlung umso lebhafter. Hier und da erscheinen schonmal einzelne Szenen - gerade am Schluss des Buches, wenn die Ereignisse sich überschlagen - ein wenig gestellt. Einige Dialoge tragen, auch durch den Gebrauch von Jugendsprache zu diesem Eindruck bei. Dies schlägt jedoch mit Blick auf den Gesamteindruck – im wahrsten Sinne – nicht weiter zu Buche.

Dass es sich bei der Protagonistin um eine Frau mittleren Alters handelt, die sich noch einmal mit ihren eigenen Wünschen und Lebensvorstellungen auseinandersetzt und sich neu orientiert, wirkt besonders erfrischend. Manchmal ist eben nötig Schwierigkeiten in Kauf zu nehmen und einen Neubeginn zu wagen – vor allem, wenn man erkennt, was wirklich zählt.

„Zeit der Schwestern – Apfelblütentage“ liefert alles, was einen unterhaltsamen Roman ausmacht: eine überzeugende, nicht alltägliche Geschichte mit überraschenden Wendungen, authentische Charaktere mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten, ein gesundes Maß an Romantik und nicht zuletzt idyllische Schauplätze am Bodensee. Ein gelungener Auftakt der Familientriologie, der Lust auf die Fortsetzungen macht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Tanja Huthmacher

Tanja Huthmacher - Autor
© Dominik Osswald

Tanja Huthmacher, geboren in Karlsruhe, studierte Germanistik, Journalistik und Kunstgeschichte in Bamberg. Sie ist Autorin von Romanen, Kurzgeschichten, Hör- und Jugendbüchern, arbeitet fürs Fernsehen und gibt Schreibseminare. Sie liebt das Wasser und den Bodensee und ist froh, in ihrer Wahlheimat München einen der schönsten Badeseen gleich vor der Haustür zu haben.

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Sprecher

Sandra Voss

Sandra Voss - Sprecher
© Thomas Pritschet

Mit den üblichen 16.215 Wörtern die eine Frau am Tag spricht, ist sie noch nie ausgekommen. Sandra Voss hat über 15 Jahre die Fans von klassischer Musik geweckt: Sie hat beim bundesweiten Sender Klassik Radio die Frühsendung moderiert und redaktionell geleitet. Heute schläft sie aus, spricht aber nach wie vor gern und viel. Am allerliebsten Hörbücher, die Bandbreite geht von New Adult bis zu Thriller. Außerdem synchronisiert Sandra Voss auch Fernsehformate, unter anderem für Arte und …

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