Der letzte erste Blick
 - Bianca Iosivoni - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Lyx
Taschenbuch
New Adult
436 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0412-3
Ersterscheinung: 24.04.2017

Der letzte erste Blick

(178)

Manchmal genügt ein einziger Blick ...
 
Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz …

Rezensionen aus der Lesejury (178)

bine174 bine174

Veröffentlicht am 30.11.2018

noch besser als Teil 1

Ich hatte bisher von der Autorin “Was auch immer geschieht“gelesen, ein Buch, das mich sehr fesseln konnte, und war daher sehr gespannt auf ihr neues Werk.
Vorab – es konnte meiner Meinung nach das andere ... …mehr

Ich hatte bisher von der Autorin “Was auch immer geschieht“gelesen, ein Buch, das mich sehr fesseln konnte, und war daher sehr gespannt auf ihr neues Werk.
Vorab – es konnte meiner Meinung nach das andere Buch noch übertreffen.
Die Autorin hat einen fesselnden und flüssigen Schreibstil, der den Leser nur so durch die Seiten fliegen lässt.
Die Handlung wird abwechselnd aus Emerys und Dylans Sicht erzählt, und ich konnte mich sehr gut in die beiden einfühlen, sie waren mir unglaublich sympathisch. Die Streiche, die die beiden sich spielen, haben mich immer wieder lachen lassen, beide Charaktere wurden sehr liebevoll ausgearbeitet. Durch den Wechsel der Erzählperspektiven erfährt man langsam, was in Emerys und Dylans Vergangenheit passiert ist, der Spannungsaufbau erfolgt langsam bis zum Höhepunkt. Unvorhersehbare Wendungen machen die Geschichte ebenfalls zu einer, bei der man einfach nur in einem Rutsch bis zum Ende durchlesen will.
Emery ist eine junge Frau, die wahnsinnig stark ist, sich dessen selbst aber gar nicht bewusst ist. Ich mochte sehr an ihr, dass sie sich nicht unterkriegen lässt, sich wehrt, und im Laufe der Geschichte noch mehr Stärke entwickelt und auch erkennt, auf wen sie zählen kann und dass einen die Vergangenheit nicht für die Zukunft definieren muss. Es war so schön zu beobachten, wie ihre Mauern langsam fallen, wie sie immer lebenslustiger wird und Vertrauen fasst – ich mochte sie wirklich gerne.
Dylan macht anfangs den Eindruck, als ob ihn nichts belasten würde, doch das täuscht – und spätestens, wenn man erfährt, was hinter seiner Maske in seinem Kopf vorgeht und was ihn belastet, muss man ihn einfach mögen. Er ist unglaublich liebevoll und immer hilfsbereit – manchmal auch zu seinem Nachteil -, lässt sich ebenfalls nicht so schnell unterkriegen und kämpft um Emery, das hat ihn mir sehr sympathisch gemacht.
Die Streiche haben mich wie gesagt sehr amüsiert und haben auch die Handlung, die einen ernsten Hintergrund hat, immer wieder aufgelockert, sodass es nicht zu traurig wurde. Mir hat sehr gut die Entwicklung der Freundschaft zwischen den beiden, aber auch von Emery zu den Freunden von Dylan, gefallen, und die Annäherung zwischen Dylan und Emery war richtig schön prickelnd und teils auch romantisch. Toll fand ich auch den Zusammenhalt der Freunde, die ohne Wenn und Aber füreinander da sind.
Es gibt auch die eine oder andere Erotikszene, die sehr ansprechend und mit entsprechendem Prickeln beschrieben wurde.
Die Nebencharaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, sie fügen sich gut in die Gesamtgeschichte ein, und bei der einen oder anderen Person erkennt man, dass sie in einem der späteren Bände mal zur Hauptperson werden wird – darauf freue ich mich jetzt schon.
Die Autorin hat mit ihrem Buch auch die Thematik der Problematik von sozialen Netzwerken und Internet angesprochen, was ich sehr gut gefunden habe und was sehr gut in die Gesamtgeschichte eingebaut wurde.
Es war ein Buch, das mich ab der ersten Seite fesseln konnte, in das ich so richtig reingekippt bin, und das mir wirklich gut gefallen hat.
Fazit: Ein Roman für alle Altersgruppen, mit einer prickelnden, süßen Liebesgeschichte, der jedoch auch die Thematik der Gefahren des Internet und sozialer Medien anspricht. Es ist ein Buch mit sympathischen Protagonisten und jederzeit nachvollziehbarer Handlung, wie sie auch im richtigen Leben passieren könnte, an manchen Stellen emotional, sodass mir die Tränen in den Augen standen. Ich vergebe dafür eine klare und eindeutige Leseempfehlung – eins meiner Lesehighlights 2017!
Ich danke Netgalley und dem Lyx-Verlag für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.

