Hex Files - Hexen gibt es doch
 - Helen Harper - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

LYX
Hörbuch (Download)
Romantische Fantasy
499 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-96635-092-1
Ersterscheinung: 01.06.2020

Hex Files - Hexen gibt es doch

Ungekürzt
Gelesen von Yesim Meisheit

(91)

Fauler Zauber – leicht gemacht

Um eines direkt klarzustellen: Ivy Wilde ist keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen (was nicht heißt, dass sie es nicht könnte!). Ginge es nach Ivy selbst, würde sie am liebsten den ganzen Tag auf der Couch hängen, Serien gucken, Junkfood mampfen und mit ihrer Katze Streitgespräche führen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird Ivy Opfer einer vertauschten Identität und unfreiwillig – sehr, sehr unfreiwillig! – mitten hineingeschleudert in den Arkanen Zweig, der Ermittlungsbehörde des Hallowed Order of Magical Enlightenment. Rasend schnell vervierfachen sich Ivys Probleme, als dann auch noch ein wertvolles Objekt gestohlen und sie daher gezwungen ist, mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammenzuarbeiten. Raphaels saphirblaue Augen lassen in Ivys Magen zwar irgendwie Schmetterlinge flattern, aber eigentlich zeigt der Adeptus all das, was Ivy aus tiefstem Herzen ablehnt: die freudlosen Tücken von zu viel stoischem Hexenwerk. Und je länger Raphael Ivy piesackt, desto größer wird ihr Verlangen … ihn in einen Frosch zu verwandeln!

Auftakt der magisch guten HEX-FILES-Reihe von Helen Harper!

Rezensionen aus der Lesejury (91)

KatrinL KatrinL

Veröffentlicht am 11.07.2020

Unerwartet zauberhaft

Ivy Wilde ist eine Hexe und so gar keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen, obwohl sie sehr mächtig scheint. ... …mehr

Ivy Wilde ist eine Hexe und so gar keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen, obwohl sie sehr mächtig scheint. Ginge es nach Ivy selbst, würde sie am liebsten den ganzen Tag auf der Couch hängen, Serien gucken, Junkfood mampfen und mit ihrer Katze Streitgespräche führen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird Ivy Opfer einer vertauschten Identität unfreiwillig Teamkollegin von Raphael Winter in der Ermittlungsbehörde des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Und schwups fühlt man sich in ein Setting versetzt, das irgendwie wie die erwachsene Version einer weiblichen Harry Potter oder Artemis Fowl Geschichte daherkommt. Das ungleiche Team muss in mehreren Fällen gleichzeitig ermitteln.
Wortwitz, Situationskomik, Emanzipation und körperliche Anziehung sind nicht die Schlüsselwörter, die ich in einem Hexenroman zu entdecken glaubte, aber dieses Buch hat mich auf angenehme Weise eines besseren belehrt.

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Athene1989 Athene1989

Veröffentlicht am 10.07.2020

Hexenhafter Krimi mit einem runterhaltsamen Kater

„Hex files – Hexen gibt es doch“ ist der Auftakt der Hex files Reihe der Autorin Helen Harper und ich muss sagen, dass ich mich trotz einiger Schwächen recht unterhalten gefühlt habe, was vor allem an ... …mehr