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Kapitelleserin Kapitelleserin

Veröffentlicht am 27.11.2018

Der letzte erste Blick

Romantisch, gefühlvoll und absolut bewegend gibt dieses tolle Buch einen wundervollen einblick in das Leben zwei wundervoller Menschen, die durch grandiosen Bianca Schreibstil zum Leben erwachen. …mehr

Romantisch, gefühlvoll und absolut bewegend gibt dieses tolle Buch einen wundervollen einblick in das Leben zwei wundervoller Menschen, die durch grandiosen Bianca Schreibstil zum Leben erwachen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Boleynhistoric Boleynhistoric

Veröffentlicht am 27.11.2018

Ab ins College

Ich bin ein großer Fan von Collegestorys und so kam ich auch an Der letzte erste Blick nicht vorbei.

Emery flüchtet aus ihrer Heimatstadt in ein meilenweit entefrntes College vor ihrer Vergangenheit. ... …mehr

Ich bin ein großer Fan von Collegestorys und so kam ich auch an Der letzte erste Blick nicht vorbei.

Emery flüchtet aus ihrer Heimatstadt in ein meilenweit entefrntes College vor ihrer Vergangenheit. Ihr Ex hatte sie, mit ihrem Einverständnis, beim Sex gefilmt und ohne ihre Einverständnis an alle Schüler weitergeleitet. Natürlich verbreitete sich das Video auch zu den Lehrern und Eltern. Das letzte Highschooljahr war für Em also die Hölle auf Erden und als sie am College Dylan kennenlernt, mit dem sie sich gegenseitig Streiche spielen und er im Scherz ein Video machte als sie schlief, rastete sie komplett aus. Natürlich ihre Vergagenheit hat ihr dieses Verhalten antrainiert, doch Dylan ist ein guter Kerl und beide merken, dass sie sich ineinander verlieben obwohl Em alles dafür tut, dass das nicht passiert. Die Gefühle sind allerdings stärker umso besser sie ihn kennenlernt und seine Geschichte. Sie küssen sich und erleben ihr erste Nacht gemeinsam. Em findet allerdings am nächstes Moregen etwas heraus, dass das Vertrauen zu Dylan zunichte macht.

Alles in allem ist die Story sehr süß und witzig. Die intimen Szenen sind sehr sexy beschrieben und man kann sich in die Charaktere recht gut hineinversetzen. Ich ziehe einen Stern ab weil mir bei der Geschichte allerdings doch noch so das i-Tüpfelchen fehlte. Ich kann es auch nicht genau sagen was - vielleicht doch noch etwas mehr Leidenschaft und Schmerz? Etwas mehr Drama? Einfach etwas mehr von allem ...