„Hex files – Hexen gibt es doch“ ist der Auftakt der Hex files Reihe der Autorin Helen Harper und ich muss sagen, dass ich mich trotz einiger Schwächen recht unterhalten gefühlt habe, was vor allem an dem halb sprechenden Kater Brutus lag. Und falls ihr euch nun fragt wieso halb sprechend: Ivy hat als junge Hexe einen Zauber auf ihren Kater gewirkt, damit er ihr mitteilen kann, was er möchte. Dabei hat sie bewirkt, dass er nur wenige Wörter sagen kann, wie Hunger, Langeweile oder Miststück, wie er sie dann auch gerne nennt, was mich immer sehr amüsiert hat.
Ivy selbst ist eine recht faule junge Hexe, die es liebt auf der Couch zu liegen und nichts zu machen, wobei ihr Taxijob dann schon das höchste Maß an Bewegung ist. Sport treibt sie auch nicht und schon die kleinste Treppe lässt sie ein wenig außer Atem kommen. Sie hat keine Ambitionen, irgendwas aus ihrem Leben zu machen, da sie ihr Faulsein liebt. Doch eines Tages lässt ein Missverständnis ihre kleine Welt zerplatzen und sie sieht sich gezwungen mit dem sehr ehrgeizigen Raphael Winter zusammen zu arbeiten – und schon der erste Auftrag hat es in sich, denn die beiden kommen direkt in Lebensgefahr. Nicht nur deswegen scheinen die beiden sich anzunähern, sondern auch weil Raphael der erste ist, der sieht, dass in ihr durchaus mehr ist, als die faule Hexe, die aus dem Heiligen Orden, für den er arbeitet, geflogen ist.
Ich muss gestehen, dass mich die ersten Seiten recht gelangweilt haben, aber schließlich nahm das Buch doch mehr Fahrt auf und gerade die Gespräche zwischen Ivy und Raphael wurden doch immer amüsanter. Die beiden hatten eine sehr schöne Dynamik, auch wenn sie sich erst einmal etwas einspielen mussten. Aber da beide so grundlegend unterschiedlich sind, hat es eben doch Spaß gemacht. Bestens unterhalten wurde ich, wenn dann auch Kater Brutus mitgemischt hat. Ich liebe ihn einfach. Mit dem kleinen Krimi habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, auch wenn das files im Titel mich vielleicht hätte darauf stoßen können, aber ich habe da etwas anderes erwartet. Da ich an sich keine Krimis lese, war ich da doch ein wenig voreingenommen, aber an sich war es dennoch recht gut, auch wenn die Auflösung ein wenig chaotisch, konfus und nicht so wirklich nachvollziehbar war. Was wollten die immer mit dieser doofen Akte? Und wieso zum Teufel kann Ivy nicht einmal Wäsche waschen??? Und noch etwas anderes hat mich gestört: Um die Bindung, die Ivy und Raphael unfreiwillig eingegangen sind, zu beenden, müssen sie eine bestimmte Wurzel finden, von der irgendwie noch nie einer gehört hat, nicht einmal das höchste Amt in dem Heiligen Orden, aber irgendwie scheint diese Wurzel doch überall herumzuliegen, um es ein wenig zu übertreiben, aber so kam es mir dann doch vor, weil es irgendwie so dargestellt wurde. Das fand ich dann doch sehr merkwürdig.
Alles in allem fand ich das ebook durchaus ganz gut, auch wenn ich mich frage, wie es im zweiten Band dann weitergehen soll, auch wenn es ziemlich guten Zündstoff gibt. Und Brutus wurde nun zu einem Mysterium, was ich gerne gelöst haben möchte, daher werde ich sicherlich auch den zweiten Teil lesen. Von mir gibt es vier Sterne.

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Fogwitch13 Fogwitch13

Veröffentlicht am 10.07.2020

Etwas für Möchte-gern-Hexen

Für meinen Geschmack etwas zu seicht. Die Protagonistin kommt etwas naiv rüber. Mein Eindruck...dass da der Wunsch zum Vater des Gedankens wird: Eine kleine, dicke Ex-Magieshülerin, die natürlich dem hart ... …mehr

Für meinen Geschmack etwas zu seicht. Die Protagonistin kommt etwas naiv rüber. Mein Eindruck...dass da der Wunsch zum Vater des Gedankens wird: Eine kleine, dicke Ex-Magieshülerin, die natürlich dem hart arbeitenden Magieschüler überlegen ist, der natürlich blendend aussieht und sich natürlich in sie verliebt.
In der Realität würde solch ein Mann garantiert kein naives, blondes Dickerchen ansehen, geschweige denn sich in dieses zu verlieben.
Der klägliche Rest ist ganz gut, der Schreibstil flüssig und witzig.

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waylandliest waylandliest

Veröffentlicht am 09.07.2020

Ein humorvoller Einstieg - witzig, frech, erfrischend

Dieser Roman überzeugt vor allem mit Humor und einnehmenden Charakteren. Hex Files ist der Einstieg in eine Reihe und enthält viel Magie, Hexen, ein Hexenorden, ein unterschiedliches Duo, gepaart mit ein ... …mehr

Dieser Roman überzeugt vor allem mit Humor und einnehmenden Charakteren. Hex Files ist der Einstieg in eine Reihe und enthält viel Magie, Hexen, ein Hexenorden, ein unterschiedliches Duo, gepaart mit ein bisschen Liebe und garniert mit einer riesigen Portion Humor.

Ivy Wilde ist die Hauptprotagonistin, recht ungewöhnlich und mogelt sich mithilfe von Runen durch, denn sie ist aus dem großen Hexenorden geflogen. Ihr Geld verdient sie als Taxi Fahrerin und im Privatleben wird sie von ihrem Kater Brutus genervt, was den Leser aber immer wieder sehr amüsiert. Die Streitgespräche zwischen den beiden haben mir besonders gut gefallen - davon hätte es gerne ein klein bisschen mehr geben dürfen.

Durch einen blöden Zufall wird Ivy unfreiwillig magisch an Winter gebunden, der beim Hexenorden als Ermittler tätig ist und mitten in die Angelegenheiten der Ermittlungsbehörde des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung hineingezogen. Er ist perfekt, motiviert, diszipliniert und sexy. Eine Mischung, die augenscheinlich gar nicht zu Ivy passt. Der erste Fall zeigt jedoch, dass die beiden eigentlich ein ganz gutes Team abgeben. Ivy und Winter sind gegensätzliche Charaktere und könnten unterschiedlicher nicht sein. Ivy neigt zur Bequemlichkeit und hat eher überschaubare Ambitionen. Sie kommt einen aber nicht übermäßig faul oder unsympathisch vor. Ganz im Gegenteil, ich fand sie sehr authentisch und liebenswert. Sie ist durchaus sehr clever und besonders ihre Schlagfertigkeit und ihre leicht sarkastische Ader hat mir sehr gut gefallen.