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BuecherweltAufSamtpfoten BuecherweltAufSamtpfoten

Veröffentlicht am 05.11.2018

Eine tolle Geschichte über Freunschaft, Gefühl und Liebe

MEINUNG

Emmy Lance ist Studentin, muss aufgrund ihrer Vergangenheit auf ein weit entferntes College gehen. Keiner sollte von dem Unmut auf der Highschool irgendetwas mitbekommen. Doch auch der Einstieg ... …mehr

MEINUNG

Emmy Lance ist Studentin, muss aufgrund ihrer Vergangenheit auf ein weit entferntes College gehen. Keiner sollte von dem Unmut auf der Highschool irgendetwas mitbekommen. Doch auch der Einstieg ist hier nicht einfach. Besonders, wenn man das Zimmer mit einem fremden jungen Mann teilen muss, ist das Chaos vorprogrammiert. Als sie dann den Kumpel ihres Zimmergenossen Mason kennenlernt spielen die Gefühle verrückt, denn sie weiß, sie kann keinen Mann mehr trauen und will sich auch nicht von sein Aussehen ablenken lassen.

Die Autorin Bianca Iosivoni hat mit "Der letzte ersten Blick" ein absolutes Meisterwerk erschaffen. Sie konnte mich von der ersten Seite an die Geschichte fesseln und hat mir Emotionen ins Gesicht gezaubert, dass andere Leute schmunzeln mussten. Es ist eine gute Entscheidung dieses Exemplar sich zu besorgen, denn der Roman ist wie aus dem Leben gegriffen und man kann mit den Protagonisten mitfiebern. Der Schreibstil der Autorin ist leichtlebig und entspannt. Sie schafft es dadurch die Emotionen der Charaktere aufs Äußere zu treiben und bringt die gewisse Spannung mit. Durch die wechselnden Kapitel habe ich noch mehr von den Charakteren erfahren. Die Gestaltung der Protagonisten ist sehr ausführlich, sympathisch und individuell, was mir sehr gefallen hat.

Das Cover wurde passend für eine New Adult Roman gestaltet, man kann aber sofort erkennen, dass viel Gefühl in der Geschichte mitwirkt. "Der letzte erste Blick" wurde mit dem Mädchen, was über die Schulter guckt, sehr gut dargestellt.

Am Anfang der Story begegnet man vieler Gefühle, darunter gute und auch schlechte sowie Liebe - Hass bis Zorn. Bianca Iosivoni hat in "Der letzte ersten Blick" für mich nur positive Aspekte eingebracht. Jedenfalls kann ich hier keine negativen nennen. Der Inhalt ist abgerundet und macht einfach nur Spaß zu lesen. Auch ist es eine Freude, wie die einzelnen Charaktere miteinander umgehen und es ist interessant mitzuverfolgen, wie sie sich zum Ende entwickeln.


CHARAKTERE

Emmy stammt aus guten Hause, was sie ihren Mitstudenten nicht auf die Nase bindet. Sie ist eine Klasse für sich, denn trotz ihrer Vergangenheit ist sie weder weinerlich, noch ist es ein anhaltendes Thema. Eher versucht sie es unter den Tisch zu kehren. Ihre freche Art ist mir von Anfang an sympathisch, dass sie auch noch gerne kontra gibt und ihr eigenes Ding durchziehen möchte, rundet das Ganze ab.

Dylan ist dagegen total anders. Er muss jobben und diese im Grunde jede Minute, damit er Studium, mit Miete und die Unterbringungskosten seiner Nachbarin begleichen geworden. Denn bei ihr ist er groß geworden. Seine Mutter hat er in Kindestage verloren und sein Vater ist ein Säufer. Ob dieser noch lebt weiß er selber nicht. Auch wenn er gerne Späßchen macht ist, er der Freund, auf dem man sich verlassen kann.


FAZIT

In dem Buch werden die Themen Liebe, Uni-Leben, Party usw. nach hinten gestellt. Im Vordergrund steht eher die Freundschaft, die man bei jedem Charakter fühlen kann. Diese Freundschaft wächst und gedeiht von der ersten bis zur letzten Seite und wird auf viele Proben gestellt. "Der letzte ersten Blick" bringt ein absolutes Lesevergnügen mit und man freut sich schon beim Lesen auf die anderen Bände. Bianca Iosivoni hat hier einen wunderbaren Auftakt hingelegt und ich freue mich schon auf ihre anderen Bücher.

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emkeyseven emkeyseven

Veröffentlicht am 01.11.2018

Simple Geschichte, aber süß

Emery geht auf ein College, das möglichst weit von ihrer Heimatstadt ist, denn sie will nur weg von ihrer Vergangenheit. Es ist ihre Chance auf einen Neuanfang, ein Studium ganz ohne die gehässigen Bemerkungen ... …mehr

Emery geht auf ein College, das möglichst weit von ihrer Heimatstadt ist, denn sie will nur weg von ihrer Vergangenheit. Es ist ihre Chance auf einen Neuanfang, ein Studium ganz ohne die gehässigen Bemerkungen und Beleidigungen.
Dann landet sie mit den nervigen Mason auf einem Zimmer und dessen bester Freund Dylan ist zwar auch nervig, aber auf eine Art, die Emerys Herz höher schlagen lässt ...

Protagonisten
Emery ist die Beleidigungen leid, die sie seit diesem Vorfall ständig verfolgen, also flieht sie und landet an einem recht kleinen College, wo ihr Dylan, Mason und deren Freunde ihr ständig über den Weg laufen. Früher war sie mal brav, aber nun ist sie auf Selbstverteidigung gepolt und reagiert meist schnippisch oder sarkastisch, was sie ziemlich taff aussehen lässt, obwohl sie es nie böse meint. Sie will nur nicht mehr verletzt werden.
Und nachdem Mason sie einmal angemacht hat, hat sie eigentlich keine Lust mehr auf ihn, muss aber bleiben und sich auch mit Dylan rumschlagen. Was sie schlimm und aufregend zugleich findet, denn er ist genau die Art Typ, von der sie sich fernhalten will, was sie aber kaum kann.

Dylan braucht Geld und er besucht seine kranke Nachbarin im Pflegeheim, die ihm sehr viel bedeutet. Dann liegt ihm noch viel an seinen Freunden und nach einem Blick auf Emery ist er hin und weg. Er nimmt sich vor, all ihre Mauern zu durchbrechen und irgendwie an sie ranzukommen. Er ist ein wirklich lieber und charmanter Typ, dem Emery trotz alles Bemühungen nicht widerstehen kann.

Dylan und Mason bringen einen großen Freundeskreis mit. Nicht riesig, aber genug Leute, um alle Hauptcharaktere aus vier Büchern schon einmal kennenzulernen. So waren es im ersten Buch jetzt viele Personen und Namen auf einmal, wobei sie nicht unbedingt allzu unterschiedliche Rollen hatten. Das hat es nicht unbedingt leicht gemacht. Aber sicher wird es dann im Verlauf der Bücher umso schöner, weil man die Charaktere dann immer besser kennt und auch die geliebten Charaktere aus den Vorgängern wiedersieht.

Handlung und Schreibstil
Allzu originell fand ich die Handlung jetzt nicht, auch wenn ich es doch wirklich unterhaltsam fand. Die Racheaktionen, die eine ausgefallene Hilfe nach sich zieht, fand ich schon etwas kindisch, aber die beiden Protagonisten fand ich ansonsten schon sympathisch und ihre Handlungen und Beweggründe authentisch. Daher konnte ich auch die stereotypischen Punkte verzeihen, die man ja in so ziemlich jedem New Adult Roman findet. Ansonsten war es nämlich auch schön geschrieben, dass es nie anstrengend wurde und ich nur paar Stunden für das Buch gebraucht habe.

Fazit
"Der letzte erste Blick" hat mir ganz gut gefallen, denn Emery und Dylan waren sympathisch und die Handlung wirklich schön, auch wenn es die üblichen Geheimnisse und Missverständnisse gab.

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Autorin

Bianca Iosivoni

Bianca Iosivoni - Autor
© Olivier Favre

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni, geb. 1986, von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.

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