Hex Files war erfrischend, frech und humorvoll. Hier wartet auf den Leser ein spannendes, witziges und fantasiereiches Buch, mit tollen Dialogen.

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DianaPegasus DianaPegasus

Veröffentlicht am 08.07.2020

schöne, kurzweilige, seichte Hexenstory zum schmunzeln

Helen Harper – Hex Files, Hexen gibt es doch

Ivy hat ein beschauliches, fast schon langweiliges Leben nachdem sie aus dem Hexenorden geflogen ist. Natürlich praktiziert sie ab und an Magie, ihren Lebensunterhalt ... …mehr

Helen Harper – Hex Files, Hexen gibt es doch

Ivy hat ein beschauliches, fast schon langweiliges Leben nachdem sie aus dem Hexenorden geflogen ist. Natürlich praktiziert sie ab und an Magie, ihren Lebensunterhalt verdient sie sich mit Taxifahrten und ansonsten liebt sie das „nichts-tun“. Bis eines Tages ein Zauber schief läuft und sie unfreiwillig an Raphael gebunden wird, einen ranghohen Magier im Orden, der von der Verwechslung nicht begeistert ist. Das ungleiche Duo darf sich auch gleich einem magischen Fall widmen und stellt dabei fest, das beide eigentlich doch ganz gut miteinander harmonieren.

Ich kenne von der Autorin bereits „Blood Destiny, 1, Bloodfire“, habe die Reihe aber damals abgebrochen, da sie mich nicht restlos überzeugen konnte. Einen neuen Versuch wollte ich mit „Hex Files“ starten.

Der Erzählstil ist recht erfrischend und salopp, hat einen etwas jugendlichen Touch und die Handlung strotzt vor witzigen Szenen und sarkastischen Dialogen. Es gibt viel Magie und einen Hauch Crime und natürlich bleibt das Knistern zwischen Raphael und Ivy auch nicht aus. Schön ist hier, das der Fokus nicht allzu sehr auf die Liebesgeschichte gelegt wird.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, die Story lies sich gut lesen, die Kapitel hatten eine angenehme Länge und das Buch hat mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht.
Es gibt eine durchgängige Grundspannung, allerdings könnte ich jetzt nicht sagen, das mich das Buch in irgendeiner Form überrascht hat, vieles war vorhersehbar, es gab keine großen Überraschungen, sowohl positiv als auch negativ, und das Buch ist eine schöne, seichte Lektüre, die zu unterhalten weiß.
Die Charaktere sind vielschichtig beschrieben, aber es fehlte ihnen noch etwas an emotionaler Tiefe. Da die Geschichte um Ivy eine Trilogie sein sollh, hat sie also noch genug Zeit sich zu entwickeln.
Ich würde Ivy nicht gerade als temperamentvoll bezeichnen, dazu ist sie einfach zu faul und streckenweise motivationslos, auch wenn zwischendurch ihr Feuer immer mal wieder aufblitzt. Sie ist irgendwie sympathisch, liebt es scheinbar Raphael unterzubuttern und herauszufordern und ja, ich muss gestehen, ich mag die quirlige Protagonisten irgendwie, auch wenn ich mich nicht mit ihr identifizieren kann.
Raphael ist anfänglich sehr distanziert, fast schon zu gewollt und das bringt natürlich einige amüsante Momente in die Geschichte. Die Dynamik zwischen ihm und Ivy ist einfach herrlich zu lesen. Er streng durchorganisiert und nur auf seine Karriere bedacht, sie das genaue Gegenteil mit dem Motto „Nicht mehr als unbedingt nötig“.
Kater Brutus hat mich mit seinen flapsigen, saloppen Kommentaren oft zum lachen gebracht. Ich könnte mir vorstellen, das genauso manche Gespräche zwischen meinem Tiger und mir ablaufen könnten. Super lustig.
Das Setting ist gut gewählt und ich konnte mir die bildhaft beschriebenen Schauplätze sehr gut vorstellen.

Mich konnte die Geschichte gut unterhalten, ich hatte ein paar schöne Lesestunden und die kurzweilige Story hat mir gut gefallen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für den Hexenroman mit einer untypischen Hexe.

Das Cover ist hübsch, gefällt mir gut.

Fazit: schöne, kurzweilige, seichte Hexenstory zum schmunzeln. Knappe 4 Sterne.

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Sprecherin

Yesim Meisheit

Yesim Meisheit - Sprecher
© Yesim Meisheit

Schon als Jugendliche stand Yeşim Meisheit auf der Theaterbühne und vor der Kamera. Nach ihrem Studium der Kommunikationswissenschaft und Linguistik an der TU Berlin fand sie sich bald auch hinter dem Mikrofon wieder und hat seitdem in zahlreichen TV- und Radio-Spots sowie Hörspielen und Hörbüchern mitgewirkt.

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